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Das öffentliche Leben wurde am Donnerstag von einem landesweiten Generalstreik gegen die Sparpläne der griechischen Regierung lahmgelegt. In der griechischen Hauptstadt wurde der öffentliche Nahverkehr durch die Beschäftigten bestreikt. Aber auch der Flug- und Schiffsverkehr war betroffen. Zahlreiche Flüge mussten gestrichen werden. Auch Ärzte, Bankangestellte und Journalisten beteiligten sich an Arbeitsniederlegungen. Schulen blieben geschlossen. Krankenhäuser arbeiteten nur mit einer Notbesetzung. In mehreren Städten fanden Demonstrationen statt. In Athen demonstrierten zwischen 10.000 (Deutsche Welle) und 20.000 Menschen (FAZ) gegen das Sparprogramm der sozialistischen Regierung. Auf den Spruchbändern standen Parolen wie „Keine Opfer mehr für die Plutokratie“ und „Krieg dem Krieg“. Während die Mehrzahl der Protestaktionen friedlich verliefen, kam es vereinzelt auch zu gewaltsamen Übergriffen. In Athen ging die Polizei gegen Randalierer vor, die mit Steinen und Molotow-Cocktails warfen. Zu gewaltsamen Ausschreitungen kam es auch in Thessaloniki. Die griechische Regierung steht wegen der außergewöhnlich hohen Verschuldung des Staates unter Handlungsdruck. Mit einem Sparprogramm von 4,8 Milliarden Euro sollen die öffentlichen Haushalte entlastet werden. Die Staatsverschuldung liegt laut Reuters bei insgesamt rund 300 Milliarden Euro. Die Sparmaßnahmen umfassen Steuererhöhungen und Kürzungen der Gehälter bei den Beschäftigten im öffentlichen Dienst.
Dieser Artikel stammt von Wikinews und steht unter der Creative-Commons-Attribution-2.5-Lizenz.
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Landesweiter Streik in Griechenland gegen Sparpläne
26.02.2010
Das öffentliche Leben wurde am Donnerstag von einem landesweiten Generalstreik gegen die Sparpläne der griechischen Regierung lahmgelegt. In der griechischen Hauptstadt wurde der öffentliche Nahverkehr durch die Beschäftigten bestreikt. Aber auch der Flug- und Schiffsverkehr war betroffen. Zahlreiche Flüge mussten gestrichen werden. Auch Ärzte, Bankangestellte und Journalisten beteiligten sich an Arbeitsniederlegungen. Schulen blieben geschlossen. Krankenhäuser arbeiteten nur mit einer Notbesetzung. In mehreren Städten fanden Demonstrationen statt. In Athen demonstrierten zwischen 10.000 (Deutsche Welle) und 20.000 Menschen (FAZ) gegen das Sparprogramm der sozialistischen Regierung. Auf den Spruchbändern standen Parolen wie „Keine Opfer mehr für die Plutokratie“ und „Krieg dem Krieg“. Während die Mehrzahl der Protestaktionen friedlich verliefen, kam es vereinzelt auch zu gewaltsamen Übergriffen. In Athen ging die Polizei gegen Randalierer vor, die mit Steinen und Molotow-Cocktails warfen. Zu gewaltsamen Ausschreitungen kam es auch in Thessaloniki. Die griechische Regierung steht wegen der außergewöhnlich hohen Verschuldung des Staates unter Handlungsdruck. Mit einem Sparprogramm von 4,8 Milliarden Euro sollen die öffentlichen Haushalte entlastet werden. Die Staatsverschuldung liegt laut Reuters bei insgesamt rund 300 Milliarden Euro. Die Sparmaßnahmen umfassen Steuererhöhungen und Kürzungen der Gehälter bei den Beschäftigten im öffentlichen Dienst.
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