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The Best of von Joy DivisionAudio CD von Rhino (Warner)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,10 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungBEST OF -2CD- 3 Kundenrezensionen:Let's dance to Joy Division 5 von 5 PunktenDie Idee mir etwas von Joy Division anzuhören kam mir, als ich mir den Song von the Wombats: Lets dance to Joy Division zum 1000sten mal angehört hatte. Was langjährige Joy Division Fans sicherlich wurmt. Bei meiner Suche bei Amazon stieß ich direkt auf diese wundervolle Best-Of CD. Ich las die wirklich hilfreiche Rezesion von -Timo Glueck "Lucky"- (danke!)und entschied mich dieses Werk zu kaufen, was ich auf keinen Fall bereute. Wie der nette Herr von eben schon sagte, eine wundervolle Zusammenstellung der CD1 für Joy-Division-Neulinge wie mich. Songs, die nicht aus dem Ohr gehen. Besonders angetan hat es mir die melancholische Stimme von Ian Curtis. Dieses wunderbare Schlagzeugspiel, die Gitarre und natürlich der Bass! CD2 ist für jeden etwas der Live-Visionen genauso innig liebt wie ich. Für Menschen die auf basslastige, depressive Musik und auf lyrisch einwandfreie Texte stehen ist diese Doppel CD meiner Meinung nach ein Muss! Meine Lieblinge sind She'lost control, Disorder und Dead Souls. Und noch ein kleines danke an "the Wombats" :) Best of einer begeisternden Band! 5 von 5 PunktenHier ist sie nun die neue Best of einer tollen Band des Postpunk! Nach dem hochgelobten Film "Control", war diese Compilation klar,jedoch bekommt man gute Soundqualität und die tollen Peel Sessions geboten. Somit meines erachtens keine Abzocke! Die Auswahl besticht sowohl durch bekannte Stücke: Love will tear us apart und Atmosphare,sowie Transmission und She Lost Control.Aber auch durch Knaller des ersten Albums Disorder und Shadowplay,sowie Isolation und 24 Hours vom zweiten Album. Gefreut hat mich das New Dawn Fades und Dead Souls vertreten sind und schade finde ich das The Eternal fehlt! Besonders lohnenswert finde ich die Peel Sessions, da mir hier einige Versionen der Songs besser gefallen unter anderem Love will tear us apart oder Transmission. Als Zuschlag gibt es noch die beiden tollen Live Versionen von She Lost Control und Transmission, sowie ein tolles Interview. Alles in allem eine runde Sache...auch für Fans und besonders für Einsteiger die mit dieser aussergewöhnlichen Band Kontakt aufnehmen möchten. Volle 5 Punkte für die Musik und 4 für die Zusammenstellung. Dance Dance Dance to Joy Division! Eins der besten Best of's 5 von 5 PunktenFür mich ganz klar eine der besten Best of CDs die Ich besitze. Auf dieser CD werden die wichtigsten und besten Titel der wunderbaren Band Joy Division zusammengefasst. Bei dieser Zusammenstellung wird sogar nicht Joy-Division-Fans-Kennern klar, warum diese Band so einflussreich auf Bands wie the Cure und/oder Nine Inch Nails war. Die Aufmachung der CD ist einfach gelungen, schön schlicht, in schwarz-weiß und grautönen mit einem unaufwendigem Schriftzug und einem Foto was die Band aus etwas Entfernung auf einer Brücke zeigt. So schön ist auch der Inhalt des Booklets. Es sind keine Songtexte darin zu finden sondern Ausschnitte aus dem Buch Piece by Piece: Writings about Joy Division. Die erste CD ist pechschwarz und trägt den weißen Schriftzug "The Best Of JOY DIVISION" und die zweite CD ist schneeweiß und sagt mit kleinen schwarzen Lettern "The John Peel Sessions" Auf der zweiten CD befinden sich Live-Versionen, alternative Versionen und ein Interview. Alles in allem kann Ich die CD wirklich nur empfehlen, vor allem für den Preis... |
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Substance 1977-1980 von Joy DivisionAudio CD von London Rec (Warner)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,76 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1999 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Idealer Einstieg in den Kosmos einer Kultband 5 von 5 PunktenAn Hand dieser sehr gelungenen Zusammenstelung wird das Grundproblem von "Joy Division" sehr schön deutlich, die Mannen um Ian Curtis waren schlicht und einfach ihrer Zeit zu weit voraus um die entsprechende Würdigung zu erfahren. Erst nach dem Ende der Band entwickelten sich die wenigen Alben der Band zu Kultobjekten, die viele der heutigen Gruppen maßgeblich beeinflußt haben. Für den Einstieg in das melancholische Universum von "Joy Division" ist dieser Sampler hier ideal. Die Compilation 5 von 5 PunktenDie Compilation also. Best of ist in diesem Fall der falsche Ton. Keine ihrer Singles ist auf einem der beiden regulären Alben enthalten. Hier finden sich nun die drei Klassiker Love will tear us apart, Atmosphere und Transmission. Für den neugierigen JD-Einsteiger gibt es aber weitere Überraschungen. Auf der CD sind auch die rauheren punkorientierten Titel mit enthalten (Warsaw, No love lost) und zwei der allerletzten Stücke, die JD vor Ian Curtis` Selbstmord aufgenommen haben. These days und das hochgradig mysteriöse Komakino. Mit diesem Titel weisen JD musikalisch wiederholt in die Zukunft, doch das Projekt bleibt aus obigen Gründen unerfüllt. Also: zur Vervollständigung und auch als Einstieg in das JD-Universum unbedingt zu empfehlen. Weiterhin werden JD den meisten unbekannt bleiben - wie so häufig bei schönen, zeitlosen, innovativen und komplexen Kunstwerken bleibt der tumben Masse ebendiese verschlossen. Und das ist auch gut so! Ein MUST HAVE: Der wichigste und beste Joy-Division-Sampler 5 von 5 PunktenDer 1988 erschienene Sampler SUBSTANCE ist ein "MUST HAVE" für alle Joy-Division-Fans und -Interessierte: Die legendären "Love will tear us apart", "Atmosphere", "Transmission" - allesamt Singles - sind nämlich HIER und nicht auf UNKNOWN PLEASURES oder CLOSER drauf - Joy Division hatten unabhängig von den eben erwähnten Studioalben ebenfalls unzählige großartige Songs geschrieben. Chronologisch gesehen spannen die hier versammelten Stücke einen die gesamte Bandgeschichte umfassenden Bogen. Sie schließen sowohl alle vier Songs der End-1977er-Debut-EP "An Ideal For Living" ein als alles, was bis zum Ende der Band knapp zwei Jahre darauf erschien. Diese Songs waren auf Singles oder vom Label Factory damals herausgegebenen Samplern veröffentlicht worden und waren später entweder vergriffen oder schwer erhältlich. Wie es für Factory-Produkte typisch ist, findet der Hörer nur spärliche Informationen über den Ursprung der einzelnen Stücke; immerhin ist auf der CD selbst das jeweilige originale Release-Datum nach jedem Songtitel kurz abgedruckt. Warum sind die Songs aber getrennt chronologisch geordnet (d.h. einmal von Track 1 bis 10 und dann wieder von Track 11 bis 17) und warum nicht zusammen? Antwort auf dieses etwas verwirrende Faktum: 1988 war die CD-Edition von SUBSTANCE so konzipiert worden, dass sie sowohl die damalige Vinyl-Fassung (d.h. nur die ersten 10 Tracks) als auch einen sogenannten "Appendix", d.h. Anhang als "Mehrwert" (das wären die Track 11-17) bot. Das soll aber nicht weiter stören. Weiß man erst einmal darüber Bescheid, gibt SUBSTANCE durch die chronologische Aneinanderreihung der Songs einen faszinierenden Einblick auf die außergewöhnliche und schnelle Entwicklung der Band von einer rohen, aggressiven Quasi-Punk-Band zur vielleicht wichtigsten und stilbildensten Formation der sogenannten Post-Punk-Ära. 1979/80 waren sie schon im Umgang mit elektronischen Instrumenten vertraut geworden: Synthezizer und Sequencer waren Bestandteil ihrer Musik geworden, wie "She's Lost Control", "Love Will Tear Us Apart" oder "Atmosphere" beweisen. Der ökonomische und dennoch ungemein originelle und unnachahmliche Sound der Band prägte die damals aufziehenden Achtziger maßgeblich, kaum jemand konnte ernsthaft an dieser Band vorbeikommen. Selbst für die heutigen Superstars von U2 waren Joy Division anfangs eine maßgebliche Inspirationsquelle. U2-Sänger Bono ist nach eigenem Bekunden Fan der Gruppe und ganz besonders von Sänger Ian Curtis, dem legendären Aushängeschild der Band, das mit seinem im Mai 1980 verübten Selbstmord der Gruppe ein jähes Ende setzte. Mag die Musik dieser Gruppe in ihrer extremen Expressivität, ihrer brutalen und ungeschönten Dramatik auch keine leichte Kost, keine Unterhaltung für jeden Tag sein, so ist es dennoch schwer, von dieser Musik zu lassen, wenn man sie erst einmal gehört hat. Diese Musik kann süchtig machen, und die SUBSTANCE-Songs machen da keine Ausnahme, selbst die unbekannteren nicht: "Komakino" zum Beispiel mit seinem verblüffenden Schlagzeugspiel und den kreischenden Gitarren im Hintergrund. "These Days" mit seinen beinahe The-Police-artigen Gitarrenfiguren. Das endlose "Autosuggestion", in dem die Band wie einst Velvet Underground in "Heroin" zuerst in trügerisch zurückhaltender Monotonie agiert, um dann doch in ein Inferno auszubrechen. Der brutale Drumsound in "Digital" und "Glass". Das wahnsinnig intensive "Dead Souls". Und und und. KAUFEN! Mythos der Punk-Generation 5 von 5 PunktenJoy Division-der Name dieser Band ist untrennbar mit Ihrem Sänger und Songtexter Ian Curtis verbunden, der leider viel zu früh freiwillig aus dem Leben schied und damit den Grundstein zur neuformierung der Band in New Order legte.Auf diesem Album aus der kurzen aber grandiosen Schaffenszeit der Band sind die wunderbaren Stücke enthalten, die den Mythos der Gruppe begründeten. Die einzigartige Mischung aus Rock, Punk und frühem Wave führt durch ein Album, das nie langweilig wird und deutlich macht warum Joy Division nicht nur im Londoner Underground zu Kultstatus aufstieg, nicht zuletzt auch durch den bekanntesten Joy-Song "Love will tear us apart" der sogar kommerziell erfolgreich in den UK wurde und es in die oberen Chartregionen brachte. Doch diesen Erfolg(?) erlebte der Kopf der Band nicht mehr, denn am 18.05.1980 nahm sich Ian Curtis das Leben.Es sind sehr viele gute Songs auf der CD,wie "Shes lost control" oder "Dead souls" aber dieser ist der eindrucksvollste und wird einem durch die Stimme und Ausdruckskraft für immer im Ohr bleiben. Substance-Ein Stück Musikgeschichte mit großem Hintergrund und der Anfang einer New Order. Gehört in jede Joy Division-Sammlung 5 von 5 PunktenSubstance enthält die Singles der Band sowie all die raren Tracks die damals auf diversen Samplern veröffentlicht wurden. Wer Joy Division noch nicht kennt, sollte sich besser "Unknown Pleasures" und/oder "Closer" zulegen. Wer diese beiden Alben jedoch schon besitzt und Geschmack an Joy Division gefunden hat, für den ist diese CD ein Pflichtkauf. Substance enthält im Detail: - Alle Tracks der 4 Singles (jedoch leider ohne den Remix von "Love will tear us apart") - "Komakino" und "Incubation" von der Komakino-Flexi-Disc - "Atmosphere" und "Dead Souls" vom Sampler "Licht und Blindheit" - "Autosuggestion" und "From Safety to Where...?" von Sampler "Earcom 2: Contradiction" - "Digital" und "Glass" vom Sampler "A Factory Sample" Das Album ist nicht nur in Sachen musikalischer Qualität eine Bereicherung für jede Joy Division-Sammlung, man erhält zudem all die raren Tracks, die man in der Vergangenheit mühsam auf dem Sammlermarkt suchen mußte, zusammengefasst auf einer CD und in CD-Qualität! |
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Closer von Joy DivisionAudio CD von London Rec (Warner)Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 6,13 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 1999 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionRückblickend scheint es so, als würde das zweite und letzte Album dieser Manchester Postpunk-Band deutlich auf den Selbstmord des Sängers Jan Curtis hinweisen, der ein paar Monate vor der Veröffentlichung des Albums stattfand. Die Band spinnt ein nachhallendes Netz aus Melodien in Moll. Dazu Curtis' zittrige Bass-Stimme -- das klingt schon düster genug. Achtet man dann noch auf den Text, wird der Bezug zu ultra-finsteren Geschichten von J.G. Ballard und Joseph Conrad deutlich. Die Leere mit all ihrem Schrecken zerriß Curtis förmlich von innen heraus. "I put my trust in you" singt er, aber wie er es singt und der Klang seiner Stimme lassen keinen Zweifel daran -- sein Vertauen wurde enttäuscht. Aber die Musik, so grimmig und kraftvoll wie sie ist, zeigt die Richtung, die die hinterbliebenen Bandmitglieder als New Order einschlugen und dabei noch die mechanische Power der Club-Rhythmen in ihre Musik mit einbrachten. --Douglas Wolk 5 Kundenrezensionen:eine knappe Stunde Trance Zustand 5 von 5 PunktenDieses kultige Machwerk ist nichts für schwache Nerven.2 Flaschen Bier und eine Stunde in Zweisamkeit mit diesem Psychedelischen Meisterwerk lassen selbst den härtesten Rocker in die Knie gehen. Closer lässt sich mit Pornography von The Cure vergleichen,jedoch sanfter und melodischer. Was für eine Brillianz 5 von 5 PunktenIch bin 18 und bin froh so weit zu sein, die Kraft zu erfassen, die in diesem Album steckt. Ich kenne sonst niemandem in meinem Alter, der von der Band je etwas gehört hat. Aber wenn sie wüssten, wer sich alles dicke Scheiben von dieser Band und diesem Album abgeschnitten hat... Joy Division hatten einen unglaublichen Einfluss (erschufen den New Wave geradezu) und Ian Curtis war ein Genie, das sicherlich noch lange nicht an den Grenzen seines Potentials angelangt war... Closer ist kaum in Worte zu fassen... Es ist ein Meilenstein, zeitlos. Joy Division - Closer 5 von 5 PunktenJoy Division sind leider längst tot. Die Band starb 1980 mit dem Selbstmord des charismatischen Leadsängers Ian Curtis der sich, kurz nach Beendigung und einige Monate vor der Veröffentlichung des Meilensteins "Closer" erhängte. Ihre Musik jedoch konserviert einem kleinen Hörerkreis immer noch die Stimmung der ausgehenden 70er Jahre, in denen es überraschenderweise NICHT nur Bombast-Rock und freie Liebe gab. Schwarz ist diese Platte, durch und durch. Streckenweise absolut furchteregend, kalt und demzufolge auch nicht unbedingt für labile Seelen gedacht. Dass Joy Division zu den Heroen der düsteren Musik gehören, ist unbestritten. Dies bestätigen auch immer wieder Umfragen unter Szene-unabhängigen Musikjournalisten: "Closer" ist eine der besten Scheiben der letzten Jahrzehnte. Der Vergleich zu anderen Grössen der Szene wie Depeche Mode oder The Cure fällt jedoch schwer. Joy Division zeigten in ihrem musikalischen Gesamtwerk die viel schwärzeren Bereiche und Abgründe der menschlichen Seele, untrennbar verbunden mit dem charismatischen Ian Curtis. Curtis prägte die Musik von Joy Division sowohl thematisch als auch durch seinen durchdringenden, kalten Gesangsstil. Hoffnung- und Perspektivlosigkeit spiegelte sich immer wieder in seiner selbst. So wird "Closer" zu einer Reise in die Untiefen, in die Abgründe der menschlichen Seele. "Isolation" und Konfusion zieht sich wie ein roter Faden durch die Songs, untermalt von der minimalistischen und tiefdüsteren Atmosphäre der elgischen Kompositionen. Es ist schwer, sich der Faszination zu entziehen, wenn einmal der Zugang zur Grundstimmung des Albums gefunden ist. Joy Division zeigen gnadenlos die Ziel- und Rastlosigkeit des alltäglichen Lebens auf, ohne in gängige Klischees zu verfallen. Zu Anfang ist es ziemlich schwer mit den wirklich arg depressiven Botschaften der Band umzugehn. Geradezu lebenslustige Menschen werden demnach auch nich den Sinn dieses Meisterwerks entschlüsseln können. Generelle Hörtipps kann und will ich bei diesem Album nicht geben, da es auch ohne eine, in den meisten Fällen, nicht vorhandene Verknüpfung der einzelnen Stücke, wie eine einzige mörderisch depressive Komposition klingt. Skippen verboten!!! In jedem Falle ist "Closer" nicht zur beiläufigen Beschallung geeignet. Zu intensiv ist die Musik, und zu wertvoll. Zum Abschluss möchte ich noch den Erstling "Unknown Pleasures" empfehlen, der für viele Fans immer noch als Zenit dieser Band steht. Ich mag beide sehr gerne, doch verbinde ich mit "Closer" noch einige Dinge die über den Musikalischen Bereich hinausgehn ... Es war nicht, wie es schien.... 5 von 5 Punkten.... und dennoch hat dieses Album seinen Platz in den Top 50 der wichtigsten Alben aller Zeiten verdient. Wer das Buch von Ian Curtis' Witwe gelesen hat, wird angesichts der szenarischen Beschreibungen etwas ernüchtert gewesen sein. Joy Division hatten nämlich meistens ihren Spaß, wenn sie ins Stduio gingen und waren dann genau so stolz wie jede Schülerband, wenn sie den Leuten die Demos vorspielen konnten. Eine Band wie jede andere also. "Closer" unterscheidet sich jedoch von allen anderen Millionen von Musikprodukten durch die einzigartige Produktion, die in weiten Teilen auf Martin Hannett's Mist gebaut ist. Wer sich "Closer" mal über Kopfhörer eingeführt hat, wird wissen, was ich meine. Es sind die Sounddetails, die Kleinigkeiten am Rande, die diese Platte so einzigartig machen. Hinzu kommen Curtis' Texte, die freilich jeder selbst für sich interpretieren kann, deren Kernaussagen sich jedoch wie das Tagebuch eines jungen manisch-depressiven Menschen lesen, der seinen Weg nicht findet. Alles traurig und letztendlich auch tragisch. Die Dinge wirken auf "Closer" zusammen. So einfach ist das. Es funktioniert, diese Band hat funktioniert. Wie auch immer, warum auch immer. "Closer" ist der Soundtrack einer Dekade, in der Orientierungslosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Depression herrschte. Hinter den Fassaden jedoch machte das Leben Spaß, so oder so. Und von all dem handelt "Closer", das der heute 18-Jährige nicht verstehen wird. "This is the crisis I knew had to come..." Seufz..... JOY DIVISION "Closer" 5 von 5 PunktenAls 1981 "CLOSER" von JOY DIVISION erschien hatte sich Sänger Ian Curtis bereits erhängt. "Closer" eine Scheibe, bei der man an jedem Ton den Ian Curtis von sich gibt, seinen Schmerz zu hören glaubt und man selbst einer Gemütskrankheit zum Opfer fällt. Mit Grabesstimme bekannte Ian Curtis, daß er sein Leben und Dasein als Isolationshaft empfand. Doch nicht nur die Stimme des Sängers löst noch heute eine Gänsehaut aus. Die Musik der ganzen Band und diese Stimme die sich nach Befreiung sehnt, fand man zuletzt in den 60ern bei den Doors und deren "The end" und das macht "Closer" zu einem unbeschreiblichen Meisterwerk der 80er. Der Selbstmord Ian Curtis war für die übrigen Mitglieder Joy Division's "Very Shocking", so daß sie ihren Namen in New Order änderten und fortan nur noch Pop machen wollten. Was ihnen nur teilweise gelang, denn sie machten weiterhin Underground-Musik mit Pop-Ansätzen und das so toll, brilliant und erfolgreich wie kaum eine andere Band der 80er. Mit Joy Division so kann man heute sagen wurde London als britische Musikhauptstadt abgelöst und deren Heimatstadt Manchester als Schmelztiegel innovativer Musik entdeckt, von wo aus in den folgenden Jahren wichtige musikalische Trends die Welt erobern sollten. Wer also "Closer" sein Eigen nennt, der hat vieleicht eine der wichtigsten britischen Platten der 80er Jahre. Selbst U2's Bono hat sich vor Jahren als Fan Joy Division geoutet und bewiesen, daß er Geschmack hat und wer die frühen Cure, Alien Sex Fiend und auch New Order mag sollte "Closer" unbedingt in seinen Besitz bringen. Denn Schmerz wie ihn diese Scheibe zelebriert kann so schön sein. |
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Unknown Pleasures von Joy DivisionAudio CD von London Rec (Warner)Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 4,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2000 |
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5 Kundenrezensionen:"Überschätzt" erhält eine neue Bedeutung 3 von 5 PunktenDas ist also Joy Divison, die kurzlebige Legende der Punkmusik; die vier jungen Musiker, die mit nur zwei Alben Weltruhm erlangten, und deren epilepsiekranker Sänger sich mit 23 Jahren erhängte. "Unknown Pleasures" gilt als Meilenstein. Beim ersten Mal hat es nicht "Klick" gemacht, beim zweiten Hören auch nicht; und bis heute nicht. Bis heute nehme ich es immer mal wieder mit den besten Absichten aus dem Schrank, ich höre es immer und immer wieder - und kann mir die Popularität von Album und Band dennoch nicht erklären. Joy Division als Mitreiter der Punkbewegung zu bezeichnen, halte ich zuallererst einmal für falsch, denn mit der Rockmusik der Zeitgenossen wie Sex Pistols oder The Clash hat diese Musik gar nichts gemein: Unknown Pleasures besteht ausschliesslich aus düsteren Basslinien ohne eigene Melodie, und mit extrem heruntergeschraubtem Tempo ein Stil, der am ehesten mit den Goth-Industrialbands aus den 90ern vergleichen lässt. Mein persönliches Problem hier ist einfach, dass das Album nicht die geringste Abwechslung bietet; von der ersten bis zur letzten Minute ist Unknown Pleasures ein einziger Klangteppich aus Basstönen, unterlegt mit ein wenig improvisierter Schlagzeugrhythmik, mit eigentlich nichtexistentem Wiedererkennungswert. Kompositorisch hat dieses Album nicht das Geringste zu bieten: Es gibt keine Refrains, die hängen bleiben, Melodien, bei denen man mitwippt die einzelnen Lieder tropfen einfach als düstere Fahrstuhlmusik ab und nach 40 Minuten ist das Album vorbei. Wie alle Musiker, die freiwillig aus dem Leben gingen, geniesst auch der Sänger Ian Curtis Legendenstatus ich persönlich habe arge Zweifel, ob er alleine durch seine musikalischen Fähigkeiten zu ähnlichem Weltruhm gekommen wäre: Seine kraftlose Baritonstimme ist frei von jeder Emotion, die Spannbreite umfasst eine einzige Oktave; und dies erzeugt hier auch leider nicht die Kälte eines Skinny Puppy-Albums sondern fügt sich nahtlos in das bescheidene Tonrepertoire im Hintergrund ein. Die musikalische Armut ergänzt sich wunderbar mit der stimmlichen Armut und hinterlässt eher den Eindruck einer MySpace-Komposition. "Unknown Pleasures" gilt als Deprimucke, aber ich glaube nichteinmal im tiefsten Jammertal meiner Adoleszenz wäre ich auf dieses Album hereingefallen. Statt echter Emotion gibt es Pathos, statt musikalischem Herzschmerz zähe Klangschleifen aus Bassgeplucker und statt einem Sänger der sich Angst und Hass von der Seele schreit, eine schmalbrüstige Geisterstimme ohne Variation oder Volumen. "Unknown Pleasures" ist kein schlechtes Album im eigentlichen Sinne, aber es bietet ungefähr dasselbe Hörvergnügen wie das Summen der Heizung oder Regentropfen auf einem Blechdach: Man registriert es als ein nicht unangenehmes Beigeräusch, aber schon nach wenigen Minuten nimmt man es kaum mehr zur Kenntnis. Depression in Perfektion 5 von 5 PunktenDieses Meisterwerk von einem Album ist nichts für Menschen, die immer fröhlich sind, die sich noch nie völlig verloren und einsam gefühlt haben, die noch nie enttäuscht von der ganzen Welt waren, die sich noch nie nach dem Sinn gefragt haben. Alle anderen, die sich auf dieses Album einlassen (wollen), werden sich verstanden fühlen. Denn die Songs sind sehr düster. Alles, von Drums über Gitarren bis hin zur unglaublichen Stimme Ian Curtis', die mit den depressiven Texten einen Großteil des Sounds ausmacht, ist düster. Und trotzdem ist man überzeugt, dass alles, was man hört, die Wahrheit ist, dass alles stimmt, dass es nicht an einem selbst liegt, der die Dinge und die Menschen und die Welt als sowas Schlechtes sieht. Deswegen hilft es einem, trotzdem es so unfassbar depressiv ist, weiter. Es ist einfach großartig. Der Urknall. 5 von 5 PunktenFür mich der Urknall der Disrevolution: '89 auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin, 16 Jahre nach meiner Geburt, 10 Jahre nach ihrem Erscheinen, 2 Wochen vor dem ersten Begrüßungsgeld, 1 Woche nach dem Beginn meiner ersten Liebe. Eine nacktes, schwarzes Stück Leinwand, in weißen Strichen aufgepinselt: Wut, Verzweiflung und so etwas wie Liebe. Nie wieder hat mich handgemachte Musik so bewegt. Bislang ungekannt war diese Kraft kumulierender Schatten. Ian Curtis' ungeschönter Barriton dröhnte in mein Ohr und ich wußte: das ist meine Seele. "Unknown Pleasures" war kein Punk, kein Pop, kein New Wave. Das war die Quelle all dessen. So leise und laut wie ein erstickter Schrei. Aus dem Schatten heraus... 5 von 5 PunktenAls eine der ersten echten Alternative-Bands legten Joy Division mit ihrem chronisch depressiven Frontmann Ian Curtis 1979 dieses kleine Meisterwerk vor. Die Songs, getragen von den melancholisch-depressiven Texten und der manchmal fast verzweifelnden Stimme Ian Curtis` , strahlen auch heute noch eine unglaubliche Intensivität und Düsternis aus. Für manche vielleicht auch zu viel Pessimismus, aber da gibt's kein Pardon: Hier ist keine Platz für Hoffnung oder ähnliche Gefühle. Die Musik selbst ist relativ einfach strukturiert, was die kalte Austrahlung der Songs nur noch weiter verstärkt. Alle Songs sind durchweg auf einem Niveau, Ausfälle gibt es keine. Letztlich nur noch übertroffen von Closer (1980), welches dann leider auch schon das letzte Studiolalbum gewesen ist, bevor Ian Curtis sich das Leben nahm. "...but I remember when we were young" 5 von 5 PunktenManchester, Ende der Siebziger. Die Punkwelle, die mit zwei Gigs der Sex Pistols 1976 angeschwemmt worden ist, infiziert unzählige, orientierungslose und unzufriedene junge Menschen, selbst eine Band zu gründen und ein musikalisches Ventil für ihren Unmut zu suchen. Neben den Buzzcoks oder Magazine sind es vor allem Joy Division, die innerhalb von drei Jahren von einer völligen Anfängerband zu einem der wichtigsten Ensembles der späten Siebziger avancieren. Die Ästhetik, die Ian Curtis (Lyrics, Gesang), Peter Hook (Bass), Bernard Albrecht aka Bernard Barney Sumner (Gitarre, Synthesizer) und Stephen Morris (Schlagzeug) unter prägenden Einflüssen wie Velvet Underground, The Doors, Iggy Pop & The Stooges sowie deutsche Bands wie Can und Kraftwerk, vor allem aber dank der eigenen Originalität kreiert, ist selbst eine Ästhetik des Zerfalls, der Melancholie. 1979 erscheint endlich das erste Album. UNKNOWN PLEASURES ist nichts weniger als in Musik verewigter Lebensüberdruss, für den der zeitlebens von schweren Depressionen und Epilepsie geplagte Ian Curtis wie vielleicht kein anderer Protagonist der Rockgeschichte steht. Auch wegen der brutalen, rückhaltlosen Monstrosität von Ian Curtis Lyrics ging die Band in die Geschichte ein, polarisierte aber naturgemäß. Die Band wurde schon mal als Großhändler in Weltuntergangsgefühlen gescholten, andere wiederum priesen Joy Division als Ensemble, das sich "dem Lebensüberdruss stellt" und "Tragödie zu Glorie erheben" konnte (Lexikon der Rockmusik). Von Disorder bis zum spukigen Closer I Remember Nothing zieht sich diese tiefschwarze Stimmung nahtlos bis zum Ende durch. Einzig das vorletzte Stück Interzone klingt in etwa wie ein klassischer Rocksong, irgendwo zwischen Punk und rudimentärem Hardrock. Der Rest klingt eben wie nichts anderes. So wummert die Bassdrum bedrohlich, Peter Hooks Bassgitarre ist de facto auffälligstes Instrument, und die rudimentären, kaputt klingenden Gitarrenakkorde und licks von Bernard Albrecht sind in den Hintergrund gemischt. Die unmittelbare Aggressivität wird verwischt. Die Leere, die bleibt, ist nichts weniger als jene Melancholie, aus der sich die meisten alternativen bzw.indie- Bands der Achtziger nur langsam und mühsam befreien würden. Ian Curtis Stimme steht für ein Paradoxon: Eigentlich konnte er gar nicht singen (so Peter Hook rückblickend), trotzdem beeindruckte er mit seiner grabestiefen Stimme, die Jim Morrison zu imitierten suchte, viele, darunter auch einen gewissen Paul Newman, der wenig später als Bono Vox mit U2 Karriere machen sollte. Nach Joy Division sollte die Rockmusik nicht mehr so sein wie vorher, die Band warf einen langen Schatten. Auch Bauhaus, The Cure, Siouxsie And The Banshees wie viele andere haben in der Folge ihr Hauptaugenmerk auf das Morbide gelegt. Was Joy Division von den eben genannten Gruppen vielleicht grundlegend - beängstigend?- unterscheidet: Sie sind so gut, dass sie nichts "künstlich" ins Schrille übersteigern müssen. Im Gegenteil ist es gerade die scheinbare Abwesenheit von Emotionalität durch die "kalt" wirkende Rationalität, Reduktion, Sparsamkeit der Musik, die im Kopf ein Bild entstehen lässt, das nur die Farben des enigmatischen Albumcovers kennt - schwarz und weiß. Eine gespenstische, kafkaesk-entfremdete Atmosphäre, die Ian Curtis nahezu psychopathischem Gefühl der totalen menschlichen Entfremdung entsprachen" (Lexikon der Rockmusik). Joy Division haben nur ganze zwei Alben hingelegt, UNKNOWN PLEASURES (1979) und im Jahr darauf CLOSER. Die aber sind von einer Perfektion, wie man sie selten antrifft. Mit CLOSER sollte die Band sogar imstande sein, sich selbst zu übertreffen. Dann war es aus. Ian Curtis hatte sich das Leben genommen. P.S. Für die originellen Sounds zeichnen sowohl Band als auch Produzent verantwortlich. Peter Hook erfand die ungewöhnlich hohen Basstöne, die wie eine Gitarre klingen - man höre Shes Lost Control. Der Produzent des Labels (Factoy), Martin Hannett, den mit der Band ein schwieriges Verhältnis verband, verdankt seinen Ruhm zum großen Teil auch diesem seinem eigenen ersten Meisterwerk, indem er die elementaren Bestandteile der Instrumentierung in ihre Einzelteile zerlegte und verblüffend originell akzentuierte. Weiters integrierte er spukige Sounds wie splitterndes Glas (I Remember Nothing) oder schließende Garagentore (Insight) in die Songs. Auf diese Weise half er entscheidend mit, eine Ästhetik zu schaffen, die weg von der Direktheit des (Punk-)Rock ging, subtilere Stimmungen auslotete, treibende Rhythmen akzentuierte, eine Brücke zum Dance schlug und so für ein weiteres Paradoxon sorgte: Joy Division war tanzbar! |
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Control von Ost, Various, Joy DivisionAudio CD von Wmi (Warner)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 8,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2007 |
Tracks:
ProduktbeschreibungCONTROL Aus der Amazon.de-RedaktionDer Kreis schließt sich. Anton Corbijn war gerade 24 Jahre alt, als er eine Reihe von Schwarzweißbildern schoss, die wie ein Verstärker der düsteren, im Punk verwurzelten Gitarrensongs von Joy Division wirkten. Seit dem Selbstmord von Sänger Ian Curtis im Mai 1980 ist die Band aus Manchester DIE ewige Kultband des Underground, eine Ikone des Pop wie der Niederländer Corbijn selber. Nun hat der Starfotograf und Videokünstler mit Control seinen ersten Film gedreht, in dem das Leben von Curtis im Zentrum steht und der gleich mehrfach prämierte (Cannes) wurde. Natürlich kommt der würdige Soundtrack nicht ohne Songs wie die Hymne Love Will Tear Us Apart von Joy Division und Material der Nachfolger New Order aus, doch Control schafft es, den Zeitgeist dieser Phase der Pop-Musik einzufangen. Auch diejenigen, die damals noch nicht lebten oder zu jung waren, können ahnen, wie aufregend Musik klang und immer noch klingt. Oberflächlich mag es stilistische Brüche geben, doch die mit Autobahn vertretenen Kraftwerk stehen in direkter Verbindung zur Berlin-Phase von David Bowie und Iggy Pop. Selbst das tolle She Was Naked der obskuren Supersister ergibt Sinn, besaß JD-Drummer Stephen Morris doch alle Platten der Prog-Rocker aus Holland. Offensichtlicher sind da Lieder wie Problems der Sex Pistols, Boredom von den Buzzcocks und Evidently Chickentown des heute leider fast völlig in Vergessenheit geratenen Poetry-Punk-Poeten John Cooper Clarke. Selbst die respektable Coverversion von Shadowplay der Killers, Kinder einer ganz anderen Generation, wirkt überhaupt nicht deplaziert, ist der Einfluss von Joy Division doch ungebrochen. Control wird diesen Status bestimmt nicht abschwächen. --Sven Niechziol 5 Kundenrezensionen:Man merkt kaum einen Unterschied zum Original! 5 von 5 PunktenDer Soundtrack ist sehr gut und schon im Film habe ich keinen Unterschied zu den Originalsongs gehört. Super gemacht! Natürlich sind Love will tear us apart und Transmission auch auf dieser CD meine Lieblingssongs. Ich empfehle jedem, zuerst den Film anzuschauen und sich dann den Soundtrack zuzulegen! Dann macht man garantiert nichts verkehrt! Begeisterung pur 5 von 5 Punkten... hat der Film in mir ausgeloest. Schon mit 14 wurde ich grosser Fan von Joy Division - nach Depeche Mode mein Einstieg in die Wave bzw. heute Gothic Szene! Jahrelang habe ich immer wieder die Platten rausgezogen und teilweise sogar im Repeat-Modus ganze Naechte durchgehoert, ob ich wachte oder schlief! Der Film gab mir jetzt - ca. 20 Jahre danach - einen wirklich intensiven Einblick in die damalige Szene und den Aufstieg von Joy Division - und in die schreckliche Welt eines Ian Curtis. Ich habe selten ein so aufruettelndes Werk gesehen. Der Soundtrack dazu musste schon vor dem Kinobesuch her - nachdem ich am Tag zuvor die Website zum Film besucht hatte war klar, hier sind die besten Songs der damaligen Zeit vertreten und ich wurde auch nicht enttaeuscht: Iggy Pop, Sex Pistols, David Bowie, etc... Einzig und allein: She's lost Control, der Hit damals, ist zwar im Film, aber nicht auf der CD vertreten! Wer mehr von Joy Division hoeren moechte, dem empfehle ich die jeweiligen Platten, der Soundtrack beinhaltet nur wenige der Stuecke! super Soundtrack!! 5 von 5 PunktenDen Film fand ich klasse, den Soundtrack finde ich aber noch viel besser! Habe durch den Film erst Joy Devision kennengelernt und bin absolut verliebt in "Love will tear us apart" und "Transmission" (auch wenn es keine Original Lieder sind). Kann gar nicht mehr aufhören sie zu hören! Meinen Freund habe ich auch gleich mit der Musik angesteckt und nun läuft nix anderes mehr im CD Player. Auch die anderen beigesteuerten Songs gehen ins Ohr und passen wunderbar dazu. Meine aktuelle Lieblings CD! Eignet sich auch besonders gut zum Autofahren! Kann die Musik nur jedem sehr empfehlen! Grandioser Film - Stimmiger Soundtrack mit kleinen Schönheitsfehlern 4 von 5 PunktenOhne Zweifel ist die sorgfältige und detailgetreue Verfilmung des Mythos Ian Curtis/Joy Division von Anton Corbijn ein Meisterwerk - und gleichzeitig die längst überfällige, filmisch realisierte Hommage an das ganze Genre des Postpunk. Wäre der komplette Soundtrack ebenso konsequent perfektionistisch umgesetzt worden, wir würden ein musikalisches Zeitdokument in unsere CD-Player einlegen, das (beinahe) konkurrenzlos wertvoll wäre. Ja, wäre... - Ohne Frage ist der Soundtrack zu "Control" stimmig und gut ausgewählt, zeigt mit Songs von David Bowie, Iggy Pop, Roxy Music, Velvet Underground und Kraftwerk (die zwölfminütige Version von "Autobahn" ist eine grandiose Wahl) wunderbar, aus welchen Inspirationsquellen Joy Division schöpften. Äusserst gelungen ist die Filmsequenz, in der man den jungen Ian Curtis narzisstisch mit kajalumrundeten Augen vor dem Spiegel zu dem jugendlichen, aber morbiden Glam(our) von Bowie's "Drive-In-Saturday" tänzeln sieht. Genau so hat man sich das eigentlich auch immer vorgestellt - und dass dies nur so gewesen sein konnte. Nicht fehlen darf natürlich auch Bowie's "Warszawa", leitete sich der vorhergehende Bandname von Joy Division, nämlich Warsaw, doch von diesem düster-atmosphärischen und irgendwie prä-Ambient wirkenden Werk ab. Pluspunkte auch für die Live-Versionen der auf "Control" vertretenen Punksongs, genauer gesagt: "Boredom" von den Buzzcocks und das unverwüstliche "Problems" der Sex Pistols. War doch gerade der gemeinschaftliche Besuch von Punkkonzerten für Curtis, Bernard Sumner, Peter Hook und auch Stephen Morris die Initialzündung und letztendlich der Kick, ebenfalls eine Band zu gründen. Eine schöne Überraschung in diesem Zusammenhang ist auch "Evidently Chickentown" des Manchester-Originals, "Punkpoeten" und Martin Hannett-Spezis John Cooper Clarke. Dass mit "Dead Souls", "Love Will Tear Us Apart", "Atmosphere" und "Transmission" die bekanntesten Joy Division-Songs auf der CD landeten , dürfte wohl niemanden überraschen und diese Stücke sind für eingefleischte Joy Division-Fans auch ganz bestimmt kein Kaufanreiz. Immerhin ist "Transmission" in der "Cast Version" der "Filmband" überraschend gut gelungen, auch wenn Sam Riley (selbstverständlich) nicht mit der schneidend-fordernden und markanten Stimmlage Ian Curtis' konkurrieren kann - aber wer hat dies auch erwartet...? Ein Wermutstropfen ist für mich das Fehlen von "Decades", Joy Divisions grösstem Moment und krönendem Abschluss des "Closer"-Albums. Ein weiterer Schwachpunkt ist die unsensibel pausbäckig wirkende Coverversion von "Shadowplay" von The Killers, die etwas störend auf die Stimmung und Atmosphäre des Soundtracks einwirkt. Meine Güte, es gibt einige wirklich gute und passable vom Postpunk geprägte Indie-/"Neo-New Wave"-Bands, warum musste man ausgerechnet The Killers für diesen Job aussuchen? Schön wäre es gewesen, auch zwei oder drei Songs von (Postpunk-) Weggefährten Joy Divisions' als eine Art "Musik zur Zeit"-Dokument, bzw. -Querverweis auf dem Soundtrack festzuhalten/einzubauen, z.B.: Wire, Cabaret Voltaire, The Fall oder das von Ian Curtis geschätzte "Weeping" von Throbbing Gristle. Genug der Unkereien, letztendlich ist diese Soundtrack-Compilation eine gelungene Sache, die auch (oder gerade) für Einsteiger absolut lohnenswert ist. Und bevor ich's vergesse: Die aus Joy Division hervorgegangenen New Order steuerten drei kurze, atmosphärische Instrumentals bei, die zwar beim reinen Anhören recht unspektakulär wirken, aber ihren Glanz in Verbindung mit den betreffenden Filmsequenzen voll entfalten. ...und jetzt sehne ich den Tag der Veröffentlichung von "Control" auf DVD herbei! Bekanntes Archivmaterial zu einem Meisterwerk des Films 3 von 5 PunktenGestern erst den Film geschaut...und nicht enttäuscht. Das Gegenteil ist der Fall : Diesen Film kann man auch als Noch-Nicht-Fan von Joy Division schon als Meisterwerk des Films bezeichnen. Allerdings dazu, wie so oft, gibts wieder mal nur einen nach komerziellen Gedanken zusammengestellten Sampler, der natürlich die Atmosphere des Films reflektiert, aber außer acht läßt daß die JD Songs ja fast alle von der Casting Band re-interpretiert werden !!! Wieso sind diese Songs nicht auf der CD ? Ich habe JD von der ersten Stunde an gehört und hatte mich gefreut diese sehr gelungenen und sehr kraftvollen Neu-Interpretationen nun auch auf CD geniessen zu dürfen, aber geht ja nun nicht... sollten sich mal ein Beispiel an dem OST von dem Johnny Cash Film nehmen, der all die guten Neuinterpretationen enthält......Also, OST nur für Einsteiger und Neuentdecker...dafür gibts dann doch gerade mal 3*** |
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Heart & Soul Box von Joy DivisionAudio CD von Import (Megaphon Importservice)Preis bei Amazon: EUR 44,71 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Februar 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
Disk 4
5 Kundenrezensionen:würdige Gesamtausgabe 5 von 5 Punktenalso, wenn man der Argumentation folgt, daß man von Platten mit bereits bekannten Titeln kategorisch Abstand nehmen muss, hätte ja nie ein einziger Joy Division Bootleg gepresst und gekauft werden dürfen. Und wir wissen alle, daß es sowohl von Pressungen als auch Käufern Unmengen gab und gibt. vergleichbares gilt ja auch für 1000de von Interpretationen und Neuauflagen von Werken von Mozart, Bach und Beethoven, oder? Ich für meinen Teil besitze alle regulären Veröffentlichungen von JD und dennoch gab es für mich hier zahlreiche Entdeckungen, so war mir z.B. die Version von Sound of Music bislang unbekannt. Es soll ja Leute geben, die tatsächlich alles zusammengesammelt haben was von der band jemals auf Tonträger gebannt wurde (und dafür zwei gute Gründe haben: weil es 1. nämlich SPANNEND ist, die kurze aber rasante Bandgeschichte anhand ihrer Recording-/Livehistory nachzuerfassen. und 2. auch die 17te Live-version eines JD-Songs noch spannend sein kann, weil es ein Unterschied ist, ob der Auftritt vor wohlgesonnenen Publikum mit gutem Equipment und der Band in guter Verfassung stattfand, oder dies nicht der Fall war). Für die Komplettisten kann ich aber nicht sprechen, mag sein, daß für diese Leute diese Box tatsächlich uninteressant ist. Für Leute aber auch Fans, die bisher wenig oder mittelmäßig besitzen, ist diese Box die weitaus bessere Anschaffung als alle anderen bisherigen Best-Ofs (Substance, Permanent, Best-Of und wie sie alle heissen) Bei aller Liebe ... 3 von 5 PunktenBei aller Liebe (und J.D. werden immer meine persönliche Nummer Eins bleiben, komme was da wolle), aber Fans der Band sollten den Erwerb dieser Box nochmal durchdenken. Auf vier CDs erhält man zunächst Material, dass bereits auf den Alben Unknown Pleasures, Closer und Still sowie der Best Of-Compilation Substance enthalten ist. Von den ursprünglich acht Stücken der Peel-Sessions sind hier grade mal drei vertreten. Ob dies die wenigen tatsächlichen Raritäten (verrauschte Demoaufnahmen von Ceremony oder As You Said) rechtfertigt, sei dahingestellt. Und Disc 4 enthält - wieder mal - Liveaufnahmen in der gewohnt tränentreibend schlechten Qualität, wie sie auf Dutzenden in den 1980ern erschienenen Bootlegs kursierten und über deren Erwerb man sich jedesmal aufs neue grün und schwarz ärgerte. Fazit: Für Neueinsteiger oder solche, die J.D.s Aben bislang "nur" auf Vinyl besitzen, vielleicht eine lohnende Anschaffung, ansonsten gibt es bessere Wege, sein Geld zu investieren. Alles, was man braucht und 5 von 5 Punktendazu auch noch der Rest. Wer seine Begeisterung für Joy Division kürzlich auffrischte, aber noch keinerlei CD besitzt, sollte hier getrost zuschlagen. Man bringt nicht nur alle Songs auf seine Anlage, man bekommt sogar ein wunderschönes Großformat-Booklet, das besser und schöner ist, als die Bücher, die jetzt zum Film erschienen sind. Tolle Sammlerbox, dessen letzten Exemplare jetzt wohl schnell die Besitzer wechseln. Das Gesamtkunstwerk JOY DIVISION 5 von 5 PunktenIch habe lange gezögert, bis ich mir die JD-Box zugelegt habe (Titel beinahe alle bekannt/ Preis!!), aber dann hat es sich doch gelohnt. Neben der exzellenten Aufmachung inkl. hochinformativen Booklett finden sich doch einige Rariäten auf den CDs; so zB Alternativaufnahmen bekannter Songs (Ice Age, Walked in line), sowie ein Edit von JD letzten Songs "In a lonely place" & "Ceremony" Als Schlankerl dann noch CD 4 mit hervorragenden Live-Aufnahmen mit Gänsehaut-Performances von "The eternal" & "Shes lost control"! Wahnsinn-lohnt schon allein den Kauf. Zu den regulären Studioaufnahmen läßt sich nicht mehr viel sagen. Ist eh alles schon Musikgeschichte! Wann wird es noch einmal eine vergleichbare Band/ Musik geben, wie JD? Wahrscheinlich nie wieder. Während sich nachfolgende Gruft/ Gothicbands in nöligem Weltschmerz & semi-mystischem Text Wirrwarr verloren, gab es bei JD eine einmalige Verbindung: Ian Curtis als hervorragenden Texter & Songschreiber und die zeiliche Komponente. Der Übergang von Punk zu einer neuen, noch unbekannten Musikform wurde von JD definiert, und von niemand anderem. Eine epochale Band, die zu "Lebzeiten" in den letzten Kellerlöchern vor betrunkenen Punks gespielt haben. Heute wären JD -wahrscheinlich- so groß wie ihre Legende. Aber seinen wir ehrlich: so eine Band bringt es leider in unserer Musik-Dumpflandschaft nicht weit. So werden JD als die wichtigste & erfolgloseste Band des musikalischen Umbruches Ende der 70er Jahre in den Geschichtsbüchern verstauben. Herz, Seele und Inspiration 5 von 5 PunktenIch habe erst vor kurzem JOY DEVISION für mich entdeckt. Genauer gesagt bin ich durch die Band INTERPOL darauf gekommen. Ich habe verzeifelt nach einer Band mit ähnlichem Sound gesucht - und gefunden... und noch viel mehr. Ich kann diese Box nur jedem Interessierten sehr ans Herz legen: Tolle Aufmachung, umfassendes Material, liebevolle Details... Über die Musik braucht man eigentlich nicht mehr viel schreiben: Es ist nahezu schon alles gesagt: Kalt, intensiv, unglaublich! Hier bekommt man das nahezu komplette Werk einer Band, die so prägend und inspirierend für eine vielzahl von "Nachkommen" war/ist. Wer sich auf zeitlose, vielschichtige und anspruchsvolle Musik einlassen will (jenseits des Mainstream-Bubble-Gum-Sounds aus Film, Funk und Fernsehen), wird hier einen Begleiter für die nächsten Jahre (und vielleicht auch länger) finden. |
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Still von Joy DivisionAudio CD von London Rec (Warner)Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 5,92 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2000 |
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2 Kundenrezensionen:Livemitschnitte vom 3. April und 2. Mai 1980 5 von 5 PunktenWenn von einer Band so wenig veröffentlicht wurde wie im Fall von Joy Division (nur zwei reguläre Alben), dann ist es wohl nicht weiter verwunderlich, daß alles nur irgendwie brauchbare Material hervorgekramt wird, um es den nach mehr lechzenden Fans zu offerieren. Nur ist das in dem vorliegenden Fall absolut kein Nachteil. Denn hier hat man mit den Titeln 10 bis 20 die einmalige Gelegenheit, sich von den Live-Qualitäten der Band einen Eindruck zu verschaffen - und was für ein Eindruck! Ian Curtis zugleich zerbrechliche und agressive Stimme ist an Intensität wohl unerreicht. Mit brachialer Kraft bricht sie bei "Ceremony" hervor, nachdem wohl zunächst das Mikrofon nicht eingeschaltet war. Man hört die Stimme nur ganz leise im Hintergrund, bis das Mirkofon eingeschaltet wird und Ian Curtis zunächst zu laut schreit/singt. Ein Song bei dem es mir jedesmal kalt den Rücken runter läuft: "New Dawn Fades". Mitten im Song nimmt Ian Curtis Stimme eine andere Tonfarbe an, die irgendwo genau auf Messersschneide zwischen Singen, Schreien und Weinen balanciert. Das ist wirklich großartig und schmerzhaft schön. Absolut authentisch ist die Verzweiflung, die Joy Divisions Musik zum Ausdruck bringt. Musik, die viel zu erhaben ist, um sie vor dem Hintergrund von Trends zu diskutieren. Dennoch bleibt anzumerken, daß es zahlreiche Musiker gibt, die sich von Joy Division inspirieren lassen - selbst solche von denen man es kaum erwarten würde, wie beispielsweise Moby, der sich auf seinem Album "I Like to Score" an einer Cover-Version von "New Dawn Fades" versucht. Ein kläglicher Versuch, denn es ist eben die Authentizität, an der andere Sänger bei dem Versuch, Joy Division zu covern, oftmals scheitern. Muß man sich das Leben nehmen, um so gute Musik zu machen? - Jedenfalls ist gefühlte Verzweiflung wohl eine Voraussetzung, um ihr derart intensiven Ausdruck verleihen zu können wie dies Joy Division oder - in jüngerer Zeit - Nirvana getan haben. Joy Division - Still 4 von 5 PunktenEmpfehlenswert, wie alle Cd's von Joy Division. Ohne diese Band würde es heutzutage wohl nicht halb so viele gute gothic-rock-bands geben. |
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Unknown Pleasures (Collector'S Edition) von Joy DivisionAudio CD von London Rec (Warner)Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 16,12 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungUNKNOWN PLEASURES & LIVE FACTORY MANCHESTER 3 Kundenrezensionen:Sehr empfehlenswert 5 von 5 PunktenDaß es sich bei den beiden Joy Division Alben um absolute Meisterwerke und Höhepunkte der Rock/Independent-Musik handelt, muß glaube ich nicht mehr besonders erwähnt werden. Es gibt kaum andere Alben aus dieser Zeit, die sich im Laufe der Jahre so stark behauptet haben und die ich regelmäßig immer wieder so gerne höre wie "Unknown Pleasure". Es gab und gibt keine vergleichbare Band wie Joy Division. Im Gegensatz zur vorhergehenden Kritik finde ich den Klang der neuen Ausgabe durchaus besser. Sowohl über Kopfhörer als auch über (gute) Boxen klingen die Aufnahmen nun klarer, räumlicher und detaillierter - ohne daß die Stimmung und der typische JD-Sound dabei angetastet wurde. Insbesondere Ians Stimme wurde besser herausgelöst und wirkt nun noch prägnanter und direker - ein klarer Gewinn, und ein insgesamt aufgefrischter und vom Staub befreiter Sound. Die Remaster-Version wirkt beinahe so, als wären die Jungs erst gestern im Studio gewesen... was will man mehr? Für JD-Interessierte also ein absolutes Muß, und auch für alte Fans lohnt die Anschaffung durch die neue frischere Abmischung... Enttäuscht!! 1 von 5 PunktenBin seit über 20 Jahren Fan von JD und war schon ganz nervös, als ich von den Remastered-Alben gehört habe. Und dann das: Remastered? Kann im Verhältnis zur alten CD keinen klanglichen Unterschied feststellen. Im Booklet hätte man ruhig mehr Fotos oder auch mal die Texte reinsetzen können. Das Konzert auf der Bonus-CD befindet sich bis auf "Transmission" bereits auf der "Heart & Soul"-Box. Not really unreleased material 4 von 5 PunktenBEWARE! If you already own the Heart and Soul box set, then you already own all but 2 of the tracks on this 2 CD set, since Unknown Pleasures is included in its entirety on the box set, and the first 10 tracks on Disc 4 are 10 of the 12 tracks on the bonus live CD. The 2 tracks not on the box set are Shadowplay (in fact previously unreleased from this gig), and Transmission, previously available on the 1988 Atmosphere CD single and on one of the 1995 Love Will Tear Us Apart CD singles. Still a good gig. Actual date and location were The Factory, Hulme, Manchester, July 13, 1979. |
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Still (Collector'S Edition) von Joy DivisionAudio CD von London Rec (Warner)Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 16,96 ![]() 2 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
Tracks:
Eine Kundenrezension:Enttäuscht!!! 2 von 5 PunktenBin seit über 20 Jahren Fan von JD und war schon ganz nervös, als ich von den Remastered-Alben gehört habe. Und dann das: Remastered? Kann im Verhältnis zur alten CD keinen klanglichen Unterschied feststellen. Ebenso reißt mich das Konzert auf der Bonus-CD nicht vom Hocker. Im Booklet hätte man ruhig mehr Fotos oder auch mal die Texte reinsetzen können. 2 Sterne gibt es dafür, dass man das Konzert auf "Still" endlich wieder ungeschnitten wiederfindet, sprich: es wird nicht mehr nach jedem Lied ausgeblendet. "24 hours" ist aber leider weiterhin nur auf dem Vinyl-Doppelalbum zu finden. Wer die "Heart & Soul" Box besitzt, hat meiner Meinung nach die besten Live-Versionen bereits. |
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Closer (Collector'S Edition) von Joy DivisionAudio CD von London Rec (Warner)Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 15,83 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
Tracks:
4 Kundenrezensionen:Eines der wichtigsten 80er Jahr Musikdokument in wunderbarer Aufmachung! 5 von 5 PunktenCloser von Joy Division in einer wunderbaren Collectors - Aufmachung! Wave-Herz was willst Du mehr? Enttäuscht!! 1 von 5 PunktenBin seit über 20 Jahren Fan von JD und war schon ganz nervös, als ich von den Remastered-Alben gehört habe. Und dann das: Remastered? Kann im Verhältnis zur alten CD keinen klanglichen Unterschied feststellen. Ebenso reißt mich das Konzert auf der Bonus-CD nicht vom Hocker. Im Booklet hätte man ruhig mehr Fotos oder auch mal die Texte reinsetzen können. Wer die "Heart & Soul" Box besitzt, hat meiner Meinung nach die besten Live-Stücke bereits. Überragender Klang und fast noch besser als das Debut - leider ohne Texte !!! 4 von 5 PunktenOb sich die Klangqualität dieser Deluxe-Ausgabe von derjenigen früherer CD-Ausgaben so gewaltig unterscheidet kann ich nicht beurteilen, da es meine erste CD-Ausgabe dieses Werkes ist, das ich während der letzten 25 Jahren ausschließlich auf Vinyl geniessen durfte. Gegenüber der schwarzen Scheibe ist der Gewinn allerdings enorm, räumlich-plastisch, präzise und mit jener beängstigend eiskalten Klarheit, die hier zum Werk gehört und nicht etwa digitalisierungsbedingt ist. So gut habe ich das zweite Joy-Division-Album in der Tat noch nie gehört, auch wenn die aus meiner Sicht schon früher vorhandenen, am eigenen Standard gemessenen leichten Schwächen des Albums gegenüber dem Erstling "Unknown Pleasures" hier um so deutlicher hervortreten: Die Stücke der ehemals ersten Vinyl-Seite sind nicht immer ganz auf einem Level, herausragend ist hier neben "Isolation" vor allem "Passover", dessen Rhythmik bereits auf die späteren New Order hinweist und für mich Verwandschaft zu den maschinenhaften Pioniertaten z.B. von The Can aufweist. Die sich kontinuierlich steigernde, legendäre zweite Seite (Stücke 6-9) dagegen ist dermaßen überirdisch gelungen, daß sie das Album insgesamt auf ein extrem hohes Niveau hebt und einfach unverzichtbar macht. Auch hier ist die Wirkung der digitalisierten Ausgabe gegenüber der alten LP verblüffend, man höre sich nur einmal das experimentell eingesetzte Tonbandrauschen auf "The Eternal" an, von "Decades", dem vielleicht besten Stück des Albums und einem der Höhepunkte im JD-Schaffen überhaupt ganz zu schweigen. Gleiches gilt für "Heart And Soul" und "Twenty Four Hours", mit dem die Band nicht nur ihre Garagenpunk-Wurzel dokumentiert sondern sich obendrein noch als 100%er Sachverwalter und Schrittmacher eben dieses Genres erweist. Und das mit nur einem einzigen Stück auf dieser Großtat von Album. Was die zusätzliche Live-CD anbelangt: es gibt sicher bessere Konzertaufnahmen von Joy Division, trotzdem packt es einen auch hier sofort, aus einem kurzen Reinhören-Wollen ist bei mir auf Anhieb der Genuss der ganzen CD geworden. Das Design im originalgetreuen, mattweißen Pappdesign ist vorbildlich, allerdings wären bei einer Band wie Joy Division, bei der stets auf den frühen Tod des Sängers hingewiesen wird (und der ja nie bloß Stimme sondern auch Inhalt gewesen ist), die Bereitstellung der Texte einfach zwingend gewesen. In der heutigen Zeit kann man das zu diesem Preis durchaus verlangen, für eine Textdatei auf der Bonus-CD (Spiellänge gute 50 Minuten) hätte es auf jeden Fall noch gereicht. Album einer Generation ! 5 von 5 PunktenÜber dieses Jahrhundert-Album braucht man keine Worte mehr verlieren, es ist bereits alles gesagt. Hervorragend gelungene Sound-Politur des bahnbrechenden Werkes. Die Trostlosigkeit/Rohheit/Verzweiflung ist komplett erhalten geblieben, wird nun sogar noch deutlich intensiver übermittelt. Klasse gemacht ! Schickt Eure alte Version in Rente. Es lohnt sich ! |
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