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Produkt-Bild: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
mit Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Alan Rickman, Timothy Spall, Sacha Baron Cohen, Regie: Tim Burton

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,45

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
  • FSK 16

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nach jahrelangen Gerüchten stellt es sich nun heraus, dass Tim Burton genau der richtige Visionär war, um Stephen Sondheims Broadway-Meisterwerk Sweeney Todd zu verfilmen, und das Ergebnis ist ein makabrer und bewegender Musicalfilm, der so packend ist wie alles andere, was Burton jemals geschaffen hat. Diese Mischung aus klassischem Grusel, Theatralik, düsterem Humor sowie treffender und toller Musik ist in keinem Fall eine Musical-Komödie im klassischen Sinne, und dennoch handelt es sich um ein kraftvolles Werk, vielleicht sogar um eines der bedeutendsten des späten Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Film spielt Burtons häufiger Mitarbeiter Johnny Depp Sweeney Todd, einen zu Unrecht angeklagten Mann, dessen Trieb nach Vergeltung ihn zum Mörder werden lässt (was einer Erzählung aus dem Neunzehnten Jahrhundert entspricht, die sich auf einen Barbier bezog, welcher damals tatsächlich gelebt hatte). Helena Bonham Carter, eine weitere Darstellerin in Burtons Standard-Riege, spielt Mrs. Lovett, des Barbiers Komplizin bei dessen unaussprechlichen Verbrechen. Es überrascht einen nicht wirklich, dass Depp eine hervorragende Wahl für Todds grüblerische Intensität und eruptive Wut darstellt, und er übernimmt sogar Gesangsparts, die so schwierig sind, dass sie oftmals auch in Opernhäusern aufgeführt werden (wobei er nicht im selben Stil singt wie der Broadway-Sänger Len Cariou und auch hin und wieder in den Pop-Bereich wechselt). Bonham Carter hat eine eher schwache Stimme und lässt den Humor der Broadway-Darstellerin Angela Lansbury vermissen, aber sie trifft die Töne und den Rhythmus und schauspielert gleichzeitig überzeugend - was bei einem Sondheim-Stück eine ziemliche Herausforderung darstellt. Kenner werden einige musikalische Passagen vermissen: „The Ballad of Sweeney Todd“ ist nur eine instrumentale Ouvertüre, und unter anderem fehlt der Refrain komplett - aber die solide Präsenz von Arrangeur Jonathan Tunick und dem Dirigenten Paul Gemignani liefern die Basis dafür, dass die Musik passt und sich klasse anhört. Und die Stimmung eines üblen Londoner Stadtviertels zur Viktorianischen Zeit wird im Film auch treffend und visuell überzeugend dargestellt.
Die herausragende Besetzung wird ergänzt durch Alan Rickman als fieser Richter Turpin, Timothy Spall als dessen schäbiger Büttel, Sacha Baron Cohen (Borat) als rivalisierender Barbier, Jamie Campbell Bower als junger Liebhaber Anthony, Jayne Wisener als dessen Objekt der Begierde und Ed Sanders als der junge Toby. Für Fans von Tim Burton und Johnny Depp, die glauben, dass sie Musicals nicht mögen, dürfte der Film eine Offenbarung sein (obwohl man angesichts der durchaus angebrachten blutigen Szenen nicht zimperlich sein darf). Für Fans des Broadway und von Sondheim ist dies sicher die beste Adaption, die man sich wünschen könnte. Und die Tatsache, dass während des Abspanns kein neu komponierter, nach einem Oscar heischender Song à la Josh Groban gesungen wird, macht die ganze Sache nur noch besser. --David Horiuchi

Produktbeschreibung


Warner Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der..., USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.07.08
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

naja, man hätte es besser machen können
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
eigentlich hätte alles gepasst, um aus "Sweeny Todd" einen genialen Film zu machen. Die Handlung, Kulissen, Kostüme - und natürlich Johnny Depp in der Hauptrolle, da kann eigentlich nichts schief gehen - denn Johnny Depp ist - und mit dieser Meinung bin ich sicherlich nicht die Einzige - ein wirklich einmaliger Schauspieler. Ich habe fast sämtliche Filme mit ihm gesehen und mit seiner schauspielerischen Leistung kann es kaum ein anderer aufnehmen. Kaum einer kann sich so in eine Rolle hineinversetzen, hat so viel komödiantisches Talent ... genug des Lobes, denn auch ein Johnny Depp ist nicht unfehlbar. Singen gehört eher nicht zu seinen Stärken, dass sollte er anderen überlassen. Gleiches gilt für Helena Boham Carter, die zwar auch genial spielt aber die Dialoge doch lieber häufiger sprechend als andauernd nur singend von sich geben sollte. Ich habe ja nichts gegen Gesangseinlagen in Filmen, aber hier war es einfach zuviel des Guten. Teilweise war das Endlosgeträller schon nervtötend und so echte Spannung und Grusel kam bei mir da eher nicht auf. Gute Musicals (Musketiere, Phantom der Oper, West Side Story etc.), deren Rollen auch von gut ausgebildeten Sänger(innen) besetzt werden, haben einen gelungenen Mix aus Sprache und Gesang. Dies ist hier leider nicht der Fall, schade eigentlich ...
Genial
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Sweeney Todd erzählt die Geschichte eines Mannes, der anfangs alles hatte: eine wunderschöne Frau, ein Kind, ein Leben. Doch ein Richter nahm ihm alles und schickte ihn für 15 Jahre weg. Nach dieser Zeit kommt der Mann wieder zurück nach London und nennt sich Sweeney Todd. Er möchte eigentlich nur seine Frau und seine Tochter wieder sehen, doch seine Frau ist nicht mehr da und seine Tochter hat der Richter. Und dann möchte Todd nur noch eins: Rache ...

Ich finde dieses Musical wirklich sehr gut gelungen. Die Handlung ist nicht die beste, aber man kommt gut mit und sie ist auch logisch aufgebaut. Burton zeichnet seine Figuren eindrucksvoll und düster. Johnny Depp spielt einen grandios rachelüsternen Todd.
Es ist ein bisschen viel Blut im Spiel, aber es ist ja auch der Film eines Barbiers, der Rache will. Trotzdem, ein bisschen viel Blut vielleicht, was aber dem Film keinen Abbruch tut. Die Lieder sind wirklich gut und auch Johnny Depp (ein Neuling auf gesanglicher Ebene) wirkt sicher und der Gesang klingt wirklich schön und angenehm.

Alles in Allem ein spannender, guter Film!
Rabenschwarze Tragikomödie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also, wer sich hier beklagt, dass in diesem Film zuviel gesungen wird, der ist schlicht schlecht informiert: Schließlich ist Sweeney Tood die Vermilmung eines Erfolgs-Musicals, oder vielmehr Grusicals, von Stephen Sondheim. Das eigentlich Erstaunliche ist, wie genial Tim Burton ein Bühnenstück in einen Film verwandelt und dass er das Wagnis auf sich genommen hat, seine Starbesetzung, inklusive Johnny Depp, Alan Rickman und Helena Bonham Carter, selbst singen zu lassen - vor allem, da diese Stars zuvor noch nie in einem Musikstück aufgetreten waren. Und es funktioniert fabelhaft, wie etwa das tolle Duett von Depp/Rickmann zeigt. Einen Glanzauftritt hat auch Sacha Baron Cohen, den viele vielleicht nur als den Komiker Borat inklusive aberwitzigem Badekostüm kennen. Das Barbier-Duell zwischen Depp und ihm ist umwerfend komisch, eine der besten Szenen des Films und beweist, wie genial Regisseur Tim Burton selbst kleine Rollen besetzt hat.
Nun, die Geschichte ist natürlich extrem blutrünstig und liefert durchaus Anreize, sich zum Vegetarismus zu bekehren. Denn schließlich boomt Mrs. Lovetts Fleischpasteten-Geschäft erst als sie beginnt, Sweeney Todds Opfer zu verwursten. So eine Story ist natürlich, pardon, nicht nach jedermanns Geschmack. Aber das Ganze ist auch eine rabenschwarze Tragikomödie mit düsteren Bildern und karikaturhaft überzeichneten Charakteren. Dennoch gleitet der Film dank der starken Darsteller nie ins Lächerliche oder Trashige ab. Dafür sorgen unter anderem Depp als düsterer Rächer, Rickman als fieser Richter Turpin, hinter dem Depp her ist und Helena Bonham Carter als schräge Ladenbesitzerin.
Die Extras, wie Hintergrund-Infos und Interviews mit Burton, Sondheim und einigen Darstellern sind auch ganz interessant. Leider konzentriert sich das bei Letzteren auf die Hauptdarsteller und so kommt Alan Rickman, der schließlich auch eine nicht unbedeutende Rolle spielt, zu meinem großen Bedauern nicht zu Wort.
Positiv überrascht
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Noch vor ein paar Stunden hatte ich noch nie etwas von diesem Film gehört. Gefragt, ob ich ihn sehen mag, habe ich mir die hier vorhandenen Rezensionen überblicksartig angeschaut und war etwas verunsichert: auf der einen Seite spielt Johnny Depp mit und Filme mit Johnny Depp müssen einfach gut sein, bisher gab es - für mich zumindest - keine Ausnahme. Das, was mich jedoch ein bisschen abschreckte war die Bemerkung, dass während des kompletten Films (und nicht nur stellenweise) gesungen wird und dies sogar von Schauspielern, statt von Musicaldarstellern. Ich schlug andere Filme vor, da ich davon ausging, dass mir "Sweeney Todd" eher nicht gefällt, aber letztendlich war ich doch offen für Neues ...

... und wurde positiv überrascht! Am Schluss des Filmes ist man fast schon am Mitsingen und kann sich kaum noch vorstellen, dass normalerweise im Fernsehen gesprochen und nicht gesunden wird und obwohl der Film eine dramatische Geschichte erzählt, so hat er dennoch durch die Art der Darstellung (bzw. durch das Singen) etwas Beschwingliches (ähnlich z. B. wie das Musical "Oliver!", das auf Oliver Twist basiert). Zur Vorlage kann ich nichts sagen, da ich sie nicht kenne, aber ich gehe davon aus, dass die Verfilmung gut gelungen ist!

Johnny Depp war meines Erachtens die beste Wahl, um Sweeney Todd darzustellen! Einfach mal überraschen lassen, dem einen gefällt's, dem anderen nicht, von vornherein ist dies aber schwer zu sagen - einfach mal ausprobieren! Ich persönlich bezeichne den Film als durchaus gelungen!
Leider nicht das, was ich erwartet hatte...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich bin seit Jahren ein großer Bewunderer von Tim Burton. Wäre bei Sweeney Todd nicht so viel gesungen worden, wäre dies für mich der beste Burton seit Jahren gewesen. Mit einer so großen Menge an Gesangseinlagen, die teilweise wirklich nervig sind (Zitat: "Joanna, Joanna..."), hätte ich allerdings nicht gerechnet.

Die Darsteller sind gut wie immer und das Produktionsdesign von Dante Ferreti hat nicht ohne Grund den Oscar gewonnen. Durch die vielen Gesangseinlagen konnte ich den Film leider nicht in dem Maße genießen, wie ich es gerne getan hätte.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street [Blu-ray]

Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street [Blu-ray]
mit Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Alan Rickman, Timothy Spall, Sacha Baron Cohen, Regie: Tim Burton

Blu-ray von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 29,95, Angebote ab EUR 19,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street [Blu-ray]
  • USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.07.08

Aus der Amazon.de-Redaktion


Nach jahrelangen Gerüchten stellt es sich nun heraus, dass Tim Burton genau der richtige Visionär war, um Stephen Sondheims Broadway-Meisterwerk Sweeney Todd zu verfilmen, und das Ergebnis ist ein makabrer und bewegender Musicalfilm, der so packend ist wie alles andere, was Burton jemals geschaffen hat. Diese Mischung aus klassischem Grusel, Theatralik, düsterem Humor sowie treffender und toller Musik ist in keinem Fall eine Musical-Komödie im klassischen Sinne, und dennoch handelt es sich um ein kraftvolles Werk, vielleicht sogar um eines der bedeutendsten des späten Zwanzigsten Jahrhunderts. Im Film spielt Burtons häufiger Mitarbeiter Johnny Depp Sweeney Todd, einen zu Unrecht angeklagten Mann, dessen Trieb nach Vergeltung ihn zum Mörder werden lässt (was einer Erzählung aus dem Neunzehnten Jahrhundert entspricht, die sich auf einen Barbier bezog, welcher damals tatsächlich gelebt hatte). Helena Bonham Carter, eine weitere Darstellerin in Burtons Standard-Riege, spielt Mrs. Lovett, des Barbiers Komplizin bei dessen unaussprechlichen Verbrechen. Es überrascht einen nicht wirklich, dass Depp eine hervorragende Wahl für Todds grüblerische Intensität und eruptive Wut darstellt, und er übernimmt sogar Gesangsparts, die so schwierig sind, dass sie oftmals auch in Opernhäusern aufgeführt werden (wobei er nicht im selben Stil singt wie der Broadway-Sänger Len Cariou und auch hin und wieder in den Pop-Bereich wechselt). Bonham Carter hat eine eher schwache Stimme und lässt den Humor der Broadway-Darstellerin Angela Lansbury vermissen, aber sie trifft die Töne und den Rhythmus und schauspielert gleichzeitig überzeugend - was bei einem Sondheim-Stück eine ziemliche Herausforderung darstellt. Kenner werden einige musikalische Passagen vermissen: „The Ballad of Sweeney Todd“ ist nur eine instrumentale Ouvertüre, und unter anderem fehlt der Refrain komplett - aber die solide Präsenz von Arrangeur Jonathan Tunick und dem Dirigenten Paul Gemignani liefern die Basis dafür, dass die Musik passt und sich klasse anhört. Und die Stimmung eines üblen Londoner Stadtviertels zur Viktorianischen Zeit wird im Film auch treffend und visuell überzeugend dargestellt.
Die herausragende Besetzung wird ergänzt durch Alan Rickman als fieser Richter Turpin, Timothy Spall als dessen schäbiger Büttel, Sacha Baron Cohen (Borat) als rivalisierender Barbier, Jamie Campbell Bower als junger Liebhaber Anthony, Jayne Wisener als dessen Objekt der Begierde und Ed Sanders als der junge Toby. Für Fans von Tim Burton und Johnny Depp, die glauben, dass sie Musicals nicht mögen, dürfte der Film eine Offenbarung sein (obwohl man angesichts der durchaus angebrachten blutigen Szenen nicht zimperlich sein darf). Für Fans des Broadway und von Sondheim ist dies sicher die beste Adaption, die man sich wünschen könnte. Und die Tatsache, dass während des Abspanns kein neu komponierter, nach einem Oscar heischender Song à la Josh Groban gesungen wird, macht die ganze Sache nur noch besser. --David Horiuchi

Produktbeschreibung


Warner Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der..., USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.07.08
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

naja, man hätte es besser machen können
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
eigentlich hätte alles gepasst, um aus "Sweeny Todd" einen genialen Film zu machen. Die Handlung, Kulissen, Kostüme - und natürlich Johnny Depp in der Hauptrolle, da kann eigentlich nichts schief gehen - denn Johnny Depp ist - und mit dieser Meinung bin ich sicherlich nicht die Einzige - ein wirklich einmaliger Schauspieler. Ich habe fast sämtliche Filme mit ihm gesehen und mit seiner schauspielerischen Leistung kann es kaum ein anderer aufnehmen. Kaum einer kann sich so in eine Rolle hineinversetzen, hat so viel komödiantisches Talent ... genug des Lobes, denn auch ein Johnny Depp ist nicht unfehlbar. Singen gehört eher nicht zu seinen Stärken, dass sollte er anderen überlassen. Gleiches gilt für Helena Boham Carter, die zwar auch genial spielt aber die Dialoge doch lieber häufiger sprechend als andauernd nur singend von sich geben sollte. Ich habe ja nichts gegen Gesangseinlagen in Filmen, aber hier war es einfach zuviel des Guten. Teilweise war das Endlosgeträller schon nervtötend und so echte Spannung und Grusel kam bei mir da eher nicht auf. Gute Musicals (Musketiere, Phantom der Oper, West Side Story etc.), deren Rollen auch von gut ausgebildeten Sänger(innen) besetzt werden, haben einen gelungenen Mix aus Sprache und Gesang. Dies ist hier leider nicht der Fall, schade eigentlich ...
Genial
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Sweeney Todd erzählt die Geschichte eines Mannes, der anfangs alles hatte: eine wunderschöne Frau, ein Kind, ein Leben. Doch ein Richter nahm ihm alles und schickte ihn für 15 Jahre weg. Nach dieser Zeit kommt der Mann wieder zurück nach London und nennt sich Sweeney Todd. Er möchte eigentlich nur seine Frau und seine Tochter wieder sehen, doch seine Frau ist nicht mehr da und seine Tochter hat der Richter. Und dann möchte Todd nur noch eins: Rache ...

Ich finde dieses Musical wirklich sehr gut gelungen. Die Handlung ist nicht die beste, aber man kommt gut mit und sie ist auch logisch aufgebaut. Burton zeichnet seine Figuren eindrucksvoll und düster. Johnny Depp spielt einen grandios rachelüsternen Todd.
Es ist ein bisschen viel Blut im Spiel, aber es ist ja auch der Film eines Barbiers, der Rache will. Trotzdem, ein bisschen viel Blut vielleicht, was aber dem Film keinen Abbruch tut. Die Lieder sind wirklich gut und auch Johnny Depp (ein Neuling auf gesanglicher Ebene) wirkt sicher und der Gesang klingt wirklich schön und angenehm.

Alles in Allem ein spannender, guter Film!
Rabenschwarze Tragikomödie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also, wer sich hier beklagt, dass in diesem Film zuviel gesungen wird, der ist schlicht schlecht informiert: Schließlich ist Sweeney Tood die Vermilmung eines Erfolgs-Musicals, oder vielmehr Grusicals, von Stephen Sondheim. Das eigentlich Erstaunliche ist, wie genial Tim Burton ein Bühnenstück in einen Film verwandelt und dass er das Wagnis auf sich genommen hat, seine Starbesetzung, inklusive Johnny Depp, Alan Rickman und Helena Bonham Carter, selbst singen zu lassen - vor allem, da diese Stars zuvor noch nie in einem Musikstück aufgetreten waren. Und es funktioniert fabelhaft, wie etwa das tolle Duett von Depp/Rickmann zeigt. Einen Glanzauftritt hat auch Sacha Baron Cohen, den viele vielleicht nur als den Komiker Borat inklusive aberwitzigem Badekostüm kennen. Das Barbier-Duell zwischen Depp und ihm ist umwerfend komisch, eine der besten Szenen des Films und beweist, wie genial Regisseur Tim Burton selbst kleine Rollen besetzt hat.
Nun, die Geschichte ist natürlich extrem blutrünstig und liefert durchaus Anreize, sich zum Vegetarismus zu bekehren. Denn schließlich boomt Mrs. Lovetts Fleischpasteten-Geschäft erst als sie beginnt, Sweeney Todds Opfer zu verwursten. So eine Story ist natürlich, pardon, nicht nach jedermanns Geschmack. Aber das Ganze ist auch eine rabenschwarze Tragikomödie mit düsteren Bildern und karikaturhaft überzeichneten Charakteren. Dennoch gleitet der Film dank der starken Darsteller nie ins Lächerliche oder Trashige ab. Dafür sorgen unter anderem Depp als düsterer Rächer, Rickman als fieser Richter Turpin, hinter dem Depp her ist und Helena Bonham Carter als schräge Ladenbesitzerin.
Die Extras, wie Hintergrund-Infos und Interviews mit Burton, Sondheim und einigen Darstellern sind auch ganz interessant. Leider konzentriert sich das bei Letzteren auf die Hauptdarsteller und so kommt Alan Rickman, der schließlich auch eine nicht unbedeutende Rolle spielt, zu meinem großen Bedauern nicht zu Wort.
Positiv überrascht
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Noch vor ein paar Stunden hatte ich noch nie etwas von diesem Film gehört. Gefragt, ob ich ihn sehen mag, habe ich mir die hier vorhandenen Rezensionen überblicksartig angeschaut und war etwas verunsichert: auf der einen Seite spielt Johnny Depp mit und Filme mit Johnny Depp müssen einfach gut sein, bisher gab es - für mich zumindest - keine Ausnahme. Das, was mich jedoch ein bisschen abschreckte war die Bemerkung, dass während des kompletten Films (und nicht nur stellenweise) gesungen wird und dies sogar von Schauspielern, statt von Musicaldarstellern. Ich schlug andere Filme vor, da ich davon ausging, dass mir "Sweeney Todd" eher nicht gefällt, aber letztendlich war ich doch offen für Neues ...

... und wurde positiv überrascht! Am Schluss des Filmes ist man fast schon am Mitsingen und kann sich kaum noch vorstellen, dass normalerweise im Fernsehen gesprochen und nicht gesunden wird und obwohl der Film eine dramatische Geschichte erzählt, so hat er dennoch durch die Art der Darstellung (bzw. durch das Singen) etwas Beschwingliches (ähnlich z. B. wie das Musical "Oliver!", das auf Oliver Twist basiert). Zur Vorlage kann ich nichts sagen, da ich sie nicht kenne, aber ich gehe davon aus, dass die Verfilmung gut gelungen ist!

Johnny Depp war meines Erachtens die beste Wahl, um Sweeney Todd darzustellen! Einfach mal überraschen lassen, dem einen gefällt's, dem anderen nicht, von vornherein ist dies aber schwer zu sagen - einfach mal ausprobieren! Ich persönlich bezeichne den Film als durchaus gelungen!
Leider nicht das, was ich erwartet hatte...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich bin seit Jahren ein großer Bewunderer von Tim Burton. Wäre bei Sweeney Todd nicht so viel gesungen worden, wäre dies für mich der beste Burton seit Jahren gewesen. Mit einer so großen Menge an Gesangseinlagen, die teilweise wirklich nervig sind (Zitat: "Joanna, Joanna..."), hätte ich allerdings nicht gerechnet.

Die Darsteller sind gut wie immer und das Produktionsdesign von Dante Ferreti hat nicht ohne Grund den Oscar gewonnen. Durch die vielen Gesangseinlagen konnte ich den Film leider nicht in dem Maße genießen, wie ich es gerne getan hätte.
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Produkt-Bild: Edward mit den Scherenhänden

Edward mit den Scherenhänden
mit Johnny Depp, Winona Ryder, Dianne Wiest, Regie: Tim Burton

DVD von FOX
Preis bei Amazon: EUR 10,45, Angebote ab EUR 9,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2001
Zoom ± Produkt-Bild: Edward mit den Scherenhänden
  • FSK 6

Aus der Amazon.de-Redaktion


Edward mit den Scherenhänden gelingt das fast unmögliche Kunststück, die Emotionalität eines Märchens in einen Real-Spielfilm zu transportieren. Die Handlung folgt dem jungen Edward (Johnny Depp), einem Menschen, der künstlich erschaffen wurde. Doch sein Schöpfer (Vincent Price in einer seiner letzten Rollen) stirbt, bevor er der Kreatur ein Paar menschlicher Hände anpassen kann. Stattdessen verfügt Edward über zwei gigantische Scheren am Ende seiner Arme.
Nach dem Tod des alten Mannes lebt Edward alleine in einer in sich zusammenfallenden, gotischen Burg am Ende einer pastellfarbenen Vorstadt voller frustrierter Hausfrauen und berufstätiger Ehemänner der 50er Jahre. Eines Tages endet jedoch seine Einsamkeit durch den Besuch von Peg (Dianne Wiest), der vor Ort ansässigen Avon-Beraterin. Niemand weiß von Edwards Existenz und auch Pegs Besuch stellt eher einen Ausdruck ihrer Neugierde dar. Wer in der Ruine wohl leben mag?
Als Peg Edward entdeckt, lädt sie ihn ein, mit ihr zu kommen. Edward wirkt blass, durch seine Scherenhände ist sein aschfahles Gesicht mit Wunden übersät. Peg entschließt sich, für ihren Berufsstand nicht ungewöhnlich, dem jungen Mann ein wenig Farbe zu verpassen. So folgt Edward der Avon-Lady in die Vorstadt -- wo er sich in kürzester Zeit zum beliebtesten Jüngling weit und breit entwickelt. Mit seinen Scherenhänden gestaltet er die wunderbarsten Pflanzenkunstwerke, seine Fähigkeiten als Haarkünstler sind schon bald legendär. Die Stimmung der Vorstädter gegenüber dem Außenseiter ändert sich jedoch schlagartig, als sich Edward in Pegs Tochter Kim (Winona Ryder) verliebt.
Die meisten Filme von Tim Burton sind visuell aufwändige Fantasy-Spektakel mit einer für Hollywood ungewöhnlichen Bildästhetik. Aus diesem Reigen sticht Edward mit den Scherenhänden heraus, denn er ist ruhiger und weitaus emotionaler als Burtons übrige Werke wie zum Beispiel Batmans Rückkehr oder zuletzt Sleepy Hollow.
Für Johnny Depp war Edward mit den Scherenhänden der erste erfolgreiche Film nach seinem Wechsel vom Fernsehen auf die Kinoleinwand. Depp gelingt es perfekt, Edwards kindliche Verletzlichkeit darzustellen, während seine Äußerlichkeit eher eine Verwandtschaft zu klassischen Leinwandvampiren wie Nosferatu oder den Schlafwandlern aus Das Kabinett des Dr. Caligari aufweist. Dabei ist diese Nähe zum klassischen Horrorfilm durchaus gewollt: Es sind oft die Monster, die unser Herz mit einer gewissen Tragik berühren. Eine Tragik wie die von Edward mit den Scherenhänden. --Bret Fetzer

Amazon.de DVD-Bewertung


Noch bevor der Film gestartet oder das erste Special Feature abgerufen worden ist, erregt die DVD zu Edward mit den Scherenhänden das Wohlgefallen des Heimkino-Betreibers, da die animierten Menüs mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail gestaltet worden sind. Auch der eigentliche Inhalt des Datenträgers kann weitgehend überzeugen. Die Bild- und Tonqualität des Films, der sowohl in Deutsch als auch in Englisch abspielbar ist, lässt keine Wünsche offen. Unter den Extras tun sich die beiden separaten Audiokommentare von Regisseur Tim Burton und Komponist Danny Elfman als Highlights hervor. Bei Burtons Ausführungen wird zwar schnell deutlich, dass sich der Mann lieber in Bildern als in Worten ausdrückt, aber dafür führen Elfmans Anmerkungen in eine ganz spezifische Sicht des Filmemachens ein. Die restlichen Extras der Edition enttäuschen hingegen: Das extrem kurze Making Of sowie die Auszüge aus Interviews mit den Darstellern dienen allzu deutlich Promotion-Zwecken. --René Classen

Produktbeschreibung


FSK 6
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

J. Depp in einer seiner schönsten und traurigsten Rolle
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dies war der erste Film den ich mit Johnny Depp gesehen hab...damals war ich 10 jahre alt...und jetzt 13 jahre später bin ich immer noch von diesem Film begeistert. Die Story ist jedem bekannt der diesen Film gesehen hat also muss ich hier nichts mehr zu schreiben. Dieser Film hat etwas schönes und witziges aber auch gleichzeitiges trauriges in sich vereint, so dass ich ihn mir immer wieder gerne angucke. Wer die Filme von Johnny Depp mag muss auch diesen im Regal stehen haben.
Sehr schön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film ist sehr schön und mein Absoluter Favorit für den lauen Winter.
Ich möchte in dieser Rezension weniger über den Inhalt des Filmes als über die Qualtät der DVD.
Das Bild der DVD ist sehr Gut man kann nichts bemängeln, genausi wie beim Ton.
Immerhin ist der Film ja schon sehr alt.
Er ist und bleibt mein absoluter Lieblingsfilm........
einfach spitze
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich habe den film schon in meiner kindheit geliebt. leider konnte ich ihn nie richtig von vorne sehen, weil ich immer die sendezeit verpasst habe. dieser film lohnt sich wirklich sehr. jeder, mit dem ich den film sah war zunächst im zweifel, ob er sich wirklich lohnt und danach völlig begeistert.
Edward mit den Scherenhänden
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kurz gesagt: Mir hat der Film sehr gut gefallen.
Bei der Rahmenhandlung erzählt eine alte Frau einem kleinen Mädchen, die Geschichte, woher der Schnee stammt. Und dann sieht man selbst wie es dazu kam:
Ein Erfinder wollte statt einer Maschine einen Menschen erschaffen. Dies ist ihm auch gelungen. Doch er starb bevor er Edward, so nannte er ihn, Hände geben konnte und so musste dieser mit seinen Scherenhänden ganz einsam in einem Schloss leben. Bis Peg, eine Frau aus der Stadt, ihn dort findet und mit zu ihrer Familie nimmt. In der Stadt wird er berühmt, da er Hecken in Form von Schwänen, Dinos oder Sonstigem schneidet, und verliebt sich in Peg's Tochter, die ihn zuerst nicht zu leiden scheint.

Die Geschichte ist toll und auch ebenso gut erzählt.
Man merkt dem Film auch an, dass er mit viel Sorgfalt gemacht wurde:
Zum Beispiel ist er auf besondere Art eingefärbt (alles in der Stadt ist bunt, nur Edward ist meist schwarz gekleidet, was den Unterschied zwischen ihm und den Stadtbewohnern noch mehr verdeutlicht).
Johnny Depp spielt Edward auch sehr gut; Edward bewegt sich mit seinen Scherenhänden nämlich meist etwas ungelenk, es sei denn er schneidet gerade Hecken. Aber vor allem hat mir auch die Musik von Danny Elfman gefallen.
Der Film geht von traurig über lustig, ist insgesamt wunderschön und gleichzeitug schräg, aber alles in allem ein modernes Fantasymärchen. Dennoch ist er nicht nur eine kleine Nebenunterhaltung, denn er ist tiefsinnig hat auch eine Hauptaussage (und damit meine ich nicht die Märchen-Erklärung, wie der Schnee in die Welt kam).
Der Film ist schlicht und einfach wunderschön und einer meiner absoluten Lieblingsfilme geworden.
traurig, schön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was für ein Film! Die Attribute märchenhaft, phantastisch, wunderschön stimmen alle. Zwar ist auch ein Anflug von Kitsch dabei, doch den habe ich großzügig übersehen. Der Film wirkt in seiner Gesamtheit. Er rührt an, lässt den Zuschauer teilhaben an der Tragödie des Edwards, an seinen Leiden und Freuden. Ein Kompliment auch an die Schauspieler, die ihre Rollen so glaubwürdig und perfekt ausfüllen. Ein schönes Werk!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Sleepy Hollow

Sleepy Hollow
mit Johnny Depp, Christina Ricci, Miranda Richardson, Regie: Tim Burton

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,90

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Sleepy Hollow
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Paramount Sleepy Hollow, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 02.10.08
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Das Wunder der Aufklärung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es ist kurz vor der Wende zum 19. Jahrhundert. Der Polizist Ichabod Crane versucht in der Stadt New York, seine Fälle wissentschaftlich zu lösen. Bei seinen Zeitgenossen gewinnt er damit allerdings wenig Verständnis. Und als er sie zu sehr nervt, wird er (von einem wie so oft genial agierenden Christopher Lee in einer Nebenrolle) in das kleine, abgelegene Kaff Sleepy Howllow geschickt, um sich dort zu bewähren, wie es heißt.

Die dort stattfindenden Morde stellen die Rationalität unseres Helden denn auch gleich auf eine Probe. Ein Geist ist es, der hier Menschen ihrer Köpfe beraubt. Als Crane diesem selbst begegnet, bricht seine Welt zusammen. Vor Angst zitternd verkriecht er sich in seinem Bett und ist zu keiner Handlung mehr fähig. Denn hier in Sleepy Hollow glauben die Leute nicht nur, sondern hier gibt es sie noch wirklich: Magie, Hexen und Gespenster. Erst als Ichabod Crane lernt, das zu akzeptieren, kann er den Fall schließlich lösen. Aber da hat sich die Einwohnerzahl von Sleepy Hollow inzwischen auch deutlich reduziert.

Wirklich schön ist dieser Film, weil die Probleme, die der Held mit der Magie hat, natürlich die Probleme illustriet, die wir in unser Gesellschaft heute oft mit unseren Gefühlen haben. So wie Crane versucht, alles mit Logik zu erklären, Gründe zu suchen, so versuchen auch wir unsere Emotionen in kleine Boxen oder die Kategorien von Frauenzeitschriften einzuordnen, um sie besser beherrschen zu können. Aber damit fühlen wir dann nicht mehr so intensiv, und manchmal (glücklicherweise) gelingt das auch garnicht erst. Der Film stellt gut durch Traumsequenzen dar, dass dieses Verhalten durch Angst begründet ist. Wirklich lieben, das können nur mutige Menschen. Und so ist in Sleepy Hollow auch die Liebesgeschichte zwischen Crane und der von Christina Ricci gespielten Hexe Katrina Van Tassel einer der Höhepunkte des Films.

Neben der inhaltlichen Ebene funktioniert der Film aber auch auf einer formalen Ebene. Tim Burton zitiert sich wieder mal selbst. Es gibt keinen Film dieses Ausnahmeregisseurs, in dem man nicht auch viel zu lachen hätte. Inszeniert wird bei Burton immer der Wechsel der Gefühle. Die größten Kalauer sind immer nah am Horror versteckt. So darf der böse Geist in seiner finalen Verwandlung eine wirklich witzige Grimasse schneiden. In anderen Filmen wäre das misslungen, bei Burton ist es gewollt. Wie auch die Wahl von Jonny Depp als genial agierendem Hauptdarsteller ist dies eine Visitenkarte für Burton.

Am Ende gelangen Aufklärung und Magie natürlich zu einer Synthese. Es ist wie beim Film. Nur durch Emotion und gutes Handwerk gemeinsam kann etwas herausragendes entstehen.
Gekauft
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Wirklich Gutgemachter Film. Richtig Schön Gruselig Und Düster Fazit. Perfect Geigtet Für Einen Verregneten Herbs Tag.
Tim Burton's Meisterwerk!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Gruselfilm des Meister Regissuers Tim Burton der auch schon für die Batmanfilme sowie "Edward mit den Scherenhänden" verantworlich war und auch hier wieder einen Klassiker des Genres abliefert.

Inhalt:
Ichabod Crane ist Police Constable in New York im Jahre 1799. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden ist er seinen Vorgesetzten ein Dorn im Auge. Er setzt bei der Aufklärung von Verbrechen auf neue Praktiken, wie zum Beispiel die Obduktion von Leichen. Nachdem Crane in einem Prozess die Meinung äußert, dass ein Angeklagter die Möglichkeit bekommen sollte sich zu entlasten und die noch immer angewandte Folter ein mittelalterliches Verfahren darstelle, wird er vom Richter kurzerhand nach Sleepy Hollow strafversetzt. In dem kleinen Örtchen sind einige Morde geschehen, die Crane aufklären soll - während seine Vorgesetzten sich davon versprechen, die Arroganz des jungen Ermittlers zu brechen.

Fazit:
Ich war von dem Film und seiner düsteren Atmosphäre sofort begeistert und fasziniert, denn Tim Burton weiß wie er seinen Schützling Johnny Depp richtig zur Geltung bringt. Besonders die Spezialeffekte sind große Klasse und einfach unglaublich gut gemacht. Die grausam gute Verkörperung des Reiters von Christopher Walken ist erschreckend gut und lässt einem das Blut in den Adern gerfrieren. Die DVD ist ein muss und gehört in jede Sammlung.
Tim Burton and I - die Geschichte einer Hassliebe
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In Sleepy Hollow geschehen seltsame Morde. Leute werden enthauptet und ihre Köpfe verschwinden. Der übereifrige, wissenschaftlich denkende, nicht an Mystik glaubende New Yorker Constable Ichabod Crane wird damit beauftragt das Verbrechen aufzuklären. Seine anfängliche Gelassenheit weicht ziemlich schnell blanker Panik, als ihm klar wird, dass er es mit Übernatürlichem zu tun hat.

Schon als ich den Film kaufte, überkam mich eine kribbelige Vorfreude, denn ich war fest entschlossen diesen Film um jeden Preis zu lieben - ich schwör's. Nicht nur wegen meiner geschätzten Freundin Fräulein Ophelia, die mir diesen Film wärmsten empfohlen hat, sondern auch wegen Johnny Depp und Michael Gambon. Mensch, da kann doch nichts schiefgehen, denn diese drei bürgen für Qualität.
Und zunächst - nein für erstaunlich lange Zeit - hat mich dieser Film auch wirklich gefesselt und begeistert. Einfach genial, schon diese Einleitung, und die Vorgeschichte mit dem kopflosen Reiter. Das rührte an mein metaphysisches, märchenliebendes Herz. Die düstere Bildsprache ist meisterhaft. Hier ist ein Kenner und Könner des Genres am Werk, man sieht es in jeder Bildeinstellung. Gruselgruselgrusel.
Herrlich, dachte ich, lehnte mich zurück und lies mich begruselrieseln, immerhin ist ja bald Halloween. Auch als die ersten kopflosen Hälse von innen zu besichtigen waren, fand ich es noch witzig, wie Constable Ichabod Crane (Johnny Depp entzückend umständlich und detailverliebt) seine schräge Vergrößerungsbrille zückte, nur um zu statuieren, dass die vorliegende Leiche enthauptet worden sei. Ein verhaltenes Lachen war von mir zu hören, ehrlich. Auch sonst kam gelegentliches Schmunzeln auf, das verdanke ich natürlich Johnny, der hat es einfach drauf mit seiner niedlichen Art von Overacting.
Ausdrucksstark und witzig sind auch all die anderen großen Darsteller, allen voran Michael Gambon aber auch Miranda Richardson war keine Enttäuschung für mich. Jeffrey Jones, etwas aus den Fugen geraten (man ist der fett geworden) aber er spielt immer noch ausgezeichnet, ebenso wie Ian Mc Diarmid oder Christopher Lee und natürlich Christina Ricci.
Ein Spitzen-Dream-Team, da gibt es nichts zu meckern.
Dass mein sporadisches Lächeln nicht zum breiten Grinsen wurde, wie man es mir bei der DVD-Werbung in Aussicht stellte, liegt ganz allein daran, dass ich den Film einfach nicht ganz begriffen habe und ihn nicht als das schräge überkandidelte Horrormärchen, das er sein möchte, habe hinnehmen können.
Ich habe noch etwas Gutes: Als der Kopflose sein Schwert schwang und seine mutigen Gegner in einer genialen Fechtszene aufmischt und halbiert, da ging mir richtig das Herz auf, so gut waren diese Kampfszenen choreographiert.
Nein, ich will wirklich ü-ber-haupt nichts Schlechtes über diesen Film sagen. Er ist spannend, gruselig, genial und actionreich (für Burton äääääxtrem äktschnreich). Der Showdown in der Mühle, die Verfolgungsjagd in der Kutsche, das traf voll und ganz meinen persönlichen Spaß-Geschmacksnerv und außerdem war ich auch sehr angetan davon, dass die Geschichte erfreulicherweise einen roten Faden und eine schlüssige krimiartige Handlung hatte (auch nicht immer selbstverständlich bei Burton) Der Film bleibt spannend und gruselig bis zum Schluss, und es gibt sogar eine einleuchtende Auflösung ;-).

Aber trotzdem überfiel er mich auf einmal von hinten, der typische Burtonüberdruss, der mich bisher bei jedem Burtonfilm überfallen hat.
Ich weiß nicht mehr, wann es passierte, schon beim blutspritzenden Baum oder der Mutter in der eisernen Jungfrau oder dem gepfählten Opfer in der Kirche, aber plötzlich kollabierte mein sorgsam, selbsthypnotisch aufgebautes Sympathieschutzschild um diesen Film und mir hing das Ganze auf ein Mal wieder burtonmäßig zum Hals heraus (auch wenn da noch ein Kopf oben drauf saß). Klammheimlich schlich sich der Überdruss in mein Unterbewusstsein und ich hörte mich plötzlich selbst die Fragen stellen:
"Boah muss das alles so detailliert ekelig sein? Igitt, geht das nicht auch irgendwie raffinierter und unaufdringlicher? Geht's dem Mann wirklich nur darum ein witziges Grusel-Märchen zu erzählen, oder muss dieser Kerl vielleicht irgendein Kindheitstrauma verarbeiten? Hat er als 3-Jähriger bei Hausschlachtungen zugeschaut oder bei der Exhumierung seiner Großmutter?"

Sorry, aber Mister Burton und ich, das wird wohl nichts mehr. Muss es aber auch nicht, oder? Jeder hat eben seine persönlichen Vorlieben und Abneigungen, und so wie Tim Burton mit seiner dekadenten aber durchaus meisterhaften Art zielsicher bei mir Abscheu und Unverständnis erzeugt, schafft er es, andere zu begeistern, zum Lachen zu bringen und ausgezeichnet zu unterhalten.
Jedem eben das seine aber mir nie wieder Tim Burton. Oder vielleicht auch doch noch einmal? Denn eigentlich fand ich den Film ja ziemlich gut, aber eben auch ziemlich sch**ße - wie immer, wenn ich mit Mr. Burton zusammentreffe.
8 objektive Sterne für einen handwerklich meisterhaft gemachten Film minus 3 subjektive Woodstock-Sterne für die deutliche Überschreitung meines Geschmacklosigkeitsbarometers.

DVD Typ 9:
Laufzeit 101 Minuten + 52 Mintuen Extras,
Format: 16:9 om 1.78:1,
Ton: Deutsch Dolby Digital 5.1 und DTS 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1,
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Extras: Sleepy Hollow - Behind the Legend (ca 22. Min), Interviews (ca. 30 Minuten) Audiokommentar (Englisch mit dt. UT), Darstellerinfos
Perfektes Gruselkino mit einem Augenzwinkern !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das ist wirklich Tim Burton as it`s best. Er beweist wieder einmal das er wirklich einer der besten auf dem Regiestuhl ist. Zusammen mit Johnny Depp bildet er dann auch noch ein großartiges Duo, was die beiden nun schon vielfach unter Beweis gestellt haben. So gehen die Filme Edward mit den Scherenhänden, Charlie und die Schokoladenfabrik, Sweeney Todd und Ed Wood auf das Konto des Duos.

Es ist einer dieser Filme die dem Zuschauer in eine fantastische Welt versetzen und man gruselt sich auf`s angenehmste. Eine Welt die so typisch ist für Tim Burton und wo man schon gleich weiss der Film kann nur von Ihm sein. Das ganze allerdings immer mit einer leichten Prise Humor gewürzt. Dafür sorgt vor allem ein phänomenal spielender Johnny Depp in der Rolle des etwas tolpatschig wirkenden Ichabod Craine. Aber auch der Rest der Schauspieler steuert seinen Teil zum gelingen dieses Streifens bei. Einmalig dabei ist Christopher Walken als kopfloser Reiter.

Jeder der auf Tim Burton Fime steht, oder dem Filme wie "Bram Stokers Dracula" oder auch "Edward mit den Scherenhänden" gefallen haben, der sollte hier zugreifen. Dies ist perfektes Gruselkino mit einem tollen Soundtrack vom Meister Danny Elfman. In einer Nebenrolle ist übrigens der englische Schauspieler Michael Gough zu sehen. Michael wer ??? werden jetzt viele sagen. Er war von 1989 bis 1997 vier mal als Batmans Butler Alfred zusehen. Außerdem spielte er schon 1958 im ersten Christopher Lee Dracula Film eine Hauptrolle.

Also, kaufen, ansehen und angenehmes gruseln wünsche ich. Aber Vorsicht: Köpfe werden rollen !!
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Produkt-Bild: Tim Burton's Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche

Tim Burton's Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche , Regie: Mike Johnson, Tim Burton

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,98

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Tim Burton's Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche
  • FSK 6

Kurzbeschreibung


Mit Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche führt Tim Burton die düster-romantische Tradition seiner Klassiker Edward mit den Scherenhänden und The Nightmare Before Christmas fort. Die Handlung dieses Puppentrickfilms spielt in einem europäischen Dorf des 19. Jahrhunderts: Der junge Victor (im Original gesprochen von JOHNNY DEPP) wird in die Unterwelt entführt und mit einer geheimnisvollen Leichenbraut (gesprochen von HELENA BONHAM CARTER) vermählt, während seine eigentliche Braut Victoria (gesprochen von EMILY WATSON) einsam in der Welt der Lebenden zurückbleibt. Zwar geht es im Totenreich sehr viel abwechslungsreicher zu als in Victors streng viktorianischer Heimat, doch bald spürt er, dass ihn weder diese noch die nächste Welt davon abhalten können, zu seiner wahren Liebe zurückzukehren. Tim Burton erzählt diese Geschichte von Optimismus, Sehnsucht und einem äußerst munteren Jenseits in seinem typischen, klassischen Stil.
In einer düsteren, von viktorianischer Strenge eingeschnürten Kleinstadt soll ein schüchternes junges Paar vermählt werden, obwohl es sich überhaupt nicht kennt. Das ungehobelte Fabrikantenpaar Nell und William Van Dort (im Original gesprochen von Tracey Ullman und Paul Whitehouse) ist durch Fischkonserven zu Geld gekommen, aber zum Aufstieg in die feine Gesellschaft fehlt den beiden einfach die Klasse. Im Gegensatz dazu sind die alteingesessenen Aristokraten Maudeline und Finis Everglot (gesprochen von Joanna Lumley und Albert Finney) direkte Nachkommen des Herzogs von Everglot - sie haben Klasse, erzählen aber freimütig jedem, der zuhört, dass ihnen das Kleingeld schon vor langer Zeit ausgegangen ist. Ihnen bleibt nur noch ihr Name und ihre soziale Stellung…und, wie sich herausstellt, ihre Tochter Victoria (gesprochen von Emily Watson). Die Eltern haben nie viel von ihr gehalten, aber vielleicht ermöglicht gerade Victoria der Familie die Sanierung ihrer Finanzen, weil die Van Dorts offenbar einen unverheirateten Sohn namens Victor (gesprochen von Johnny Depp) haben. Die Everglots wollen sich also die Nase zuhalten und Victoria widerwillig mit dem Sohn der schrecklichen Van Dorts verheiraten, denn schließlich ist „reich“ der entscheidende Bestandteil in „neureich“. Man schließt einen Vertrag und entwickelt eifrige Betriebsamkeit, weil jedermann aufgeregt der Hochzeit entgegenfiebert - Braut und Bräutigam allerdings ausgenommen. Doch letztlich weiß jeder, dass die Ehe nichts mit Liebe zu tun hat - da braucht man nur Maudeline und Finis zu fragen. Victor und Victoria lernen sich erst am Vorabend ihrer Hochzeit kennen: Die Familien finden sich ein, um das erste Treffen der Verlobten angemessen zu inszenieren - direkt im Anschluss wird der Polterabend gefeiert. Es ist schwer zu sagen, wer von den beiden schüchterner ist, aber wider Erwarten scheint es, als ob Victor und Victoria dennoch eine Chance bekommen, die wahre Liebe zu erleben. Doch bei der Generalprobe der Zeremonie verhaspelt sich Victor derart heillos (um dann aus Versehen das Kleid seiner Schwiegermutter abzufackeln), dass Pastor Galswells (gesprochen von Christopher Lee) ihn so lange hinausschickt, bis er seinen Trauspruch fehlerfrei auswendig gelernt hat. Beschämt wandert Victor in den dunklen Wald vor dem Dorf. Als er allein ist, kann er den Trauspruch fehlerfrei aufsagen, er geht sogar so weit, als Krönung den Trauring sanft über eine Baumwurzel zu streifen. Die allerdings gar keine Baumwurzel ist. Ein grauenhafter Moment: Die seltsame, wunderschöne verwesende Leiche einer Frau erhebt sich in den Fetzen eines Hochzeitskleids aus der Erde - sie trägt nun Victorias Trauring auf ihrem knochigen Finger. Offenbar hat sich Victor wider Willen mit dieser Leichenbraut (gesprochen von Helena Bonham Carter) vermählt. Seit sie in ihrer Hochzeitsnacht auf geheimnisvolle Weise ermordet worden ist, wartet die Leichenbraut mit gebrochenem Herzen darauf, dass ihr Bräutigam sie abholt. Ihr Herz schlägt zwar schon lange nicht mehr, aber dennoch hat sie nie aufgehört, ihre wahre Liebe, ihren Ehemann, zu suchen, um mit ihm die ewige Ruhe zu teilen. Aus Versehen ist nun Victor dieser Bräutigam: Er wird ins Reich der Toten unter die Erde geschleift, wo sein bisheriges, streng reglementiertes Leben völlig auf den Kopf gestellt wird - im Totenreich schließen die Kneipen nie, und die Leichen sind viel lebendiger als alles, was sich über der Erde in dem langweilig-düsteren Land der Lebenden abspielt.

Produktbeschreibung


Warner Home Tim Burton`s - Hochzeit mit einer Leiche, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 02.03.06
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5 Kundenrezensionen:

Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich sooo gut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich finde den Film recht schön und unterhaltsam, aber er reicht nicht an anderes Stop-Motion und Tim-Burton-Filme wie z.B. "Nightmare Before Christmas" heran. Die Stimmen sind gut gewählt, vor allem Helena Bonham Carter und Johnny Depp in den Hauptrollen. Schön ist der Kontrast zwischen Oberwelt (grau, düster und deprimierend) und Unterwelt (bei den Toten ist alles viel bunter und es geht viel lustiger zu :-) Die Musik fand ich leicht nervend, sie ist unterdurchschnittlich und hält die Handlung eher auf, als dass sie sie begleitet, bis auf das Hauptlied "Remains of the Day".

Nicht sehr gruselig und durchaus empfehlenswert für einen Halloween-Abend mit den Kindern, aber vom Sockel haut einen der Film nicht.
"Why go up there when people are dying to get down here" (incl. Kommentar zur Blu Ray)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eigentlich für meine Frendin gekauft und mit Ihr geschaut, da die keine Lust auf Blood Diamond hatte und trotz hoher Erwartungen wurde ich positiv überascht. Sehr sympathisch und von herrlichen Sprachwitz durchzogen (Warnen muss ich allerdings vor der Synchro: Ein Bekannter der den Film schon auf Deutsch gesehen hatte, teilte mir mit, dass die Orginalfassung um Längen unterhaltsamer sei.). Das einzige was man dem Film vorwerfen kann, dass schon nach 70 Minuten der Abspann läuft und das die Story leider doch sehr vorausschaubar ist. Dennoch immer noch so gut, dass eine vier Punkte Bewertung unangemessen wäre.

Bild und Ton präsentierten sich makellos wobei ich denke, dass hier vielleicht sogar noch ein wenig Platz nach oben gelassen wird (also auch hier tendenziell eher 9/10 als 5/5)
Extras gibts ein paar. Nichts Wildes aber nicht übel.
Herrlich düster!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese herrlich düstere Geschichte, gewürzt mit Humor und wunderbaren Bilder, erschaffen mit diesen fantstischen Figuren!
Tim Burton der Salvador Dali des Films - HD Wertung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Entweder man mag Tim Burton oder es geht eher Richtung Aversion, ich für meinen Teil bin von seinen Ideen absolut überzeugt.

Inhalt 5/5:
+ Die schöne Rächergeschichte an einem mörderischen Eheschwindler macht einiges her
+ Gut definierte Charaktere mit entsprechender Animation machen richtig Spaß
+ Songeinlagen (z.B. Skelett in der Unterwelt) lassen Musicalfeeling aufkommen

Bild 5/5 (wenn mehr ginge - ich würde sie geben):
+ Wie bereits von den Vorrednern erwähnt, ist es schön per Modell animierte Figuren zu sehen, die dermaßen plastisch daher kommen... wirklich noch nie so gesehen
+ Die Schärfe ist gigantisch, auch die Farben sind der Hammer
+ Insbesondere der Kontrast Unterwelt (knallebunt) zu Welt der Lebenden (kühl bläulicher Ton - frostig) ist einfach genial
+ Schwarzwerte und Kontrast runden das Bild komplett ab
+ Dieser Film kann sicherlich mit Fug und Recht den 1. Platz als Referenzbild belegen
+ Abschließend - Vollbild macht den Effekt (sabbern) noch perfekter

Ton 5/5:
+ Auch wenn man so gebannt vom Bild ist und den Ton fast nicht mehr beachtet, ist dies doch ein Indiez dafür das er super ist
+ Surround Effekte sind aufgrund der Geschichte keine großartigen Highlights vorhanden, aber...
+ Die Dialoge kommen sauber und mit einem entsprechenden Volumen
+ Center und Frontboxen geben alles sehr gut wieder
+ Bei den Gesangseinlagen möchte man am liebsten das Tanzbein schwingen, da dann alle Boxen ordentlich was zu tun haben

Fazit:
Kaufen, kaufen, kaufen! Wer auf die skurille Erzählweise von Tim Burton steht, erlebt hier ein Märchenfilm den man gerne häufiger gucken möchte. Einfach ein Fest für die Augen.
Nette Grafik aber Handlung eher langweilig
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Auf Grund der guten Bewertung habe ich mir diesen Film ausgeliehen und war etwas enttäuscht. Die Grafik, Animation und Details der Figuren sind sehr nett. Allerdings ist die Handlung recht langweilig, vorhersehbar und mit 3 Sätzen zu beschreiben. Wenige witzige und keine gruseligen Stellen.

Ausleihen und anschauen? Wenn gerade nichts besseres da ist! Kaufen? Nur für wirkliche Fans!
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Produkt-Bild: Lottergeist Beetlejuice

Lottergeist Beetlejuice
mit Michael Keaton, Alec Baldwin, Geena Davis, Regie: Tim Burton

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 6,50

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Dezember 1998
Zoom ± Produkt-Bild: Lottergeist Beetlejuice

Produktbeschreibung


Was tut man als frisch verstorbenes Geisterpaar, wenn das traute Heim plötzlich von einer total abgedrehten Yuppie-Familie heimgesucht wird? Adam und Barbara, als Schreckgespenster absolute Nieten, wenden sich an Beetlejuice - ein Lottergeist, der...
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5 Kundenrezensionen:

BeetleJuice
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die erste Regiearbeit mit Tim Burton und Michael Keaton ist eine rundum gelungene Komödie geworden, die viel schwarzen Humor bietet und einen Michael Keaten in Höchstfrom. Dieser verkörpert nämlich in diesem Gruselspaß den Lottergeist Beetlejuice der den zwei Geistern eines Hauses dabei helfen soll, die neuen Bewohner des Hauses zu vertreiben. Das dieser natürlich keine richtige Arbeit leistet und und nur sein Vergnügen im Kopf hat ist klar.

Hier hat Burton eindeutig viel Herz und Seele reingesteckt und mit Keaton wohl den besten Darsteller für Beetlejuice ausgesucht, was wahrscheinlich auch die spätere Zusammenarbeit von den beiden in "Batman" und "Batmans Rückkehr" erklärt. Michael Keaton spielt den lottergeist mit soviel freude und Charme man mag es ihn vom Anfang bis zum Ende dabei zu zusehen, wie er eine Katastrophe nach der anderen auslöstt.

Ein Film den man unbedingt gesehen haben muss nicht nur wegen seiner genialen Gags und Schauspieler sondern auch wegen seiner unglaublichen Atmosphäre die einen bis zum Schluss verfolgt.
Ein Klassiker!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film ist ein Klassiker, der in die schwarzhumoristische Welt der Toten eindringt.
Einfach sehenswert!
Witzig, skurril - typisch Tim Burton!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Adam (Alec Baldwin) und Barbara (Geena Davis) sind gerade frisch verstorben. Aber statt in den nächsten 125 Jahre ein friedliches Leben in ihrem ehemaligen Heim zu fristen, wird das Haus an eine, etwas abgedrehte, Familie verkauft. Fortan halten nicht nur architektonische Veränderungen Einzug ins ehemals beschauliche Heim. Nein, auch scheinen Adam und Barbara in keinster Weise fähig die neuen Bewohner in Angst und Schrecken zu versetzen. Somit bleibt nur noch eine Möglichkeit: Der abgedrehte Bio-Exorzist Beetlejuice (Michael Keaton) muss ran und die Störenfriede zu vertreiben...

"Lottergeist Beetlejuist" ist ein absolut schräger, bestens unterhaltender Film von Tim Burton. Wer "Nightmare before Christmas" oder "Corbse Bride" schon mochte, der sollte sich auf jedenfall auch Beetlejuice ansehen. Das Schauspieler-Ensemble macht Spaß, die Handlung ist wild und verrückt. Es ist zwar kein Film zum Dauerlachen, aber dafür herrlich schräg und abgedreht - somit gibt es 5 Sterne für beste Grusel-Unterhaltung.
Lottergeist Bettlejuice auf DVD
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für alle Fans von Michael Keaton ist dieser Filmspaß aus den Achtzigern, den es jetzt auch auf DVD gibt, eine riesige Unterhaltung für die ganze Familie. Zeitlos und deshalb immer Empfehlenswert.
Schräger Witz mit Stil!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein witziger, humorvoller, zynischer und schräger Film über ein junges Paar, das stirbt und mit der neuen Situation als Geister nichts anzufangen weiß. Zu allem Überfluss zieht auch noch eine, durch nichts zu erschreckende Familie in das Haus ein, die Geister sehr marketingverdächtig findet. Aber wozu gibt es denn das Handbuch für küzliche Verstorbene? Und wenn gar nichts mehr geht, holt man einfach Beetlejuice, den Menschenvertreibenden Geist.

Wirklich gut und niveauvoll gemacht!!
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Produkt-Bild: Charlie und die Schokoladenfabrik (Einzel-DVD)

Charlie und die Schokoladenfabrik (Einzel-DVD)
mit Johnny Depp, Freddie Highmore, David Kelly, Regie: Tim Burton

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 7,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Charlie und die Schokoladenfabrik (Einzel-DVD)
  • FSK 6

Kurzbeschreibung


In seinem munter-fantasievollen Inszenierungsstil bringt der berühmte Regisseur Tim Burton diesmal den beliebten Kinderbuchklassiker Charlie und die Schokoladenfabrik von Roald Dahl auf die Leinwand: Das Fantasy-Abenteuer erzählt vom exzentrischen Schokoladenfabrikanten Willy Wonka (JOHNNY DEPP) und dem gutmütigen kleinen Charlie Bucket (FREDDIE HIGHMORE), der mit seiner verarmten Familie neben Wonkas wundersamer Fabrik wohnt.
Bei den Buckets gibt es abends meist nur eine dünne Gemüsesuppe, die der junge Charlie fröhlich mit seiner Mutter (HELENA BONHAM CARTER), seinem Vater (NOAH TAYLOR) und allen vier Großeltern teilt. Sie wohnen in einem winzigen, windschiefen und zugigen alten Haus, in dem aber die Liebe regiert. Allabendlich wirft Charlie von seinem Fenster aus einen letzten Blick auf die große Fabrik, und wenn er einschläft, malt er sich in seinen Träumen aus, wie es darin wohl aussehen mag.
Seit fast 15 Jahren hat man keinen einzigen Arbeiter die Fabrik betreten oder verlassen sehen, und auch Willy Wonka selbst bleibt unsichtbar. Aber dennoch werden dort nach wie vor große Mengen Schokolade hergestellt und in die Läden rund um die Welt geliefert. Eines Tages veröffentlicht Willy Wonka eine folgenschwere Erklärung: Er will fünf glücklichen Kindern seine berühmte Fabrik zeigen und ihnen den 'gesamten geheimnisvollen Zauber präsentieren. Die Gewinner müssen eine goldene Eintrittskarte vorweisen - fünf dieser Eintrittskarten werden nach dem Zufallsprinzip auf die Wonka-Schokoladentafeln verteilt. Nichts würde die Buckets glücklicher machen, als Charlie unter den Gewinnern zu erleben. Aber die Chancen stehen denkbar schlecht, denn die Eltern können sich nur einmal im Jahr eine Tafel Schokolade leisten - die bekommt Charlie zu seinem Geburtstag.
Tatsächlich wird in den Nachrichten berichtet, wie Kinder in aller Welt eine goldene Eintrittskarte nach der anderen finden, und Charlies Hoffnung schwindet zusehends. Die erste Eintrittskarte findet der stets hungrige Augustus Glupsch, der ausschließlich daran denkt, sich mit Süßigkeiten vollzustopfen. Dann folgt die verwöhnte Veruschka Salz, die Wutanfälle bekommt, wenn der Vater ihr nicht alles kauft, was sie haben will. Die Nächste ist Violetta Beauregarde, Champion im Kaugummikauen, die sich nur für die Siegestrophäen in ihrer Vitrine interessiert. Und schließlich kommt der launische Micky Schießer, der ständig damit angibt, dass er klüger ist als alle anderen. Doch dann geschieht etwas Wunderbares. Im Schnee auf der Straße findet Charlie Geld, das er im nächsten Laden für 'Wonkas Wunder-Weichcreme-Füllung' ausgibt - dabei denkt er nur an seinen Hunger und wie gut sie ihm schmecken wird. Doch in der Packung blitzt es golden: Es ist die letzte Eintrittskarte. Charlie darf in die Fabrik! Sein Großvater Joe (DAVID KELLY) ist von der Neuigkeit derart begeistert, dass er aus dem Bett springt, als ob er um Jahre jünger geworden wäre: Er denkt zurück an die Zeiten, als er in der Fabrik arbeitete, bevor Willy Wonka das Tor zur Stadt für immer verschloss. Laut Familienbeschluss begleitet also Großvater Joe den kleinen Charlie auf diesem einzigartigen Abenteuer.........

Produktbeschreibung


Warner Charlie und die Schokoladenfabrik, USK/FSK: 6+
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5 Kundenrezensionen:

Flache Plastik-Verfilmung eines der schwächeren Dahl-Bücher
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Es ist schwer, über einen Film zu urteilen, wenn man die Buchvorlage schon fragwürdig findet. Roald Dahl, sonst der Meister sadistisch-schwarzhumoriger Raffinesse, hat mit "Charlie und die Schokoladenfabrik" ein eher plattes Werk geschaffen, das von der psychologischen Tiefe seiner Figuren und seiner Botschaft kaum über die offensichtliche Vorlage hinauskommt: den Struwwelpeter. Kinder, die sich abweichend verhalten, werden übel und abschreckend bestraft, ohne dass jemand sich die Mühe macht, nach den Ursachen ihres Verhaltens zu fragen.

An all das denkt man noch gar nicht, wenn der Film zunächst in bewährter Tim Burton-Skurrilität die rührend armselige Welt von Charlie und seiner Familie in ihrem windschiefen Hütte vorstellt, vor dem Panorama der verscheiten britischen Arbeitvorstadt und Wonkas bombastischer, geheimnisvoller Fabrik. Bis dahin kriegt der Film vier Punkte.

Aber mit dem Betreten von Wonkas Fabrik ändert sich alles: Völlig überraschungsfrei rutschen und schreien die mißratenen Blagen zwischen witz- und tempolosen Dialogen durch eine knallbunte Plastik-Glanzwelt, die so offensichtlich am Computer zusammengeschustert wurde dass teilweise das Betrachten eines Windows-Bildschirmschoners bessere Unterhaltung verspricht. Tiefpunkt sind die Umpa-Lumpas, ein einziger, per Computer hundertfach vervielfältigter mürrisch dreinblickender Indianer (von der schauspielerischen Leistung her zu urteilen wohl ein vor die Kamera gezerrter Filmcrew-Koch), unterlegt mit unverständlichen, nervigen Plastik-Quiekstimmen, deren Gesang überhaupt nicht zum Gesicht des Schauspielers passt. Da hilft es nicht viel, dass Johnny Depp sein Bestes tut, um als verrückter Fabrikbesitzer dem Ganzen noch etwas Profil zu verliehen.

Fazit: Wer denkt, dass Kinderfilme nicht auch mal skurril und etwas sadistisch sein dürfen, sollten sowieso von der kombination Tim Burton / Roald Dahl die Finger lassen. Wer so etwas mag, wird von diesem Film enttäuscht.
Ein optischer Hochgenuss!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein toller Film, der mit einer bezaubernden und durch und durch originellen und ungewöhnlichen Geschichte (Was da teilweise an Einfällen aufgefahren wird, ist grandios!!), einer unglaublichen Detailverliebtheit, was die Ausstattung und die optischen Effekte betrifft, sowie tollen Darstellern (Johnny Depp und Christopher Lee v.a.) aufwartet! Definitiv nach 'Ed Wood' der beste Tim Burton-Film, und einer der ungewöhnlichsten Filme aller Zeiten!
Eigentlich nett, aber...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Eigentlich ist dieser Film ganz nett anzusehen. Allerdings stört mich schon das allgemeine "Setting". Für ein Märchenfilm ist dieser Film meiner Meinung nach nicht abstrakt genug und für eine andere Art von Film (Science-Fiction wäre dann wohl das nächste Genre, in das ich den Film als einordnen würde) ist der Film zu unglaubwürdig. Viele der Geschehnisse im Film lassen sich naturwissenschaftlich nicht erklären bzw. widersprechen sogar naturwissenschaftlichen Aussagen.

Der andere Kritikpunkt ist die Aussage, des Films. Die Familie wird dort als erhaltenswertes Gut dargestellt, welche auf keinen Fall auseinanderbrechen darf.
Diese Aussage gehört meiner Meinung nach nicht in einen Kinderfilm. Kinder haben vermutlich von Natur aus nicht die Absicht ihre Familie zu verlassen oder zu zerstören. Sollten Kinder doch von der Familie weg wollen, so liegt dies oft daran, dass irgendwas in der Familie nicht in Ordnung ist. In dem Fall bewirkt die Aussage des Films nur das Kinder zu Hause bleiben uhd unglücklich werden. Schöner wäre eine Aussage im Sinne von "Lebe deinen Traum und lass im Zweifelsfall deine Familie zurück". Es gehört wohl zu den schlimmsten Dingen, die einem im Leben passieren können, wenn man wegen eines Tyrannen von Vater sein Leben nicht leben kann.
Düsseldorf hat Berge
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich fand den Film von anfang an Super. Ist halt mein DreamTeam, Tim Burton und Johnny Depp.

ZUM FILM:

Der aus armseeligen Verhältnissen stammende, gutmütige Charlie Bucket (Freddie Highmore) verbringt sein Leben hauptsächlich in einer Traumwelt aus Schokolade. Sein Traum wird Realität, als sein exzentrischer Nachbar Willy Wonka (Johnny Depp), der selbst aus einer zerrütteten Familie stammt und Kopf des berühmten Wonka-Schokoladen-Imperiums ist, einen Wettbewerb ausruft. Zusammen mit vier anderen Kindern gewinnt Charlie dabei einen Besuch in Willy Wonkas fantastischer Schokoladenfabrik und erlebt zahlreiche verrückte Abenteuer.

Und es werden ja verschiedene Kinder gezeigt aus verschiedenden Ländern Städte, wo auch ein Deutscher bei ist ( wircklich ein Deutscher Junge und eine Deutsche Frau als Mutter, man kennt die dama aus MAMA IST UNMÖGLICH und mehreren Deutschen Produktionen, Philip Wiegratz kennt man aus DIE WILDEN HÜHNER ), er kommt aus Düsseldorf, wo man im Film jede menge Berge im Hintergrund sieht und Volksmusik zuhören bekommt. Naja die Amis, waren noch nie gut in Erdkunde ;o) .

Aber ingesammt, wieder ein super toller Lustiger Film
Mit Vorsicht zu genießen
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
So sehr ich Johnny Depp und Tim Burton schätze - hier kann ich so manch hartes Urteil eines Elternteiles, das um sein Kind besorgt ist, durchaus nachvollziehen. Denn der Film ist alles andere, als ein niedlicher Familienfilm und eher mit Vorsicht zu genießen.

Fünf Kinder sind ausgewählt, um eine Besichtigung in Willy Wonkas Schokoladenfabrik durchzuführen: der fette Augustus Glupsch, der sich nur von Wurst ernährt (Wurst = Synonym für Deutschland), Veruca Salt, die Wutanfälle bekommt und ihren Vater drangsaliert, Violetta Beauregarde, Kaugummikau-Weltmeisterin, der fernsehsüchtige Mike Taevee und Charlie, ein Junge aus armen Verhältnissen. Die Kinder benehmen sich - bis auf Charlie - gottserbärmlich. Bei der Besichtigung verschwindet ein Kind nach dem anderen durch merkwürdige Unfälle, bis nur noch Charlie übrig ist. Leider blieb mir bei diesen makaberen Späßen das Lachen im Halse stecken und ich konnte es nicht wirklich lustig finden, was mit den Kindern passiert.

Johnny Depp spielt diesen Willy Wonka hervorragend, keine Frage: ein irrer Schokoladen-Kreateur, der keinerlei pädagogischen Eifer hat. Auch von Tim Burton bin ich einiges gewöhnt, was Sarkasmus, Skurrilität und Morbidität angeht, aber hier liegt er mir ein wenig daneben. "Charlie und die Schokoladenfabrik" ist m.E eher ein Film für Erwachsene oder ältere Kinder.

Kein wunderschönes und zuckersüßes Märchenabenteuer und ganz sicher nicht die zarteste Versuchung, seit es Schokolade gibt! Keinesfalls unter 6 Jahren und unter 12 nur mit den Eltern zu empfehlen.
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Produkt-Bild: Batman

Batman
mit Michael Keaton, Kim Basinger, Jack Nicholson, Regie: Tim Burton

DVD von Warner Home Video - DVD
Preis bei Amazon: EUR 7,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 1998
Zoom ± Produkt-Bild: Batman

Aus der Amazon.de-Redaktion


Dank der ambitionierten Vision von Regisseur Tim Burton erfüllte dieser Blockbuster aus dem Jahre 1989 trotz seines eher zusammenhangslosen Drehbuchs die in ihn gesetzten Erwartungen. Dazu wurde dem Mann mit dem schwarzen Cape eine Art Generalüberholung verpasst, die den Verbrechensbekämpfer in seiner Entwicklung zu seinem Pendant aus den gleichnamigen Comics aufschließen ließ.
Michael Keaton vermittelt als nachdenklicher "dunkler Ritter" von Gotham City genau die richtige Stimmung, während Kim Basinger die Rolle von Gothams unerschrockener Reporterin Vicki Vale übernimmt und Jack Nicholson den anderen als wahnsinniger, amoklaufender Joker die Schau stiehlt, der die Stadt mit seinem tödlichen Smilex-Gas in seine Gewalt zu bringen plant. Das gefeierte Produktionsdesign, für das der inzwischen verstorbene Anton Furst einen Oscar erhielt, macht Batman zu einem visuellen Erlebnis erster Güte. Gleichzeitig gelingt es Tim Burton auf herausragende Weise, sich dem Batman-Vermächtnis von der düsteren, mythischen Seite zu nähern. Danny Elfmans Filmmusik, die heute zu den absoluten Klassikern gehört, treibt die Handlung mit verwegenem, athletischem Elan an. --Jeff Shannon

Amazon.de DVD-Bewertung


Bei den Werken von Tim Burton wünscht man sich wie sonst nur bei wenigen anderen prominenten Regisseuren der letzten Jahre aufwendig gestaltete DVDs, die außer dem Film noch jede Menge Zusatzmaterial liefern und so einen Blick in seine einzigartige Fantasie ermöglichen. Doch leider gibt es diese definitiven Editionen seiner Filme bisher nicht. Dies ist auch die Schwäche der Batman-DVD, die in Bezug auf den reinen Film sehr sorgfältig gemacht ist, aber sonst nur ein paar Informationen in Form von Textmaterial enthält. --Jeff Shannon
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5 Kundenrezensionen:

Ein Klassiker aus dem Batman-Universum
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein Klassiker aus dem Batman-Universum. Regie führte Tim Burton, der Score stammt von Danny Elfman mit Songeinlagen von Prince. Ziemlich 'purple', mit viel Grün und weißer Schminke, agiert auch Jack Nicholson als Erzschurke Jack Napier/Joker. In die Rolle des flatterhaften Milliardärs Bruce Wayne/Batman schlüpfte Michael Keaton. Beider Subjekt der Begierde ist Kim Basinger, die als Journalistin Vicki Vale durch Gotham City stakt. Jack Palance und Jerry Hall haben Nebenrollen als Gangsterboss und Luxusliebchen. Von der personellen Besetzung nicht gerade schlecht.

Aber "Batman" hält nicht ganz, was er verspricht. Die Handlung ist etwas zerschnitten, es kann sich keine durchgehende Story entwickeln; die Geschichte lebt zu sehr von Jack Nicholsons brillanten, mit irrsinnigen Zitaten ("Oh, little song, little dance. Batman's head on a lance"). gespickten, Auftritten. Eine seiner Glanzrollen! Wogegen Keaton ziemlich farblos bleibt. Herrlich düster kommt Gotham City rüber, eine nachtschwangere, korrupte Metropolis, die förmlich nach einem zwiespältigen Helden im Fledermausoutfit schreit.
spannender Beginn der Batman-Reihe
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nach blutigen Auseinandersetzungen innerhalb von Gothams Unterwelt geht Jack Napier (Jack Nicholsen) als neuer Gangsterboss hervor. Napier nennt sich jetzt "Joker", nachdem in einem Kampf mit Batman (Michael Keaton) sein Gesicht verletzt und in eine grinsende Fratze verwandelt wurde. Die Geschichte um Batman weckt das Interesse von Fotografin Vicky Vale (Kim Basinger) und dem Journalisten Alexander Knox, die die "Fledermaus" aufzuspüren versuchen. Der Joker wieder rum findet an Vicky Gefallen und stellt dieser nach, was Batman auf den Plan ruft. Es kommt zum Showdown in Gothams Innenstadt, wo der Joker versucht, die ganze Bevölkerung zu vergiften.
Der Film aus dem Jahre 1989 weiß von Beginn an mit seiner atemberaubenden Spannung zu überzeugen. Die Actionszenen sind sehr dynamisch, ohne je übertrieben zu wirken. Michael Keaton, eher auf Komödien und sensible Rollen abonniert, wirkt seltsam deplaziert als kämpfender Superheld. Ich mag Keaton sehr, aber der eher schmächtige Charakterdarsteller wirkt als schlagkräftiger Batman nicht gerade überzeugend. Kim Basingers Rolle bietet kaum Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Sie spielt solide. Grandios indes ist der Auftritt von Jack Nicholsen, der einmal mehr einem wahnsinnigen Bösewicht auf beeindruckende Weise Leben einhaucht. Einziger echter Kritikpunkt sind die Tricksequenzen, die für 1989 beinahe peinlich wirken. Zum Vergleich: 3 Jahre später entstand "Jurassic Park"... (205 Wörter)
Beste Comic verfilmung aller zeiten........ !!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Tim burtons Batman ist für mich die beste Comic verfilmung aller zeiten, denn bis dahin gab es ausser Superman sowieso überhaupt keine erwähnungswerten comicverfilmungen.Dieser film und dieser stil waren damals 1989 was ganz neues, eine augenweide, man konnte sich an dem joker nicht sattgucken und an batman, seinem fahrzeug seine waffen usw. natürlich auch nicht.Aber der hauptgrund warum batman für mich der bessere comicfilm ist als alle anderen, ist der das batman noch zu 100% ein mensch ohne superkräfte ist im gegensatz zu superman, x-men, spider man usw. Superman wirkt schon fast mehr wie ein science fiction film als comicfilm da er ja auch noch aus dem weltraum kommt und so, aber batman, das düstere gotham city und ihre syndikatsbosse, die korrupte polizei und natürlich der verrückt-geniale, anarchistischer joker der aus jeder pore seines körpers nach ätzender säure trieft ist einfach unübertroffen und man kann sogar in heutigen neuen comicfilmen wie spiderman oder so einige elemente aus tim burtons film sehen die immer noch benutzt werden was bedeutet das dieser geniale comicfilm seiner zeit echt vorraus war !!!!
Keine gute Batman Box ,leider !
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Diese Batman Box hier enthält nur die 4 Filme ohne Bonusmaterial ,aber dafür im Originalartwork ( Kinoplakate ) !

Wer dafür Geld ausgeben möchte kann dies tun ...ich rate aber dazu die Neue DVD Box mit den Batman Special Editions zu erwerben ,da dort alle Filme a) als Doppeldvds mit Zusatzdisc erhältlich sind & b) sämtliche Filme nochmal Bild / Tontechnisch überarbeitet wurden !

Diese Box ist nur noch was für Sammler die alles von Batman & Co haben müssen , alle anderen Filmfans & Sparfüchse greifen hier lieber zu wesentlich günstigern & besseren neuen Version ...
Top Film , keine Frage !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Batman der Film von 1989 ist ähnlich wie Batman's Rückkehr von Tim Burton genial directed worden . Jack Nicholson als der Joker spielt herrlich absurd und böse ! Michael Keaton als Batman ist ein Dunkler Ritter mit Format und Klasse...und Kim Basinger als Jornalistin Vicky Vale spielt unheimlich sexy wie eigentlich in all ihren Filmen der 80ziger & 90ziger Jahre.

Was allerdings auffällt , der Film hat schon eine gewisse Partina angesetzt und man kann ihn nur noch schlecht mit dem heutigen Standart an Actionfilmen vergleichen. Damals wurde halt noch echt geschauspielert und die Effekte waren noch echt handgemacht ...was den Film aber durchaus nur noch schöner macht !

Mein Fazit ,das es sich auch hier um die tolle Special Edition handelt , mit super Bonusdisc ...einfach nur kaufen ! Es lohnt sich !

P.S.: Für alle die nicht genug bekommen können und auch mal auf'm Flohmarkt gehen , es gab diverse Publikationen rund um diesen Film ,als da wären : Ein Roman & einen offizellen Bildband ( im Großformat ) von Goldmann , von Ehapa ein Filmsonderheft ( kein Comic ) & das offizelle Comicalbum von Hethke als Batman Sonderband 1 erschienen ! Das nur mal so am Rande ...
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Produkt-Bild: Batman

Batman
mit Jack Nicholson, Michael Keaton, Kim Basinger, Regie: Tim Burton

DVD von Süddeutsche Zeitung GmbH
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 9,46

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Batman

Aus der Amazon.de-Redaktion


Dank der ambitionierten Vision von Regisseur Tim Burton erfüllte dieser Blockbuster aus dem Jahre 1989 trotz seines eher zusammenhangslosen Drehbuchs die in ihn gesetzten Erwartungen. Dazu wurde dem Mann mit dem schwarzen Cape eine Art Generalüberholung verpasst, die den Verbrechensbekämpfer in seiner Entwicklung zu seinem Pendant aus den gleichnamigen Comics aufschließen ließ.
Michael Keaton vermittelt als nachdenklicher "dunkler Ritter" von Gotham City genau die richtige Stimmung, während Kim Basinger die Rolle von Gothams unerschrockener Reporterin Vicki Vale übernimmt und Jack Nicholson den anderen als wahnsinniger, amoklaufender Joker die Schau stiehlt, der die Stadt mit seinem tödlichen Smilex-Gas in seine Gewalt zu bringen plant. Das gefeierte Produktionsdesign, für das der inzwischen verstorbene Anton Furst einen Oscar erhielt, macht Batman zu einem visuellen Erlebnis erster Güte. Gleichzeitig gelingt es Tim Burton auf herausragende Weise, sich dem Batman-Vermächtnis von der düsteren, mythischen Seite zu nähern. Danny Elfmans Filmmusik, die heute zu den absoluten Klassikern gehört, treibt die Handlung mit verwegenem, athletischem Elan an. --Jeff Shannon

Amazon.de DVD-Bewertung


Bei den Werken von Tim Burton wünscht man sich wie sonst nur bei wenigen anderen prominenten Regisseuren der letzten Jahre aufwendig gestaltete DVDs, die außer dem Film noch jede Menge Zusatzmaterial liefern und so einen Blick in seine einzigartige Fantasie ermöglichen. Doch leider gibt es diese definitiven Editionen seiner Filme bisher nicht. Dies ist auch die Schwäche der Batman-DVD, die in Bezug auf den reinen Film sehr sorgfältig gemacht ist, aber sonst nur ein paar Informationen in Form von Textmaterial enthält. --Jeff Shannon
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5 Kundenrezensionen:

Ein Klassiker aus dem Batman-Universum
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein Klassiker aus dem Batman-Universum. Regie führte Tim Burton, der Score stammt von Danny Elfman mit Songeinlagen von Prince. Ziemlich 'purple', mit viel Grün und weißer Schminke, agiert auch Jack Nicholson als Erzschurke Jack Napier/Joker. In die Rolle des flatterhaften Milliardärs Bruce Wayne/Batman schlüpfte Michael Keaton. Beider Subjekt der Begierde ist Kim Basinger, die als Journalistin Vicki Vale durch Gotham City stakt. Jack Palance und Jerry Hall haben Nebenrollen als Gangsterboss und Luxusliebchen. Von der personellen Besetzung nicht gerade schlecht.

Aber "Batman" hält nicht ganz, was er verspricht. Die Handlung ist etwas zerschnitten, es kann sich keine durchgehende Story entwickeln; die Geschichte lebt zu sehr von Jack Nicholsons brillanten, mit irrsinnigen Zitaten ("Oh, little song, little dance. Batman's head on a lance"). gespickten, Auftritten. Eine seiner Glanzrollen! Wogegen Keaton ziemlich farblos bleibt. Herrlich düster kommt Gotham City rüber, eine nachtschwangere, korrupte Metropolis, die förmlich nach einem zwiespältigen Helden im Fledermausoutfit schreit.
spannender Beginn der Batman-Reihe
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nach blutigen Auseinandersetzungen innerhalb von Gothams Unterwelt geht Jack Napier (Jack Nicholsen) als neuer Gangsterboss hervor. Napier nennt sich jetzt "Joker", nachdem in einem Kampf mit Batman (Michael Keaton) sein Gesicht verletzt und in eine grinsende Fratze verwandelt wurde. Die Geschichte um Batman weckt das Interesse von Fotografin Vicky Vale (Kim Basinger) und dem Journalisten Alexander Knox, die die "Fledermaus" aufzuspüren versuchen. Der Joker wieder rum findet an Vicky Gefallen und stellt dieser nach, was Batman auf den Plan ruft. Es kommt zum Showdown in Gothams Innenstadt, wo der Joker versucht, die ganze Bevölkerung zu vergiften.
Der Film aus dem Jahre 1989 weiß von Beginn an mit seiner atemberaubenden Spannung zu überzeugen. Die Actionszenen sind sehr dynamisch, ohne je übertrieben zu wirken. Michael Keaton, eher auf Komödien und sensible Rollen abonniert, wirkt seltsam deplaziert als kämpfender Superheld. Ich mag Keaton sehr, aber der eher schmächtige Charakterdarsteller wirkt als schlagkräftiger Batman nicht gerade überzeugend. Kim Basingers Rolle bietet kaum Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Sie spielt solide. Grandios indes ist der Auftritt von Jack Nicholsen, der einmal mehr einem wahnsinnigen Bösewicht auf beeindruckende Weise Leben einhaucht. Einziger echter Kritikpunkt sind die Tricksequenzen, die für 1989 beinahe peinlich wirken. Zum Vergleich: 3 Jahre später entstand "Jurassic Park"... (205 Wörter)
Beste Comic verfilmung aller zeiten........ !!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Tim burtons Batman ist für mich die beste Comic verfilmung aller zeiten, denn bis dahin gab es ausser Superman sowieso überhaupt keine erwähnungswerten comicverfilmungen.Dieser film und dieser stil waren damals 1989 was ganz neues, eine augenweide, man konnte sich an dem joker nicht sattgucken und an batman, seinem fahrzeug seine waffen usw. natürlich auch nicht.Aber der hauptgrund warum batman für mich der bessere comicfilm ist als alle anderen, ist der das batman noch zu 100% ein mensch ohne superkräfte ist im gegensatz zu superman, x-men, spider man usw. Superman wirkt schon fast mehr wie ein science fiction film als comicfilm da er ja auch noch aus dem weltraum kommt und so, aber batman, das düstere gotham city und ihre syndikatsbosse, die korrupte polizei und natürlich der verrückt-geniale, anarchistischer joker der aus jeder pore seines körpers nach ätzender säure trieft ist einfach unübertroffen und man kann sogar in heutigen neuen comicfilmen wie spiderman oder so einige elemente aus tim burtons film sehen die immer noch benutzt werden was bedeutet das dieser geniale comicfilm seiner zeit echt vorraus war !!!!
Keine gute Batman Box ,leider !
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Diese Batman Box hier enthält nur die 4 Filme ohne Bonusmaterial ,aber dafür im Originalartwork ( Kinoplakate ) !

Wer dafür Geld ausgeben möchte kann dies tun ...ich rate aber dazu die Neue DVD Box mit den Batman Special Editions zu erwerben ,da dort alle Filme a) als Doppeldvds mit Zusatzdisc erhältlich sind & b) sämtliche Filme nochmal Bild / Tontechnisch überarbeitet wurden !

Diese Box ist nur noch was für Sammler die alles von Batman & Co haben müssen , alle anderen Filmfans & Sparfüchse greifen hier lieber zu wesentlich günstigern & besseren neuen Version ...
Top Film , keine Frage !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Batman der Film von 1989 ist ähnlich wie Batman's Rückkehr von Tim Burton genial directed worden . Jack Nicholson als der Joker spielt herrlich absurd und böse ! Michael Keaton als Batman ist ein Dunkler Ritter mit Format und Klasse...und Kim Basinger als Jornalistin Vicky Vale spielt unheimlich sexy wie eigentlich in all ihren Filmen der 80ziger & 90ziger Jahre.

Was allerdings auffällt , der Film hat schon eine gewisse Partina angesetzt und man kann ihn nur noch schlecht mit dem heutigen Standart an Actionfilmen vergleichen. Damals wurde halt noch echt geschauspielert und die Effekte waren noch echt handgemacht ...was den Film aber durchaus nur noch schöner macht !

Mein Fazit ,das es sich auch hier um die tolle Special Edition handelt , mit super Bonusdisc ...einfach nur kaufen ! Es lohnt sich !

P.S.: Für alle die nicht genug bekommen können und auch mal auf'm Flohmarkt gehen , es gab diverse Publikationen rund um diesen Film ,als da wären : Ein Roman & einen offizellen Bildband ( im Großformat ) von Goldmann , von Ehapa ein Filmsonderheft ( kein Comic ) & das offizelle Comicalbum von Hethke als Batman Sonderband 1 erschienen ! Das nur mal so am Rande ...
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Produkt-Bild: Ed Wood (Special Edition)

Ed Wood (Special Edition)
mit Johnny Depp, Martin Landau, Sarah Jessica Parker, Regie: Tim Burton

DVD von Touchstone
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Ed Wood (Special Edition)

Aus der Amazon.de-Redaktion


Edward D. Wood Jr. war Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent in einem (hin und wieder in Frauenkleidern), der eher schwache Talentausbrüche mit ungebrochenem Optimismus vereinte und so einige der bizarrsten und einprägsamsten B-Movies schuf, die Hollywood je hervorbrachte. Wood starb 1978 als Alkoholiker in Vergessenheit, seine Filme werden allerdings seit Jahren als Kultklassiker angesehen. Er selbst wird immer wieder zum schlechtesten Regisseur aller Zeiten gewählt.
Ein ziemlich seltsames Thema für einen Film, aber Regisseur Tim Burton macht sich die nie versiegende Hoffnung zu Nutzen, die Wood zu einer solchen Persönlichkeit machte. Wie Woods Filme, wurde auch hier in Schwarz-Weiß gedreht. Die stilisierte, clevere Produktion fängt die poetische Absurdität von Woods Filmen und seinem unkonventionellen Leben ein. Burtons Neufassung von Woods wunderbar schrecklichem Film Plan 9 From Outer Space sieht wesentlich besser aus als die ursprüngliche Low-Budget-Produktion. Burton geht hier ein äußerst seltsames Thema für ein biografisches Epos an. Allerdings wird Wood fast verfälschend naiv dargestellt, so dass die Geschichte funktioniert. Auf halber Strecke geht ein bisschen die Luft aus und die Absurdität verliert etwas ihre Wirkung.
Depp zeigt sich jedoch selbst in Angora und blonder Perücke als versierter Schauspieler. Woods unkonventionelle Standardbesetzung kommt originalgetreu wieder zum Einsatz. Mit dabei ist auch Oscar-Gewinner Martin Landau als Bela Lugosi. Landau als älterer Junkie, der seine letzten Leinwandauftritte in Woods Filmen absolvierte ist pathetisch, komisch und charismatisch. --Rochelle O' Gorman

Produktbeschreibung


Der exzentrische Filmemacher Edward D. Wood Jun. Johnny Depp - Chocolat, Gilbert Grape möchte als Hollywood-Regisseur Filmgeschichte schreiben. Es gibt da nur ein klitzekleines Problem Er ist hoffnungslos untalentiert! Doch seine Leidenschaft für den Film ist grenzenlos und somit sieht Ed Wood über dieses kleine Detail großzügig hinweg. In primitiven Pop-Kulissen und mit einer mehr als skurrilen Schauspieltruppe dreht er unbeirrt Horror- und Science-Fiction- Billigproduktionen, die zu der Zeit bei den Kritikern und dem Publikum auf wenig Verständnis stoßen. Mit Stummfilmstar und Dracula-Prototyp Bela Lugosi Oscar-Preisträger Martin Landau - The Majestic, Akte X - der Film möchte Ed Wood sein Meisterwerk drehen, doch schier unüberwindbare Hindernisse stellen sich ihm in den Weg...
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5 Kundenrezensionen:

Sehr schöner Film - aber als Biografie unvollständig
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Geschichte des "schlechtesten Regisseurs aller Zeiten" (wobei ich mir aus heutiger Sicht nicht sicher bin, dass Ed Wood dieser Titel überhaupt gebührt) bietet natürlich reichlich interessanten Stoff. Allerdings liegt genau darin ein Problem der Verfilmung: Burton greift sich einen sehr kurzen Ausschnitt aus Woods Leben heraus und erzeugt damit einen einigermaßen verfälschten Eindruck. Zwar waren die Dreharbeiten zu "Bride of the Monster" und "Plan 9 from Outer Space" der Höhepunkt der Karriere des Regisseurs, dennoch wäre es für eine Biografie (und als solcher soll der Film ja auch verstanden werden) angemessener, wenn das ganze Leben der Hauptfigur beleuchtet würde. Vor allem ist es ja so, dass Woods Leben kein Happy-End hatte, wie der Film suggeriert. Das erfährt man zwar im Abspann, leider wird gerade dadurch das Gefühl der Unvollständigkeit gefördert. Mag sein, dass der Regisseur das beabsichtigt hat, ich persönlich hätte jedoch gerne mehr über die Person Ed Wood erfahren.

Was Burton jedoch sehr gut gelungen ist, ist die Darstellung der Freundschaft zwischen Ed Wood und Bela Lugosi, der seinen Zenit damals längst überschritten hatte. Hier läuft Martin Landau zur Hochform auf - man freut sich über jeden seiner Auftritte als ab