|
| |
|
Leucocyte von E.S.T.Audio CD von ACT (edel)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 14,92 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungLIVE IN HAMBURG Aus der Amazon.de-RedaktionEs ist beinahe, als hätte es in der Luft gelegen. Als wäre es jetzt, genau jetzt so wichtig gewesen, diese Aufnahme zu machen. Gespenstisch, denn Leucocyte transportiert zum ersten mal, was bisher nicht wirklich gelang: eine reelle Ahnung dessen, wer E.S.T. im echten Erleben war. Es ist ein Album voller Geist, ein festgehaltener Augenblick der Seele. Die Töne auf Leucocyteteilen sich direkt mit, dringen in jede Zelle ein, so, wie es bei E.S.T-live-Konzerten der Fall war, wenn man dabei war. Wir werden Esbjörn Svensson, der am 14.6.2008 bei einem Tauchunfall in der Nähe Stockholms tödlich verunglückt ist, nie mehr live erleben. Es ist eine menschliche Tragödie, und ein schrecklicher Verlust für den Jazz. Aber mit Leucocyte ist ein solch persönliches, ein so intimes Denkmal des herausragenden schwedischen Pianisten entstanden, der nur 44 Jahre alt geworden ist. Es ist ein trostspendendes Vermächtnis, und wohl zugleich das stärkste Album von E.S.T.: jeder Anschlag eine Erfahrung; jeder Atemzug eine Berührung. Klarheit ist in jedem Impuls, der kraftvolle Energiestrom des Trios ist überwältigend, berauschend. Leucocyte, der Titel bezieht sich auf die weißen Blutkörperchen, die sich im menschlichen Körper immer und immer wieder reproduzieren. Auch E.S.T. erfanden sich selbst immer wieder auf's neue, am intensivsten vielleicht bei ihren rein improvisierten Jamsessions, die sie gerne, wenn sie auf Tour waren, in angemieteten Studios abhielten. Leucocyteist das Ergebnis einer dieser intuitiven Studio-Phasen, mitgeschnitten während einer Tournee in Australien, fertiggestellt einen Monat bevor Esbjörn Svensson verunglückte. Die drei Freunde, die mit ihrem einzigartigen, Motiv- und melodiebetonten Stil das Klaviertrio noch einmal revolutionierten, die zuletzt das erfolgreichste Jazzensemble Europas waren, sie zeigen uns hier die Kunst der kollektiven Improvisation in ihrer Vollendung. Das Material auf Leucocyteist besonders neuartig für E.S.T-Aufnahmen; bissiger als sonst, überschäumend, ausgeflippt, noch experimenteller spielen sie. Es muss eine erstaunliche Konzentration in der Luft gelegen haben, als Dan Berglund (bass), Magnus Öström (Schlagzeug) und Esbjörn Svensson (Klavier) diese gewaltigen Improvisationen aufzeichneten. Momente der Überschwemmung, von apokalyptischer Unaufhaltsamkeit, einer musikalischen Präsenz, die alles umwalzt, versetzen den Hörer in einen Raum aus fantastischem, ästhetischem Klang, nehmen ihn mit in akustische Druckwellen, die sich Vulkanartig ausbreiten und ruhig verebben; dann wabern sie weiter, wie ein großer Atem, wie ein Stück (ewiges) Leben; wie ein Hauch von Unendlichkeit. --Katharina Lohmann 5 Kundenrezensionen:? 2 von 5 PunktenEin schlechter Schluß für ein Trio, daß das klassische Trio in Pop- Dimensionen gebracht hat. Zum besseren Verständnis: ich besitze alle ihrer CDs, nur die hier ist die leider Schwächste. Ja, ein tragischer Tod, nur das macht diese Scheibe auch nicht besser. Sofern die netten kleinen Klangspielereien bisher gefallen haben, hier erkenn ich Keith Jarrett- artige Züge: ich spiele einfach drauflos. Klangexperimente? Auch gut. Aber mir gefallen sie nicht. Gar nicht. So ein bißchen Struktur habe ich ganz gern, und die fehlt hier streckenweise völlig. Falls diese Trio jemand kennenlernen möchte: "Seven days of falling", oder "Good night Susie Soho" eignen sich viel besser. Leucocuyr con E.S.T. 5 von 5 PunktenNachdem ich bereits einige CDs von E.S.T. (z.B. Strange place for snow, Seven days of falling, Viaticum) gehört habe und die Band auch bereits zweimal live erleben durfte, war ich sehr bestürzt, von tragischen frühen Tod des Pianisten Esbjörn Svensson aus der Zeitung zu erfahren. Vor diesem Hintergrund stellt das Album Leucocyte wirklich so etwas wie eine düstere Vorahnung dieses Tauchunfalls und damit auch ein Vermächtnis dar. Um dies zu erfahren und ganz in den Strom der Musik eintauchen zu können, sollte man die CD laut hören und sich ganz darauf konzentrieren. Nur wenige Passagen erinnern noch an die melodiösen Klavieläufe Esbjörns der vergangenen Alben und wirken dort, wo sie noch vorkommen, eher wie Zitate aus alten Zeiten. Die Musiker wollten das alte zumindest auf Leucocyte hinter sich lassen, etwas ganz neues wagen. Die Instrumente wirken extrem übersteuert und verfremdet, zum Teil so, als wären sie in ein dichtes Medium wie Watte oder auch Wasser eingebettet. Alles kulminiert dann am Ende in der 28 Minuten dauernden Suite "Leucocyte" . Hier scheint Esbjörns Klavierspiel im Wasser zu ertrinken: mühsam wird das einfache (hilflos und unschuldig wirkende) Motiv immer aufs neue wiederholt, ohne dass es eine Aussicht auf Rettung gibt (interessanterweise klingt dieses Motiv bereits auf der Vorgänger-CD Viaticum an). Gerade diese Passage der CD ist sehr berührend, da hier die Ausweglosigkeit gegenüber dem drohenden Untergang sofort klar wird, dennoch das Motiv in einfacher, aber immer schwächer werdender Intensität fortgeführt wird. Zwischenzeitlich hört man sogar aus der Ferne sehr deutlich so etwas wie Martinshörner. Auch werden zu Beginn elektronisch verzerrte Wortfetzen hörbar, die ich aber nicht entziffern konnte. Jedenfalls eine frappierende Vorwegnahme des tragischen Tauchunfalls Esbjörn Svenssons. Im IV. Teil der Suite (Ad Infinitum) dann doch Hoffnung: Das versterbende Motiv geht allmählich in das zarte Geläut einer blechernden Kirchenglocke (Dorfkirche) über, das allmählich klarer wird, um am Ende von einem aus der Unendlichkeit zu kommen scheinenden strahlenden und hellen Hintergrundsound aufgenommen zu werden (dieses Glockenmotiv klingt bereits im Abspann der Vorgänger-CD Viaticum an). Viele Jazz-Musiker sind bekant für ihre tiefe Spiritualität, die sie in ihre Musik hineinlegen (man denke nur an den Meister John Coltrane). Auch das E.S.T.-Trio bekennt sich mit dieser CD zu dieser Grundhaltung einer Hoffnung über den materiellen Tod hinaus. Alles erscheint als Kreislauf von Sterben und Wiedergeburt, eben wie bei einem Leukozyten. Redundant 2 von 5 PunktenKannte die Band vorher nicht, bin also "unvoreingenommen" und bin ziemlich enttäuscht. Die paar Stücke beschreiben tonal und harmoniemäßig irgendwas zwischen "E-F-D", also ein Halbtonschritt rauf und einen Ganzton runter - und Variationen davon, und das Ganze dann über 70 min - finde ich ehrlich gesagt echt ne Frechheit, dass so was irgendwie auch nur im Ansatz gut gefunden wird (von Band und Zuhörher). Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten - ich sehe das nicht so. Wenn man heute Musik macht, und bei diesem Bekanntheitsgrad in die Öffentlichkeit tritt, dann muss man sich - wie ein Vorredner schon meinte - auch der Kritik stellen. Diese Kritik fehlt hier in den Bewertungen völlig. Die Musik klingt wie eine untergehende Boje, die ein rostiger Öltanker im Hafen von Öresund von Bord geworfen hat. Man sieht die Boje noch am Horizont auf und ab tauchen, aber über die graue See in der Nacht legt sich dann doch der Nebel und das wars dann.... Ich kenne diese Band überhaupt nicht, habe jedoch gehört, das der Protagonist verunglückt ist. Diese Scheibe klingt wie ein einziger Schmerz, wie ein einziger langgezogener Trauermarsch ohne Hoffnung. Es ist sozusagen ein Grenzland, ein Todesland auf Erden, dass die restlich Überlebenden uns hier überlassen haben. Nachdenklich macht dabei, dass der Protagonist dieses Szenario zu Lebenszeiten entworfen hat. Ich sehe in dieser Musik keine Neuentwicklung dieser Band, sondern eher das Ende - Vorhang runter. hm.... 3 von 5 Punktendie trauer um esbjörn svensson ist mit diesem album nicht kleiner geworden. aber jetzt kann ich ihn gehen lassen. hab es wirklich ein paar mal versucht mit leucozyte - doch dieses werk klingt wie ein vermächtnis, und damit bin ich bis jetzt nicht klar gekommen. selten hat mich eine scheibe derart bedrückt.... unglaublich bewegendes Meisterwerk 5 von 5 Punktenmein persönliches Album 2008 und eines der packendsten, emotionalstem, intensivsten u. abgefahrendsten Alben, die ich je gehört habe. am Besten laut u. mit Kopfhörer geniessen (auch die Klangqualität überzeugt). unglaublich traurig, dass es keine weiteren Alben von E.S.T. geben wird, welch ein riesiger Verlust für die Musikwelt. |
|
|
Live in Hamburg von E.S.T.Audio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 15,26 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungLIVE IN HAMBURG Aus der Amazon.de-RedaktionEs war so klar wie das Amen in der Kirche: E.S.T. live - das würde eine Riesensache. Die Studioaufnahmen des makellos eingespielten Jazztrios sind Geschmackssache; da wurden sie überdimensional gefeiert, vom Label groß und breit promoted; zu breit. Live hingegen, da ist dieses Ensemble ein gigantisches Erlebnis. Der Schwede Esbjörn Svensson gehört zu den lyrischsten, charakteristischsten und emotionalsten Pianisten seiner Generation. Er spielt virtuos, niemals technisch, er dient immerzu nur der Musik, mit jedem Ton, mit jedem klar platzierten Anschlag versinkt er, so scheint es, in einer anderen Welt, mit Hingabe, mit Demut vor dem Klang, den er, wie wundervoll, doch gerade selbst erzeugt. Svensson verschenkt sich, ist in Schweiß gebadet, in leiser, anmutsvoller Zärtlichkeit, in pulsierendem Crescendo, kraftvollem swing, und man kann den Blick nicht von ihm lassen, vergisst, gebannt, entrückt, vielleicht beinahe zu Atmen. Das alles spielt sich im Konzertsaal ab. E.S.T Live In Hamburg ist ein Doppelablum, ein Konzertmitschnitt. Er kann die echte Begegnung nicht ersetzen - wieder kommt E.S.T. auf der Aufnahme weniger gut rüber. Aber immer noch gut genug; Dan Berglund (Bass), Magnus Öström (Schlagzeug) und Esbjörn Svensson harmonieren perfekt, melodisch, groovy, mit einem Hauch von Pop-Ästhetik jazzen sie die Fans in die Ekstase. Sie sind das Aushängeschild des heutigen Jazz in Europa - so nennt man sie in Fachkreisen. Vielleicht schaffen sie's ja, auch auf lange Sicht, sich international zu behaupten - immerhin wurden sie mit Auszeichnungen überhäuft; immerhin zierten sie im Mai 2006 als erste europäische Formation überhaupt das Titelblatt des Downbeat-Magazins. --Katharina Lohmann 5 Kundenrezensionen:Soviel Spielfreude 5 von 5 PunktenDiese zwei CDs sind mehr als nur ein Konzert - etwas poetisch formuliert, könnte man sie auch als Kurzurlaub in die Welt von e.s.t. bezeichnen. Die "Sehenswürdigkeiten": Ungebremste Spielfreude, kreative Dichte, musikalisch Überraschungen - und letztlich eine souveräne Klangqualität. Klasse! Durchwachsen. 3 von 5 PunktenMeine erste Platte dieser Musiker. Erster Eindruck: Wie schön, daß ein paar Jazz-Musiker wieder mit Klängen experimentieren und sich trauen, auch Spaß zu machen! Denn enzyklopädisch abgearbeitete "Standards" kann ich nun wirklich nicht mehr hören, auch wenn sie von Kapazitäten wie Keith Jarrett vorgetragen werden. Aber dann leider: Das Schlagzeug ist eine Zumutung. Wenn der Leitwolf sich minutenlang in ostinatem Geklimper ergeht, dann ist seine Zeit gekommen! Aber nein, er hört den Schuß nicht, er kloppt weiter seinen einfachen Rhythmus. Was bleibt ist ostinates Geklimper. Es wird eher keine weitere für mich geben. Berauschende Spielfreude 5 von 5 PunktenMit ihrem großartigen Konzert in Hamburg dürften sich e.s.t. nun endgültig ihren Platz in den Herzen der Jazz-Gemeinde gesichert haben. Mit großer Spielfreude agieren die drei Musiker und lassen oftmals vergessen, dass da eigentlich nur drei Instrumente im Spiel sind. Herausragend (u.a.): "eighthundred streets by feet" (CD 1). Absolut überzeugend auch die Klangqualität der Aufnahme. Diese Aufnahme packt - und lässt nicht mehr los! 5 von 5 PunktenBesser kann eine Live-Jazz-Platte nicht sein. Was Esbjörn Svensson und seine beiden Mitstreiter hier bieten ist für mich zusammen mit dem 2001er-Konzert von Keith Jarrett und seinen Mannen in Montreux schlicht das Beste, was 2007 im Jazz veröffentlicht wurde. Eigentlich sogar besser als Jarrett und Co.! Jedes Stück entwickelt in sich einen unwiderstehlichen Sog - und dieser steigert sich auf CD2 dann über alle Songs hinweg schier ins Unermessliche. Nur schon alleine der Übergang von der Traum-Ballade "Sipping On The Solid Ground" zum unglaublich powervollen Groove von "Goldwrap" - allererste Güteklasse! Das ist spannend, faszinierend, hypnotisch, magisch - was muss eine solche Konzertaufnahme noch mehr bieten? Der frenetische Applaus des Hamburger Publikums spricht ebenfalls eine deutliche Sprache. na endlich live 5 von 5 Punktenund zudem noch ziemlich gut. Verschiedene Elemente und Stimmungen fügen sich hier wie die drei Musiker zu etwas unmittelbaren und einmaligem zusammen. Sehr viele Stellen erzeugen ein "wunderschön" nur wenige ein "soll ich vorspulen". Der Applaus ist zu lang. Doch das Album steht kurz vor der Himmelspforte, da kann man über diese Punkte hinwegsehen. |
|
|
The Very Best Of Maria Callas von Maria CallasAudio CD von EMI Classi (EMI)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 12,60 Erscheinungsdatum: Februar 2003 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
ProduktbeschreibungVery Best Of Singers |
|
|
Seven Days of Falling von E.S.T.Audio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2003 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSEVEN DAYS OF FALLING Aus der Amazon.de-RedaktionMit Strange Place For Snow gelang dem Esbjörn Svensson Trio der internationale Durchbruch: Überschüttet mit Auszeichnungen, darunter der BBC Jazz Award und der Preis der deutschen Schallplattenkritik, bescherte es dem schwedischen Trio wunderbare Verkaufszahlen und sogar eine Amerika-Tournee. Warum Svensson so viel Lob erntet und so viele Preise gewinnt, will mir nicht ganz klar werden. Zweifellos ist er ein prima Pianist und ein guter Stückeschreiber, aber das sind andere auch. Zu viel Wirbel muss nicht immer gut tun. Was Svensson zum wirklich Großen fehlt ist das Nonverbale: das berühmte Quäntchen Charisma im Spiel, der unverwechselbare Anschlag, die charakteristische Phrasierung. Auch seine Improvisationen sind zwar solide, aber nicht bahnbrechend. Insofern alles sehr schön aber etwas zu heiß gekocht? E.S.T. spielen dynamischen, melodiösen Jazz, sehr luftig, mit Anleihen aus klassischer Romantik und einem Hauch von Pop-Ästhetik. Das Besondere an Seven Days Of Falling sind kontrastierende Schlagzeugparts im Drum & Bass-Stil, das wirkt sehr eigenwillig. Dazu kommen sparsame elektronische Sound-Effekte (wie z. B. eine Verzerrung im Kontrabass) und feiner, gezielter Umgang mit dem Hall. Die Kompositionen bauen auf Melodie, auf wirkungsvolle Wechsel in Tempo und Feel und auf wogende Ostianti -- einnehmend zwar und schön geschrieben, aber das Ekstatische, Rauschhafte bleibt aus: vielleicht ein Privileg des Live-Konzerts? Unerklärlich zu guter Letzt bleibt der inoffizielle Zusatztrack ganz am Ende der CD: Gott weiß, was E.S.T. zu dieser absurden Gesangseinlage getrieben hat. --Katharina Lohmann 5 Kundenrezensionen:Leckerbissen und Herausforderungen und dennoch genial! 4 von 5 PunktenNach dem wunderschönen "Viaticum" habe ich zu "Seven days of falling" gegriffen und mich zunächst mit dieser CD schwer getan. Neben einigen delikaten Kostbarkeiten, wie "Elevation of love" und vor allem dem Titelstück gab's für mich einfach einiges elektronisch Allzunerviges - aber das hat sich bei jedem Anhören geändert und so entdecke ich jetzt von mal zu mal immer neue, faszinierende Klänge, Arrangements und Melodien. Ich kenne derzeit keine musikalische Formation in Jazz oder Pop, die so vollendet kraftvolle, innovative und gleichzeitig schöne Musik macht wie E.S.T. Muss sie unbedingt mal live erleben! Sorry E.S.T 2 von 5 PunktenNatürlich ist E.S.T einer der besten Jazzbands der Welt, vor allem Live! Aber sorry, diese Scheibe find ich einfach schwach. Man wünscht sich beim Höhren ständig, sie sollten doch bloß mal diesen verdammten Elektronikmist abstellen, dann wär's wahrscheinlich Spitze. Für mich die schwächste E.S.T. Absolut Empfehlenswert 5 von 5 PunktenDie CD ist fantastisch! Das ist wunderbarer, über die einzelnen Tracks abwechselungsreicher Klavier-Trio-Jazz, wobei durchaus die Frage gestellt werden kann: Ist das Klavier-Trio-Jazz wie man ihn sonst kennt? Nein. Und gerade auch deshalb verdient die CD 5 Sterne. Das Konzept zum Einsatz von Elektronik in dieser Musik ist absolut überzeugend: Konsequenter Ausgangspunkt ist und bleibt der "handgemachte" Ton und Klang. Und gerade der Mensch als Ausgangspunkt ist spürbar und gibt neben künstlerischem auch handwerklichen Wert. Das zeigt die Qualität der drei Musiker. Auch für Nicht - Jazz - Möger ! 5 von 5 PunktenAlso was die 3 Jungs fast ohne Elektronik aus den Instrumenten holen, das ist formidabel ! Handgemachte Musik, vollkommen beruhigend, schlicht und ergreifend gut, obwohl Jazz ja auch manchmal schwere Kost sein kann. Bass, Klavier, Schlagzeug, weniger geht kaum ! Ich höre viel elektronischen Jazz mit viel Effekten und Schnickschnack, aber diese CD... schlichter und schöner geht es kaum... schön vor dem Einschlafen zu hören und ein schöner Anfang für einen Traum. Die CD ist ein Muß für jeden, der Musik liebt so wie ich, wow !!! Viel Spaß ! Ist das überhaupt Jazz? 4 von 5 PunktenWas ist eigentlich Jazz? Swing? Walking Bass? Das war mal! Mittlerweile reicht anscheinend ein kurzer Blick auf die Besetzung einer Band aus, um diese in die JAzz Ecke zu stecken. Und genau das ist die Gratwanderung, mit der man es bei E.S.T zu tun hat. Denn von dem Begriff Jazz bleibt hier wohl nur die Besetzung übrig. Als Trio mit Piano, Drums und Kontrabass gehen die drei Schweden vielmehr völlig neue Wege jenseits jeglicher Schubladen. Das doch sehr beschränkte Klangspektrum eines Jazztrios wird durch Effekte wie Bass-Verzerrer oder präparierter Flügel erweitert und lässt E.S.T in Klangwelten vorstossen, die so wohl noch niemand gehört hat. Auch die klassische Rollenverteilung der Instrumente hat bei E.S.T ausgedient. Bass und Piano agieren oftmals Unisono (z.B. "Mingle in the Mincing Machine")und das Schlagzeug erinnert teilweise sogar an Junglebeats ("Did they ever tell Cousteau?"). Aber der analytische Standpunkt wird dieser Musik wohl nicht gerecht. Vielmehr liegt die Message dieser Band in den Stimmungen, die sie vermittelt. Das ist Musik zum Träumen und Entspannen, jedoch ohne belanglos zu wirken. Mit viel Einfühlungsvermögen tasten sich E.S.T. in Sphären vor, in denen Musik und Bilder zu einer Einheit verschmelzen. Obwohl E.S.T seit "Strange Place for Snow" das Rad nicht neu erfunden haben, sei dieses Album schon aufgrund seiner vielen kleinen schönen Momente jedem Träumer und Entspannungssuchenden ans Herz gelegt. Traditionell orientierte Jazz Fans sollten jedoch lieber draussen bleiben. |
|
|
Viaticum von E.S.T., Esbjörn Svensson TrioAudio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 9,15 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 2005 |
Tracks:
ProduktbeschreibungVIATICUM Aus der Amazon.de-RedaktionDas schwedische Esbjörn Svensson Trio, das sich selber unter dem Kürzel e.s.t. präsentiert, dürfte Europas erfolgreichstes Pianotrio sein. Allein das 2003er Album Seven Days Of Falling ist mit internationalen Preisen überhäuft worden, wie etwa dem deutschen Jazz Award, dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik oder dem BBC Jazz Award. Zugleich handelt es sich bei e.s.t. zweifellos um eine der aufregendsten Bands in der Geschichte des klassischen Klaviertrios. Denn Pianist Svensson, Bassist Dan Berglund und Schlagzeuger Magnus Öström liefern ein hypnotisches Spiel mit rhythmischen Mustern aus Pop und Rock und deuten diese in einem Jazzidiom um, das reichlich lyrische Kraft entfaltet. Mit ihrem Gespür für satten Groove und ausgeklügelte Dramaturgie entfremden sie lustvoll den strikten Begriff des hehren Jazz. Das macht ihre Musik auch für jene Hörer attraktiv, die sich eigentlich nicht zu den Jazzfans zählen. Viaticum setzt diese Linie fort, das Album wirkt jedoch in kompositorischer Hinsicht stringenter als die Vorläufer. Vor allem der melodische Aspekt tritt deutlicher in den Vordergrund. Zu den stark in sich geschlossenen Kompositionen gehören "Tide Of Trepidation" oder das Titelstück: "Viaticum" kommt sehr nobel, beinahe elegisch daher, und Esbjörn Svensson zeigt sich hier von Bachschen Akkordfolgen inspiriert. Dabei brauchen e.s.t. allerdings nicht auf ihre gewohnten Soundverfremdungen zu verzichten. Etwa wenn Berglund in "The Unstable Table & The Infamous Fable" seinen gestrichenen Kontrabass ans Gitarren-Effektgerät anschließt und damit zu einer Art Jimi Hendrix mutiert. Oder wenn "In The Tail Of Her Eye", eine intimistische Ballade, durch ein leise-fernes Schlagwerk-Solo der experimentellen Art beendet wird. Viaticum feiert die Melodie, klingt aber gleichzeitig ungeheuer druckvoll und wunderbar entspannt. Komplexe Musik ohne unnötige Komplikationen. -- Roman Rhode 5 Kundenrezensionen:Peak Level 5 von 5 PunktenVergleicht man die Entwicklung von e.s.t. mit einer Bergbesteigung, dann ist Viaticum das Angekommensein auf der Spitze. Eine wunderbarer Rundblick erwartet den Hörer, voller Weite, Tiefe, reif und unprätentiös. Die Nähe zu Keith Jarrett hatte früher stellenweise stark epigonenhafte Züge, doch jetzt ist Esbjörn Svensson auf der Höhe eigener Möglichkeiten angekommen - und ist ganz er selbst. Das Trio spielt in einer Ausgeruhtheit auf, die die Anstrengungen des Aufstiegs nicht ahnen läßt. Eine gelungene Mischung aus Melodischem und Soundexperimentellem gibt dem Werk etwas Zeitloses. Ich habe diese Scheibe über ein Jahr immer wieder gehört und sie wird sicherlich einst zu den Klassikern der Jazzgeschichte zu zählen sein. Ich hoffe auf ein paar weitere musikalische Achttausender von e.s.t. Eine der spannendsten Entdeckungen in meiner Sammlung 5 von 5 PunktenIch habe E.S.T. live im Konzerthaus in Wien gehört und mir noch dort die CD gekauft. Seitdem habe ich sie unzählige Male gehört, habe sie auf meinen iPod überspielt, damit ich sie auch beim Laufen hören kann... E.S.T. sind nicht nur sehr, sehr gut, sondern auch erfrischend anders - und ich finde man hört es auch - sie lieben das Musizieren, das Improvisieren, das SichInDerMusikGehenLassen, immer wieder neue Wege zu erkunden usw. Meiner Meinung nach sind sie ein Muss für jeden Musikfreund und nicht nur Jazzliebhaber. Jazz oder Pop? Egal, es ist tolle Musik! 5 von 5 PunktenEhrlich gesagt ist es für mich wenig nachvollziehbar, dass das e.s.t. stark in Richtung Popecke definiert wird. Sicherlich gehört die Musik des e.s.t. nicht zu der Sorte Jazz, in den man sich schwer einhören kann, er ist eher zugänglicher als manch anderes, was nicht negativ zu werten ist. Auch ist der Einsatz von Verzerrung und Klangverfremdung mittels Elektronik und Präparation vielleicht eher "zeitgemäß", aber meine Güte, das hat Miles Davis spätestens 1970 auf "Bitches Brew" auch getan. Und übrigens wurde ihm damals auch vorgeworfen, den Jazz and den Pop verkauft zu haben. Na dann höre man sich das mal an und urteile selbst. Wie auch immer, das e.s.t. ist sehr angesagt, auch bei "waschechten" Jazzfans. Aber das ist auch absolut richtig. Fest steht, dass das e.s.t. aufbauend auf eingängigen und oft einfachen harmonischen Strukturen wunderbare Melodien und Klangflächen zaubert, die faszinieren. Trotz der Einfachheit haben die (meisten) Stücke Tiefgang, die Balladen (allen voran "What though the way may be long") sind wunderschön und verströmen nordische Melancholie, wogegen die schnelleren Nummern (besonders das tolle "A Picture of Boris travelling with Doris" ein Treibenlassen und dennoch Mitgehen ermöglichen. Eine der schönsten Kompositionen auf "viaticum" ist sicher "The Well-Wisher", das sehr zurückgenommen und mit einem gehörigen Augenzwinkern präsentiert wird. Die Kombination aus Bassfigur und gedämpfter Klaviersaite ist toll. Der gesamte Klangverfremdungseinsatz auf dem Album ist nicht Selbstzweck, sondern verändert den Klang stets ergebnisdienlich, man hat nie den Wunsch, dass man das Trio nur akustisch hören möchte, weil alle Verfremdung fehl am Platze wäre. Besonders eindrucksvoll ist wieder einmal Drummer Magnus Öström, der seine beinahe elektronisch anmutenden Beats unglaublich präzise schlägt, dabei aber nie zur Maschine wird. Auch Dan Berglund tritt in diesem gleichberechtigten Trio nie in die zweite Reihe, er versteht sich am Bass als zweiten Melodieinstrument, spielt sehr einfallsreich. Über Esbjörn Svenssons Klasse muss wohl kaum etwas gesagt werden. Höchstens könnte man ihm raten, in dem Uptempo-Improvisationen seinen ständigen Lick mal zu variieren oder wegzulassen, er kann doch auch ohne. Nach mehr als einem Jahrzehnt ist das e.s.t. perfekt eingespielt und zeigt zum Glück auch noch keinerlei Ermüdungserscheinungen. Vielleicht rührt ihre Popularität auch daher, dass sie seit "From Gagarin}s Point of View" ihren Stil nicht großartig verändert haben, und man beim Kauf einer e.s.t-Platte stets weiß, was einen erwartet. Aber das ist überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil: Man kann jede neue Platte fast als Best-of mit neuen Stücken ansehen. Ein Tipp: Wer "viaticum" kaufen will, der nehme am besten die Platin-Edition mit einer zusätzlichen CD eines Livekonzertes in Berlin 2005. Nicht nur, dass das e.s.t live eine Offenbarung ist, die präsentierten Versionen schlagen jeweils nochmal die Albumversionen. Zudem findet man noch einen ganz alten Konzertklassiker: "The Rube Thing". Und da soll noch jemand sagen, dass das e.s.t. keine Jazztruppe sei. Oder waren sie ein Poptrio...? Live sind E.S.T. kaum zu überbieten 4 von 5 PunktenHabe Livepräsentation der Kompositionen der neuen CD im Porgy & Bess (DAS Jazzlokal in Wien) erlebt. Es war einfach großartig, wie sich die Band im Laufe des Abends immer mehr gesteigert hat. Das war Jazz vom Feinsten, mitreissend und unter die Haut gehend. Sie haben improvisiert und sich darin fast hemmungslos gehen lassen. Genau das Letztere fehlt auf der CD. Sie ist saugut gemacht aber viel zu brav. Wirkliches Jazzfeeling gibt es eben nur live! Da konnte man keinen Augenblick etwas von Pop- oder Rockeinflüssen spüren. E.S.T. sind live die zur Zeit beste Jazzformation der Gegenwart. Und Esbjörn Svenson der absolut beste Jazzpianist. Jazz mal anders 4 von 5 PunktenNicht ganz so gut wie das letzte Album, aber Titel wie "Viaticum" oder "In the Tail Of Her Eye" sind einfach einzigartig und bleiben unerreicht. Die fetzigen Stücke klingen zum großen Teil leider etwas zu modern und dissonant, weshalb meiner Meinung nach die ruhigeren Titel auf dieser CD besser rüberkommen. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Faszinierend (und zugleich typisch für e.s.t.) ist, dass die elektronischen Sounds meist so dezent eingesetzt sind, dass man sie zwar anfangs gar nicht bewusst wahrnimmt, aber dennoch ihre Wirkung spürt. Wer also für interessante Kombinationen von Elektro- und Jazzklängen zu haben ist, der sollte unbedingt zugreifen! |
|
|
Good Morning Susie Soho von E.S.T.Audio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 7,35 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2000 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Die Schweden kommen - und wie! 5 von 5 PunktenDiese CD ist hier bei amazon - völlig zu Recht - schon mehrfach sehr positiv besprochen worden. Das Esbjörn Svensson Trio (EST), bestehend aus Svensson am Klavier, Dan Berglund am Kontrabass und schließlich Magnus Öström an Trommeln und Becken spielt eine durch und durch eklektische Musik, moderner Jazz, Zeitgenössische Musik und Rock/Pop werden zu einem sehr interessanten und unterhaltsamen Amalgam verschmolzen. Diese Musik swingt nicht immer, schließlich ist nicht das - in dieser Hinsicht kaum überbietbare - Oscar Peterson Trio am Werk, sie ist oft meditativ-impressionistisch wie das berühmte Trio von Bill Evans, Scott LaFaro und Paul Motian ("Sunday at the Village Vanguard", 1961). Es werden repetetive Figuren angeschlagen, die an Keith Jarrett erinnern. Der Bassist (Kontrabassist wohlgemerkt!) schließt sein Instrument an einen Wahwah-Verzerrer an. Der Drummer brennt kein Feuerwerk ab, unterstützt vielmehr kongenial das Spiel von Piano und Bass, immer wieder kommen Anleihen aus Rock zum Vorschein. Jedes Stück hat so seine Eigenheit. Vielleicht ist das der Jazz, der Zukunft hat. Jazz kann, wenn er bestehen will, nicht endlos Formen und Formeln aus den 1950- und 1960ern wiederaufbereiten, er braucht frische Ideen, frische Klänge. EST bietet genau dies. Siegfried E. Loch, der die CD auf seinem ACT-Label veröffentlicht hat, gebührt großes Lob für seinen guten Riecher, einen Riecher der ihn schon in den 1960er (!) Jahren Talente wie den damals blutjungen Klaus Doldinger entdecken und fördern ließ. PS. Gerade (am 16. Juni 2008) habe ich erfahren, dass Esbjörn Svensson am 14. Juni 2008 beim Tauchen tödlich verunglückt ist. Er war 44 Jahre alt. Ich trauere. Unglaubliches Zusammenspiel, eine CD für die Ewigkeit! 5 von 5 PunktenWas soll man über das Esbjörn Svensson Trio anderes schreiben als eine hymnische Rezension? Bei "Good Morning Susie Soho" erreicht das schwedische Trio einmal mehr ungeahnte Möglichkeiten des schwerelosen Zusammenspiels. Jeder Ton entführt den Hörer in Welten, die zuvor noch kein anderer Pianist ausgelotet hat. "Serenity" als einer der vielen Anspieltipps ist voller harmonischer Nuancen und anschlagstechnischer Finessen, die selbst einen Keith Jarrett vor Bewunderung auf die Knie fallen lassen müssen. Das direkt anschließende "The Wraith" ist gespickt mit elektronischen Zaubereien, alles getragen von einem Bass-Sound, der Dan Berglund auf eine Stufe mit den größten Meistern seines Fachs hebt. "Spam-Boo-Limbo gemahnt streckenweise fast an die Klangtüfteleien von Radiohead. Und bei sämtlichen Tracks findet sich immer wieder diese unglaubliche Harmonie zwischen den drei Musikern, unter welchen zwar Esbjörn Svensson als unbestrittener Kopf und Mentor herausragt, der aber gleichwohl Dan Berglund und Magnus Öström einen Raum gewährt wie vielleicht vor ihm nur Bill Evans in seiner mittleren und späten Phase. Genug der Lobeshymnen - wer jazzbegeistert ist und etwas wirklich Neues, Gigantisches und Einmaliges hören möchte, sollte sich Svensson komplett zulegen. Wer sich für Jazz nur am Rande interessiert, hat mit "Good Morning Susie Soho" einen guten Einstieg in einen völlig neuen Kosmos klanglicher Möglichkeiten gefunden. Kaufen, kaufen, kaufen!!! Hier gehts lang, Jazz! 5 von 5 PunktenDas Esbjörn Svensson Trio schafft es derzeit wohl am erfolgreichsten, mit im Wesentlichen traditionellen Mitteln des Jazz die Brücke zu schlagen zu aktuellen Grooves und Sounds. Von ruhig-chillig bis zu treibenden Rhythmen klingt hier nichts altbacken. Alle drei Musiker stellen sich mit unverwechselbarer Handschrift dar: Magnus Öströms Drumarbeit ist steady und variabel zugleich; er bringt die angesagten, manchmal schon fast maschinenmässigen Rhythmen ein. Dan Berglund hält sich gar nicht nach Bassisten-Manier zurück; die angezerrten, E-Gitarren-artigen Sounds, die er aus seinem Kontrabass holt, sind schon legendär. Und der Leader ist ein wahrer Spiritus rector, Ideengeber, manchmal ein bisschen Jarrett-mäßig, eher ein Gegenpol zum tief gründelnden, polyphonen Spiel eines Brad Mehldau. Anspieltips: 'The Wraith' setzt zurückhaltend Elektronik ein und ist einfach cool, 'Pavane: Thoughts...' swingt leicht angeschrägt. Der Titeltracks schließlich groovt absolut amtlich mit nennenswertem Ohrwurm-Koeffizienten. Wegen des Hidden Tracks sei am Schluss gut Festhalten empfohlen! feintönige nordische Weiten - angenehm soothing 5 von 5 PunktenDiese CD gibt ein weiteres Beispiel, wie gut Jazz aus Skandinavien ist. Hier spielt ein Trio, das hervorragend aufeinander abgestimmt ist. Hervorragend arrangierte Kleinodien, und rhythmische Feinarbeit, nichts Grobes, pure nordische Einfachheit mit einer leisen Melancholie und wundervoller Tiefe. Da schweben einzelne Intervalle, Basstöne, feinste Besenarbeit und Pianocluster, Zitate aus allen Geschichten, die der Jazz kennt. Eine überaus poetische, intelligente und unaufdringliche Musik für sonntagmorgens. Good morning Susie. the best 5 von 5 PunktenJeder Titel ein Volltreffer. Mein Walkman läuft und läuft und keine Spur von Langeweile. Also meine Empfehlung mit 5 Sternen!!! |
|
|
Cellokonzert von Jacqueline Du Pre, Daniel Barenboim, LpoAudio CD von Sony Class (Sony BMG)Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,34 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Januar 1988 |
Tracks:
Eine Kundenrezension:Welch eine Leidenschaft 5 von 5 PunktenUnter dem Eindruck des eben gehörten Konzerts von Elgar,gespielt von Truls Mörk, einem der führenden Cellisten unserer Zeit, höre ich diese Aufnahme wieder und denke, was für ein Unterschied. Schon wie das Elgar-Konzert beginnt. Mit welcher Leidenschaft streicht Jacki du Pré. Und das im Alter von 20 Jahren. Sie war eine absolute Ausnahmemusikerin,nunmehr schon zwanzig Jahre tot, mit 42 Jahre an der MS-Krankheit gestorben. Aber ihre Kunst ist konserviert. Mit dem Elgar-Konzert hat sie sich unwiderruflich in die Riege der Spitzencellisten hineingespielt. Wer den breiten, intensiven Cello-Ton schätzt, wie Casals ihn auch hatte, der kann an der du Pré nicht vorbeigehen. Eine Aufnahme für die Ewigkeit. |
|
|
Best of the Ten Tenors von the Ten TenorsAudio CD von Emarcy Rec (Universal)Preis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 10,00 Erscheinungsdatum: Juli 2004 |
Tracks:
ProduktbeschreibungThe Best of The Ten Tenors. Klassik-CD |
|
|
e.s.t. - Live in StockholmDVD von Edel records GmbHPreis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 16,88 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2003 |
ProduktbeschreibungStockholm, 10. Dezember 2000. Das Esbjörn Svensson Trio, mittlerweile besser bekannt als e.s.t., gibt im ausverkauften Rockklub 'Nalen' eines seiner erinnerungswürdigsten Konzerte in seiner Heimatstadt. In beeindruckender Kombination mit Licht- und Nebeleffekten begeistert das Trio mit einem Repertoire aus seinen bereits veröffentlichten Alben 'From Gagarin's Point of View', 'Good Morning Susie Soho', 'EST plays Monk' und mit den Hitsingles 'Dodge the Dodo' und 'From Gagarin's Point of View'. Dieses Live-Ereignis wird mit größtem technischen Aufwand festgehalten Acht Kameras filmen zum Teil gleichzeitig das Konzert einer einzigartigen Liveband, das jetzt auf einer ebenso einzigartigen DVD veröffentlicht wird. Das Bildmaterial reflektiert auf bestmögliche Weise den Geist und die Energie von e.s.t.'s Live-Auftritten, wie Tausende von Zuhörern sie über die Jahre erlebt haben Musikalisch hochgradige Perfektion moderiert durch sympathische Menschlichkeit, die das Publikum zuweilen sogar zum Mitsingen von Jazz-Classics animiert. In Verbindung mit dem bereits erwähnten Lichtspektakel ist ein Konzert e.s.t's ein Erlebnis, das es wert ist festgehalten und ergründet zu werden. Darüber hinaus präsentiert e.s.t. hier erstmalig den bisher unveröffentlichten Titel 'Bowling'. Aus der Amazon.de-RedaktionEin zahlreiches Publikum raunt, der Bühenboden torkelt grobkörnig aus dem Monitor, ein paar Kabel, dann Applaus und da steht es, das Esbjörn Svensson Trio in all seiner schlichten Größe. Dan Berglunds notorischer Wah-Wah-Kontrabass schleppt den Groove an, Drummer Magnus Öström mischt sich darunter, der Bandleader am Klavier ist von der ersten Sekunde an, mit dem ersten Ton eins mit seinem Instrument. Und dann rollt "Goodbye Susie Soho", der Opener von Live In Stockholm, im Dezember 2000 dort im ausverkauften Nalen Club mitgeschnitten. Ansprechend und modern in Szene gesetzt: Auf- und Abblenden bei Balladen, schnelle Schnitte in den Uptempos, zweigeteilter Bildschirm, spezielle Blickwinkel, hier funktioniert das Visuelle als perfekter Rahmen, der, selbst schön gestaltet und anzusehen, niemals das Bild ist. Das bleibt die Musik dieses derzeit (auch in puncto Erfolg) unvergleichlichen Ensembles, das Material der drei Studioalben From Gagarin's Point Of View, Good Morning Susie Soho und EST Plays Monk, das mitunter Publikumsreaktionen auslöst, deren Direktheit man eher von Rockkonzerten kennt. Jazz nach E.S.T. ist menschlich; die spirituelle Subtextur ist deutlich spürbar, aber es wird mit ebenso viel Inbrunst geschwitzt. Das Rezept ist, wie so oft, einfach: Es gibt keine. Die Band spielt, was sie mag und kann und kümmert sich nicht um Etiketten und Etikette. Das viertelstündige Interview (eins der Extra-Features neben zwei Video-Clips und tönender Diskografie) könnte sich dahingehend als harte Nuss für den puristischen Jazzkenner erweisen, wenn Svensson von Bill Haley schwärmt und Schlagzeuger Öström konstatiert, das jeder Rhythmus gleich schwer zu spielen ist, ob Madonna oder Monk, wenn man es gut machen will. Die virtuose Unbedenklichkeit, mit der das Trio am Schluss des Konzerts Thelonious Monks Klassiker "Bemsha Swing" beharrlich gefühlvoll mit Drum'n'Bass penetriert, würde dem Komponisten vermutlich selbst gefallen. --Rolf Jäger 4 Kundenrezensionen:Wine from a Baby bottle 5 von 5 PunktenI apologize for the english. My german is a little rusty. So, I'll try a Jeremy Clarkson version: EST is by far the most refreshing sound in any music direction for the last 10 years. I think they are the best, but hey, you can disagree. What do I care! So, I got a mail from amazon that this DVD was out. It took them 4 years to make so, this had better be good. Eagerly I awaited the mail men. Then today it finally arrived. I kicked the kids from behind the TV and threw out the latest Bratz movie. I installed myself in my seat and closed my eyes as this band hit it right from the first note. Like enjoying a good wine. Like a chateau LaTour you have bought from a french winery for 150 euro's. You want to enjoy every drip. This is such a class of its own. But then it happened. The Baracuda studio who produced this DVD had employed an intern. He was from the Geek Technology Institute and was tasked to make a mathematical calculations of how many possible video frame variations you can make if you have 6 camera's on the set and all the frame effects that Adobe ever made for Premiere Pro. He came up with 2850.........give or take a few. Being applauded for his calculations he was tasked to write a script that would automate all these variations to the raw video of 5 camera's and compress that into 1 hour and 35 minutes of Video while the whole crew went off to the Bahama's checking out the bikini's, pleased with the fact that a months work was done automatically by intern with a software script. The result was a stunning piece of cheap MTV rubbish that changes the view every 2 seconds for more than 1 and a half hour. But this is where it gets real interesting. He went to their SAP system and clicked the "Release to Production" button en then it ended up here in Amazon. So, what do you do? You bought this DVD and the music is like Chateau LaTour. But it needs to be drunk from a baby bottle, probably heated to body temperature. There is one thing left to do to pay tribute to these great musicians. Buy it, Rip it to your iPod, Throw it away. Ich bin neidisch auf Schweden... 5 von 5 PunktenEST ist ein weiterer schwedischer Exportschlager, der dem Rest Europas einen Satz roter Ohren verpasst! Seit Jahren hat das Trio Kultstatus in Schweden und ist regelmäßig DER Magnet für das jährliche kleine, aber dafür ausgesprochen feine Jazz Baltica Festival an der Ostsee. Wer EST live kennt, sollte sich diese DVD unbedingt holen! Tontechnisch gut aufgenommen, mit einer künstlerisch wertvollen Kameraführung und Schnitttechnik und einigen, uns deutschen Jazzfreunden sicherlich unbekannten Videoclips, versehen ist diese DVD jeden Cent wert. Wer EST nur von CDs oder aus dem Radio kennt, sollte ebenso dringend zugreifen - selten hat man so geniale Musik so entspannt präsentiert bekommen. Live macht vieles Sinn, was auf den Studio-CDs beim ersten Hören befremdlich oder gekünstelt wirken kann. Wer EST noch garnicht kennt und mit einem Jazz-Klaviertrio etwas anfangen kann MUSS zugereifen... - hier wird selbst das legendäre Keith Jarrett Trio wieder auf normalmenschlichen Maßstab gebracht... ;-) intim und bombastisch 5 von 5 PunktenGut, man muss sie schon mögen, die drei seltsamen Gestalten, die hier mit jazzigen Klangeigenschaften ihren ganz eigenen Stil gefunden haben. Lange (lange!) modale Parts, ein verzerrter Kontrabass mit Wah-Wah Effekt...nicht wirklich ur-jazzig, oder? Aber dafür um so eigenständiger zeigen sich die drei Nordlichter, da sie viel Stimmung mit Geräuschen erzeugen und natürlich-bei allem leicht (!) meditativen Aspekt mancher Improvisationen- über eine absolute Instrumentenbeherrschung verfügen. Herr Svenssons klassische Ausbildung macht sich offenbar bezahlt: wirklich schöne Melodien, Themen mit intimer Vielfalt und die spürbare Begeisterung über immer neue Ideen gepaart mit sehr guter Technik lassen ihn als Mastermind der Band genial und sympatisch wirken. Sehr exaktes Band-play zeichnet die gesamte Truppe aus. Auch das Zusatzmaterial, bestehend aus Interview, Viedeoclips etc., zeigt die drei als sehr angenehme Zeitgenossen. Fazit: eigener, modern klingender Fusion-Jazz ohne Ego-Trips, Fuddelei oder nervigem Geklimper im intimen Rahnen und sehr schön inszeniert. but beatiful 5 von 5 PunktenFür mich ist an erster Stelle erstaunlich, daß ausgerechnet diese Musik "Popstatus" hat. Sicher ist, e.s.t spielen in der Champions League. Tolle Band, fantastastisches Konzert und für mich eine unbedingte Kaufempfehlung. Wer bewußt nach diesem Titel Ausschau hält, wird sowieso nicht bekehrt werden müssen, wie gut sowohl diese DVD als auch die Studioaufnahmen von e.s.t. sind. |
|
|
Strange Place for Snow von E.S.T.Audio CD von Import (Megaphon Importservice)Preis bei Amazon: EUR 2,59 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
Tracks:
ProduktbeschreibungSTRANGE PLACE FOR SNOW Aus der Amazon.de-RedaktionEs gibt schon seltsame Plätze für Schnee -- und es gibt Jazzmusiker, die quasi zu Popstars mutieren können. Das ist durchaus etwas Besonderes, auch in der heutige Zeit, wenn Jazzmusiker immer noch gern als merkwürdige Spezies betrachtet werden, die noch merkwürdigere Musik machen. All dies gilt für das Esbjörn Svensson Trio nicht. Was für eingängige, unbarmherzig groovende Musik mit Tiefgang man im Zeitalter nach dem Mainstream machen kann, und das sogar in der klassischen Form des Klaviertrios, zeigt der schwedische Pianist nebst Drummer Magnus Öström und Bassist Dan Berglund auf Strange Place for Snow. E.S.T., das Trio der Jugendfreunde, das schon seit etlichen Jahren als feste Band zusammen spielt, verblüfft nicht wirklich: Bereits die vorangegangenen Alben (insbesondere From Gargarins Point of View) wiesen in die Richtung, die E.S.T. kontinuierlich weiter verfolgt: Jazzige Harmonien und Improvisationen, wenn auch selten in triolisch swingender Manier, kombiniert mit poppigen Melodien, energetischen Rhythmen, elegischen Klangspielereien und immer wieder: Ostinati. Die zugegebenermaßen auch eingängige Art des Musizierens, die E.S.T. bei Stücken, wie "Strange Place For Snow", "Behind The Yashmak" oder " When God Created The Coffeebreak" in durchgängigen, nur leicht veränderten Basslinien, Melodien oder Harmonien auslebt. Insbesondere die schnelleren Stücke begeistern mich geradezu -- eine wunderbare Art der Fortführung des alten Jazzbegriffs in aktuelle Popgefilde. --Anja Buchmann 4 Kundenrezensionen:Eine eigenartige Magie 4 von 5 PunktenMan kann nicht sagen, dass sich das Klavierspiel von Esbjörn Svensson durch eine besondere Virtuosität auszeichne. (Der Bass von Dan Berglund ist die eigentliche Überraschung!) Auch die Kompositionen sind letztlich nicht weltbewegend. Nichtsdestoweniger schiebe ich diese CD immer wieder in den Player, denn diese Scheibe erzeugt eine eigenartige schwedisch-atmosphärische Verdichtung. Übrigens: Mein Player zeigt eine Spielzeit von 68:23 an. Tatsächlich aber ist die CD drei Minuten kürzer: Das letzte Stück soll angeblich 17:51 dauern. Nach 5:00 verklingt aber die Musik, und erst bei 8:05 beginnt plötzlich eine dröhnende e-Guitarre mit düsterem Drum-Synth, was bei 13:56 in ein meditativeres Synth-Stück übergeht. Bei 14:41 setzt dann wieder der Bass ein, nur um wenig später wieder zu verklingen. Die zeitgenössischste Definition von - ja wovon denn jetzt? 5 von 5 Punkten... Pop schreiben viele. Ob das dann als Lob oder als Kritik verstanden werden soll, bleibt meist offen. Falsch ist wohl beides, denn wenn es eine Musikrichtung gibt die das Esbjörn Svensson Trio neben einer dicken Portion Jazz maßgeblich beeinflusst haben dürfte, ist es (wenn überhaupt) Rock. Und natürlich ist auch eine solche Kategorisierung nicht unproblematisch... Mit Sicherheit kann allerdings gesagt werden, dass es ein recht eigener Stil ist, den die drei Schweden von "When everyone has gone" über "From Gagarins Point of view" und diverse andere Aufnahmen schließlich auf die aktuelle Definition von "A strange place for snow" gebracht haben. - und ein süchtig machender obendrein. Viel Ruhe ist hier zu finden, eine immer wieder überraschende Art und Weise in der Svensson mit Akkordbruchstücken über einprägsame Harmonien schwebt und sich manchmal auch quält, viele Steigerungen von dieser Ruhe ins Unermessliche, dass man ein verwundertes Auflachen nur selten vermeiden, seine Füße kaum still halten, und erst recht nicht seinen Kopf vom mitnicken abhalten kann. Intensivieren lässt sich dieses Erlebnis vor allem bei einem Live-Konzert. Bis dahin seien diese und alle CD's wärmstens empfohlen. Was "A strange place..." spezifisch auszeichnet ist der geschickte Einsatz von Effekten. Keine Spur von überladenem Elektrogeplänkel, dafür auf den Punkt gebrachte, minimalistische Verwendung von krachenden Delays auf Öströms Bassdrum, fiesen Overdrives auf dem Bass von Berglund oder einem Bottleneck auf den Saiten von Svenssons geheiligtem Flügel. Rundum gut - und ein mehr als vorzeigbares europäisches Pendant zu den hin und wieder verkrampften amerkanischen Modernisierungsbemühungen um den guten alten Jazz. wunderschöne Melodien 5 von 5 PunktenWieder einmal hat es das Esbjörn Svensson Trio, kurz EST, geschafft: es hat wieder Melodien kreiert, die so schön sind, dass man sie wirklich zu allem hören kann. Ob zum Tee, im Schnee, im Keller, auf dem Dach, fröhlich oder traurig; die Musik von EST zaubert jedem ein Lächeln aufs Gesicht - einfach weil sie unglaublich schön ist - . Mit einigen Liedern kommt das poppige Jazztrio bei weitem an ihre beiden letzten Alben heran. Ein wahrgewordener Traum... 5 von 5 PunktenPat Metheny hat unlängst in einem amazon.de-Interview gesagt, Brad Mehldau habe die wichtigste improvisierte Klaviermusik der letzten zwanzig Jahre gespielt. Ich möchte Pat zustimmen und gleichzeitig widersprechen: Brad Mehldau ist einfach wunderbar, seine CDs und Konzerte sind umwerfend. Esbjörn Svensson ist allerdings noch besser. Seine CDs und Konzerte sind eine Offenbarung. Mit seiner neuen Veröffentlichung "Strange Place for Snow" bestätigt das Esbjörn Svensson Trio wieder einmal diesen Ausnahmerang. Das Werk beginnt verhalten mit "The Message" und steigert sich zum ersten Höhepunkt mit dem grandiosen zehneinhalbminütigen "Behind the Yashmak": für mich auf einer Stufe stehend mit "Dodge the Dodo", dem bisher besten Stück des schwedischen Trios. Was folgt, sind zwei Balladen, von denen "Years of yearning" geradezu Bach'sche Schönheit besitzt. Der letzte Titel ("Carcrash") ist an Intensität nicht mehr zu überbieten und fast schon sphärisch . Quintessenz: diese CD darf man sich nicht entgehen lassen. Liebe amazon-Redaktion, kann man die fünf Sterne, die man maximal vergeben darf, in diesem Ausnahmefall um zwanzig weitere erhöhen? |
|
...


