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Arbeit Nervt von DeichkindAudio CD von Vertigo Be (Universal)Preis bei Amazon: EUR 14,97, Angebote ab EUR 11,66 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionMit ihrem letzten Album, Aufstand im Schlaraffenland (2006), setzten Deichkind ein unüberhörbares musikalisches Ausrufezeichen. Keine andere Band in Deutschland vermischt seit Jahren auf ähnlich innovative Weise Elektronik-, Rock-, HipHop- und Pop-Elemente mit zum Teil bewusst absurden, zum Teil schlicht genialen Texten. Deichkind bewegen sich auch auf Arbeit Nervt ganz auf der Höhe der aktuellen sozialen und politischen Diskurse und lassen in den 14 Songs einmal mehr mächtig Dampf ab und schrecken auch vor bewussten Provokationen, siehe Nummern wie den Opener "Hört ihr die Signale" oder die unwiderstehlich groovenden Single "Arbeit Nervt", nicht zurück. Auch zum alltäglichen Wahnsinn der digitalisierten Welt haben die vier Herren, aktuell verstärkt durch Ferris MC, durchaus gehaltvolles und gewohnt humorvolles beizusteuern wie beim Song "Ich und mein Computer". Deichkind weigern sich auch 2008 erfolgreich erwachsen zu werden und lassen folglich keine Gelegenheit aus, ihre Zuhörer nachhaltig zu verwirren. In der Nonsenskategorie ganz vorne mit dabei sind Titel wie "23 Dohlen", "Travelpussy" und das mit harten Elektro-Sounds der französischen Ed-Banger-Schule angereicherte "Metro". Doch auch eingängige, beschwingt dahingleitende Pop-Nummern wie "Luftbahn" verschmäht man im Deichkind-Lager 2008 nicht. Allerdings nur, um kurz darauf beim Stück "Gut dabei" das musikalische Erbe von Gary Glitter ohne jede Gnade gegen die Wand zu fahren. - Norbert Schiegl 5 Kundenrezensionen:Klingt nach viel Geld. 2 von 5 PunktenAls ich "Luftbahn" gehört habe, konnte ich meinen Ohren nicht trauen. Dieser Sound hat mich mehr an "Ich und Ich" erinnert, ich war schockiert. Jetzt hat zwar der Schock nachgelassen aber Enttäuschung macht sich breit. Die Melodie ist fantasielos, hört sich an wie jeder andere Chart-Erfolg. Auch "Urlaub vom Urlaub" hört sich verdächtig nach Chart-Erfolg an. Sie klingen wie Musterschüler. HÖRT SICH AN ALS WOLLEN DIE VIEL GELD MACHEN. Ich meine gegen Geld machen ist wohl nichts einzuwenden von irgendwas will man ja leben und man möchte ja auch einen gewissen Lebensstandard haben, aber das klingt als würden sie sich fürs Geld prostituieren. Ich will Musik, die kreativ ist, die KUNST ist und nicht sowas. Ich will Musik die wie ein Action-Painting ist. Ich will Surrealismus und NICHT konventionelle Nummer Sicher Lieder. Das letzte Album war losgelöst und erfrischend. Hoffnung geben mir "Ich und mein Computer", "Travellpussy" und "Dicker Bauch". Erstaunt war ich auch, dass dieses Album auch mehr gerappt wird, man erkennt zumindest ein Rap Skelett in so manchem Track (Gut dabei, Komm rüber) So allgemein kann man aber sagen, dass sie in jeder Richtung, die in diesem Album anklingt irgenwie ins Mainstream abdriftet. Sogar was Elektro betrifft, wie man gut in "Hovercraft" raushören kann. "Hört die Signale" hat mich auch nicht unbedingt überzeugt. Ich finde es ja schön wenn man Elemente aus anderen Bereichen (klingt ein wenig nach Trance und so...) ein wenig umfunktioniert aber mir gefällt die Umsetzung nicht. Keine Ahnung wieso das Album so komisch klingt. Vielleicht liegt es an Ferris oder weil Buddy weg ist. Aber die Cocktailkirsche auf dem Dessertalptraum ist auf jeden Fall "Luftbahn". Allein der Text für sich klingt kitschig, wie so ein Song für eine neue Kinder-Manga-Serie in der ein Sailor-Moon-Verschnitt einen Mondstein sucht. Sowas würde zumindest gut passen. Ich denke dieses Album wird vielen gefallen, auch denen die bis jetzt nicht besonders viel mit Deichkind zu hören hatten. Ich bin schon gespannt welche Singles ausgekoppelt werden und wie die Masse darauf reagiert. Man wird sehen, es wird sich zeigen. Man kann aus Müll grandiose Kunst machen, aber hier bleibt leider teilweise Müll einfach (Pop-)Müll. Die etwas andere Arbeiterbewegung... 5 von 5 PunktenEs scheint, als hätten sich Deichind in "Nur [..] fünf Minuten" neu erfunden, was Musik und Aussage betrifft. Was auf der ersten Hip Hop orientierten LP noch direkt durch Texte gesagt wurde, wird spätestens jetzt nur noch in Sprache angedeutet. Das neue Album knüpft direkt an "Aufstand im Schlaraffenland" an- hier war der Überdruss einer verfetteten Gesellschaft herauszuhören, die den Bezug zu Leben und Realität verloren hat und sich nun in der Sprache wehrt, die ihr beigebracht wurde- Spaß, Exzess, Prestige. Eine mehr als gelungene Mischung aus subtiler Kritik und guter Unterhaltung spiegelt sich auch im neuen Langspieler. Musikalisch sehr satte Beats treiben den Hörer noch etwas mehr an, als im Schlaraffenland und zwingen einen förmlich das zu tun, was nötig wird, wenn arbeit nervt, nämlich Party. Doch in welche andere Richtung "die Signale" gehen ist ebenso sehr interessant und stilvoll gelöst. Dies beginnt mit der Anspielung auf die Internationale Arbeiterbewegung, die sich als neues Programm nun zur Anarchie säuft und endet mit dem, was auch Schwerstarbeit und zutieft nervig sein kann, nämlich Beziehung (und Frau). Zwischenzeitig klingt dann in dieser schönen Anpassung von elektronischen Beats und Sprechgesang an, was die moderne Arbeit aus unseren Handlungsabläufen und unserer Welt macht, nämlich ein angehacktes Phrasengemisch der Computersprache ("Update nicht möglich, Sanduhr...Sanduhr..). Entmenschlichung und Unartikulierbarkeit, wie kann man da als modernes Konsumtier noch präzisere Kritik üben, als in dem Titel des Albums deutlicher nicht gesagt werden könnte: Arbeit nervt. Doch hier wird keiner an den Pranger gestellt, kein Zeigefinger erhoben, sondern im Gegenteil. Kritik wird gleich durch Ironie revidiert und ich muss sagen, diese intelligente, ordinäre Mischung macht einfach richtig viel Spaß. Das Land der Dichter und Denker :-) 5 von 5 PunktenAlso dass Deichkind kreativ sind wussten wir ja schon immer, aber das ist echt mal ne geile Nummer, denn die Tracks sind urkomisch und zudem noch echte Partykracher, die unsere urigsten feierinstinkte stilgerecht untermalen. Zudem gibt Ferris MC dem Assipack noch den letzten Schliff. Die Beats sind supersimpel und alle recht ähnlich aber absolut passend. Irgendwie klingts trotz der ganzen Einfallslosigkeit einfach Fett. Die Jungs wissen einfach was funktioniert und das ist die gnadenlose Selbstverarsche mit simplen, tanzbaren Beats, die ins Ohr gehen. Die Menschheit hat ja auch zu einfachen Trommeln das Tanzen gelernt. Wie momentan auch Peter Fox, zeigt diese Platte, dass Deutsche Musiker durchaus eigene Musikstile prägen können, denn ich hab sowas dämliches und zugleich geniales noch nicht aus den Staaten gehört. Die Deutsche Musik scheint sich in den letzten Jahren ja sowieso etwas zu emanzipieren, indem sie den deutschen Humor und das deutsche Lebensgefühl bedient, anstatt den American Way of Life hier verkaufen zu wollen. Hammerbrett! 5 von 5 PunktenWow, auf dieser Platte hat das Deichkind sich mal wieder selbst übertroffen! Jedes Lied eine Partyhymne, eingängige Melodien und ein treibender Beat, was will man mehr? Hirn aus, Boxen an! 4 von 5 PunktenEntweder Oder. Für die eine Hälfte ist Deichkind struntzdumme Assimusik, für die andere eine Art intelligentes Kunst-Konzept, welches eben dieser dummen Gesellschaft den Spiegel vorhält und sie so entlarvt. Ironie oder Idiotie? Das ist hier die Frage. Die Lösung für eben jene Frage liegt dabei sicher in der persönlichen Einstellung, Intelligenz und Distanz des Betrachters. Deichkind, als die neuen, seit E.S.D.B." vor 3 Jahren, sind für mich in erster Linie blendendes Entertainment. Ihre Reime sind witzig, ihre Beats sind fette Elektrobretter und ihre Live Shows sind eh legendär. Die Konzerte von Deichkind sind auch die Hauptinspiration für das Album Arbeit Nervt!". Das Album zur Show, die Platte zum Konzept Deichkind, deren Mitglieder längst nicht mehr eindeutig ausmachbar sind. Hier geht's um mehr. Botschaft? Hmm, gibt es so was? Na ja, der Albumtitel inklusive Titeltrack geben das Motto vor. Der Rest der Platte bewegt sich auch in diesem Themenbereich. Deichkind zelebrieren den ungehemmten Hedonismus. Das Doof-Sein! Einmal Assi ohne Wiederkehr. Titten, Tanzen und Trichtersaufen ist das was zählt im Deichkind-Universum. Auf diese Thematik muss man sich einlassen, oder es seinlassen. Wenn man das macht hat man jede Menge Spaß. Wenn beim Opening-Track Kein Gott! Kein Staat! Lieber was zu saufen" proklamiert wird, dann hat das sowohl was politisches, aber auch was stumpfsinniges. Auf jeden Fall bekomme ich Durst dabei. Dicker Bauch" mit einer Hommage an all die Schwergewichtler des Showgeschäftes ist dann natürlich ein weiterer Grund zum Schmunzeln. Travelpussy" ist ein lustiges Sammelsurium von Zweideutigkeiten, während das wirklich struntzdämliche Komm rüber" da schon eindeutiger ist. Und obwohl man Lachen muss, ist es halt ganz oft so, dass Deichkind gar nichts anderes machen, als die Realität abzubilden. So breite Spasten, wie in eben diesem Song gibt's auf jeder Party. Die Computerhymne Ich und mein Computer" führt mal ganz nebenbei alle Probleme des modernen Kommunikationszeitalters auf und mit dem poppigen Luftbahn" hat man sogar fast schon ein melancholisches Stück über die Schönheit eines Trips, ob nun drogenbedingt oder nicht, an Bord. Im Gegensatz zum noch etwas unbeholfenen Vorgängeralbum Aufstand im Schlaraffenland" sind Deichkind musikalisch mittlerweile wesentlich gefestigter, was ihr Metier angeht und vor allem abwechslungsreicher und gewagter. Während Gut dabei" klassisch, fast im Hip Hop Korsett, abgeht ist Metro" ein knallhartes Brett. Und der letzte Song Urlaub vom Urlaub" geht schon fast als Ballade durch. Vielleicht die Richtung der Zukunft. Arbeit Nervt!" macht Laune und Bock auf Feiern und schaltet dabei öfters bewusst das Hirn aus. Wer dies allerdings nicht komplett macht, wird am Ende zwischen den Zeilen öfters mal die Ironie über die moderne Party-Gesellschaft oder den klischeehaften Hartz IV"-Empfänger erkennen. Deichkind geben sich dümmer, als sie sind, und gerade das macht sie so intelligent. Vielleicht interpretier ich zu viel in diese Musik hinein, aber vielleicht ist das auch einfach etwas, dass damit automatisch einher geht. Damit hat die Band das Ziel, zu unterhalten und auch zu polarisieren, mehr als erreicht. Das Problem an dieser Musik ist dann halt lediglich jenes, dass die Menschen die Ironie und die Übertreibung nicht mehr sehen. Das ist dann das Traurige an dieser Remmidemmi-Gesellschaft. Exzess bis um Extrem und nix dahinter. Aber na gut. Darüber könnte man jetzt mehrere soziologische Aufsätze schreiben. Wer das will, kann das machen. Ich hab jetzt Bock auf Tanzen und Trinken. Und das darf durchaus mal sein. Dazu eignet sich dieses Album bestens! Deichkind machen Lärm! Und den machen sie kreativ. Das fetzt und das tut der deutschen Musiklandschaft mal gut! |
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So Sehr Dabei von CluesoAudio CD von Four Music (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 12,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Mai 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSO SEHR DABEI Aus der Amazon.de-RedaktionClueso war schon immer ein Musiker, der nicht auf grelle Effekte setzt, sondern lieber auf subtile musikalische Spannungsbögen und Texte, die auf angenehm ungekünstelte Weise alle Höhen und Tiefen des Alltags abdecken. Auf So sehr dabei vertraut er dieser nur leicht modifizierten Formel ein weiteres mal mit großem Erfolg. Waren schon die Vorgängeralben, allen voran Weit weg (2006), ein Quelle wahrer Freude, so hat sich der 28-jährige Musiker und Songwriter aus Erfurt diesmal selbst übertroffen. Mit Hilfe von Produzent Ralf Meyer (Xavier Naidoo, Die Fantastischen Vier) hat Clueso zusammen mit seiner Band in einer spanischen Finca 13 Songs eingespielt, die ihn so experimentierfreudig wie nie zuvor zeigen, ohne dass er dadurch seine Linie verliert. Ein Song wie "Geisterstadt", eine Hommage an Görlitz, wohin er sich mit Baris Aladay, dem Regisseur vieler seiner Videoclips, zum Schreiben von Texten zurückgezogen hatte, wird maßgeblich geprägt durch lange Instrumentalpassagen, die der Musik eine ganz neue Tiefe verleihen. Überhaupt verzichtet Clueso zunehmen darauf, sich zu sehr auf bewährtes zu verlassen. Diese neuerwachte Lust am Unbekannten führt dazu, dass die Songs wie zum Beispiel "Augen zu" oder das besonders bewegende "Niemand an dich Denkt" insgesamt freier und ungebundener klingen, was allerdings keinen Verlust von Eingängigkeit bedeutet. Das klassische Drei- bzw. Vier-Minuten-Songformat sprengt er trotz aller Experimente auf So sehr dabei nur drei mal. Besonders gelungen ist neben der wunderbaren Midtempo-Hymne "Keinen Zentimeter" die ungemein lässige Nummer "Jede Stadt". --Norbert Schiegl 5 Kundenrezensionen:Danke "fritz" Radio, danke stefan raab 5 von 5 PunktenClueso? Klar habe ich schon xmal in meinem Radio gehört und sonst noch ? Dann: Stefan Raab und CD Vorstellung. Wow, was für für ein Lied "niemand an dich denkt". Schöner geht deutsch gar nicht! Tja, und nu gehört sie zu meinem Lieblingsscheiben. Wunderbare Songs, gut arrangiert und eine äußerst angenehme Stimme. Danke Clueso für "Geisterstadt" im besonderen. Nur ein Wort: Überragend! 5 von 5 PunktenMit dem Titel dieser Rezension ist eigentlich schon alles zum Album gesagt. Es ist einfach überragend! - Passende Auswahl an Titeln (Besonders "Mitnehm'", "Gewinner", "Barfuss" und "Augen zu" begeistern) - Wunderbare Stimme, wunderschön umgesetzt - Eingängige Melodien und dennoch kein Mainstream, meiner Meinung nach - Interessanter Künstler Ich kann für diesen Longplayer einfach nur 5* vergeben, da er mich von vornherein begeistert hat. Meine Erwartungshaltung zuvor war imens, dadurch, dass ich bereits viele Titel von Clueso gehört hatte, habe ich mir das aktuelle Album sehr früh vorbestellt. Die Freude war groß, als das Amazon Paket am 30.5. auch endlich ankam. CD eingeschmissen, losgehört, nicht mehr aufgehört. Mehr muss ich nicht dazu sagen, oder? Hören Sie selbst! EInmalig 5 von 5 PunktenMeiner Meinung nach ist dies eines der schönsten deutschen Alben des Jahres. Es dreht sich nicht alles nur ums Theme Liebe. Im Gegenteil: Es sind eher allgeine Themen, die einen echt berühren. Keimzeit läst grüßen! 5 von 5 PunktenClueso ist wirklich ein klasse Künstler und Sänger. Beeindruckend was es bisher schon für Hammer Titel geschaffen hat. Chicago, Sag mir wo etc.! Einfach klasse Musik und die Texte gehen unter wirklich unter die Haut. Interesant finde ich das das neue Album sehr an die Ost-Band Keimzeit erinnert. Der Gesang, alles .. was wirklich als Kommpliment gemeint ist denn die sind ja Weltlklasse!!! Ein Künstler der hoffentlich bleibt und von dem ich gerne noch mehr so tolle Musik hören möchte. Einzigartig! P.S.Ich bin Wessi! Super Scheibe! 5 von 5 PunktenIch war vom Vorgänger-Album schon schwer begeistert und muss sagen, dass hier ein mehr als würdiger Nachfolger auf den Markt gebracht wurde. Besten Dank für die mehr als gute Musik! :-) |
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Die John Bello Story Vol.2 Premium von Kool SavasAudio CD von Optik Reco (Groove Attack)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 16,34 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
5 Kundenrezensionen:Bin schon irgendwie enttäuscht... 3 von 5 PunktenDa es wohl das letzte Optik Release ist, habe ich mir eine Menge von der CD erwatet und hatte schon hohe Erwartungen. Doch leider bin ich schon enttäuscht. Kool Savas rappt wie immer recht fresh und mit seiner eigenen bekannten Art. Dadurch kommen viele gute Parts rüber. Aber an sich ist da auch nichts neues bei ihm. Das war schon bei vielen vorigen Alben/Mixtapes der Fall und wirkt auf mich schon im zweiten Hören wieder etwas langweilig. Aber richtig enttäuschen tun für mich die Features. So gut wie jeder auf der CD (bezieht sich hauptsächlich auf die anderen Optik Rapper) klingt irgendwie gleich, zu ähnlich und auch die Parts stehen alle im Schatten von Savas, der auch der Einzige auf dieser CD das Recht hat, sich King oder besser als die anderen zu nennen, denn an sich ist der sonstige Optik Output ja doch eher unteres Mittelmaß - so wie auf JBS II. Holiday Hoe ist für mich noch der beste Track mit dem wohl lustigstens Rhyme auf der ganzen CD ("Stewardess N*tten hol ich runter mit der FLAK/Nein, Stewardess N*tten sind unten und kleben an meinem S*ck). Aber warum 3 Sterne? Man kann ja sagen was man will, die Beats sind zum größten Teil doch ganz gut, wobei sie mir dann doch an der einen oder anderen Stelle zu Ami-lastig sind. Und wie gesagt rappt Savas doch recht gut, doch der Rest ist Müll. Fazit: Fans sollten sich das ruhig zulegen, doch es gibt besseren Output von Optik und der kommt nun mal von Savas alleine. Nicht sehr überzeugend 3 von 5 PunktenIch muss leider ehrlich zugeben, dass ich mehr erwartet habe... Die besten Tracks sind Brainwas und Holiday Hoe, der Rest ist leider nicht mehr als Mittelmaß. Man merkt deutlich, das Savas im Gegensatz zu den anderen Rappern in mindestens einer Liga höher spielt und genau das zieht das Album extrem runter. Man wartet in allen Liedern auf den Savas-Part und wenn der vorbei ist kann man den Track wegschalten weil sich der Rest nicht lohnt anzuhören. Kein Vergleich zu ToL, welches meiner Meinung nach das beste deutsche Rap-Album aller Zeiten war. Sehr schade... Hätte mir zum Ende von Optik noch einen richtigen Meilenstein gewünscht, und keinen Versuch, noch ein paar No-Names zu pushen. :/ Pflichtkauf für all diejenigen, die mitreden wollen, alle die ein Mix-Tape vom feinsten erwarten investieren hier definitiv ins falsche. nicht das beste von Savas aber trotzdem sehr gut!!! 4 von 5 PunktenDas ist ein gutes Album. Wenn auch vielleicht zu viele andere Künstler drauf sind. Aber es ist ja auch Jonh Bello Story. Für Savas fans hammer Album. Für die Leute die nicht unbedingt Savas Fans sind ein gutes Album aber nicht hammer geil. ich finde es sehr gut wenn auxch nicht perfekt! Genial! 5 von 5 PunktenDas Album ist echt genial! Ich finde, dass es echt das beste Album von Savas ist! WORTE REICHEN NICHT UM ES ZU BESCHREIBEN 5 von 5 Punktendas album kann man nicht mit worten beschreiben aber ich versuchs mal: ein meilenstein im battle-durchdreh-auf-alles-scheiß-rap! skillz unglaublich flowz unglaublich, savas} technik unbeschreiblich beats überfett!! lieblingslieder: bagger, krone, legt euch ins zeug (!), weils nicht anders geht, brainwash, lol, das hier können sie uns nicht nehmen, feuer, letzee gooo, ach einfach alle!! kann man blind kaufen ihr werdet es nicht bereuen, ist 50x so gut wie heavy metal payback *kotz* OPTIK BOOMDie John Bello Story Vol.2 Deluxe Ltd |
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Strom und Drang von Fettes BrotAudio CD von Fettes Brot Schallplatten (Indigo)Preis bei Amazon: EUR 13,97, Angebote ab EUR 11,87 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSTROM UND DRANG Aus der Amazon.de-RedaktionDas Trio aus Hamburg hat es bis jetzt mit jedem Album geschafft, sich wieder neu zu positionieren. Auch Strom und Drang, das Nachfolgewerk des überaus erfolgreichen, 2005 veröffentlichten Albums Am Wasser gebaut, bildet da keine Ausnahme. Fettes Brot wissen auf der einen Seite sehr genau, was ihre Fangemeinde von ihnen erwartet, siehe die gemeinsam mit den Berliner Elektronikrockern von Modeselektor eingespielte Single Bettina, bitte zieh dir etwas an, und doch sind auf der anderen Seite nicht einfach bereit dazu, auf Experimente zu verzichten, was sie mit Tracks wie dem deutlich vom Baltimore-Clubsound inspirierten "Erdbeben" oder dem ungewohnt rockigen "Das allererste Mal" unterstreichen. Was auch diesmal nicht zu kurz kommt ist wie gewohnt der spezielle Humor von Doktor Renz, König Boris und Björn Beton. Fettes Brot setzen auch diesmal auf eine Mixtur aus spaßigem Entertainment, man höre sich nur "Der beste Rapper Deutschlands ist offensichtlich Ich" oder "Schieb es auf die Brote" an, und durchaus ernsthaften Betrachtungen wie zum Beispiel bei dem mit Hilfe von Sängerin Mietze von MIA. eingespielten "Das traurigste Mädchen der ganzen Stadt" sowie das ganz dem Thema Stalking gewidmeten "Ich lass dich nicht los", bei dem Pascal Finkenauer (An Tagen wie diesen) wieder mit seiner einzigartigen Stimme Akzente setzt. Ihre HipHop-Wurzeln scheinen zwar immer noch deutlich durch, doch stilistisch hat Fettes Brot auch diesmal wieder extrem aufgerüstet und bewegt sich, nicht zuletzt durch die Mithilfe diverser Musiker und Produzenten, mindestens ebenso souverän in Elektronik- und Pop-Gefilden. --Norbert Schiegl 5 Kundenrezensionen:Vielfältig und Hintergründig 4 von 5 PunktenDIe CD "Strom und Drang " von "Fettes Brot" ist lange nicht so gut, wie die Vorgängerin "Am Wasser gebaut". Trotzdem haben die drei Hamburger erneut ein handwerklich gutes Album vogelegt. Die elf Titel sind sehr unterschiedlich vom Stil und dadurch ist die gesamte Scheibe weder eintönig, noch langweilig. Neben den durchgängig guten Rythmen sind es wiederum die teilweise sehr anspruchsvollen Texte, die besonders hervorstechen. Zwar ist das an "Emanuela" angelehnte "Bettina zieh Dir bitte etwas an" eher ein Gassenhauer zum mitgröhlen und bei "Der beste Rapper Deutschlands ..." beweihräuchern sich die Brote selber. Aber bei "Automatikpistolen" (Gewalt und Konsumterror in den Medien) "Hörst Du mich ?" (wie unterschiedlich doch Idole sein können) und "Ich lass Dich nicht los" (Liebeswahn) glänzt die Band textlich hervorragend. Der letztgenannte Song ist erneut (wie schon auf dem 2005er Album bei "An Tagen wie diesen") mit Pascal Finkenauer, als Gastsänger arrangiert. Fazit: Mir machen die Brote nach wie vor Spass. Solange sie so vielfältig, experimentell und tiefgründig bleiben, haben mein 1995 geborener Sohn und ich zumindest eine Band die wir gemeinsam Klasse finden. 5 Sterne für den Mut, 4 Sterne für die Musik 4 von 5 PunktenIch finde es immer wieder gut wenn sich Bands von ihren "ursprünglichen" Revieren hin zu neuen Ufern wagen, deswegen hat mich das gerade bei den Broten sehr gefreut. Wenn man nicht experimentieren würde würde es keinen Fortschritt geben, ohne Experimente hätten sich Musikrichtungen überhaupt es gar nicht entwickelt, also hier definitiv ein Schritt nach vorne. Negativ sind mir aufgefallen zum einen die kurze Spielzeit und die Texte, die mich dieses mal nicht mehr so mitgerissen haben wie die Texte auf den anderen Alben, hier ist man definitiv einen Schritt hin zum "Allgemeinverträglichen" (nach hinten) gegangen, da hätte man sicherlich noch ein bisschen mehr raus holen können, so gehen die Texte von der Platte "Am Wasser Gebaut" wirklich ans Mark. Einen Schritt nach vorne, einen nach hinten. Trotdem 4 Sterne weil die Brote helfen den Rap auf hohem Niveau zu halten Es muss kein Gangsta-Rap sein 4 von 5 PunktenZwischen Bushido, Fler u. Sido frag ich mich manchmal, ob unsere Welt wirklich so negativ ist? Es werden nur mehr Missstände aufgezeigt, sodass man denkt, alles ist nur mehr grau und trist. Aber das Positive und Schöne bleibt auf der Strecke. Das positive Texte mit Witz und Originalität noch funktionieren, beweist hier König Boris, Dr. Renz und Schiffmeister auf Strom und Drang wieder einmal vorzüglich. Klar haben sich die "Brote" über die Jahre seit Ihrem Debüt "Nordisch bei Nature" oder "Auf einem Auge blöd" stark geändert. Aber nicht unbedingt zum Schlechteren oder gar Komerz, was ja in der Deutsch-Rap-Szene heutzutage gang und gebe ist. "Am Wasser gebaut" war im Grunde genommen für mich der Schlussstrich. Mehr Mainstream-Hip Hop habe ich wirklich nicht mehr vertragen. Auch wenn "Emanuela" auch mal immer wieder gute Laune herbeigerufen hat, dümpelten die anderen Tracks auf der Scheibe, eher bedeutungslos dahin. Aber nachdem ich sehr positive Reviews von diversen renomierten Musikmagazinen über die neue Platte "Strom und Drang" gelesen habe, verspürte ICH den Drang mir dieses neue Album von "Fettes Brot" doch noch zu Gemüte zu führen. Was Fettes Brot ausmacht sollte eigentlich klar sein. Es muss nicht immer Gangsta-Rap sein. Es muss nicht von "Porno-Business" oder "Ghetto" sein. Man kann auch originellere Texte reimen, wie über Bettina (mal wieder eine Frau) oder die Hyme auf einen selbst (Der beste Rapper Deutschland), aber am Schluss sind es doch wieder mal Fettes Brot die an allem Schuld sind (Schieb es auf die Brote). Fettes Brot treffen mit diesem neuen Release, mal wieder den Nagel auf den Kopf. Kein "Ghetto-Rap", sondern entspannter Rap mit intelligenten Texten, die man nach einiger Zeit schon mal unbewusst dahinsummt ;-) Fazit: Danke König Boris, Dr. Renz usw. für dieses neues erfrischende Album. Macht weiter so! wow 5 von 5 PunktenEinfach nur geil, diese CD. Eine Partyscheibe von vorne bis nach hinten - fast. Wäre da nicht 'Ich lass dich nicht los'. Doch das hält nicht vom wieder und wieder wiederholen der CD ab. Hin und wieder gibt es auch ein paar weibliche Klangeinflüsse, die sich echt wunderbar im Mix mit den Männerstimmen anhören. Einfach super! Ehrlich, radikal, amüsant - deutscher HipHop 5 von 5 PunktenIch finde die neue CD sehr gut. Sie ist ehrlich, radikal und total amüsant - einfach echter deutscher HipHop!!!! So kennt man die Jungs! Sie erinnern an die Ärzte, eben nur in einem anderen Genre. Die Lieder sind gesellschafts-satirisch, auf jeder Tanzfläche ein Abräumer und einfach nur genial verfasst und komponiert. Freu mich schon auf die nächste Platte!!! |
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Bis Zum Schluss von Curse, SilbermondAudio CD von SUBWORD (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 4,64 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:
3 Kundenrezensionen:Toller Song! 5 von 5 PunktenMan sollte so eine Zusammenarbeit nicht für möglich halten, aber das Ergebnis ist grandios! Ein traurig schöner Song, der für Stefanies Stimme wie auf den Leib geschneidert zu sein scheint. Man sollte aber nicht die gefühlvollen Raps von Curse vergessen, die den Song abrunden. Respekt für einen wirklich tollen Winter-Song! Somit auch diesmal von mir 5 Sterne! Die beiden passen echt gut zusammen! 5 von 5 PunktenDas ist echt ein Überraschungshit wie ich finde. Steffi`s Stimme klingt so schön sanft und so Gefühlvoll. Der Refrain geht sofort ins Ohr. Passend zur Jahreszeit. Curse hat sich da eine Perfekte Duett Partnerin an die Seite geholt. Seine Texte gehen unter die Haut und dazu eine gute Sängerin und der Song ist Perfekt! Kann diese nur empfehlen. Für mich einer der besten von Curse. Von mir aus kann er noch mehr solche Songs schreiben, mit Duett Partner! Wenn das kein Nummer 1 Hit wird, dann weiß ich auch nicht.... Definitiv... 5 von 5 Punkten...der beste Song vom "Freiheit" Album. Die Stimme der Silbermondsängerin geht einem echt unter die Haut, und ich hab diese noch niemals so schön empfunden. Der Text ist aussagekräftig, Curse rappt gut, diese Zusammenarbeit ist auf jeden Fall eine Bereicherung der Musiklandschaft. |
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Love,War,and the Ghost of Whitey Ford von EverlastAudio CD von Pias Recor (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionGroß geworden im Umfeld von Ice-T, wurde Erik Schrody alias Everlast als Frontmann der prolligen, bierseligen HipHop-Party-Band House Of Pain zum Star. Das ist Geschichte, wenn der mit viel Edelmetall überhäufte Grammy-Gewinner in die Rolle des Whitey Ford schlüpft, dann hat der Kriegsgegner auch auf Love, War And The Ghost Of Whitey Ford ein Ohr für die taumelnde amerikanische Mittelschicht, den White Trash und zeigt kein Verständnis für verlogene Politiker. Möchte am liebsten einen Stone In My Hand nehmen ob all des politischen Unfugs, der einen nur noch wütend machen kann. Doch wo Hass herrscht, muss es auch Liebe in all seinen Formen geben, und so zeigt sich Everlast von einer liebeskranken, melancholischen Seite, die bereit ist, zu verletzen und auch verletzlich ist. Passend dazu ist Love, War And The Ghost Of Whitey Ford einmal mehr ein musikalischer Tuschkasten, der von Rock-Rap über Soul, Blues bis zu akustischem Folk reicht. Ein wenig erinnert das an die Schubladenverweigerung eines Michael Franti, an dessen Fähigkeit, komplexe Zusammenhängen und gesellschaftliche Strömungen in klar verständlichen Worten darzustellen. Bleibt noch ein Song zwischen den stampfenden Beats und kargen Balladen, zwischen Pomp und Askese: Folsom Prison Blues, die Coverversion des Klassikers von Johnny Cash. Everlast baut den Song mit Hilfe von DJ Muggs (Cypress Hill) komplett um, schiebt tragende Teile des Superhits Jump Around von House Of Pain ein und wird sich für diesen diskussionswürdigen, musikalischen Todesmut bestimmt so manche Klatsche einfangen. Ein Erfolg wird das Lied trotzdem. -- Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Anders und besser als Vieles 5 von 5 PunktenDas neue Album (Nummer 4 läßt man Forever Everlasting beiseite) ist anders, wie seine Vorgänger auch, in seiner Mischung aus Hip Hop, Rock, Country und was Erik Schrody eben gerade einfiel. Und besser als vieles weil jeder Song, ob langsam ("Friend") oder tanzbar ("Folsom Prison Blues"), authentisch rüber kommt. Letztgenannter Track ist ein J.Cash Cover das zeigt wie gut die Mashup-Projekte funktionieren können wenn nur der richtige Mann an den Reglern sitzt (hier DJ Muggs). Das Album ist mit 3 Bonus-Tracks erhältlich und man sollte sich genau diese Version mit 19 Tracks zulegen da jeder der Songs ("Saving Grace" ist der Titelsong der gleichnamigen TV-Serie, "My Medicine" Demo der Snoop Dogg / Everlast-Collabo und "Maybe" eine alternative Version des White Trash Beautiful Songs) wirklich gut ist. Das Album insgesamt ist durchweg gelungen und verdient gekauft zu werden. Solides Rockalbum, mehr leider nicht 3 von 5 PunktenEverlast bietet mit dieses Album leider wenig neues und nur soliden Rock. Die Texte sind teils politisch (Kill the emperor/ Naked/ Garde of Stone), teils über die Liebe, aber, und das findet man in den wenigsten Alben, meist von sehr guter, durchdachter Qualität. Jedoch vermisse ich von Everlast das, was mir in seine anderen Alben immmer sehr gefallen hat. Er bietet kaum Rapeinlagen, was ihn ja letzendlich groß gemacht hat und keinen besonderen Song. Auf der ganzen Scheibe gibt es keinen Song wo ich dachte "Wow", den könnte ich mir 100 mal anhören. Alles klingt solide, durchdacht, aber auf die Dauer doch sehr eintönig. Sicherlich kein Album über das man in 2 oder 3 Jahren noch groß drüber sprechen wird. Die erhoffte Wiederholungstat eines gradiosen Albums wie "Whitey Ford Sings the Blues", bleibt leider aus. spiegel der zeit 5 von 5 Punktenschon der titel zeigt auf, dass whitey ford nicht mehr den blues singt! vorbei ist es mit "gute laune" und pfeifend auf schönes wetter warten. everlast versteht es vortrefflich auch dem letzten zu zeigen, dass die welt nicht "eitel-sonnenschein" sondern ein grosses gewitter aufgezogen ist. bewusst verzichtet er auf stuecke die zum traeumen und zuruecklehnen einladen. die scheibe lebt, erklaert und resuemiert. in seiner ganzheitlichkeit betrachtet ist dieses album das ausdrucksvollste was er jemals produziert hat. aufgrund der sorgfaeltig gewaehlten mixture der stile ist es ihm hervorragend gelungen durchaus schwierige themen mittels ansprechender musik an ein breites klientel zu transportieren. wie gewohnt beeindruckend stellt sich seine metaphorik dar. besondere erwaehnung verdient hier die persiflage an "des kaisers neue kleider". alles in allem eine sehr gelungene arbeit. viel zu wenig... 1 von 5 PunktenSorry, aber ich muss von den anderen, vorhergegangenen Renzionen etwas abweichen... Für meinen Geschmack bietet "Love, War and the ghost of W.F." nicht in Ansätzen das, was mich dazu gebracht hat, voll von Begeisterung, die erste Scheibe "Whitey Ford sings the Blues" wochenlang nicht mehr aus meinem CD-Player zu nehmen. Das war einfach grandios - und etwas sehr persönliches: Diese Scheibe war der Soundtrack für eine bestimmte Phase meines Lebens. Viele kennen das - man verbindet etwas mit der Musik. Und: Diese "Soundtrackmusik" ist deswegen so gut, weil sie bei uns einen Nerv trifft. Und genau das ist hier nicht der Fall. Sehr schade...! Nachdem ich ein eher mittelmässiges Konzert von Everlast der "Eat at Whitey's"-Tour gesehen habe und selbige Scheibe schon eine unerfreuliche Entwicklung andeutete, stelle ich fest, dass es dem guten Mann leider ein weiteres Mal nicht gelungen ist, seinem Meilenstein in Form der ersten Veröffentlichung, in welcher Art und weise auch immer, nahezukommen. Everlast ist wandlungsfähig... 5 von 5 Punkten..."Whitey Ford sings the Blues" :ein super Album,aber das war gestern. Everlast hat einige Alben danach aufgenommen und jedes war in seiner Art anders gut!Das Neue ist: ...abwechslungsreich...vielseitig...zeitgemäß...es ist absolut gelungen und Everlast`s Stimme tut das seine.....zweifelsohne,unvergleichlich! |
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Evolver von John LegendAudio CD von Smi Col (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,99 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
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4 Kundenrezensionen:Etwas enttäuschend... 3 von 5 PunktenIm gewohnten 2 Jahresrhythmus bringt John Legend im Herbst 2008 sein bereits nun drittes Album "Evolver" auf den Markt, wie die Vorgänger auf Kanye West's Label G.o.o.d. Music. "Evolver" ist abgeleitet von Evolution und soll verdeutlichen, was man auch zu hören bekommt: John Legend hat sich verändert. Anstatt auf soulige Stücke, die mit vielen Instrumenten eingespielt werden, hat man hier auf fast ausschließlich elektrische und poppige Produktionen gesetzt, was dem ein oder anderen Fan seiner ersten Alben sicher nicht unbedingt gefallen wird. Verantwortlich dafür sind die Producer wie Malay & KP, will.i.am, Supa Dups, Drew & Shannon oder Trevor Horn, von Kanye oder John ist hier leider keine Spur. Nach einem kurzen Intro folgt Hitsingle "Green Light" sofort als erstes. An ihr hört man gleich den neuen John Legend. Anstatt auf sein berühmtes Piano setzt der Mann aus Springfield, Ohio auf schnelle und poppige Klänge, die jedoch überraschend viel Begeisterung auslösen und John's smoothe Stimme schön unterstreichen. Andre 3000, der ebenfalls mit dabei ist, macht ebenfalls einen tollen Job und rappt so gut wie lange nicht mehr. Im ähnlichen Stil geht es mit "It's Over" weiter. Fröhliche Synthies prägen den Sound, doch auch ein paar Saxophone und ein Klavier kommen zum Einsatz. Als Feature ist Kanye West mit dabei, auf den hätte man jedoch eigentlich auch gut verzichten können, denn sein Gesang kann mit dem von John bei Weitem nicht mithalten. Eine erste emotionale Nummer bekommt man mit "Everybody Knows", ein Song der mit akustischen Instrumenten eingespielt wurde, dadurch deutlich mehr unter die Haut geht als die ganzen poppigen Lieder und etwas an John Legend's frühere Werke erinnert. Leider hat man ab hier das Gefühl, dass das meiste Pulver aus dem "Evolver"-Revolver schon rausgefeuert wurde. Die Kollabo "Quickly" mit Brandy verliert sich irgendwo im belanglosen Mittelfeld und auch das ruhigere "Cross The Line" plätschert eher dahin und reißt bei Weitem nicht so mit wie noch ein "Used To Love U" aus 2004. Eine kleine Überraschung findet man mit "No Other Love" vor. Kaum zu glauben, aber wahr: John Legend fährt hier die Reggae-Schiene, was auch noch erstaunlich gut klappt und dank dem weiblichen Gegenpart von Estelle zu einem der besten Stück des Albums wird. Den unverkennbaren Style des will.i.am darf man sich mit "Satisfaction" zu Gemüte führen. Entspannt, dennoch nicht zu ruhig und mit sehr vielen elektrischen Elementen weiß der Track vor Allem im Refrain zu gefallen, doch auch insgesamt stimmt der Eindruck, auch wenn es kein wirklich herausragender Hit ist. Das wohl größte Problem von "Evolver" ist, dass zu den guten Liedern, keine sehr guten mehr dazu kommen, sondern eher mittelmäßige. So geschehen auch bei "Take Me Away", das zwar nicht schlecht ist, aber einfach zu glattgebügelt und emotionslos rüberkommt, von den doch mehr als nur langweiligen "Good Morning" und "I Love, You Love" ganz zu schweigen. Dass er es auch besser kann, zeigt uns John Legend mit "If You're Out There", bei dem endlich mal wieder sein Piano Verwendung findet und durch Unterlegung eines Gospelchors und imposanten Trommelschlägen zum musikalischen und emotionalen Highlight des Albums wird. Mehr von diesem Kaliber hätten definitiv nicht geschadet. Der Reggae-Style scheint John wohl sehr begeistert zu haben, denn auch "Can't Be My Lover" geht in diese Richtung, ist auch nicht schlecht, kommt aber wie eine 1:1-Kopie zu "No Other Lover" rüber. Als Bonus gibt es noch einen Remix zu "It's Over", der "Evolver" gebührend abschließt, nämlich recht ordentlich, allerdings nicht wirklich herausragend. Nach den ersten beiden tollen Alben hätte man hier doch etwas mehr erwarten können, gerade weil mit dem Titel viel versprochen wird. Es scheint allerdings nicht nur ein Phänomen des John Legend zu sein, denn auch die Label-Kollegen Kanye West und Common probieren es jetzt auf die poppige anstatt soulige Tour, was leider nur in den wenigsten Fällen richtig überzeugt. Leute, die seine Stimme und den neuen Stil der Singles mögen können sicher zugreifen, Anhänger der alten Alben sollten sich vorher gut darüber informieren. Er bleibt die männliche Soulhoffnung! 4 von 5 PunktenBereits nach 15 Sekunden weiß ich, dass meine Befürchtungen umsonst gewesen sind. Nachdem ich nämlich die Single "Greenlight" gehört hatte, war ich davon ausgegangen, dass "Evolver" viel elektronischer werden würde, als die Vorgänger. Zweifelsohne ist "Greenlight" ein toller Song, dennoch wollte ich doch unbedingt wieder schönen erdigen Soul erfahren. Und so passiert es auch. Nach 15 Sekunden setzt im Intro das erste Mal das Klavier richtig ein und man weiß - ja das ist John Legend, wenn er natürlich auch seinen Sound weiterentwickelt hat. Das Album startet mit modernen Klängen in "Green Light" oder "Its over", Sie gehen mit dem Zeitgeist und sind gar tanzbar, was für John Legend nun wahrlich nicht selbstverständlich ist. Großartige Soulnummern knüpfen dann am neuen Sound an - "Everybody Knows", "Quickly", "Cross the line" und "No other love" sind allesamt tolle Songs, die den CD Kauf schon längst rechtfertigen. Eine dramatische Ballade folgt dann bei "This Time". Dieses Lied ist unglaublich emotional und geht wahrlich unter die Haut. Wer diese Versprechen im Song nicht glaubt, hat einfach kein Herz. Soul im besten und klassischen Sinne. Sobald sich John Legend dann aber in experimentierfreudiges Gewässer begibt, fährt sein "Evolver"-Schiff aber nun nicht mehr so sicher wie bislang. Die elektronischen Beats in "Satisfaction" wollen nicht so richtig überzeugen und das Lied gerät arg belanglos. Es passt einfach nicht. "Good morning" plätschert nur so hin wie jeder langweilige Sonntagmorgen und klingt mehr wie lauwarmer Kaffee als die ultimative "Ich beginne den Tag ja ach so entspannt"-Nummer. So mag ich morgens nun auf gar keinen Fall aufstehen! Dankenswerterweise kommt im Anschluss die großartige Barrack-Obama-Support-Soulhymne If youre out there". Großartig, großartig und noch einmal großartig. Das ist einfach die Soulmusik (natürlich mit anschließendem Gospelchor), die ich brauche und die John Legend in Perfektion liefert. "The future started yesterday and we are already late"- leider hat er Recht! Allerdings hätte er hier das Album auch einfach enden lassen sollen. "Cant be my lover" reißt niemanden danach mehr vom Hocker. Relativ austauschbar klingt der Song, der vielleicht auch einfach nur an der völlig falschen Stelle auf dem Album platziert ist. Na so ist auf jeden Fall einfach nur ein unnötiger Lückenfüller am Ende, der damit keine Lücke füllt. Sozusagen vollkommen sinnlos! Der abschließende "Its over" -Remix ist ebenfalls leider völlig überflüssig und entwickelt das "Original" einfach nicht wirklich weiter. Fazit: Ein Großteil ist großartiger Soul in einem Guss, der hin und wieder von einigen Tracks gestört wird. John Legend ist eben noch kein Soulgott - ein Prinz aber allemal Evolver- Ist ein Schritt zurück aber bleibt trotzdem ein Durchschnittsalbum 4 von 5 PunktenIch bin ein großer Fan von John, weil er einfach ein wunderbarer Sänger ist. Seine Songs berühren auf eine ganz besondere Weise, die durch seine Stimme weitergegeben wird. Das dritte Studioalbum nach Get lifet und Once again ist Evolver. Evolver steht für Fortschritt, was man an der ersten Singleauskopplung sehen und hören kann. Der Song ist (jetzt kaum zu vermeideten Dance Style) und mit Andre 3000. Es ist einfach ein Party Song. Und dsa wollte er auch erreichen . Ein Album im Mainstream. Die Bürger in Europa erreichen, welche auf Dance Musik stehen. Bei Rihanna oder Madonna hat es geklappt aber ob es beim den wirklich talentierten John geht ist natürlich eine Frage für sich. Das Album ist ganz untypisch ohne Kanye West produktionen, welcher sein Entdecker und Förderer ist. Leider..... Man kann das Album in zwei Teile aufteilen. Der erste Teil ist typisch John, wie seine alten Songs like Once again und Get lifted. Und der zweite Part ist Dance lastig und meiner Meinung teilweise überflüssig. Sie Song Satisfaction, Good morning und Can't be my lover traugen nicht viel. Sie nerven.. deutsch gesagt. It's over (Teddy Riley Remix), der Förderer und Mentor von The Neptunes, entwicklete den Song It's over im Orginalen produziert von The Neputunes und gefeatert von Kanye West leider nicht weiter. Es kling genau so und mehr dance lastiger als vorher. Welche Song mich angesprochen habe sind auf jeden Fall Green light. Ich liebe diesen Song.. If you're out there die zweite Single und Obama Fördersong von John ist einfach eine schöne Ballade. Cross the Line, Quicky feat. Brandy, No other love und It's over sind aber doch gute John Songs Kommt nicht an die Vorgänger ran ! 3 von 5 PunktenIch gebe zu, ich bin von "Evolver" etwas enttäuscht. Und das passt gar nicht zum Albumtitel. Die ersten Single "Greenlight" mit Andre 3000 ist ja schon länger draussen und ein richtiger Kracher. Der Rest der Albums ist leider ohne viele Höhen und Tiefen, mir fehlen leider die Highlights. Der Mann hat eine tolle Stimme und kann Klavierspielen. Leider heisst das aber gar nichts! Die Produktion läuft in eine Richtung, sehr monoton. Leider fehlen mir etwas die modernen Einflüsse und selbst Kanye West ist ein NO SHOW bei den Produktionen. Ich habe auch bei John Legend leider den Eindruck, dass er mehr als Gast auf anderen CD}s taugt, als eigene Alben zu schreiben. Selbst das Duett mit Brandy ist ziemlich flach. Sicher ist das Album immer noch hörbar, aber leider handelt es sich diesmel nur um 08/15 Soul. Fazit: Seine treuen Fans werden das Ding kaufen, der Verkaufsrenner wird das Werk aber nicht, zu wenig Inspiration und keine Experimente! Alternativ Ausschau halten nach : JOE THOMAS - NEW TEAM und MUSIQ SOULCHILD, das neue Album kommt Ende November !!! |
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Freiheit/limited Edition (CD+ Bonus DVD) von CurseAudio CD von SUBWORD (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 13,47 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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5 Kundenrezensionen:"If ain't usin' my stauts to make a change, I ain't ever makin' hits" 4 von 5 Punkten...so hat es der Londoner Grime-MC Kano auf seinem Track "Fightin' the Nation" formuliert, und das möchte ich dem Mindener Curse mit auf den Weg geben. Versteht mich nicht falsch, der Mann hat doch einige Jahre mehr auf dme Buckel als Ich, und es läge mir nichts ferne als ihm zu sagen was er zu tun hat. Ich möchte nur, dass er mal darüber nachdenkt. Morlockk Dilemma hat es in seiner Review zum Album auf den Punkt gebracht. Curse unterhält, Curse bewegt nicht mehr. Auf jeden Fall nicht mehr so wie früher, als Curse noch dahin geschossen hat wo es weh tut. Einzig "Lila" und "Gold" erinner noch an diese Zeit, wobei "Lila" nun wirklich DER Meilenstein auf der Platte ist. Das ist der Curse, den Ich mir wünsche. Storytelling at it's finest. Und ja, auch "100 Jahre" ist wunderbar bildhaft erzählt, kein Zweifel, aber für mich hat sich Curse immer dahingehend ausgezeichnet, dass es in seinen Texten größtenteils sehr viel Selbstreflexion und Kritik an den Zuständen in diesem Land/auf dieser Welt gab. Wo ist das geblieben? Natürlich freue Ich mich als Patrice, Nneka und Clueso Fan über seine Featureliste. Ganz großes Kino. Auch die Instrumentals sind alle mehr als bombastisch, brauchen wir gar nicht drüber diskutieren. Deshalb auch 4/5, obowhl mir die inhaltliche Tiefe fehlt. Und ja, Ich habe auch die anderen Alben von Curse, und nein, Ich bin kein Hater. Ich habe nur noch Hoffnung dass er wieder einen anderen Weg einschlägt als den, den er in Begriff ist zu gehen. schade um curse 2 von 5 Punktencurse hat herz und verstand zwei sachen die jemand braucht der gute texte schreiben will aber dazu braucht man auch noch jemanden der diese texte zu einer guten musik macht und der hintergrund der musik ist grauenvoll und einfach alt es gibt nur ein paar gute tracks auf der cd die texte sind fast alle gut aber man kann sie sich einfach nicht anhören tut mir leid Weniger Hip-Hop, Mehr Curse 5 von 5 PunktenGrade ist das Album bei mir angekommen und ich bin erleichtert. Hab im Vorfeld nur die Single gehört und freue mich dass ich diesmal (bei Sinnflut wars leider anders)jeden einzelnen Track feiern konnte. Hier präsentiert sich uns ein neuer Curse und ein Musterbeispiel für erwachsenen Rap. Ungewöhnlich musikalisch , Hervorragend melodisch produziert, in sich zusammenhängend und zum erstenmal wirklich homogen. Keine typischen Rap Songs, keine Rap features und keine Abstecher in die deutsche Rapszene und das ist gut so. Endlich wieder eine Cd die jeden Cent Wert ist. Dieses Album schafft es die Grenzen zu sprengen die deutscher Rap sich selbst auferlegt hat. Kauft dieses Album damit es nicht das letzte mal bleibt. Einziger Stolperstein : Einige Gesangsfeatures die nicht immer unbedingt gut sind und teils den eindruck machen als wären sie nur da , damit der jeweilige Track eben Gesang hat. Die Tracks ohne Features beweisen , dass das nicht nötig gewesen wären. Dennoch : Danke Curse für den Beweis dass es auch anders geht. HipHop wird ALT 4 von 5 Punkten"Freiheit" ein wirklich gutes Album.Es ist sehr verspielt und extrem produziert mit starken Drums.Auch die Texte überzeugen mit guten Storys und Weissheiten.Leider verlieren viele Tracks ihre Stärke aufgrund der Gastkünstler wie z.B Silbermond ,Patrice und Xavier Naidoo. Diese Künstler bringen nix neues oder frisches in die Tracks.Sie nerven sogar sehr.Nur Chima macht seinen Job sehr gut. 4* sind hier gerechtfertig, jedoch 5* finde ich übertrieben. cooles Album 4 von 5 PunktenIch mag Curse und mit diesem Album hat er mal wieder (wie erwartet) eine gute Platte gemacht. |
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Hell'S Kitchen von JazzkantineAudio CD von Sashimi Re (rough trade)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,89 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2008 |
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ProduktbeschreibungHELL S KITCHEN Aus der Amazon.de-RedaktionDas Problem bei vielen Alben, die nur aus Coverversionen bestehen, ist in der Regel die offensichtliche die Ideenarmut, mit der die Musiker den Originalen zu Leibe rückt. Wie man es richtig macht, zeigt, völlig unerwartet, die Jazzkantine. Die seit 1993 aktive Band aus Braunschweig um Bassist Christian Eitner, nimmt sich auf Hell's Kitchen zwölf Metal- und Hardrock-Klassiker zur Brust und das auf äußerst charmante Art und Weise. Zu den Pluspunkten zählt dabei neben der unbändigen Spielfreude, mit der die Jazzkantine hier aufwartet vor allem die stilistische Vielschichtigkeit, mit der man hier zu Werke geht. Egal ob beim von Xavier Naidoo kongenial gesungenen Metallica-Klassiker "Nothing Else Matters" oder der nicht weniger schmissig inszenierten Kiss-Hymne "I Was Made For Loving You", bei der Pat Appleton (DePhazz) die Vocalparts beisteuert, die Band hat immer wieder neue Überraschungen parat und schafft es so, keine Sekunde lang Langeweile aufkommen zu lassen. Zu den weiteren Highlights zählt neben einer unwiderstehlich swingenden Version des AC/DC-Gassenhauers Highway To Hell, eingespielt mit Hilfe von Tom Gaebel, vor allem das von Rapper Cappucino absolut überzeugend gesungene "Iron Horse", im Original von Motörhead. Der Jazzkantine gelingt es auf Hell's Kitchen erstaunlich gut, trotz aller stilistischen Abschweifungen, den ursprünglichen Spirit der Originale beizubehalten. Auch das mit Unterstützung von Matz Mutzke eingespielte, mit einem lässigen Funk-Groove unterlegte "Back In Black" funktioniert ganz hervorragend. --Norbert Schiegl 5 Kundenrezensionen:Jazzkantine "Hell`S Kitchen" 4 von 5 PunktenEs ist ein von den Titeln und Interpretten aufgenommenes CD-Album! Leider lässt die Ton Qualität sehr zu Wünschen übrig, leider! Bemüht! 3 von 5 Punkten~ Sehr schöne klangliche Stimmung, gute Musiker und sehr ordentliche Sänger, die aus sich herausgehen! Aber irgendwie hört sich das alles an, als würde jemand die Leine nicht ganz los lassen. Liegt es am zu großen Respekt vor den Originalen? Liegt es gar daran, dass die Auswahl der Originale nicht allzu inspiriert daherkommt, denn es sind die Rocksongs, die wir alle schon ewig und ständig immer wieder bei allen Gelegenheiten aufgebrüht bekommen, da geht einem schon beim Hören der Schwung aus. So gesehen muss man sogar großen Respekt vor den Musikern haben, dass sie sich noch ganz gut motivieren konnten... Wie auch immer, locker und elegant ist das nicht, sondern alle Beteiligten scheinen sich oder das Projekt viel zu ernst genommen zu haben. Das überträgt sich leider auf die Stimmung. Wo die Jazzkantine viel zu bemüht klingt und dabei verkrampft dem Werk Niveau einhauchen möchte, da wird sie z.B. mit Schmiss von Richard Cheese überrollt, der beim Zurücksehen ein breites Grinsen im Gesicht haben dürfte. Paul Anka hat übrigens ein zwar weniger jazziges, aber doch ähnliches Swing- und Bigbandalbum aufgenommen, mit bekannten Pop- und Rockstücken, "Rock Swings". Das ist wirklich großartig. Professionell und trotzdem locker, sowie mit Respekt, aber auch der nötigen Distanz zu den Originalen. Solche Scheiben leiden immer unter dem Nachteil, dass man sich schneller satt hört, als bei neuen Kompositionen. Für dieses Album dürfte das aufgrund der Auswahl der Stücke besonders gelten, auch wenn das ganze klanglich nicht alltäglich und versiert umgesetzt ist. Die Luft ist draussen 2 von 5 PunktenSchon der Ansatz dieses Albums - Rock Klassiker im ,Jazz'/Easy Listening Gewand zu präsentieren - macht es einem alten eingeschworenen Jazzkantine Fan schwer, denn das war ja alles in den letzten 10 Jahren schon mal da. ,Smoke On The Water' gibt's von Senor Coconut und ,I Was Made For Loving You' von Hans Platzgumer's `Queen of Japan', zwar beide im Elektronik Kontext, aber auch `entschärft'. Mike Flower's Pop waren da glaub' ich die ersten die damals aktuelle songs in einem jazzig-loungigen Kontext präsentierten, und dann gibt's da ja auch noch ,Rock Swings' von Paul Anka etc.. Herbie Hancock hat es damals mit ,The New Standards' richtig gemacht und ein herrlich altmodisches und exzellent gespieltes Cover Jazz-Album von Rock und Pop Songs aufgenommen. Nach ,Futter für die Seele', ,Die Jazzkantine tanzt' ist ,Hell's Kitchen' jetzt schon das dritte Album des Jazz Funk Kollektiv's das kein neues, selbstkomponiertes Material bietet (und ,Unbegrenzt haltbar' war auch nicht gerade eine Offenbarun), und da liegt der Eindruck nahe, daß halt hier endgültig die Luft draussen ist. Man merkt das auch daran, daß hier die Spielfreude und das Feuer von so legendären songs wie ,Das Jazzhaus', Boogaloo' oder ,55555' nur mehr ganz selten aufblitzen, was umso ärgerlicher ist, weil man sich denkt: ,Walk This Way' z. Bsp. als Jazz-song - ja könnte funktionieren, aber warum klingt das alles so kreuzlahm? Und es fehlen halt auch die erfrischenden eigenen Texte, die einen Großteil des Charmes der Kantine ausgemacht haben, denn jazzen konnten andere Bands ja auch immer zumindest gleich gut. Nein, das war nix, zurück zum Start und neue eigene songs schreiben Jungs, und vielleicht mal über einen neuen sound Nachdenken, ich geb' die Hoffnung nicht auf, daß ihr wieder zur alten Form zurückfindet. Metal goes Jazz - macht Spass! 5 von 5 PunktenDie Höhepunkte: "Paranoid" als Groovemonster im Stile von Stretch's "Why did you do it", "Nothing else matters" als Gänsehaut-Soulballade mit Xavier Naidoo, "I was made for loving you" als Barjazz - alles in allem ein spannend arrangiertes Album, das mir um einiges besser gefällt als vorangegangene Versuche von Paul Anka oder Pat Boone. "Open mind for a different view..." 5 von 5 PunktenEine Jazz-Scheibe mit Cover-Versionen von 12 der größten Songs der Rockgeschichte??? Entweder man geht damit total baden...,oder es kommt dabei eine der geilsten Scheiben des Jahres heraus. Jeder einzelne Track vermittelt eine völlig neue Seite dieser Klassiker,die dadurch fast zu eigenständigen Songs werden. Man merkt den Künstlern jederzeit an,daß sie mit Spaß bei der Sache sind (unterstelle ich mal ;-) ) und die Auswahl der Vocalists paßt wie die Faust aufs Auge. Als Fazit eine Scheibe,die auch nach Jahren sicherlich nicht im Plattenregal verstauben wird,und die man immer mal wieder gern hervorholt..., vorausgesetzt man hält es mit den Worten von James Hetfield: "Open mind for a different view"! ...and nothing else matters! |
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Everything Is Borrowed von the StreetsAudio CD von Warner UK (Warner)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 8,12 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Der Beweis für intelligenten Hip-Hop ! 5 von 5 PunktenDas ist nun schon das zweite Album von The Streets, das ich mir gekauft habe. Das vorherige Album fand ich doch etwas lahm, wobei ich sagen muss, dass "Everything is borrowed" einfach genial ist. Entspannende Musik, mal schnelle, mal langsame Stücke und einfach geniale Texte. Kombiniert mit Skinners britischem Akzent einfach nur empfehlenswert! Besonders die Stücke "On the Edge of a cliff" und "The Sherry End" sind einfach Meisterstücke der Erzählkunst. Das Album ist ein echtes Muss für alle Fans von intelligentem Hip-Hop. Nicht schlecht, aber unspektakulär. 3 von 5 PunktenDie gute Nachricht zuerst: Mike Skinner erfindet sich auf seinem vierten Album schon wieder (fast) komplett neu. Weniger gut ist das für solche Fans, die seinen ursprünglichen Sound für dessen Eigenständigkeit gefeiert haben - zu letzteren zähle auch ich. Natürlich ist es schön, wenn ein Künstler nicht Album für Album den gleichen Style fährt. Im Fall von The Streets wäre es jedoch vielleicht sogar besser gewesen. So ist "Everything Is Borrowed" ein gutes Stück Musik geworden, dass bestimmt vielen gefallen wird. Ich möchte trotzdem kurz erläutern was mich daran enttäuscht hat. Die Beats: Anstatt wie bisher digital zu produzieren, hat Skinner seine Vorstellungen diesmal von Session-Musikern, Chorsängern etc. umsetzen lassen. Das ist einerseits in der Theorie ein klarer Fortschritt. Allerdings hört sich das, was dabei rausgekommen ist, in der Praxis nicht so cool an wie die elektronische Tanzmusik, die er vor Jahren aus seinem Computer gezaubert hat. So weichen die 2Step- und HipHop-Grooves vergangener Tage nun einer Mixtur aus Funk, Soul, Jazz und Pop. Hier wurde anscheinend mehr auf Massentauglichkeit geachtet, als je zuvor. Die Vocals: Mike hatte von Anfang an eine sehr eigensinnige Vorstellung davon, wie man rappt. Seine Mikrophon-Performance hörte sich weniger nach Rap, sondern eher nach einem nachdenklichen Selbstgespräch an (und war meistens leicht off-beat). Vor allem Rap-Fans warfen ihm deshalb vor, keinen Flow zu haben. Ich habe das immer anders gesehen - gerade das ist nämlich der beste Flow überhaupt gewesen, denn er war höchst innovativ und sorgte dafür, dass man wirklich zuhört. Auch von diesem Style hat The Streets sich nun verabschiedet. Statt dessen versucht er taktgenau zu rappen, was letztendlich jeder tut. In dieser Disziplin kann er es wiederum nicht mit "echten" Rappern aufnehmen. Die Texte sind scheinbar nicht mehr so direkt aus dem Leben gegriffen, dafür wird mehr philosophiert. Trotz allem ist das Album in seiner Gesamtheit hörenswert, wenn auch gewöhnungsbedürftig, vor allem für Fans. Es enthält schnelle Partynummern inklusive Mitgröhl-Refrain, melancholische Balladen und ein paar ganz avantgardistische Titel. Mit UK-Garage hat das jedoch mittlerweile so viel zu tun, wie ich mit deutscher Volksmusik. Turn upside a choice you'd normally avoid! 5 von 5 PunktenIch habe "Everything Is Borrowed" zum Geburtstag bekommen und wusste mit dem Namen "The Streets" überhaupt nichts anzufangen. Beim ersten Anhören war ich auf vieles gefasst, aber an Rap mit so britischem Dialekt musste ich mich erstmal gewöhnen. R'n'B bzw. HipHop ist sonst so auch gar nicht meine Musikrichtung. Aber schon der erste Track hat ausgereicht, um mir meine Verwunderung in Begeisterung zu verwandeln. "I came to this world with nothing, and I leave with nothing but love - everything else is just borrowed", so simpel und doch so groß, das muss man erstmal hinbekommen. Überhaupt ist mir aufgefallen, wie umfangreicher man mit Rap Geschichten erzählen kann, ohne den üblichen zeitlichen Rahmen zu sprengen, und wenn diese dann noch so skurril sind wie die von Mike Skinner, dann ist das An- und Zuhören die reinste Freude. Immer wieder. Bei "On The Flip Of A Coin" treibt es mir auch nach Wochen fast täglichen Hörens Tränen in die Augen, "On The Edge Of A Cliff" macht - wieder mit relativ einfachen Mitteln - nachdenklich, dazu die Entscheidungshilfe am Scheideweg zwischen Himmel und Hölle "Heaven For The Weather", bittere Selbstkritik wie "I Love You More (Than You Like Me)" und die Geschichtenfundgrube "The Sherry End": Bis auf "The Way Of The Dodo", das ich meistens skippe, weil mir die ewige Wiederholung von "Dough-dough" schnell auf den Vogel geht, ist das Album von vorn bis hinten niemals langweilig, nervig oder öde. Das liegt auch an der abwechslungsreichen Musik mit netten Soundspielereien und der völligen Abwesenheit von stupiden Beatz, Battle-Skillz und dem platten Gangsta-Geprolle, das mir HipHop sonst so unerträglich macht. Soll heißen, auch wer eher aus der Rock/Pop-Ecke kommt, kann sich getrost auf diese "Straßen" begeben. Also ich als unvoreingenommen Überraschter kann nur sagen: super Album!! Hätte ich es nicht geschenkt bekommen, hätte ich nie davon erfahren, und das wäre schade. Danke, Johann! verdammt enttäuscht 3 von 5 PunktenBin heute in den Plattenladen gerannt, um nach langer Wartezeit endlich die neue Streetsscheibe zu kaufen. Hab vorher mal durchgehört + bin echt negativ überrascht. Man kann die Tracks alle ohne Zweifel hören + es ist nichts dabei, wo ich sage: echt schlecht. Aber das ist es dann auch. Opener und Schlusslied (bekannt aus Videoclips) bleiben leider leider leider die Highlights. Insgesamt ist die Scheibe echt langweilig, da einfach kein Song mitreißt. Ich hab das Teil schließlich nicht gekauft. Gutes Album! 4 von 5 PunktenIch finde das neue Streets Album gut. Es hat allerdings nicht die Qualität von OPM, die aufgrund der zwei Prereleases von den Fans erwartet wurde. The Streets ist mein Lieblingsmusiker, dennoch gab es schon immer (ausgenommen OPM) Tracks, die ich weniger mochte. Das ist auch bei Everything Is Borrowed der Fall. "Never Give In", "Strongest Person" und "The Way Of The Dodo" sind in der Tat nicht besonders einfallsreich und "plätschern" durch. Allerdings überzeugt mich die Überzahl der Tracks. "Everything Is Borrowed", "The Escapist" und "Edge Of The Cliff" ganz vorne vorran. Wirklich schöne Musik! Ich habe nichts gegen Mikes neuen musikalischen Stil, er klingt sogar sehr professionell. Allerdings fehlt einigen Tracks etwas Charakter, da sie ziemlich rund und geschliffen klingen. Dennoch sind einige sehr schöne Tracks dabei, die ein Streetsfan nicht verpassen sollte. |
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