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Viva la Vida von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,24 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionFür eine Band, die in ihrer Karriere schon so manchen Verkaufsrekord eingestellt hat, gingen Coldplay die Aufnahmen für ihr viertes Studioalbum recht entspannt an. Aus der im Vorfeld von verschiedenen Seiten öfters thematisierten großen musikalischen Richtungsänderung ist allerdings nichts geworden. Unter der Regie von Brian Eno (U2, Roxy Music) und Markus Dravs (Arcade Fire) spielte die Band zehn Songs ein, mit denen sie nahtlos an das immens erfolgreiche Vorgängerwerk "X&Y" anknüpft, wenngleich man den vier Musikern durchaus eine neue Offenheit im Umgang mit Sounds attestieren darf. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends sehr wohl weiterentwickelt, nur nicht so drastisch oder radikal wie zuvor angekündigt. An der überragenden Qualität von Songs wie dem Opener "Life In Technicolor" oder dem klanglich perfekt ausdifferenzierten "Cemeteries Of London" ändert das nicht das Geringste. Angetrieben von den beiden Produzenten liefern Coldplay eine bis ins letzte Detail hochkonzentrierte Arbeit ab, deren musikalischer Reichtum 2008 nicht von vielen Bands erreicht werden dürfte. Die Platte, die ein Ausschnitt aus Eugene Delacroix Revolutionsgemälde "Die Freiheit führt das Volk" ziert, funktioniert als reifes Gesamtwerk vom ersten bis zum letzten Song perfekt. Coldplay gelingt es mit einzelnen Stücken wie "42" oder dem Titelsong "Viva La Vida" immer wieder sehr gut, die Spannung auf ein neues Level zu treiben, ohne dass die Stücke dabei an Eingängigkeit verlieren. Auch das für die Band typische Pathos spielt noch immer eine wichtige Rolle, wenngleich sich daran niemand ernsthaft stören dürfte. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends nicht neu erfunden, aber sie sind auf einem guten Weg, auch in den nächsten Jahren musikalisch nicht zu stagnieren. --Norbert Schiegl 5 Kundenrezensionen:Unglaublich!! 5 von 5 PunktenIch hatte sehr hohe Erwartungen für dieses Album, da ich absoluter Coldplay Fan. Ich habe es mir direkt gekauft, als es erschienen ist. Mein erster Eindruck war leider sehr ernüchternd. Jedoch trügte der erste Eindruck. Das Album ist meiner Meinung nach genauso ein Meisterwerk wie alle anderen. Jedoch wird dies dem Hörer erst bewusst, nachdem er die CD ein paar mal durchgehört hat. Fazit: Kaufen!! Radiomusik 1 von 5 PunktenIch bin gar nicht enttäuscht über dieses Album, weil ich nichts anderes erwartet hatte. "X&Y" ging schon sehr in die radioverträgliche und somit grottenlangweilige und kommerzielle Richtung. "Viva la vida" ist nur die Steigerung. Einfach nur öde und ohne Ideen. Genau wie das Cover. Schade....nach dem ersten Album war ich überzeugt, die beste Band der Welt für mich entdeckt zu haben. Jetzt steht sie für mich in einer Reihe mit Sascha, Nickelback und den Red Hot Chili Peppers. Titelstück ein Plagiat? 2 von 5 PunktenColdplays neue Platte hat mich nicht richtig vom Hocker gehauen. Das Titelstück kam mir direkt sehr bekannt vor. Da ich Satriani Fan bin hatte ich ohne es direkt zu wissen die Melodie von Ihm im Ohr und vor kurzem erfuhr ich dann das er schon eine Klage gegen Coldplay eingereicht hat. Von mir 2 * Niemand erfindet das Rad neu! 5 von 5 PunktenIch bin auf die Band durch das recht häufig gespielte Lied "Speed of Sound" aufmerksam geworden. Durch den betont instrumentalen Sound wurde ich ein begeisterter Zuhörer. Zuerst habe ich das (hier viel geschmähte) Album X & Y erworben, danach den Erstling Parachutes, A Rush of Blood to the Head und nun das hier bewertete Viva la Vida. Zu meinem Leidwesen ist die Band beliebter als mir eigentlich recht ist! Allerdings zu Recht, da sich in der Pop(ulär)musik nur Dieter Bohlen Klone und amerikanischer Plastikpop (Pink, Britney usw) tummeln, ergeben sich Bands wie diese nur noch selten. Große Hoffnung habe ich auch in die teilweise jungen Bands wie Silbermond usw. gesetzt, für Momente auch Rosenstolz. Aber irgendwie war alles nur eine Welle, die mich weder berauschte noch befriedigte noch lange anhielt. Ähnlich begeisternd kann ich mich noch über Amy Winehouse. Klasse Stimme, aber leider mit zuviel Pathos und Skandalen beschäftigt. Ergo bleibt von den Neuen nur wenig über. So halt Coldplay. Ich sehe in den Jungs eine ähnliche Institution wie z.B. Ray Charles oder James Brown. Die sich eine Stillrichtung aufbauen können und diese Position auch am umkämpften Markt halten können. Sie haben gewiss nicht das Rad neu erfunden oder ihm eine andere Form gegeben, aber ist der Sound doch einzigartig und polarisierend. Ebenso bleiben sie ihren (Musik)Still doch treu. Meine Favoriten: 1. Cemetries of London 2. Lovers in Japan/Reign of Love 3. Violett Hill 4. Strawberry Swing Gewiss sind einige Lieder eingängiger komponiert um so vielen zu schmeicheln, aber das macht in diesem Fall (!!!) gar nichts. Einzigartig auch die Stimme von Chris Martin. Klar, im Gegensatz zur Parachutes ist es ein wenig geschmeidiger, weniger eckig, ein wenig mehr poppiger geworden. Ein bisschen weniger Gitarrenhaltig. Aber es muss ja auch nicht ständig die gleiche Schiene sein. AC/DC macht die ewig gleiche Musik und wird umjubelt. Auch die Stones haben sich meiner Meinung nach nicht viel oder weiter entwickelt. Müssen sie auch gar nicht. Oft wird in den Rezensionen Coldplay mit U2 verglichen. Ich muss gestehen, dass mir U2 nie zugesagt hat! Es gab wohl mal ein paar Lieder, die gut waren, aber mehr nicht! Wie gut, dass Geschmäcker verschieden sind. Das Manko meinerseits ist, dass dieses Album 3 Jahre hat auf sich warten lassen und ein Stück zu kurz geworden ist. Vielleicht ist es aber genauso gut, wie es ist. Anstatt es mit Gewürge auf eine Länge zu ziehen. Ich denke, dass Coldplay mittlerweile eine feste Institution auf dem Musikmarkt ist. Ich finde kritische Stimmen durchweg positiv, da sie mich zum Nachdenken anregen, aber weniger als 4 Sterne für dieses Album zu vergeben, finde ich schon ein wenig boshaft. einfach nur GENIAL 5 von 5 PunktenVor diessem Album war ich kein Coldplay Fan. Aber als ich zum ersten Mal "Viva la Vida" gehört habe wars um mich geschehen. Und als dann das Christkind noch die gance CD gebracht hat, hats für mich kein Halten mehr gegeben und für meine Family kein Erbarmen, denn dann wurde den ganzen restlichen 24. diese CD gespielt ;) Ich bin wirklich restlos begeistert und zum Coldplay-Anhänger geworden. Die nächste CD kaufe ich mir ganz sicher! Ich überlege mir sogar, einer der älteren CDs nochmal eine Chance einzuräumen und sie mir nachträglich auch zu kaufen. |
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Viva La Vida von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 13,80, Angebote ab EUR 11,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionFür eine Band, die in ihrer Karriere schon so manchen Verkaufsrekord eingestellt hat, gingen Coldplay die Aufnahmen für ihr viertes Studioalbum recht entspannt an. Aus der im Vorfeld von verschiedenen Seiten öfters thematisierten großen musikalischen Richtungsänderung ist allerdings nichts geworden. Unter der Regie von Brian Eno (U2, Roxy Music) und Markus Dravs (Arcade Fire) spielte die Band zehn Songs ein, mit denen sie nahtlos an das immens erfolgreiche Vorgängerwerk "X&Y" anknüpft, wenngleich man den vier Musikern durchaus eine neue Offenheit im Umgang mit Sounds attestieren darf. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends sehr wohl weiterentwickelt, nur nicht so drastisch oder radikal wie zuvor angekündigt. An der überragenden Qualität von Songs wie dem Opener "Life In Technicolor" oder dem klanglich perfekt ausdifferenzierten "Cemeteries Of London" ändert das nicht das Geringste. Angetrieben von den beiden Produzenten liefern Coldplay eine bis ins letzte Detail hochkonzentrierte Arbeit ab, deren musikalischer Reichtum 2008 nicht von vielen Bands erreicht werden dürfte. Die Platte, die ein Ausschnitt aus Eugene Delacroix Revolutionsgemälde "Die Freiheit führt das Volk" ziert, funktioniert als reifes Gesamtwerk vom ersten bis zum letzten Song perfekt. Coldplay gelingt es mit einzelnen Stücken wie "42" oder dem Titelsong "Viva La Vida" immer wieder sehr gut, die Spannung auf ein neues Level zu treiben, ohne dass die Stücke dabei an Eingängigkeit verlieren. Auch das für die Band typische Pathos spielt noch immer eine wichtige Rolle, wenngleich sich daran niemand ernsthaft stören dürfte. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends nicht neu erfunden, aber sie sind auf einem guten Weg, auch in den nächsten Jahren musikalisch nicht zu stagnieren. --Norbert Schiegl 5 Kundenrezensionen:Unglaublich!! 5 von 5 PunktenIch hatte sehr hohe Erwartungen für dieses Album, da ich absoluter Coldplay Fan. Ich habe es mir direkt gekauft, als es erschienen ist. Mein erster Eindruck war leider sehr ernüchternd. Jedoch trügte der erste Eindruck. Das Album ist meiner Meinung nach genauso ein Meisterwerk wie alle anderen. Jedoch wird dies dem Hörer erst bewusst, nachdem er die CD ein paar mal durchgehört hat. Fazit: Kaufen!! Radiomusik 1 von 5 PunktenIch bin gar nicht enttäuscht über dieses Album, weil ich nichts anderes erwartet hatte. "X&Y" ging schon sehr in die radioverträgliche und somit grottenlangweilige und kommerzielle Richtung. "Viva la vida" ist nur die Steigerung. Einfach nur öde und ohne Ideen. Genau wie das Cover. Schade....nach dem ersten Album war ich überzeugt, die beste Band der Welt für mich entdeckt zu haben. Jetzt steht sie für mich in einer Reihe mit Sascha, Nickelback und den Red Hot Chili Peppers. Titelstück ein Plagiat? 2 von 5 PunktenColdplays neue Platte hat mich nicht richtig vom Hocker gehauen. Das Titelstück kam mir direkt sehr bekannt vor. Da ich Satriani Fan bin hatte ich ohne es direkt zu wissen die Melodie von Ihm im Ohr und vor kurzem erfuhr ich dann das er schon eine Klage gegen Coldplay eingereicht hat. Von mir 2 * Niemand erfindet das Rad neu! 5 von 5 PunktenIch bin auf die Band durch das recht häufig gespielte Lied "Speed of Sound" aufmerksam geworden. Durch den betont instrumentalen Sound wurde ich ein begeisterter Zuhörer. Zuerst habe ich das (hier viel geschmähte) Album X & Y erworben, danach den Erstling Parachutes, A Rush of Blood to the Head und nun das hier bewertete Viva la Vida. Zu meinem Leidwesen ist die Band beliebter als mir eigentlich recht ist! Allerdings zu Recht, da sich in der Pop(ulär)musik nur Dieter Bohlen Klone und amerikanischer Plastikpop (Pink, Britney usw) tummeln, ergeben sich Bands wie diese nur noch selten. Große Hoffnung habe ich auch in die teilweise jungen Bands wie Silbermond usw. gesetzt, für Momente auch Rosenstolz. Aber irgendwie war alles nur eine Welle, die mich weder berauschte noch befriedigte noch lange anhielt. Ähnlich begeisternd kann ich mich noch über Amy Winehouse. Klasse Stimme, aber leider mit zuviel Pathos und Skandalen beschäftigt. Ergo bleibt von den Neuen nur wenig über. So halt Coldplay. Ich sehe in den Jungs eine ähnliche Institution wie z.B. Ray Charles oder James Brown. Die sich eine Stillrichtung aufbauen können und diese Position auch am umkämpften Markt halten können. Sie haben gewiss nicht das Rad neu erfunden oder ihm eine andere Form gegeben, aber ist der Sound doch einzigartig und polarisierend. Ebenso bleiben sie ihren (Musik)Still doch treu. Meine Favoriten: 1. Cemetries of London 2. Lovers in Japan/Reign of Love 3. Violett Hill 4. Strawberry Swing Gewiss sind einige Lieder eingängiger komponiert um so vielen zu schmeicheln, aber das macht in diesem Fall (!!!) gar nichts. Einzigartig auch die Stimme von Chris Martin. Klar, im Gegensatz zur Parachutes ist es ein wenig geschmeidiger, weniger eckig, ein wenig mehr poppiger geworden. Ein bisschen weniger Gitarrenhaltig. Aber es muss ja auch nicht ständig die gleiche Schiene sein. AC/DC macht die ewig gleiche Musik und wird umjubelt. Auch die Stones haben sich meiner Meinung nach nicht viel oder weiter entwickelt. Müssen sie auch gar nicht. Oft wird in den Rezensionen Coldplay mit U2 verglichen. Ich muss gestehen, dass mir U2 nie zugesagt hat! Es gab wohl mal ein paar Lieder, die gut waren, aber mehr nicht! Wie gut, dass Geschmäcker verschieden sind. Das Manko meinerseits ist, dass dieses Album 3 Jahre hat auf sich warten lassen und ein Stück zu kurz geworden ist. Vielleicht ist es aber genauso gut, wie es ist. Anstatt es mit Gewürge auf eine Länge zu ziehen. Ich denke, dass Coldplay mittlerweile eine feste Institution auf dem Musikmarkt ist. Ich finde kritische Stimmen durchweg positiv, da sie mich zum Nachdenken anregen, aber weniger als 4 Sterne für dieses Album zu vergeben, finde ich schon ein wenig boshaft. einfach nur GENIAL 5 von 5 PunktenVor diessem Album war ich kein Coldplay Fan. Aber als ich zum ersten Mal "Viva la Vida" gehört habe wars um mich geschehen. Und als dann das Christkind noch die gance CD gebracht hat, hats für mich kein Halten mehr gegeben und für meine Family kein Erbarmen, denn dann wurde den ganzen restlichen 24. diese CD gespielt ;) Ich bin wirklich restlos begeistert und zum Coldplay-Anhänger geworden. Die nächste CD kaufe ich mir ganz sicher! Ich überlege mir sogar, einer der älteren CDs nochmal eine Chance einzuräumen und sie mir nachträglich auch zu kaufen. |
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Viva la Vida/Prospekt's March von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 15,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Eine Kundenrezension:Für Neueinsteiger und Freaks... 5 von 5 Punkten...ist nun das aktuelle Coldplay-Album zusammen mit der neuen Prospekt's March EP erhältlich. Und für beides möchte ich hier meine Lanze brechen. Viva La Vida enthält eine für Coldplay völlig neuartige Musik, die weniger auf simple und eingängige Melodien setzt wie bei X&Y und auch nicht auf die jugendliche Frische der ersten beiden Alben, die vor allem für Stadion-Pop und großartige Momente auf Konzerten geschrieben wurde. Beides hat Viva La Vida auch, aber es ist in erster Linie das Experimentieren mit neuen Tricks und Techniken, das die 12 Songs des Albums hervorgebracht hat, etwa der Orgelsound von "Lost" oder die Streicher in "Viva La Vida". Außerdem ist mit "Violet Hill" auch endlich mal ein Coldplay-Lied mit Rock-Anteilen entstanden, das für die Verhältnisse der Briten heftige Gitarrenintro von "Yellow" ist zwar wunderschön, dauert aber leider nur zehn Sekunden. Aggressivere Musikfreunde können sich nun an einer ausflippenden Bassgitarre erfreuen. Darüber hinaus ist das Viva La Vida, ob gewollt oder ungewollt - ich weiß es nicht -, ein Konzeptalbum, ähnliche Motive werden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet: Nach einer kurzen Einstimmung durch das Instrumentalstück "Life in Technicolor" erzählt der Song "Cemetries of London" von Geistern, Gefallenen, gottvergessenen Gestalten im nächtlichen London; danach folgt mit "Lost!" sozusagen die Innenperspektive eines dieser Verlierer, der auf bessere Tage hofft und seinem Kontrahenten voraussagt, auch er werde eines Tages den Kürzeren ziehen. "42" greift nun das Geistermotiv aus "Cemetries" und gleichermaßen die Ahnung von einer jenseitigen, kommenden Welt aus "Lost!" auf und bringt beides zusammen, setzt davor aber ein "You thought you...", zeigt also irgendwo auf, dass das Konzept, als Geist Deckung zu suchen und auf den Sankt Nimmerleinstag zu warten ins Leere geht. Nun bringt "Lovers in Japan" ein Liebeskonzept in den Songkanon mit ein, das mit Liebenden sympathisiert und ihnen Hoffnung macht, aus dem regulierten, pflichterfüllten Alltag zu fliehen, wonach "Reign of Love" die angenehme Ohnmacht des Menschen vor der Liebe beschreibt. "Yes" stellt die verfehlter Liebe erwachsende Begierde dar. Nach "Chinese Sleep Chant", das wieder implizit auch von Ohnmacht erzählt, diesmal Ohnmacht vor der Welt, folgt das gewaltige "Viva La Vida", das gewissermaßen die zeitversetzte Gegenperspektive zu "Lost!" ist: was dort weisgesagt wurde, ist hier eingetroffen, ein Mächtiger hat seine Macht verloren, was durch biblische Anspielungen auf den verratenen und verleugneten Christus untermauert wird. Es zeigt gewissermaßen, dass die Umsetzung der Begierde nach Macht, oder zumindest nach einem Umsturtz der Verhältnisse, Revolution könnte man im Sinne des Covers sagen, auf der Seite der Gestürtzten wiederum Leid hervorruft. Das Angewidertsein von Macht und dem Spiel ihrer Träger und Nichtträger, vor allem aber die Unvereinbarkeit von Liebe und einem Leben im Kommen und Gehen der Macht, das Schweigen der Liebe in einer Welt, die sich um Macht dreht, davon singt Chris Martin nun in "Violet Hill", um in "Strawberry Swing" von der Leichtigkeit eines Lebens, das der "perfectly straight line" entsagt, zu erzählen, sozusagen eine utopische Welt entwirft, in der letzten Endes die Liebe das einzig zählende Maß ist. Darauf fasst "Death And All His Friends" die Essenz der bisher Gesungenen zusammen in der Textzeile: "I dont't want a cycle of recycled revenge", bevor "The Escapist" eine Flucht aus den Verhältnissen der Welt als unser aller Traum bennent. "Prspet's March, das in diesem Paket mit enthalten ist, enthält neben neu aufgenommener Versionen von "Lovers in Japan", den "Osaka Sun Mix", um eine live immer schon performte Überleitung zur zweiten Strophe bereichert, ganz nett, und "Lost!", nämlich "Lost+", das eine Hip-Hop Einlage von Jay-Z beinhaltet, die mit den biblischen Motiven aus "Viva La Vida" spielt und die Zusammengehörigkeit dieser Songs untermauert, sechs neue Lieder, "Life in Technicolor ii", eine gesanglich untermalte Version des Introsongs aus dem Album, ähnliches Thema wie Violet Hill, aber weniger aggressiv. "Postcards From Far Away" ist einfach ein Instrumentalstück zum Nachspielen, es macht ungeheuer Spaß. "Glass Of Water" zeigt die falschen Versprechungen dieser Welt und die Ungewissheit der Zukunft auf, "Rainy Day", das mit Streichern operiert hatz einen angenehm experimentellen Sound, klingt irgendwie modern, nicht greifbar. "Prospekt's March" nun thematisiert Vieles, unter anderem Todesangst und geistige Abgeschiedenheit, bis - nach den altbekannten Liedern - "Now My Feet Won't Touch The Ground" einfach mal die Gitarre sprechen lässt. Wunderscöne Musik, die sich, wenn sie auch anders ist, mit der bisherigen Musik von Coldplay zusammenfügt, aber irgendwo die Tore zur Welt aufstößt. Entweder in diesem Paket, einzeln oder - meine persönliche Empfehlung, weil es preiswert und qualitativ einfach noch mal hochwertiger ist - als Schallplatte erwerben. |
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Prospekt's March EP von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 8,07 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2008 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Eigentlich verzichtbar 2 von 5 PunktenDa läuft er nun, der Nachschlag, den Coldplay seinem wirklich großartigen Album "Viva la vida" folgen lies. Die Erwartungen liegen also hoch ... "Glass of Water" (Tr. 3) kommt diesen Erwartungen voll und ganz nach - das ist wirklich eine gelungen, antreibende Nummer im typisch großen Coldplay-Format. Leider bleibt der Titel aber der einzige Lichtblick. Der Rest? Verzichtbar, bisweilen ärgerlich. Von ingesamt acht neuen Songs zu sprechen, ist mehr als Hohn: drei Lieder sind Remixes von bekannten Songs; leider wirken die dann auch noch sehr uninspiriert, bei "Lost+" darf der Rapper JayZ das Seinige dazugeben - beim Ergebnis schwanke ich zwischen gruselig und peinlich. Ich hätte mir mehr gewünscht, und wenn schon nicht musikalisch mehr drin war, so wäre zumindest weniger spartanisch gestalteter Karton zu erwarten gewesen. Schade. Coldplays Resterampe? 4 von 5 PunktenAllein die vokal angereicherte Version von "Life in Technicolor" ist unbezahlbar. Allein dafür 5 Sterne. Der Rest ist auch ok, allerdings teilweise nur Varationen von Albumtiteln. Danke, Coldplay, danke für Glass of Water! 4 von 5 PunktenGlass of Water ist und bleibt für mich der beste Song dieses kleinen Mini-Albums und auch einer der besten Songs von Coldplay überhaupt. Man stelle sich einmal vor, Coldplay hätten nie diese EP veröffentlicht...dann hätte die Welt nie diesen genialen Song zu hören bekommen! Eine echte traurige Vorstellung. Aber auch die anderen Songs wie das endlich mit Vocals ausgestattete "Life in Technicolor II" und der schön ruhige Titeltrack machen die EP hörenswert. Jedoch bleibt Glass of Water der stärkste Song der Platte. Ein seperates Album dafür hätte nicht sein müssen, aber... 4 von 5 Punkten...der Sound ist wirklich klasse. Da kann man nix sagen. Die Version von "Life in technicolour" find ich persönlich noch einen Ticken besser als die auf "Viva la vida". "Rainy day" ist toll abgemischt und "Glass of water" erinnert an die frühen U2ler. Der Klavier-Interlude "Postcards from far away", "Now my feet won't touch the ground" (Akustik-Reprise von "Life in technicolour") und der Titelsong "Prospekt's march/ Poppiefields" in ihrer intimen Schönheit hätte für meinen Geschmack länger und mehr sein können. Der Rest breitet in "Viva la vida"-Manier einen dicken Soundteppich mit fetten Streichern über einem aus. Ich kann die Kritik einiger hier verstehen, die dieses Album für Abzocke halten. Eine B-Seite zu "Viva la vida" hätte völlig gereicht und die Version von "Lost!" mit Jay-Z ist eigentlich auch überflüssig. Das Original war schon Ohrenschmaus genug, da stört der HipHop eher als er den Rest des Songs bedient. Der Osaka Sun Mix von "Lovers in Japan" versöhnt ein wenig, auch wenn Chris mit seinem Gesang etwas im Getöse untergeht. Rundum kein Glanzstück ihrer Karriere, aber immer noch qualitativ besser als so manch anderer Schrott, der einem heutzutage geboten wird. Und ein paar sehr gut scheinende helle Momente hat das Album dann doch, sodass ich mich noch zu vier Sternen durchringen kann. Lassen wir Coldplay ihr Weihnachtsgeschäft. Es gibt schlimmeres für das man Geld ausgeben kann. ;-) Wie ein kleines Privatkonzert 5 von 5 PunktenAls ein eher zufälliger aber doch umfangreicher Coldplay Fan habe ich bei Viva la Vida schon bei Erscheinung nach dem bisherigen Colplay-Feeling gesucht. Teilweise vergeblich! Aber bei mehrmaligem Anhören durchaus anerkennenswert! Dieses Album hier, der Nachschlag, den ich als Sahnehäubchen verstehe, erscheint mir tatsächlch wie ein kleines Privatkonzert -jedes Stück ist ein Edelstein! JA! |
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A Rush of Blood to the Head von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 5,80 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2002 |
Tracks:
ProduktbeschreibungA RUSH OF BLOOD TO THE HEAD Aus der Amazon.de-RedaktionColdplay haben ein Leben lang gebraucht, um mit dem so wunderbar selbstbewussten Debüt Parachutes zu landen. Aber es dauerte weniger als zwei Jahre, bis das stimmungsvolle britische Quartett ein meisterliches Folgealbum nachlieferte. Sie haben sich als Band auf ein Niveau entwickelt, auf dem sie fast jeden ihrer Rivalen in Sachen Fantasie und emotionaler Ausdruckskraft übertreffen. A Rush Of Blood To The Head ist eine gefühlvolle, heitere Reise von dem begeisternden Rock "Politik" bis hin zu den gedämpften Klängen von "Green Eyes", ohne ein einziges Mal die faszinierende Wirkung zu stören. Der Sänger Chris Martin treibt seine Stimme zu Höhenflügen an und erreicht Ebenen, die eigentlich nur Jeff Buckley bisher anzustreben wagte. Die Musik ist ganz einfach tadellos, eine überzeugende Kreuzung zwischen Pink Floyd und The Verve. Selbst wenn sie nicht noch einmal mit so etwas wie "Yellow" auftauchen, macht einem das überhaupt nichts aus. Dies ist erstklassiges Material. --Aidin Vaziri 5 Kundenrezensionen:Geniales Album von Colplay 5 von 5 Punkten"A Rush of blood to the Head" von Coldplay war nach der "X & Y" und "Parachutes" die dritte Scheibe die ich mir von dieser britischen Band gekauft habe. Ich finde, dass diese CD die beste von den bislang 3 herausgebrachten Alben ist. Es ist mein absoltes Favoriten Album von Coldplay. Die Stimme von Chris Martin ist wieder einzigartig und die Musik einfach genial. Meine Lieblingstracks: 1.) Politk 2.) Clocks 3.) Green Eyes und 4.) A Rush of blood to the head. Ich kann die CD jedem Colplay Fan, und denen die es noch werden wollen, absolut empfehlen! Gesamtfazit: 5 Sterne, würde die CD jederzeit wieder kaufen Coldplay ist einfach nur gut! 5 von 5 PunktenWiedermal ein geniales Album von Coldplay. Mitreißende Musik und schöne Texte. Wohl fast genauso gut, wie das Vorgänger Album. Mir persönlich gefällt jeder Titel auf dem Album und ich finde die Musik von Coldplay ist irgendwie was zum träumen. Empfehlenswert! Unübertrieben ein Meisterwerk! 5 von 5 PunktenIch liebe jeden, wirklich jeden Titel auf diesem Album. Es ist wirklich das beste Album, dass es je gab!Hört sich sehr hoch gegriffen an, aber es ist so! Wie kann man so perfekt sein? Es ist mir unbegreiflich. Chris Martins Stimme, jeder Ton, so berührend. Diese Qualität des einzelnen Moments. Unbegreiflich. Jeder Song auf diesem Album, auch wenn er zuerst vielleicht nicht so erscheint, hat solche Höhepunkte in sich. Das sind wirklich Musiker aus tiefstem Herzen. Coldplay ist meiner Meinung nach die beste Band des 21. Jahrhunderts, würde ich etwas anderes behaupten, würde ich lügen. Wow , wow und nochmal wow. Das ist Liebe,Leben,Schmerz, aber vor allem Leidenschaft. Coldplay hat nach Parachutes eine unglaubliche Entwicklung hingelegt. Parachutes ist ein so entspannendes Album. "A rush of blood to the head" ist kritisch, zerstörend, aufbauend, das ganze Leben auf einer Platte. Ich bin begeistert. Nein, ich bin entgeistert. Was für eine Band! Kaufen oder ein paar wundervolle Momente musikalischer Ekstase verpassen:) zu den einzelnen Sogs ein paar kurze Anmerkungen: 1. Politik: Kraftvoller Einstieg, der besonders live heroisch ist! 2.In my place: Eine Hymne, meiner Meinung nach, mit unermesslichem Gefühl. 3.God put a smile upon your face: Dieser Song wirkte anfangs etwas oberflächlich und nun, was soll ich sagen: er ist einer meiner Lieblingssong. Er regt einen so zum nachdenken an. 4.The Scientist: Zum weinen schön. 5.Clocks: So viel Energie! So viel Power! So viel Stimme! Wow! 6.Daylight: wie ein Strom von Höhepunkten.haaach..:) 7.Green eyes: Lassen Sie sich nicht täuschen. Auch in diesem Song steckt einiges. 8.Warning sign: ist wahrscheinlich der Song, der perfekt für eine melancholische Seele geschrieben wurde....wunderwunderschön... 9.A Whisper: intensives Flüstern :) 10. A rush of blood to the head: so kritisch, so berührend, so tiefgreifend. 11.Amsterdam: Was für ein Song! Der Höhepunkt gegen Ende ist unübertrefflich! Gänsehaut! Viel Hype - nicht mehr so viel Essenz 4 von 5 PunktenDiese CD war der absolute Durchbruch für Coldplay und selten ist eine Band so abgehoben (und später relativ weit in der Versenkung verschwunden). Kein Wunder - mit "In my Place" und "Clocks" gab es auch ein paar echte Ohrwürmer. Die CD ist gut, ohne Zweifel. Was ihr aber leider fehlt ist die Genialität des Vorgängers, was ich hauptsächlich der Tatsache zuschreibe, dass die Jeff-Buckley-Gitarre einfach verschwunden ist und durch saftige Keyboards ersetzt wurde. Das filigrane Gitarrenspiel wird durch ein paar Bono-Riffs ersetzt und übrig bleibt eben das, was aus Coldplay geworden ist: eine Chart-Band. Immer noch bewegend, freilich, und immer noch mit tollen Kompositionen und anmutigem Gesang, aber dennoch eben radioorientiert. Schade. Der Geheimtipp "Parachutes" bleibt das Maß aller Dinge dieser Band. Gefühle nur solange es dafür CA$H gibt... 2 von 5 PunktenIch frag mich ehrlich was man mit diesem Langspieler anfangen soll. Die Songs, Lyircs und Sounds sind bestenfalls mittelmäßig. Da kann man ebenso James Blunt oder ähnliche Konsorten höhren, die höhren sich alle ganz genau so unspektakulär an wie Rush of Blood. Auch nach dem 100x höhren plätschern die Songs nur so an einem vorbei und versiegen in der Bedeutungslosigkeit. Selbst die aufgesetzte Leidensmiene des Sängers kann einen über diese Pleite nicht hinwegtrösten. Insofern komme ich zu dem Fazit das Coldplay leider nur mittelmäßige Musiker sind aber dafür noch schlechtere Schauspieler. Wer Probleme mit dem Einschlafen hat sollte sich dieses Album bzw. diese Band anhöhren. Absolute Einschlafgarantie. Wer so eine Musik als emotional bezeichent findet unter Garantie auch die Balladen von Silbermond ("Ich habe einen Schatz gefunden und er trägt deinen Namen") spitze. Scheußlich. Wenns wenigstens noch ehrlich wäre...aber sowas? *brrrr* |
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Viva la Vida [Vinyl LP] von ColdplaySchallplatte von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 15,96 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionFür eine Band, die in ihrer Karriere schon so manchen Verkaufsrekord eingestellt hat, gingen Coldplay die Aufnahmen für ihr viertes Studioalbum recht entspannt an. Aus der im Vorfeld von verschiedenen Seiten öfters thematisierten großen musikalischen Richtungsänderung ist allerdings nichts geworden. Unter der Regie von Brian Eno (U2, Roxy Music) und Markus Dravs (Arcade Fire) spielte die Band zehn Songs ein, mit denen sie nahtlos an das immens erfolgreiche Vorgängerwerk "X&Y" anknüpft, wenngleich man den vier Musikern durchaus eine neue Offenheit im Umgang mit Sounds attestieren darf. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends sehr wohl weiterentwickelt, nur nicht so drastisch oder radikal wie zuvor angekündigt. An der überragenden Qualität von Songs wie dem Opener "Life In Technicolor" oder dem klanglich perfekt ausdifferenzierten "Cemeteries Of London" ändert das nicht das Geringste. Angetrieben von den beiden Produzenten liefern Coldplay eine bis ins letzte Detail hochkonzentrierte Arbeit ab, deren musikalischer Reichtum 2008 nicht von vielen Bands erreicht werden dürfte. Die Platte, die ein Ausschnitt aus Eugene Delacroix Revolutionsgemälde "Die Freiheit führt das Volk" ziert, funktioniert als reifes Gesamtwerk vom ersten bis zum letzten Song perfekt. Coldplay gelingt es mit einzelnen Stücken wie "42" oder dem Titelsong "Viva La Vida" immer wieder sehr gut, die Spannung auf ein neues Level zu treiben, ohne dass die Stücke dabei an Eingängigkeit verlieren. Auch das für die Band typische Pathos spielt noch immer eine wichtige Rolle, wenngleich sich daran niemand ernsthaft stören dürfte. Coldplay haben sich mit Viva La Vida Or Death And All His Friends nicht neu erfunden, aber sie sind auf einem guten Weg, auch in den nächsten Jahren musikalisch nicht zu stagnieren. --Norbert Schiegl 5 Kundenrezensionen:Unglaublich!! 5 von 5 PunktenIch hatte sehr hohe Erwartungen für dieses Album, da ich absoluter Coldplay Fan. Ich habe es mir direkt gekauft, als es erschienen ist. Mein erster Eindruck war leider sehr ernüchternd. Jedoch trügte der erste Eindruck. Das Album ist meiner Meinung nach genauso ein Meisterwerk wie alle anderen. Jedoch wird dies dem Hörer erst bewusst, nachdem er die CD ein paar mal durchgehört hat. Fazit: Kaufen!! Radiomusik 1 von 5 PunktenIch bin gar nicht enttäuscht über dieses Album, weil ich nichts anderes erwartet hatte. "X&Y" ging schon sehr in die radioverträgliche und somit grottenlangweilige und kommerzielle Richtung. "Viva la vida" ist nur die Steigerung. Einfach nur öde und ohne Ideen. Genau wie das Cover. Schade....nach dem ersten Album war ich überzeugt, die beste Band der Welt für mich entdeckt zu haben. Jetzt steht sie für mich in einer Reihe mit Sascha, Nickelback und den Red Hot Chili Peppers. Titelstück ein Plagiat? 2 von 5 PunktenColdplays neue Platte hat mich nicht richtig vom Hocker gehauen. Das Titelstück kam mir direkt sehr bekannt vor. Da ich Satriani Fan bin hatte ich ohne es direkt zu wissen die Melodie von Ihm im Ohr und vor kurzem erfuhr ich dann das er schon eine Klage gegen Coldplay eingereicht hat. Von mir 2 * Niemand erfindet das Rad neu! 5 von 5 PunktenIch bin auf die Band durch das recht häufig gespielte Lied "Speed of Sound" aufmerksam geworden. Durch den betont instrumentalen Sound wurde ich ein begeisterter Zuhörer. Zuerst habe ich das (hier viel geschmähte) Album X & Y erworben, danach den Erstling Parachutes, A Rush of Blood to the Head und nun das hier bewertete Viva la Vida. Zu meinem Leidwesen ist die Band beliebter als mir eigentlich recht ist! Allerdings zu Recht, da sich in der Pop(ulär)musik nur Dieter Bohlen Klone und amerikanischer Plastikpop (Pink, Britney usw) tummeln, ergeben sich Bands wie diese nur noch selten. Große Hoffnung habe ich auch in die teilweise jungen Bands wie Silbermond usw. gesetzt, für Momente auch Rosenstolz. Aber irgendwie war alles nur eine Welle, die mich weder berauschte noch befriedigte noch lange anhielt. Ähnlich begeisternd kann ich mich noch über Amy Winehouse. Klasse Stimme, aber leider mit zuviel Pathos und Skandalen beschäftigt. Ergo bleibt von den Neuen nur wenig über. So halt Coldplay. Ich sehe in den Jungs eine ähnliche Institution wie z.B. Ray Charles oder James Brown. Die sich eine Stillrichtung aufbauen können und diese Position auch am umkämpften Markt halten können. Sie haben gewiss nicht das Rad neu erfunden oder ihm eine andere Form gegeben, aber ist der Sound doch einzigartig und polarisierend. Ebenso bleiben sie ihren (Musik)Still doch treu. Meine Favoriten: 1. Cemetries of London 2. Lovers in Japan/Reign of Love 3. Violett Hill 4. Strawberry Swing Gewiss sind einige Lieder eingängiger komponiert um so vielen zu schmeicheln, aber das macht in diesem Fall (!!!) gar nichts. Einzigartig auch die Stimme von Chris Martin. Klar, im Gegensatz zur Parachutes ist es ein wenig geschmeidiger, weniger eckig, ein wenig mehr poppiger geworden. Ein bisschen weniger Gitarrenhaltig. Aber es muss ja auch nicht ständig die gleiche Schiene sein. AC/DC macht die ewig gleiche Musik und wird umjubelt. Auch die Stones haben sich meiner Meinung nach nicht viel oder weiter entwickelt. Müssen sie auch gar nicht. Oft wird in den Rezensionen Coldplay mit U2 verglichen. Ich muss gestehen, dass mir U2 nie zugesagt hat! Es gab wohl mal ein paar Lieder, die gut waren, aber mehr nicht! Wie gut, dass Geschmäcker verschieden sind. Das Manko meinerseits ist, dass dieses Album 3 Jahre hat auf sich warten lassen und ein Stück zu kurz geworden ist. Vielleicht ist es aber genauso gut, wie es ist. Anstatt es mit Gewürge auf eine Länge zu ziehen. Ich denke, dass Coldplay mittlerweile eine feste Institution auf dem Musikmarkt ist. Ich finde kritische Stimmen durchweg positiv, da sie mich zum Nachdenken anregen, aber weniger als 4 Sterne für dieses Album zu vergeben, finde ich schon ein wenig boshaft. einfach nur GENIAL 5 von 5 PunktenVor diessem Album war ich kein Coldplay Fan. Aber als ich zum ersten Mal "Viva la Vida" gehört habe wars um mich geschehen. Und als dann das Christkind noch die gance CD gebracht hat, hats für mich kein Halten mehr gegeben und für meine Family kein Erbarmen, denn dann wurde den ganzen restlichen 24. diese CD gespielt ;) Ich bin wirklich restlos begeistert und zum Coldplay-Anhänger geworden. Die nächste CD kaufe ich mir ganz sicher! Ich überlege mir sogar, einer der älteren CDs nochmal eine Chance einzuräumen und sie mir nachträglich auch zu kaufen. |
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X & Y von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 12,45, Angebote ab EUR 7,25 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2005 |
Tracks:
ProduktbeschreibungX & Y Aus der Amazon.de-RedaktionEs heißt das dritte Album ist die Feuertaufe für eine Band. Das britische Quartett Coldplay hat sich für diesen kritischen Karriereschritt lange Zeit gelassen. Ist X & Y mit 12 neuen Songs (und einem Hidden Track) der gewollte, große Wurf? Beim ersten Hören nicht unbedingt, aber Vorsicht! Das galt auch für die ersten beiden Alben der Briten, sie sind keine ad-hoc-Ohrwurm-Band. Ihre Songs sind wie Nervengas, das langsam, aber dafür umso nachhaltiger wirkt. Demnach hat sich auch für mich noch nicht das optimale Lieblingsstück herauskristallsiert, was nichts zur Sache tut. Coldplay besitzen drei Trümpfe, die wenige Bands dieser Tage vereinen können: mit Sänger Chris Martin eine melancholische Stimme, der man sich nicht entziehen kann, unwiderstehliche Melodien, sowie eine Gefühlsstärke, die niemals in Kitsch ausartet. Was auch an den bisweilen nachdenklichen, sehr reflektierten Texten liegt. Ausserdem leugnet die Band ihre Vorbilder von Beatles (What If) bis Depeche Mode (White Shadows) nicht, ohne sie zu kopieren, der Gitarrenrocker Square One als Auftakt trifft zB. den Nerv von U2 in ihren besten Zeiten. Doch die große Stärke der Band zeigt sich wieder in sanften Liebesballaden, etwa Fix You - einer Feuerzeug-Stadion-Hymne - A Message und dem elegischen Swallowed In The Sea. Beispiel für die Tatsache, dass auch die Elektronik ein bisschen Einzug gehalten hat, ist Talk, mit heftigen Gitarren und einem irrlichternen Sample von Kraftwerks Computerliebe. Warm, herzlich, infektiös - spätestens nach dem dritten Anhören. -- Ingeborg Schober5 Kundenrezensionen:Das Album, das jeden zum Fan macht! 5 von 5 PunktenHallo! Ich wollte mal eine alternative Rezension abgeben, da der musikalische Teil von diesem Album ja bereits lang und breit beschrieben/diskutiert wurde. Und zwar wollte ich nur mal loswerden, dass ich davon überzeugt bin, dass jede Art von Musikliebhaber von diesem Album begeistert sein wird, sofern er neutral an die Sache herangeht. Dies tat ich 2005 nämlich auch: Der Name Coldplay sagte mir zunächst nämlich noch so gut wie gar nichts, ich kannte lediglich die Lieder "Clocks" und "The Scientist" aus dem Radio, welche ich damals ganz gut fand. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch mit Britpop noch gar nichts am Hut, geschweige denn mit Coldplay! Doch als ich dann eines Tages den Clip zu Speed of Sound zum ersten Mal sah, war ich so begeistert, dass ich mir noch am selben Tag das Album kaufte...Ich wurde nicht enttäuscht! Es war das erste Album das ich rauf und runter hörte und ich entwickelte mich langsam zum Fan. Ein paar Monate später legte ich mir dann noch die ersten beiden Alben und schließlich 2008 Viva la Vida or Death and All His Friends zu, und entschloss mich kurzer Hand Coldplay in Hamburg Live zu sehen (es war der Hammer!). Seit dem Tag, an dem ich mir also dieses Album zugelegt hatte, ist Coldplay nun meine Lieblingsband! Ich hoffe also, dass ich mit dieser Rezension neue Coldplay-Fans ins Leben rufe, und dass X&Y genauso wie bei mir ihr Coldplay-für-Anfänger-Album wird ;) Eine Erleuchtung 5 von 5 PunktenMein erster Kontakt mit Coldplay war ein einstündiger Mitschnitt ihres "The world how we saw it - Part I"-Konzerts auf 3sat (Pop around the clock). "Coldplay" hatte ich schon irgendwo gehört und so sah ich mir das Konzert an. Es war für mich wie eine Erleuchtung und ich habe mir gleich dieses Album gekauft. Von vorne bis hinten eingängige, abwechlungsreiche Melodien, die ins Kitschige zu kippen drohen, es aber trotz wiederholtem Hörens nie tun. Ich habe Verständnis dafür, dass Coldplay-Fans der ersten Stunde dieses Album für zu kommerziell halten, da es sich doch ziemlich von seinen beiden Vorgängern unterscheidet. Für mich aber verdient es fünf Sterne. P.S.: Von Viva la vida kann ich nur abraten. X & Y > Super Album von Coldplay 5 von 5 PunktenDas Album X & Y ist die dritte CD der Gruppe Coldplay; es war allerdings meine erste Scheibe der britischen Band. Die Musik und die außergwöhnliche Stimme von Chris Martin hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Ich habe die CD tagelang rauf und runter gehört. Meine Lieblingstracks: 1.) Talk 2.) Speed of sound 3.) Low Kurz darauf habe ich in die beiden Vorgänger CD's "parachutes" und "a rush of blood to the head" reingehört und mir diese dann auch sofort zugelegt. Die beiden CD's kann ich an dieser Stelle auch jedem Coldplay Fan, und denen die es noch werden wollen, nur empfehlen. Gesamtfazit: 5 Sterne, würde ich mir sofort wieder kaufen! mein liebling 5 von 5 Punktenich mag diese album sehr. es ist so wunderbar. ich habe es erst vor ein paar wochen endeckt( ich mochte eigentlich kein coldplay), doch nun liebe ich es. chris martin hat eine wunderbare stimme und das ganze zusammenspielen der gruppe ist wunderschön.... Alles und Nichts? 4 von 5 PunktenAls Chris Martin ankündigte das beste Album aller Zeiten erschaffen zu wollen, war es wohl mehr eine pr-gesteuerte Aussage als eine ernst gemeinte Ankündigung. Denn diese Messlatte ist zu hoch gelegt für Coldplay... noch! Die Frage ob "X&Y" nun das beste Coldplay Album ihrer bisherigen Werke ist, lässt sich nur schwer beantworten. Zu groß ist der Unterschied zu dem Debut "Parachutes" um einen eindeutigen Vergleich ziehen. Perfekter, arrangierter und ausgereifter klingen die neuen Songs, allerdings mit weniger Charme und Charakter. Das Songwriting bleibt für meine Begriffe bei "Parachutes" unerreicht, die musikalische Breite und Perfektion in der Ausarbeitung ist bei X&Y auf dem bisherigen Höhepunkt. Im Vergleich zu "A rush of blood to the head" ist es eine Steigerung. Weniger Durchschnitt, dafür mehr Tiefe. Der Titeltrack X&Y erinnert durch die psychadelisch angehauchte Stimmung in Ansätzen etwas an Pink Floyd (wen auch nur in Ansätzen), während Speed of Sound ein klassischer Coldplay-Track im Stile und in der Qualität von Clocks (von A Rush of blood...) ist. Weitere Highlights sind Fix You, Square One und Low, während The hardest Part und What if etwas ins Mittelmass abfallen. Fazit: Fans von "Parachutes" werden sich vermutlich etwas schwer tun sich mit X&Y anzufreunden (wobei ich trotzdem auf jeden Fall zu einem Kauf rate), während Fans von "A Rush..." voll auf ihre Kosten kommen werden. |
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Parachutes von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 12,45, Angebote ab EUR 6,62 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2000 |
Tracks:
ProduktbeschreibungPARACHUTES 5 Kundenrezensionen:Soooooooooooooo Langweilig 1 von 5 PunktenIch möchte mich jetzt nicht dazu hinreißen lassen viel zu schreiben. Diese band ist mit das langweiligste was ich je gehört habe.Und der Sänger behauptet seine Band ist besser als die Beatles und Stones zusammen.Oh wie peinlich!! Endlich... 5 von 5 Punkten... mal eine CD, die man komplett durchhören kann, ohne vor Grauen weiter zu schalten! "Parachutes" ist (fast) so gut wie X&Y und auch ein Tickchen besser als das neue Meisterwerk "Viva La Vida". Und "A Rush of Blood to the Head" wird von dieser Platte auch in den Schatten gestellt. Die Songs sind extrem abwechslungsreich, mal kurz mal lang, mal fröhlich, mal etwas trauriger - eigentlich 'für jeden was dabei' ;) Aber jetzt einmal zu den einzelnen Songs: Don't Panic -(5/5)- Gleich zum Anfang einer meiner Absoluten Top-Songs. Shiver -(5/5)- Sehr fröhlich, viel Text Spies -(4/5)- Ruhig und auf die dauer ETWAS nervig. [Aber auch nur ETWAS ;) ] Sparks -(5/5)- Super zum Relaxen Yellow -(5/5)- So jetzt mal wieder richtig schön fröhlich! TOP! Trouble -(5/5)- Entspannender Song mit einer weltbekannten Melodie, die jeder kennt! Parachutes -(3/5)- (ZU) Kurz! High Speed -(5/5)- SEHR abwechslungsreich We never Change -(5/5)- Schön zum mitsingen... Everything's Not Lost -(5/5)- Einpräsam Fazit: Diese Platte sollte eigentlich jeder mal gehört haben, und ist ein MUSS für jeden Coldplay-Fan... KAUFEN! Tolles Debüt 5 von 5 PunktenEs ist oftmals eine sehr interessante Erfahrung, mit dem Abstand einiger Jahre auf Erstlingswerke zurückzublicken. Heute, wo Coldplay mittlerweile in der Stadionrock-Liga spielen, Sangesknabe Chris Martin mit dem Hollywood-Star Gwyneth Paltrow verheiratet ist und fleißig Kinder in die Welt setzt, lohnt es sich durchaus, das Debütalbum der Briten noch einmal mit etwas nostalgischen Anflügen zu anzuhören. Denn hier geht es noch deutlich besinnlicher zu als auf den späteren, schon für die große Bühne geschriebenen Alben. Alles ist intimer, originärer und nicht ganz so glattpoliert. Das Tempo ist überwiegend gedrosselt und erzeugt eine Stimmung, die man besser mit jemandem in seiner Nähe teilen sollte. Zwar gefällt mir die erste Hälfte der Songs etwas besser als der Rest, ich halte "Parachutes" dennoch für ein grandioses Album, bei dem für mich "Spies", "Yellow" und das etwas nach Air klingende "High Speed" besonders herausragen. Leider hört man bei dem einen oder anderen Song sehr gut, wie oft sich die Band in den Folgejahren bei sich selbst bediente. Das kann man beschönigend "sich selbst treu bleiben" nennen, es darf aber auch schlicht und einfach als "auf Nummer sicher gehen" betitelt werden. Dafür kann aber diese CD nichts und von daher gibt es folgerichtig die Höchstwertung. Klassiker ! 5 von 5 PunktenEs gibt Dinge, die bleiben. Klassiker, die auch nach längerer Zeit nichts von Ihrem Wert und in punkto Relevanz verlieren. Dazu gehört auch ohne Zweifel dieses herausragende Album - ehrlich und straight from the heart. Ich würde auch 10 Punkte geben, wenn ich könnte. Ein Meilenstein der Musikgeschichte. Klasse Debüt Album von Coldplay 5 von 5 PunktenDas Debüt Album "Parachutes" von Coldplay war nach der "X & Y" die zweite Scheibe die ich mir von der britischen Band gekauft habe. Ich finde die Musik auch auf dieser CD wirklich von Anfang bis Ende einfach nur schön. Die tolle Stimme von Chris Martin kommt bei diesem Album besonders zur Geltung. Meine Lieblingstracks: 1.) Trouble 2.) Don't panic 3.) Shiver und 4.) High Speed. Gesamtfazit: 5 Sterne, würde die CD jedem Colplay Fan empfehlen und sofort wieder kaufen! |
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Deluxe Pack 2cd+Dvd von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 16,96 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Disk 3
ProduktbeschreibungHOLIDAY GIFT PACK 2 Kundenrezensionen:eine Variante von Coldplay, die man haben sollte... 5 von 5 PunktenWer sich ertsmals mit coldplay beschäftigt, sollte diese wirklich gute deluxe-Variante wählen. Die cd's sind die besten Alben, die coldplay produziert hat und die Livekonzertaufnahmen auf der dvd geben dem Zuschauer und Hörer einen schönen Eindruck, wie gut die Jungs wirklich sind. Rundum gelungen, daher 5 Sterne. Die aktuelle coldplay (viva ...) kann man dagegen (leider) getrost vergessen. Coldplay: Genial!!! 5 von 5 PunktenDie Deluxe Pack Box ist einfach nur genial. Jeder Coldplay-Fan wird mir sicherlich zustimmen. Wer Coldplay pur genießen will, sollte sich diese Box anschaffen. Ausgenommen alle Songs sind genial. Ein wirklicher Hörgenuss. Und die DVD ist super. Daher gibt's von mir eindeutig fünf Sterne! Pete |
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Viva la Vida von ColdplayAudio CD von Parlophone (EMI)Preis bei Amazon: EUR 3,95, Angebote ab EUR 2,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juli 2008 |
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5 Kundenrezensionen:Ohne Frage - Super produziert - aber sehr inspiriert! 3 von 5 PunktenAls ich den Song zum ersten mal nebenbei hörte, war ich noch nicht sehr begeistert. Doch von mal zu mal hat er mich mehr begeistert. Wunderschön ausgeführte Streicherkompositionen, wobei die Streicher sehr nach Samplelibrary klingen. Aber das ist nicht schlimm, denn es passt zum Sound. Der Groove - auf soetwas muss man ersteinmal kommen, dass man alles bis auf die Bassdrum reduziert - wirklich ein Elite-Produzent. Das ganze hat etwas sehr frühlinghaftes, erwachendes. Sehr schön ausgeführte Melodien, Vorhalte und Dynamik. Schön ist auch einen richtig kaputten Pianosound der vielleicht höchstens 1 Megabyte an Daten benötigt, aber schön "befiltert" und "behallt" sehr interessant klingt. Im Prinzip besteht der Song nur aus diesen Instrumenten: - Streicher (Melodiös in verschiedenen Lagen) - E-Bass - Bassdrum In der Steigerung kommen dann die Folgenden vereinzelt vor: - Pauken, Becken - Church Bell (Kirchenglöocke) - "Effektglocke" (ich weiß nicht mehr wie der Sound heißt) - Piano-Sound - E-Gitarren-Sound (kurz als Überleitung) Die Soundauswahl ist also prinzipiell auf 3 Instrumente ausgelegt. Die anderen Instrumente werden nur zu Steigerungen und nur ab und zu eingesetzt. Das einzige Problem ist, dass sich hier jemand sehr von Mylène Farmer's und Boutonnat's Komposition für Alizée "J'en ai marre" hat inspirieren lassen. Dies ist ziemlich eindeutig. Folgende Kriterien sprechen sehr dafür: - exakt die selbe Tonart, exakt die gleichen Harmonien (wobei dies allein noch geht) - Selber Sound und Aufbau mit Streichern - Background-Vocals auf gleiche Art eingesetzt - Später einsetzende Instrumente von den Motiven her ähnlich gewählt. Von daher leider nur 3 Sterne. Denn es ist für einen Komponisten sehr viel leichter etwas Neues aus einer Vorlage zu machen, als komplett bei Null anzufangen. Sehr viele gute Musiker kreative Musiker benötigen trotz ihres Könnens eine Vorlage, um dann schöne Arrangements zu schreiben. Es ist ja jetzt nicht so schlimm. Man kann das auch nicht "klauen" nennen. Denn Akkordfolgen, kann man nicht klauen. Es gibt einfach nur einen Satz an gutklingenden, für den normalen Hörer verständliche Akkordfolgen. Hier wurde jedoch viel vom Aufbau und vom Sound abgekupfert. Deshalb nur 3 Sterne. Bei Restaurants gibt's auch nicht gleich 5 Sterne, nur weil es sehr gut schmeckt. ;-) Um Welten besser als die 1. Single!!! 5 von 5 PunktenEs war zu erwarten: Das neue Coldplay-Album Viva La Vida Or Death And All His Friends" hat weltweit die Spitzen der Charts erobert. Auch die erste Single Violet Hill" erfreute viele Downloader-Herzen. Auskopplung Nummer 2 geistert schon seit einiger Zeit durch die Werbeblocks der Republik, in Kürze gibt es den Song dann auch physisch als Single im Laden. Coldplay mit Streichern und mit Pauken anstatt eines Schlagzeugs - die vorsichtigen Experimente gehen weiter. Wie würde Chris Martin sagen: Everybody ok?" Hammersong! Nachgemacht 3 von 5 PunktenLauter begeisterte Reaktionen, wie toll das Lied doch sei, sollen nicht darüber hinwegtäuschen, daß sich die Kaltspieler von Madame Mylène Farmers Können inspirieren ließen: Man höre einfach mal den Titel "J'en ai marre" (Mir reicht's) von Alizée aus dem Jahr 2003 und vergleiche. Weil die Gruppe aber aus der melodischen Vorlage trotzdem was Schönes gebastelt hat, gibt's noch drei Punkte. Ts, ts, mit fremden Federn schmücken und keiner merkt's... Der beste Song von Coldplay 5 von 5 PunktenIch war nie ein großer Coldplay-Fan. Coldplay? Ganz nett, aber den Hype, der um Gruppe gemacht wird, konnte ich nicht nachvollziehen. Viva la vida ist das erste Stück von Coldplay, das mich restlos begeistert und somit für mich der beste Song, den ich von der Gruppe kenne. Besonders gelungen finde ich das Zusammenspiel der Ohrwurm-Melodie mit dem eleganten, intelligenten Text. Bin ich der einzige ? 1 von 5 PunktenGanz im Ernst. Coldplay dritte Scheibe war schon mehr auf Hits ausgelegt als auf Innovation. Die Songs waren alle so überladen, aber Hauptsache sie waren stadionreif. Zum großen melancholischen Mitschunkeln quasi. Aber die Single aus dem neuen Album gibt dem ganzen die Krönung. Ein Tempo bei dem man weder mitwippen noch blöde rumsitzen kann. Eine Melodie die schon für Coldplay einen echten Tiefpunkt darstellt, so simpel ist sie getrickt. Das Staccato der Synthie-Streicher ist penetrant, und Chris Martin leiert und weint seinen Text wie eh und je runter. Leute, lasst euch nicht verarschen. Coldplay haben mit ihrem zweiten Album das große Geld gerochen, und machen seitdem nur noch das, was sich im großen Stil verkaufen lässt. Das erste Album war was für Insider, das zweite was für Fortgeschrittene. Das dritte für jeden, der einen überdimensionalen manisch-depressiven Schub will. Und Viva la vida ist einfach nur noch banal. Es ist schade, wie sich eine Band von einem derart starken Debütalbum distanziert, und lieber für die Masse ihren eigenen Leierbrei produziert. Sorry Chris, aber der Song stinkt zum Himmel. Jeder, der "Parachutes" ernsthaft zu würdigen weiss, wird hier nur noch laut aufschreien und sich wünschen, dass es einen solchen Song nie gegeben hätte. |
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Ausserdem leugnet die Band ihre Vorbilder von Beatles (What If) bis Depeche Mode (White Shadows) nicht, ohne sie zu kopieren, der Gitarrenrocker Square One als Auftakt trifft zB. den Nerv von U2 in ihren besten Zeiten. Doch die große Stärke der Band zeigt sich wieder in sanften Liebesballaden, etwa Fix You - einer Feuerzeug-Stadion-Hymne - A Message und dem elegischen Swallowed In The Sea. Beispiel für die Tatsache, dass auch die Elektronik ein bisschen Einzug gehalten hat, ist Talk, mit heftigen Gitarren und einem irrlichternen Sample von Kraftwerks Computerliebe. Warm, herzlich, infektiös - spätestens nach dem dritten Anhören. -- Ingeborg Schober