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Produkt-Bild: Appetite for Destruction

Appetite for Destruction von Guns N' Roses

Audio CD von Geffen (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,97

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 1991
Zoom ± Produkt-Bild: Appetite for Destruction

Tracks:

  • Welcome To The Jungle
  • It's So Easy
  • Nightrain
  • Out Ta Get Me
  • Mr. Brownstone
  • Paradise City
  • My Michelle
  • Think About You
  • Sweet Child O' Mine
  • You're Crazy
  • Anything Goes
  • Rocket Queen

Produktbeschreibung


APPETITE FOR DESTRUCTION

Aus der Amazon.de-Redaktion


Dieses Album gab bereits einen Vorgeschmack auf zukünftige Ereignisse, und damit ist nicht sein Einfluss oder die millionenfache Auflage gemeint. In "Out ta Get Me", diesem Protestschrei eines "armen" kleinen reichen Jungen, deutet bereits alles darauf hin, daß Axl Roses Selbstverliebtheit und Opferkomplex ihm bald über den Kopf wachsen würden.
Nichtsdestotrotz ist Appetite mit seiner verkaterten, unberechenbaren Mischung aus Punk und Metal mehr als nur ein Symbol seiner Zeit. Ob G'N'R mit "Mr. Brownstone" tanzen, einen pubertären Abschiedsbrief an irgendeine Michelle kritzeln, oder auf fremden Sofas kollabieren, immer ist und bleibt es eine wilde Reise ins Innere des amerikanischen Traumes -- oder wenigstens zu einer Hollywood-Version davon. --Rickey Wright
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Göttlich!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine Scheibe voller Meilensteine, wie oft kommt so etwas vor?

Nun, hier zum Beispiel.
Musik der härteren Gangart war in den Achtzigern regelrecht gekillt worden: Schmusebands wie Bon Jovi, Van Halen und Poison sowie Moetley Crue hatten hartem Rock mit endlosen Balladen und Bombastinszenierung den Garaus gemacht; verdiente Rocker wie Led Zeppelin, Black Sabbath und Deep Purple war entweder bereits Geschichte oder derart Out, wie dies kaum nachempfunden werden kann. Punk hatte das Übrige zu verantworten: "Dinosaurier" hatten, wie in der Urzeit, den Heldentod durch Meteoriteneinschlag zu erleiden.

And then came: Appetite.

Mit einer Brachialgewalt, die einen heute noch offenen Mundes dastehen lässt.
Ein Sänger, der buchstäblich um sein Leben singt. Jeder Song der letzte; dies mit einer geradezu beängstigenden Intensität.
Ein Gitarrengott, wie es ihn seit Jimmy Page nicht mehr gegeben hat. Emotion pur, wild, unberechenbar, hat Slash ganz nebenbei einen völlig neuen Stil kreiert (den er im übrigen in der Folge - trotz des berühmten "Illusion"-Sounds - gar nicht mehr hinbekommen wollte). Dies getragen von einer Virtuosität, die man dem Axtmann aufgrund seiner schieren Präsenz (ständig intoxiniert) gar nicht zutrauen würde / zugetraut hätte.
Der Rest der Truppe ist vielleicht nicht derart ins Auge gestochen; die Gesamtband jedoch strotzt vor Spielfreude und ist bestens aufeinander eingespielt. So überzeugt vor allem die Gitarrensektion durch die Kombination brutaler Härte (Slash mit seinen Les Pauls und Mockingbirds) und sprunghaftem Blues (Izzy, der in der Manier des Keith Richards at his Best seine Telecaster "streichelt"). Obwohl - diese Verquickung ist beinahe nur auf diesem Album zu hören (auf den Illusion-Alben hat Slash ohrenfällig wesentlich mehr der Rhythm-Parts übernommen, gerade bei Eigenkompositionen).

Und die Kompositionen: Einzigartig.
Selbst die eher "banaleren" Titel sind von einer Güte, die man sost nicht zu hören bekommt: "Think About You" (schöner Track), "Anything Goes" (genialer Sleaze, Leadgitarre!), " It's So Easy" (jahrzehntelang praktisch bewährter druckvoller Opener), "Out Ta Get Me" (Paranoia pur).
Nun zum Rest: "Welcome To The Jungle", die Trademark schlechthin, DER Song der Achtziger!; "Nightrain", Virtuosität in Musik gegossen; "Mr. Brownstone", heroinverseucht, Shit happens; "My Michelle", eine Ode an das holde Geschlecht; "You're Crazy", punkig, brutal, gut. Über allem stehen "Paradise City", das ohnehin jeder kennt, "Sweet Child O' Mine" der Singlehit, Slash mit Jahrhundertspiel und den besten Soli seit Menschengedenken, und, nicht zuletzt: "Rocket Queen", eine durchgestylte Tragödie archaischen Ausmaßes, der Axl Leben einhaucht, nein, einschreit. Der Verzweiflung folgt Hoffnung auf dem Fuße.

Nicht zu vergessen: Die Textkompositionen.
Direkt, ehrlich, ohne Angst vor Fremdverletzungen. Entäußerungen Camus'scher Qualität.

Größenwahn, Paranoia, lupenreine Punkattitüde, jedoch gepaart mit musikalischer Brillianz: Appetite for Destruction!
Pflichtbestandteil jedes Rock-Plattenschranks
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ach ja, die Gunners. Es gab mal eine Zeit, da galten sie als der heißeste Scheiß unter der Sonne. Lang, lang ist es her als Axl und seine Mannen ganz einfach die Bude rockten. Gut nachzuvollziehen, wenn man sich das Debüt der Combo noch heute so anhört. Mr. Rose kreischt sich mit seiner stellenweise regelrecht sägenden Stimme ordentlich in des Lauschers Gehörgänge und über die Qualitäten der Obergitarrenquäler Slash und Izzy Stradlin braucht man nicht mehr viele Worte zu verlieren, eine Güteklasse, der die anderen Qualitäts-Instrumentenbediener Duff McKagan am Bass und Steven Adler an der Schießbude folgen, sei es bei der Singleauskopplung "Welcome To The Jungle", dem hämmernden "Nightrain", dem zum kollektiven Ausrasten einladenden "My Michelle" oder "Sweet Child O' Mine" mit seinem jedes Fußballstadion in seinen Grundfesten erschütternden Gitarrensolo.

Textlich geht es getreu dem alten Motto "Sex, Drugs & Rock 'n' Roll" ordentlich zur Sache, dass bei "Rocket Queen" ein paar "Liveaufnahmen" von Roses Ex eingearbeitet sind, ist da eher typisch als außergewöhnlich.

Wo bei der Bewertung anfangen? Das gesamte Album ist erst einmal in seiner Gesamtheit ein mit Anlauf eingesprungener Tritt in den Allerwertesten, ein Generalangriff auf die Lauscher, laut, roh und ungehobelt. Ich bin im Allgemeinen gar nicht einmal ein unbedingter Fan des im Übermaß verstärkten Bratgitarrenriffs, aber diese Platte läßt mich von Beginn an zappeln, springen und mit dem Kopf schütteln. Dabei fängt so mancher Song mit eher vorsichtig gezupften Gitarrenklängen an, ehe es mit umso mehr Wucht zu Werke geht. Da einen Track besonders herauszuheben, verbietet sich fast, einzig und allein "Paradise City" verdient noch eine extra Erwähnung als fester Bestandteil meiner persönlichen "All Time Top 10". Die blanke Hölle, da ist dieses fast siebenminütige Trumm schon fast zu Ende um dann die Kapelle noch einmal im doppelten Tempo ins orgiastische Finale losbrettern zu lassen - genial!

Ein Klassiker der Rockgeschichte und ein Schmuckstück meiner Musiksammlung. Volltreffer, versenkt!
DAS Guns n Roses Album
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Vergesst die (ebenfalls sehr guten) UYI-Alben. Appetite for destruction ist DAS Guns n Roses Album. Vom ersten Lied Welcome to the jungle (der beste Gunners Song überhaupt) über Mr. Brownstone (den ich anfangs nicht mochte, aber mittlerweile ebenfalls genial finde) über Paradise City und den weiteren Überhammer Sweet Child O Mine bis zu Rocket Queen am Schluss. Nur absolute Hammer Songs.
Das Album klingt roh, am Anfang vielleicht zu roh für viele (auch mir hat es erst beim dritten Mal anhören wirklich gefallen) aber es macht wirklich Spaß. Vor allem muss man sich die Gitarren anhören. Ein Kritiker hat mal geschrieben, dass Izzy Stradlin der Rock'n Roll in GnR ist. Wenn man sich die Rhythm Guitars mal ganz bewusst anhört wird man feststellen dass das stimmt und genau den Reiz der Musik ausmacht. Das Zusammenspiel von Slash (genial) und (dem leider vollkommen zu unrecht) unterschätzten Izzy Stradlin. Für alle, die sich jetzt Chinese Democracy gekauft haben:
Geht mal zwei Jahrzehnte zurück und hört euch die Ursprünge dieser fantastischen Band an.
Eins der besten GnR Alben
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Habe mir vor kurzem den Longplayer "Appetite for destuction" von Guns n' Roses geholt und war begeistert! Meiner Meinung nach ist "Apetite for destruction" mit eins der besten Alben von GnR, hier findet man bekannte Hits wie Welcome to the jungle oder Paradise city, aber auch Songs wie Think about you gehen tierisch ab. Kann das Album nur jedem Fan von guter Rockmusik empfehlen!
Das Beste von GnR
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir dieses Album 1989 als Platte (hach, die alten Zeiten!) gekauft und höre es jetzt, fast 20 Jahre später, immer noch gern. Für mich war der Kauf damals als 14jährige eine Offenbarung, denn seit diesem Tag höre ich Metal, Punk und die entsprechenden Subgenres.
Bevor GnR mit "Use your Illusion 1+2" zu Megastars aufstiegen und in ihrer Musik schon eher kommerziell wurden, haben sie mit diesem Album einen Klassiker geschaffen, der Songs enthält, die jeder für sich einzigartig sind. Jeder kennt "Paradise City", "Sweet Child of Mine" oder "Welcome to the Jungle", aber Appetite... enthält viele weitere Songs, die ebenfalls oder sogar aufgrund ihres geringen Bekanntheitsgrades noch eher hörenswert sind, da sie so vielfältig sind und sowohl musikalisch als auch textmäßig sehr viel von der Band selbst transportieren.
GnR waren bei diesem Album in unerreichter Höchstform und haben sich damals wie heute von straightem Heavy Metal genauso abgesetzt wie vom Glam Metal a la Poison und Mötley Crüe, die damals die Musikwelt beehrten. "Appetite for Destruction" ist außergewöhnlich und unvergleichbar und gehört in jede Plattensammlung eines Metal/Punk-Fans!!!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: American Idiot

American Idiot von Green Day

Audio CD von Reprise (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2004
Zoom ± Produkt-Bild: American Idiot

Tracks:

  • American Idiot
  • Jesus Of Suburbia
  • Holiday
  • Boulevard Of Broken Dreams
  • Are We The Waiting
  • St. Jimmy
  • Give Me Novacaine
  • She's A Rebel
  • Extraordinary Girl
  • Letterbomb
  • Wake Me Up When September Ends
  • Homecoming
  • Whatsername

Produktbeschreibung


AMERICAN IDIOT
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5 Kundenrezensionen:

Danke George!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Wir, die wir in unserer gesamten Karriere nicht einen politischen Song geschrieben haben, die wir uns seit der Gründung auch nicht einmal politisch, oder in irgendeiner Form zum gegenwärtigen Tagesgeschehen geäußert haben; wir, deren Songs sich immer zuverlässig unter der 3 Minuten-Grenze bewegten und deren textliche Hauptbestandteile immer nur Mädchen, Drogen und Abhängen waren und die wir auf das Image des unreifen Rotzlöffels immer größten Wert gelegt haben, schmeißen plötzlich ein Konzeptalbum über die Ungerechtigkeit der amerikanischen Innen-, Außen-, und Sozialpolitik auf den Markt, kleiden uns wie Zuhälter, machen in Interviews plötzlich auf seriös und drehen richtig teure und episch aufbereitete Videos: Und das alles nicht etwa, nachdem George Bush 2000 ins Weiße Haus gewählt wurde, sondern 5 Jahre danach, als alle Welt schon gegen Bush war und Interpreten wie Ministry, Jello Biafra und sogar die Dixie Chicks den Weg zum musikalischen Bush-Bashing freigemacht haben - und damals noch echte Anfeindungen ertragen mussten.

Nun gut, die Verspätung dieses Protestalbums ist kein faires Argument; besser spät als nie, kann man da sagen, aber wenn man sich diese Scheibe anhört, dann fällt einem doch wieder auf, dass ein weiter Graben liegt, zwischen ernsthafter politischer Agitation durch künstlerische Betätigung und bloßem Agitprop, der an die niedrigsten Instinkte appelliert, und für den sich konsequenterweise immer eine verlässliche Fangemeinde von pickeligen Kindern im Rüpelalter finden, die zwar keine Steuern bezahlen und noch bei ihren Eltern wohnen, aber schon angeblich genau darüber bescheid wissen, dass wir "vom System" ausgebeutet werden.

Um es klar zu sagen: Wenn man rein nach dem musikalischem Mehrwert geht, dann ist "American Idiot" (herrlich subtiler Titel übrigens) ja gar nicht schlecht; was mich nur abstößt, ist die Selbstgefälligkeit, das Gewollte und nicht Gekonnte dieser Musik: Vom aggressiven Eröffner, mit dem man auf zukünftigen Touren Konzerte eröffnen wird und die Massen zum Kochen bringt, über die gefühlsduselige Ballade eines gewissen Boulevards, zu den sage und schreibe zwei Liedern, die die 9-Minuten-Grenze überschreiten, trieft diesem Album die Gier und die Gewissheit auf den kommerziellen Erfolg aus allen Poren. Die Jungs von Green Day haben mit diesem Album nichts riskiert, sie sind auf den fahrenden Zug aufgesprungen, als Bush hassen schon Michael Moore reichgemacht hat, und haben politische Opposition zu einem harmlosen Massenartikel reduziert, das man nach dem selben Prinzip zu sich nimmt, wie Kaugummi aus einem Automaten.

"American Idiot" ist das höchste der Gefühle für eine Zielgruppe, die noch nie in ihrem Leben eine Zeitung gelesen hat, aber kann auch nur irgendjemand, der sein 16. Lebensjahr schon hinter sich hat, dieser einstündigen Anhäufung von Vereinfachungen, banalen und veralteten Einsichten (Textauszug: "a nation controlled by the media") und politischen Halbstarkenphantasien, mehr als 3 Sterne geben? Ich sage nein.
Seit "Dookie" hatten Green Day einen massiven musikalischen Durchhänger, der drei Alben lang anhielt. Nach dem schauderhaften "Warning" dachte man schon an eine Auflösung der Band: Mit "American Idiot" führten sie die Charts an füllten auf der ganzen Welt wieder die Hallen und dürfen sich nun sage und schreibe sechs Grammys ins Regal stellen - das alles haben sie indirekt nur dem Mann zu verdanken, den sie hier dreizehn Songs lang runterputzen.
Nach wie vor ein gutes Pop-Punk-Album
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ja, ich mag Green Day. Dazu muss man stehen. Immerhin haben mich ihre früheren Werke (von "1039" bis hin zu "Nimrod") durch meine Jugend begleitet, und das sind immer noch gute Alben. Spätestens mit "Warning" versuchten Green Day dann, erwachsen zu klingen. Diesen Versuch kann man nicht unbedingt als geglückt ansehen, denn so prall war dieses von vielen Akustikgitarren durchzogene Album dann doch nicht. 2004 kam dann das "Comeback" mit "American Idiot", welches ein voller Erfolg wurde. Die Songs sind im Schnitt wieder flotter, die Texte allerdings nicht mehr so kindisch. Gut, es ist einfach, auf der Anti-Bush-Welle mitzureiten, aber das funktioniert nun einmal (und ist immer noch besser als eine Pro-Bush-Welle). Die Stücke sind immer noch recht einfach gehalten, Ausnahmen bilden da die zwei fast je zehn Minuten langen "Jesus Of Suburbia" und "Homecoming", welche in mehrere Teile aufgesplittet sind. Dass ein Teil von erstgenanntem Stück genau wie "Ring Of Fire" klingt, ist verzeihlich. Mit "Holiday" liefern Green Day sogar eines ihrer besten Lieder überhaupt ab, und sogar die Halbballade "Boulevard Of Broken Dreams" hat den Test der Zeit bestanden. Denn obwohl die Nummer überall rauf- und runtergedudelt wurde, hängt sie mir immer noch nicht zum Halse raus. Nicht jeder Titel auf "American Idiot" ist ein Volltreffer, aber dennoch kann das Album absolut überzeugen.
Eine wirklich gute Scheibe
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also man muss sagen, dass Green Day was wirklich Gutes vorgebracht haben. Dieses Album ist geradezu eine Geschichte, die man gerne hören möchte. Natürlich kann man das Album und jedes seiner Stücke als Einzelne sehen, doch irgendwie bilden die 13 Songs ein Ganzes.
Der 1. Titel haut dann schon mal auf den Putz, eines meiner Lieblingslieder der CD. Was mich ein wneig gestört hat waren nun mal die sher langen Lieder, da mein MP3 Player das nicht so mochte... aber gut, sind einfach klasse.
Tolle CD!
Punkrock, whatever
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich muss meinem Vorredner in einem Recht geben: "Boulevard of broken dreams" und "Wake me up when September ends" sind auf gar keinen Fall "Punkrock-Hymnen" (häääähh??? Punk = schnell + schmutzig), bestenfalls etwas schönes balladenartiges, schlimmstenfalls fast schon kitschig.

Aber egal. Solange es nicht in Überdosis kommt, kann ich mir das anhören. Dass das Zeug die Trötkiste hoch und runter gespielt wird, verdirbt es einem auf Dauer, aber dafür kann Green Day nichts. Der stärkste Song ist "Holiday", fühlt sich eigentlich jemand anderes dabei auch ein bisschen an "The Wanderer" von Iggy Pop erinnert? Aber auch egal, erstklassige Nummer.

Was auch das Album erstklassig macht ist, dass es vom ersten bis zum letzten Song herausragend komponiert ist. Es sind auch ein paar sperrigere Sachen dabei, die aber definitiv Rock der ersten Liga sind. Mit Punk hat das Ganze nur noch manchmal zu tun ... Mainstream sicher (im guten Sinne, als dass es einer Menge Leute gefälllt) aber eben auch einfach Hölle gut.

Ein anderer Vergleich der vielleicht hilft: Was die Hosen mit "Auswärtsspiel" abgeliefert haben ist in etwa das, was Green Day mit "american idiot" abliefert: Das beste Album der "reiferen" Phase, immer noch knackig rockig (und manchmal punkig), aber nicht mehr so fix und dreckig wie die früheren Sachen.
Eine weihnachtliche Überrasching !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hey, hatte eigentlich die CD für ein 11-jähriges Mädchen zu Weihnachten gekauft. Die hatte das aber schon und so konnte ich es behalten. So habe ich es eher widerwillig in den CD-Player gelegt und dann gab es eine tolle Überraschung. Richtig frisch, richtig gut!!!
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Produkt-Bild: For Those About to Rock (Special Edition Digipack)

For Those About to Rock (Special Edition Digipack) von AC/DC

Audio CD von Epc (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2003
Zoom ± Produkt-Bild: For Those About to Rock (Special Edition Digipack)

Tracks:

  • For Those About To Rock (We Salute You)
  • I Put The Finger On You
  • Let's Get It Up
  • Inject The Venom
  • Snowballed
  • Evil Walks
  • C.O.D.
  • Breaking The Rules
  • Night Of The Long Knives
  • Spellbound

Produktbeschreibung


For Those About To Rock

Aus der Amazon.de-Redaktion


AC/DC hatten sich beginnend mit dem 1977er-Album Let There Be Rock von Platte zu Platte qualitativ und kommerziell enorm gesteigert. Der absolute Höhepunkt war mit dem Multi-Mega-Seller und Brian Johnson-Gesangs-Debüt Back In Black erklommen. Klar, daß irgendwann ein Punkt erreicht war, an dem die Band nicht mal eben NOCH einen drauflegen konnte. Daß For Those About To RockBack In Black im direkten Vergleich nicht das Wasser reichen kann, heißt allerdings noch lange nicht, daß die Scheibe schlecht ist. For Those About To Rock ist ein von Producer Mutt Lange massiv inszeniertes, kraftstrotzendes Werk: Brillanthart, mit 'ner Menge Arschtritt, superfettem Drumsound, einer 1a-Gesangsleistung von Brian usw. Das Manko sind die Kompositionen an sich. AC/DC verlassen sich zu sehr auf ihre gewohnten Trademarks und schaffen es trotz des hohen Gesamtniveaus anders als noch auf Highway To Hell oder eben Back In Black nicht, sich die Klassiker im Akkord aus dem Ärmel zu ziehen. Der einzige wirkliche Evergreen dieses 1981er-Albums bleibt daher der Titelsong. --Jan Jaedike
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5 Kundenrezensionen:

Mein AC/DC Lieblingsalbum
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich gebe es gerne zu, aber das Album ist mein Lieblingsalbum von den Australiern. Als das album 1981 erschien war ich Feuer und Flamme für dieses geniale Stück Musik und das hat sich bis heute nicht geändert.
Alleine der Titeltrack ist nicht nur ein Konzerthighlight, sondern einer meiner absoluten Lieblingstitel.

Wenn es auch aus kommerzieller Sicht nicht an "Black on black" anschließen konnte, ist es für mich noch ein wenig wertvoller, da sie hier beweisen, dass sie das einmalige Niveau halten konnten.

Einfacher gradlieniger Rock, wie man ihn auch von AC/DC erwartet. Ein Titel stärker als der andere und keine Füllstücke.

Produziert wurde das Album von Robert John Lange, den wir vor allem von den Produktionen von Bryan Adams und Shaina Twain kennen, aber auch vom aktuellen Nickelbackalbum.

Anspieltipps: For Those About to Rock (We Salute You), Put The Finger on You, C.O.D.
würdiger nachfolger von BACK IN BLACK
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
1981, das 2. ac/dc album mit brian johnson als sänger ist mehr als nur geil.
das teil groovet, rockt und ist im sound einfach unereicht.
sehr gut remastert.
der titelsong, let`s get it up und I put the finger on you
finde ich hier am besten.
ansonsten der gewöhnliche, aber unverkennbare und super geile sound der australier. leider gottes ein album, das immer zu sehr in die ecke gedrängt wird und meistens weit hinter dem schatten von Back In Black steht.
Brian Johnson hat hier noch eine sehr gute stimme und ganz besonders besticht hier der sound des schlagzeuges , gespielt von phil rudd, hervor.
ein sehr gutes werk von ac/dc !!!
Feuer frei ! ! !
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Tolles AC/DC Album. Zwar ist FOR THOSE ABOUT TO ROCK... nicht das beste AC/DC Album, aber dennoch eine super Leistung der Rocker. Nach RAZORS EDGE ist dieses Album das auf dem der meiste Metal mitbeibehalten ist. Denn die früheren Alben POWERRAGE, HIGH VOLTAGE etc. sind eher Blues wie Metal. Darum schon einen Pluspunkt. Zu den Liedern möchte ich hier gar nicht viel sagen. Denn sie sind alle erste Sahne. Gut Gemacht AC/DC!!!

Fazit: Für Fans von Ac/dc und Heavy Metal ein absolutes Muss
Das letzte Monument einer großen Zeit
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das war die letzte Platte von AC/DC, bei der sie noch über jeden Zweifel erhaben waren. Brians Stimme on top, toller Sound (aber nicht so beinahe metal-mäßig scharf wie am Vorgänger), einwandfreies Liedmaterial.
Als Nachfolger von "Back in Black" hatte sie es natürlich nicht leicht, aber mit der Titeltrack-Hymne gleich zum Einstieg hat die Band das halbe Rennen schon gemacht. Dieses Lied ist bekanntermaßen seither der klassische Abschluss eines AC/DC-Konzertes mit seinem - ich wiederhole mich - Hymnencharakter und den Kanonenschüssen zum Schluss. Ich finde, es verbreitet eine für AC/DC ungewöhnliche Atmosphäre.
Daran schließen gleich mal drei weitere Höhepunkte der Platte an, "Put the Finger on you" und "Let's get it up" machen gute Laune; "Inject the Venom" ist die 'böse' Nummer auf dieser CD; langsam, aber effektiv.
Nummer fünf, "Snowballed", ist keiner meiner Favoriten, weil sie mir ein wenig zu hastig ist, aber der Gesang ist richtig schön bissig.
"Evil walks", wieder eine relativ langsame Nummer, die düster beginnt, dann aber ganz entspannt dahinrollt und eine schön fetten Refrain hat.
"C.O.D." passt gut hinterher und gefällt mir sehr gut, wenn ich auch nicht klar definieren kann, warum. Ist eben ein typischer AC/DC-Song.
"Breaking the Rules" ist mir ein wenig zu unspektakulär, kein Höhepunkt der Platte, aber durchaus hörbar.
"Night of the long knives" wechselt zwischen Hymne (Anfang und Refrain) und typischem AC/DC-Midtempo-Rocker und war das letzte große Stück, dass AC/DC dann für lange Zeit abgeliefert haben.
"Spellbound" steigert sich langsam vom Start weg, kommt aber nicht so richtig in die Gänge. Ist für mich deshalb eine der zwei Nummern auf der Platte, die ich nicht so oft höre, aber das ist bloß Geschmackssache. Auch die beiden (Snowball, Spellbound) reihen sich stilistisch perfekt in die anderen ein.
Kein Grund also, diesem Hammeralbum einen Stern abzuerkennen. :-)
Ich denke, gerade für AC/DC-Einsteiger ist das Album sehr empfehlenswert.
Das schwierigste Album
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Dem Megaseller "Back In Black" zu übertrumpfen war unmöglich, das war auch AC/DC klar. Und diese Bürde ist in den Songs immer wieder präsent - zu schleppend und zögerlich kommen Songs wie "I put the Finger on you", "Let's get it up" oder "Night of the long Knives" daher. Neben dem wunderbaren Titel-Track, der auch heute noch als Zugabe die Fans um den Verstand bringt, strahlen noch "Snowballed" und "C.O.D." diese gewisse Attitüde und Rotzigkeit aus, für die AC/DC schon seit dem Beginn ihrer Karriere stehen.
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Produkt-Bild: Runnin' Wild

Runnin' Wild von Airbourne

Audio CD von Roadrunner (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,78

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Runnin' Wild

Tracks:

  • Stand Up for Rock 'N' Roll
  • Runnin' Wild
  • Too Much, Too Young, Too Fast
  • Diamond in the Rough
  • Fat City
  • Blackjack
  • What's Eatin' You
  • Girls in Black
  • Cheap Wine & Cheaper Women
  • Heartbreaker
  • Hellfire

Aus der Amazon.de-Redaktion


Airbourne werden bereits seit ihren ersten Gigs als die einzig legitimen Erben der großen AC/DC gehandelt, und tatsächlich ist seit vielen Jahren niemand mehr mit einer derartigen Vehemenz in die übergroßen Fußstapfen des Young-Clans getreten wie diese vier australischen Jungspunde.
Schon wenige Takte des fulminanten Openers "Stand Up For Rock´n´Roll" reichen aus, um selbst den lahmsten Sesselpupser in ein wild tanzendes und grölendes Hardrock-Monster zu verwandeln. Airbourne besitzen einen ähnlich hohen Arschtritt-Faktor wie die frühen Backyard Babies, klingen aber noch intensiver und roher. Riffs, Soli, Beats und das furiose Kreischen von Fronter Joel O´Keeffe atmen zu jeder Sekunde AC/DC-Flair, ohne dass das Quartett jemals zu offensichtlich bei seinen großen Vorbildern abkupfert. Ein ruppiger Gossenrock-Hit reiht sich an den nächsten, die Ohrwürmer geben sich breit grinsend die Klinke in die Hand, und obwohl Runnin´ Wild erst das zweite Airbourne-Album ist, schnoddern sich die Jungs mit einer selbstbewussten Souveränität durch ihr Programm, die selbst Angus und Malcolm Respekt abverlangen dürfte. -- Michael Rensen
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Ab geht`s
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Montag, 22.12.08, AWD Dome in Bremen. Das Konzertereignis in Bremen. Die Toten Hosen. Campino sagt den Support an: Airbourne. Nun gut, normal brauche ich das nicht mehr. Im Hintergrund liefen noch AC/DC vom Band, dann stieg diese Kapelle ein. Und das ging dermaßen ab, Leute. Mal abgesehen davon, dass die Jungs viel zu laut waren, aber man konnte sehen und vor allem hören, das da ein Orkan durch die Halle ging. Mir haben alle Songs heftigst gefallen, so dass ich am Dienstag in den Geizistgeilladen gefahren bin, um mir den Silberling zu holen. War parallel zu den X-Mas Songs genau die richtige Mischung. Das Album rockt von A - Z, volle Pulle. Offensichtlich sind die Musiker vom Känguruhcounty darauf spezialisiert, solche Mucke zu machen.
Wer also auf AC/DC steht, macht hier nixx falsch. Fünf Sterne gibt es nur deshalb nicht, weil es zur Genialität halt doch noch ein langer Weg ist und sich zeigen muss, was die Jungs danach abliefern. Fünf heisst ja auch Maximum und nicht mehr zu toppen - obwohl sie nah dran sind.
Also, wie gesagt, wer es laut und schnell mag ist hier richtig. Und Weihnachten ist ja auch gerade wieder vorbei.
Ähnlichkeiten nicht zufällig und beabsichtigt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hier bei dieser wunderschönen Scheibe kann man sich mal darauf beschränken, seine Stimmung wieder zu geben. Die Australier lassen keinen Zweifel aufkommen, dass sie absolute Fans einer berühmten anderen australischen Band sind. Es ist aber keine AC/DC-Coverband, da sie eigene Songs geschrieben haben. Jetzt jeden einzelnen dieser 11 Songs daraufhin zu untersuchen, wo dieses oder jenes Riff bei AC/DC vorkommt, ist absolut müßig, da eine abendfüllende Aufgabe. Grundsätzlich würde das bei mir zum inneren Verriss einer Scheibe führen, weil zu geklaut. Aber hier, völlig unglaublich, wirkt bei mir die Musik so anregend, ich kann nicht anders, alle Songs werden mitgerockt, es wird rumgezappelt, einfach geil. Die Musik kommt so richtig frisch rüber, weiß der Himmel, wie sie das gemacht haben, so dass ich ihnen die gar so offensichtliche Anleihe überhaupt nicht übel nehme. Der Rythmus ist vielleicht durchgängig etwas flotter als AC/DC, vielleicht macht das die Wirkung aus. Der Sänger hat sehr viel von Brian Johnson und ein bisschen was von Bon Scott - elektrisierend. Er bringt vielleicht ein wenig mehr Melodie in die Songs, als es ein Brian Johnson tut und es wirkt, als müsse er sich nicht so strecken, um seinen Gesang hin zu bekommen. Auch fällt auf, dass ein Gitarrengenius wie Angus Young natürlich hier unerreicht bleibt, aber die Gitarrenarbeit ist feinstes Rifffeuerwerk. Egal, hörts Euch an und lasst Euch darauf ein, dass hier nun gar nix originelles Neues geschaffen wird. Ist trotzdem scharfe Mucke und lässt garantiert manche Party rocken.
Neue Hoffnung für den Headbanger
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Habe Airbourne bei Rockantenne gehört und war begeistert. Nachdem ich mir das Album gekauft habe muß ich sagen,daß auf diesem Album nur Hits sind.
Die üblichen Lückenfüller fehlen. Die Musik erinnert mich an die jungen AC/DC. Freue mich schon auf die nächste Scheibe. Als AC/DC Fan kann man beim Kauf von Airbourne nichts falsch machen.
Rose Tattoo
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Erinnert mich vom Gesang her schwer an Angry Anderson von Rose Tattoo. Aber eine klasse CD zum ordentlich mitgrooven. Mir gefällt`s!
Airbourne - Genial
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bin dies Jahr in Wacken gewesen und habe vorher noch nichts über diese geile Band gehört.Live ein absoluter Genuss den Jungs zuzuschauen und vor allen Dingen zuzuhören, starke Bühnenshow, starke Songs, und trotz der musikalischen Nähe zu AC/DC absolut eigenständig.Für mich dies Jahr die absolute ( positive ) Überraschung. Nach Wacken gleich zum Fachhandel und diese CD erstanden, wird garantiert nicht die letzte sein. Ein absolutes Muß für Fans des Genres....
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: All Summer Long (2track)

All Summer Long (2track) von Kid Rock

Audio CD von Atlantic (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 3,95, Angebote ab EUR 1,51

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2008
Zoom ± Produkt-Bild: All Summer Long (2track)

Tracks:

  • All Summer Long (Album Version)
  • Bawitdaba [Explicit Live Version]

5 Kundenrezensionen:

Erbärmlich
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Genauso gut hätte Kid Rock den Song "Sweet Home Alabama" covern können, weil dieser hört sich täuschend ähnlich an. Allerdings wartet man bei "All Summer Long" vergeblich auf den Refrain von "Sweet Home Alabama". Der Song hat keinen Refrain und die Strophe wird in eine Endlosschleife gesetzt, so dass der Song spätestes nach 3 Minuten total langweilig wird. Was Kid Rock da geleistet hat, ist wirklich erbärmlich. Hört sich an wie ein Cover, dass 10mal schlechter als das Original ist.
Absolut geiler Song!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Allein wegen diesem Song habe ich mir das ganze Album gekauft, und ich habe den Kauf nicht bereut. Ein toller Sommerhit! Das Einzige, was an dieser Single ein bisschen schade ist: sie ist mit 2 Songs eindeutig zu kurz. Aber das tut dem Lied keinen Abbruch!
Sweet Werewolves in The Summer of Michigan
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"It was 1989, my thoughts were short my hair was long
Caught somewhere between a boy and man
She was seventeen and she was far from in-between
It was summertime in Northern Michigan...."
(Songtext)

Im August des Jahres 1974 erreicht das aus dem Album "Second Helping" ausgekoppelte "Sweet Home Alabama" der Southern Rock Gruppe "Lynard Skynard" Platz 8 der "Billboard Hot Hundred".....

.....knapp vier Jahre später gelingt dem Sänger & Songschreiber Warren William Zevon mit dem von Jackson Browne und Waddy Wachtel (Gitarrist auf Linda Ronstadts LP "Simple Dreams") produzierten "Excitable Boy" die Veröffentlichung eines der bedeutenden Alben der 1970er Jahre. Die Singleauskopplung "Werewolves of London", bei der Bassist John Mc Vie und Drummer Mick Fleetwood mitgewirkt hatten, erreicht mit Zevon's typisch schwarzhumorigen Lyrics die TOP30 der US-Charts.....

.....zu diesem Zeitpunkt ist Robert James Ritchie gerade mal 7 Jahre alt!

Weitere 30 Jahre später bastelt der Junge aus Romeo/Michigan als "Kid Rock" die Gitarrenriffs, Pianopassagen, Chorus pp. der beiden Songs zusammen. In seinem mit neuem Text besungenen "All Summer Long" Jahr 1989 zählten beide Lieder bereits zu den sogenannten Oldies.

Man kann von "Kid Rock" und seiner Musik halten was man will (ich kann mich nicht als einer seiner Fans bezeichnen), mit "All Summer Long" ist ihm jedoch nicht nur ein geschäftsträchtiger Sommerhit gelungen. Die gecoverten und gemixten Passagen sind -gewollt oder ungewollt- auch eine Reminiszenz an die am 20. Oktober 1977 bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommenen Mitglieder der Gruppe "Lynard Skynard", allen voran Frontman Ronnie Van Zant, und den 2003, infolge einer Krebserkrankung verstorbenen Warren Zevon. Ein Ohrwurm, der die "Kids von heute" mit wichtigen Vertretern der "1970er Jahre Musik" bekannt machen, und bei älteren Semestern nostalgische Gefühle wecken kann....

und deshalb gibt's von timediver® 5 Amazonsterne.
Netter Sommerhit
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Idee, zwei Songs mit neuem Text zu einem neuen zusammenzubasteln mag nicht neu oder originell sein, aber der Song hat was und macht gute Laune für den Sommer. Mir gefallen auch die beiden Originale, aber warum statt einer banalen Coverversion nicht einen 'neuen' Song daraus machen. Übrigens habe ich gelesen, dass 'All Summer long' nicht als Single vorgesehen war und erst ausgekoppelt wurde, nachdem der Song im Radio rauf- und runtergeduldelt wurde.
Das Video darf man sich allerdings nicht ansehen. Das ist oberpeinlich...
Wow, der Song macht richtig Spaß !!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin kein Kid Rock Fan. Aber dieser Song macht richtig Spaß. Da wirft man die CD ins Autoradio macht das Verdeck auf und fährt an einem schönen Sommertag durch die Landschaft.

Kurz gesagt ein toller Song, für den Sommer.

Gut gemacht Kid Rock.
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Produkt-Bild: Ballads of a Hangman

Ballads of a Hangman von Grave Digger

Audio CD von Napalm Rec (SPV)
Preis bei Amazon: EUR 15,97, Angebote ab EUR 14,49

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Ballads of a Hangman

Tracks:

  • The Gallows Pole
  • Ballad Of A Hangman
  • Hell Of Disillusion
  • Sorrow Of The Dead
  • Grave Of The Addicted
  • Lonely The Innocence Dies
  • Into The War
  • The Shadow Of Your Soul
  • Funeral For A Fallen Angel
  • Stormrider
  • Pray
  • Jailbreak (Bonus Track)

4 Kundenrezensionen:

Eines der Besten Grave Digger-Schöpfungen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Grave Digger-Alben sind halt grundsätzlich arg limitiert; alleine schon durch die gewöhnungsbedürftige Stimme von Chris Boltendahl.Nachdem das letzte Album etwas epischer und mit ein wenig variableren Harmonien angelegt war bekommt der geneigte Grave Digger-Fan hier wieder typisches Futter geliefert das etwas mehr an die ersten Alben der Band erinnert.Die Songs hören sich wie aus einem Guss an und die Main-Riffs sind knackig komponiert und auch gekonnt produziert.
Hier werden keine Gefangenen gemacht, hier gibts gekonnt was auf die Glocke.Kurze,prägnante,auf den Punkt gebrachte Songs,dazu noch eine Ballade mit einer Gast-Sängerin und zum Abschluss des Albums noch die Single "PRAY",die übrigens ganz hervorragend gelungen ist; melodisch und Radio-tauglich - damit grenzt sich der Song erfrischend von den anderen Songs ab - ein richtig kleiner Hit.Überhaupt hört sich das Neue Album frischer an als zuletzt,als wollten es Grave Digger nun wirklich nochmal wissen.Für mich gehört dieses Album mit zum Besten was ich jemals von der Band gehört habe.
Man kann es durchhören ohne dass Langeweile aufkommt.Obwohl ein zusätzlicher Gittarist dabei ist kann ich dass beim besten Willen nicht heraushören im Vergleich zu den vorherigen Alben -- das wirkt sich wohl eher bei Live-Konzerten aus.Grave Digger haben ja schon jeher mit mehreren Gtarren-Spuren aufgenommen.
Ein schönes Album das jedem Hardrock-Fan ans Herz gelegt ist.
gut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die deutsche Metallegende Grave Digger startete in den frühen 80ern als Quartett und mit den Jahren kam noch der Keyboarder HP Katzenburg dazu. Doch 2007 wurde die Band erneut schwanger und stellte Thilo Hermann (Ex-Running Wild und Risk) an der Gitarre ein! Zwei Gitarristen und ein neuer Deal mit Napalm Records waren die Neuigkeiten aus dem Bandcamp. In einem Interview las ich die ehrlich klingende Begründung von Manni Schmitt, dass es ihm schwer fallen würde sich neue Riffs auszudenken, Thilo brachte seiner Meinung nach frischen Wind und das hört man dem cool betitelten Album "Ballads Of A Hangman" auch direkt an! Mit einem genauso superben Artwork wie beim musikalisch starken Vorgänger "Liberty Or Death" hat man wieder ein Cover, was in bester Bandtradition steht. Der Sound ist für meine Ohren um einiges druckvoller und allen Bereichen besser als beim Vorgängerwerk. Die Songs stehen da in nichts nach, klingen typisch nach Grave Digger, was schon aufgrund des Gesangs von Onkel Bolthendal so ist, aber haben diesen Überraschungseffekt, so dass viele der starken Riffs überraschend neu tönen, aber insgesamt die Band für den Fan vertraut klingt. Ein Kunststück, was unzählige Bands nicht geschafft haben! Entweder wird sich selbst kopiert und immer dasselbe Album mit anderen Titeln gemacht oder die Band klingt komplett anders und dann werden Fans vergrault! Irgendwie klingen Grave Digger jetzt bissiger und jünger. Mancher Gitarrenpart erinnerte mich sogar an deftigeren Stoff von Immortal und Co. Egal ob im Midtempo wie bei der Ohrwurmsingle "Pray" oder bei schnelleren Stücken, Grave Digger gehören auch 2009 nicht zum Alteisen und sollen noch lange weitermachen!
Unspektakulärer "German-Metal"
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
So so, Neues von Grave Digger, gegründet 1980, mit dem äh... ich glaube 15. Studioalbum.

Ein nicht unbedingt originelles Intro (mh mh mh mh.... oh, oh!) eröffnet eine typische "German-Metal" Platte, und geht sogleich in den Titelsong "Ballad Of A Hangman" über. Eine mittelmässige Speednummer mit 08/15 Refrain und einem recht guten Solo. "Hell Of Disillusion" ist dann erwartungsgemäss eine Midtemponummer, wiederum mit gutem Solo und einem netten Break, aber auch hier fällt wieder der einfallslose Refrain und gerade mal befriedigendes Songwriting auf.

"Sorrow Of The Dead", "Into The War" und "Stormrider" sind belanglose Speedsongs, "Grave Of The Addicted" oder "The Shadow Of Your Soul" ebenso unspektakuläre Midtempostücke.

Schlimm ist "Lonely The Innocent Dies", der völlig misslungene Versuch eine Halbballade zu komponieren, allerdings passt dazu die schreckliche Stimme von Gastsängerin Veronica Freeman (Benedictum), übel übel!!!

Die Stimme von Boltendahl ist sicher auch nicht jedermanns Sache, es gibt auf alle Fälle bessere Sänger im Metalbereich.

Objektiv betrachtet ein im unteren Mittelmass angesiedeltes Metalalbum, welches nur die technischen Fertigkeiten der Musiker (die Soli allgemein und einige Breaks sind stark, da gibts nix zu meckern) vor einer Zwei-Sterne Rezension rettet!!!
Fast schon Grabschänderei!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Totengräber macht sich wieder an die Arbeit. Und mit "Ballads Of A Hangman" wird bereits das 15. Kapitel der musikalischen Karriere der deutschen Metal-Institution aufgeschlagen. Nach dem etwas durchwachsenen "Liberty Or Death" aus dem Jahre 2007 erscheint nun also der heiß erwartete Nachfolger. Anfang Jänner des nächsten Jahres ist es dann so weit!

Ich hatte bereits die Ehre mir die Promo-Version dieser Scheibe anzuhören und was soll ich sagen, ich bin hin und her gerissen. Auf der einen Seite können GRAVE DIGGER mittlerweile auf eine Vielzahl hochkarätiger Songs bzw. Alben zurückblicken und haben eine treu ergeben Fanschar, die jede noch so blödsinnige Textpassage auswendig mitgrölen kann, auf der anderen Seite bieten Frontsau Chris Boltendahl und seine Back-Mannschaft in den letzten Jahren nicht mehr unbedingt zwingendes Material.

Natürlich muss man dabei die langjährige und erfolgreiche Karriere der Jungs berücksichtigen und das sie ihr Handwerk verstehen, muss wohl nicht noch eigens erwähnt werden und trotzdem fehlt mir auf der neuen Platte das gewisse Etwas.

Klar, "Ballads Of A Hangman" kann auf alle Fälle etwas, die Doublebass treibt einem das Trommelfell aus den Gehörgängen und Boltendahl thront noch immer über den zweifelsfrei eingängigen Melodien. Nur das Neue, das Frische fehlt.

Die mystische Grundstimmung wurde zwar erneut gut eingefangen und auch produktionstechnisch sind keine Mängel festzustellen, die Solis rocken, die Riffs sitzen und auch die Texte sind nicht so schlecht, wie man sie von manchen Genre-Kollegen schon gewöhnt ist und trotzdem handelt es sich hierbei nicht um wirklich hervorragendes Material.

Der Titeltrack, das harte "Grave Of The Addicted" oder das schnelle "Funeral For A Fallen Angel" sind zwar Metal-Brecher vor dem Herrn, doch die gesamte Scheibe kann einfach nicht überzeugen. Titel, wie "Hell Of Disillusion" oder "Into The War" bedienen einfach jedes bekannte Metal-Klischee und baden förmlich darin. Schade, denn man merkt, dass GRAVE DIGGER noch einiges auf der Platte hätten, doch zu einer rundum gelungenen Scheibe reicht es wohl nicht mehr.

Ansonsten weiß das Material durchaus zu gefallen, nichts Besonderes, aber trotzdem gut. Das Cover-Artwork ist erneut gelungen und die Institution wird wohl weiterhin erfolgreich sein, auf Tour gehen und wieder ein neues Album einspielen!

Knappe vier Sterne für ein qualitativ zwar gutes, aber nicht zwingendes Heavy Metal-Album!
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Produkt-Bild: Tinnitus Sanctus

Tinnitus Sanctus von Edguy

Audio CD von Nuclear Blast (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 17,95, Angebote ab EUR 15,72

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Tinnitus Sanctus

Tracks:

  • Ministry Of Saints
  • Sex Fire Religion
  • The Pride Of Creation
  • Nine Lives
  • Wake Up Dreaming Black
  • Dragonfly
  • Thorn Without A Rose
  • 9-2-9
  • Speedhoven
  • Dead Or Rock
  • Aren't You A Little Pervert Too? Bonustrack
  • Catch Of The Century Live
  • Sacrifice Live
  • Babylon Live
  • Lavatory Love Machine Live
  • Tears Of A Mandrake Live
  • Vain Glory Opera Live
  • Superheroes Live
  • Fucking With Fire Live
  • Avantasia Live
  • King Of Fools Live

5 Kundenrezensionen:

Magnum Opus
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da ist es nun also: das Album auf das mal wieder die gesamte Powermetalszene gewartet hat: "Tinnitus Sanctus" knüpft zwar logisch an den Vorgänger "Rocket Ride" an, dennoch gibt es keine Wiederholung. Altbewährtes wird weiterentwickelt und erfolgreich mit neuen Elementen verknüpft; mehr Rock, mehr Bombast, mehr... Country? Ja, Country. Auf dem Bonustrack "Aren't you a little pervert, too?!" schwingen "Granato Rambocco and The Killers" ganz metallisch die Westerngitarre. Doch dies bleibt der einzige klamaukige Song auf der Platte (auch wenn "Dead or Rock" fast ein wenig an Manowar erinnern könnte...). Der Rest mutet jedenfalls im Großen und Ganzen ernster an, wenn auch gespickt mit feiner Ironie (Erdferkel?!).
Eine Popballade suchen Nörgler diesmal vergeblich schade eigentlich! Das hymnische "Thorn without a Rose" ist aber ein mehr als akzeptabler Ersatz.
Wie von diversen Kritikern bereits angekündigt, stellt das epische "Dragonfly" in der Tat einen gigantischen Höhepunkt dar, einen Powermetalsong der Superlative mit progressiven Elementen. "Speedhoven", eine augenzwinkernde Hommage an den allseits bekannten Komponisten, wäre ebenfalls ganz weit oben auf der Liste zu nennen, ebenso die erste Singleauskopplung "Ministry of Saints", die mit düsteren Vocals und noch düstereren Gitarren aufwartet und dabei doch melodisch bleibt. Lückenfüller, wie man sie bei anderen Bands findet, gibt es hier keine; alle Songs kommen frisch und voller Überzeugung daher ein Fest für die Ohren, die bei diesem Klang gar nicht bluten müssen. Denn Herrn Sammets Stimme schallt variabler als je zuvor aus den Boxen und auch die Gitarren kommen extrem fett - ein weiteres soundtechnisches Meisterwerk aus dem Hause Paeth.

Das alles ist sicher nichts für Früher-war-alles-besser-Jammerlappen, aber für alle anderen gilt: auch der ursprünglich geplante Titel "Magnum Opus" wäre hier nicht fehl am Platz gewesen. Also: Pommesgabeln hoch und ab in den nächsten Plattenladen!
Anders als gewohnt, aber ein Super Album!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer EDGUY kennt weiß, dass sich ihre Musikrichtung mit jedem Album immer ein wenig ändert - wie ich finde auch damit immer besser. Zum Beispiel kann man Kingdom Of Madness nicht mit einem Rocket Ride vergleichen...letzteres war schon einfach nur ein geniales Album.

Mit Tinnitus Sanctus haben EDGUY nun - so meine ich - auch noch dieses übertroffen. Wie auf allen EDGUY-Alben sind auch bei Tinnitus Sanctus einfach alle Songs genial!

Songs wie "Ministry of Saints", "9-2-9" oder "Speedhoven" sind sehr bombastische Nummern mit sehr einprägsamen Melodien und begeistern wie man es von EDGUY gewohnt ist, mit sehr melodischen, eingängigen Refrains.

Auch ist mit "Thorn Without A Rose" wieder, wie man es von dieser Band kennt, eine sehr schöne, ruhige und harmonische Ballade auf dem Album enthalten, die trotzdem - vor allem mit einem eingängigen Refrain - "richtig reinhaut".

Die Lead-Gitarre von "Dragonfly" erinnert mich immer etwas an AC/DC.
Dieser Song ist anfangs auch eine relativ ruhige Nummer mit einem tollen Gitarrenriff, die dann später aber "wirklich abgeht"

Zu dem Song "Aren't You A Little Pervert Too" kann man nicht viel sagen :-D. Außer dass man hier wieder den super Humor der Band bemerkt.
Echt ein Hammer-Song!!!

Auch alle anderen Songs sind einfach Klasse.
Außerdem wurde dieses Album vor allem von einem großartigen Chor unterstützt, welcher den meisten Songs noch einmal richitg "Power gibt". ;-)

Zudem möchte ich sagen, dass es unnötig ist, dieses Album nicht zu "würdigen",

1.)nur weil sich der Stil der Band geändert hat. Sicher ist es anderst als frühere Alben der Band, aber ich bin der Meinung EDGUY wurde immer besser und ist mit diesem Album bei dem genau richtigen Musikstil angelangt.

2.)weil es sich nicht anhört wie Avantasia. Klar ist es mit Tobias Sammet der selbe geniale Song-Writer, aber es ist einfach EINE ANDERE BAND!

Fazit: Tinnitus Sanctus ist ein neues, frisches Album der Band, mit dem sie bei einem neuen Musikstil angelangt sind, der genau der richtige ist und perfekt zu ihnen passt.
Wie immer bei EDGUY ein Klasse-Album!!!
Ausführliche Kritik nach etwa 50 Durchläufen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
(Anmerkung vorweg: Ich nix weiblich, aber wir ham so eine Art Familien-Account der Leute die hier wohnen)
Tinnitus Sanctus... joa, so könnte man eigentlich das Piepen in den Ohren taufen, wenn man von einem Metal-Konzert kommt. ;)
Aber auch als Albumtitel nicht shclecht.^^
Nachdem ich dem Album jetzt knapp 50 Durchläufe gegeben habe (ja ich höre viel Musik am Tag), wage ich mich auch einmal an ein Review der einzelnen Songs und schreib am Ende ein wenig zum Gesamteindruck. Wer nicht so viel lesen will, kann also einfach zum letzten Absatz scrollen.

"Ministry Of Saints" finde ich als Song recht gut, sehr eingängige Nummer und schließlich auch für mich der Grund gewesen, das Album zu holen. Machte auf mich persönlich einen deutlich besseren Eindruck als die Vorab-Single "Superheroes" von "Rocket Ride". Der perfekte Opener für das Album ist es meiner Meinung nach allerdings eher nicht. Ein Opener soll so richtig fetzen und mit einem spektakiulären Intro oder einem treibenden Quereinstieg ins Lied beginnen, das ist bei "Ministry Of Saints" leider nicht der Fall. "Sex Fire Religion", "Nine Lives", "Wake Up Dreaming Black" oder "Speedhoven" (besonders Speedhoven!) hätte ich als Opener für geeigneter gehalten.

"Sex Fire Religion" ist einer der eingängigen Songs, schon beim ersten Hören des Albums bleibt dieser Refrain im Ohr. Definitiv ein richtiger Mitgröhl-Song, der sicher live gut zünden könnte. Kenne eigentlich keinen anderen Edguy-Song den ein Publikum so gut mitsingen könnte ohne ihn zu verhunzen. Entgegen dem ersten Verdacht finde ich den Song jetzt auch immer noch gut, der geht einem trotz der Wiederholungen nicht auf die Nerven, dafür hatter einfach zu viel Power.

"The Pride Of Creation" ist eigentlich nicht ganz mein Fall, obwohl es sich hier um einen Song handelt, der vergleichsweise viele "typische" (Speed) Power Metal Elemente enthält. Wohl das fröhlichste, melodischste Stück auf dem Album, trotz des eher rebellisch-kritischen Textes. Andererseits beeinhaltet es auch eine der besten Passagen auf dem ganzen Album (ab "running in the dust...").

"Nine Lives" ist ein Rock-Höhepunkt des Albums, super rockig, geht einfach ab und das obwohl es verglichen zu den anderen Songs eher slow-mid-Tempo ist.

Bevor ich mir das Album geholt habe, habe ich ein Online-Review gelesen, in dem als einziger Negativpunkt "Wake Up Dreaming Black" angekreidet wurde. Dem kann ich absolut nicht zustimmen, der Song ist super. Vom Stil her ähnlich wie "The Pride Of Creation", also im Vergleich zum Hardrock/Heavy Metal lastigen Gesamtsound des Albums hat der Song sehr viel Power Metal Einfluss und ist eines der wenigen Lieder, die man auch vielleicht auf einem frühen Edguy-Alben hätte finden können. (Abgesehen vom leicht geänderten Gitarrensound)

"Dragonfly" - Ein Wortspiel im englischen, wo die mystisch klingende "Drachenfliege" im deutschen einfach Libelle heißt, oder geht es doch um die Droge "Dragonfly BSD"?
Wie auch immer, der Song ist eins meiner beiden Lieblingslieder von dem Album. Der epischste Song des Albums, der Refrain ist vergleichsweise progressiv für einen Refrain und trotzdem schnell ein Ohrwurm. Auch "Dragonfly" würde schätzungweise live gut ankommen.

"Thorn Without A Rose" ist das einzige, was man halbwegs als Ballade bezeichnen könnte. Aber auch nur halbwegs, sagen wir also Halbballade. Musikalisch gesehen ok, wenn auch nicht grade ein Höhepunkt des Albums, lyrisch gesehen aber sehr gut gelungen.

Mit "9-2-9" kann ich inhaltlich wiederrum nichts anfangen (vllt bin ich auch einfach zu wenig in der Weltgeschichte unterwegs, es wird wohl um ein Hotelzimmer gehen). Alles in allem eine gute Hardrock-Nummer, besonders gefällt mir hier die Bridge zum Refrain (ab "Been sailing...").

Als nächstes folgt dann der Song, der meiner Meinung nach "Dragonfly" das Wasser reichen kann: "Speedhoven". Geniale (teils extreme) Geschwindigkeitswechsel und "lautmalerisch" super aufs Lied zugeschnitter Text und ein Songanfang, der einen sofort mitreisst. Trotz des kurzen, simplen, speedigen Refrain insgesamt wohl das komplexeste Lied. Wäre ein guter Opener fürs Album gewesen und könnte sich als live-Opener eignen. Der Anfangstext könnte vermuten lassen, dass sich die Jungs von Edguy das auch schon dachten.

"Dead Or Rock" ist ein ganz netter Hardrock-Party-Song, aber nicht soo mein Fall. Klingt, grade wegen den aufheulenden Gitarren in den Strophen (dieses Element erinnert stilmäßig z.B. an Iron Maidens "run to the hills") und dem Gitarrensound, sehr oldschool. Könnte ein Song von 1970-1990 sein.

Dann wäre da noch die Fun-Country-Nummer "Aren't You A Little Pervert Too" - ja... ähm... dazu muss man nicht mehr viel sagen.
Eins steht fest (Vorsicht, Spoiler!): "This one is for our troops who beat the shit out of bad people... and their families" ist ein Zitat für die Ewigkeit.^^

Gesamteindruck:
Der Sound des Albums führt den bereits voher eingeschlagenen Weg zu einer Power-Metal-Hardrock-Mischung fort, allerdings deutlich härter und konsequenter zuvor und auch als Avantasia's "The Scarecrow". Ja ich weiß, Avantasia ist als von Edguy völlig unabhängiges Projekt zu betrachten, aber die Stilveränderung von den alten Edguy-Sachen zum heutigen Edguy ähnelt der Veränderung zwischen "Metal Opera Pt1&2" und "The Scarecrow" schon ein wenig.
Eine besonders ins Auge stechende Veränderung: Tobias Sammets Stimme. Nachdem die Stimme ja bereits auf "Rocket Ride" etwas tiefer geworden ist, schlägt er nun deutlich rauhere Töne an. Das könnte einerseits daran liegen, dass er seiner Stimme keine Pause gönnt und eine überarbeitete Stimme nunmal rauher und älter klingt als eine ausgeruhte. Der Alben- und Tour-Output von Tobias Sammet unterstreicht diese These. Es sei noch gesagt, dass die Stimme nicht müde, sondern kraftvoll und gut trainiert klingt, aber sie ist eben deutlich schneller rauher und älter geworden als es normalerweise sein sollte. Vermutlich hat das allerdings auch noch eine andere Ursache: Möglicherweise hat er sich die raue Stimme auch ein wenig an den vielgelobten Gastsängern seines Avantasia-Projektes abgeguckt, so haben ja z.B. Oliver Hartmann und Jorn Lande eher rockig-raue Powerstimmen und nicht etwa hohe klare Power-Metal-Trällerstimmen. Und hier hat Tobias Sammet eindruckvoll gezeigt: Das kann er auch. Zusammen mit seinen seinen kraftvollen hohen Tönen schon ein beeindruckendes Gesangsspektrum.
Nach den etwa 50 Durchläfen, die ich dem Album gegeben habe, wage ich zu vermuten, dass es sich hier um ein "Evergreen-Album" (weiß nicht wie ichs sonst nennen sollte) wie z.B. "Mandrake" handeln könnte. In den ersten Anläufen klingt es ok, reißt aber nicht vom Hocker, aber dafür wird es bei jedem hören besser. Dazu ist es ein Album, dass man durchhören kann, es gibt keine Hänger die man skippen muss und tatsächlich kein einziges schlechtes Lied. Im Moment sind es hauptsächlich Presse und eingefleischte Edguy-Fans, die dieses Album loben, während alteingesessene Power-Metal-Fans dem alten Edguy-Sound hinterhertrauern, aber wenn die nächsten Alben grob gleichen Stil sind, werden die Jungs ihr Werk "Tinnitus Sanctus" noch verfluchen, denn es wird ihnen immer wieder vorgehalten werden und einige Songs daraus werden sicher zum absoluten Muss auf den Konzerten. Auf gut deutsch: Dieses Album ist RICHTIG gelungen!
Tinnitus sanctus" - frisch, frech, facettenreich, fantastisch!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nachdem viele Lieder über einen breiten Stimmenteppich verfügen, der mich an gregorianische Choräle erinnert, und somit hymnenhaft niederschmettert, finde ich den Titel-zumindest da Latein gewählt- spritzig und passend.

Meiner Meinung nach kein Album, das einfach mal beim Auto aussaugen durch die Anlage gluckert, sondern eine Scheibe mit Sinn, Geschmack und Köpfchen.
Das konnte ich nach der "Rocket Ride" leider nicht behaupten. Bis auf "Sacrifice" fand ich das letzte Album doch recht kommerziell und teilweise sogar pop-rockig a la Jon Bon Jovi...

Das Neue überrascht mit gekonnt eingesetzten Chören, die von Gregorianik bis Gospel alles abdecken und gewissen Songs die besondere Note verleihen. So wird "The Pride of Creation" adäquat gospelig eingefärbt, wohingegen "Dragonfly" mit einen schweren, schreitenden Chor hinterlegt wird. Langweilig wird dies jedoch nicht. Das Album hat für jeden was dabei.
Von Speed bis laid back ist immer wieder für ausreichend Abwechslung gesorgt.
Es finden sich Nummern wie "9-2-9" zwischendrin, die auflockernd wirken und einfach nur Spass machen.
Ich mag Gitarre und Bass im Refrain bei "Ministry of Saints" sehr gern und das Gitarrensolo in "Nine lives" ist ziemlich gut.

Drums haben auf mich anfänglich sehr stolpernd und untight gewirkt, habe mich aber daran gewöhnt. Wahrscheinlich kommt das von diesem oft "speedmetalligen Hintergrund", mit dem ich in manchen Songs einfach nicht gerechnet habe.
Außerdem ist da ein Akkord (Keys) in der Bridge bei "The Pride of Creation", der danebengegriffen klingt ;-)

Die Ballade auf dem Album finde ich etwas öde. Da hat mir "Save me" auf der "Rocket Ride" besser gefallen. Aber ich möchte die beiden Scheiben generell nicht miteinander vergleichen.
Den Bonustrack finde ich ehrlich gesagt ganz schön blöde. Aber wenn's Spass macht ;-)A bisserl muss a sei...

Dafür saß ich einige Zeit über der Textanalyse zu "Dragonfly". Ich mag Tobias Schreibstil, auch wenn ich manchmal nicht verstehe, was er sagen möchte. "Dragonfly" ist so ein Ding.
Ich verstehe den schweren Chor nicht wirklich. Okay, vielleicht kann ich ihn irgendwie interpretieren, aber was hat sich Herr Sammet dabei gedacht?!
"Speedhoven" ist ebenso ein sehr interessantes Stück.

Ich halte "Tinnitus sanctus" für ein gelungenes, vielseitiges Werk, für welches sich das tiefere Reinhören wirklich lohnt.
Beim ersten Drüberhören fand ich sie ganz okay. Natürlich hatte ich da noch nicht das Gespür für die Feinheiten, die zu entdecken es viel Spass gemacht hat. Ich persönlich bin derzeit dazu gezwungen ins Detail zu hören, weil mein CD Player im Auto das Ding nicht mehr ausspuckt...

Ich bin nicht der eingefleischte Edguy Fan, der die Band seit Jahren und stets begleitet und daher alle Alben gut kennt, vielleicht kann ich das alles daher auch etwas objektiver betrachten...

Solange Tobias (und die Band) erhobenen Hauptes hinter der Scheibe steht ist das "Projekt" ohnehin authentisch und wird dem schlimmsten Worthagelsturm standhalten. Und das finde ich gut.
Lieber erhobenen Hauptes leidenschaftlich selbstverwirklicht scheitern, als beim Blick in den Spiegel aufgrund des Verrates schaudern zu müssen.

In diesem Sinne: Top!

Keep on rockin`!
Reinhören und eigene Meinung bilden! Dann kann man auch mitreden!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
So irgendwo hier muß man ja mal anfangen. Wenn ich so lese was die ganzen netten Leute so schreiben, die mit Fachwörtern um sich werfen *Puh* ..... sorry ich bin nicht der durchschnittliche Heavy-Matal-Typ der sich mit jeder kleinsten Feinheit dieser Musikrichtung auskennt.
Die meisten die ich kenne denken "Heavy Metal .... sowas höre ich nicht", mmh ging mir auch so.
Habe aber mal ausversehen was gehört und es gefällt mir. Die mUsik findet ihren Weg zu jenen die offen dafür sind auch mal was neues zu probieren. Letztendlich sollte jeder selbst entscheiden ob dieses Album ihm gefällt.

Ich persönlich höre Edguy noch nicht lange (kannte paar Songs aber habe mich net recht für interessiert) dann sah ich Avantasia in Wacken.... The Scarecrow fand ich genial und der liebe Tobi ließ auch mal den Namnen Edguy --> neues Album im November ..... muß0 wohl nix sagen oder?

Hab inzwischen angefangen die alten Alben an zu hören ja die sind Klasse, habne faast alle etwas mystisches an sich und sind je für sich individuell anders. GUT SO! Keine Wiederholungen!
Edguy sind Abwechslungsreich. Weißt nicht was manche vermissen. Was wäre wenn Tintus Sanctus das erset Album wäre dann könntet ihr nix vergleichen & bewerten.

Was meiner Meinung nach an Musik wichtig ist, sit die Tatsache den Hörer zu faszinieren, ihn träumen zu lassen .... in seinem eigenen "Reich" ein bisschen Spaß & Frieden zu finden, sein Ort um sich zurück zu ziehen.
Meine Mum nennt die musik krach, egal ich höre den "Krach" gern denn für mich macht er Sinn ich verstehe ihn.

Was ihr so an Lieblingssongs habt sind die ersten die einem auffallen. Hört euch nochmal 9-2-9 an der ist naja ich höre den am liebsten (aber ist nur meine Meinung, wehe der wird auf dem Konzert in Hamburg nicht gespielt). Sex Fire Religion & The Pride of Creation sind ebenfalls Titel die man nur empfehlen kann bei dem ersten Titel schmunzeln ja schon einige bei Titel hehe .... hört doch mal rein.

Kann euch nur nochmal sagen hört auf euer Herz und hört was euch gefällt un Spaß macht, man muß nicht dem Trend folgen oder was andere sagen.

An Edguy: Macht weiter so laßt euch nicht verbiegen, ihr lebt eure Musik und das spürt man. Ihr macht das was euch am Herzen liegt Frei nach eurer eigenen Schnauze so soll es sein, so muß es bleiben.
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Produkt-Bild: Misplaced Childhood

Misplaced Childhood von Marillion

Audio CD von EMI (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 4,97, Angebote ab EUR 3,21

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Januar 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Misplaced Childhood

Tracks:

  • Pseudo Silk Kimono
  • Kayleigh
  • Lavender
  • Bitter Suite
  • Heart Of Lothian
  • Waterhole
  • Lords Of The Backstage
  • Blind Curve
  • Childhoods End
  • White Feather

Produktbeschreibung


MISPLACED CHILDHOOD

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die meisten Alben mit der ursprünglichen Marillion-Besetzung sind äußerst schwer verdaulich, gleichwohl aber so etwas wie "Gebetbücher" für die echten Fans. Mit Misplaced Childhood gelingt der Band der Brückenschlag zu einem breiteren Publikum. Befindet sich doch mit "Kayleigh" ein echter Klassiker auf dem Album, der bis heute auf kaum einer Compilation über die Achtziger fehlt. Es ist aber eine Schande, den Hit aus dem Zusammenhalt des Albums herauszuschneiden. Erst in voller Länge dem Hörer zugeführt, eröffnet das nicht ohne Grund mit fließenden Übergängen aufgenommene Werk seine vielschichtigen Qualitäten. So wird die eben noch gehörte Melodie ein oder zwei Stücke später in anderem Zusammenhang zitiert und Marillion besitzt eine Dynamik, die vom brummigen Keyboard-Teppich bis zum perfekt gespielten Heavy-Arrangement dem großen musikalischen Können der Band ein weites (Spiel-)Feld bietet.
Um der inhaltlichen Aussage von Misplaced Childhood beizukommen, reicht ein simples Wörterbuch sicher nicht aus. Typisch für Marillion führt uns Sänger Fish durch Metaphern und Bilder, die man letztlich gar nicht vollständig verstehen muß und kann. Die Wirkung des Werkes bleibt so oder so nicht aus, denn Misplaced Childhood ist eine geglückte Verbindung von hohem inhaltlichem Anspruch und musikalischen Höhenflügen. --Wolfram Lumpe
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5 Kundenrezensionen:

Einfach toll!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir diese CD eigentlich nur wegen "Lavender" gekauft. Bis dato habe ich Marillion überhaupt nicht gekannt. Na ja, ausser "Kayleigh" natürlich. Allerdings wusste ich nicht von wem das ist.

Ich muss anderen Rezensoren durchaus Recht geben. Es handelt sich um ein Konzeptalbum. Der Einfluss von (den jüngeren) Genesis ist nicht zu überhören und doch ist es einzigartig, was allerdings auch sehr an der Stimme von "Fish" liegt. Die CD läuft bei mir jedenfalls mittlerweile im Dauerbetrieb.
Kommerziell erfolgreichstes Album von Marillion
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Misplaced Childhood ist das bis dato erfolgreichste Marillion Album und das ganz zurecht.

Es ist eine Weiterentwicklung der beiden schon genialen Alben "Script for a jesters Tear" und "Fugazi". Waren diese beiden Alben noch geprägt von komplexen Texten und komplexen Kompositionen ist "Misplaced Childhood" teilweise einfacher gehalten und bietet wunderschöne Melodie. Ebenfalls gibt es hier den komplexen "PROG-Rock" als Gegenstück.

Misplaced Childhood ist ein Konzeptalbum das von der Kindheit und Jugend im schottischen Edinburgh erzählt. Es schwankt zwischen großer Euphorie und starken Depressionen. Fish hat hier ein Meisterwerk geschaffen.

Herausragend ist der Single "Kayleigh", sowie die zweite Single "Lavender", welche beide unbedingte Anspieltipps sind.
Die dritte Single aus dem Album war "Heart of Lothian"

Die weiteren Songs sollte man in komplettetr Länge hören, da sie erst hier ihren Charme entfalten. Absult genial finde ich den Titel "Blind Curve", welcher alleine schon durch die Länge von über 9 Minuten aus dem Album herausragt.

Insgesamt ein perfektes Album, das mit einer Spielzeit von leider nur 41 Minuten schon zu Ende ist. Aber es gibt ja auch noch die 2 Cd Edition und die ist auch nicht zu verachten.
Marillions bestes Album!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mir gefällt dieses Album von Marillion am besten.Die fließenden Übergänge sind köstlich; die CD hört sich wie aus einem Guss.Tipp-lassen Sie es leise im Hintergrund laufen, während Sie sich mit Ihrer Liebsten beschäftigen-sie fragt mit Sicherheit nach dem Interpreten!
Ein musikalisches Meisterwerk von und mit "Onkel Fish"...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als das Album 1985 auf den Markt kam- und in den gängigen Jugendgazetten rezensiert (und beworben) wurde, habe ich nur ungläubig mit dem Kopf geschüttelt, denn Marillion wurden als musikalische Nachfolger u.a. von Pink Floyd bezeichnet (und das waren zu der Zeit meine wirklichen "Heroen"...).
Dennoch kaufte ich mir, rein interessehalber, die damalige Vinylausgabe.
Die wunderschöne Cover-Artwork von Mark Wilkinson sprach mich wirklich unglaublich an, denn sie besaß eine "Symbol-Kraft"- und machte neugierig auf den musikalischen Inhalt...
Was soll ich sagen: Diese Platte gehörte bereits nach den ersten Hördurchläufen zu meinem "Lieblingsalbum".
Wunderschöne harmonische, aber auch bedrohliche Melodien zwischen Frustration und Lebensglück auf der Suche nach der "verlorenen Kindheit", die am Ende ja (bekanntlich) auch "wiedergefunden" wird...
Dieses Album muß man selbst erfahren- und offen dafür sein, dann wird die Musik ihre Wirkung nicht verfehlen...
Die Doppel-CD-Ausgabe ist digital remastered mit einem aufwendigen Booklet, wo u. a. alle beteiligten Musiker ihre Statements zu der Produktion von MC, und Anekdoten, zum Besten geben- sehr interessant und aufschlußreich!
Die zweite CD beinhaltet Demo-Versionen, welche die Entstehungsgeschichte verdeutlichen, aber man darf hier keine gehobene Klangqualität erwarten!!!

Ein wunderbares Konzeptalbum, was man immer wieder hören- und neu entdecken kann!
MARILLON - MISPLACED CHILDHOOD - Mehr als nur KAYLEIGH und LAVENDER
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album ist für die Band Segen und Fluch zugleich. Segen, weil es MARILLION international die Berühmtheit, Anerkennung und auch finanziellen Wohlstand brachte, die sich jeder Musiker wünscht. Auf der anderen Seite aber eben auch Fluch, weil die Erwartungen an die Band sich durch die beiden Hit-Singles KAYLEIGH und LAVENDER in eine bestimmte Richtung entwickelten, die MARILLION eigentlich nicht erfüllen wollten.

Aber MISPLACED CHILDHOOD ist eben viel mehr als nur die beiden Singles. Besonders in musikalischer Hinsicht ist das Album in der CD-Version mittlerweile ein Longtrack (auf der LP ging dies verständlicherweise nicht, so dass es dort zwei lange Songs waren), da alle Lieder ineinander übergehen und es manchmal schwer fällt zu erkennen, wo denn der eine Track aufhört und der nächste beginnt. Auch auf MISPLACED CHILDHOOD sind die Einflüsse der klassischen Prog-Rock-Größen wie den Ur-GENESIS deutlich zu erkennen (so sind einige der Soundscapes von Keyboarder MARK KELLY sehr nah an den TONY BANKS-Sounds von GENESIS und auch STEVE ROTHERY zitiert mehr als einmal STEVE HACKETT ohne, dass die beiden aber zu platten Kopien werden). Die Songs sind mit den bekannten Ausnahmen alle komplex arrangiert und mit elegischen Melodien (besonders von STEVE ROTHERYs Gitarre) versehen, die ihnen eine musikalische Einmaligkeit verleihen.

Lyrisch beschäftigt sich das Album mit den Problemen des Erwachsenwerdens, den persönlichen Problemen, neuen Herausforderungen, gesellschaftlichen Problemen etc. Dabei zeigt FISH einmal mehr seine Fähigkeiten als begnadeter Texter, der es schafft, aus seiner ganz persönlichen Erfahrung allgemeingültige Lyrics zu formulieren, von denen sich auch Menschen mit ganz anderem persönlichen Hintergrund und anderen Erfahrungen berührt und repräsentiert fühlen. Auch heute noch wird kaum eine Textzeile bei Konzerten so aus voller Inbrunst vom Publikum intoniert wie I WAS BORN WITH A HAERT OF LOTHIAN".

Soundtechnisch finden MARILLION auf MISPLACED CHILDHOOD zum ersten Mal so richtig zu sich, denn das Album verbindet die Wärme des Debütalbums SCRIPT FOR A JESTER'S TEAR mit der technischen Perfektion des Nachfolgers FUGAZI. Produziert wurde das Album von CHRIS KIMSEY (der unter anderem noch für die ROLLING STONES, INXS, THE CULT, KILLING JOKE und YES tätig war). Die Musiker loben ihn heute noch dafür, dass er ihnen ermöglichte, Musik als Kunstform zu begreifen und er ihnen beibrachte auch im Studio eine Art Live-Atmosphäre zu kreieren, bei der jeder Musiker auf die Spielweise des anderen achtet und eingeht.

Das Cover wurde einmal mehr von MARK WILKINSON kreiert, der dabei auf eine Drogen-beeinflusste Wahrnehmung von FISH zurückgriff. Dieser sah unter dem Einfluss von Acid einen Jungen auf der Treppe seines Hauses, der in einer Uniform steckte und in dem Moment verschwand, als FISH ihn bemerkte". Aus dieser Situation heraus entstand ein großer Teil der Texte von MISPLACED CHILDHOOD.

Alles in allem ist MISPLACED CHILDHOOD leider in der öffentlichen Wahrnehmung zu häufig eben nur das Transportmedium für die beiden Singles, aber das Album bietet mit solch wunderbaren Songs wie HEART OF LOTHIAN, LORD OF THE BACKSTAGE, CHILDHOODS END? und WHITE FEATHER noch viele andere Highlights. Zudem kommen mit den verschachtelten und verwobenen BITER SUITE, und BLIND CURVE noch zwei besondere Songs dazu, die alleine schon den Kauf des Albums für alle Freunde der progressiven Musik zur Pflicht machen.

In seiner remasterten Version gibt es das Album auch als Doppel-CD mit Original-Demo-Aufnahmen des kompletten Werks. Zudem erhält man noch die alternativen Versionen von KAYLEIGH und LAVENDER BLUE sowie eine verlängerte Version von HEART OF LOTHIAN. Als Bonus befinden sich auf CD Nummer Zwei auch noch die raren B-Seiten LADY NINA und FREAKS (die ansonsten nur auf dem Album B-SIDESTHEMSELVES zu finden sind). Auch die Liner Notes der Band (in diesem Fall von FISH, Bassist PETE TREWAVAS und Keyboarder MARK KELLY ermöglichen einen besonderen Einblick in die Entstehung dieses einmaligen Albums. Insgesamt also eine Investition, die sich lohnt, zumal die Demo-Variationen von MISPLACED CHILDHOOD ihren ganz eigenen Charme besitzen und einen neuen Zugang zu dem Album ermöglichen.
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Produkt-Bild: In Rock (25th Anniversary Edition)

In Rock (25th Anniversary Edition) von Deep Purple

Audio CD von EMI (EMI)
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 4,66

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 1995
Zoom ± Produkt-Bild: In Rock (25th Anniversary Edition)

Tracks:

  • Speed King
  • Bloodsucker
  • Child In Time
  • Flight Of The Rat
  • Into The Fire
  • Living Wreck
  • Hard Lovin´ Man
  • Black Night (Original Single Version)
  • Studio Chat 1
  • Speed King (Piano Version)
  • Studio Chat 2
  • Cry Free
  • Studio Chat 3
  • Jam Stew
  • Studio Chat 4
  • Flight Of The Rat (Roger Glover Remix)
  • Studio Chat 5
  • Speed King (Roger Glover Version)
  • Studio Chat 6
  • Black Night (Unedited Roger Glover Remix)

Produktbeschreibung


IN ROCK

Aus der Amazon.de-Redaktion


Deep Purple in Rock gilt als einer der Klassiker des Hardrock, völlig zurecht. Nicht davor und kaum danach haben es die Briten-Rocker Deep Purple in dieser Konsequenz geschafft, die Essenz ihres Genres für die Ära derart komprimiert und packend auf den Punkt zu bringen wie auf ihrem fünften Album anno 1970. Nach dem von Jon Lord veranlaßten philharmonischen Seitensprung Concerto For Group And Orchestra übernahm bei dem britischen Quintett Rocker und Gitarrist Ritchie Blackmore das Zepter. Zwar hat Lord's virtuoses Tastenspiel nach wie vor eine tragende Funktion inne, etwa im von Ian Gillans Falsett-Gesang geprägten "Child In Time" oder in "Living Wreck". Aber dominierender ist eindeutig Riff-Meister Blackmore, der sich im knalligen "Into The Fire", im turbomäßig getunten "Speed King" oder in "Black Night" so richtig austoben kann. Die zum 25jährigen Jubiläum 1995 erschienene, remasterte "Anniversary Edition" wartet mit einer Reihe, für den Fan besonders reizvoller, Zugaben auf: Einige eingestreute "Studio-Chats" gewähren kurze Einblicke hinter die Studiokulissen; animierender indes sind fünf Song-Varianten wie "Speed King" als etwas gedämpftere Piano-Version oder "Flight Of The Rat" in Roger Glovers Remix. Ein (deutlich aufgewerteter) Meilenstein. --Claus Böhm
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5 Kundenrezensionen:

Fast ein halbes Jahrhundert später...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
1970, als Depp Purple in Rock herauskam, war man in der Schule mega-out, wenn man nicht in der Pause das Album im Arm hatte oder wenn man nicht wenigstens sagen konnte, man habe sich das Album ausgeliehen und auf Cassette aufgenommen. So habe ich mir als damals kleiner Schüler auch das Album ausgeliehen und aufgenommen, und knapp ein halbes Jahrhundert später ist es für mich immer noch der Meilenstein schlechthin. Niemals vorher oder nachher in der Musikgeschihte haben sich Musiker solche Freiheiten genommen und in dieser Freiheit dann etwas wirklich Sensationelles, Schönes geschaffen...
Legende
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Album ist eine absolute Legende.

Welch eine Dynamik diese Band schon damals 1969 auf die Tonspur brachte ist schon bemerkenswert.

Die Songs powern. Jederzeit hat man das Gefühl die Band sielt für ein Livepublikum.

Die Jungs zeigten, dass Rockmusik mehr sein kann als Gassenhauer.Drumms, Gitarren und Keyboards werden gleichberechtigt eingesetzt, was für Abwechslung sorgt.

Die bonussequenzen sind nettes Beiwerk, die das Album jedoch weder auf- noch abwerten.

Wichtig: Verstärker aufdrehen!
Hard Rock der Spitzenklasse !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Opener ist einfach nur super ... I'm a "Speed King" gehört zu den geilsten Hard Rock Nummern überhaupt. Der Gesang, die Gitarre, der Bass, die Drums ... unbeschreiblich. Zu Child In Time wurde in der Vergangenheit schon alles gesagt was gesagt werden musste. Einfach ei absoluter Geniestreich dieser Band. Hard Lovin Man ist auch ein absoluter Kracher ... genauso Bloodsucker und Into The Fire...
Natürlich muss man hier auch das beste Deep Purple Riff aus Black Night erwähnen.
Die anderen Versionen der songs, die Remix und die Studio Chats sind auch klasse. Wer diese Platte noch nicht hat sollte sie sich unbedingt zulegen. Es lohnt sich...!!!
Absolut Genial!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann jedem Deep Purple-Fan dieses Album nur empfehlen. Es ist absolut genial jeder Song haut wirklich absolut rein von Black Night über Speed King, BloodSucker und Living Wreck bis hin zu meinem absolutem Lieblingssong vonn DP: Child in Time! Kaufen kaufen kaufen! Es lohnt sich.
Wieder mal entdeckt...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... und direkt wieder begeistert. Einer der Meilensteine des Rock und eine der besten Deep Purple-Alben. Hier hatte gerade Jon Lord das Duell um die musikalische Führung gegen Richie Blackmore verloren, so geht es also hier richtig in Richtung Rock. Was die Jubiläumsausgabe so richtig kaufenswert macht (neben den bekannten Klassikern), sind vor allem die zusätzlichen Stücke und die alternativen Mixes von Roger Glover. Nett auch der "Studio Talk" zwischendurch.
Über den Sound läßt sich trefflich streiten - da bereits die Originaltapes maßlos übersteuert waren, war es unmöglich, mehr herauszuholen, es zerrt und dröhnt an allen Enden. Sicherlich keine hi-fidele CD - dennoch verkörpert vielleicht gerade der recht "kaputte" Sound den Charakter des Albums am allerbesten. Die Duelle zwischen Jon Lord und Richie Blackmore suchen nach wie vor ihresgleichen - und viele heutige Metal-Shouter sollten blaß werden, wenn sie einmal Ian Gillan hören. Klare Kaufempfehlung!
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Produkt-Bild: Mothership (Doppel CD + DVD)

Mothership (Doppel CD + DVD) von Led Zeppelin

Audio CD von Rhino (Warner)
Preis bei Amazon: EUR 17,45, Angebote ab EUR 14,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Mothership (Doppel CD + DVD)

Tracks:

Disk 1
  • Good Times Bad Times
  • Communication Breakdown
  • Dazed And Confused
  • Babe I'm Gonna Leave You
  • Whole Lotta Love
  • Ramble On
  • Heartbreaker
  • Immigrant Song
  • Since I've Been Loving You
  • Rock And Roll
  • Black Dog
  • When The Levee Breaks
  • Stairway To Heaven
Disk 2
  • Song Remains The Same
  • Over The Hills And Far Away
  • D'Yer Maker
  • No Quarter
  • Trampled Under Foot
  • Houses Of The Holy
  • Kashmir
  • Nobody's Fault But Mine
  • Achilles Last Stand
  • In The Evening
  • All My Love
Disk 3
  • We`re Gonna Groove (DVD)
  • I Can`t Quit You Babe (DVD)
  • Dazed And Confused (DVD)
  • White Summer (DVD)
  • What Is And What Should Never Be (DVD)
  • Moby Dick (DVD)
  • Whole Lotta Love (DVD)
  • Communication Breakdown (DVD)
  • Bring It On Home (DVD)
  • Immigrant Song (DVD)
  • Black Dog (DVD)
  • Misty Mountain Hop(DVD)
  • The Ocean (DVD)
  • Going To California (DVD)
  • In My Time Of Dying (DVD)
  • Stairway To Heaven (DVD)
  • Rock And Roll (DVD)
  • Nobodys Fault But Mine (DVD)
  • Kashmir (DVD)
  • Whole Lotta Love (plus end credits) (DVD)

Produktbeschreibung


MOTHERSHIP CD + DVD

Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Mothership-Boxset lässt die Karriere der wichtigsten und erfolgreichsten Hardrock-Band aller Zeiten Revue passieren und wendet sich vor allem an Musikliebhaber, die bislang noch keine Led-Zeppelin-Veröffentlichungen im Regal stehen haben.
Die Doppel-CD enthält bei einer Spielzeit von 136 Minuten 24 der größten Zeppelin-Klassiker, wobei sämtliche regulären Studioalben der Briten von Led Zeppelin I bis In Through The Out Door abgedeckt werden. Neben den üblichen Verdächtigen wie "Communication Breakdown", "Dazed And Confused", "Whole Lotta Love", "Immigrant Song", "Stairway To Heaven" und "Kashmir" präsentiert der Doppeldecker auch späte Perlen der Marke "Achilles Last Stand", "Nobody´s Fault But Mine" oder "In The Evening" in remasterten Versionen, wobei im direkten Vergleich einmal mehr auffällt, wie gut die Songs der oft unterschätzten letzten beiden LPs mit den Überhits der Band mithalten können.
Kenner der Zeppeline werden auf Mothership nichts Neues entdecken, da der komplette Song-Katalog von Jimmy Page & Co. schon seit Jahren in remasterter Form erhältlich ist und sich auch auf der Bonus-DVD der Deluxe Edition, die einen 90-minütigen Zusammenschnitt der Led Zeppelin DVD enthält, leider kein für Sammler interessantes Bonusmaterial verbirgt. Einsteiger, die die Kopplungen Early Days und Latter Days nicht besitzen, können sich auf dem Mothership jedoch einen soliden Überblick über das Schaffen des legendären Quartetts verschaffen, und Vinyl-Liebhaber dürften Gefallen an der Vierfach-LP-Version finden. --Michael Rensen
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5 Kundenrezensionen:

Zahlt sich aus
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Remastering hat sich wirklich rentiert. Endlich kann man diese Rockklassiker auf Vinyl genießen in Spitzenqualität. Die Box ist wunderschön und aufwendig gemacht, mit fetten Booklet, cool designeten Plattenhüllen,.. Die Songauswahl geht in Ordnung, auch wenn vielleicht zwei, drei Nummern mehr für die Vinylausgabe nett gewesen wären um diesen Preis. Als Zeppelin Fan kommt man um den Kauf aber nicht herum.
Qualität der VINYL Ausgabe ist unglaublich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Obwohl ich schon eine recht viele Alben von Led Zeppelin habe, musste ich mit die Mothership gleich nach erscheinen bei iTunes kaufen.

Nun hatte ich die Möglichkeit in das VINYL Album rein zu hören und der Unterschied ist gewaltig.
Das Mastering ist wirklich vom Feinsten und im direkten Vergleich mit den Originalaufnahmen der 70er ein richtiger Ohrenschmaus.
Gleich bestellt.
Ja, ganz cool...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich als junger Hüpfer war erstmal gespannt, weil ich vorher noch keine wirkliche Ahnung von Led Zeppelin hatte...
Aber nachdem ich diese Cd einige Male durchgehört hatte, konnte ich zuerst gar nicht genug davon bekommen...
Da dieser Effekt sich natürlich sehr oft normalisiert, wie auch bei mir, landete die Cd sehr schnell in meinem Auto und wurde auf langen Strecken aufgelegt...
da sie mir jedoch nach einiger Zeit und vielen langen Touren immer wieder gut gefiel, schaffte sie den Sprung zurück ins häusliche Cd Regal und wird seitdem fast jede Woche mal gehört...was bei mir für ein Album schon sehr viel ist, da fast jede Woche ein neues dazu kommt...

Deswegen gibt es von mir 4 Sterne, auf Grund von der Konstanz, die dieses Album für mich ausstrahlt...also für Musikinteressierte mit einer gewissen Unerfahrung im Bereich Led Zeppelin genau das richtige, um einerseits die Bildungslücke zu schließen und andererseits ein gutes Stück Musik(geschichte) zu Hause zu haben...
Über Best-Of-Compilations lässt sich ja bekanntlich streiten...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die einen beurteilen das Album nach der Qualität der Songs ; Die anderen streiten sich darüber ob ein Best-Of Album Sinn macht und stellen ersteinmal die kommerziellen Gründe in den Vordergrund ! Okay, über die Qualität der Songs braucht man wohl wirklich keine Worte mehr zu verlieren, das ist alles einsame Spitze und sicherlich 5 Sterne wert, nun gut, dem einen oder anderen wird wohl hier oder da der eine (vielleicht sogar der eine geliebte) Song fehlen, aber das ist Geschmackssache. Komme ich nun zur Frage ob diese "Very Best-Of", wie es so schön auf einem Sticker auf der Verpackung beschrieben wurde, überhaupt Sinn macht. Also diejenigen, die bereits entweder die Original-Alben oder eine Ausgabe der "Remasters" besitzen könnten sich 'Mothership' aus zwei Gründen zulegen: Natürlich der Vollständigkeit halber, oder weil sie einfach nur die perfekte Aufmachung der 'Mothership' genießen wollen, welche schon an Genialität grenzt (Am besten selber überzeugen ;). Von dem Neu-Fan natürlich abgesehen, für den macht eine derartige Compilation natürlich Sinn. Mehr Kaufargumente wollen mir da momentan auch nicht einfallen, und neu abgemischt scheinen die Platten auch nicht zu sein (Was jetzt aber nicht bedeuten soll dass der Sound grottenschlecht ist!!!). Die DVD-Version der 'Mothership' mit Live-Ausschnitten ist sicherlich nur für die Sammler unter den Fans gedacht, den Neu-Fans rate ich zur Standard Edition mit 24 Songs auf 2 CD's. Ich vergebe 4 Sterne, da ich sowohl die Qualität der Songs als auch den Sinn einer Best-Of beurteile; deswegen (nach der 'Remasters') "nur" 4 Sterne", für diese durchaus anschaffenswerte CD.
Led Zeppelin - Mothership 4LP, 180g High Quality!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mothership [Vinyl LP]

Nach ständigen Verschiebungen ist sie nun endlich da: Led Zeppelin - Mothership; 4LP-Box, 180g-High Quality und streng limitiert!

Ich selbst besitze alle LP auf unterschiedlichen Pressungen dieser Band u.a. auch die ersten vier als englische Erstpressung auf dem berühmten red/maroon Label. Da diese Pressungen musikalisch und klanglich (es wurden noch die Mastertapes verwendet, später dann Kopien davon)anderen Pressungen z.B. orange/grün weit überlegen sind, war ich auf den Klang von Mothership gespannt.
Die Box besteht aus festen Karton. Hebt man den Deckel ab, erwarten uns 4LP, jede in beidseitig gefütterten Innenhüllen und eingenen Cover. Die Cover sind schwarz/rot mit Foto und das jeweilige Zeichen eines einzelnen Mitglieds der Band gestaltet. Anbei liegt ein Booklet, daß Informationen zur Entstehung und Entwicklung der Band, Fotos, Zitate und natürlich die Titel enthält. Die Titelauflistung ist gestaltet mit Komposition, wann und wo aufgenommen und gemischt, auf welchem Alben vertreten und das genaue Erscheinungsdatum! Ist ein Song als Single erschienen, wird auch dieses Erscheinungsdatum erwähnt. Die Label sind jeweils mit den Zeichen der Bandmitglieder versehen und auf der anderen Seite nochmals die jeweiligen Titel, Komposition und Länge der Songs.
Auf dem Plattenteller liegen die LPs wie ein Brett. Keine Verwellungen oder sonstwas.
Beim Sound fehlen mir fast die Worte. Auch hier wurden die Mastertapes (zum Glück) verwendet und eben digitalisiert um das Beste rauszuholen. Und das ist wirklich gelungen. Der Sound kling kraftvoll, klar, sauber, dynamisch, voluminös und eben sehr ausgeglichen. Man hört wirklich jedes Instrument, selbst einzelne Gitarrenseiten, Becken vom Schlagzeug und der perfekte und saubere Gesang.
Auch wenn es sich um die fast gleiche Zusammenstellung wie bei vorangegangenen "Best Of" handelt, ist dies klanglich auf Vinyl ein Meisterwerk! Ich kann jedem Vinylliebhaber, der diese Band mag nur empfehlen, kauft dieses Teil! Ihr werdet es musikalisch und vor allem klanglich nicht bereuhen!

MfG
Steffen
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