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4:13 Dream von the CureAudio CD von Geffen (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,99 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionDie ursprüngliche Idee von The Cure war es, ab Mai 2008 vier Singleauskopplungen an jedem 13. eines Monats in Folge herauszubringen. Als Finale sollte dann das dreizehnte Album der Dark-Wave-Legende 4:13 Dream nachgelegt werden, natürlich auch an einem 13ten. Das hat nicht ganz geklappt, wie auch, ist die 13 nicht gerade als Glückszahl verschrien. Den Maxi-CDs The Only One, Freakshow, Sleep When I’m Dead und Perfect Boy folgte aufgrund von Verzögerungen noch die EP Hypnagogic States und dann mit noch einmal knapp dreizehn Tagen Verspätung der Longplayer 4:13 Dream mit – wie sollte es anders sein – dreizehn Songs. So weit die nicht ganz runde Geschichte zum Album, bei dem sich kein Fan Sorgen machen muss, dass die Gruft-Rock-Ikone aus dem Süden Englands hier auf ihre alten Tage den Fans das Geld aus der Tasche zieht. Wer sich Singles und EP zulegte, holte sich die Songs nicht doppelt ins Haus. Entweder sind auf den Kurzformaten Mixe oder Bonustracks enthalten, und so steht die Platte für sich. Erstaunlich an 4:13 Dream ist, wie die seit 1977 aktiven Robert Smith und The Cure sich und ihrem so prägnanten Sound treu geblieben sind, wie sehr sie aber auch zeigen, dass sie Veränderungen außerhalb ihres teilweise hermetischen Klangkosmoses aufgreifen können. So ufert nur das langsame Eröffnungsstück „Underneath The Stars“ mit einer Spielzeit von über sechs Minuten aus, der Rest der Spielzeit verteilt sich auf einige Songs mit einer Länge von knackigen 2-3 Minuten und parallel dazu finden sie ihren Punkt, driften nicht ins weinerliche oder Elegische ab. The Cure gehen also Pop, auch wenn sich hinter positiven Melodien und Hooklines Abgründe in dem Suizid-Lied „The Reasons Why“ in dem Smith fast emotionslos Zeilen wie „...but I won’t try to bring you down about my suicide...“ singt. Wäre ja auch noch schöner, wenn den vielen sonnigen Momenten in der Musik auch noch sonnige Gedanken folgen sollten. -- Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Endlich keyboardfreie Zone! 5 von 5 PunktenPorl is back und endlich sind die schlechten Synthy-Popsongs aus dem Repertoire verschwunden. Was Live schon sehr überzeugte, setzt sich auf dem Album konsequent fort. Wer All mine und forever liebt ist hier richtig! Wer nicht, Pech gehabt! Hört halt weiter eure "alten" Platten und schwelgt in Erinnerungen. Ich bevorzuge hingegen psychedelische Gitarrenarbeit. Mann musste ja auch nur 20 Jahre drauf warten... fad und schwer eingängig 1 von 5 PunktenEine maßlose enttäuschung. So lange Arbeit für ein solch uninspiriertes und schwer hörbares Album? Nicht zu empfehlen! wundervoll 4 von 5 Punktendanke herr schmidt.danke für zauberhafte melodien.underneath the stars ist bombastisch und trotzdem still, einfach schön, niemand anderes schreibt solch wundervolle musik. die bekannten singleauskopplungen sind auch noch nach monaten gut zu hören, der rest vervollkommnet die beste cure-cd seit jahren. 4:13 Nightmare 3 von 5 PunktenDer obere Titel wäre wohl passender für dieses Album gewesen. Aber lassen wir das, mit dieser Kritik werde ich sicher bei vielen anecken. Doch die von mir vergebenen drei Sterne sind noch geschmeichelt. Einen gibt es, weil The Cure eben The Cure sind und sie bis "Wish" noch sehr gute Alben veröffentlicht hatten. Ist eben ein Loyalitätspunkt. Einen weiteren Punkt gibt es für ihr diesjähriges Konzert in Berlin. Und den letzten Punkt gibt es für den OPener "UNderneath the stars" und noch für "Sirensong". Okay, ein bißchen noch für "here and...". Der Rest? Alles als Cure Songs nur durch Roberts Stimme erkennbar. Doch hüllen wir den Mantel des Schweigens über diese Songs (erinnern mich an Wild mood swings oder dem Album The Cure). Nach mehrmaligen Hören habe ich mich immer wieder gefragt, warum Robert so schreien muss. Soll das ein Imagewechsel werden? Hallo! Diese Band hat mich schon mehr als mein halbes Leben begleitet, aber seit "Wish" will ihnen einfach nichts gelingen. Robert weiß doch, wie man gute Songs schreibt (siehe Underneath....). Mit diesem Album werden sie jedenfalls keine Geschichte schreiben. Neue Fans werden wohl kaum dazu kommen und die Alten wenden sich enttäuscht ab. Wenn das jedenfalls alles sein soll, was die Band noch kann, dann soll sie lieber nichts neues veröffentlichen. Und lieber Konzerte geben, bei denen man in Erinnerungen schwelgen kann. Cure as Cure can be 5 von 5 Punkten4:13 Dream Lange Reden kurzer Sinn, alle Cure Alben seit 1979 sind total verschieden, ein Vergleich " klingt wie Head On The Door oder -2004- muß zwangsläufig scheitern. The Cure haben ein neues,-total gutes Album gemacht, ohne Rücksicht auf Zeitgeist oder Radiotauglichkeit. Es gibt auch nicht wirklich die Möglichkeit zu sagen : The Cure klingt wie.... Wer The Cure mag kauft sich die Scheibe -und hört Sie wochenlang, Die anderen sollens bleiben lassen und weiter Radio hören. |
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Greatest Hits von the CureAudio CD von Polydor (Universal)Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 7,29 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2001 |
Tracks:
ProduktbeschreibungGREATEST HITS Aus der Amazon.de-RedaktionGreatest Hits erinnert uns noch einmal daran, dass die besten Singles von The Cure sehr oft aus Nebenbeschäftigungen heraus entstanden sind -- dies ist besonders bei "Lovecats" zu spüren, dem vom Jazz der Straßenmusikanten beeinflussten Stück. Heitere Pausen zur Abwechslung bieten einen von Gothic-Elementen befreiten Kontrast zu dem gewichtigeren Übereifer bei einigen der früheren Alben. Oder wie der Frontmann Robert Smith seine 18 Tracks umfassende Sammlung beschrieb: "Songs that are sung with a smile" (Songs, die mit einem Lächeln gesungen werden). Dies war nicht immer der Fall -- man muss sich nur einmal die eisgekühlten Nebelwände des Klassikers "A Forest" anhören, das Blair Witch Project der damaligen Zeit. Diese Zusammenstellung schafft es, die Aufmerksamkeit auf die beständige Unberechenbarkeit von The Cure zu lenken -- die Kindergarten-Verspieltheit von "The Caterpillar", die atemberaubend beklemmende Wirkung von "Close To Me", das leichte Stück im New-Order-Stil "The Walk", der von Bläsern eingebrachte Schwung bei "Why Can't I Be You". Seltsamerweise haben The Cure, was die Charts anbetrifft, mit "Lost Weekend" unmittelbar nach "Friday I'm In Love" losgelegt, ihrem überschwänglichsten melodischen Erlebnis und dem ultimativen Start zu dieser mitreißenden Hymne! Aber die Aufnahme von zwei neuen Songs "Cut Here" und "Just Say Yes" (mit Saffron von Republica) zeigen, dass es sich bei The Cure immer noch um ein gesundes und handlungsfähiges Unternehmen handelt. --Kevin Maidment 5 Kundenrezensionen:Sehr gute Single-Zusammenstellung 5 von 5 PunktenVon The Cure gibt einige Single-Zusammenstellungen: * 'Staring at the sea' beinhaltet die Singles bis 1985 * 'Galore' beinhaltet die Singles von 1987 bis 1996 (+ 2 Lieder, die auf keinem Album sind) * 'Greatest Hits' gibt einen Überblick der Alben bis zum 1996 erschienen Album 'Wild moon swings' (dem ziemlich umstrittensten Album unter Cure-Fans) + ich finde 'Greatest Hits' sehr gut + / - die Songs sind aber eher poppig gehalten, aber zum Einstieg ist das vielleicht nicht schlecht (das kann man gut oder schlecht finden) Ich würde eher die DeLuxe-Version von 'Greates Hits' empfehlen. Diese beinhaltet eine 2. CD mit accoustic Versionen und eine DVD mit den Videos (und die sind wirklich sehr gut). Gelungene CD 5 von 5 PunktenWer, wie ich, The Cure bereits seit seiner Jugend kennt, der freut sich, dass es ein Greatest Hits Album gibt. Nicht zuletzt deshalb, weil ich mit einigen der Songs auf der Scheibe schöne Erinnerungen verbinde. Das vorliegende Werk erfüllt sicher nicht die Ansprüche jener Fans, die das Besondere an der Band, nämlich das Morbide und Düstere lieben. Von The Cure kommt zum großen Teil Musik für ausgesprochene Kenner, die intellektuell bisweilen äußerst anspruchsvoll ist. Tatsächlich haben wir es hier mit einer Kompilation der populären Melodien von The Cure zu tun. Songs wie "Friday I'm in love" ermöglichen auch jenen den Zugang zu diesen absolut aussergewöhnlichen Musikern, die mehr aus der Ecke Punk, Brit-Pop und Crossover kommen. Auf jeden Fall ist es eine Einladung, sich auch mal eben jene Alben, wie z. B. "Pornography", anzuhören, die sehr viel speziellere Musik anbieten. Und damit leistet "Greatest Hits" mehr, als es ein Album könnte, das das Gesamtwerk repräsentativer darstellen würde. Fünf Sterne gibt's dafür von mir. Die Qual ist digital 3 von 5 PunktenDie "Greatest Hits" von "The Cure" sind eine Enttäuschung, nicht musikalisch, aber klanglich. Man hat die teilweise schon 30 Jahre alten Klassiker wie "Boys Don't Cry" oder "A Forest" digital remastered und damit der Musik leider systematisch den Zahn gezogen. Im Vergleich zu den Originalalben klingen Stimmen und Instrumente künstlich wie aus Plastik, das Arrangement fällt beinahe auseinander und das gesamte Klangbild wirkt steril und wie mit dem Weichzeichner retouchiert. Da die scharfen Konturen ein Markenzeichen dieser Band sind, wundert es, dass gerade sie einem gefälligen Plätschersound geopfert wurden. Könnte ein Plüschteppich singen, würde er so klingen wie dieser verpfuschte Neumix. Die Produzenten hätten den treuen Fans wirklich ein gelungeneres Remake bieten können, ja müssen. Fazit: Gute Musik, schlechter Sound. Schade. warum ich vier sterne gebe? 4 von 5 Punktennur, weils ne scheibe von the cure ist. natürlich findet man auf dem album songs, die nicht von dieser welt sind und deshalb gut sind (a forest, boys don't cry), doch finde ich, die kommen zu kurz. wo bleibt bitte "killing an arab" oder "secrets", "plainsong" oder "one hundred years"? wo bleibt die härte von "pornography", die zerstörung von "faith" und die illusionswelten von einer "seventeen seconds"? wo bleibt "charlotte sometimes"? wo bleiben all diese songs? warum hab ich das gefühl, das ist nur eine scheibe um die kaufkraft anzukurbeln, um aus THE CURE das zu machen, was man aus depeche mode gemacht hat - nämlich eine marionettengruppe? ich versteh das nicht. ich wünschte, the cure würden sich mit siouxsie and the banshees zusammentun - das wär doch was. endlich mal was gscheites. und die power wäre doch da - und die fans doch auch! Tolles Album 4 von 5 PunktenDas Album hat den Titel "Best of the best-Greatest hits" verdiet. Hier sind viele der wichtigen Cure-Titel drauf. Ein guter Querschnitt. Aber einige der großen Hits wie "Charlotte sometimes" fehlen, deshalb nur 4 Punkte. Ich kann das Album immer wieder hören, am besten ganz laut. Da kommt die gute Laune ganz von selbst. |
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Disintegration von the CureAudio CD von Fiction (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 1989 |
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ProduktbeschreibungDISINTEGRATION 5 Kundenrezensionen:Traurig düstere & wunderschöne Songs 5 von 5 PunktenSie mögen traurige, düstere und melancholische Songs? Kaufen Sie sich diese außergewöhnliche und bezaubernde Platte. Songs, die einen tief berühren, voller Traurigkeit, sehr bewegend und fast mystisch interpretiert. Schon der erste wunderbare Track "Plainsong" spiegelt die Stimmung dieses Albums hervorragend wieder. Man ist wahrlich ein wenig verzaubert und taucht ab in eine (musikalische) Welt voller Grautöne. Vorsicht: Es gibt keine "Muntermacher" auf dieser Scheibe, keinen einzigen fröhlichen Popsong (ala "Love Cats" oder "Friday I am In Love"), für die "The Cure" auch bekannt sind. Es ist eher ein Album für verregnete Wochenenden, neblige Tage oder für einen Abend allein zuhaus! Allerdings kann man eine so berauschende Platte eigentlich immer auflegen... Geniales Album! 5 von 5 PunktenDies ist ein kompaktes, atmosphärisch dichtes Album. Es berichtet von Verlust ("Pictures", "Last Dance"), Angst ("Lullaby","Same Deep..."), Verzweiflung ("Closedown","Prayers for Rain"), aber auch Liebe ("Lovesong"). Musikalisch geprägt durch dichte Keyboard-Klänge und weiche Gitarren mit oft hypnotischen Gitarren-Riffs. Übrigens mitnichten ein Album "nur für eingefleischte Fans" Disintegration hat (gerade in Deutschland) den Bekanntheitsgrad von The Cure erheblich gesteigert! Hochkaräter für die Ewigkeit 5 von 5 PunktenOft hat man Rezensionen, in denen leichtfertig das Wort Meisterwerk verwendet wird. Das ist schlecht für die Kunden, denn wenn man es dann mal wirklich mit einem richtigen Meisterwerk zu tun hat, denken viele: na, es wird doch wieder nur ein halbes Meisterwerk sein. Jetzt können Sie mal alle Bedenken über Bord werfen, denn hier haben wir ein wahres Meisterwerk. Ein Meilenstein der Musikgeschichte. Eine Sternstunde der Independent-Kultur. Ein Wunderwerk vor dem Herrn. Jedes Lied ein Volltreffer - und fast jedes Lied mit Überlänge. Man gewöhnt sich dran, dass Robert Smith auf "Disintegration" immer erst nach zwei Minuten zu singen beginnt. Als dieses Album fertig war, hatte The Cure ein echtes Problem: wie konnten sie das noch toppen ? Wer die Messlatte einmal so hoch gelegt hat, kann mit allem was folgt nur nachlassen. Aber diesen Preis war es wert. Ohne "Disintegration" wäre der Musikmarkt ein bisschen ärmer. DAS BESTE CURE ALBUM? 5 von 5 PunktenNun gut, sollen sich die Cure Fans untereinander streiten, ob Pornography, Disintegration und Bloodflowers ein Trilogie bilden. Für Robert Smith ist es so und er sollte es wohl am besten wissen. Robert Smith nannte "DISINTEGRATION" seiner Zeit ihr "Meisterwerk" und fand tragischer Weise wenig Verständniss beim Plattenlabel. Aber dieses wurde eines besseren belehrt. Das so wunderbare an diesem Album ist, das der Sound gigantisch -und der Anspruch enorm hoch ist. Selbst Pop-Stücke wie Lovesong und Lullaby sind wunderbar integriert und führen zu keiner unerwartenden Stimmungswandlung. Wie jemand behaupten kann, dass dieses Album kein dunkles sei, kommt mir nicht in den Sinn. Während Robert Smith bei "Pornography" seinen Ängsten und Gefühlen noch mit grotesker Sprache Ausdruck verleiht, geht er hier offener und direkter damit um, ohne jedoch den Sinn zum lyrischen zu vernachlässigen. The Cure's Disintegration ist auch deßhalb ein außergewöhnliches Album, da es (ähnlich wie andere Cure-Alben wie: Faith, Pornography und Bloodflowers) sich in einer "Soundlinie" befindet. Bei jedem Song kann man auf jeden Fall sagen, dass es von dieser Platte stammt und nicht von einem anderen Album. Dieses Album machte "The Cure ~ The Cure" (von 2004) im Vorhinein unnötig(zumindest den Titel), weil Disinegration der eigentliche Fixpunkt der Cure Geschichte ist. Ob es das Beste ist oder nicht? Nun ja, jeder hat seinen eigenen Geschmack. Mein persönlichis Lieblingsalbum ist "Bloodflowers". Disintegration ist meineserachtens jedoch das Cure-Album, das die Pop- und die dunkle- Seite The Cure's am besten zu einem Ganzen vereint. das absolute meisterwerk 5 von 5 PunktenAuch wenn viele jetzt aufstöhnen werden und lästern, aber für mich ist *Disintegration* Das Cure-Album überhaupt. I think it's dark and it looks like rain...", alleine diese ersten Zeilen des Openers verraten schon, wohin das Album den Hörer führen und entführen will. Wer hätte nach dem Vorgängeralbum noch einen Heller auf The Cure gegeben? Und doch hätte man den Braten riechen müssen, oder nicht? ein letztes kraftvolles Aufbäumen, noch einmal alles in eine Waagschale werfen schien die Devise bei den Aufnahmen zu dem Album gewesen zu sein. Und es hat alles, was ein gutes Cure-Album benötigt. Die entsprechende Lyrik und dazu die elegischen Wehklänge der Gitarren. Nach dem Plainsong kommt mit Pictures of you ein eleganter Popsong, der haarscharf am Kitsch vorbei geschrammelt ist, aber dafür auch umso mehr wirkt. Haben wir das nicht alle schon einmal erlebt? Es geht nicht mehr nur ausschließlich um irgendwelche Todesphantasien oder Drogenphantasmogorien. Robert Smith ist längst in der Wirklichkeit angekommen und weiß die Medien zu bedienen. Mit der Fasciation Street kommt der nächste Knaller (wir lassen mal die altbekannten Singles dazwischen aus). Hier schrammeln mal wieder die Gitarren und der Baß wird einem um die Ohren gehauen, um wenig später für Regengebete Platz zu machen. Doch nun kommt, ach der beste Teil des ganzen Albums. Das nicht enden wollende Same deep water as you, das auch nie aufhören müsste. Wer in der gesamten Musikgeschichte konnte besser jammern und leiden als Herr Schmidt? Doch der Kracher schlechthin ist der Titelsong. Trennungsgeschädigte müssen reihenweisen Suizidgedankens aufgekommen sein, dem hier wird schlichtweg die volle Wahrheit an den Kopf geknallt. So ist es nun einmal im Leben, und wer die Wirkung dieses Songs schon einmal live mitbekommen hat, weiß, wie sehr gerade dieses Lied einem unter die Haut geht (wer ist nicht schon in stücke gerissen worden oder wusste schon, wie das ende sein wird). Der Text ist ein Glanzstück in der Smith'schen Lyrik. Aber als ob das noch nicht genug wäre, gibt es zum Abschluss noch Untitled. Diese Akkordeonklänge, oder was auch immer das sein soll, fährt das Gemüt erst einmal runter, um es dann volle Granate auf die kommende Stille und Einsamkeit vorzubereiten. Das Monster der Einsamkeit wird herauf beschworen oder auch der Verlust einer Liebe (ist jedem selbst vorbehalten). ...never dream of you again... Nein, diese Platte kann ewig laufen, in einer Endlosschleife, das hält man aus. Und wenn die letzten traurigen Töne irgendwo in der Atmosphäre verhallen, dann weint man seine Tränen, wohl auch, weil man weiß, dieses Album ist nicht zu schlagen. Robert Smith ist mit seinen Mannen The Top. Höher und besser geht es nicht (und die Geschichte gibt mir Recht). Doch was sie mit Disintegration erschaffen haben, dass ist für die Ewigkeit, und viele Nachahmer werden sich daran die Zähne ausbeißen. Und an alle, für die Cure eh zu poppig wurden, denkt mal daran, womit alles begann. Sie sind und bleiben trotz allem ein Urgestein der alternativen Musik. |
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Pornography (Remastered) von the CureAudio CD von Fiction (Universal)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 4,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2005 |
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ProduktbeschreibungPORNOGRAPHY REMASTERED 5 Kundenrezensionen:Einfach genial! 5 von 5 PunktenWas kann man zu Pornography noch sagen? Es ist sicher das intensivste, frenetischste, härteste und düsterste Album, das die Band je gemacht hat. Wie man so einen Meilenstein zustande bringt zu einem Zeitpunkt als Smith nach eigenen Angaben vor lauter Drogen zum Teil gar nicht wusste, wo ihm der Kopf stand, ist mir ein Rätsel. Im Nachhinein sind die Songs wohl intensive Hilferufe und ein Kampf mit den Drogendämonen. Ob es die Platte in der Form gegeben hätte, wenn Smith nicht in jeder Hinsicht bis an die Grenzen gegangen wäre (er arbeitete, glaube ich, gleichzeitig als Gitarrist im Studio und auf der Bühne für Siouxsie & the Banshees und nahm nachts dann Tracks für Pornography auf) bleibt fraglich. Es war derart intensiv, besonders die Tour zum Album, dass ein Endpunkt erreicht war. Die besten Songs, und dies ist ein Album ohne Füller oder auch nur einen einzigen schlechten Song, sind für mich 100 Years, Siamese Twins, The Hanging Garden, der Titeltrack. In einer eigenen Superliga der Meisterklasse-Songs spielen The Figurehead und Cold (der Bass als einzigartiges Melodieinstrument über diesem wabernden Synthie- und Celloteppich, Wahnsinn!) Diesen Song 1996 und 2000 live zu hören zeigte mir erst recht seine Extraklasse. So ein Lied gibt es sonst nicht, das macht niemand so, das ist ein ganz eigenes Klangerlebnis. Toll natürlich auch die Tom-tom-Rhythmen auf "Figurehead" und "Hanging Garden", die Smith höchstpersönlich entwickelte, da Lol Tolhurst wohl manchmal noch indisponierter war als er. Wer Pornography noch nicht gehört hat, hat eines der großen Alben der Musikgeschichte noch vor sich, oder vielleicht wird er es nie verstehen. Jedermanns Sache ist das Album nämlich bestimmt nicht, doch wer es für sich entdeckt hat, den lässt es nicht mehr los. Pornography 5 von 5 PunktenDas Album ist zwar schon recht alt (1982) ist aber trodzem klasse! So wie ich gelesen habe ist die Band beinahe an diesen Album zerbrochen mmmhhhh mag wohl an den Texten gelegen haben zu den ich mich nicht äussern möchte denn ich beschäftige mich nicht mit allen Texten weil mein Englisch auch nicht so gut ist. Oder hatten sie damals vielleicht Angst nie wieder so ein klasse Album so produzieren? Denn musikalisch stimmt einfach alles: Gitarren und Bass harmonieren wunderbar zusammen das Schlagzeug wirkt zwar leicht monoton aber nie langweilig der Gesang von Robert Smith wirkt zwar schwerfällig auch von Simon Gallup und Laurence Tolhorst die auch ein paar mal stimmlich zu hören sind dennoch verbirgt sich dahinter immer ein Hauch von Hoffnung auch der Cellopart von "Cold" bei der soviel ich weiss von Robert Smith höchst persönlich übernommen worden ist veursacht bei mir wegen dieser unglaublichen Intensensitiv eine Gänsehaut und die Syntesiser sind auch nicht zu verachten. Oder es war damals wohl anders gewesen was die Musik angeht weil dies alles düster wirkt kann mich nicht dazu äussern war 2 Jahre vor meiner Geburt. Aus heutiger Sicht gesehen kann ich "Pornography" nur empfehlen. Bedrückend. Verstörend. Depressiv - Goth Rock at it's best! 5 von 5 Punkten"It doesn't matter if we all die!" - Schon die Eröffnungszeile zu The Cures 1982er Machwerk 'PORNOGRAPHY' lässt einen verstört staunen. Gut, die Gruppe gehörte lyrisch gesehen nie zu den fröhlichsten und lebensbejahenden, dennoch, ein derartiges Programm war man trotzdem nicht gewohnt. "Waiting for the death blow"? Robert Smith, sie sind beängstigend. 'PORNOGRAPHY' ist während einer sehr düsteren Schaffensphase der Goth Rocker entstanden, die sich eindeutig von den frühen naiv-alternativen Nummern und den späteren, verspielten und experimentellen Alben unterscheidet, und das nicht nur textlich. Das Album wird durchgehend von einem sehr beklemmenden Synthie-Drum-Beat begleitet, unter dem sich teils verwirrende, wehleidige, teils aber auch sehr einfach gehaltene Gitarrenmuster bewegen. Die Drums sind tragen einen nicht unwesentlichen Teil zur Atmosphäre bei. Hart und beissend bei Songs wie 'ONE HUNDRED YEARS' oder 'THE HANGING GARDEN', zurückhaltend und bedrohlich bei 'SIAMESE TWINS', dann wieder donnernd und erdrückend bei 'COLD'. Die Rhytmussektion lädt diesmal sicher nicht zum Wohlfühlen ein. Unterstrichen wird das stellenweise von den sehr genauen Basslinien oder dröhnenden Synthieflächen, die eine unglaublich dichte Endzeitstimmung erzeugen, wie man sie wohl nur Anfang der 80er empfinden konnte. Über all dem schwebt die klangende Stimme von Robert Smith, die diesmal weit verlorener wirkt, als man es sonst gewohnt ist. Eine bilderbuchartige Albtraumszene. Nach mehrmaligen Hören kristallisiert sich 'A STRANGE DAY' als absolutes Highlight heraus. Das verspielte Riff im Refrain stellt einen hervorragenden Kontrast zur klinischen Atmosphäre, die von Drums und Synthies erzeugt wird dar, und auch der Gesang wirkt eine Spur weniger wehleidig, als in den anderen Songs. Ganz klar, 'PORNOGRAPHY' ist alles andere als Gute-Laune Musik. Verstörend, beängstigend und nihilistisch, aber trotzdem auf ihre Art und Weise ein ganz besonderes Kleinod im Back Katalog der Gruppe. Nichts für den Alltag, aber ein Must Have im Plattenschrank für die gewissen Momente, an denen man im Selbstschmerz versinken möchte. Ganz gemäß dem Ende: "Find a sickness, find a cure!" gothic pur ! 5 von 5 Punktenhier waren the cure noch jenseits vom mainstream-pop. finster, düster und unmelodiös, so würde ich dieses album beschreiben. viele die die gothische musikrichtung nicht kennen, sollen zu diesem album greifen, hier werden sie eines besseren belehrt. das album ist eigentlich die personifizierung von den cure alben. wenn viele an the cure denken, denken die meisten an gothic-rock oder songs, wie "boys don`t cry" , "lullaby" und "friday , I`m in love". solche songs sind auf "pornography" nirgends zu finden. an regnerischen tagen, sollte man sein zimmer verdunkeln sich bleich schminken, schwarze sachen anziehen und eine dunkle fete feiern und welche platte wird bei dieser veranstaltung 30 mal umgedreht: "pornography" von the cure aus dem jahre `82. sehr depressive und traurige stimmung bei dieser platte ! kalt und schwarz 5 von 5 Punkten....nach dieser platte hätten cure aufhören können, weil die absolut nicht mehr zu toppen ist. (die nächste hiess ja auch the top, warum wohl?)....allerdings empfehle ich sie nicht als einsteiger scheibe für angehende cure-fans....sie ist ziemlich erschreckend..aber wie war das als kind in der geisterbahn? |
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Seventeen Seconds (Remastered) von the CureAudio CD von Fiction (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,59 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2005 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSEVENTEEN SECONDS REMASTERED 5 Kundenrezensionen:The Cure verdunkeln die Welle. 4 von 5 PunktenEin richtungsweisendes Album, das für den Dark Wave stilbildend wurde. The Cure gehen hier konsequent in die Richtung, welche die Songs "3 imaginary Boys", "Another Day", aber auch "10:15 Saturday Night" aus dem Debütalbum bereits vage andeuteten: Es wird düsterer, die Band schaltet das Licht aus und der Dark Wave wird geboren. Der Sound des Albums ist dabei einheitlicher, klarer und ausgereifter als beim Vorgängeralbum. Smith bezeichnete "Seventeen Seconds" als den eigentlichen Beginn der Cure. Diesen Weg wollten allerdings Michael Dempsey und auch der noch am Keyboard für dieses zweite Album beteiligte Mathieu Hartley nicht (mehr) mitgehen, da es ihnen zu düster und depressiv wurde. Manche Fotos aus der Ära zeigen, dass die Schminke noch im Topf blieb und die Band sich erst ganz allmählich auch optisch dem neuen Sound anpasste. "Seventeen Seconds" gab den Takt und die Richtung für die nächsten 3 Alben vor und brachte echte Cure-Klassiker wie "A Forest" und "Play for Today". Interessant sind auch die Instrumentalstücke, was die Band später nur noch selten machte. Ich habe diese Platte von Anfang an sehr gerne gehört. "Forest" ist und bleibt ein Geniestreich und ein Song für die Ewigkeit. Genial ist auch der dezente Keyboardeinsatz. Viele andere Platten aus der Zeit sind unerträglich, wegen nervenzerrenden Analog-Keyboardsounds, die einem nach heutigen Hörgewohnheiten die Ohren verkleistern. Das Keyboard auf "Seventeen Seconds" klingt dagegen zeitlos schön und gleichzeitig entwickelten The Cure ihren typischen Gitarrensound mit Choruseffekt. Nach heutigen Gesichtspunkten (eine Rezensentin bemängelte die Kürze des Albums) sind 35 Minuten sehr kurz. Das Album wurde aber auch innerhalb von nur ein oder zwei Wochen eingespielt und dafür gabs damals fast jedes Jahr ein neues Album. Die heute üblichen 3 oder gar 4 Jahre Wartezeit sind wohl eher ein wenig zu lang und viel Sponataneität geht durch Überproduktion verloren ("Lass uns noch 'ne Spur draufkleben, Joe.") Das war in der "guten alten Zeit" von 1980 natürlich nicht so, "Seventeen Seconds" klingt genau richtig, minimalistisch und ist (fast) perfekt. Vier Sterne gebe ich nur deshalb, weil es The Cure bei den darauffolgenden Alben noch einen Tick besser konnten. Eigentlich 4,4 Sterne mindestens für das Album, das die Richtung vorgab, sie allerdings noch nicht ganz perfektioniert hatte. The Cure - Seventeen Seconds 5 von 5 PunktenEs scheint, als hätten "The Cure" auf ihrem Debut "Three Imaginary Boys" noch den richtigen Sound gesucht, bis sie ihn schließlich auf "Seventeen Seconds" gefunden haben. Das Album wirkt wesentlich einheitlicher und stimmiger als sein Vorgänger. Die Songs verfolgen alle dieselbe Grundidee: ein simpler, einfacher Schlagzeugtakt ohne Brüche, Fills oder Pausen; ein prägnanter, im Vordergrund stehender Basslauf; Gitarrenakkorde, welche eher begleiten als leiten und schließlich Robert Smith's depressiver und zugleich tief-gehender Gesang. "Seventeen Seconds" ist melancholisch, melodiös, atmosphärisch und minimalistisch. Wobei grade letzteres durch die ungewöhnlichen Strukturen (es ist teilweise garnicht möglich, ein Lied in Elemente aufzuteilen, da immer ein extrem geschlossenes, zusammengehörendes Gesamtbild erzeugt wird) zu eingängigen und gleichzeitig kurzweiligen Liedern führt, welche auch nach dem 100. Hören nicht an Reiz verlieren. Gerade dieser Kontrast aus Einfachheit und versteckter Komplexität machen dieses Album genial und zu, meiner Meinung nach, einem der besten von "The Cure", gerade durch Hits wie "A Forest" oder "Play for Today". Der Nachfolger "Faith" klingt musikalisch kaum anders und auch "Pornography" geht, trotz neuer Elemente, in eine ähnliche Richtung. Danach allerdings waren "The Cure" eine andere Band. Um noch kurz etwas zu dieser Neuauflage zu sagen: Die Remastered-Edition ist wirklich gut gelungen. Die Lautstärke wurde ordentlich angeglichen, was am stärksten auffällt. Der Sound ist glas-klar und könnte auch aus heutiger Produktion stammen. mit das beste album 5 von 5 Punkteneinfach ein klasse album das in keinem platten/cd regal fehlen darf. es ist von vorne bis hinten schaurig schön düster. der vorläufer: "three imaginary boys", wurde hier noch übertroffen. es ist ein ruhiges album, das ich seit 23 jahren noch regelmäßig höre und nicht langweilig geworden ist. leider etwas kurz (knapp 36 min.), was aber egal ist, weil das nachfolgealbum "faith" fast genau so gut ist, nicht ganz so ruhig wie "seventeen seconds" aber sonnst genau so schön. tip: die deluxe edition hat noch ein paar livestücke und ähnliches drauf, die genau so düster klingen und gut zu hören sind, weil die klangqualität ganz ok. ist. WOW! 5 von 5 PunktenDieses Album und die anderen von the Cure sind einfach nur der Hammer! Wer ein echter Robert Smith ist müsste ja eigenlich alle Platten von ihnen haben, aber sehr empfehlenswert für den Einstieg in Robert`s Leben wäre zum einen das Album "Seventeen Seconds" und zum anderen "Three Imaginary Boys"! Oder wer eher auf die Klassiker von the Cure steht der sollte sich dann die Greatest Hits holen für 16,97€ was eigentlich ein guter Preis ist meiner Meinung nach... Also überlegt es euch nicht extra sonder drückt auf bestellen!!! Chill 5 von 5 PunktenSeventeen Seconds ist klasse zum Chillen obwohl The Cure hier auch mal versuchen düstere Melodien einzuspielen. Das müsste einige eingefleischte The Cure Fans stören. Mir allerdings gefällt gerade das besonders gut. Was mich ein Gaaaaans klein bischen stört ist das Klavier. Ebenfalls ist ein Makel das das ganze Album nur 35 Minuten dauert. |
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Three Imaginary Boys (Remastered) von the CureAudio CD von Fiction (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2005 |
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ProduktbeschreibungThree Imaginary Boys 5 Kundenrezensionen:Würdiges Debüt einer großen Band! 4 von 5 PunktenNatürlich gehört "Three Imaginary Boys" in jede Cure-Sammlung. Ich habe ab 1992 alle Alben gekauft und zwar in sehr eigenartiger Reihenfolge: Wish, Disintegration und dann "Three imaginary Boys" und "Boys don't cry" (wobei letzteres ja die kommerziellere, gefälligere Variante des Debütalbums für den US-Markt war, mit den Singleklassikern "Killing an Arab", "Boys don't cry" und "Jumping someone else's train" sowie deren B-Seiten). "Three Imaginary Boys" nach den dichten Soundteppichen von "Disintegration" und "Wish" zu hören war damals wirklich erfrischend und hat mir gleich gezeigt, dass The Cure viele Facetten haben und sich des öfteren neu erfunden haben. Das war und ist faszinierend. Das Album klingt wie Punk ohne Verzerrer und oft ohne zweite Gitarre, also eben Post-Punk. Damals revolutionär minimalistisch, und besonders nach heute üblichen überproduzierten Platten wünscht man sich manchmal solchen Wagemut zurück! Dennoch hat natürlich das Debütalbum im Vergleich zu späteren Meisterwerken der Band so seine Mängel. Das liegt nicht daran, dass mir die Songs zu einfach wären: so was simples wie "Grinding Halt" (einer von Lols Songs, munkelt man) macht einfach Spaß, 2,5 Minuten und Schluss, wirklich erfrischend unkompliziert. Es gibt etliche tolle Songs und Klassiker ("10.15 Saturday Night" ist live immer noch ein Reißer). Das Problem liegt wohl eher daran, dass The Cure und vor allem Smith nicht genügend Kontrolle über die Produktion und das Endprodukt hatten (das ist heute oft üblich, hat sich aber bei The Cure in der Folge zum Glück geändert. Von daher war es wohl ein lehrreicher Prozess für Smith). So brachte die Plattenfirma gegen den Willen der Band das "Foxy Lady"-Cover (von Michael Dempsey gesungen!) heraus, das eigentlich nur als Soundcheck eingespielt worden war. Natürlich ist so was heute interessant zu hören und eine spaßige Kuriosität, aber eine glänzende Aufnahme ist es natürlich nicht. Probleme sind also Songauswahl ("Meathook" und "So what" sind auch nicht gerade Glanzlichter). Der "Subway Song" ist heutzutage ein lustiger Gag, obwohl man immer noch bei dem Schockschrei zusammenzuckt. Die stärksten Songs sind natürlich der Titeltrack, "10:15..." und "Another Day". Insgesamt also ein würdiges Debüt einer talentierten Band, allerdings mit viel Raum nach oben zur Verbesserung, was der Gruppe gutgetan hat. Persönlich finde ich die Songauswahl der "Boys don't cry"-compilation gelungener, die Singles mussten einfach drauf und man hat ein paar Füller des Debüts weggelassen. Aber "3 Imaginary Boys" bleibt natürlich ein Muss, schon allein wegen seiner Kuriositäten! Aller Anfang... 5 von 5 PunktenDas Debut-Album von The Cure beeindruckt vor allem durch die Stimmung, für die man an manchen Stellen sogar das Wort „lebensfroh" verwenden kann, was in späteren Cure-Alben als ausgeschlossen ist, die ja alle, mit Ausnahme von „Japanese whispers", viel dunkel und depressionsfördernd sind. Einzig „Subway song" und der Titelsong „Three imaginary boys" lassen düstere Ansätze erkennen. Der Rest klingt eher wie spontan improvisiert, so als ob drei Jungen ein Schlagzeug, ein Bass und eine Gitarre gefunden haben und jetzt etwas Musik machen wollen. Keine ausschweifenden Instrumentalpassagen, und einfach strukturierte Lieder, die fast alle Ohrwurm-Charakter haben. Smith, Tolhurst und Dempsey kommen noch ganz ohne Keyboards und elektronische Elemente aus, was aber auch für diese Art von Songs nicht notwendig erscheint. Die Songs sind auch ohne diese Dinge gut und definitiv mit deutlich erkennbarer Begabung. Alles in Allem ein gelungenes Debut, auch wenn die Soundqualität natürlich noch den 70er-Jahre-Charme hat. Sowas habe ich nie wieder gehört 5 von 5 PunktenAls Einleitung muss ich sagen, daß ich The Cure sehr verehre. Diese CD entspricht nicht dem, was man sich unter The Cure vorstellt. Sie war das erste, was ich von dieser Band gehört habe - es muss Ende der 70er gewesen sein und hat mich fasziniert. Die CD reicht von "Ich möchte Punk sein", bis zur zarten Vorgeschichte von "A Forest". Diese CD ist anders und doch so gut. "Subway Song" bitte das erste Mal im Dunkeln hören. Früher war diese das letzte Lied der ersten Seite einer Schallplatte. Das hatte einen ganz anderen Charme. "10:15" einfach mal alleine Abends an einem Samstag hören, wenn man eigentlich mit Freunden unterwegs sein sollte. Auch das ist grossartig. Einfach ausprobieren. In wessen Welt diese CD passt, der sei herzlich von mir gegrüsst und beglückwünscht. Viel Spass. Einfach schön ! 5 von 5 PunktenHmm, ob nun Postpunk, Ur-Goth, letztendlich bleiben the cure the cure, einer der besten Düsteracts überhaupt. Minimalistisch und trotzdem nicht dumm, intelligente lyrics und trotzdem keine Romane. Garantiert keine teutonenhafte Herumalberei, dafür sehr schwermütig und schwebend. Musik von Leuten die die Nacht wirklich faszinierend und schön zu gleich finden. Subjektiv, aber dennoch... 5 von 5 PunktenDiese Scheibe der The Cure habe ich als LP noch im Keller stehen. Den Plattenspieler aber längst eingemottet. Es gibt überhaupt nichts zu interpretieren: das ist und bleibt die beste Scheibe dieser Band überhaupt! Frisch und düster gleichzeitig, punkig, provokativ. Und dann diese bis dahin nie gehörte Stimme von Smith. Damals war die Platte für mein Empfinden revolutionär. Das ist sie nicht, soviel weiß ich jetzt(nach 25 Jahren ;) Aber sie ist und bleibt schweinegeil und außergewöhnlich gut. Ich erinnere mich noch dran, wie meine Freunde reagierten, als ich ihnen in meiner Euphorie "Object woman" zum ersten Mal vorspielte und alle es schrecklich und politisch inkorrekt fanden. Die nachfolgenden Alben, z.B. Faith, In A Forest,..., treiben einen direkt (gehen Sie nicht über "Los") in den Suizid und sind nicht erträglich. Ab "Love Cats" und "Friday I'm in Love" sind The Cure zu durchsichtig und angepasst. Für die Rezension: Cure-Fans, die auf die Neueren Sachen stehen, sollten sich die Scheibe nicht holen. Für alle Anderen gibt es keinen Weg vorbei. |
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Kiss Me Kiss Me Kiss Me (Remastered) von the CureAudio CD von Polydor (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,38 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2006 |
Tracks:
ProduktbeschreibungKISS ME, KISS ME, -REMAST Eine Kundenrezension:Digital Remastered 5 von 5 PunktenDies ist die remasterte Version des Albums, also die erste Disc aus der Delux-Doppel-Cd. Im neuen Sound noch umwerfender als das Album sowieso schon immer war......if only we could sleep tonight - Kauftipp! |
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Wish von the CureAudio CD von Fiction (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: April 1992 |
Tracks:
ProduktbeschreibungWISH 5 Kundenrezensionen:der disintegration- nachfolger schlägt sich wacker 4 von 5 Punkten*wish* tat mir schon leid, noch ehe es veröffentlicht wurde. Denn nach einem Album, wie *Disintegration* es war, konnte nichts Besseres kommen. Vielleicht ein ebenbürtiges Album, doch das schaffte bisher kaum eine Band. Und dennoch ist *wish* ein sehr gutes und ausgewogenes Album, und ihr Bestes, welches sie in den 90ern veröffentlich hatten. Fangen wir mal mit den positiven Sachen an, und die wären Songs wie *The edge of the deep green sea* und *doing the unstuck*. Das sind Songs im typischen Cure-Gewand, wobei man bei ersteren schon erkennt, dass sich die Melodien auch zu verlieren scheinen. Der neue Sound von Cure klingt teilweise schwammig, so als ob sie sich nicht konkret für etwas entscheiden konnten. *Friday i`m in love* ist eine kleine Ausnahmeerscheinung, ein Song, den ich immer wieder gerne höre, einfach der perfekte Popsong, so leicht und fröhlich kommt er daher und gleich, was Mastermind Smith später versuchte, diese Qualität blieb unerreicht. Ja, was soll man noch zu *wish* sagen? Das gerade die Kombination *Cut/End* leider durch das *impossible things* zerstört wird? Hier stört eine solche ruhige Nummer definitiv. Obgleich diese Nummern recht rockig rüberkommen, haben sie doch das gewisse Etwas, dass sich zwar beim ersten Hören nicht sofort erschließt. Doch diese beiden Sachen live erlebt, machen einem klar, dass es wirklich sehr gute Cure-Songs sind. Überhaupt komme ich mit ihren ruhigen Sachen auf *wish* nicht zu Recht. Und wenn wir schon am Meckern sind, dann wollen mir mal dieses ominöse *wendy time* nicht vergessen. Ich weiß bis heute nicht, was dieses Lied soll. Der Spagat aus den 80ern hinein in das neue Jahrzehnt ist Smith & Co. Nicht sonderlich gelungen. Aber wir wissen ja, was danach kam, und im Rückblick darauf kann man nur sagen, schade , dass sie *wish* nicht noch einmal, kopiert haben Grandios & Langweilig 4 von 5 Punkten"Wish" führt die Tradition der Cure-typischen musikalischen Trauerweiden ebenso fort ("Apart", "Trust", "To Wish Impossible Things")wie die der eher beschwingten Up-Tempo-Nummern, wobei es einerseits immer noch nett ist, "Friday" dann und wann im Radio zu hören, andererseits aber der Eindruck bestehen bleibt, die Band habe einige Jahre zuvor mit "Just Like Heaven" in dieser Hinsicht bereits alles gesagt bzw. gespielt. Die oben genannten langsamen Songs sind solides Cure-Handwerk, hauen aber nicht wirklich um, da der Band das wirklich Überraschende auf diesem Sektor längst verlustig gegangen ist - hier hatten "Disintegration" und auch "Kiss Me" (kurz und bündig und auf den Punkt gekommen: "A Thousand Hours") mehr zu bieten. Die Platte wird von den schwer gitarrenlastigen Songs gerettet: "Open", das majestätische "From The Edge", das hektisch wabernde "Cut" und auch "End" geben ihr ein Gerüst, dass auch die ...ähm ...Füller mitträgt und 4 Sterne legitimiert. eine der besten platten der welt 5 von 5 Punktenwish läßt keine wünsche offen. der einzige song wo ich sagen würde "geht so" ist wendy time, der rest ist komplett eigenständig, zeitlos und hat substanz. wish zudem recht facettenreich. gibt die obligatorischen "stupid pop-songs" wie smith sich auszudrücken pflegt wie "friday", "high" etc. aber auch viele längere gitarrenlastige rock-songs "deep green sea", "cut" oder "apart" etc. für mich persönlich neben pornography und disintegration die beste cure-platte ever. schon alleine wegen "deep green sea". bester song der welt. Schöne alte Zeit ! 5 von 5 PunktenWish- das meiner Meinung nach beste Cure-Album begeistert wohl jeden Hörer (ebenfalls "Altalbencurefans" wie mich). Mit Titeln wie "APART", "TRUST" oder "TO WISH IMPOSSIBLE THINGS", die in ihrer Tiefe und Ausdruckskraft unübertroffen sind, erzeugen Smith & Co ein regelrechtes Feuerwerk emotional expressiver Gedanken. Getragen von einer nicht enden wollender Melancholie bewegen jene Songs das Innerste eines jeden. +++ Nicht zu vergessen natürlich die Hit-Single "FRIDAY Ì'M IN LOVE", deren Melodie wohl vielen noch in den Ohren liegen dürfte.+++ Ich wünsche allen (zukünftigen) Besitzern dieser CD schöne Erlebnisse beim Hören. ++Frieden - Stephan++ stayin' alive 5 von 5 PunktenDas Wishalbum hat wohl alle Erwartungen übertroffen. Konnte Janet Jackson dem Disintegrationalbum den ersten Platz streitig machen, schaffte es beim Wishalbum niemand mehr. Die Kritiker überschlugen sich mit positiven Pressestimmen und „Friday I'm in love" trällerte sogar der Radio bei der Würstelbude ums Eck. Aber der Erfolg war sicherlich gerechtfertigt. Es läßt sich wohl darüber streiten, ob Wish das beste Album von Cure ist, aber das ist wohl völlig egal. Wish enthällt ehrlichen Pop („high", „doing the unstuck"), grandiose Rockmonster („from the edge of the deep green sea") und melancholische, traurige Balladen („apart", „a letter to elise"). Die Songs haben oft den Beigeschmack als wären sie Relikte oder Pendants früherer Curesongs - und oftmals stimmt dieser Eindruck auch. So könnte „from the edge of the deep green sea" ein verlorengeglaubter „Pornography" Song sein oder „a letter to elise" die Fortsetzung von „charlotte sometimes". Wie auch immer, der Erfolg war gerecht und es war schön, Robert Smith auch mal tanzend zu sehen. |
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The Head on the Door (Remastered) von the CureAudio CD von Polydor (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 6,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2006 |
Tracks:
ProduktbeschreibungHEAD ON THE DOOR -REMASTE Eine Kundenrezension:Alter Liebling neu aufbereitet 5 von 5 PunktenDie erste Seite Kenne ich aus meiner Jugend in und auswendig-zu Inbetween days mussten wir früher immer tanzen,ging gar nicht anders,weil das Lied so in die Beine fährt. Die Zusatz Cd ist bei dieser Ausgabe wirklich ein Schmankerl,abwechslungsreich,teilweise ganz andere Varianten,lebendig,schön. Es hätte eine eigene Cd werden können. Wenn ich 6 Sterne verteilen könnte ,würde ich es tun. |
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Faith (Remastered) von the CureAudio CD von Fiction (Universal)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 6,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2005 |
Tracks:
ProduktbeschreibungFaith 4 Kundenrezensionen:Eine echte Perle! 5 von 5 PunktenUnglaublich, dass das geniale Album "Faith" nach nur 3 Bewertungen genauso abschneidet wie das schreckliche, unsägliche "4:13 Dream" von 2008. Wer jemals Songs wie "All cats are grey" oder "den Titeltrack "Faith" in ihrer elegischen Schönheit live gehört hat, begreift, dass keine andere Band so etwas geschaffen hat, diese Art Stimmung auch nur annähernd erzeugen könnte. Wer nicht begreift, dass die "ewigen Wiederholungen" hypnotische Qualität haben und den Hörer in einen Sog hineinziehen können, der hat kaum Musikverständnis oder er versteht nur Party-Mucke. "Primary" ist auf dieser Scheibe noch der Up-tempo-Klassiker. Wie der andere 5-Punkte-Rezensent fand auch ich, dass "Faith" schon immer in derselben Liga wie "Pornography" gespielt hat, aber eben diese düstere Schönheit und Ruhe ausstrahlte, während P. hart und kalt ist. (Welche Rockgruppe mit größeren Ambitionen kann sich denn heute noch leisten, überhaupt konsequent Ruhe auszustrahlen? Es muss ja immer irgendwann abgehen und fetzen). Interessanterweise ist der einzige Makel des Albums "Faith" der Song "Doubt", der wie "Primary" ein höheres Tempo geht, aber einfach ideenmäßig der schwächste ist. Nur deshalb ist "Pornography" als gesamtes Album einen Mini-Tick besser zu bewerten als "Faith", denn "Pornography" leistet sich keinen Ausrutscher/Füller: kein Song ist da schlecht oder auch nur schwach. Ich persönlich hätte ein "Dark Trilogy"-Konzert von Faith, Pornography, Dinintegration seeehr begrüßt, mit Zugaben von "Seventeen Seconds". Oder eine Trilogy der verrückten Alben: "The Top" (warum mögen das so viele nicht, es ist genial verrückt), (The Glove's) "Blue Sunshine" und "Kiss Me Kiss Me Kiss Me". Aber das sind alles Wunschträume... Kauft Faith (wer's noch nicht hat), es ist ein Meisterwerk! Montonie für Depressive 2 von 5 PunktenIm Gegensatz zu den früheren Cure-Werken ist Faith von langweiliger Eintönigkeit und Einfallslosigkeit. Und das nicht nur aufgrund der hier von Smith in seiner Weinerlichkeit zur "Vollendung" zelebrierten Sangeskunst. Auf der ganzen Scheibe war gerade mal ein einziges halbwegs hörenswertes Stück enthalten, und auch das nur mit Punktabzügen. Ideale Platte für depressive Suizidkandidaten. Der Rest sollte einen großen Boden darum machen Unglaublich 5 von 5 PunktenIch hätte nie gedacht das es so ein Album gibt das mir noch mehr gefällt wie der direkte Nachfolger "Pornography" (1982). Bevor das Geschrei losgeht Ja "Pornography" ist absolut 5 Sterne würdig nur gefällt mir "Faith" mehr weil es ruhiger und nachdenklicher ist aber auch sehr dunkel also auf kein Fall "Ich bring jetzt supergutelaune in die Party rein Musik" Darkwave halt als solches würde ich es am ehestens bezeichnen. Die grösste Stärke ist die sparsame Instrumentisierung wirkt zwar ein wenig monoton aber es passt und es harmoniert wunderbar mit den Gesang von Robert Smith der auch ein tollen englischen Akzent hat also nicht furchbar glattgebügelt wie es leider heutzutage bei anderen englischen/britischen Bands Bzw. Sänger/in der Fall ist. Am besten gefällt mir der Bass der die Lieder mit viel Gefühl trägt. Unglaublich was es für tolle Musik aus früheren Zeiten gibt The Cure-Wonderful 4 von 5 PunktenThe Cure, die Band die schon so lange im Geschäft ist und schon so viele Alben veröffentlich hat, hat ihren eigenen Stil (trotz oft vorkommenden Besetzungswechseln) längst gefunden und überrascht doch immer wieder durch ihren Abwechslungsreichtum. "Faith" ist ursprünglich von 1981 und ihr viertes veröffentliches Album gewesen, hat also noch den typischen Anfangstouch. Eines der bekannsten Stücke des Albums ist "Primary", im absolut typischen Cure Stil gehalten. Zu Anfang werden Rythmus und Gitarrenriff im Vordergrund gehalten, dann setzt die Stimme von Robert Smith ein. Die mittlerweile natürlich noch gereifter ist, der aber dennoch keineswegs Gefühl oder ähnliches fehlt. Dem ganzen unterliegt diese typische Basslinie, die dem Song unglaubliche Tiefe und zusätliche Vielschichtigkeit verleiht. Ein sehr melodisch und dennoch düster magischer Song an der Oberfläche mit vielen Einzelheiten im tieferen, was intensives Zuhören genauso wie nur nebensächliches Zuhören zufrieden stellt. Diese Beschreibung trifft wohl auch den Rest des Albums am besten. Wie ich den Stil genauer beschreiben sollte, weiß ich nicht, niemand ist sich einig was zwischen Rock, Gothic und Wave mit Poptouch sie denn nun machen und dieses Schubladendenken ist sowieso genauso bescheuert und unwichtig, wie unerwünscht und verwirrend. Am besten man hört in die Songbeispiele rein. "The holy hour", "Primary", "Other Voices" und "The Funeral Party" bieten den wohl besten Einblick in das, was einen bei diesem Album erwartet. Wem diese gefallen, der wird vom Album nicht enttäuscht sein. 80er und The Cure pur. Schöne Musik mit etwas Humor gespickt. Der Sound ist auch sehr gut (Remastered). Allerdings gibt es "Faith" mittlerweile schon in einer special extended version + einer weiteren CD mir "rare" versions, was für den richtigen Fan sicherlich noch interessanter ist, aber nicht unbedingt für jeden von Nöten, denn dieses Album hat schon genug Klasse und müsste an sich völlig ausreichend sein. Der Grund dafür, dass ich nur vier Sterne gebe, ist der, dass es meiner Meinung nach aber noch bessere The Cure Alben gibt, obwohl dieses eigentlich schon perfekt ist. Zum Einstieg in The Cure sicherlich ein Klassiker, aber nicht stellvertretend für die komplette Vielfältigkeit und den mittlerweile noch um einiges gereifteren Stil und Sound. Dennoch ein wunderschönes, vergleichsweise "ruhiges" Album. |
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