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Produkt-Bild: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
mit Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Alan Rickman, Timothy Spall, Sacha Baron Cohen, Regie: Tim Burton

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,45

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Warner Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der..., USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.07.08

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nach jahrelangen Gerüchten stellt es sich nun heraus, dass Tim Burton genau der richtige Visionär war, um Stephen Sondheims Broadway-Meisterwerk Sweeney Todd zu verfilmen, und das Ergebnis ist ein makabrer und bewegender Musicalfilm, der so packend ist wie alles andere, was Burton jemals geschaffen hat. Diese Mischung aus klassischem Grusel, Theatralik, düsterem Humor sowie treffender und toller Musik ist in keinem Fall eine Musical-Komödie im klassischen Sinne, und dennoch handelt es sich um ein kraftvolles Werk, vielleicht sogar um eines der bedeutendsten des späten Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Film spielt Burtons häufiger Mitarbeiter Johnny Depp Sweeney Todd, einen zu Unrecht angeklagten Mann, dessen Trieb nach Vergeltung ihn zum Mörder werden lässt (was einer Erzählung aus dem Neunzehnten Jahrhundert entspricht, die sich auf einen Barbier bezog, welcher damals tatsächlich gelebt hatte). Helena Bonham Carter, eine weitere Darstellerin in Burtons Standard-Riege, spielt Mrs. Lovett, des Barbiers Komplizin bei dessen unaussprechlichen Verbrechen. Es überrascht einen nicht wirklich, dass Depp eine hervorragende Wahl für Todds grüblerische Intensität und eruptive Wut darstellt, und er übernimmt sogar Gesangsparts, die so schwierig sind, dass sie oftmals auch in Opernhäusern aufgeführt werden (wobei er nicht im selben Stil singt wie der Broadway-Sänger Len Cariou und auch hin und wieder in den Pop-Bereich wechselt). Bonham Carter hat eine eher schwache Stimme und lässt den Humor der Broadway-Darstellerin Angela Lansbury vermissen, aber sie trifft die Töne und den Rhythmus und schauspielert gleichzeitig überzeugend - was bei einem Sondheim-Stück eine ziemliche Herausforderung darstellt. Kenner werden einige musikalische Passagen vermissen: „The Ballad of Sweeney Todd“ ist nur eine instrumentale Ouvertüre, und unter anderem fehlt der Refrain komplett - aber die solide Präsenz von Arrangeur Jonathan Tunick und dem Dirigenten Paul Gemignani liefern die Basis dafür, dass die Musik passt und sich klasse anhört. Und die Stimmung eines üblen Londoner Stadtviertels zur Viktorianischen Zeit wird im Film auch treffend und visuell überzeugend dargestellt.
Die herausragende Besetzung wird ergänzt durch Alan Rickman als fieser Richter Turpin, Timothy Spall als dessen schäbiger Büttel, Sacha Baron Cohen (Borat) als rivalisierender Barbier, Jamie Campbell Bower als junger Liebhaber Anthony, Jayne Wisener als dessen Objekt der Begierde und Ed Sanders als der junge Toby. Für Fans von Tim Burton und Johnny Depp, die glauben, dass sie Musicals nicht mögen, dürfte der Film eine Offenbarung sein (obwohl man angesichts der durchaus angebrachten blutigen Szenen nicht zimperlich sein darf). Für Fans des Broadway und von Sondheim ist dies sicher die beste Adaption, die man sich wünschen könnte. Und die Tatsache, dass während des Abspanns kein neu komponierter, nach einem Oscar heischender Song à la Josh Groban gesungen wird, macht die ganze Sache nur noch besser. --David Horiuchi
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

naja, man hätte es besser machen können
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
eigentlich hätte alles gepasst, um aus "Sweeny Todd" einen genialen Film zu machen. Die Handlung, Kulissen, Kostüme - und natürlich Johnny Depp in der Hauptrolle, da kann eigentlich nichts schief gehen - denn Johnny Depp ist - und mit dieser Meinung bin ich sicherlich nicht die Einzige - ein wirklich einmaliger Schauspieler. Ich habe fast sämtliche Filme mit ihm gesehen und mit seiner schauspielerischen Leistung kann es kaum ein anderer aufnehmen. Kaum einer kann sich so in eine Rolle hineinversetzen, hat so viel komödiantisches Talent ... genug des Lobes, denn auch ein Johnny Depp ist nicht unfehlbar. Singen gehört eher nicht zu seinen Stärken, dass sollte er anderen überlassen. Gleiches gilt für Helena Boham Carter, die zwar auch genial spielt aber die Dialoge doch lieber häufiger sprechend als andauernd nur singend von sich geben sollte. Ich habe ja nichts gegen Gesangseinlagen in Filmen, aber hier war es einfach zuviel des Guten. Teilweise war das Endlosgeträller schon nervtötend und so echte Spannung und Grusel kam bei mir da eher nicht auf. Gute Musicals (Musketiere, Phantom der Oper, West Side Story etc.), deren Rollen auch von gut ausgebildeten Sänger(innen) besetzt werden, haben einen gelungenen Mix aus Sprache und Gesang. Dies ist hier leider nicht der Fall, schade eigentlich ...
Genial
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Sweeney Todd erzählt die Geschichte eines Mannes, der anfangs alles hatte: eine wunderschöne Frau, ein Kind, ein Leben. Doch ein Richter nahm ihm alles und schickte ihn für 15 Jahre weg. Nach dieser Zeit kommt der Mann wieder zurück nach London und nennt sich Sweeney Todd. Er möchte eigentlich nur seine Frau und seine Tochter wieder sehen, doch seine Frau ist nicht mehr da und seine Tochter hat der Richter. Und dann möchte Todd nur noch eins: Rache ...

Ich finde dieses Musical wirklich sehr gut gelungen. Die Handlung ist nicht die beste, aber man kommt gut mit und sie ist auch logisch aufgebaut. Burton zeichnet seine Figuren eindrucksvoll und düster. Johnny Depp spielt einen grandios rachelüsternen Todd.
Es ist ein bisschen viel Blut im Spiel, aber es ist ja auch der Film eines Barbiers, der Rache will. Trotzdem, ein bisschen viel Blut vielleicht, was aber dem Film keinen Abbruch tut. Die Lieder sind wirklich gut und auch Johnny Depp (ein Neuling auf gesanglicher Ebene) wirkt sicher und der Gesang klingt wirklich schön und angenehm.

Alles in Allem ein spannender, guter Film!
Rabenschwarze Tragikomödie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also, wer sich hier beklagt, dass in diesem Film zuviel gesungen wird, der ist schlicht schlecht informiert: Schließlich ist Sweeney Tood die Vermilmung eines Erfolgs-Musicals, oder vielmehr Grusicals, von Stephen Sondheim. Das eigentlich Erstaunliche ist, wie genial Tim Burton ein Bühnenstück in einen Film verwandelt und dass er das Wagnis auf sich genommen hat, seine Starbesetzung, inklusive Johnny Depp, Alan Rickman und Helena Bonham Carter, selbst singen zu lassen - vor allem, da diese Stars zuvor noch nie in einem Musikstück aufgetreten waren. Und es funktioniert fabelhaft, wie etwa das tolle Duett von Depp/Rickmann zeigt. Einen Glanzauftritt hat auch Sacha Baron Cohen, den viele vielleicht nur als den Komiker Borat inklusive aberwitzigem Badekostüm kennen. Das Barbier-Duell zwischen Depp und ihm ist umwerfend komisch, eine der besten Szenen des Films und beweist, wie genial Regisseur Tim Burton selbst kleine Rollen besetzt hat.
Nun, die Geschichte ist natürlich extrem blutrünstig und liefert durchaus Anreize, sich zum Vegetarismus zu bekehren. Denn schließlich boomt Mrs. Lovetts Fleischpasteten-Geschäft erst als sie beginnt, Sweeney Todds Opfer zu verwursten. So eine Story ist natürlich, pardon, nicht nach jedermanns Geschmack. Aber das Ganze ist auch eine rabenschwarze Tragikomödie mit düsteren Bildern und karikaturhaft überzeichneten Charakteren. Dennoch gleitet der Film dank der starken Darsteller nie ins Lächerliche oder Trashige ab. Dafür sorgen unter anderem Depp als düsterer Rächer, Rickman als fieser Richter Turpin, hinter dem Depp her ist und Helena Bonham Carter als schräge Ladenbesitzerin.
Die Extras, wie Hintergrund-Infos und Interviews mit Burton, Sondheim und einigen Darstellern sind auch ganz interessant. Leider konzentriert sich das bei Letzteren auf die Hauptdarsteller und so kommt Alan Rickman, der schließlich auch eine nicht unbedeutende Rolle spielt, zu meinem großen Bedauern nicht zu Wort.
Positiv überrascht
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Noch vor ein paar Stunden hatte ich noch nie etwas von diesem Film gehört. Gefragt, ob ich ihn sehen mag, habe ich mir die hier vorhandenen Rezensionen überblicksartig angeschaut und war etwas verunsichert: auf der einen Seite spielt Johnny Depp mit und Filme mit Johnny Depp müssen einfach gut sein, bisher gab es - für mich zumindest - keine Ausnahme. Das, was mich jedoch ein bisschen abschreckte war die Bemerkung, dass während des kompletten Films (und nicht nur stellenweise) gesungen wird und dies sogar von Schauspielern, statt von Musicaldarstellern. Ich schlug andere Filme vor, da ich davon ausging, dass mir "Sweeney Todd" eher nicht gefällt, aber letztendlich war ich doch offen für Neues ...

... und wurde positiv überrascht! Am Schluss des Filmes ist man fast schon am Mitsingen und kann sich kaum noch vorstellen, dass normalerweise im Fernsehen gesprochen und nicht gesunden wird und obwohl der Film eine dramatische Geschichte erzählt, so hat er dennoch durch die Art der Darstellung (bzw. durch das Singen) etwas Beschwingliches (ähnlich z. B. wie das Musical "Oliver!", das auf Oliver Twist basiert). Zur Vorlage kann ich nichts sagen, da ich sie nicht kenne, aber ich gehe davon aus, dass die Verfilmung gut gelungen ist!

Johnny Depp war meines Erachtens die beste Wahl, um Sweeney Todd darzustellen! Einfach mal überraschen lassen, dem einen gefällt's, dem anderen nicht, von vornherein ist dies aber schwer zu sagen - einfach mal ausprobieren! Ich persönlich bezeichne den Film als durchaus gelungen!
Leider nicht das, was ich erwartet hatte...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich bin seit Jahren ein großer Bewunderer von Tim Burton. Wäre bei Sweeney Todd nicht so viel gesungen worden, wäre dies für mich der beste Burton seit Jahren gewesen. Mit einer so großen Menge an Gesangseinlagen, die teilweise wirklich nervig sind (Zitat: "Joanna, Joanna..."), hätte ich allerdings nicht gerechnet.

Die Darsteller sind gut wie immer und das Produktionsdesign von Dante Ferreti hat nicht ohne Grund den Oscar gewonnen. Durch die vielen Gesangseinlagen konnte ich den Film leider nicht in dem Maße genießen, wie ich es gerne getan hätte.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street [Blu-ray]

Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street [Blu-ray]
mit Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Alan Rickman, Timothy Spall, Sacha Baron Cohen, Regie: Tim Burton

Blu-ray von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 19,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street [Blu-ray]
  • USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.07.08

Produktbeschreibung


Warner Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der..., USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.07.08

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nach jahrelangen Gerüchten stellt es sich nun heraus, dass Tim Burton genau der richtige Visionär war, um Stephen Sondheims Broadway-Meisterwerk Sweeney Todd zu verfilmen, und das Ergebnis ist ein makabrer und bewegender Musicalfilm, der so packend ist wie alles andere, was Burton jemals geschaffen hat. Diese Mischung aus klassischem Grusel, Theatralik, düsterem Humor sowie treffender und toller Musik ist in keinem Fall eine Musical-Komödie im klassischen Sinne, und dennoch handelt es sich um ein kraftvolles Werk, vielleicht sogar um eines der bedeutendsten des späten Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Film spielt Burtons häufiger Mitarbeiter Johnny Depp Sweeney Todd, einen zu Unrecht angeklagten Mann, dessen Trieb nach Vergeltung ihn zum Mörder werden lässt (was einer Erzählung aus dem Neunzehnten Jahrhundert entspricht, die sich auf einen Barbier bezog, welcher damals tatsächlich gelebt hatte). Helena Bonham Carter, eine weitere Darstellerin in Burtons Standard-Riege, spielt Mrs. Lovett, des Barbiers Komplizin bei dessen unaussprechlichen Verbrechen. Es überrascht einen nicht wirklich, dass Depp eine hervorragende Wahl für Todds grüblerische Intensität und eruptive Wut darstellt, und er übernimmt sogar Gesangsparts, die so schwierig sind, dass sie oftmals auch in Opernhäusern aufgeführt werden (wobei er nicht im selben Stil singt wie der Broadway-Sänger Len Cariou und auch hin und wieder in den Pop-Bereich wechselt). Bonham Carter hat eine eher schwache Stimme und lässt den Humor der Broadway-Darstellerin Angela Lansbury vermissen, aber sie trifft die Töne und den Rhythmus und schauspielert gleichzeitig überzeugend - was bei einem Sondheim-Stück eine ziemliche Herausforderung darstellt. Kenner werden einige musikalische Passagen vermissen: „The Ballad of Sweeney Todd“ ist nur eine instrumentale Ouvertüre, und unter anderem fehlt der Refrain komplett - aber die solide Präsenz von Arrangeur Jonathan Tunick und dem Dirigenten Paul Gemignani liefern die Basis dafür, dass die Musik passt und sich klasse anhört. Und die Stimmung eines üblen Londoner Stadtviertels zur Viktorianischen Zeit wird im Film auch treffend und visuell überzeugend dargestellt.
Die herausragende Besetzung wird ergänzt durch Alan Rickman als fieser Richter Turpin, Timothy Spall als dessen schäbiger Büttel, Sacha Baron Cohen (Borat) als rivalisierender Barbier, Jamie Campbell Bower als junger Liebhaber Anthony, Jayne Wisener als dessen Objekt der Begierde und Ed Sanders als der junge Toby. Für Fans von Tim Burton und Johnny Depp, die glauben, dass sie Musicals nicht mögen, dürfte der Film eine Offenbarung sein (obwohl man angesichts der durchaus angebrachten blutigen Szenen nicht zimperlich sein darf). Für Fans des Broadway und von Sondheim ist dies sicher die beste Adaption, die man sich wünschen könnte. Und die Tatsache, dass während des Abspanns kein neu komponierter, nach einem Oscar heischender Song à la Josh Groban gesungen wird, macht die ganze Sache nur noch besser. --David Horiuchi
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

naja, man hätte es besser machen können
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
eigentlich hätte alles gepasst, um aus "Sweeny Todd" einen genialen Film zu machen. Die Handlung, Kulissen, Kostüme - und natürlich Johnny Depp in der Hauptrolle, da kann eigentlich nichts schief gehen - denn Johnny Depp ist - und mit dieser Meinung bin ich sicherlich nicht die Einzige - ein wirklich einmaliger Schauspieler. Ich habe fast sämtliche Filme mit ihm gesehen und mit seiner schauspielerischen Leistung kann es kaum ein anderer aufnehmen. Kaum einer kann sich so in eine Rolle hineinversetzen, hat so viel komödiantisches Talent ... genug des Lobes, denn auch ein Johnny Depp ist nicht unfehlbar. Singen gehört eher nicht zu seinen Stärken, dass sollte er anderen überlassen. Gleiches gilt für Helena Boham Carter, die zwar auch genial spielt aber die Dialoge doch lieber häufiger sprechend als andauernd nur singend von sich geben sollte. Ich habe ja nichts gegen Gesangseinlagen in Filmen, aber hier war es einfach zuviel des Guten. Teilweise war das Endlosgeträller schon nervtötend und so echte Spannung und Grusel kam bei mir da eher nicht auf. Gute Musicals (Musketiere, Phantom der Oper, West Side Story etc.), deren Rollen auch von gut ausgebildeten Sänger(innen) besetzt werden, haben einen gelungenen Mix aus Sprache und Gesang. Dies ist hier leider nicht der Fall, schade eigentlich ...
Genial
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Sweeney Todd erzählt die Geschichte eines Mannes, der anfangs alles hatte: eine wunderschöne Frau, ein Kind, ein Leben. Doch ein Richter nahm ihm alles und schickte ihn für 15 Jahre weg. Nach dieser Zeit kommt der Mann wieder zurück nach London und nennt sich Sweeney Todd. Er möchte eigentlich nur seine Frau und seine Tochter wieder sehen, doch seine Frau ist nicht mehr da und seine Tochter hat der Richter. Und dann möchte Todd nur noch eins: Rache ...

Ich finde dieses Musical wirklich sehr gut gelungen. Die Handlung ist nicht die beste, aber man kommt gut mit und sie ist auch logisch aufgebaut. Burton zeichnet seine Figuren eindrucksvoll und düster. Johnny Depp spielt einen grandios rachelüsternen Todd.
Es ist ein bisschen viel Blut im Spiel, aber es ist ja auch der Film eines Barbiers, der Rache will. Trotzdem, ein bisschen viel Blut vielleicht, was aber dem Film keinen Abbruch tut. Die Lieder sind wirklich gut und auch Johnny Depp (ein Neuling auf gesanglicher Ebene) wirkt sicher und der Gesang klingt wirklich schön und angenehm.

Alles in Allem ein spannender, guter Film!
Rabenschwarze Tragikomödie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also, wer sich hier beklagt, dass in diesem Film zuviel gesungen wird, der ist schlicht schlecht informiert: Schließlich ist Sweeney Tood die Vermilmung eines Erfolgs-Musicals, oder vielmehr Grusicals, von Stephen Sondheim. Das eigentlich Erstaunliche ist, wie genial Tim Burton ein Bühnenstück in einen Film verwandelt und dass er das Wagnis auf sich genommen hat, seine Starbesetzung, inklusive Johnny Depp, Alan Rickman und Helena Bonham Carter, selbst singen zu lassen - vor allem, da diese Stars zuvor noch nie in einem Musikstück aufgetreten waren. Und es funktioniert fabelhaft, wie etwa das tolle Duett von Depp/Rickmann zeigt. Einen Glanzauftritt hat auch Sacha Baron Cohen, den viele vielleicht nur als den Komiker Borat inklusive aberwitzigem Badekostüm kennen. Das Barbier-Duell zwischen Depp und ihm ist umwerfend komisch, eine der besten Szenen des Films und beweist, wie genial Regisseur Tim Burton selbst kleine Rollen besetzt hat.
Nun, die Geschichte ist natürlich extrem blutrünstig und liefert durchaus Anreize, sich zum Vegetarismus zu bekehren. Denn schließlich boomt Mrs. Lovetts Fleischpasteten-Geschäft erst als sie beginnt, Sweeney Todds Opfer zu verwursten. So eine Story ist natürlich, pardon, nicht nach jedermanns Geschmack. Aber das Ganze ist auch eine rabenschwarze Tragikomödie mit düsteren Bildern und karikaturhaft überzeichneten Charakteren. Dennoch gleitet der Film dank der starken Darsteller nie ins Lächerliche oder Trashige ab. Dafür sorgen unter anderem Depp als düsterer Rächer, Rickman als fieser Richter Turpin, hinter dem Depp her ist und Helena Bonham Carter als schräge Ladenbesitzerin.
Die Extras, wie Hintergrund-Infos und Interviews mit Burton, Sondheim und einigen Darstellern sind auch ganz interessant. Leider konzentriert sich das bei Letzteren auf die Hauptdarsteller und so kommt Alan Rickman, der schließlich auch eine nicht unbedeutende Rolle spielt, zu meinem großen Bedauern nicht zu Wort.
Positiv überrascht
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Noch vor ein paar Stunden hatte ich noch nie etwas von diesem Film gehört. Gefragt, ob ich ihn sehen mag, habe ich mir die hier vorhandenen Rezensionen überblicksartig angeschaut und war etwas verunsichert: auf der einen Seite spielt Johnny Depp mit und Filme mit Johnny Depp müssen einfach gut sein, bisher gab es - für mich zumindest - keine Ausnahme. Das, was mich jedoch ein bisschen abschreckte war die Bemerkung, dass während des kompletten Films (und nicht nur stellenweise) gesungen wird und dies sogar von Schauspielern, statt von Musicaldarstellern. Ich schlug andere Filme vor, da ich davon ausging, dass mir "Sweeney Todd" eher nicht gefällt, aber letztendlich war ich doch offen für Neues ...

... und wurde positiv überrascht! Am Schluss des Filmes ist man fast schon am Mitsingen und kann sich kaum noch vorstellen, dass normalerweise im Fernsehen gesprochen und nicht gesunden wird und obwohl der Film eine dramatische Geschichte erzählt, so hat er dennoch durch die Art der Darstellung (bzw. durch das Singen) etwas Beschwingliches (ähnlich z. B. wie das Musical "Oliver!", das auf Oliver Twist basiert). Zur Vorlage kann ich nichts sagen, da ich sie nicht kenne, aber ich gehe davon aus, dass die Verfilmung gut gelungen ist!

Johnny Depp war meines Erachtens die beste Wahl, um Sweeney Todd darzustellen! Einfach mal überraschen lassen, dem einen gefällt's, dem anderen nicht, von vornherein ist dies aber schwer zu sagen - einfach mal ausprobieren! Ich persönlich bezeichne den Film als durchaus gelungen!
Leider nicht das, was ich erwartet hatte...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich bin seit Jahren ein großer Bewunderer von Tim Burton. Wäre bei Sweeney Todd nicht so viel gesungen worden, wäre dies für mich der beste Burton seit Jahren gewesen. Mit einer so großen Menge an Gesangseinlagen, die teilweise wirklich nervig sind (Zitat: "Joanna, Joanna..."), hätte ich allerdings nicht gerechnet.

Die Darsteller sind gut wie immer und das Produktionsdesign von Dante Ferreti hat nicht ohne Grund den Oscar gewonnen. Durch die vielen Gesangseinlagen konnte ich den Film leider nicht in dem Maße genießen, wie ich es gerne getan hätte.
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Produkt-Bild: Last Samurai [Blu-ray]

Last Samurai [Blu-ray]
mit Tom Cruise, Tony Goldwyn, Timothy Spall, Ken Watanabe, Billy Connolly, Regie: Edward Zwick

Blu-ray von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 29,99, Angebote ab EUR 19,45

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Last Samurai [Blu-ray]
  • Netzteil

Produktbeschreibung


Netzteil

Aus der Amazon.de-Redaktion


Angesiedelt in den Jahren 1876/77, zu einer Zeit, als Japan sich in einem tumultartigen Übergang zu einer mehr verwestlichten Gesellschaft befand, erzählt Last Samurai mit epischem Schwung eine an sich intime Geschichte von sich kreuzenden Kulturen. In Amerika wird der von seinen Erinnerungen geplagte Bürgerkriegsveteran Captain Nathan Algren (Tom Cruise) von einem zum Söldner gewordenen Ex-Offizier (Tony Goldwyn) gezwungen, die Truppen des japanischen Kaisers im Gebrauch moderner Waffen zu trainieren. Gegen diesen Fortschritt stellt sich eine Rebellion der Samurai-Krieger, die an ihren altehrwürdigen Traditionen festhalten wollen, auch wenn dies einen strategischen Nachteil bedeutet. Als Gefangener des Samurai-Anführers (Ken Watanabe) lernt Algren deren Kodex nicht nur kennen, sondern auch schätzen und annehmen, und wechselt so schließlich die Seiten für einen finalen Kampf, der die Ehre aller Beteiligten auf die Probe stellen wird.
All dies macht Regisseur Edward Zwicks nobles Epos zu einem äußerst lohnenden Film, auch wenn der Hollywood-typische Tamtam (inklusive einem viel zu konventionellen Ende) Last Samurai nicht das Meisterwerk werden lässt, welches Zwick und sein Autor John Logan sich ganz offensichtlich vorgestellt hatten. Stattdessen ist Last Samurai ein elegantes Mainstream-Abenteuer, eindrucksvoll in allen Belangen seiner Produktion. Es mag den Zuschauer nicht so mitreißen wie Logans Skript für Gladiator, aber ebenso wie Cruises Charakter findet es seinen eigenen, ehrvollen Weg. --Jeff Shannon
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5 Kundenrezensionen:

Top Film aber magerer Blu Ray Film
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Dieser Film ist Top daran gibt es nichts zu meckern aber man sieht fast gar keinen Unterschied zu einer DVD sehr verrauschtes Bild in vielen Zähnen kein Vergleich zu (i am Legend, Die Insel ,Königreich der Himmel usw.)Daher gibt es von mir nur 2 Sterne.
Perfektes Kino mit Grandiose Bilder & einen überragenden Tom Cruise!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Last Samurai war eines der großen Kinoereignisse des Jahres 2004!

Für mich ist es einer der eindrucksvollsten Filme der letzten Jahre. Die starken Charakteren in diesen Film, insbesondere der des Katsumoto, waren wunderbar. Ken Watanabe in der Rolle des Samurais war besonders gut gewählt und zählt zu meinen persönlichen Favoriten in diesem Film. Er spielt die Rolle des archaischen Samurais mit Charisma und Gefühl, wie es nur selten der Fall ist und ich mir keinen anderen in dieser Rolle vorstellen konnte.

Da ich von den Samurai kaum historische Hintergründe kenne, vermag ich nicht, diese zu beurteilen, das will ich aber auch nicht. Der Film war brillant in Szene gesetzt. Ich war begeistert von den wundervollen Sets, der starken Geschichte, den grandiosen Kostümen und erstklassigen Schauspielern. So soll ein guter Film gemacht sein. Der Zuschauer soll sich hinsetzen und genießen, eintauchen in die Gefühle, die über die Leinwand flimmern. Ein Meisterstück des Filmhandwerks, bei dem alles passt: die Story, die Regie, die Schauspieler und auch die Musik, die die Szenen wunderbar untermalt und diesen Film mitträgt. Für mich zählt dieser Film zu den absoluten TOP-Favoriten, die ich immer wieder gerne ansehe und ich mir mehr von solchen wünsche!

Die Blu-ray bietet eine deutliche Verbesserung der Schärfe im Vergleich zur DVD, die gerade in Nahaufnahmen sehr deutlich auffällt, in denen selbst feine Details haarscharf dargestellt werden!

Der Dolby Digital Plus 5.1 Ton kann vollsten auf Blu-ray überzeugen. Der Film bietet einen sehr weiträumigen Soundtrack mit hoher Dynamik, der in den entscheidenden Szenen richtig Druck macht & die räumliche Abmischung wird vor allem durch die Musik von Hans Zimmer bestimmt, die sehr prägnant aus allen Kanälen erklingt!

Fazit: Sound und Bild der Blu-ray sind in tadelloser Qualität - Rundum ein absoluter Kauf tipp!
Die DVD war schon gut, aber...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...die HD DVD schluckt sie locker!

Ich hatte vorher schon die 2er DVD-Version und habe nach dem Tod der HD DVD für 9,97¬ zugeschlagen!

Selbst die DVD sieht im Tosh HDXE1 dank upscaling top aus, aber wenn man dann die HD DVD anschaut, merkt man erneut ein enormes + an Bildquali :)

Das Bonusmaterial ist allerdings mit der 2er-DVD identisch...
Wahrlich Meisterhaftes Epos in unvergesslichen Bildern
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit Last Samurai hat Regisseur Ed Zwick ein bildgewaltiges,emotionales und vor allen faszierendes Abenteuerspektakel auf die Leinwand gebracht,das mit fantastischer Besetzung,grandiosen Bildern und packender Geschichte über die außergewöhnliche Kultur der Samurai beeindruckt.

Tom Cruise als Nathan Algren zeigt zweifelsohne ein der besten Leistungen in seiner Karriere,glänzt mit ausstrahlung,körperlicher Fitness und schauspielerischen Können.Ken Watanabe als charismatischer Samurai-Anführer Katsumoto gibt ebenfalls eine ausgezeichnete Vorstellung ab.Auch der restliche Cast u.a. Koyuki,Tony Goldwyn,Billy Connolly,William Atherton spielt ohne zweifel tadellos.
Die Inszienierung besticht durch ihren enormen Schauwert,traumhafte Bilder wechseln sich mit überragend gefilmten Schlachtszenen ab,diese beeindrucken durch ihre Machweise und intensivität bis zum wahrhaft furiosen Finale.
Die vielschichtige Story gefällt durch ihre tolle Atmosphäre,fantastische Dialoge und einer fenomenale kompination aus besten klassischen hollywoodelementen und fern östlicher Mentalität die nachhaltig wirkt.
Hans Zimmers wuchtiger,mitreißender und einfach Sagenhafter Score bildet da keine Ausnahme.

Fazit:Ehrenhafter Außnahme Film der noch lange im Gedächnis bleibt.

Die HD-DVD zeigt ein scharfes sehr gutes Bild,überzeugenden wie eindrucksvollen Ton und reichlich informative Zusätze.
Spannender Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
So ein gelungenes Teil hätte ich dem Tom Cruise einfach nicht zugetraut. Also Hut ab. Ein spannender Film, stimmig bis in die letzte Sequenz. Lob allen Akteuren und Dank denen, die dem Film produzierten.
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Produkt-Bild: Intimacy

Intimacy
mit Mark Rylance, Kerry Fox, Timothy Spall, Regie: Patrice Chéreau

DVD von Universal Studios
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,00

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Intimacy
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Universal Intimacy, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 21.02.02

Aus der Amazon.de-Redaktion


Obwohl man eigentlich alles schon einmal gesehen hat, gibt es immer noch Filme wie Patrice Chéraus Intimacy, die einen ganz und gar unvorbereitet treffen und einem damit den Glauben an die Kraft des Kinos zurückgeben. Auch wenn die Grundkonstellationen seiner Geschichte -- ein Mann und eine Frau treffen sich jeden Mittwoch in einer beinahe leeren Wohnung und schlafen dort miteinander -- entfernt an Bernardo Bertoluccis umstrittenen Klassiker Der letzte Tango in Paris erinnert, eröffnet Chérau dem Kino mit seiner Verfilmung von zwei Kurzgeschichten des britischen Autors Hanif Kureishi einen ganz neuen Weg. Er nähert sich den Menschen und ihren Körpern mit einer Rückhaltlosigkeit, die den Zuschauer schier überwältigt. Die Intensität seiner Bilder fordert einen anderen, einen viel offeneren Blick. Man kann die Menschen, ihre Leidenschaften und ihre Ängste, ihre Maßlosigkeit und ihre Rätselhaftigkeit, in Intimacy geradezu neu entdecken.
Jay (Mark Rylance) und Claire (Kerry Fox) wissen praktisch nichts voneinander, nicht einmal ihre Namen. Sie sind sich einmal zufällig begegnet, und nun treffen sie sich einmal in der Woche. Die körperliche Nähe, das Glück, das in ihrer Vereinigung liegt, das ist eigentlich mehr als genug. Doch dann will Jay, der ehemalige Musiker, der einst seine Frau und seine Kinder ohne ein Wort verlassen hat, mehr über Claire erfahren. Er folgt ihr, lernt ihren Mann Andy (Timothy Spall) kennen, entreißt ihr langsam ihre Geheimnisse und zerstört alles.
In seiner Arbeit mit den Schauspielern ist Patrice Chérau von seinen Erfahrungen als Theater- und Opernregisseur geprägt, doch seinen Filmen haftet nie etwas Theaterhaftes an. Sie sind reines Kino, nur eben viel direkter, viel dichter, als man es gewohnt ist. Die Körperlichkeit und die Unbefangenheit von Kerry Fox und Mark Rylance wirken beinahe hypnotisch. Sie haben fast etwas Erschütterndes. Man kann zu ihren Figuren praktisch nicht auf Distanz gehen, sie ziehen einen unaufhaltsam in ihren Bann. Man verfällt ihnen regelrecht, teilt ihr Glück wie ihren Schmerz und versteht sie in einem Maße wie kaum andere Kinofiguren.
Intimacy zeichnet ein kompromissloses Bild des modernen Großstadtlebens. Glück erscheint als etwas, das nicht dauerhaft sein kann, das der Mensch, vor allem der Mann, immer wieder selbst zerstört. Und doch wirkt Chéraus Film über die Liebe, über ihre Sprache wie über ihre Sprachlosigkeit, nie hoffnungslos. Am Ende weiß man um die Bedeutung von Geheimnissen und sieht die Menschen mit anderen Augen. --Sascha Westphal
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

langweiliges Kunstwerk
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Habe mir den Film aufgrund der Empfehlungen hier gekauft. Nein, ich habe keinen Sexfilm erwartet, sondern einen anspruchsvollen Film mit feinfühliger Psychologie.

Ich habe schnell gemerkt, daß ich mich nicht für den Film erwärmen kann. Sicherlich ist die soziale Studie irgendwo interessant und besitzt auch etwas Tiefgang, aber alles in allem finde ich den Film größtenteils langweilig.

Künstlerisch erfüllt der Film zumindest einige Erwartungen, allerdings ist er auch da kein High-Light.
Die Schauspieler passen gut in ihre Rollen und werten dadurch die ansonnsten eintönige Geschichte auf.
Es zeigt sich wieder einmal für mich, daß ein Film nur aufgrund konträrer Diskussionen erfolgreich sein kann. Sexszenen ohne Erotik machen für mich noch kein künstlerisch anspruchsvollen Film aus. Und die sonstige Story und Erzählweise kann man zuhauf bei Arte im Fernsehen bewundern.
Starker Tobak
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
"Intimacy" ist ein guter Film, gut deshalb, weil er den Zuseher emotional zu bewegen versteht. Wenngleich sich wohl kaum jemand Intimität in der dargestellten Form wünschen wird. Der (explizit gezeigte) Sex ist heftig und unverbindlich. Gefühle sind unerwünscht. Alle Protagonisten leiden an ihren unterdrückten Sehnsüchten. Bonjour statt good-bye, Tristesse. Starker Tobak. Ein für das britische Kino völlig untypischer Film, der eher in die Pariser Vorstadt als nach London passen würde.
Bezeichnend für "Intimacy" ist die trostlose Anti-Ästhetik. Das Straßenbild ist grau und verregnet, die Wohnung, in der sich Claire (Kerry Fox) und Jay (Mark Rylance) jeden Mittwoch wortkarg zum Hormonaustausch treffen, ist schmierig. Diese Eigenschaft trifft auch auf den Hauptdarsteller, seinen verkoksten besten Freund sowie auf den gehörnten Ehemann zu. Kerry Fox sticht aus dieser Loser-Menagerie fast engelsgleich hervor. Ihre Tränen kann man bei diesem Umfeld verstehen. Und wenn sie auf der Kellerbühne im Pub ihres Mannes in Stücke von Tennessee Williams schlüpft, ist diese Realitätsflucht nur allzu gut nachvollziehbar.
Ein Film, der die Abgründe von Fatalismus und Pragmatismus drastisch vor Augen führt. Ein Film, der seelisch runterzieht und gerade deshalb dem Idealismus eine Lanze bricht. Wer "Intimacy" gesehen hat, ist wieder mehr motiviert, an die 'wahre' Liebe zu glauben. Deshalb ist der Streifen trotz seiner Unästhetik und Abgründe durchaus sehenswert.
Immerhin ehrlich Geld verdient
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Den Streifen braucht kein Mensch, aber wenigstens haben die Darsteller durch ehrliche Arbeit Geld verdient, lagen nicht dem Staat auf der Tasche und haben auch keine anderen unanständigen Dinge getan, um ihren Geldbeutel aufzubessern. Wie Sie merken, sehe ich es von der positiven Seite. Das sollte man überhaupt viel öfter tun, wenn man schlechte Filme guckt.
Enttäuschung und Verstörung
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
voller Erwartung habe ich mir die DVD bestellt, versprach doch die Story eine vielversprechende zu sein: Mann und Frau treffen sich zum Sex unverbindlich (?) einmal die Woche, geben sich ihren Gefühlen und ihrer Leidenschaft hin....Die Sexszenen sind authentisch aber kurz und die Übergänge zwischen Sexszene und realen Leben kalt und hart. Die Story entwickelt sich als langweilig ab den Zeitpunkt, wo der Mann versucht in die Alltagsrealtität der Frau einzutauchen und zu realisieren, wer sie ist. Die Dialoge sind unzusammenhängend und ohne Tiefgang und emotionale Verbundenheit - egal zwischen welchen Personen - kommmt nicht auf. Die Dialoge bleiben an der Oberfläche oder im Anklage bzw. Aggressionsmodus hängen.
Fazit: kein Porno keine Beziehungsgeschichte irgendwas dazwischen, was bleibt ist Enttäuschung und Verstörung über die beziehungslose Kommunikation und das Nichtzueinanderfinden der Personen, wenn das die Message sein soll an den Zuschauer dann hat der Film 100% seinens Ziels erreicht, aber er lässt den Zuschauer mit diesem negativen Beigeschmack alleine zurück und darüber helfen auch keine noch so authentischen Liebes-und Sexszenen. Der Ausgang der Geschichte ist schwach und irgendwie nicht strukturiert bzw. folgerichtig. aufgebaut. Der Film hat es einfach nicht geschafft bei mir einen guten emotionalen Eindruck zu hinterlassen.
Ewig Suchender trifft Lebenshungrige
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Barkeeper Jay erhält jeden Mittwoch Besuch von einer Unbekannten. Sie bleibt für ein paar Stunden leidenschaftlichen Sex und verschwindet wieder. Die beiden wissen nichts voneinander und reden kaum, bis Jay eines Tages Claire heimlich folgt, um mehr über ihr Leben zu erfahren. Er findet heraus, dass sie regelmäßig in einem Pub Theater spielt, verheiratet ist und Kinder hat. Auch Jay war einmal verheiratet und hat Kinder. In Rückblenden und Gesprächen mit dem Barkeeper Ian erfährt der Zuschauer, dass Jay eines Tages seine Familie verlassen hat, einfach so, ohne tiefere Gründe anzugeben.

"Ich dachte, du wüsstest etwas, das ich nicht weiß, und du würdest es mir irgendwann sagen" begründet Jay den Reiz, den Claire auf ihn ausübt, und formuliert damit gleichsam die Erwartung, die er - unbewusst - an diese Beziehung stellt. Jay ist der "ewig Suchende" , der sich im Grunde zutiefst nach mehr Nähe und Verbindlichkeit sehnt, aber nicht wirklich imstande ist, seine eigenen Ansprüche einzulösen, wie sich am Scheitern seiner Ehe zeigt.

Claire hingegen lebt in einer alltagstauglichen Verbindung. Mit einem Mann, der ihr treu ergeben und sehr fürsorglich, aber leider hochgradig unerotisch ist. Sie weiß genau, was sie von Jay will: "Er weiß seine Energien zu nutzen" erläutert sie ihrer besten Freundin seine Vorzüge. Für Claire war daher die Welt in Ordnung, solange sie Jay treffen und seinen Körper genießen konnte - ein freizügiges Geben und Nehmen ohne Forderungen, etwas anderes wollte sie nicht von Jay.

Indem Jay Claire folgt, um ihr "Geheimnis" zu ergründen, verletzt er die unausgesprochenen Spielregeln der beiden und zerstört letztlich das filigrane Gewebe dieser Beziehung.

Intimacy ist eine sparsame, aber sehr präzise und realistische Charakterzeichnung zweier Menschen, die mittels ihrer erotischer Treffen einmal wöchentlich der Tristesse des Großstadtlebens entfliehen - zumindest für eine Weile.
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Produkt-Bild: Last Samurai

Last Samurai
mit Tom Cruise, Timothy Spall, Ken Watanabe, Regie: Edward Zwick

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 8,45, Angebote ab EUR 1,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Last Samurai
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Warner Home The Last Samurai (Single), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 03.11.06
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5 Kundenrezensionen:

eine amerikanische vorstellung japans
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Wieder mal ein richtiger amerikanischer Film. Nichts von der japanischen Kultur, die zu dieser Zeit bei den Samurais noch ein grosser Bestandteil ihres Lebens war. Und Tom Cruise! Wohl der schwächste Schauspieler unserer Zeit. Die Musik: Nun gut, Hans Zimmer ist heute ein berühmter Filmkomponist, seine Musik zu diesem Film ist jedoch, genau wie der ganze Film auch, sehr 'unjapanisch', d.h. zu westlich, und hat keinen Bezug zu den Samurais.
Thema an sich gut, dessen Umsetzung jedoch sehr schwach.
Nix zu mäkeln !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der letzte Samurai ist natürlich Amerikaner.

Das ist aber auch schon das einzige, was es bei "Last Samurai" zu mäkeln gibt.

O.k., die Geschichte ist nostalgisch-romantisierend aufgebauscht. Die Samurai waren alles andere als ein per se heroischer, integerer und letzthin unterdrückter Menschenschlag. Sie stellten die oberste Klasse in einer feudalen Gesellschaft und waren beteiligt an Plünderungen, Intrigen, Vergewaltigungen. Interessieren mich aber die historischen Genauigkeiten ? Nein !

Mich interessiert Kino !

Und "Last Samurai" ist Kino pur: spannende Story, opulente Ausstattung, brillante Bilder, Action satt, gute Darsteller, nicht zu kurz, nicht zu lang. Ein Genuss für die Sinne ! Dafür wurde die Großleinwand erfunden !
Für mich ein überbewerteter Film
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Liegt wahrscheinlich daran das ich kein großer Tom Cruise Fan bin.
Die Idee die dahinter steckt ist wirklich interessant ABER die Umsetzung ist nicht gelungen.
Das liegt aber daran, dass das Wesen eines Samurai ( Bushido, Hagakure und anderes mehr ) nur angerissen wird und zur Vollständigkeit dürfen auch noch ein paar Ninja ein Attentat durchführen.
Obwohl Hans Zimmer eigentlich ein sehr guter Komponist ist, hat er hier eine seiner schlechtesten Arbeiten abgeliefert. Die Musik passt einfach nicht. Er hätte mehr die japanische Musik einfließen lassen müssen, deshalb ein Punkt abzug.
Der andere Punkt abzug liegt daran, das die japanische Landschaft nicht den Stellenwert bekommt die sie verdient.
Tom Cruise als Nathan Algren macht seine Sache nicht mal schlecht, aber die japanischen Schauspieler stellen ihn glatt in den Schatten, so dass "Last Samurai" nur ein weiterer Tom Cruise Film ist.

Die Bild und Tonqualität ist in Ordnung so das ich dem Film 6/10 Punkte gebe.

PS: Diese Thematik wird in "Ghost Dog - Der Weg des Samurai" von Jim Jarmusch besser behandelt.
Cruise macht auf: "weiser Ehrenmann"
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das einzige, was an dieser Story wahr ist, sind die Aufstände einiger Fürsten in der Meiji-zeit. Alles andere ist kalter Effektkaffee. Sicherlich ist der Traum von Ehre ein nötiger Balsam auf die Wunden einer ehrlosen militaristischen Gesellschaft; dass aber gerade der Erzfeind aus dem zweiten Weltkrieg dafür herhalten muß, grenzt schon fast an Blasphemie. Der Film verpaßt die Chance, ein realistisches Bild dieser alten Kriegerkaste zu zeichnen und bedient lieber die falschen alten Klischees. Die Samurai haben z.b. einen Codex (Bushido), der zutiefst antimartialisch und antimilitaristisch ist. Diesen Widerspruch herauszukitzeln, hat der Film verpaßt. Nur Cruise kommt naturlich wieder gut weg, als geläuterter....dafür gibt es nicht mal einen Lacher! Bei diesem Schauspieler glaubt man von Film zu Film mehr, daß er sein eigenes Imago spielt.Cruise spielt Cruise, wie er selber gerne sein würde. Igitt, Kino als Seelentherapie vor einem Millionenpublikum!
Gelungene Film zwischen Historie und Idealismus
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Obwohl ich von Tom Cruise als Schauspieler langsam nicht mehr überzeugt bin, da er anscheinend andere Dinge verfolgt, muss ich sagen, dass 'Last Samurai' ein doch sehr guter Film geworden ist.
Die Mentalität Japans und der Konflikt zwischen dem Alten und dem Neuen kommt sehr gut zur Geltung. Die ganze Geschichte ergibt von Anfang bis Ende bis ins Detail Sinn, man fiebert mit, man leidet mit und man erlebt mit.
Die Geschichte baut trotz, dass es ein Film ist, langsam alles auf. Sie übersützt nichts, lässt den Charakteren genug Zeit sich zu entfalten.
Rundherum ist die Story gelungen und mit sehr guten Schauspielern besetzt.
Deswegen auch fünf Sterne, denn mehr gerde würde nur Geschwafel sein.
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Produkt-Bild: Verwünscht [Blu-ray]

Verwünscht [Blu-ray]
mit Susan Sarandon, Amy Adams, Patrick Dempsey, Timothy Spall, James Marsden, Regie: Kevin Lima

Blu-ray von Touchstone
Preis bei Amazon: EUR 29,99, Angebote ab EUR 19,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Verwünscht [Blu-ray]

Produktbeschreibung


VERWÜNSCHT-ENCHANTED

Aus der Amazon.de-Redaktion


In der Märchenwelt ist das Leben idyllisch - dort gibt es kaum Auseinandersetzungen, und das Singen eines Lieds löst jegliche Probleme. Was aber geschieht, wenn eine Märchenprinzessin auf magische Art und Weise in die reale Welt transportiert wird? Verwünscht beginnt in der animierten Märchenwelt namens Andalasia, wo Prinzessin Giselle (Amy Adams) den Prinzen Edward (James Marsden) heiraten und glücklich bis an ihr Lebensende leben soll. Das Problem ist nur, dass Edwards Stiefmutter, Königin Narissa (Susan Sarandon), den Thron nicht aufgeben will und alles dafür tut, Giselle aus Edwards Leben fernzuhalten. Königin Narissas Lösung besteht darin, dass sie Giselle in einen Brunnen schubst, der Giselle auf magische Art und Weise mitten in die reale Welt befördert - mitten auf den Times Square in New York, um genau zu sein. Damit beginnt dann der realverfilmte Teil der Geschichte, wobei Giselle schon bald feststellen muss, dass in dieser Welt viele Dinge auf erschreckende Weise anders sind, und sie auf das kaltschnäuzige Verhalten der dortigen Bewohner schlecht vorbereitet ist. Giselle findet sich schließlich allein in einer stürmischen Nacht im falschen Teil der Stadt wieder, aber ein zufälliges Zusammentreffen mit Robert (Patrick Dempsey) und seiner Tochter Morgan (Rachel Covey), die Prinzessinnen toll findet, bringt sie an einen warmen, sicheren Ort, wo sie die Nacht verbringen kann und bildet den Anfang einer komplizierten, aber spannenden Beziehung. Als Giselle beginnt, jene Märchen-Wahrheiten zu hinterfragen, die sie immer von Natur aus geglaubt hatte, verändert sich auch Roberts Sicht auf das Leben und die Liebe. Es gibt einige Parallelen zu den klassischen Disney-Märchengeschichten wie Cinderella, Schneewittchen oder Dornröschen, wie zum Beispiel den Ball des Königshauses, kleine Tiere und Nager, die auf Zuruf das Haus putzen, die Bedrohung durch vergiftete Äpfel, Charaktere, die unvermittelt Lieder singen sowie die Macht des Kusses der wahren Liebe - und die absurde Gegenüberstellung von Märchen-Idealismus und harter Realität ist überaus lustig. Die Musik stammt von Alan Menken und Stephen Schwartz, die schon für Pocahontas und Der Glöckner von Notre Dame verantwortlich zeichneten. Auch spielt die Elpheba aus der Broadway-Aufführung von "Wicked", Idina Menzel, als Nancy und - in einem kurzen Auftritt - die ehemalige Prinzessinnen-Synchronsprecherin Judy Kuhn (Pocahontas) mit. Verwünscht ist einer der besten und unterhaltsamsten Disney-Filme des Jahres. (Über sechs Jahren empfehlenswert in Begleitung Erwachsener, aufgrund einiger gruseliger Szenen und dezenten Anzüglichkeiten.) --Tami Horiuchi
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5 Kundenrezensionen:

Zu schön, um wahr zu sein!!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es war einmal in einer heilen Trickfilmwelt. Die schöne Giselle will ihren Traumprinzen Edward heiraten. Aus Angst dadurch ihren Thron zu verlieren, verbannt die böse Königin Narissa Giselle aus der bunten Zeichentrickwelt in die harte, reale Welt von New York. Das ist ein Problem für Giselle, die etwas hilflos in der realen Welt Anschluss findet. Aber mit ihrer süß-naiven und fröhlichen Art verbreitet sie Charme, Liebe und findet sogar Freunde. Sie ist sehr zuversichtlich und zweifelt keine Sekunde daran, dass ihr Edward kommen wird, um sie zurückzuholen.
Ein wundervoller Film. Alle bedeutenden Aspekte aus der Märchenwelt wie die böse Hexe, Zauberei, ein mutiger Prinz und sogar sprechende Tiere, sind perfekt integriert. Die Handlung ist ansprechend und total süß.
Es lohnt sich diesen Film anzuschauen. Er ist zauberhaft, lustig, spannend und romantisch!
Nicht daß was Sie erwarten...einfach Grandios!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein herrlich bekloppter Film mit einer zauberhaften Darstellerin. Auch der Prinz ist herrlich überzeichnet. So und nicht anders stelle ich mir reale Zeichentrickfiguren vor.
Ausklang eines romantischen Abends
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da der Inhalt schon mehrfach in diversen Rezensionen beschrieben: Der Film ist bestens für einen gemütlichen Nachmittag oder Abendausklang geeignet. Super Darsteller mit Ohrwurmmusik in einer Kombi von Comic in realer Welt. Für Kinder und Erwachsene gleichermaßen märchenhaft, spannend, Musicalanteile, romantisch...
Für jeden der solche Filme mag ein Genuß!
Phantastischer Spass
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn man sich erst einmal darauf eingelassen hat, dass es sich hierbei um eine zuckersüsse Kitschkomödie handelt, mit Liebe, Herz und Schmerz macht der Film riesigen Spass. Disney nimmt sich hier auf gekonnte Weise selbst auf den Arm und vermengt hier die eigene Zeichentrick-Historie mit moderner Filmtechnik.

Ein Märchenfilm für die ganze Familie. Die Blu Ray bietet darüber hinaus Bild- und Tonqualität auf Referenzniveau, so wie man das aus dem Hause Disney bei Blu Rays übrigens auch schon glücklicherweise gewohnt sein darf.
zuckersüß
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film ist eigentlich mit einem Wort beschrieben: zuckersüß!

Die Story ist einfach herzallerliebst, die Schauspieler sind umwerfend (vor allem Patrick Dempsey *hr*), der Soundtrack ist wunderbar.
Dieser Film ist ein Stück Heile-Welt und ein Vergnügen für Jung und Alt.

Manche mögen ihn vielleicht zu klebrig finden, aber mir hat er enfach nur unheimlich gut gefallen. (Und ehrlich: Wie kann man annehmen, dass er nicht nur vor Kitsch übersprießen wird? ;o))
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Produkt-Bild: Oliver Twist (2007/BBC) - 2er DVD Set

Oliver Twist (2007/BBC) - 2er DVD Set
mit William Miller, Timothy Spall, Sophie Okonedo, Regie: Coky Giedroyc

DVD von KSM
Preis bei Amazon: EUR 20,97, Angebote ab EUR 17,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Oliver Twist (2007/BBC) - 2er DVD Set
  • FSK 12

Produktbeschreibung


KSM BBC - Oliver Twist, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 09.10.08

Produktbeschreibung



Das Waisenkind Oliver Twist hat wahrlich kein leichtes Leben. Oliver Twist ist eine Erfindung des englischen Erfolgsautoren Charles Dickens. Geradezu sensationell war der Umstand, dass es in diesem Stück, das keineswegs eine Kindergeschichte ist, um das Leben eines kleinen Jungen geht. Außerdem regte die sehr anschaulich und eng an der Realität verfasste Geschichte eine Diskussion über die menschenunwürdigen Zustände an, unter denen die ärmere Bevölkerung Englands zu dieser Zeit leben musste. Und so gerät Oliver (William Miller), der aus dem Waisenhaus direkt an einen Sargtischler verkauft wird, schließlich in die große Stadt. Und schnell an die falschen Leute. Der zwielichtige Fagin (Timothy Spall, „Harry Potter“) benutzt Waisenkinder wie Oliver nämlich für seine Diebeszüge in ganz London. Zu der Bande gehört auch Nancy (Sophie Okonedo, „Hotel Ruanda“), die sich immer wieder für den Jungen einsetzt und ihn vor dem Schlimmsten bewahrt. Trotzdem wird er gezwungen, sich an den Beutezügen zu beteiligen. Dabei landet er schließlich schwer verletzt in den Armen von Mr. Brownlow (Edward Fox, „Die Brücke von Arnheim“) und seinem Mündel Rose Maylie (Morven Christie) und wird dort liebevoll aufgenommen. Doch der böse Fagin will nicht so schnell von ihm lassen und bald fürchtet Oliver um sein Leben. Denn noch von anderer Seite droht Gefahr: Ein Mann namens Monks (Julian Rhitt-Tutt, „Tomb Raider“) sucht den Jungen in der ganzen Stadt und er hat wahrlich nichts Gutes im Sinn. Hat Oliver so überhaupt noch die Chance auf ein glückliches Leben?
Der am 07. Februar 1812 nahe Portsmouth geborene Charles Dickens feierte mit „Oliver Twist“ einen seiner ersten großen Erfolge. Der Autor wusste ganz genau, wovon er schrieb. Schon mit elf Jahren wurde er zum Ernährer seiner ganzen Familie, da sein Vater wegen Schulden im Londoner Gefängnis saß. So verbrachte Dickens seine Zeit nicht in der Schule, sondern in Fabriken und Lagerhallen, um sich und seine sieben Geschwister durchzubringen. Trotzdem eignete er sich bei jeder Gelegenheit Bildung an und schaffte schließlich den Sprung vom Straßenkind zum Schreiber für einen Rechtsanwalt. Von dort aus konnte er sich Stück für Stück eine Karriere als Journalist und Schriftsteller erarbeiten. Ab dem Jahr 1836 begann Dickens regelmäßig literarische Texte zu veröffentlichen, die ihn schon bald zu einem der meist beachteten Autoren seiner Zeit werden ließen. Doch sein privates Glück hat Dickens nie gefunden. Seine 1836 geschlossene Ehe zerbrach nach 22 Jahren. Eine weitere Liebe blieb ihm versagt. Fünf Jahre vor seinem Tod überlebte er 1865 ein schweres Zugunglück bei Kent, das ihn bis zu seinem Ende verfolgte. Er versuchte, das Geschehene in seinem Spätwerk zu verarbeiten, wurde aber zusehends kränklicher und rastloser. Am 09.Juni 1870 verstarb Charles Dickens an den Folgen eines Schlaganfalls. Sein Ehrengrab befindet sich in der Londoner Westminster Abbey. Bis heute gelten seine Bücher als Klassiker der Weltliteratur. Nun wird dieses Schaffen mit einer angemessenen Neuverfilmung gewürdigt. Wer sonst, wenn nicht die BBC wäre geeignet, ein solches Projekt erfolgreich in die Tat umzusetzen? Liebevoll inszeniert und mit einem reichlichen Erfahrungsschatz aus vorangegangenen Produktionen, ist auch dieses Mal ein Meisterwerk gelungen. Nicht nur die überzeugenden Schauspieler, auch die vorsichtige Adaption der Geschichte überzeugen die Zuschauer. Schließlich ist die Geschichte weder veraltet, noch uninteressant. Nein, Dickens Sozialkritik trifft auch heute noch auf den Punkt und hat dabei nichts an seiner unnachahmlichen Unterhaltsamkeit verloren, für die er schon vor zweihundert Jahren so berühmt war.
Die Doppel-DVD von NewKSM präsentiert den Zweiteiler auf zwei DVDs sowohl in der Originalsprache Englisch als auch in der deutsch synchronisierten Version.
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4 Kundenrezensionen:

gelungene Neuinterpretation
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Obwohl ich Oliver Twist in verschiedenen Fassungen schon so oft gesehen habe, hat es die BBC-Produktion es geschafft, das mir kaum langweilig war. Einziger Minuspunkt ist das die Vorbereitung von Oliver auf das Gaunerleben viel zu kurz kam wo sich kürzere Fassungen mehr Zeit nehmen. Man sollte sich auch auf einen andersartigen Fagin und eine dunkelhäutige Nancy einlassen, ansonsten würde ich eher die Verfilmung mit Barney Clark empfehlen. Mir persönlich hätte es zwar besser gefallen, wenn die beiden Rollen ebenfalls typisch besetzt worden wären aber sie machen das mit ihrem Schauspiel wieder wett so dass man fast vergisst, das sie im Roman eigentlich anders aussehen. Musikalisch, war mir der Film alerdings stellenweise etwas zu modern aber auch das ist nur eine Geschmacksfrage. Aber man wird trotz der kleinen minimalen Kritikpunkte trotzdem mit guter Unterhaltung belohnt, wenn man sich diese Fassung anschaut.
Schon wieder Oliver Twist?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hab ich mir aber trotzdem gekauft und heute komplett angesehen! Zuerst dachte ich auch: Ok, mal wieder die alte bekannte Geschichte! Aber 3 1/2 Stunden später (mit Making of) bin ich schwer begeistert! Es ist tatsächlich gelungen der Story noch ein paar neue Details zuzufügen!
Die Hintergrundgeschichte um Oliver wurde mit dem mysteriösen Mr.Monks sehr interessant ausgebaut. Auch vertraute Figuren wurden in einem neuen Licht dargestellt. Und witziger Weise bekommt Oliver hier von Dodger den Spitznamen "Nolly" mit auf den Weg,mit dem er auch überwiegend gerufen wird.
Dodger zieht am Ende mit Bullseye los und mann ahnt dass er in die Fußstapfen von Bill Sikes treten wird! Tom Hardy (der Shinzon aus dem letzten Star Trek Film) gibt hier einen besseren Bill Sikes als der aus dem Polanski Film. Aber an Oliver Reed kommen beide nicht ran!
Gut find ich auch dass Oliver diesmal mutiger ist. Nicht so edel wie Mark Lester oder so verletzlich wie Barney Clark.William Miller darf hier einen trotzigen Oliver geben. Einen der fordert und Bill Sikes die Stirn bietet! Respekt!
Ein schweres Erbe tritt hier Timothy Spall (Wurmschwanz aus Harry Potter) an, der glücklicher Weise nicht erst versucht in die Fußstapfen von Ron Moody oder Ben Kingsley zu tretten. Sein Fagin ist ein dicker fast tuntiger Jude der mit behebiger Gelassenheit seine Jungs leitet und schützt. Am Ende ist es Dodger der vergeblich versucht ihn zu retten.
Hat mir sehr gut gefallen der Zweiteiler! Tolle Ergänzung zu den bekannten Versionen!
Besser als Polanski!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Jetzt werden sicher viele denken "Na toll, noch eine weitere, zigte Verfilmung der abgenudelten Story". Richtig, es gab da schon so einige... Wir erinnern uns:
Hatte doch erst Starregisseur Roman Polanski 2005 seine angeblich ultimative Verfilmung des Stoffes mit Ben Kingsley vorgelegt. Leider gibt es aber nicht wirklich DIE ultimative Verfilmung. Die ach so hochgelobte, uralte David Lean - Verfilmung, die laut Kritikern immer noch als die beste gilt, mutet für heute Sehgewohnheiten seltsam langatmig, künstlich und überzogen theatralisch an (versteht mich richtig, Alec Guinness war ein toller Schauspieler, aber sein Fagin bleibt seltsam farblos und steif), die Polanski - Verfilmung bietet ausser tollen Bildern und einer wirklich bedrohlichen Spannung leider auch nichts neues, mal abgesehen von dem bis dato wohl hübschesten Oliver Twist - Darsteller Barney Clarke, der allerdings schauspielerisch sehr wenig zu bieten hat. Und der sonst oft so grandiose Ben Kingsley orientiert sich mit seinem Spiel nur allzu sehr an der Alec Guinness - Rollenvorgabe und fügt dem Charakter daher auch keine neuen Nuancen hinzu, bleibt blass und steif.
Auch die kindgerechte und deshalb eher "beschönigte" Disney - Variante( ein wunderschöner Kinderfilm, aber eine katastrophale Literaturadaption) mit einem geradezu knuddeligen Richard Dreyfuss als Fagin und "Frodo" Elijah Wood als Dodger kann nicht wirklich überzeugen. Elijah Wood gab zwar der Dodger - Rolle neue Nuancen und Charakterzüge und versah diese charismatische Figur mit einem ganz eigenen, liebenswerten Charme, doch streng genommen, war er für diese Rolle damals schon zu alt. Dreyfuss war zudem zu sehr der "liebe Onkel" und gewann Fagin nichts an Verschlagenheit und Niedertracht ab. Es gab unzählige Verfilmungen, darunter auch so prominent besetzte mit George C. Scott, Tim Curry, Andy Serkis oder Keira Knightley.
Aber rein von der Rollenbesetzung her bleibt das seinerzeit mit sechs Oscars ausgezeichnete 68er ( oder war es 1969?) Musical "Oliver" tatsächlich bis heute unerreicht. Ron Moody als "Fagin"( Oscar für die beste Hauptrolle ), Oliver Reed als "Bill Sikes" und der erst zwölfjährige Jack Wild als "Dodger" ( Oscar für beste Nebenrolle) setzten darstellerische Messlatten, die keiner ihrer Rolennachfolger jemals auch nur annähernd erreichten. Und obwohl das Musical aus heutiger Sicht eher verkitscht, zuckersüß und auch stellenweise langatmig wirkt, so bleibt es doch mit Abstand die einprägsamste aller Versionen.
Nachdem Polanski dann mit seinem "Oliver Twist" 2005 so grandios floppte ( sowohl in künstlerischer als auch finanzieller Hinsicht), weil er trotz Stars, Aufwand und toller Fotografie einfach nicht schaffte, den Zuschauer wirklich emotional zu berühren ( zu kühl, steril und distanziert inszeniert), sah es so aus, als wäre die Zeit der "Oliver Twist" - Verfilmungen endgültig vorbei.
Doch dann entschloss sich die BBC, die sich bekanntermaßen auf Literaturverfilmungen spezialisiert hat ( unter ihnen entstand auch - ebenfalls nach einer Charles Dickens - Vorlage - "David Copperfield" mit "Harry Potter"-Darsteller Daniel Radcliffe, Maggie Smith ( ebenfalls aus Harry Potter bekannt), "Gandalf" Ian Mc Kellen und "Roger Rabbitt" - Star Bob Hoskins ) mit weniger bekannten Darstellern eine weitere Neuauflage des Stoffes zu inszenieren. Und was Polanski misslang, schaffte diese Verfilmung: den Zuschauer emotional zu berühren.
Der neue britische Kinderstar William Miller ist zwar ebenso wie sein Polanski Rollenkollege Barney Clarke ein für die Rolle fast zu hübsches Kind, allerdings besitzt er etwas, dass ihn von Dutzenden seiner Vorgänger unterscheidet: Er kann nämlich schauspielern und das sogar auf eine sehr natürliche und daher glaubwürdige Weise. Wie hier bereits ein anderer schrieb, ist er nicht so edel wie Mark Lester und auch nicht so verletzlich wie Barney Clarke, er ist trotziger, wehrt sich und schafft es der sehr eindimensionalen Oliverrolle neue Facetten abzugewinnen. Ähnlich wie Timothy Spall ( Peter Pettigrew alias "Wurmschwanz" in Harry Potter) als Fagin, der zunächst aufgrund seines Äußeren eher gewöhnungsbedürftig ist, aber im Laufe des Filmes zeigt, dass er es durchaus versteht, die allzu bekannte Figur tatsächlich noch neu zu definieren. Überhaupt ist der Film bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt und inszeniert, er bietet mehr Nebenhandlung und macht einiges nachvollziehbarer. Ganz bemerkenswert ist auch die Darstellung der Nancy erstmals durch eine farbige Darstellerin verkörpert), die sich dem Zuschauer nachhaltig ins Gedächnis brennt. Man merkt, dass er mit viel Liebe zum Detail erstellt wurde. Mit Abstand eine der besten Verfilmungen, was vielleicht auch daran liegen mag, dass der Film - auch wenn es sich jetzt blöd anhören mag - eine sehr weibliche Handschrift besitzt. Regisseur,Drehbuchautor und Produzent sind Frauen, und zwar - wie man im Making of - welche mit viel Liebe zur literarischen Vorlage. Sie versuchen sich weitestgehend nicht an vergangene Verfilmungen zu orientieren und schaffen es tatsächlich neue Ansätze zu entdecken, sowie im Film die Gratwanderung zwischen klassischem Stoff und modernen Sehgewohnheiten zu meistern.
Mit dieser Verfilmung hat BBC nicht nur eine sehr frische, entstaubte Version vorgelegt, sondern die mit Abstand realischstste, glaubwürdigste und authentischste Verfilmung geschaffen, die ohne Zweifel zu den allerbesten Verfilmungen gehört. Nur halb so teuer wie die Polanski - Großproduktion ist sie doch dreimal so wirkungsvoll.
Ich kann diese DVD ( endlich in Deutsch erschienen) vorbehaltlos empfehlen. Erwachsene meines Jahrgangs wird der Film in seiner Machart auch so manches mal sehr an die großen Kinder - TV - Klassiker der 80er Jahre erinnern, wie etwa "Jack Holborn" oder "Silas". Natürlich hat jeder "Oliver Twist" - Fan seinen persönlichen Favoriten, doch diese Verfilmung ist sicherlich einer der stimmungsvollsten, gelungensten und vor allem am besten gespielten. Ein echtes Highlight!
BBC-Verfilmungen als Qualitätssiegel?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für mich jedenfalls schon!

Die BBC kommt in aller Regel ohne riesiges Staraufgebot aus, liefert aber trotzdem die schönsten Verfilmungen ab!

Wenn man sich den Film als DVD anschaffen will, ist diese Version mein klarer Tipp!

Zumal man hier die Wahl hat, sich den englischen Originaltext oder die deutsche Synchronisation anzuhören!
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Produkt-Bild: Harry Potter und der Feuerkelch [Blu-ray]

Harry Potter und der Feuerkelch [Blu-ray]
mit Alan Rickman, Gary Oldman, Maggie Smith, Timothy Spall, Ralph Fiennes, Regie: Mike Newell

Blu-ray von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 21,99

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Harry Potter und der Feuerkelch [Blu-ray]

Produktbeschreibung


Warner Home Harry Potter und der Feuerkelch, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 16.11.07

Aus der Amazon.de-Redaktion


In ihrem vierten Jahr in der Zauberschule werden Harry Potter und seine Freunde, die erste Erfahrungen mit der Pubertät machen, Zeugen eines historischen Ereignisses: In Hogwarts findet das Trimagische Turnier statt, das zwischen den drei bekanntesten europäischen Zauberschulen - Hogwarts, Durmstrang und Beauxbatons - ausgetragen wird. Der Feuerkelch, der unparteiische Richter, der die Champions auswählt, bestimmt, dass Harry Potter teilnehmen soll, obwohl er als 14-jähriger eigentlich gar nicht zugelassen sein sollte.
Schon bald merkt Harry, dass er sich auf ein Spiel um Leben und Tod eingelassen hat. Zwar erhält Harry wertvolle Hilfe von seinem neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste Alastor 'Mad-Eye' Moody, der einst als Auror Jagd auf Voldemort und seine Anhänger machte. Aber dafür setzt ihm Rita Kimmkorn hart zu, die Harry in ihren Artikeln für den Tagespropheten mehr als dumm dastehen lässt. Seine schmerzende Narbe lässt Harry zudem überdeutlich spüren, dass Voldemort nicht weit sein kann.
Mit Mike Newell (Vier Hochzeiten und ein Todesfall, Donnie Brasco) führt erstmals ein Brite Regie bei Harry Potter. Der Regisseur verwarf die Pläne des Studios den vierten Band von J.K Rowlings Erfolgssaga, der immerhin schlappe 800 Seiten umfasst, als Zweiteiler umzusetzen. Stattdessen griff er zum Rotstift und strich einige Nebenhandlungen und Charaktere. Schon sein Vorgänger Alfonso Cuarón hatte sich bei Harry Potter und der Gefangene von Askaban nicht mehr ganz so eng an die Vorlage gehalten wie Chris Columbus bei den ersten beiden Teilen. Aber auch Harry Potter und der Feuerkelch gelingt es, den fantastischen Zauber des Buches einzufangen und die aufziehende Düsternis in zugleich unheilvolle und magische Bilder zu fassen. Der Soundtrack stammt erstmals vom Schotten Patrick Doyle - Oscar-nominiert für Hamlet und Sinn und Sinnlichkeit. Herausragende Neuzugänge unter den Schauspielern sind Brendan Gleeson (Königreich der Himmel), Miranda Richardson (The Hours) und Ralph Fiennes (Der englische Patient) als Lord Voldemort. Altbekannte Gesichter wie Alan Rickman, Michael Gambon oder Gary Oldman sind auch wieder mit von der Partie - aber im Mittelpunkt stehen natürlich Harry und seine Freunde!-- Birgit Schwenger
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Starke Verfilmung mit kleinen Schwächen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der vierte Teil der Harry Potter Reihe ist meiner meinung nach der Film, der am besten umgesetzt wurde. Er beinhaltet die meisten wichtigen Fakten aus dem Buch und setzt diese auch meist brilliant um.
DIe Hauptinformationen werden fast alle angesprochen und für nicht Harry-Potter-Leser erklärt. Schade finde ich es nur, dass das Quidditch-Turnier gar nicht richtig gezeigt wurde (bin absoluter Quidditch-Fan) und auch, dass die dritte Aufgabe recht gekürzt und verändert wurde, was eigentlich filmtechnisch nicht schwer umzusetzen wäre.
Die Musik ist wie in allen anderen Teilen wieder mal grandios und auch die schauspielerische Leistung ist überzeugend. Einfach ein runder Film, der 767 Seiten gekonnt in 2,5 Stunden packt.

9/10 Sterne
Einmal anschauen, dann nie wieder!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Es ist natürlich schwierig, ein Buch wie HP und der Feuerkelch mit einer so vielschichtigen Handlung zu verfilmen, was einem hier jedoch geboten wird, ist eine Lachnummer. Wesentliche Bestandteile der Handlung werden unterschlagen, Nebensächlichkeiten dagegen zu sehr in den Vordergrund gestellt und mit überzogenen Effekten filmtauglich gemacht. So wird die gesamte Hintergrundgeschichte um die Familie Crouch weggelassen!
Die Leistungen der Darsteller sind hier anders als in den anderen Filmen unbefriedigend, was allerdings wegen der vollkommen verhackstückten Handlung kaum noch ins Gewicht fällt. Besonders gegen Ende wird so manchem Potter-Fan das kalte Grausen kommen, denn offensichtlich musste der Film hier schnell fertig werden. Die Szenen wirken wie zusammengeschnipselt, der Kontext geht vollkommen verloren, alles versinkt in einem hektischen Handlungsbrei. Alan Rickman(Severus Snape)
und Maggie Smith (McGonagall), ausgerechnet jene, die seit dem ersten Film absolut überzeugten, sind reine Statisten.
Wenn man bedenkt, was für eine intensive Erfahrung das Lesen des Buches darstellt, kann man diesen Film nur als schlechten Witz ansehen.
Gute Umsetzung, mit Schwächen!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Diese Verfilmung kann man auch ohne Hintergrundwissen (aus dem Buch) verstehen und nachvollziehen, trotz der vielen Kürzungen!

Für kleiner Kinder sind meiner Meing nach die Filme ab jetzt nicht mehr geeignet!
Sehr viel Action und Spannung, aber weniger Lacher.

Die erste Hälfte des Filmes zieht sich ein bisschen und wirkt eher langweilig, was sich zum Ende hin aber wieder ändert. Für mich war dieser Film spannender, als die Vorgänger (AUSSER: Der Stein der Weisen!).

Aber trotzdem ein neues packendes Abenteuer von dem heranwachsenden Zauberer Harry! Großartig, faszinierend und dieser Film kann dich verzaubern :-)
Ist zwar nicht so gut wie das Buch, macht aber trotzdem süchtig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin immer wieder überrascht, wenn andere Kunden diesen Harry Potter Film schlecht bewerten. Natürlich werden einzelne Szenen vom Buch weggelassen oder abgeändert, jedoch kann man ein Buch mit über 700 Seiten schlecht zu einem Film machen, wenn man keine Änderungen durchführt. Die Story macht jedoch noch immer Sinn und bei Literaturverfilmungen ist es ganz normal, dass etwas abgeändert wird. Ich hab noch keine Literaturverfilmung gesehen, bei der dies nicht so war.

Trotz eben dieser Herausforderung ist der Film sehr gut gelungen. Die Story ist für mich nachvollziehbar, die Charaktere sind mir großteils sehr sympatisch und einige Szenen (Malfoy wird z.B in ein Frettchen verwandelt) finde ich sehr witzig. Neben dem ersten Film ist dies mein Lieblingsteil. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Mad Eye Moody und den Champion Cedric Diggory. Ich kann den Regisseur nur loben.

Wie wohl alles im Leben ist dieser Film Geschmackssache, ich bin aber geradezu süchtig danach.

Eine kleine Beschwerde habe ich aber doch: Vom Worldcup und von den Kämpfen der anderen Champions gegen die Drachen sowie deren Ausgang hätte ich persönlich gerne mehr gesehen, dafür weniger vom Kampf Harry gegen Horntail.
Wie immer einfach nur toll!!! Mit sehr guter Musik!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Harry Potter und der Feuerkelch" ist ebenso gut gelungen, wie die anderen Harry Potter Verfilmungen. Das ewige Gerede, dass der Film dem Buch Buch nicht gerecht werden kann, ist meiner Meinung nach überlüssig. Man sollte den Film erst gar nicht mit dem Roman vergleichen. Wichtig ist, dass der allgemeine Inhalt gut bzw. sehr gut herübergebracht wird und dass die Handlungsschritte nachzuvollziehen sind. Und das sind sie.

Harry Potter 4 wirkt jedoch nicht so magisch und zauberhaft, wie die ersten drei Verilmungen (der 5 Teil ist wieder mehr zauberhaft), was aber völlig in Ordnung ist, denn selbst im Buch ist das Leben von Harry Potter schon lange kein zuckerschlecken mehr. Jetzt geht es erst richtig los mit der Geschichte, denn Voldemort ist auf dem Vormarsch.
Das wichtigste ist im Film vorhanden: Alle drei Aufgaben des trimagischen Turniers. Die erste ist am ausführlichsten dargestellt. Sicher ist der Inhalt bei der ersten Aufgabe wesentlich anders als im Buch, aber wie gesagt, man sollte das Ganze erst gar nicht vergleichen.
Auch ist der nTraum von Harry am Anfang des Filmes sehr schön gelungen, was ein toller Einstieg war und die gesamte Atmosphäre des Filmes widerspiegelt: Gruseligkeit und Dramatik.

Doch gibt es auch wie immer recht lustige und amüsante Stellen im vierten Abenteuer. So ist Rita Kimmkorn sehr lustig gemacht mit toller Schauspielerei. Auch ist die Szene mit Myrte ein Genuss. Im Gegensatz zum Buch, macht sie sich hier an Harry ran und wartet nur so darauf, dass die Blubberblasen im Bad verschwinden. Ebenso lustig, aber auch traurig, ist die Romanze zwischen Ron und Hermine. Snape hat auch einmal einen lustigen Auftritt, wo er sauer auf Harry und Ron ist. Und McGonnical tanzt soeben mal mit Ron, sehr lustig gemacht.

Die schauspielerischen Leistungen sind enorm. Emma Watson ist mit Abstand die beste der Nachwuchsspieler. Daniel Radcliffe allerdings macht auch große Fortschritte. Maggie Smith spielt ihre Rolle ebenso perfekt und auch Alan Rickman. Michael Gambon dagegen ist eines Dumbledores überhaupt nicht würdig. Und das sehe ich dem Film negativ an. Wie der sich aufführt, ist schrecklich.

Trotz der lustigen Momente, ist "Harry Potter und der Feuerkelch" kein Kinderilm, sondern ein gruseliger und dunkler Film aus der Harry Potter Welt mit viel Action. Dem entsprechend passt sich auch die Musik an. Die Vorwürfe an den zuständigen Komponisten Patrick Doyle, seine Musik sei zu düster, sind völlig fehl am Platz. Denn die Musik muss sich immer zum Film angleichen. Und das ist ihm gelungen. Mit sehr guten Harmoniefolgen und sehr guten Orchestrationen sowie sehr gut gelungenen dunklen Passagen, schafft es Doyle ein Meisterwerk zu kriieren. Besonders die Walzer sind schön und passen zur Harry Potter Welt. Und da soll mir einer sagen, er schreibe zu düster. Nein! Die düsteren Stellen des Filmes haben düstere sehr gute Musik bekommen und die neutralen bzw. nicht düsteren haben, wie z.B. die Walzer, zauberhafte Musik bekommen. Sehr gute Arbeit (Obwohl man sagen muss, dass der vorherige Komponist John Williams das Zauberhafte besser hinbekommen hat)!

"Harry Potter und der Feuerkelch" ist qualitativ auf dem gleichen Niveau, wie alle anderen Filme. Er hat sicherlich seinen eigenen Stil, aber das ändert nichts an der Sache. Schade ist jedoch, dass Sirius im nur einmal auftaucht, und das auch noch im Feuer.
Insgesamt aber ein sehr schöner Film, wo ich kein schlechtes Gewissen habe, ihn als Meisterwerk zu bezeichnen.
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Produkt-Bild: Last Samurai (2 DVDs)

Last Samurai (2 DVDs)
mit Tom Cruise, Timothy Spall, Ken Watanabe, Regie: Edward Zwick

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 3,29, Angebote ab EUR 1,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Last Samurai (2 DVDs)
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Warner Home The Last Samurai (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 06.05.04

Aus der Amazon.de-Redaktion


Angesiedelt in den Jahren 1876/77, zu einer Zeit, als Japan sich in einem tumultartigen Übergang zu einer mehr verwestlichten Gesellschaft befand, erzählt Last Samurai mit epischem Schwung eine an sich intime Geschichte von sich kreuzenden Kulturen. In Amerika wird der von seinen Erinnerungen geplagte Bürgerkriegsveteran Captain Nathan Algren (Tom Cruise) von einem zum Söldner gewordenen Ex-Offizier (Tony Goldwyn) gezwungen, die Truppen des japanischen Kaisers im Gebrauch moderner Waffen zu trainieren. Gegen diesen Fortschritt stellt sich eine Rebellion der Samurai-Krieger, die an ihren altehrwürdigen Traditionen festhalten wollen, auch wenn dies einen strategischen Nachteil bedeutet. Als Gefangener des Samurai-Anführers (Ken Watanabe) lernt Algren deren Kodex nicht nur kennen, sondern auch schätzen und annehmen, und wechselt so schließlich die Seiten für einen finalen Kampf, der die Ehre aller Beteiligten auf die Probe stellen wird.
All dies macht Regisseur Edward Zwicks nobles Epos zu einem äußerst lohnenden Film, auch wenn der Hollywood-typische Tamtam (inklusive einem viel zu konventionellen Ende) Last Samurai nicht das Meisterwerk werden lässt, welches Zwick und sein Autor John Logan sich ganz offensichtlich vorgestellt hatten. Stattdessen ist Last Samurai ein elegantes Mainstream-Abenteuer, eindrucksvoll in allen Belangen seiner Produktion. Es mag den Zuschauer nicht so mitreißen wie Logans Skript für Gladiator, aber ebenso wie Cruises Charakter findet es seinen eigenen, ehrvollen Weg. --Jeff Shannon
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5 Kundenrezensionen:

Top Film aber magerer Blu Ray Film
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Dieser Film ist Top daran gibt es nichts zu meckern aber man sieht fast gar keinen Unterschied zu einer DVD sehr verrauschtes Bild in vielen Zähnen kein Vergleich zu (i am Legend, Die Insel ,Königreich der Himmel usw.)Daher gibt es von mir nur 2 Sterne.
Perfektes Kino mit Grandiose Bilder & einen überragenden Tom Cruise!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Last Samurai war eines der großen Kinoereignisse des Jahres 2004!

Für mich ist es einer der eindrucksvollsten Filme der letzten Jahre. Die starken Charakteren in diesen Film, insbesondere der des Katsumoto, waren wunderbar. Ken Watanabe in der Rolle des Samurais war besonders gut gewählt und zählt zu meinen persönlichen Favoriten in diesem Film. Er spielt die Rolle des archaischen Samurais mit Charisma und Gefühl, wie es nur selten der Fall ist und ich mir keinen anderen in dieser Rolle vorstellen konnte.

Da ich von den Samurai kaum historische Hintergründe kenne, vermag ich nicht, diese zu beurteilen, das will ich aber auch nicht. Der Film war brillant in Szene gesetzt. Ich war begeistert von den wundervollen Sets, der starken Geschichte, den grandiosen Kostümen und erstklassigen Schauspielern. So soll ein guter Film gemacht sein. Der Zuschauer soll sich hinsetzen und genießen, eintauchen in die Gefühle, die über die Leinwand flimmern. Ein Meisterstück des Filmhandwerks, bei dem alles passt: die Story, die Regie, die Schauspieler und auch die Musik, die die Szenen wunderbar untermalt und diesen Film mitträgt. Für mich zählt dieser Film zu den absoluten TOP-Favoriten, die ich immer wieder gerne ansehe und ich mir mehr von solchen wünsche!

Die Blu-ray bietet eine deutliche Verbesserung der Schärfe im Vergleich zur DVD, die gerade in Nahaufnahmen sehr deutlich auffällt, in denen selbst feine Details haarscharf dargestellt werden!

Der Dolby Digital Plus 5.1 Ton kann vollsten auf Blu-ray überzeugen. Der Film bietet einen sehr weiträumigen Soundtrack mit hoher Dynamik, der in den entscheidenden Szenen richtig Druck macht & die räumliche Abmischung wird vor allem durch die Musik von Hans Zimmer bestimmt, die sehr prägnant aus allen Kanälen erklingt!

Fazit: Sound und Bild der Blu-ray sind in tadelloser Qualität - Rundum ein absoluter Kauf tipp!
Die DVD war schon gut, aber...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...die HD DVD schluckt sie locker!

Ich hatte vorher schon die 2er DVD-Version und habe nach dem Tod der HD DVD für 9,97¬ zugeschlagen!

Selbst die DVD sieht im Tosh HDXE1 dank upscaling top aus, aber wenn man dann die HD DVD anschaut, merkt man erneut ein enormes + an Bildquali :)

Das Bonusmaterial ist allerdings mit der 2er-DVD identisch...
Wahrlich Meisterhaftes Epos in unvergesslichen Bildern
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit Last Samurai hat Regisseur Ed Zwick ein bildgewaltiges,emotionales und vor allen faszierendes Abenteuerspektakel auf die Leinwand gebracht,das mit fantastischer Besetzung,grandiosen Bildern und packender Geschichte über die außergewöhnliche Kultur der Samurai beeindruckt.

Tom Cruise als Nathan Algren zeigt zweifelsohne ein der besten Leistungen in seiner Karriere,glänzt mit ausstrahlung,körperlicher Fitness und schauspielerischen Können.Ken Watanabe als charismatischer Samurai-Anführer Katsumoto gibt ebenfalls eine ausgezeichnete Vorstellung ab.Auch der restliche Cast u.a. Koyuki,Tony Goldwyn,Billy Connolly,William Atherton spielt ohne zweifel tadellos.
Die Inszienierung besticht durch ihren enormen Schauwert,traumhafte Bilder wechseln sich mit überragend gefilmten Schlachtszenen ab,diese beeindrucken durch ihre Machweise und intensivität bis zum wahrhaft furiosen Finale.
Die vielschichtige Story gefällt durch ihre tolle Atmosphäre,fantastische Dialoge und einer fenomenale kompination aus besten klassischen hollywoodelementen und fern östlicher Mentalität die nachhaltig wirkt.
Hans Zimmers wuchtiger,mitreißender und einfach Sagenhafter Score bildet da keine Ausnahme.

Fazit:Ehrenhafter Außnahme Film der noch lange im Gedächnis bleibt.

Die HD-DVD zeigt ein scharfes sehr gutes Bild,überzeugenden wie eindrucksvollen Ton und reichlich informative Zusätze.
Spannender Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
So ein gelungenes Teil hätte ich dem Tom Cruise einfach nicht zugetraut. Also Hut ab. Ein spannender Film, stimmig bis in die letzte Sequenz. Lob allen Akteuren und Dank denen, die dem Film produzierten.
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Produkt-Bild: Die Weisheit der Krokodile

Die Weisheit der Krokodile
mit Jude Law, Elina Löwensohn, Timothy Spall, Regie: Leong Po-chih

DVD von ARTHAUS
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Die Weisheit der Krokodile
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Arthaus Die Weisheit der Krokodile, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 24.03.06
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

der vampir, nach dem sich frauen sehnen...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
er ist ein moderner junger mann, schön, intelligent und sogar sensibel und doch wird sein leben davon bestimmt, frauen eine beziehung vorzuspielen, ihnen in die halsschlagader zu beißen, sie auszusaugen und anschließend zu entsorgen!es klingt abstoßend, aber dank jude law und der art der verfilmung gerät alles eher zu einem ästhetischen genuß (okay, wenn jude law das blut aus dem mund läuft, ist dies vielleicht nicht ganz so lecker...)da eine der leichen durch einen zufall nach der entsorgung wieder auftaucht, kommt die polizei dem schönen vampir auf die spur... alles verläuft jedoch im nichts und am ende stirbt steven grlch(was wohl bulgarisch ! ist) nicht auf dem schafott oder durch die todesspritze, sondern...an der liebe!er verliebt sich in die wunderschöne anne (gespielt von elina löwensohn) und schon passiert was???elbst ansehen!
schöne menschen, schöne bilder, durchaus kluge gedanken, anspruchsvoll-
ein wunderbarer film!
Stilvoller, gelungener Vampirfilm der besonderen Art
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ohne Splatter-Szenen wird der Horror in diesem britischen Film äußerst subtil zelebriert und ist doch immer unterschwellig spürbar.

Jude Law ist die perfekte Besetzung für den melancholischen, sehr menschlichen und charismatischen Vampir Steven, in den sich die Opfer stets verlieben, bevor er sie töten muß, um selbst zu überleben. Und so sind es eben nur Krokodilstränen, die er um die Toten weint, denn die Alternative, nämlich den eigenen Tod, ist er nicht bereit auf sich zu nehmen.

Steven wird mit der Realität auf zweifache Art konfrontiert: er verliebt sich selbst in sein potentielles nächstes Opfer Anne und zudem kommt ihn aufgrund einer eigenen Dummheit die Polizei auf die Spur. Die Gestalt eines Vampirs wird so in die heutige Wirklichkeit eingebunden, in einer Form, die ich so gelungen noch in keiner anderen Erzählung erlebt habe. Es treten keinerlei andere übersinnliche Wesen auf, es gibt auch keinen Kampf zwischen den Extremen Gut und Böse. Stattdessen konzentriert sich die Handlung ganz auf Stevens Zerrissenheit und seinen Versuch, zu überleben und seine neuentdeckte Fähigkeit zu lieben zu bewahren. Doch auch Spannung und Action kommen nicht zu kurz, denn Steven lebt nicht ganz ungefährlich...

Sehr empfehlenswert auch für Anne Rice Fans, denn der Vampir erinnerte mich oft an die Charaktere der Vampirchroniken (auch wenn Steven im Tageslicht leben kann)
Krokodilstränen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Krokodile weinen, während sie ihre Beute zerreißen. Die tragende Melodie des Films ist das "Hohe Lied Salomons".
Ich möchte meine Vorredner lediglich ergänzen, der Film erhielt
den:
Großen Preis in Silber beim Europäischen Fantasy-Filmfest in Brüssel
Spezialpreis der Jury beim Gerardmer Film Festival
und den Publikumspreis beim Valenciennes International Festival of Action and Adventure Films (Wikipedia entnommen).
Origineller Genrefilm
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Poh-Chih Leong hat mit diesem Werk einen überraschend originellen Vampirfilm geliefert, der zwar natürlich auch tief in der Filmgeschichte verwurzelt ist, aber zu einem ganz einzigartigen Beitrag heranblüht.
Jude Law spielt den charmanten Vampir, der eine Freundin nach der anderen beisst um zu überleben und danach in einer schmerzhaften Prozedur kristallisierte Gefühle herauswürgen muss. Seine neueste Bekanntschaft ruft jedoch vermehrt moralische Bedenken hervor und fertig ist der dramatisch wie unheimliche Plot.
Sicherlich kann man hier einige Vampirfilm-Vorbilder ausmachen, jedoch ausschließlich moderne. "Near Dark" scheint Pate zu stehen, wenn es um die gefährliche amour fou geht. Anders jedoch als andere Near Dark Nachfolger wie "Blade", "Vampires" oder "From Dusk till Dawn" stechen hier eher poetische, philosophische und moralische Untertöne hervor. Anleihen bei "The Addiction" finden sich ebenso wie bei "Andy Warhols Dracula".
Allerdings ergeht sich Leong hier weder im platten Plagiaten noch in einer ehrfürchtigen Hommage. Sein Film ist voll und ganz eigenständig und eine perfekte Mischung aus seichtem Horror, Kriminalfilm, Melodrama und morali