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Produkt-Bild: In aller Stille

In aller Stille von Die Toten Hosen

Audio CD von Jkp (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 9,89, Angebote ab EUR 9,49

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: In aller Stille

Tracks:

  • Strom
  • Innen alles neu
  • Disco
  • Teil von mir
  • Auflösen
  • Leben ist tödlich
  • Ertrinken
  • Alles was war
  • Pessimist
  • Wir bleiben stumm
  • Die letzte Schlacht
  • Tauschen gegen dich
  • Angst

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nach drei etwas schwächeren Alben besinnen sich Die Toten Hosen wieder auf ihre Stärken und überraschen mit einer erstklassigen CD, die ihnen viele Kritiker nicht mehr zugetraut haben dürften.
Selbst manch treuer Fan hat allenfalls in seinen kühnsten Träumen daran geglaubt, dass die Düsseldorfer Punkrocker noch einmal eine Platte wie Unter falscher Flagge, Ein kleines bisschen Horrorschau oder Auf dem Kreuzzug ins Glück abliefern würden. Doch mit In aller Stille gelingt es den Hosen tatsächlich, an das Qualitätsniveau ihrer Klassikerscheiben anzuknüpfen. Die Songs kommen wieder deutlich besser auf den Punkt, leben von griffigen Reimen, originellen Melodien und intelligenten Texten und transportieren vor allem etwas, das auf den letzten Hosen-CDs fehlte: rohe, ungezügelte Energie. In aller Stille ist als Albumtitel pure Ironie, denn die Scheibe schenkt dem Hörer in erster Linie harten, lauten Punkrock, der eine angenehme Britpunk-Schlagseite aufweist und einige der heftigsten und dynamischsten Riffgewitter der Hosen-Historie enthält. Die Band präsentiert sich außerordentlich spielfreudig und liefert mit "Strom", "Innen alles neu" und "Alles was war" einige ihrer besten Songs seit vielen, vielen Jahren ab. Selbst beinharte Verfechter des "Früher war alles besser" werden an diesem Hosen-Werk ihre helle Freude haben. -- Michael Rensen
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Die Pause hat sich gelohnt....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach einer etwas längeren Pause melden sich die Hosen endlich mit einem neuen Album zurück. Nach der interessanten, aber doch sehr gewöhnungsbedürftigen Unplugged Scheibe (viele Songs der Hosen eignen sich in meinen Augen nicht für eine Unplugged Interpretation), war ich gespannt, ab die Band noch einmal ein richtig krachiges Album raushauen können.

Ich kann soviel sagen.... Ja, sie können es!!

Zwei Sachen an der Scheibe fallen schon während des ersten durchhörens auf. Zum einen merkt man, dass ein anderer Produzent im Tonstudio saß und die Texte sind, bis auf wenige Ausnahmen recht ernst und nachdenklich geworden. Besonders das Thema einer zu Ende gegangenen Beziehung wird recht häufig aufgegriffen. Doch man braucht jetzt zum Glück keine Herzschmerz Scheibe erwarten, denn das Album besticht außerdem durch seine Abwechslung. Songs wie "Strom" oder "Disco", letzteres beginnt mit einem Disco typischen Elektrobeat, sind typische Hosen Nummer, wo der Spaß im Vordergrund steht, und man herzlichst zum mitgröhlen und abgehen eingeladen ist. Dann gibt es da noch Songs wie "Innen alles neu" oder "Leben ist tödlich", die auch Live sicher einiges reisen werden, allerdings schon mit ernsteren Texten bestückt sind. Neben vorher genannten Elektrobeats gibt es auch noch einen weiteren Stilbruch, der bei "Auflösen" den Hörer überraschen wird. Campino singt, nur von einer Akustikgitarre begleitet, im Duett mit einer Frau. Gab es noch nie, klingt aber in meinen Ohren auch sehr gut. Politisch wird es dann mit dem Song "Die letzte Schlacht", dem Beitrag der Hosen zum Thema Überwachungsstaat.

Fazit:

Musikalisch ist "In aller Stille" eine Weiterentwicklung von "Auswärtsspiel", die von einigen Stilbrüchen geprägt ist. Textlich bekommt man genau solche Lieder präsentiert, die man von den Hosen erwartet. Fans, die von "Zurück zum Glück" abgeschreckt wurden, sollten der Platte definitiv eine Chance geben. Für alle anderen ist es eh ein Pflichtkauf.
Die Hosen machen mich wieder glücklich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die toten Hosen sind wieder da! Und wie!

Nachdem ich jetzt 4 lange Jahre auf das neue Hosen-Album gewartet habe, waren natürlich die Erwartungen sehr groß. Die Single "Strom" hat mich dann etwas enttäuscht aber schon die drei B-Seiten auf der Single mir wieder Mut gemacht. Dann kamen die ersten Hörproben und ich war immer noch nicht überzeugt. Aber was sagen schon Hörproben also CD in den Player und voll aufdrehen, "dann passiert was, definitiv".

Schon beim ersten Höhren haut mich die Musik um und sie wird von Mal zu Mal besser. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, welches Lied mir am allerbesten gefällt. Ist es das zynische, im Refrain Stadiontaugliche "innen alles neu"? Das musikalisch innovative, ironische "Disco"? Oder doch das textlich tief erschütternde "Teil von mir"? Aber wer denkt das war alles, der kennt "Leben ist tödlich" und das sensationelle "Ertrinken" noch nicht in denen es ums Sein geht. "Alles was war" ist so traurig und hat dennoch einen tollen Mit-Sing-Refrain. "Wir bleiben Stumm" ist das Gegenteil von Freunde und in "Die letzte Schlacht" blitzt auch wieder die typische Systemkritik auf.

Alles in allem bin ich glücklich, zufrieden und freue mich auf Dortmund am 8.12. nur noch mehr.

Unbedingt kaufen
Wie Wein
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Seit über 20 Jahren bin ich Hosen-Fan. Dieses Album ist das beste was ich in den letzten Jahren überhaupt gehört habe. Das ganze Album ein Brett ohne gleichen (bis auf Auflösen, sorry, passt da nicht rein), die Texte wie wahr, wie wahr... Ganz ehrlich, bisher war für mich das Back in Black Album von AC/DC und The Rising von Bruce Springsteen das Nonplusultra, nun ist es dieses Album. Ich freue mich auf die Tournee und hoffe, dass mindestenst 7 Lieder vom neuen Album gespielt werden! Die Hosen sind wie Wein, um so älter, um so besser! Aber steigern kann man das wohl nicht mehr, oder?
Sehr Enttäuscht nach jahrelanger Pause
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Als wirklich Jahrelanger Super-Fan der Hosen bin ich seit einer Woche maßlos enttäuscht. Dieses Album ist so enttäuschend. Man kennt von ihnen viele sinnlose Lieder und Sauflieder. Aber es waren immer großteils kritische Texte über Politik, Gewalt und Soziale Dinge dabei bei denen man nachdenken muss. Dieses Album hat nichts dergleichen, die Texte sind langweilig, man kann sie einfach vergessen...
Die Melodien sind teilweise sehr gut auch Hosen typisch (teilweise!) aber die Texte erinnern an Teeniebands oder einfach an nicht groß damit beschäftigt wie "es muss ein Album raus sonst drehen die Fans durch".

Da bin ich anderes gewohnt von den Hosen. Sehr traurig, ich hoffe dass sie auf meinen drei Konzerten der Tour überwiegend alte Lieder spielen, das haben Metallica bei ihrer schlechtesten Platte (St. Anger) auch gemerkt.
Ich habe mir mehr Punkiges vorgestellt, wobei ich zur erkentniss gekommmen bin, dass Musiker die 20 Millionen auf dem Konto haben nicht über Punk singen können das ist klar. Aber die oben genannten Texte fehlen mir.

Bei Rock am Ring habe ich die Hosen live gesehen und ich war überglücklich, das war einer der geilsten Tage meines Lebens, und dort haben sie auch 2-3 neue Lieder gespielt. Aber das waren komischerweiße nur die Lieder, die man zumindest ein bisschen mit den Hosen verbinden kann. Die alten Hosen müssen zurück so wie man sie kennt!

Edit: habe hier einen ganz gut beschriebenen auszug aus einer Rezesion von J. Klauß:

Soviel zur Musik, jetzt zu den Texten.
Ich weiß nicht... Ich tue mich schwer das zu beurteilen. Die Texte sind sehr persönlich, handeln meist über Liebe. Klar gab es im Laufe der Zeit immer mal wieder Lieder, die über Liebe und ähnliche Themen hatten, aber jedes Lied auf einer Platte??? Nur "Die letzte Schlacht" und "Pessimist" ist wirklich systemkritisch und das stört mich am meisten.
Nicht, dass ich ein Revolutionär wäre, der die Hosen nur durch Punktexte definiert. Bei weitem nicht. Aber das ist mir schon wieder zu brav. Man merkt, dass die Zeiten der Opel-Gang vorbei sind, dass die Hosen älter werden und über ihren Werdegang nachdenken. Kuddel sagte im Interview, dass die Texte Gänsehautfeeling erzeugen. Naja... Ok, "Strom" und "Teil von mir" sind wirklich gute Texte. Aber ansonsten Liebeseinheitsbrei. Ich will Campino nicht kritisieren, dass er persönliche Texte schreibt. Aber die Hosen haben sich mal durch "Alex" definiert oder "Wünsch dir was", etc. So ein Kracher fehlt auf der Platte. Die Ärzte hingegen haben auf ihrer neuen Scheibe mit "Junge" quasi eine neue Hymne geschrieben. Dieses Glanzstück fehlt auf dem Album der Hosen.

Der meinung kann ich fast völlig zustimmen, auch wenn ich "Junge" sicher nicht das beste Lied der neuen Ärzte-Platte finde. ;-) Aber die Ärzte haben mit dieser Platte was wirklich gutes rausgebracht, auch mit (für die Ärzte) sehr guten Texten.
Ein wahres, echtes Hosen Album
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Zuerst einmal: Super Album!
Wie man die Hosen kennt, guter Mix aus Abrocken und Besinnen, jedoch mit kleinen Abzügen....

Ganz klar hervor stechen für mich Strom und Leben ist tödlich, wobei ich letzteres noch besser finde als die Eröffnungssingle. Negativ ist mir vorallem das Duett mit Birgit Minichmayr aufgefallen, antürlich ist Musik Geschmackssache und meiner ist es nicht! Ein Experiment was meiner Meinung nach schnell vergessen werden sollte...

In vielerlei stimme ich mit Mathis überein, es ist kein Auswärtsspiel, aber zum glück kommt es doch heran. Darum von mir 4 von 5 Sternen, für ein Album, das begeistert, Lust auf mehr macht und vorallem:
Die Vorfreude auf ein Hosenkonzert aufs Äusserste anspannt!
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Produkt-Bild: Die Suche Geht Weiter (Digi im Schuber)

Die Suche Geht Weiter (Digi im Schuber) von Rosenstolz

Audio CD von Island (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 9,89

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Suche Geht Weiter (Digi im Schuber)

Tracks:

  • Ich bin mein Haus
  • Gib mir Sonne
  • Blaue Flecken
  • Irgendwo dazwischen
  • Kein Lied von Liebe
  • Wie weit ist vorbei
  • An einem Morgen im April
  • Unerwartet (Ein Fenster zum Himmel)
  • Bist du dabei
  • Herz schlägt auch im Eis
  • Wann kommst du (Autos fahr'n an mir vorbei)
  • Die Suche geht weiter

Produktbeschreibung


DIE SUCHE GEHT WEITER DIGI.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ihr Werdegang liest sich wie ein Märchen: Von der Berliner Hinterhofwohnung mit Außenklo, hinein in luftige Höhen der Charts, wo sie sich mit ihrer Musik über Monate hinweg behaupteten: Rosenstolz. Dazwischen jede Menge harter Arbeit, - auch das ihr sympathisches Markenzeichen, denn in den Schoß gefallen ist ihnen der Erfolg keineswegs. Ihr elftes Album Die Suche geht weiter ist wohl eines ihrer persönlichsten, denn so tief wie hier, wurde noch auf keinem anderen in der Gefühlskiste gewühlt. Authentizität wird seit jeher in der Musik von Rosenstolz großgeschrieben, und so spiegelt auch ihr neues Album Die Suche geht weiter die eigene Befindlichkeit wider. Die musikalisch auf Halbmast gehisste Trauerflagge signalisiert, dass AnNa R. und Peter Plate fröhlichere Zeiten gesehen haben, denn der Tod der Mutter von Plates Lebensgefährten Ulf Sommer riss eine riesige Lücke in ihre Mitte. Vom Anbeginn ihrer Laufbahn an hatte sie die Drei unterstützt, wie nur Mütter das können, hatte höchst persönlich die ersten Rosenstolz Plakate an Wände geklebt und an ihren Erfolg geglaubt, als der Rest der Welt noch gar nicht an sie dachte. Die Suche geht weiter ist ein trauriges aber keineswegs depressives und schon gar nicht ratloses Album geworden, so, als wolle es den unbedingten Glauben der Mutter als musikalisches Vermächtnis fortsetzen. Lebensbejahung drückt der Song “Gib Mir Sonne“ aus, mit seiner Textzeile “Feier das Leben, feier das Glück, feier uns beide, es kommt alles zurück“, über lange Strecken die optimistischsten, poppigsten Töne eines Albums, dessen Grundtenor AnNa R. am Treffendsten in einer Songzeile von “Unerwartet (ein Fenster Zum Himmel)“ in Worte fasst: “Unerreichbar für mich, scheint am Fenster zum Himmel ein Licht.“ Das mag zunächst rührselig und pathetisch klingen, vielleicht sogar Unwillen provozieren, bei Fans mit gegensätzlichem Lebensgefühl. Schließlich versprechen Titel wie “Blaue Flecken“, “Kein Lied Von Liebe“, “An einem Morgen im April“ und “Irgendwo dazwischen“ frisch Verliebten alles andere als romantische Höhenflüge. Doch macht es gerade die Glaubwürdigkeit von Rosenstolz aus, dass sie dem eigenen Gefühlsspektrum in voller Bandbreite Raum in ihrer Musik einräumen, anstatt sich hinter der Fassade professioneller Unterhaltungskunst zu verstecken. Kein Wunder also, dass sämtliche Songs -mit Ausnahme des wavigen Titels “Blaue Flecken“- konsequent balladenhaft gehalten sind und allenfalls das Midtempo erreichen, getragen von Piano und akustischen Gitarren, zuweilen zusätzlich mit Orchester arrangiert. Die letzte Zeile des Songs von “Die Suche geht weiter“ klingt wie ein Versprechen auf lebhaftere Töne in der Zukunft: “Die Suche geht weiter Nach vorn, Nach vorn, Von vorn.“ -- Andreas Schultz
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5 Kundenrezensionen:

Die Qual geht weiter...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Auch wenn ich meinen Worten hier nur eine geringe Halbwertzeit zutraue, möchte ich doch meiner verzweifelten Verwunderung darüber Ausdruck verleihen, wie auch nur irgend jemand diese Song-Placebos für echte Musik halten und diesen Domina-Gesang mit Gefühl in Zusammenhang bringen kann. Die Texte sind so authentisch wie Big Brother und so originell wie Ferrero-Werbung. Bei Frau R.s Stimme gefriert mir das Herz (wenn sich meine Ohren nicht rechtzeitig zuklappen) und bei diesen einfältigen Melodien wünsche ich mir Bohlen-Hits...
Über den Keyboarder-Darsteller möchte ich nichts schlechtes sagen, er macht ja außer einem niedlichen Singversuch nix besonderes, oder?

Und wer ist eigentlich diese Sanne, die da immer kommt?

Ein besorgter Musikliebhaber
Grandios
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
für mich das bisher beste album von rosenstolz überhaupt. herzschmerz pur, wunderbar zum träumen einfach grossartig!!!
Jetzt ist es genug!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich bin Fan der ersten Stunde und habe diese Band geliebt. Habe-denn was auf diesem und dem letzten Album passiert ist geht einfach nicht mehr. Belanglose, oft dämliche Texte, nichts provokatives oder greifbares mehr, langweilige Produktionen mit immer denselben Stilmitteln-nein danke!!!
Rosenstolz sind zu einer Band für den mittelmässigen Musikhörer verkommen, der einmal im Jahr auf ein Konzert geht. Mit dem "Herz" Album hat man noch einen eigenen Sound kreiert, die letzten beiden Alben sind nur noch ein müder Aufguss von "Herz". Hilfe-und tschüß. Glücklicherweise ist bald Weihnachten, dann kann ich die CD an meine Oma weiterverschenken.
Und auf einmal war alles wieder da...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Irgendetwas war an jenem Tage anders. Es ist der 26.09.2008, Freitag. Irgendwann mittags. Ruhe. Ein Tastendruck. Und es beginnt. 937 Tage nach dem "Das Grosse Leben" anfing, beginnt etwas neues. Viel mehr wird etwas fortgesetzt. Eine Suche. Welche nur? Sie soll, muss und wird weitergehen. Und ich suche mit.

Ganz zaghaft, nahe zu zerbrechlich beginnen die leisen, fast lautlosen Töne des Openers. "Ich bin mein Haus" beginnt mit einem Experiment. Einem kleinen, feinen, direkten Dialog. "[...] nur die Namen - Ich bin Paula." "Paul.". Filmzitat. Homage. So einfach, so klar. Dann endlich die wohltuende Stimme einer gereiften AnNa R.. Wie elektrisiert lausche ich den Klängen, die sich so geradlinig in mein Ohr brennen. Unmöglich wegzuhören. Eine Reise beginnt. "Ich bin der Weg auf dem ich geh, ich bin die Frage, die ich nie versteh' [...] Wenn ich nicht anfang' geh' ich verlor'n." Aneinander gereihte Worte, die so lange Zeit auf sich warten ließen. Jeder benutzt sie täglich. Nur in einer anderen Art von Kette. So simpel es doch sein mag. Gänsehaut.

Anschließend ein paar Wochen zurück. Bereits gekannt. "Gib mir Sonne". Jetzt. Wo ist sie? "Kannst du nicht seh'n, dass ich tief im Schnee versink'?". Draußen ist es dunkel. Aber eine Decke von Emotionen umhüllt einen, ein Orchester haucht durch das Zimmer, gibt Wärme. Gibt Sonne. Pop par excellence.

"Ohne dich dreh' ich durch, trag mein Herz in der Hand und ich werf's dir hinterher. Fang es auf, halt es fest, oder schmeiß es einfach weg! Vielleicht brauch' ich's ja gar nicht mehr?" Rhetorik. Leicht elektronisch. Lebensbejahend. Mein Fuß wippt. Mein Herz tanzt. Ja, es ist auf dem besten Wege zurück zu kommen. Nach so langer Zeit. Willkommen im Frühling. Trotz Herbst.

Schwarz oder weiß? Heiß oder kalt? Liebe oder Hass? Gestern oder Morgen? "Irgendwo dazwischen". Warum für eine Seite entscheiden, wenn es doch die Grenze zwischen beidem gibt. Ist doch so viel angenehmer. Peter greift zum Mikrofon. Keine großen Gesangsküste, einfach nur Charme. Das Klavier klimpert leis. Der Rhythmus swingt. Ja, die Assoziation passt. Es swingt. Augen und Ohren gehen weit auf. Ein Überraschungsmoment. Potentielle Suchtgefahr. Experiment geglückt. "Kein Platz für Monotonie".

Aus. Beendet. Aber nicht immer vorbei. "Ich trink' auf dich und das was war, ich bin noch da. Nur die Nacht macht's mir schwer.". "Kein Lied von Liebe", ein doppelter Boden. Das gibt Mut, das gibt Kraft. Und auf einmal zaubert das Traurigsein ein Schmunzeln auf die Lippen. Trau dich. Plötzlich, ein Lächeln. Das ist für mich. Oh ja, nur für mich. So unbehaglich. So wahr.

Striktes Weiterdenken. Sag es. "Wie weit ist vorbei?". "Warum war mir nicht klar, wie gut wir doch war'n? [...] Welcher Mund hält sein Wort und wie schnell ist sofort?". Wer von euch hat mich beobachtet? Wer schreibt diese Zeilen nur für mich? Sind sie überhaupt für mich? Vielleicht Ja. Jedenfalls könnte man sie täglich zitieren. Schlichtweg das Leben. Und da ist es wieder. Das Phänomen Rosenstolz. Für mich. So authentisch. Ein Kopfschütteln. Auf Grund der unfassbaren Freude. Zufriedenheit.

Ein leises Vogelzwitschern. Stille. Eine akustische Gitarre. AnNa. Der wohl traurigste Text seit... Unwichtig. "An einem Morgen im April" kann alles vorbei sein. Auch im Frühling. "[...] es hat sich alles so geändert, in dem Moment als du gingst. [...] Überall hör ich lachen, warum kann ich nicht weinen?" Mundtot. Wortlos. Sprachlos. Gedankenlos. Emotionsmeer. Tränen. Echte Tränen. Ganz plötzlich, dabei bin ich doch glücklich. Einfach zu ehrlich.

Der monotone Blick aus dem Fenster. Behutsames Wachrütteln. "Unerwartet". Verzweiflung. Gepaart mit Hoffnung. Ein Ruf nach Freiheit. Mehr. Einfach mehr mehr. Doch plötzlich sind die Tränen getrocknet. Das Fenster zum Himmel ist geöffnet. Eine Umarmung für die ganze Welt. Abermals Mut. Nur wenige Minuten später. Ein Zauber.

"Ich bin ab und zu zerrissen [...]". Ich auch. Jetzt gerade. Zwischen Enthusiasmus. Trauer. Freude. Glück. Spaß. Einfach das ganze Spektrum. "Bist du dabei?". Ja. Wieder dabei, als wäre es nie weg gewesen. 937 Tage in so wenigen Minuten wie verflogen. Genuss in endlosen Zügen. Und auch die Kraft ist nicht verloren gegangen. "Ich sing laut, [...]". Sommer.

"Das Foto lacht vom letzten Sommer [...] Worte geh'n uns aus, jeden Tag eins mehr." Aber "Herz schlägt auch im Eis". Ganz minimalistisch. Zurückgefahren. Vor Kälte. Unglaubliches Eintreten vom grauen Wetter draußen, rein ins Zimmer. Aber die Sehnsucht packt. Der Atem ist gefühlt sichtbar. So kalt ist es. Und dennoch schlägt das Herz. Ganze 4 Minuten lang auf unbeschreiblichem Niveau. Warum auch beschreiben? Lieber fühlen.

"Wann kommst du?". Reiß mich aus der Kälte. Monotonie. Einsamkeit. Keine Zweisamkeit. Verzweiflung und doch keine Lustlosigkeit. "Jeden Tag die selbe Sonne, jede Nacht der gleiche Traum.". Ich muss weitersuchen. "Ich weiß, ich schaff die allerletzte Bahn." Mit dir ist alles möglich. Musik kann doch so schön sein.

Und nun suche ich mit. Zunächst ungeplant. Aber einfach mittendrin. Voller Hoffnung. Definitiv nicht am Ende. "Die Suche geht weiter". Ewig. Sie muss es. Der Drang nach dem Neuen. "Wenn wir kurz halten, dann nur um zu seh'n, dass der Weg den wir geh'n, schön und doch steil ist. Ein Stück nur vom Teil ist." Ein Stück vom Leben. Nach vorn. "Was bleibt von uns übrig, wenn alles vergeht? Ich will dich einfach nur kurz halten, um zu überprüfen, dass ich leb'". Ein Motto. Mein Motto. Fortan.

Und auf einmal war alles wieder da. So sehr gewünscht und erreicht. Übertroffen, grenzenlos übertroffen. Rosenstolz setzen mit diesem Werk, denn so darf es genannt werden, ein Denkmal. Ein Denkmal, welches nicht jeder verstehen wird. Nicht jeder will. Sich nicht jeder traut. Besser so. Für mich ist die Suche weitergegangen. Kein Ende in Sicht. Begeisterung.
Sie sind wieder da!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Monatelang habe ich auf dieses Album gewartet. Als ich es dann endlich in den Händen hielt, war ich ziemlich aufgeregt.

Beim ersten Mal Durchhören war ich zunächst beeindruckt von diesen tollen Texten: "Ich bin mein Haus, bin mein Licht, ich bin der Traum, der zu mir spricht." oder "Du versprichst mir, mich zu halten, und ich schlafe wieder ein."

Inzwischen habe ich es sehr oft gehört und bin jedesmal mehr fasziniert von der Stimme, den Texten und der Musik.
Auch "irgendwo dazwischen" (Peters Lied) gefällt mir überraschenderweise sehr gut.

Schade ist nur, dass die große Überraschung ausgeblieben ist. So ein Lied, bei dem man sagt: "Damit hab ich jetzt nicht gerechnet!"
Es ist eben genau das, was man von Rosenstolz nach "Herz" und "Das große Leben" erwartet hat, auch wenn ein Lied "Unerwartet" heißt.

Besonders aber gefällt mir, dass es sich diesmal um ein Konzept-Album handelt, das heißt, dass die Lieder miteinander verwoben sind. Ein Beispiel: Lied 6 "Wie weit ist vorbei" endet mit Vogelgezwitzscher, Lied 7 "An einem Morgen im April" fängt mit diesem an.
Das ist neu bei Rosenstolz und rundet das Album ab.

Alles in allem ist dieses Album genau das Richtige für kalte Tage, oder wenn man Liebeskummer hat.

Sie sind ernster, denken viel mehr über sich und ihr Leben nach und reflektieren das, was sie bisher erlebt, gesehen und gefühlt haben.

Rosenstolz ganz groß!
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Wahrheit übers Lügen (ca. 1,5 CD)

Die Wahrheit übers Lügen (ca. 1,5 CD) von Farin Urlaub Racing Team

Audio CD von Völker hört die Tonträger
Preis bei Amazon: EUR 9,89

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Wahrheit übers Lügen (ca. 1,5 CD)

Tracks:

Disk 1
  • Nichimgriff
  • Unscharf
  • Gobi Todic
  • Seltsam
  • Krieg
  • Pakistan
  • Niemals
  • Die Leiche
  • Monster
  • Atem
  • Karten
Disk 2
  • I.F.D.G.
  • Zu Heiss
  • Insel
  • Trotzdem

Aus der Amazon.de-Redaktion


Wer rastet, der rostet. Statt sich auf den gigantischen Erfolgen der Ärzte auszuruhen, nutzt Sänger/Gitarrist Farin Urlaub die erste Pause nach den langen Tourneen zum Jazz ist anders-Megaseller, um sein drittes Solo/Projekt-Werk zu veröffentlichen.
Das Album, das in eine leicht melancholisch angehauchte reguläre Scheibe und eine deutlich sonnigere Mini-CD aufgeteilt ist, gefällt mit Farins gewohnt tabuloser stilistischer Vielfalt, die diesmal von heftigem Punkrock über bitterböse Singer/Songwriter-Balladen bis hin zu HipHop-Einschüben und Reggae-Grooves reicht. Das kunterbunte Allerlei funktioniert wie immer ganz wunderbar, wobei sich Farin wie auf jeder seiner CDs neue musikalische Horizonte erschließt und zusammen mit seiner Backing-Band, dem Racing Team, viele liebevolle Details in die Songs einwebt. Insbesondere auf der Mini-CD verbergen sich diverse sehr originelle, großartig umgesetzte Ideen, die Die Wahrheit übers Lügen deutlich vom Ärzte-Kanon absetzen. Und intelligente, clevere, lyrische, kritische, humorvolle oder auch einfach nur unterhaltsame Texte gibtŽs natürlich wie immer obendrauf. -- Michael Rensen
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

die wahrheit übers lügen
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
mal ganz im ernst.wer dieser platte 5 sterne gibt, hält sich meiner meinung nach an der vergangeneheit eines genies in rente fest.dieses album ist der letzte schrott.miese texte (monster aus rock).wie abgedroschen schlecht ist das denn.irgendwie ist es komisch, das die scheiben immer teurer werden und die qualität immer mieser.
muss jeder selbst entscheiden, ob er sie braucht.tut mir leid an farin urlaub.er war wirklich mal richtig gut. und er zieht auch immer noch den bockmist von rod und bela aus dem dreck. leider leidet seine soloplatte ganz deutlich darunter.
2 sterne gibts als bonus für farin für viele emotional und unglaublich schöne stunden von megaguter musik, die er mal gemacht und die immer noch hammer sind. aber diesmal leider nicht.
Mal was anderes...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich bin schon Fan von Farins Solo-Projekt seit er damit angefangen hat und fand es schon immer geil, aber als ich mir "Die Wahrheit übers Lügen" zum ersten Mal angehört habe war ich erstmal etwas enttäuscht. Doch nachdem ich mir das Album noch ein zweites und ein drittes mal etwas aufmerksamer angehört habe fand ich es richtig gut. Es ist ein bunte Mischung aus Rocknummern wie NichImGriff u. Karten, ruhigen liedern wie Unscharf oder Atem und gewohnt lustige Lieder wie z.B. Seltsam und Die Leiche. Nur mit "Monster" konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Jedoch ist es alles in allem ein sehr gelungenes Album, wobei es jedoch nicht an die Vorgänger "Endlich Urlaub" und "Am Ende der Sonne" herankommt.
Das Beste vom FURT
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Danke für dieses Album!
Meiner Meinung nach das Beste, was Farin allein bisher hervor gebracht hat (trotz der megastarken Live-LP). Da haben selbst Die Ärzte Alben schwer dran zu knacken - wobei ich die garnicht zum Vergleich heranziehen möchte.

Vor allem rockige Titel wie Karten, Trotzdem, Unscharf, Gobi Todic, Pakistan sind meines Erachtens unvergleichbar gut!!

Wem die Vorgängeralbem gefallen haben, dem wird auch dieses Album garantiert sehr zusagen! Auch sehr gut gelungen finde ich die "Ponyhof" MiniLP - andere Musik mit gewohntem Humor und super Texten -> auf jeden Fall macht das auch Lust nach mehr! (Hört euch Farin beim "Toasten", Dancehall, Reggae etc. an!)

Bin schon über 20 Jahre Die Ärzte Fan und vor allem das letzte Album (Jazz ist anders) hat mir wieder sehr gut gefallen. Wer so einigermaßen meinen Geschmack teil, der wird sich bei der neuen Platte von FU sehr gut aufgehoben fühlen - will garnicht mehr über den Inhalt auspacken - hört selber!

MfG Christian
An alle Hobby Reich-Ranicki}s
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde das Album gut, mir ist es egal wie es andere finden. Wie funktioniert Kritik bei freier Meinung??
Also wer}s mag - kaufen
wer nicht, der kauft was anderes.
Man wenn das Leben immer so einfach wär.
Unscharf?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das letzte Ärzte Album (Jazz ist anders) war ja wohl ein Griff in Klo.

Machen wir es kurz -> Dies ist das bessere "richtige neue" Ärzte Album.

Allein schon Gobi Todic und Unscharf sind der Hammer.

So kann es gern weitergehen.

kaufen !!!
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: In aller Stille - Limited Fan Edition (Mediabook)

In aller Stille - Limited Fan Edition (Mediabook) von Die Toten Hosen

Audio CD von Jkp (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 24,71, Angebote ab EUR 22,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: In aller Stille - Limited Fan Edition (Mediabook)

Tracks:

Disk 1
  • Strom
  • Innen alles neu
  • Disco
  • Teil von mir
  • Auflösen
  • Leben ist tödlich
  • Ertrinken
  • Alles was war
  • Pessimist
  • Wir bleiben stumm
  • Die letzte Schlacht
  • Tauschen gegen dich
  • Angst
Disk 2
  • Doku "Innen alles neu - Wie alles anfing"
  • Strom (Video)

5 Kundenrezensionen:

Affengeil
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Gott ich liebe dieses Album. Am Anfang waren einige Lieder für mich etwas gewöhnungsbedürftig, weil ich nach dem ersten hören fand, dass sich einige Lieder zu ähnlich sind. Aber diese Auffassung war schnell weg. Ich schlepp das Album überallhin mit, Auto(gaanz laut hören und mitsingen), dann mit auf die Arbeit (dort immer wieder durchspielen). Ich habe das ALbum 3 Tage und kann fast alle Lieder (außer Disko, das finde ich irgendwie lustig, muss es mir aber nicht immer anhören xp )

Es ist wieder typisch Die Toten Hosen. Super Musik, super Texte. Es ist viel lautes und rockiges dabei, aber auch "kuschelrock" Lieder. Ah wie ich "Auflösen" liebe, die Frau, die da mitsingt (ich weiß nicht wer das ist) hat so eine extrem schöne Stimme. Da bestehe ich nur aus Gänsehaut.

Und bei mir ist es so, sobalt das Gänsehautfeeling eintritt, dann bin ich dieser Musik ergeben. Und ich habe bei fast allen Lieder ein Gänsehautfeeling. =)

ein ganz GROßES LOOOOOOB an Die Toten Hosen *verbeug*
Vielleicht das beste Hosen-Album seit OPIUM FÜRS VOLK!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach 4 Jahren Wartezeit liegt es nun also endlich vor, das neue Studio-Album der Toten Hosen. Und, verdammt nochmal, ja, das Warten hat sich definitiv gelohnt!
Fangen wir mit den "Äußerlichkeiten" an: das Cover-Foto ist meiner Meinung nach extrem gelungen und auch insgesamt wirkt die ganze Aufmachung sehr edel, diese Buchform hat was für sich.
Dann das 1. Einlegen der Scheibe in den Player, ein Blick auf die Spielzeit: nur etwas über 40 Minuten. Seit den 80ern war kein Studio-Album der Hosen mehr so kurz.
Allerdings entpuppt sich gerade diese Kompaktheit als wahrer Glücksgriff: die Scheibe ist ratz fatz durchgehört und dabei tauchen auch noch nahezu keine Ausfälle auf, was dazu führt, dass man sie Platte gleich nochmals durchhören will!
Zu den Songs im Einzelnen.

1. STROM: Granate! Einer der besten Opener, den die Hosen jemals auf einer ihrer Platten hatten! Zu Recht 1. Single!
2. INNEN IST ALLES NEU: Schon bekannt von ROCK AM RING, damals gefiel es mir nicht sonderlich, hier, auf Platte, kommt es aber verdammt gut; hart, laut, griffiger Refrain.
3. DISCO: Ein Novum! Wann gab es bei den Hosen schonmal elektronische Samples!? Mir kommt "Bloodhound Gang meets Campino's Voice" in den Sinn! Passt hier aber gut, der Song geht gut nach vorne und direkt über in...
4. TEIL VON MIR: ebenfalls bekannt von ROCK AM RING, auch diese Nummer gefiel mir damals wenig; auf Platte erweist sich der Song aber als sehr gut - vielleicht saßen die neuen Songs damals noch nicht so gut! ;-)
5. AUFLÖSEN: nach dem einen die ersten 4 Songs quasi überfahren, gibts jetzt eine ruhige Nummer, ganz ohne Schlagzeug und verstärkte Instrumente, dafür aber inkl. Duett mit einer Sängerin; chillig, fast jazzig, gibt mir aber nicht viel.
6. LEBEN IST TÖDLICH: GRANATE NUMMER 2!!! Schneller Song mit vielen Rythmus-Wechseln, geht verdammt gut ins Ohr und in die Beine. Tipp / Hoffnung: wird ne Single!
7. ERTRINKEN: wurde wohl schon bei den Unplugged-Konzerten gespielt, bisher aber nicht veröffentlicht. Guter Midtempo-Song, mit einfacher, aber einprägsamer, fast hypnotischer Piano-Spur. Könnte ich mir auch als Single vorstellen.
8. ALLES WAS WAR: ebenfalls im Midtempo angesiedelte, sehr schöne Nummer. Nicht wirklich hart, gefällt mir aber gut!
9. PESSIMIST: sehr schneller Song mit gutem Refrain, typische Nummer für die Hosen, der Rythmus ist manchmal etwas vertrackter ist als bei früheren Punk-Nummern, was das ganze noch zusätzlich aufwertet.
10. WIR BLEIBEN STUMM: einmal mehr Midtempo, einmal mehr ein guter Song.
11. DIE LETZTE SCHLACHT: eine schnelle, rock 'n' rollige Nummer, die mir sehr gut gefällt, thematisch gehts um den "gläsernen Menschen" - also ein sozialkritischer Song.
12. TAUSCHEN GEGEN DICH: der 2. Song der Platte, der ohne Drums und elektrische Verstärkung auskommt. Erinnert mich an "Unser Haus" von Unsterblich, nur gefällt mir diese Nummer hier deutlich besser!
13. ANGST: toller Abschluss einer tollen Scheibe, einmal mehr gibts fast schon hypnotische Momente, kein ganz schneller Song, aber verdammt eindringlich und damit sehr gelungen!

Fazit:
Alles in allem wird das Album der Überschrift "Energie" mehr als gerecht, weshalb ich eine klare Kaufempfehlung für diese Platte aussprechen möchte! Meiner Meinung nach ist es eines der besten Alben der Hosen überhaupt - und ich hab sie alle! ;-)
Zum Schluss möchte ich noch der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass die Hosen auf der kommenden Tour möglichst viele Songs dieser Scheibe live präsentieren werden, sie würden sich mit Sicherheit bestens in ihre Setlist einfügen!
Und nun: VIEL SPAß BEIM HÖREN, ALLE REGLER NACH RECHTS UND AB DAFÜR!!!
musikalische Meisterleistung!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach einer so langen Pause, wie Campino & co sie hinter sich haben, fällt es oft nicht leicht wieder an alte Zeiten anzuknüpfen. Im Vorfeld wurden viele Bedenken geäußert ob die Hosen wieder ihren Status wie zum Beispiel nach dem Opium-Album erreichen können. Das ist ihnen meiner Meinung nach besser gelungen als es gelingen konnte.
In aller Stille ist wieder ein richtiges Powerding, wobei alle Songs, egal ob laut oder leise, eine Aussagekräftigkeit haben, die es bisher bei keinem anderen Album gab.
Im musikalischem Gesichtspunkt sind die Stücke eine unvergleichliche Leistung die sich bisher nicht finden lassen konnte. Der Kreativität wurde freien Lauf gelassen, allerdings ist der 3-Akkorde Punk, wie schon seit längerem nicht mehr, dem eher anspruchsvollerem Rock gewichen.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Platte ein MUSS ist für jeden Hosen Fan, aber auch nicht so Hosen Begeisterte werden im Nachhinein positiv überrascht sein.
In Aller Stille
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich, es ist wieder soweit. Nach zwei Jahren Abstinenz sind die Toten Hosen wieder da und wie sie wieder da sind. Das neue Album ist einfach nur der HAMMER. Das Warten hat sich definitv gelohnt. Ich habe mich noch nie von einem Album so angesprochen gefühlt, wie von diesem. Ich bin nun seit guten 10 Jahren "Hosen"-Fan und "In aller Stille" hat mich einfach nur umgehauen. Ich bin der Meinung, dass das Album das Beste der Toten Hosen ist, was es je gegeben hat. Ein absolutes MUSS für alle, die Fans sind oder es noch werden. Dieses Album überzeugt von der ersten bis zur letzten Sekunde.
Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass in dem Album ein Hauch von Abschied unterschwellig mitklingt, der doch hoffentlich noch in einiger Entfernung ist...!?

In aller Stille danke ich den Toten Hosen
Neues von den Hosen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde "In aller Stille" ist ein sehr gelungenes Album. Jahrelang haben die Toten Hosen ja kein Studioalbum veröffentlicht.Die Toten Hosen hauen endlich mal wieder so richtig auf den Putz, was ja nach "zurück zum Glück" ja auch einmal wieder nötig war. Zum Glück ist es kein langweiliges Album. Das war eigentlich das schlimmste, was ich befürchtet habe. Nach dem ersten Hören haben sich schon mehrere Lieder in meinen Kopf eingeprägt.
Die ersten vier Lieder sind meiner Meinung nach die besten des Albums. Sie haben alle einen Refrain, den man so schnell nicht vergisst. Es ist einfach ein tolles, neues und lautes Album von den Toten Hosen.

Abschließend kann man sagen, dass es ein Muss für alle Hosen Fans und Sympathisanten ist. Aber auch alle andere Leute, die Lust auf ein abwecklungsreiches und unterhaltsammes Album haben, sollten sich dieses Album schnellstens zulegen !
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Produkt-Bild: Stadtaffe

Stadtaffe von Peter Fox

Audio CD von Downbeat (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 14,89

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Stadtaffe

Tracks:

  • Alles Neu
  • Schwarz Zu Blau
  • Haus Am See
  • Kopf Verloren
  • Das Zweite Gesicht
  • Der Letzte Tag
  • Ich Deine Steine, Du Steine
  • Lok Auf 2 Beinen
  • Stadtaffe
  • Fieber
  • Schüttel Deinen Speck
  • Zucker (Feat. Vanessa Mason)

5 Kundenrezensionen:

Kayne West hat recht...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...wenn er sagt: "This shit is dope!" Denn dieses Album ist mehr als nur ein Seeed-Abklatsch. Natürlich muss man bei seiner Stimme immer wieder an Seeed denken, ist ja auch im gewissen Sinne verständlich. War/ist er doch der "Leadsinger" von Seeed. Aber das ist auch schon alles. Denn auf Stadtaffe hört man treibende Bässe im Einklang mit stimmigen Melodien und ausgefeilten Texten, mal nachdenklich, mal lustig oder aber auch einfach zum "dänzen". Aber nicht alle Song sind tanzbar, was dem Werk an sich auch keinen Abbruch tut.
Sogar nach 10mal hören klingt Fox immernoch genial. Auch wenn es zu sagen langsam nervt. ES IST DAS ALBUM DES JAHRES !!!!

Fazit: Wer schon die Singles (Alles neu/Haus am See) mochte wird auf jeden Fall das Album lieben. Wer noch unentschlossen ist sollte unbedingt mal reinhören. Es lohnt sich.

>>>KAUFEN UND AUF HEAVY ROTATION BRINGEN<<<
ganz nett
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
aber im großen und ganzen nichts anderes als Solo Seeed. Keine Überraschungen und leider enttäuschte Erwartungen durch den stylischen Werbemarsch vor der Veröffentlichung. Nichtsdestotrotz gute gute laune CD, leider nicht überragend.
Vielseitig
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Was ist das nun eigentlich für ein Musikstil, den das Seedmitglied Peter Fox da präsentiert ?

Irgendwie ist es Clubmusik. Allerdings findet man in einigen Titeln eher kräftige Tunes, die dem widersprechen. Auch, dass Fox zum einspielen ein gesamtes Orchester eingespannt hat ist eher ungewöhnlich. Letztlich ist es aber auch egal. Dann gibt es eben keine Schublade zum einsortieren.

Ich mag die gesamte Platte, die ist niemals lngweilig und an jedem Titel und Text gibt es etwas neues zu entdecken was hängen bleibt. Das macht m.E. eine gute CD aus.

Textlich bemüht Fox eine blumige Sprache, in der er sich sehr mit sich selbst und seiner Umwelt auseinandersetzt. Immer wieder spielt die Zerissenheit eines Menschen, mit sich selbst oder in eine Beziehung, eine Rolle Hier zwei Auszüge :

aus "Das zweite Gesicht"

Hahnenkampf um einen haufen Mist
jemanden opfern für nen lauen witz
eine Spinne tot-duschen, wenn du in der Wanne sitzt
einem Dummen zeigen, dass du schlauer bist

Denn es steckt mit dir unter einer Haut
und du weißt, es will raus ans Licht
die Käfigtür geht langsam auf und da zeigt es sich:
Das zweite Gesicht

und aus "Ich Steine, Du Steine"

du hast gekocht, es gab steine
die liegen jetzt in meinem bauch
sie sind schwer, ich bin alleine
bitte, wer schneidet mich auf
das spiel ist neu
du bist kalt und ich betäubt
mein herz voll, mein kopf leer
gestern war es umgekehrt
du bist haushoch am horizont
ich seh dich an, will näher kommen
seh wie du bist und wie wir sind
dass wir nie zufrieden sind (..)

ich kann nicht mit und nicht ohne dich
aber vorallem nicht ohne dich

Ich finde Peter Fox lohnt sich !
Echt geil!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich mal wieder eine CD, wo jeder einzelne Titel ein absoluter Hit ist. Allein die Musik ist der absolute Oberhammer. Die Texte haben Sinn und ich glaube, dass sich einige Leute darin wieder finden. Ich hoffe, es wird auch in Zukunft sehr viel Musik von Peter Fox geben.
Hammer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das beste Album des Jahres! Viel mehr braucht man gar nicht zu sagen. Fast alle Songs sind klasse, haben einen tollen Beat sowie Melodien und Texte die im Ohr bleiben.
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Produkt-Bild: Heureka (mit Tomte Aufnäher)

Heureka (mit Tomte Aufnäher) von Tomte

Audio CD von Grand Hotel Van Cleef (Indigo)
Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 10,84

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Heureka (mit Tomte Aufnäher)

Tracks:

  • Heureka
  • Wie ein Planet
  • Der letzte große Wal
  • Wie siehts aus in Hamburg
  • Voran Voran
  • Küss mich wach, Gloria
  • Es ist so, dass du fehlst
  • & ich wander
  • Du bringst die Stories (ich bring den Wein)
  • Das Orchester spielt einen Walzer
  • Nichts ist so schön auf der Welt, wie betrunken traurige Musik zu hören
  • Dein Herz sei wild

Aus der Amazon.de-Redaktion


Thees Uhlmann ist ohne Zweifel einer der besten und stilistisch interessantesten deutschsprachigen Songwriter, auch wenn sein Schaffen immer wieder qualitativen Schwankungen unterworfen ist. Heureka, das neue Album seiner Band Tomte klingt über weite Strecken seltsam zaghaft und weit weniger zupackend als noch der vor zwei Jahren erschienene Longplayer Buchstaben über der Stadt. Das liegt mit Sicherheit nicht an den beiden neuen Mitgliedern Simon Frontzek (Keyboards) und Nikolai Potthoff (Bass), die Oliver Koch und Timo Bodenstein ersetzten, und die einen guten Job machen. Uhlmann hat es zwar nicht verlernt mit bewegender Euphorie über die für ihn wichtigen und bewegenden Themen zu singen, siehe Songs wie "Wie sieht's aus in Hamburg?" oder das in seiner Zerbrechlichkeit absolut betörende "Es ist so dass du fehlst", aber irgendwie scheint er mit leicht angezogener Handbremse unterwegs zu sein. Tomte halten sich auf Heureka weitgehend an bewährte und erprobte Muster, was in manchen Momenten, zum Beispiel bei "Der letzte grosse Wal", sehr schön sein kann, aber zwischendurch immer wieder zu gepflegter Langeweile führt. Nummern wie " & ich Wander" oder "Du bringst die Stories (Ich bring den Wein)" sind eine Spur zu berechenbar ausgefallen und lassen jedes Überraschungsmoment vermissen. Damit bewegen sich Tomte zwar immer noch weit über dem Durchschnitt, aber an frühere Großtaten kann man damit nicht ganz anknüpfen. Das Schöne und Tröstliche dabei ist aber, dass bereits beim nächsten Album wieder alles ganz anders sein kann und das macht schließlich die Qualität von wirklich großen Bands aus. -- Norbert Schiegl
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5 Kundenrezensionen:

Bestes Tomte Album - Eines der besten Alben in 2008
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Lange habe ich mir vorgenommen, mal eine Rezension zu schreiben und nun muss es einfach sein. Nachdem ich andere (eher schlechte) bei Amazon gelesen habe und auch einige Kritiken (z.B. im ME) muss ich nun einfach loswerden, wie großartig dieses Album ist. Die Songs gehen sofort ins Ohr ohne auf Dauer zu nerven. Man hört sie und hat sofort das Gefühl sie seit Jahren zu kennen. Das finde ich sehr selten (eigentlich seit den "Spatzen und Tauben" von Kettcar nicht mehr). "Heureka" ist wohl schon jetzt meine meistgespielte CD des Jahres. "Der letzte große Wal" ist ein echter Anwärter auf die beste Single 2008. Weitere Anspieltipps sind "Wie sieht's aus in Hamburg", "Voran Voran" (in beiden Versionen, die schnelle - Song 13 - gefällt mir sogar noch besser) und vor allem "Nichts ist so schön...". Tolle Texte, sehr gute Musik - ein perfektes Album und erstmals knapp besser als Kettcar (Sylt). Freue mich Tomte mit diesem Album live zu sehen.
Na siehste, es geht doch!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bisher bestand ein Tomte-Album für mich aus 2-3 großartigen Songs und viel Füllmaterial. Das hat sich mit Heureka schlagartig geändert.

Songs wie Heureka, Der letzte große Wal oder Küß mich wach, Gloria würden problemlos auf ein so bahnbrechendes Album wie U2s "War" passen (diese Feststellung ist keine Beleidigung, sondern ein Lob!).

Voran, voran ist der beste Songs, den Coldplay nie geschrieben haben (ok, das war eine Beleidigung ;-) ). Bei Wie ein Planet gucken die großartigen Limbeck um die Ecke und & ich wander hört und fühlt sich an wie 9 Monate Gebärmutter: Sicher, warm, geborgen, sorglos.

Höhepunkt des Albums ist jedoch der Hidden Track, den Tomte nutzen, um sich (mal wieder) selbst zu covern. Aus Voran, voran wird dann plötzlich eine Emo-Pop-Hymne, wie man sie nur Bands wie Samiam oder Solea zutrauen würde. Grandios!
Etwas für die Ewigkeit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Man mag von Tomte denken, was man will.

In meinen Augen versteht niemand als Thees Uhlmann es besser, alltäglichen Liebeskummer in glare, kantige Texte zu pressen. Diese passen irgendwie nicht immer in das Schema der Songs, aber dadurch machen sie die eingängigen Melodien zu etwas besonderem!

Für deutsche Texte untypische Dramatik, irgendwie klugscheißend, aber dermaßen nah dran an mir dass ich regelrecht mitfühle.
Ich laufe mit ihm durch die warme Nacht.
Ich spüre, dass jemand, der mir sehr fehlt, manchmal hinter mir steht.
Und ich höre mir die Stories an (und hab den Wein gebracht...).

Für mich eines der besten Alben dieses Jahres. Nach zwei Wochen in meinem Wechsler im Auto höre ich die Titel 4-10 wie aus einem Stück geschnitzt durch und finde sie jedes mal besser.
Danke dafür.
Nicht mein Ding
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Dieses Album taugt zu Interpretationen im Deutsch-Leistungskurs der gymnasialen Oberstufe wie die meisten Alben der Hamburger Schule,mit Rock'n Roll hat das wenig zu tun. Ich vermisse den proletarischen Charme eines Udo Lindenbergs die melancholische Agressivität eines Rio Reisers oder die miimalistische Verschrobenheit der Bleibenden Schaeden. Nur etwas für hartgesottene Fans der eben zitierten Einrichtung.Rock'n Roll ist woanders- auf der Schule für schwer erziehbare, verhaltensauffällige Tagträumer.
Zuviel Hype und zuwenig geile Songs
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
TOMTE muss einfach gut sein, das dachte ich mir vor dem Kauf der neuesten CD. Sie sind ja auch gut, aber Uhlmanns Gesang wirkt nach dem großartigen "Buchstaben über der Stadt"-Album erstaunlicherweise arg verschlechtert. Ein großer Sänger wirdf er nie werden, das sagt er ja selbst. Aber hier heult und jault er für meinen Geschmack auf eine seltsam nervige Art und Weise. Das ist ein echter Rückschritt. Zudem sind die Songs nicht so packen die zuvor, die Arrangements zu gewöhnlich und die Texte gehen komischerweise kaum ins Ohr.
"Der letzte große Wal" ist da die Ausnahme und für mich das Prunkstück dieses Albums. Davon hätte es mehr geben dürfen. Sie können es noch, aber sie haben am Ziel deutlich vorbei geschossen.
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Produkt-Bild: Jazz ist anders (inkl. 3-Track Bonus-Download-EP)

Jazz ist anders (inkl. 3-Track Bonus-Download-EP) von Die Ärzte

Audio CD von Hot Action (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 12,40

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Jazz ist anders (inkl. 3-Track Bonus-Download-EP)

Tracks:

  • Himmelblau
  • Lied vom Scheitern
  • Breit
  • Lasse redn
  • Die ewige Maitresse
  • Junge
  • Nur einen Kuss
  • Perfekt
  • Heulerei
  • Licht am Ende des Sarges
  • Niedliches Liebeslied
  • Deine Freundin (wäre mir zu anstrengend)
  • Allein
  • Tu das nicht
  • Living Hell
  • Vorbei ist vorbei

Produktbeschreibung


JAZZ IST ANDERS

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die Doppel-CD Geräusch war für Die Ärzte ein künstlerischer Befreiungsschlag voller Experimente und musikalischer Grenzgänge. Auf Jazz ist anders präsentiert man sich wieder etwas kompakter, hat aber erneut einige originelle Ohrwürmer in der Hinterhand.
Nach der aufwändigen Geräusch-Produktion rudern Bela, Farin und Rod zurück und machen wieder alles selbst. Zum ersten Mal seit ihrem Debütalbum Debil fungieren sie wieder als Produzenten (was ihnen vorzüglich gelingt), auf Gastmusiker wird verzichtet, und sogar die Fotos im Booklet hat man selbst geschossen. Musikalisch blickt das Trio allerdings nicht zurück, sondern wie immer nur nach vorn. Die 16 neuen Songs (plus drei auf der Bonus-EP) haben Tiefgang, sind facettenreich, stilistisch enorm breit gefächert und niemals Kopien alter Ärzte-Hits. Die beste Band der Welt (aus Berlin) pendelt zwischen rabiatem Punk ("Junge", "Breit", "Heulerei"), komplexem Avantgarde-Rock ("Tu das nicht"), Funk ("Deine Freundin (wäre mir zu anstrengend)"), fast schon schmerzhaft öligen Balladen ("Niedliches Liebeslied", "Nur einen Kuss") und gut gelauntem Sonnenschein-Rock ("Lasse redn", "Perfekt"). Auch textlich tanzt man gewohnt souverän und clever auf diversen Hochzeiten - mit Jazz ist anders stellen Die Ärzte einmal mehr eindrucksvoll ihren Sonderstatus in der deutschen Musikszene unter Beweis. -- Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Pflegeleicht - aber nicht knitterfrei!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Musikalisch sind die Ärzte nicht so ganz mein Ding, aber ihre Texte sprechen mich an. Die CD gehört mir auch nicht, sondern meinen Kindern, aber weil ein (lieber) Mitrezensent UNBEDINGT will, dass ich sie rezensiere, mach' ich's halt (WAS TUT MAN NICHT ALLES FÜR SEINE MITMENSCHEN!!)

So viel ist gar nicht zu sagen: draufgekommen sind wir über das Lied "Junge", das mir wirklich sehr gut gefällt. Das perfekte Lied für Jugendliche, die gerade ihren Standpunkt finden und auch mal Gegenposition beziehen (müssen). Eine witzige Veräppelung aller sorgenvollen Eltern, mit Seitenhieben auf Gesellschaft, Nachbarn und Angepasstsein. Nicht ganz so gut gefällt mir "Lasse redn" - wahrscheinlich schon zu oft im Radio gehört.

Mir gefallen echt gut "Der Himmel ist blau", "Nur einen Kuss", "Perfekt" und "Deine Freundin". Meine Tochter findet ziemlich emo-haft: "Living hell", "Vorbei ist vorbei" und "Allein" [für alle, die nicht wissen, was EMO ist = emotionales Opfer]. "Breit" findet meine Tochter sehr heftig, ebenso "Tu das nicht" und gar nicht gefällt uns "Die ewige Maitresse".

Dass eine 1982 gegründete Band immer noch Musik macht und immer noch so erfolgreich ist, ist schon bemerkenswert. Die Idee, einen Pizzakarton als CD-Hülle zu verwenden, finde ich auch genial. Darauf muss man erst mal kommen! Hoffen wir, dass die junggebliebenen Rebellen noch weiter so jung bleiben! Insgesamt eine runde Sache diese Scheibe - mit ein paar Knitterfalten.
Das Ende der Besten Band der Welt ?
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Als alter Ärzte fan (ja ich kenne die Jungs auch schon vor ihrer Trennung) kann ich nur sagen was soll das sein ?

Sind das wirklich die Ärzte ? Ich wahr extrem entäuscht von dem was ich da hörte, die einzigen 2 Songs die die Scheibe wertvoll machen sind "Junge" und "Lass se redn". Aber der Rest ? Wo ist den bitte das was die Ärzte ausmachte hin ? Die Lieder sind nicht witzig und ne Aussage haben sie nicht. Wer sich noch an "Schrei nach Liebe" errinert der sieht in dem Lied Text noch nen Sinn.. "Männer sind Schweine" wahr wenigsten Ironie pur. Aber jetzt ? 2 Lieder und der Rest ist einfach nur Füll Material. Wann das so weiter geht mit den Jungs dann wars das
Die CD im Pizzakarton
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Nach diversen Solo-Ausflügen wieder ein neues Studiowerk vom Triumvirat des Fun-Punks. Der Titel verrät schon alles - Jazz-Fans werden um die Miniatur-Pizzaschachtel samt Bonus-EP wohl einen sehr großen Bogen machen, Fans werden die kleine Box aufreißen, als würde eine heiß begehrte Quattro Stagioni drinnen liegen. Die Zutaten für die neue Ärzte-Leckerei sind logischerweise dieselben, doch irgendwie dürften diesmal die Mengenangaben nicht exakt gepasst haben. Songs wie "Junge", "Nur einen Kuss", "Heulerei", "Deine Freundin (wäre mir zu anstrengend)" oder das speziell für die arme Plattenindustrie getextete "Tu das nicht" zeigen das Trio in "Bästform", die restlichen Beiträge sind leider nicht von solcher Durchschlagskraft. Doch dafür entschädigt die beigelegte Mini-CD auf der ganzen Linie. Wieder einmal mit einem sehr gut versteckten Stück, das wirklich ganz zu Beginn losgeht! (Melomane)
"LASSE REDN" - Musik aus der PIZZA-Verpackung - "DIE ÄRZTE EBN" :-)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Absolut genial, was da "Die Ärzte" abgeliefert haben. Wenn auch mein Lieblingssong in der Republik bei den Sendern unterschiedliche Sympathie, ob der Sende-Häufigkeit des Titels, genießen möge, sage ich einfach: "LASSE REDN"!
Eine Sehr Gut Gewürzte Pizza! :)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese "Pizza-CD" von Die Ärzte ist mal wieder ein Knaller!
Schon die Schachtel der CD ist lustig gemacht, wie eine echte Pizzaschachtel!!!!

Aber auch der Inhalt ist sehr gut. Schon die Titel "Himmelblau" "Lasse Redn" und "Junge" sagen schon viel über das Album! (Perfekt)

Ich finde dass es eine gelungene CD von Die Ärzte!!!

KAUFENSWERT!!!! (NICHT nur wegen der Hülle! ;))

!!!!Ich Hoffe Ich Konnte Helfen!!!!
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Produkt-Bild: Stark Wie Zwei

Stark Wie Zwei von Udo Lindenberg

Audio CD von Starwatch (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 14,50

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Stark Wie Zwei

Tracks:

  • Ich zieh meinen Hut
  • Wenn du durchhängst
  • Ganz anders
  • Was hat die Zeit mit uns gemacht
  • Mein Ding
  • Stark wie Zwei
  • Der Deal
  • Chubby Checker
  • Der Greis ist heiss
  • Woddy Woddy Wodka
  • Nasses Gold
  • Interview mit Gott
  • Verbotene Stadt
  • Der Astronaut muss weiter

Produktbeschreibung


STARK WIE ZWEI

Aus der Amazon.de-Redaktion


Johnny Cash war es ebenso vergönnt, wie Neil Diamond und der Knef: einen mutigen Schritt zu vollziehen, über den Abgrund vom damaligen Erfolg ins Jetzt. Dabei Generationen verbindend, als einstiges Jugendidol ebenso, wie in reiferen Jahren als Sinnbild für Altersweisheit und Gelassenheit. Und Udo Lindenberg? Der hat mit Stark wie Zwei seine erste Scheibe mit eigenen Songs nach acht Jahren vorgelegt. Sie lässt einen locker die letzten 20 Jahre vergessen, denn so lange liegen seine bis dato allerbesten Jahre zurück. Mit seinem neuen Album hat er nahtlos wieder an sie angeknüpft.
“Wer nicht alt werden möchte, der muss jung sterben“ lautet ein Sprichwort. Panik-Rocker Udo hatte vermutlich selbst gar nicht damit gerechnet, überhaupt jemals so alt zu werden, bei jenem Durchdreh-Lebensstil, den er jahrelang pflegte und den er so genial und schmalzig zugleich auf seinem Album Panische Nächte in dem Song “Flipper“ besang. Altwerden erschien damals ebenso absurd wie die Vorstellung von Punk-Ikone Nina Hagen in einem Werbespot für die Deutsche Telekom. Beides sollte sich Jahrzehnte später bewahrheiten. “Was hat die Zeit mit uns gemacht“ fragt sich Udo Lindenberg heutzutage berechtigterweise in seinem gleichnamigen Song. Um die Antwort braucht er sich derzeit keine Sorgen zu machen, denn mit seinem Album Stark wie Zwei hat Udo Lindenberg die gefährlichen Untiefen von Männern in ihrer Sinnkrise zwischen 50 und 60 umschifft und dabei seinen neuen, eigenständigen Kurs gefunden. Mit an Bord befinden sich Rapper Jan Delay, Jazz-Trompeter Till Brönner und Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß unter der entspannten Beratung von Produzent Andreas Herbig und Annette Humpe. Stark wie Zwei atmet die Freiheit Lindenbergs legendärer Scheibe Daumen im Wind, vielleicht weil es keinen herkömmlichen Plattenvertrag gab und somit auch nicht den gängigen Dienst nach Vorschrift. Das ist in keinem Song offenkundiger zu spüren, als in “Chubby Checker“ mit Helge Schneider und Udo Lindenberg, als Hoteldetektiv und Drogenhund. Vorrang haben jedoch eher die ernsten Belange, wie der “Gin des Lebens“ in dem Song “Nasses Gold“, in dem Udo sein Suchtproblem thematisiert, freilich nicht ganz ohne Koketterie, wie einst auch Harald Juhnke. Udo Lindenberg war schon immer ein begnadeter Interpret intim genuschelter Balladen. Auf Stark wie Zwei ist er noch einmal ein Stückchen dichter ans Mikrofon getreten, um sich mit “Der Astronaut muss weiter“ selbst zu übertreffen. Themen wie Tod, Spiritualität, Alter und Sucht mit unerschrockener Flapsigkeit zu verbinden und dabei zuweilen voll aufzudrehen, ohne ins Peinlich-Alberne abzugleiten, ist Udo Lindenbergs große Fähigkeit. Auf den 14 Songs von Stark wie Zwei hat er sie auf beeindruckende Weise neu zum Leben erweckt. --Andreas Schultz
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5 Kundenrezensionen:

Ich zieh meinen Hut - UDO ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...und vielen Dank auch für die wahnsinnsgeilen Titel.
Lange habe ich mir keine CD mehr so oft angehört. Die Texte und der Rhythmus geht durch Mark und Seele . Komplett aus dem Leben gegriffen !

Super , gehört in jeden CD - player !

Mfg
Steffen Geißler / Chemnitz
Jau, der Udo
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das größte Problem an dieser Scheibe ist, das wenn ich nachts wach werde, dirgendeine von diesen (allen) begnadeten Titeln im Ohr habe und den dann verdammt noch mal nicht wieder herausbekomme (ich gaube das ist dieser Hörwurm).
Das Album habe ich eigentlich seit dem Erscheinen ignoriert, weil ich mir gedacht hab das die Zeit von Udo nach Andrea Doria und ff spätesten in den späten 70ern vorbei war. Aber was soll ich sagen. Ich beantworte diese Frage mit dem ersten Titel auf dem Album: "Ich zieh meinen Hut".
Und das mit aller Inbrunst.

Wem Udo früher was gebracht hat, dem sage ich nur kaufen, kaufen, kaufen!!!

CU
Einfach nur klasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein tolles Album nach längerer Pause das seinen Preis mehr als wert ist.
Unsere Nachtigall läuft zur Höchstform auf,die Songs sind einfach nur klasse. Alles ist auf dieser CD- schnoddrige Lieder zum mitgrölen, aber auch wunderschöne Songs mit Text zum Nachdenken.
Klasse Udo !!!
Danke Udo ...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
aber deine zeit ist vorbei. leider hat er die keule eingepackt und die sonderzüge vorbei ziehen lassen und ist dabei auf der strecke geblieben.
Best of ?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Stark wie Zwei" hört sich an wie ein "Best of"-Album ohne alte Songs.
Klingt komisch...is aber so.

Gute Mucke und klasse Texte, bei denen es sich mal wieder lohnt genauer hinzuhören.

Wer Udo live gesehen hat, weiss das Lindenberg nicht ein Alternativer-Alt-Hippie, sondern ein absoluter Vollprofi ist. Er ist wesentlich frischer als so mancher Popstar von heute.

Fazit: Klasse Album für mehr als eine Generation!
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Produkt-Bild: Zimt & Zucker - Meine Weihnacht (bis 28.11. exklusiv bei Amazon.de)

Zimt & Zucker - Meine Weihnacht (bis 28.11. exklusiv bei Amazon.de) von Various

Audio CD von Globe
Preis bei Amazon: EUR 15,97

Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Zimt & Zucker - Meine Weihnacht (bis 28.11. exklusiv bei Amazon.de)

Tracks:

  • Alle Jahre wieder - Alexander Klaws & Naima
  • Kling Glöckchen - Lothar Atwell
  • Es ist für uns eine Zeit angekommen - Loretta Stern
  • Leise rieselt der Schnee - Katharina Vogel
  • Fröhliche Weihnacht überall - Alexander Klaws
  • Es ist ein Rosx{2019} entsprungen - Naima
  • Oh Tannenbaum - Regy Clasen
  • Stille Nacht - Alexander Klaws
  • Was soll das bedeuten - Loretta Stern
  • Maria durch einen Dornenwald ging - Lothar Atwell
  • Schneeflöckchen, Weißröckchen - Stefan Gwildis

Produkt-Bild: Die Suche geht weiter - Ltd. Deluxe (im Hardcover-Buch) CD+DVD

Die Suche geht weiter - Ltd. Deluxe (im Hardcover-Buch) CD+DVD von Rosenstolz

Audio CD von Island (Universal)
Preis bei Amazon: EUR 15,90, Angebote ab EUR 11,00

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Suche geht weiter - Ltd. Deluxe (im Hardcover-Buch) CD+DVD

Tracks:

Disk 1
  • Ich bin mein Haus
  • Gib mir Sonne
  • Blaue Flecken
  • Irgendwo dazwischen
  • Kein Lied von Liebe
  • Wie weit ist vorbei
  • An einem Morgen im April
  • Unerwartet (Ein Fenster zum Himmel)
  • Bist du dabei
  • Herz schlägt auch im Eis
  • Wann kommst du (Autos fahr'n an mir vorbei)
  • Die Suche geht weiter
Disk 2
  • Feiert das Leben! Feiert das Glück! - Die Dokumentation (DVD)
  • Woran hält sich die Liebe - Video Live, Fred Jay Preis (DVD)
  • Liebe ist alles - Video Live, Columbiahalle (DVD)
  • Gib mir Sonne - Video (DVD)
  • Gib mir Sonne - Making Of (DVD)

Produktbeschreibung


DIE SUCHE GEHT WEITER LTD.D.E.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ihr Werdegang liest sich wie ein Märchen: Von der Berliner Hinterhofwohnung mit Außenklo, hinein in luftige Höhen der Charts, wo sie sich mit ihrer Musik über Monate hinweg behaupteten: Rosenstolz. Dazwischen jede Menge harter Arbeit, -auch das ihr sympathisches Markenzeichen, denn in den Schoß gefallen ist ihnen der Erfolg keineswegs. Ihr elftes Album Die Suche geht weiter ist wohl eines ihrer persönlichsten, denn so tief wie hier, wurde noch auf keinem anderen in der Gefühlskiste gewühlt. Authentizität wird seit jeher in der Musik von Rosenstolz großgeschrieben, und so spiegelt auch ihr neues Album Die Suche geht weiter die eigene Befindlichkeit wider. Die musikalisch auf Halbmast gehisste Trauerflagge signalisiert, dass AnNa R. und Peter Plate fröhlichere Zeiten gesehen haben, denn der Tod der Mutter von Plates Lebensgefährten Ulf Sommer riss eine riesige Lücke in ihre Mitte. Vom Anbeginn ihrer Laufbahn an hatte sie die Drei unterstützt, wie nur Mütter das können, hatte höchst persönlich die ersten Rosenstolz Plakate an Wände geklebt und an ihren Erfolg geglaubt, als der Rest der Welt noch gar nicht an sie dachte. Die Suche geht weiter ist ein trauriges aber keineswegs depressives und schon gar nicht ratloses Album geworden, so, als wolle es den unbedingten Glauben der Mutter als musikalisches Vermächtnis fortsetzen. Lebensbejahung drückt der Song “Gib Mir Sonne“ aus, mit seiner Textzeile “Feier das Leben, feier das Glück, feier uns beide, es kommt alles zurück“, über lange Strecken die optimistischsten, poppigsten Töne eines Albums, dessen Grundtenor AnNa R. am Treffendsten in einer Songzeile von “Unerwartet (ein Fenster Zum Himmel)“ in Worte fasst: “Unerreichbar für mich, scheint am Fenster zum Himmel ein Licht.“ Das mag zunächst rührselig und pathetisch klingen, vielleicht sogar Unwillen provozieren, bei Fans mit gegensätzlichem Lebensgefühl. Schließlich versprechen Titel wie “Blaue Flecken“, “Kein Lied Von Liebe“, “An einem Morgen im April“ und “Irgendwo dazwischen“ frisch Verliebten alles andere als romantische Höhenflüge. Doch macht es gerade die Glaubwürdigkeit von Rosenstolz aus, dass sie dem eigenen Gefühlsspektrum in voller Bandbreite Raum in ihrer Musik einräumen, anstatt sich hinter der Fassade professioneller Unterhaltungskunst zu verstecken. Kein Wunder also, dass sämtliche Songs -mit Ausnahme des wavigen Titels “Blaue Flecken“- konsequent balladenhaft gehalten sind und allenfalls das Midtempo erreichen, getragen von Piano und akustischen Gitarren, zuweilen zusätzlich mit Orchester arrangiert. Die letzte Zeile des Songs von “Die Suche geht weiter“ klingt wie ein Versprechen auf lebhaftere Töne in der Zukunft: “Die Suche geht weiter Nach vorn, Nach vorn, Von vorn.“ -- Andreas Schultz
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5 Kundenrezensionen:

Die Qual geht weiter...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Auch wenn ich meinen Worten hier nur eine geringe Halbwertzeit zutraue, möchte ich doch meiner verzweifelten Verwunderung darüber Ausdruck verleihen, wie auch nur irgend jemand diese Song-Placebos für echte Musik halten und diesen Domina-Gesang mit Gefühl in Zusammenhang bringen kann. Die Texte sind so authentisch wie Big Brother und so originell wie Ferrero-Werbung. Bei Frau R.s Stimme gefriert mir das Herz (wenn sich meine Ohren nicht rechtzeitig zuklappen) und bei diesen einfältigen Melodien wünsche ich mir Bohlen-Hits...
Über den Keyboarder-Darsteller möchte ich nichts schlechtes sagen, er macht ja außer einem niedlichen Singversuch nix besonderes, oder?

Und wer ist eigentlich diese Sanne, die da immer kommt?

Ein besorgter Musikliebhaber
Grandios
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
für mich das bisher beste album von rosenstolz überhaupt. herzschmerz pur, wunderbar zum träumen einfach grossartig!!!
Jetzt ist es genug!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich bin Fan der ersten Stunde und habe diese Band geliebt. Habe-denn was auf diesem und dem letzten Album passiert ist geht einfach nicht mehr. Belanglose, oft dämliche Texte, nichts provokatives oder greifbares mehr, langweilige Produktionen mit immer denselben Stilmitteln-nein danke!!!
Rosenstolz sind zu einer Band für den mittelmässigen Musikhörer verkommen, der einmal im Jahr auf ein Konzert geht. Mit dem "Herz" Album hat man noch einen eigenen Sound kreiert, die letzten beiden Alben sind nur noch ein müder Aufguss von "Herz". Hilfe-und tschüß. Glücklicherweise ist bald Weihnachten, dann kann ich die CD an meine Oma weiterverschenken.
Und auf einmal war alles wieder da...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Irgendetwas war an jenem Tage anders. Es ist der 26.09.2008, Freitag. Irgendwann mittags. Ruhe. Ein Tastendruck. Und es beginnt. 937 Tage nach dem "Das Grosse Leben" anfing, beginnt etwas neues. Viel mehr wird etwas fortgesetzt. Eine Suche. Welche nur? Sie soll, muss und wird weitergehen. Und ich suche mit.

Ganz zaghaft, nahe zu zerbrechlich beginnen die leisen, fast lautlosen Töne des Openers. "Ich bin mein Haus" beginnt mit einem Experiment. Einem kleinen, feinen, direkten Dialog. "[...] nur die Namen - Ich bin Paula." "Paul.". Filmzitat. Homage. So einfach, so klar. Dann endlich die wohltuende Stimme einer gereiften AnNa R.. Wie elektrisiert lausche ich den Klängen, die sich so geradlinig in mein Ohr brennen. Unmöglich wegzuhören. Eine Reise beginnt. "Ich bin der Weg auf dem ich geh, ich bin die Frage, die ich nie versteh' [...] Wenn ich nicht anfang' geh' ich verlor'n." Aneinander gereihte Worte, die so lange Zeit auf sich warten ließen. Jeder benutzt sie täglich. Nur in einer anderen Art von Kette. So simpel es doch sein mag. Gänsehaut.

Anschließend ein paar Wochen zurück. Bereits gekannt. "Gib mir Sonne". Jetzt. Wo ist sie? "Kannst du nicht seh'n, dass ich tief im Schnee versink'?". Draußen ist es dunkel. Aber eine Decke von Emotionen umhüllt einen, ein Orchester haucht durch das Zimmer, gibt Wärme. Gibt Sonne. Pop par excellence.

"Ohne dich dreh' ich durch, trag mein Herz in der Hand und ich werf's dir hinterher. Fang es auf, halt es fest, oder schmeiß es einfach weg! Vielleicht brauch' ich's ja gar nicht mehr?" Rhetorik. Leicht elektronisch. Lebensbejahend. Mein Fuß wippt. Mein Herz tanzt. Ja, es ist auf dem besten Wege zurück zu kommen. Nach so langer Zeit. Willkommen im Frühling. Trotz Herbst.

Schwarz oder weiß? Heiß oder kalt? Liebe oder Hass? Gestern oder Morgen? "Irgendwo dazwischen". Warum für eine Seite entscheiden, wenn es doch die Grenze zwischen beidem gibt. Ist doch so viel angenehmer. Peter greift zum Mikrofon. Keine großen Gesangsküste, einfach nur Charme. Das Klavier klimpert leis. Der Rhythmus swingt. Ja, die Assoziation passt. Es swingt. Augen und Ohren gehen weit auf. Ein Überraschungsmoment. Potentielle Suchtgefahr. Experiment geglückt. "Kein Platz für Monotonie".

Aus. Beendet. Aber nicht immer vorbei. "Ich trink' auf dich und das was war, ich bin noch da. Nur die Nacht macht's mir schwer.". "Kein Lied von Liebe", ein doppelter Boden. Das gibt Mut, das gibt Kraft. Und auf einmal zaubert das Traurigsein ein Schmunzeln auf die Lippen. Trau dich. Plötzlich, ein Lächeln. Das ist für mich. Oh ja, nur für mich. So unbehaglich. So wahr.

Striktes Weiterdenken. Sag es. "Wie weit ist vorbei?". "Warum war mir nicht klar, wie gut wir doch war'n? [...] Welcher Mund hält sein Wort und wie schnell ist sofort?". Wer von euch hat mich beobachtet? Wer schreibt diese Zeilen nur für mich? Sind sie überhaupt für mich? Vielleicht Ja. Jedenfalls könnte man sie täglich zitieren. Schlichtweg das Leben. Und da ist es wieder. Das Phänomen Rosenstolz. Für mich. So authentisch. Ein Kopfschütteln. Auf Grund der unfassbaren Freude. Zufriedenheit.

Ein leises Vogelzwitschern. Stille. Eine akustische Gitarre. AnNa. Der wohl traurigste Text seit... Unwichtig. "An einem Morgen im April" kann alles vorbei sein. Auch im Frühling. "[...] es hat sich alles so geändert, in dem Moment als du gingst. [...] Überall hör ich lachen, warum kann ich nicht weinen?" Mundtot. Wortlos. Sprachlos. Gedankenlos. Emotionsmeer. Tränen. Echte Tränen. Ganz plötzlich, dabei bin ich doch glücklich. Einfach zu ehrlich.

Der monotone Blick aus dem Fenster. Behutsames Wachrütteln. "Unerwartet". Verzweiflung. Gepaart mit Hoffnung. Ein Ruf nach Freiheit. Mehr. Einfach mehr mehr. Doch plötzlich sind die Tränen getrocknet. Das Fenster zum Himmel ist geöffnet. Eine Umarmung für die ganze Welt. Abermals Mut. Nur wenige Minuten später. Ein Zauber.

"Ich bin ab und zu zerrissen [...]". Ich auch. Jetzt gerade. Zwischen Enthusiasmus. Trauer. Freude. Glück. Spaß. Einfach das ganze Spektrum. "Bist du dabei?". Ja. Wieder dabei, als wäre es nie weg gewesen. 937 Tage in so wenigen Minuten wie verflogen. Genuss in endlosen Zügen. Und auch die Kraft ist nicht verloren gegangen. "Ich sing laut, [...]". Sommer.

"Das Foto lacht vom letzten Sommer [...] Worte geh'n uns aus, jeden Tag eins mehr." Aber "Herz schlägt auch im Eis". Ganz minimalistisch. Zurückgefahren. Vor Kälte. Unglaubliches Eintreten vom grauen Wetter draußen, rein ins Zimmer. Aber die Sehnsucht packt. Der Atem ist gefühlt sichtbar. So kalt ist es. Und dennoch schlägt das Herz. Ganze 4 Minuten lang auf unbeschreiblichem Niveau. Warum auch beschreiben? Lieber fühlen.

"Wann kommst du?". Reiß mich aus der Kälte. Monotonie. Einsamkeit. Keine Zweisamkeit. Verzweiflung und doch keine Lustlosigkeit. "Jeden Tag die selbe Sonne, jede Nacht der gleiche Traum.". Ich muss weitersuchen. "Ich weiß, ich schaff die allerletzte Bahn." Mit dir ist alles möglich. Musik kann doch so schön sein.

Und nun suche ich mit. Zunächst ungeplant. Aber einfach mittendrin. Voller Hoffnung. Definitiv nicht am Ende. "Die Suche geht weiter". Ewig. Sie muss es. Der Drang nach dem Neuen. "Wenn wir kurz halten, dann nur um zu seh'n, dass der Weg den wir geh'n, schön und doch steil ist. Ein Stück nur vom Teil ist." Ein Stück vom Leben. Nach vorn. "Was bleibt von uns übrig, wenn alles vergeht? Ich will dich einfach nur kurz halten, um zu überprüfen, dass ich leb'". Ein Motto. Mein Motto. Fortan.

Und auf einmal war alles wieder da. So sehr gewünscht und erreicht. Übertroffen, grenzenlos übertroffen. Rosenstolz setzen mit diesem Werk, denn so darf es genannt werden, ein Denkmal. Ein Denkmal, welches nicht jeder verstehen wird. Nicht jeder will. Sich nicht jeder traut. Besser so. Für mich ist die Suche weitergegangen. Kein Ende in Sicht. Begeisterung.
Sie sind wieder da!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Monatelang habe ich auf dieses Album gewartet. Als ich es dann endlich in den Händen hielt, war ich ziemlich aufgeregt.

Beim ersten Mal Durchhören war ich zunächst beeindruckt von diesen tollen Texten: "Ich bin mein Haus, bin mein Licht, ich bin der Traum, der zu mir spricht." oder "Du versprichst mir, mich zu halten, und ich schlafe wieder ein."

Inzwischen habe ich es sehr oft gehört und bin jedesmal mehr fasziniert von der Stimme, den Texten und der Musik.
Auch "irgendwo dazwischen" (Peters Lied) gefällt mir überraschenderweise sehr gut.

Schade ist nur, dass die große Überraschung ausgeblieben ist. So ein Lied, bei dem man sagt: "Damit hab ich jetzt nicht gerechnet!"
Es ist eben genau das, was man von Rosenstolz nach "Herz" und "Das große Leben" erwartet hat, auch wenn ein Lied "Unerwartet" heißt.

Besonders aber gefällt mir, dass es sich diesmal um ein Konzept-Album handelt, das heißt, dass die Lieder miteinander verwoben sind. Ein Beispiel: Lied 6 "Wie weit ist vorbei" endet mit Vogelgezwitzscher, Lied 7 "An einem Morgen im April" fängt mit diesem an.
Das ist neu bei Rosenstolz und rundet das Album ab.

Alles in allem ist dieses Album genau das Richtige für kalte Tage, oder wenn man Liebeskummer hat.

Sie sind ernster, denken viel mehr über sich und ihr Leben nach und reflektieren das, was sie bisher erlebt, gesehen und gefühlt haben.

Rosenstolz ganz groß!
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