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Christmas With My Friends II von Nils LandgrenAudio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 14,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Tracks:
3 Kundenrezensionen:unsere schönste Weihnachtsmusik 5 von 5 Punktenvon der ersten CD waren wir schon vollkommen begeistert. Am 18.Dezember 2008 konnten wir Nils Landgren schließlich mit seinen Freunden, seinem Weihnachtskonzert in der Kulturkirche in Köln life erleben. Wir kamen ziemlich abgestresst aus dem hektischen Alltag. Es wurde innerhalb weniger Minuten so dermaßen weihnachtlich.... Das ist Sie für uns - die Magie der Musik. Wie schön,so begnadete Musiker erleben zu können. Sehr beeindruckt hat uns die Unterschiedlichkeit seiner Musikerfreunde, was Stimmlage, Instrumentierung und Intonation betrifft. Nils Landgren bringt so unterschiedliche Musiker zusammen und es klingt zusammen einfach wunderbar. Wundervolle Musik 5 von 5 PunktenDie erste CD hat mich schon begeistert. Ich kann sie eigentlich nicht mehr hören, diese Weihnachtslieder, die man immer und immer wieder zu hören bekommt. Das hier ist wieder anders, es ist schön, es ist ungewohnt und doch vertraut. Einfach nur fantastische, einfühlsame Musik, die einen auffängt und trägt, selbst durch die anstrengenste Zeit des Jahres: die Weihnachtszeit. Weihnachten unter Freunden 5 von 5 PunktenChristmas With My Friends II Christmas with my friends II ist die gelungene Ergänzung des vor 2 Jahren erschienen ersten Album Christmas With My Friends. Alte und neue Freunde haben mit Nils Landgren ein gefühlvolles, besinnliches Album geschaffen. Und wie er es schafft hervorragende und auch oft noch unbekannte Künstler zuentdecken und zu integrieren. Die Pianistin und Sängerin Ida Sand passt dabei genauso hervorragend in die Gruppe wie die überragende Sopranistin Jeanette Köhn. Das wichtigste für mich: Keiner spielt sich in den Vordergrund, vielmehr wird gefühlvoll zelebriert und die Botschaft wird bei zuhören deutlich. Jul, jul stralande jul, eines der schönsten schwedischen Weihnachtslieder, so interprtiert muß einfach begeistern. Mach weiter Nils, nimm uns mit in Deinen weihnachtlichen Traum! Peace om earth, wann kommt Christmas with my friends III? |
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Leucocyte von E.S.T.Audio CD von ACT (edel)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 14,92 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2008 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionEs ist beinahe, als hätte es in der Luft gelegen. Als wäre es jetzt, genau jetzt so wichtig gewesen, diese Aufnahme zu machen. Gespenstisch, denn Leucocyte transportiert zum ersten mal, was bisher nicht wirklich gelang: eine reelle Ahnung dessen, wer E.S.T. im echten Erleben war. Es ist ein Album voller Geist, ein festgehaltener Augenblick der Seele. Die Töne auf Leucocyteteilen sich direkt mit, dringen in jede Zelle ein, so, wie es bei E.S.T-live-Konzerten der Fall war, wenn man dabei war. Wir werden Esbjörn Svensson, der am 14.6.2008 bei einem Tauchunfall in der Nähe Stockholms tödlich verunglückt ist, nie mehr live erleben. Es ist eine menschliche Tragödie, und ein schrecklicher Verlust für den Jazz. Aber mit Leucocyte ist ein solch persönliches, ein so intimes Denkmal des herausragenden schwedischen Pianisten entstanden, der nur 44 Jahre alt geworden ist. Es ist ein trostspendendes Vermächtnis, und wohl zugleich das stärkste Album von E.S.T.: jeder Anschlag eine Erfahrung; jeder Atemzug eine Berührung. Klarheit ist in jedem Impuls, der kraftvolle Energiestrom des Trios ist überwältigend, berauschend. Leucocyte, der Titel bezieht sich auf die weißen Blutkörperchen, die sich im menschlichen Körper immer und immer wieder reproduzieren. Auch E.S.T. erfanden sich selbst immer wieder auf's neue, am intensivsten vielleicht bei ihren rein improvisierten Jamsessions, die sie gerne, wenn sie auf Tour waren, in angemieteten Studios abhielten. Leucocyteist das Ergebnis einer dieser intuitiven Studio-Phasen, mitgeschnitten während einer Tournee in Australien, fertiggestellt einen Monat bevor Esbjörn Svensson verunglückte. Die drei Freunde, die mit ihrem einzigartigen, Motiv- und melodiebetonten Stil das Klaviertrio noch einmal revolutionierten, die zuletzt das erfolgreichste Jazzensemble Europas waren, sie zeigen uns hier die Kunst der kollektiven Improvisation in ihrer Vollendung. Das Material auf Leucocyteist besonders neuartig für E.S.T-Aufnahmen; bissiger als sonst, überschäumend, ausgeflippt, noch experimenteller spielen sie. Es muss eine erstaunliche Konzentration in der Luft gelegen haben, als Dan Berglund (bass), Magnus Öström (Schlagzeug) und Esbjörn Svensson (Klavier) diese gewaltigen Improvisationen aufzeichneten. Momente der Überschwemmung, von apokalyptischer Unaufhaltsamkeit, einer musikalischen Präsenz, die alles umwalzt, versetzen den Hörer in einen Raum aus fantastischem, ästhetischem Klang, nehmen ihn mit in akustische Druckwellen, die sich Vulkanartig ausbreiten und ruhig verebben; dann wabern sie weiter, wie ein großer Atem, wie ein Stück (ewiges) Leben; wie ein Hauch von Unendlichkeit. --Katharina Lohmann ProduktbeschreibungLIVE IN HAMBURG 5 Kundenrezensionen:? 2 von 5 PunktenEin schlechter Schluß für ein Trio, daß das klassische Trio in Pop- Dimensionen gebracht hat. Zum besseren Verständnis: ich besitze alle ihrer CDs, nur die hier ist die leider Schwächste. Ja, ein tragischer Tod, nur das macht diese Scheibe auch nicht besser. Sofern die netten kleinen Klangspielereien bisher gefallen haben, hier erkenn ich Keith Jarrett- artige Züge: ich spiele einfach drauflos. Klangexperimente? Auch gut. Aber mir gefallen sie nicht. Gar nicht. So ein bißchen Struktur habe ich ganz gern, und die fehlt hier streckenweise völlig. Falls diese Trio jemand kennenlernen möchte: "Seven days of falling", oder "Good night Susie Soho" eignen sich viel besser. Leucocuyr con E.S.T. 5 von 5 PunktenNachdem ich bereits einige CDs von E.S.T. (z.B. Strange place for snow, Seven days of falling, Viaticum) gehört habe und die Band auch bereits zweimal live erleben durfte, war ich sehr bestürzt, von tragischen frühen Tod des Pianisten Esbjörn Svensson aus der Zeitung zu erfahren. Vor diesem Hintergrund stellt das Album Leucocyte wirklich so etwas wie eine düstere Vorahnung dieses Tauchunfalls und damit auch ein Vermächtnis dar. Um dies zu erfahren und ganz in den Strom der Musik eintauchen zu können, sollte man die CD laut hören und sich ganz darauf konzentrieren. Nur wenige Passagen erinnern noch an die melodiösen Klavieläufe Esbjörns der vergangenen Alben und wirken dort, wo sie noch vorkommen, eher wie Zitate aus alten Zeiten. Die Musiker wollten das alte zumindest auf Leucocyte hinter sich lassen, etwas ganz neues wagen. Die Instrumente wirken extrem übersteuert und verfremdet, zum Teil so, als wären sie in ein dichtes Medium wie Watte oder auch Wasser eingebettet. Alles kulminiert dann am Ende in der 28 Minuten dauernden Suite "Leucocyte" . Hier scheint Esbjörns Klavierspiel im Wasser zu ertrinken: mühsam wird das einfache (hilflos und unschuldig wirkende) Motiv immer aufs neue wiederholt, ohne dass es eine Aussicht auf Rettung gibt (interessanterweise klingt dieses Motiv bereits auf der Vorgänger-CD Viaticum an). Gerade diese Passage der CD ist sehr berührend, da hier die Ausweglosigkeit gegenüber dem drohenden Untergang sofort klar wird, dennoch das Motiv in einfacher, aber immer schwächer werdender Intensität fortgeführt wird. Zwischenzeitlich hört man sogar aus der Ferne sehr deutlich so etwas wie Martinshörner. Auch werden zu Beginn elektronisch verzerrte Wortfetzen hörbar, die ich aber nicht entziffern konnte. Jedenfalls eine frappierende Vorwegnahme des tragischen Tauchunfalls Esbjörn Svenssons. Im IV. Teil der Suite (Ad Infinitum) dann doch Hoffnung: Das versterbende Motiv geht allmählich in das zarte Geläut einer blechernden Kirchenglocke (Dorfkirche) über, das allmählich klarer wird, um am Ende von einem aus der Unendlichkeit zu kommen scheinenden strahlenden und hellen Hintergrundsound aufgenommen zu werden (dieses Glockenmotiv klingt bereits im Abspann der Vorgänger-CD Viaticum an). Viele Jazz-Musiker sind bekant für ihre tiefe Spiritualität, die sie in ihre Musik hineinlegen (man denke nur an den Meister John Coltrane). Auch das E.S.T.-Trio bekennt sich mit dieser CD zu dieser Grundhaltung einer Hoffnung über den materiellen Tod hinaus. Alles erscheint als Kreislauf von Sterben und Wiedergeburt, eben wie bei einem Leukozyten. Redundant 2 von 5 PunktenKannte die Band vorher nicht, bin also "unvoreingenommen" und bin ziemlich enttäuscht. Die paar Stücke beschreiben tonal und harmoniemäßig irgendwas zwischen "E-F-D", also ein Halbtonschritt rauf und einen Ganzton runter - und Variationen davon, und das Ganze dann über 70 min - finde ich ehrlich gesagt echt ne Frechheit, dass so was irgendwie auch nur im Ansatz gut gefunden wird (von Band und Zuhörher). Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten - ich sehe das nicht so. Wenn man heute Musik macht, und bei diesem Bekanntheitsgrad in die Öffentlichkeit tritt, dann muss man sich - wie ein Vorredner schon meinte - auch der Kritik stellen. Diese Kritik fehlt hier in den Bewertungen völlig. Die Musik klingt wie eine untergehende Boje, die ein rostiger Öltanker im Hafen von Öresund von Bord geworfen hat. Man sieht die Boje noch am Horizont auf und ab tauchen, aber über die graue See in der Nacht legt sich dann doch der Nebel und das wars dann.... Ich kenne diese Band überhaupt nicht, habe jedoch gehört, das der Protagonist verunglückt ist. Diese Scheibe klingt wie ein einziger Schmerz, wie ein einziger langgezogener Trauermarsch ohne Hoffnung. Es ist sozusagen ein Grenzland, ein Todesland auf Erden, dass die restlich Überlebenden uns hier überlassen haben. Nachdenklich macht dabei, dass der Protagonist dieses Szenario zu Lebenszeiten entworfen hat. Ich sehe in dieser Musik keine Neuentwicklung dieser Band, sondern eher das Ende - Vorhang runter. hm.... 3 von 5 Punktendie trauer um esbjörn svensson ist mit diesem album nicht kleiner geworden. aber jetzt kann ich ihn gehen lassen. hab es wirklich ein paar mal versucht mit leucozyte - doch dieses werk klingt wie ein vermächtnis, und damit bin ich bis jetzt nicht klar gekommen. selten hat mich eine scheibe derart bedrückt.... unglaublich bewegendes Meisterwerk 5 von 5 Punktenmein persönliches Album 2008 und eines der packendsten, emotionalstem, intensivsten u. abgefahrendsten Alben, die ich je gehört habe. am Besten laut u. mit Kopfhörer geniessen (auch die Klangqualität überzeugt). unglaublich traurig, dass es keine weiteren Alben von E.S.T. geben wird, welch ein riesiger Verlust für die Musikwelt. |
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Live in Hamburg von E.S.T.Audio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 15,26 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2007 |
Tracks:Disk 1
Disk 2
Aus der Amazon.de-RedaktionEs war so klar wie das Amen in der Kirche: E.S.T. live - das würde eine Riesensache. Die Studioaufnahmen des makellos eingespielten Jazztrios sind Geschmackssache; da wurden sie überdimensional gefeiert, vom Label groß und breit promoted; zu breit. Live hingegen, da ist dieses Ensemble ein gigantisches Erlebnis. Der Schwede Esbjörn Svensson gehört zu den lyrischsten, charakteristischsten und emotionalsten Pianisten seiner Generation. Er spielt virtuos, niemals technisch, er dient immerzu nur der Musik, mit jedem Ton, mit jedem klar platzierten Anschlag versinkt er, so scheint es, in einer anderen Welt, mit Hingabe, mit Demut vor dem Klang, den er, wie wundervoll, doch gerade selbst erzeugt. Svensson verschenkt sich, ist in Schweiß gebadet, in leiser, anmutsvoller Zärtlichkeit, in pulsierendem Crescendo, kraftvollem swing, und man kann den Blick nicht von ihm lassen, vergisst, gebannt, entrückt, vielleicht beinahe zu Atmen. Das alles spielt sich im Konzertsaal ab. E.S.T Live In Hamburg ist ein Doppelablum, ein Konzertmitschnitt. Er kann die echte Begegnung nicht ersetzen - wieder kommt E.S.T. auf der Aufnahme weniger gut rüber. Aber immer noch gut genug; Dan Berglund (Bass), Magnus Öström (Schlagzeug) und Esbjörn Svensson harmonieren perfekt, melodisch, groovy, mit einem Hauch von Pop-Ästhetik jazzen sie die Fans in die Ekstase. Sie sind das Aushängeschild des heutigen Jazz in Europa - so nennt man sie in Fachkreisen. Vielleicht schaffen sie's ja, auch auf lange Sicht, sich international zu behaupten - immerhin wurden sie mit Auszeichnungen überhäuft; immerhin zierten sie im Mai 2006 als erste europäische Formation überhaupt das Titelblatt des Downbeat-Magazins. --Katharina Lohmann ProduktbeschreibungLIVE IN HAMBURG 5 Kundenrezensionen:Soviel Spielfreude 5 von 5 PunktenDiese zwei CDs sind mehr als nur ein Konzert - etwas poetisch formuliert, könnte man sie auch als Kurzurlaub in die Welt von e.s.t. bezeichnen. Die "Sehenswürdigkeiten": Ungebremste Spielfreude, kreative Dichte, musikalisch Überraschungen - und letztlich eine souveräne Klangqualität. Klasse! Durchwachsen. 3 von 5 PunktenMeine erste Platte dieser Musiker. Erster Eindruck: Wie schön, daß ein paar Jazz-Musiker wieder mit Klängen experimentieren und sich trauen, auch Spaß zu machen! Denn enzyklopädisch abgearbeitete "Standards" kann ich nun wirklich nicht mehr hören, auch wenn sie von Kapazitäten wie Keith Jarrett vorgetragen werden. Aber dann leider: Das Schlagzeug ist eine Zumutung. Wenn der Leitwolf sich minutenlang in ostinatem Geklimper ergeht, dann ist seine Zeit gekommen! Aber nein, er hört den Schuß nicht, er kloppt weiter seinen einfachen Rhythmus. Was bleibt ist ostinates Geklimper. Es wird eher keine weitere für mich geben. Berauschende Spielfreude 5 von 5 PunktenMit ihrem großartigen Konzert in Hamburg dürften sich e.s.t. nun endgültig ihren Platz in den Herzen der Jazz-Gemeinde gesichert haben. Mit großer Spielfreude agieren die drei Musiker und lassen oftmals vergessen, dass da eigentlich nur drei Instrumente im Spiel sind. Herausragend (u.a.): "eighthundred streets by feet" (CD 1). Absolut überzeugend auch die Klangqualität der Aufnahme. Diese Aufnahme packt - und lässt nicht mehr los! 5 von 5 PunktenBesser kann eine Live-Jazz-Platte nicht sein. Was Esbjörn Svensson und seine beiden Mitstreiter hier bieten ist für mich zusammen mit dem 2001er-Konzert von Keith Jarrett und seinen Mannen in Montreux schlicht das Beste, was 2007 im Jazz veröffentlicht wurde. Eigentlich sogar besser als Jarrett und Co.! Jedes Stück entwickelt in sich einen unwiderstehlichen Sog - und dieser steigert sich auf CD2 dann über alle Songs hinweg schier ins Unermessliche. Nur schon alleine der Übergang von der Traum-Ballade "Sipping On The Solid Ground" zum unglaublich powervollen Groove von "Goldwrap" - allererste Güteklasse! Das ist spannend, faszinierend, hypnotisch, magisch - was muss eine solche Konzertaufnahme noch mehr bieten? Der frenetische Applaus des Hamburger Publikums spricht ebenfalls eine deutliche Sprache. na endlich live 5 von 5 Punktenund zudem noch ziemlich gut. Verschiedene Elemente und Stimmungen fügen sich hier wie die drei Musiker zu etwas unmittelbaren und einmaligem zusammen. Sehr viele Stellen erzeugen ein "wunderschön" nur wenige ein "soll ich vorspulen". Der Applaus ist zu lang. Doch das Album steht kurz vor der Himmelspforte, da kann man über diese Punkte hinwegsehen. |
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Christmas With My Friends von Nils LandgrenAudio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 14,98 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 2006 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionEs weihnachtet sehr, und Nils Landgren erfüllt sich einen Herzenswunsch: er gibt andachtsvolle Konzerte in Gotteshäusern, Weihnachtsmusik, zusammen mit seinen schwedischen Jazzfreunden, u.A. mit Viktoria Tolstoy (Gesang), Lars Danielsson (Bass), mit viel Gitarre, Saxophon, mit Bugge Wesseltoft (ausnahmsweise ein Norweger) am Klavier. Nils Landgren singt und spielt Posaune, es gibt sogar einen ganzen Posaunenchor, der intoniert "Es Ist Ein Ros Entsprungen" und eine Sarabande von G.F. Händel. Christmas With My Friends offeriert ein wenig Klassik und (eher traditionellen) Jazz, Schwerpunkt ist Folklore, sind traditionelle Weihnachtslieder aus Europa und neuere Christmas-Songs aus den U.S.A. Die Stimmung duftet romantisch und ausgesprochen harmonisch, das Programm reicht von Greensleeves bis In Dulci Jubilo, mit dezenten, geschmackvollen Arrangements, recht viel Gesang, sogar die Kirchenorgel kommt zum Einsatz. Besonders charmant sind die kammermusikalischen Vorträge mit Jazzgitarre, man denkt kurz an Joe Pass, mit etwas Wehmut, Gitarrist Ulf Wakenius hat dessen Sound recht gut getroffen. Am Ende wird's dann doch noch kitschig, "Stille Nacht", da hilft alles nichts. Ob die Welt das alles noch gebraucht hat? Nein. In der Kirche, direkt und im Moment ist dieses Programm sicherlich besser aufgehoben als auf Tonträger. Aber Christmas With My Friends ist immerhin ein gefühlvolles Statement des erfolgreichen Jazzmusikers Landgren; keine musikalische Offenbarung, aber eine sehr liebevolle Aufnahme, bei der man stilvoll unterm Baum sitzen, sich freuen, und die Engelein zählen kann. --Katharina Lohmann 5 Kundenrezensionen:War von den Socken! 5 von 5 PunktenChristmas With My Friends Als mein Mann die CD bestellt hatte, war ich doch etwas skeptisch, da ich schon mehrere CD's von Nils Lundgren gehört hatte. Aber, man soll sich erst eine Meinung bilden, nachdem man die CD gehört hat. Ich war total begeistert! Endlich eine CD mit Weihnachtsliedern, die dem Wort "besinnlich" am nächsten kommt. Beim anhören dieser ausgewogenen, leisen, angenehmen Stücke kann man Weihnachten und die damit verbundene Ruhe und Beschaulichkeit erspühren. Für alle, die es nicht allzu schrill und grell wollen unbedingt zu empfehlen. Einfach schön 5 von 5 PunktenIch hatte beim Kauf eigentlich etwas völlig anderes erwartet. Fetziger, jazziger. Trotzdem bin ich nicht enttäuscht - ganz im Gegenteil! Diese CD ist schön, einfach schön. Ausgesprochen ruhig, unplugged, man hört, spürt, daß hier live in einer Kirche gespielt wird, der kirchentypische Hall, das Räuspern und rascheln bei den Zuhörern inklusive. Auch das macht den Zauber dieser Platte aus. Die Auswahl der Lieder umspannt (hierzulande) völlig unbekannte Werke, internationale Klassiker sowie typische deutsche Weihnachtslieder. Akkustisch deplaziert finde ich lediglich das reine Vokalstück "Bereden väg för Herran". Das abschliessende "Stille Nacht" entwickelt sich erst im Laufe des Liedes zu einem sehr schönen Chor. Mehr gibt's nicht zu kritisieren. Alle Lieder werden sehr ruhig und unter sparsamen Einsatz von Instrumenten vorgetragen. Diese Musik kann man sowohl beim Adventskaffee im Hintergrund oder auch gänzlich isoliert unterm Kopfhörer genießen. Wer sich auf diese ruhige Stimmung in dieser hektischen Zeit einlassen kann und will, ist mit dieser CD bestens beraten. Endlich mal was anderes als "Rock Christmas" und Co. Volle 5 Sterne. Endlich wieder Weihnachtsmusik 5 von 5 PunktenWeihnachten ist nicht Weihnachten ohne Weihnachtsmusik, die aus allen Lautsprechern in jedem Kaufhaus dudelt und auf jedem Radiosender läuft - und auch deshalb, weil es immer und und wieder dasselbe dudelt, ist Weihnachten so banal, was es nicht sein sollte. Diese CD hat mir den Glauben an Weihnachtsmusik zurück gegeben, es sind großenteils Stücke, die wir alle kennen, doch sie klingen neu und echt. Eine grandiose CD Weihnachtsalbum des Jahres 5 von 5 PunktenFür mich DAS Weihnachtsalbum! Schlicht und etwas nichtssagend in der Aufmachung (Cover), was aber drinsteckt findet kaum seinesgleichen. Wirkliche und unverfälschte Weihnachtsstimmung. Bei "Silent Night - Stille Nacht" (in mehreren Sprachen interpretiert) entdeckt man dieses wunderschöne Weihnachtslied wieder neu, fernab von allen "Kaufhausinterpretationen", deren es ja leider massig gibt. Insgesamt eine ergreifende und festliche Begleitung auf der Suche nach der wahren Weihnacht und ihrer Botschaft. Toll - einfach nur 5+ 5 von 5 PunktenIch kann mir meinen Vorschreibern nur anschließen und erspare Ihnen und mir lange Wiederholungen. Endlich wieder eine weitere Weihnachts-CD, die aus dem Allerlei herausfällt. Sie gehört zum Kreis meiner Lieblinge - neben meiner anderen besonderen Weihnachts-CD von Bugge Wesseltoft "It's snowing on my piano". Klar, dass Bugge Wesseltoft auch bei Nils Landgren zu Gast war ;-) FRÖHLICHE WEIHNACHTEN! |
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It'S Snowing on My Piano von Bugge WesseltoftAudio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: November 1997 |
Tracks:
5 Kundenrezensionen:Traumhaft schön :-))) 5 von 5 PunktenDer Osloer Jazzer Bugge Wesseltoft hat mit dieser CD eine wunderschöne Wintermusik erdacht, komponiert und gespielt! Diese ruhige, leise Musik vom Piano lässt einen träumen - gibt Raum zur Besinnlichkeit in dieser allzu hektischen Zeit. Nichts was man nebenbei hört, aber auch nichts was man nach einem Monat Weihnachtszeit nicht mehr hören kann. Ich höre sie sehr gerne den ganzen Winter lang. Phänomenal wie er "In Dulce Jubilo" umgesetzt hat - einfach nur toll und faszinierend. Ich höre sie seit gut drei Jahren in der langen Winterzeit und sie ist einer meinen wirklichen Lieblings-CD; eine absolute Ausnahmeerscheinung für die Weihnachtszeit! Ein Kauf ist absolut lohnenswert!!! Wohltuender Minimalismus 4 von 5 PunktenDAS ist die Weihnachtsmusik, die ich nicht nur im Dezember, sondern rund um das Jahr hören. Wunderbar minimalistische und zart vorgetragen, reduziert auf einzelne, beinahe wimmernde Töne, die sich zu einem wohltuenden Fluss zusammenfügen. Eine wunderbare CD - nicht sodnerlich spektakulär, aber gerade das macht es aus. Mein Klassiker 4 von 5 Punkten-Die Entdeckung der Langsamkeit- Bugge Wesseltoft versteht es mit vorsichtig eingesetzten Harmonieveränderungen, vor allem aber durch die Wahl der Tempi, Weihnachtsliedern völlig neue Reize zu verleihen. Der kitschige Kaufhaus-Glamour ist verschwunden. Das einzige Manko - 53 min sind bei dem langsamen Tempo sehr wenig Zeit. Brilliant! Es gibts nichts besseres 5 von 5 PunktenSo wie ich es kennengelernt habe gibt es auf dem allg. zugänglichen Tonträgermarkt tonnenweise Weihnachtssampler, die mehr Schein als Sein sind. Diese CD allerdings, ist das Beste was ich bisher gehört habe. Die Kombination aus Weihnachtsliedern und der interessanten Interpretation des Pianisten, machen diese CD zu einem musikalischen Genuss für das ganze Jahr! Unbedingt kaufen!! Mein Klassiker 5 von 5 PunktenAb November kann man ja in der Regel keine Weihnachtslieder mehr hören, aber hier ist es ganz anders. Bugge Wesselthoft spielt und interpretiert die Lieder auf seine ganz eigene Weise. Mit ganz wenigen Tönen, aber mit Harmonien, dass es einem über kalt über den Rücken läuft. Die Voicings sind ganz speziell, so dass auch Jazz-Anhänger sicher einiges neues zu hören bekommen. Die Lieder sind nicht so populär, dass man alle kennt, was ja auch ein Vorteil ist. Kurz: Eine CD, die sich wirlich lohnt, und die man nicht nur an Weihnachten hören kann. |
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My Russian Soul von Viktoria TolstoyAudio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 11,79 Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
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Licence to Funk von Nils Landgren Funk UnitAudio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 9,39 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: August 2007 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionLicence To Funk ist ein Jubiläums-Album, denn Funk Unit, die Band des schwedischen Posaunisten Nils Landgren, feiert 10-jähriges Bestehen. Allerdings hat sich die Besetzung durch die Jahre hinweg immer wieder geändert. Auf diesem achten Album sind neu dabei: die Sängerin und Keyboarderin Ida Sand, der Flötist und Saxofonist Magnus Lindgren, beide aus Schweden, sowie Ray Parker Jr. Dieser Gitarrist aus dem Detroiter-Funk-Umfeld, Komponist des Hits Ghostbusters, ist bereits auf Landgrens Creole Love Call zu hören gewesen. Das Sextett, das mit Licence To Funk immerhin neun Eigenkompositionen liefert, trifft mit dem, was Landgren the power of groove nennt, den Nagel auf den Kopf. Und widmet sich damit jenem Funk, der jazzig daherkommt und doch tanzbar bleibt. Das klingt rasant und quirlig in freak U, oder durchaus relaxt in 24 Hours: wenn sich Lindgrens sanftes Flötenspiel über den leise pumpenden Bass (Magnum Coltrane Price) erhebt und schließlich Nils Landgrens heller, gar nicht cleaner Gesang dazustößt. Ida Sand zeigt mit ihrer markanten Stimme in Secret, dass sie das Zeug zum Blues hat. Und Slowfoot ist der Beweis dafür, dass selbst ein instrumentaler Song mit dem schlagwerkelnden Drummer Wolfgang Haffner, einem langmütig-jazzigen Sax und dem Gitarren-Pizzicato Ray Parkers richtig betörend klingen kann. Mit Licence To Funk wird das Spektrum des Genres also noch einmal glänzend ausgeleuchtet. -- Roman Rhode ProduktbeschreibungLICENCE TO FUNK 5 Kundenrezensionen:Exzellentes Album 5 von 5 PunktenDas Album ist ne Wucht! Ich habe mir das Album zugelegt und es lief bei mir von da an Tag und Nacht hoch und runter... Funkjazz vom allerfeinsten. Ich hatte das Glück die Truppe Live in der Alten Oper in Frankfurt zu sehen und das Konzert hat meinen überaus positiven Eindruck von der CD noch übertroffen! Ich kann die CD allen Fans von Nils Landgren und seiner Funk Unit uneingeschränkt empfehlen! Auch für "Einsteiger" denke ich ist das Album bestens geeignet, da es ein breites Spektrum dieser Musik abdeckt! Das habe ich doch schonmal gehört 3 von 5 PunktenIch fange mal mit dem Ende an. Warum ist Hr. Landgren nach seiner ersten Funk Unit "Live in Stockholm", seinem Thema nicht treu geblieben. 12 Jahre lang Abscheifungen in Funky Abba und Happy Christmas Touren hinterlassen Spuren, durch die nicht mehr viel vom einstigen Flair des Simple Life "feel funky" zu finden ist. Mehr neue Elemente wie Secret von der konturreichen schwedischen Soulsängerin Ida Sand, die im ersten Moment an Sharon Jones erinnert, hätten der CD nachwirkend gut getan. House Party (Fred Wesley), Stuff like that (Quincy Jones) und Ray Parker Kompositionen hat man schon besser gehört. So bringt Hr. Landgren das Herz der Funkhörerschaft nicht mehr zum überkochen - von wegen 110% Funky Stuff, wie im Booklet zu lesen ist. Bleibt zu hoffen, dass der eingeschlagene Weg weg von der Coverrei führt und wieder hin zur Attitude der alten FUNK UNIT Tage. Diese CD ist leider nur ein Sammlerstück. ganz gut, aber kein "muß" 3 von 5 PunktenIch habe die CD auf Grund guter Kirtiken gekauft, doch die Scheibe ist ein wenig überbewertet. " Stücke habe ich für eine eigene mp§ Compilation genommen. Die CD enthält einen schönen treibenden Rythmus mit dämpfendem Bass und einzelnen schönen Melodien, ab und zu ein wenig langweilig, Überraschungsmomente bzw. kreative Melodiewechsel fehlen. Schwedenfunk 5 von 5 PunktenIch habe während eines Nachtdienstes in hr1 die Vorstellung dieses Albums gehört und spontan an zwei Ding gedacht: 1. Warum zum Geier kenne die Musik von Herrn Landgren noch nicht und 2. Habbe woi (für alle, und das werden Viele sein, die der speziellen Wortwahl innerhalb meiner Familie nicht mächtig sind: Das will haben! Landgren und sein Team spielen Funkjazz auf einem Niveau, welches von nur wenigen Musikern erreicht wird. Dies gilt nicht nur für die reine Technik sondern auch für das funky Feeling, welches in den Stücken rüberkommt. Das Wohlfühlen beim Anhören dieses Albums beginnt bereits mit der ersten Nummer House Party und geht in einem tollen Bogen bis zum abschließenden Tomomis tune. Ich würde gerne eine explizite Hörempfehlung für ein bestimmtes Stück abgeben, das kann ich aber nicht, weil das ganze Album einen gleichmäßig hohen Standart hat. Viel Spaß beim funken. Landgren schwimmt auf einer Welle - enttäuschend 2 von 5 PunktenWer Landgrens Funky Abba kennt und schätzt, wird sich riesig gefreut haben, dass es nun ein neues Album dieses Künstlers gibt. Für sich genommen ist jeder Song auch in Ordnung: peppiger Rythmus, ein schöner Bass dazu, eingängige Melodie. Doch dieses Schema überzieht die ganze CD. Der Beat und auch die Geschwindigkeit sind bei fast allen Songs gleich, knackige Sondereinlagen fehlen. So ist zwar ein ordentliches Album entstanden, doch etwas kreativ Neues fehlt, welches das Album zu einer echten Empfehlung machen würde. |
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Strange Place for Snow von Esbjörn Svensson TrioAudio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 10,48 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: März 2002 |
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Aus der Amazon.de-RedaktionEs gibt schon seltsame Plätze für Schnee -- und es gibt Jazzmusiker, die quasi zu Popstars mutieren können. Das ist durchaus etwas Besonderes, auch in der heutige Zeit, wenn Jazzmusiker immer noch gern als merkwürdige Spezies betrachtet werden, die noch merkwürdigere Musik machen. All dies gilt für das Esbjörn Svensson Trio nicht. Was für eingängige, unbarmherzig groovende Musik mit Tiefgang man im Zeitalter nach dem Mainstream machen kann, und das sogar in der klassischen Form des Klaviertrios, zeigt der schwedische Pianist nebst Drummer Magnus Öström und Bassist Dan Berglund auf Strange Place for Snow. E.S.T., das Trio der Jugendfreunde, das schon seit etlichen Jahren als feste Band zusammen spielt, verblüfft nicht wirklich: Bereits die vorangegangenen Alben (insbesondere From Gargarins Point of View) wiesen in die Richtung, die E.S.T. kontinuierlich weiter verfolgt: Jazzige Harmonien und Improvisationen, wenn auch selten in triolisch swingender Manier, kombiniert mit poppigen Melodien, energetischen Rhythmen, elegischen Klangspielereien und immer wieder: Ostinati. Die zugegebenermaßen auch eingängige Art des Musizierens, die E.S.T. bei Stücken, wie "Strange Place For Snow", "Behind The Yashmak" oder " When God Created The Coffeebreak" in durchgängigen, nur leicht veränderten Basslinien, Melodien oder Harmonien auslebt. Insbesondere die schnelleren Stücke begeistern mich geradezu -- eine wunderbare Art der Fortführung des alten Jazzbegriffs in aktuelle Popgefilde. --Anja Buchmann ProduktbeschreibungSTRANGE PLACE FOR SNOW 4 Kundenrezensionen:Eine eigenartige Magie 4 von 5 PunktenMan kann nicht sagen, dass sich das Klavierspiel von Esbjörn Svensson durch eine besondere Virtuosität auszeichne. (Der Bass von Dan Berglund ist die eigentliche Überraschung!) Auch die Kompositionen sind letztlich nicht weltbewegend. Nichtsdestoweniger schiebe ich diese CD immer wieder in den Player, denn diese Scheibe erzeugt eine eigenartige schwedisch-atmosphärische Verdichtung. Übrigens: Mein Player zeigt eine Spielzeit von 68:23 an. Tatsächlich aber ist die CD drei Minuten kürzer: Das letzte Stück soll angeblich 17:51 dauern. Nach 5:00 verklingt aber die Musik, und erst bei 8:05 beginnt plötzlich eine dröhnende e-Guitarre mit düsterem Drum-Synth, was bei 13:56 in ein meditativeres Synth-Stück übergeht. Bei 14:41 setzt dann wieder der Bass ein, nur um wenig später wieder zu verklingen. Die zeitgenössischste Definition von - ja wovon denn jetzt? 5 von 5 Punkten... Pop schreiben viele. Ob das dann als Lob oder als Kritik verstanden werden soll, bleibt meist offen. Falsch ist wohl beides, denn wenn es eine Musikrichtung gibt die das Esbjörn Svensson Trio neben einer dicken Portion Jazz maßgeblich beeinflusst haben dürfte, ist es (wenn überhaupt) Rock. Und natürlich ist auch eine solche Kategorisierung nicht unproblematisch... Mit Sicherheit kann allerdings gesagt werden, dass es ein recht eigener Stil ist, den die drei Schweden von "When everyone has gone" über "From Gagarins Point of view" und diverse andere Aufnahmen schließlich auf die aktuelle Definition von "A strange place for snow" gebracht haben. - und ein süchtig machender obendrein. Viel Ruhe ist hier zu finden, eine immer wieder überraschende Art und Weise in der Svensson mit Akkordbruchstücken über einprägsame Harmonien schwebt und sich manchmal auch quält, viele Steigerungen von dieser Ruhe ins Unermessliche, dass man ein verwundertes Auflachen nur selten vermeiden, seine Füße kaum still halten, und erst recht nicht seinen Kopf vom mitnicken abhalten kann. Intensivieren lässt sich dieses Erlebnis vor allem bei einem Live-Konzert. Bis dahin seien diese und alle CD's wärmstens empfohlen. Was "A strange place..." spezifisch auszeichnet ist der geschickte Einsatz von Effekten. Keine Spur von überladenem Elektrogeplänkel, dafür auf den Punkt gebrachte, minimalistische Verwendung von krachenden Delays auf Öströms Bassdrum, fiesen Overdrives auf dem Bass von Berglund oder einem Bottleneck auf den Saiten von Svenssons geheiligtem Flügel. Rundum gut - und ein mehr als vorzeigbares europäisches Pendant zu den hin und wieder verkrampften amerkanischen Modernisierungsbemühungen um den guten alten Jazz. wunderschöne Melodien 5 von 5 PunktenWieder einmal hat es das Esbjörn Svensson Trio, kurz EST, geschafft: es hat wieder Melodien kreiert, die so schön sind, dass man sie wirklich zu allem hören kann. Ob zum Tee, im Schnee, im Keller, auf dem Dach, fröhlich oder traurig; die Musik von EST zaubert jedem ein Lächeln aufs Gesicht - einfach weil sie unglaublich schön ist - . Mit einigen Liedern kommt das poppige Jazztrio bei weitem an ihre beiden letzten Alben heran. Ein wahrgewordener Traum... 5 von 5 PunktenPat Metheny hat unlängst in einem amazon.de-Interview gesagt, Brad Mehldau habe die wichtigste improvisierte Klaviermusik der letzten zwanzig Jahre gespielt. Ich möchte Pat zustimmen und gleichzeitig widersprechen: Brad Mehldau ist einfach wunderbar, seine CDs und Konzerte sind umwerfend. Esbjörn Svensson ist allerdings noch besser. Seine CDs und Konzerte sind eine Offenbarung. Mit seiner neuen Veröffentlichung "Strange Place for Snow" bestätigt das Esbjörn Svensson Trio wieder einmal diesen Ausnahmerang. Das Werk beginnt verhalten mit "The Message" und steigert sich zum ersten Höhepunkt mit dem grandiosen zehneinhalbminütigen "Behind the Yashmak": für mich auf einer Stufe stehend mit "Dodge the Dodo", dem bisher besten Stück des schwedischen Trios. Was folgt, sind zwei Balladen, von denen "Years of yearning" geradezu Bach'sche Schönheit besitzt. Der letzte Titel ("Carcrash") ist an Intensität nicht mehr zu überbieten und fast schon sphärisch . Quintessenz: diese CD darf man sich nicht entgehen lassen. Liebe amazon-Redaktion, kann man die fünf Sterne, die man maximal vergeben darf, in diesem Ausnahmefall um zwanzig weitere erhöhen? |
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Seven Days of Falling von E.S.T.Audio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 8,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Sept. 2003 |
Tracks:
Aus der Amazon.de-RedaktionMit Strange Place For Snow gelang dem Esbjörn Svensson Trio der internationale Durchbruch: Überschüttet mit Auszeichnungen, darunter der BBC Jazz Award und der Preis der deutschen Schallplattenkritik, bescherte es dem schwedischen Trio wunderbare Verkaufszahlen und sogar eine Amerika-Tournee. Warum Svensson so viel Lob erntet und so viele Preise gewinnt, will mir nicht ganz klar werden. Zweifellos ist er ein prima Pianist und ein guter Stückeschreiber, aber das sind andere auch. Zu viel Wirbel muss nicht immer gut tun. Was Svensson zum wirklich Großen fehlt ist das Nonverbale: das berühmte Quäntchen Charisma im Spiel, der unverwechselbare Anschlag, die charakteristische Phrasierung. Auch seine Improvisationen sind zwar solide, aber nicht bahnbrechend. Insofern alles sehr schön aber etwas zu heiß gekocht? E.S.T. spielen dynamischen, melodiösen Jazz, sehr luftig, mit Anleihen aus klassischer Romantik und einem Hauch von Pop-Ästhetik. Das Besondere an Seven Days Of Falling sind kontrastierende Schlagzeugparts im Drum & Bass-Stil, das wirkt sehr eigenwillig. Dazu kommen sparsame elektronische Sound-Effekte (wie z. B. eine Verzerrung im Kontrabass) und feiner, gezielter Umgang mit dem Hall. Die Kompositionen bauen auf Melodie, auf wirkungsvolle Wechsel in Tempo und Feel und auf wogende Ostianti -- einnehmend zwar und schön geschrieben, aber das Ekstatische, Rauschhafte bleibt aus: vielleicht ein Privileg des Live-Konzerts? Unerklärlich zu guter Letzt bleibt der inoffizielle Zusatztrack ganz am Ende der CD: Gott weiß, was E.S.T. zu dieser absurden Gesangseinlage getrieben hat. --Katharina Lohmann ProduktbeschreibungSEVEN DAYS OF FALLING 5 Kundenrezensionen:Leckerbissen und Herausforderungen und dennoch genial! 4 von 5 PunktenNach dem wunderschönen "Viaticum" habe ich zu "Seven days of falling" gegriffen und mich zunächst mit dieser CD schwer getan. Neben einigen delikaten Kostbarkeiten, wie "Elevation of love" und vor allem dem Titelstück gab's für mich einfach einiges elektronisch Allzunerviges - aber das hat sich bei jedem Anhören geändert und so entdecke ich jetzt von mal zu mal immer neue, faszinierende Klänge, Arrangements und Melodien. Ich kenne derzeit keine musikalische Formation in Jazz oder Pop, die so vollendet kraftvolle, innovative und gleichzeitig schöne Musik macht wie E.S.T. Muss sie unbedingt mal live erleben! Sorry E.S.T 2 von 5 PunktenNatürlich ist E.S.T einer der besten Jazzbands der Welt, vor allem Live! Aber sorry, diese Scheibe find ich einfach schwach. Man wünscht sich beim Höhren ständig, sie sollten doch bloß mal diesen verdammten Elektronikmist abstellen, dann wär's wahrscheinlich Spitze. Für mich die schwächste E.S.T. Absolut Empfehlenswert 5 von 5 PunktenDie CD ist fantastisch! Das ist wunderbarer, über die einzelnen Tracks abwechselungsreicher Klavier-Trio-Jazz, wobei durchaus die Frage gestellt werden kann: Ist das Klavier-Trio-Jazz wie man ihn sonst kennt? Nein. Und gerade auch deshalb verdient die CD 5 Sterne. Das Konzept zum Einsatz von Elektronik in dieser Musik ist absolut überzeugend: Konsequenter Ausgangspunkt ist und bleibt der "handgemachte" Ton und Klang. Und gerade der Mensch als Ausgangspunkt ist spürbar und gibt neben künstlerischem auch handwerklichen Wert. Das zeigt die Qualität der drei Musiker. Auch für Nicht - Jazz - Möger ! 5 von 5 PunktenAlso was die 3 Jungs fast ohne Elektronik aus den Instrumenten holen, das ist formidabel ! Handgemachte Musik, vollkommen beruhigend, schlicht und ergreifend gut, obwohl Jazz ja auch manchmal schwere Kost sein kann. Bass, Klavier, Schlagzeug, weniger geht kaum ! Ich höre viel elektronischen Jazz mit viel Effekten und Schnickschnack, aber diese CD... schlichter und schöner geht es kaum... schön vor dem Einschlafen zu hören und ein schöner Anfang für einen Traum. Die CD ist ein Muß für jeden, der Musik liebt so wie ich, wow !!! Viel Spaß ! Ist das überhaupt Jazz? 4 von 5 PunktenWas ist eigentlich Jazz? Swing? Walking Bass? Das war mal! Mittlerweile reicht anscheinend ein kurzer Blick auf die Besetzung einer Band aus, um diese in die JAzz Ecke zu stecken. Und genau das ist die Gratwanderung, mit der man es bei E.S.T zu tun hat. Denn von dem Begriff Jazz bleibt hier wohl nur die Besetzung übrig. Als Trio mit Piano, Drums und Kontrabass gehen die drei Schweden vielmehr völlig neue Wege jenseits jeglicher Schubladen. Das doch sehr beschränkte Klangspektrum eines Jazztrios wird durch Effekte wie Bass-Verzerrer oder präparierter Flügel erweitert und lässt E.S.T in Klangwelten vorstossen, die so wohl noch niemand gehört hat. Auch die klassische Rollenverteilung der Instrumente hat bei E.S.T ausgedient. Bass und Piano agieren oftmals Unisono (z.B. "Mingle in the Mincing Machine")und das Schlagzeug erinnert teilweise sogar an Junglebeats ("Did they ever tell Cousteau?"). Aber der analytische Standpunkt wird dieser Musik wohl nicht gerecht. Vielmehr liegt die Message dieser Band in den Stimmungen, die sie vermittelt. Das ist Musik zum Träumen und Entspannen, jedoch ohne belanglos zu wirken. Mit viel Einfühlungsvermögen tasten sich E.S.T. in Sphären vor, in denen Musik und Bilder zu einer Einheit verschmelzen. Obwohl E.S.T seit "Strange Place for Snow" das Rad nicht neu erfunden haben, sei dieses Album schon aufgrund seiner vielen kleinen schönen Momente jedem Träumer und Entspannungssuchenden ans Herz gelegt. Traditionell orientierte Jazz Fans sollten jedoch lieber draussen bleiben. |
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Mare Nostrum von Fresu, Galliano, LundgrenAudio CD von Act (edel)Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 8,74 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) Erscheinungsdatum: Juni 2007 |
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ProduktbeschreibungMARE NOSTRUM 2 Kundenrezensionen:Ungewöhnlich und einzigartig... 5 von 5 PunktenWer mit Ruhe umgehen kann, muß sich auf diese CD einlassen. Die richtige Musik für einen Sonntag-Abend oder wer etwas nachdenken möchte. Ich höre die CD immer wieder. (Hörproben gibt es zur Not dann bei itunes) Großartig. Ungewöhnlich. Lohnenswert..... 5 von 5 PunktenSchade, daß bei Amazon keine Hörprobe möglich ist. Aber es lohnt sich hier reinzuhören. Die Kombination aus Trompete, Piano UND Akkordeon ist nicht alltäglich, sondern einfach spannend, hochgradig emotional & in seiner Melodiosität zutiefst ansprechend. Nicht ohne Grund 'CD des Monats' in der STEREOPLAY.... |
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