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Produkt-Bild: Walk the line (Einzel-DVD)

Walk the line (Einzel-DVD)
mit Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon, Ginnifer Goodwin, Robert Patrick, Shelby Lynne, Regie: James Mangold

DVD von Century
Preis bei Amazon: EUR 9,97, Angebote ab EUR 6,70

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Walk the line (Einzel-DVD)
  • Dramen

Produktbeschreibung


Es war das Jahr 1955, als ein unscheinbarer Gitarrenspieler, der sich selbst J.R. Cash nannte, in das bald schon sehr berhmte Sun Studio in Memphis marschierte. Der Moment sollte die amerikanische Kultur nachhaltig beinflussen, denn mit seiner dunklen Stimme sang er intensive und aus dem Leben gegriffene Songs, wie man sie zuvor noch nicht gehrt hatte. Es began die Karriere des Johnny Cash, mit der er den Weg bereitete fr Rock, Country, Punk, Folk und Rap.

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Walk the Linezeichnet die ersten 30 Jahre im Leben von Johnny Cash nach, dem legendären „Man in Black“. In James Mangolds Biopic begeistern vor allen Dingen die beiden Hauptdarsteller, Reese Witherspoon und Joaquin Phoenix.
Das Biopic, also die filmische Entsprechung einer Biographie, ist möglicherweise das undankbarste aller Film-Genres.

Das liegt in erster Linie an der vorgegebenen Struktur, die sich notgedrungen am Leben der zu verhandelnden Person festmachen muss und an dem dramaturgischen Zwang, eine komplexe Biographie in die Form einer Initiationsgeschichte zu pressen. Grundsätzlich muss ein Biopic also immer vereinfachen. Im Fall von Walk the Linehaben die Filmemacher die zu beackernde Fläche zumindest ein wenig eingeschränkt, indem sie sich auf die ersten 30 Jahre eines wechselvollen Lebens beschränkt haben.
Dennoch erliegt der Film der Versuchung von Dramatisiserung im konventionellsten Sinn. Regisseur James Mangold zeigt sich letztendlich weniger interessiert an der Entstehung einer Ikone als an der Zuspitzung auf eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Aus dieser Entwicklung heraus wird sehr viel erklärt, für manchen Cash Fan womöglich zu viel. Resultat ist ein überraschend biederer Film, der dem Outlaw Image seines Betrachtungsgegenstandes kaum Rechnung trägt.


Das soll jedoch nicht bedeuten, dass Walk the Lineein schlechter Film wäre.Das Gegenteil ist der Fall. Es ist aber weniger ein Film über eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte als über die Kraft der Liebe, über die Unschuldigkeit des Business in den frühen Jahren des Rock´n Roll und, in seinen besten Momenten, über die Wirkungsweise von kreativen Entstehungsprozessen. Und es ist natürlich ein Schauspielerfilm voller mitreißender Momente. Sowohl Joaquin Phoenix als auch Reese Witherspoon überzeugen in den Szenen sowohl auf als auch abseits der Bühne.
Die Gesangseinlagen der beiden Schauspieler zählen zu den gelungensten Versuchen Hollywoods die Magie von Livekonzerten einzufangen. Aber auch die intimen Momente gelingen mit schlafwandlerischer Sicherheit. Joaquin Phoenix Kampf gegen die Dämonen einer Kindheit, die zerstörerische Leidenschaft einer Liebe und nicht zuletzt die kathartische Wirkung von Musik.
--Thomas Reuthebuch
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Bezauberndes Biopic eines Folkmusikers mit brillianten Stars
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Geprägt vom tragischen Tod seines Bruders und der Missachtung des Vaters verlebt Jonny Cash (Joaquin Poenix) eine schwere Kindheit.
Den nötigen Trost findet er in der Musik. Er beschließt Musiker zu werden. In den Studios von Sun Records in Memphis beginnt seine bespiellose Kariere. Trotzdem muss Jonny Cash viele Rückschläge einstecken. Ob er mit seiner ersten Frau Vivian unglücklich verheiratet war, kann ich nicht behaupten. Es ist für mich nicht nachvollziehbar. Immerhin hatten die beiden vier Kinder miteinander. Allerdings hat mich an dem Film gestört (ich überlege noch, dem Film nur vier Sterne zu geben), dass Vivian als verständnislose Person dargestellt wurde, die nicht mal Verständnis für die Post seiner Fans hatte. Meiner Meinung nach war sie mit ihm nicht so seelenverwandt wie June. Sie musste aber sehr viel durchgemacht haben. Man muss sich beide Seiten der Medaille vor Augen halten!
Drogen- und Alkoholsucht bringen Jonny Cash in den folgenden Jahren allerdings fast zu Fall. Wie an ein Strohhalm klammerte er sich immer wieder an seine große, man kann fast sagen problematische, dramatische Liebe zu June Carter (Reese Witherspoon), die zu seinem einzigen Halt wird. June war eine stabilisierende Kraft in Jonnys Leben. Beide erleben Höhen und Tiefen, die sie schließlich miteinander überwinden. Sie nehmen die zweite Chance wahr, die ihnen vom Schicksal angeboten wird und finden ein gemeinsames Glück. Und mir wurde klar, dieser Film war ihrer mitreissenden, wahren Liebe gewidmet.
FAZIT: Der charismatische Jonny Cash besaß eine starke Persönlichkeit und war zweifelsohne ein toller Musiker. Seine Musik ist ein Vermächtnis an die Welt. Es gibt keinen, den man mit ihm auf eine Stufe stellen kann. Trotzdem war ich mit der Wahl seiner Darstellung durch Joaquin Poenix sowie Reese Witherspoon als June und ihrer Gesangsleistung mehr als begeistert! Deshalb 5 Sterne!
Ein sehr bewegender Film mit einer guten Inszenierung.
Jonny Cash Fans empfehle ich diese Special Edition, die 2 DVD enthält.
Disc1: Kinotrailer mit 130 Minuten Länge, nicht verwendete Szenen und Audiokommentar.
Disc2: Erweiterte Musik-Senquenzen, Folsom: Cash und Comeback, Ring of Fire: The Passion of Jonny and June, Cash werden/Carter werden.
Zu Ehren des Man in Black: Making-Of of Walk the Line, Cash und seine Philosophie
Walk the line
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film ist wirklich gut gelungen, die Darsteller glänzen einfach brillant. Walk the Line erzählt von dem Leben und Leiden eines Stars
der seines gleichen sucht. Der Film und die Lebensgeschichte des J.R. mit seinen Höhen und Tiefen haben mich sehr bewegt...
ich kann jedem Fan diesen Film einfach nur weiter empfehlen.
toller Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Joaquin Phoenix hat mich als Johnny Cash sehr positiv überrascht. Hatte meine Zweifel als ich höre Phoenix singt auch selber, dachte mir er hätte sich da etwas zu viel zugemutet.

Erzählt wird die Geschichte des Musikers Johnny Cash. Wie er aus kleinen Verhältnissen sich zu einer Legende des Musikgeschäftes hochgearbeitet hat, ohne dies wirklich zu wollen. Sein Leben war voller Rebellion, Wiedersprüche und Selbstzerstörung, was in dem Film auch Eindrucksvoll gezeigt wird. Ein Film über einen Star, der seine Wurzeln nie vergessen hat. Im Mittelpunkt des Filmes steht seine Liebe zu June Carter und zur Musik.

Fazit: Ein toller Film nicht nur für Fans des "Man in Black" - definitiv sehenswert.
Tolle Schauspieler, Story verfälscht
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Eigentlich wollte ich dem Film 5 Sterne geben, so begeistert war und bin ich, insbesondere von den schauspielerischen Leistungen. Der Film ist auch seine fünf Sterne wert, darf sich aber nicht als Biografie anbieten!
Ermuntert durch den Film habe ich mich ein wenig intensiver mit dem Leben von Johnny Cash auseinandergesetzt und vor allem mit Cash}s erster Frau Vivian (Liberto). Und jetzt kommt Hollywood ins Spiel: Im Film wird einem eine wunderbare Liebesstory vorgesetzt, die es sicherlich auch war. Johnny, der Drogenabhängige, der in June die Liebe seines Lebens gefunden hat und June Carter, die sich aufopferungsvoll um Johnny gekümmert hat und eine durch und durch gute Frau war. Und dann noch Vivian, die betrogene Ehefrau, die für Johnny nicht mehr war als die Mutter seiner vier Töchter.
Obwohl ich June Carter nach wie vor sehr schätze (man lese nur die Anmerkungen von Rosanne Cash - Stieftochter von June Carter - in der letzten Veröffentlichung von June Carter Cash "Wildflower" - da kommen einem die Tränen), fällt nunmehr ein größerer Schatten auf diese barmherzige Person. Schon im Film wird nicht klar, was eigentlich aus Cash}s erster Frau geworden ist, nachdem Cash die Affäre mit June Carter hatte und sie mit den vier kleinen Kindern hat sitzen lassen. Vivian, die 2005, also zwei Jahre nach Johnny Cash, gestorben ist, hat kurz vor ihrem Tod ein sehr interessantes Buch herausgebracht, in dem sie u. a. erklärt, wie ihr June Carter hinter der Bühne auf die Ansage von Vivian, sie solle bitte ihre Familie in Ruhe lassen, geantwortet haben soll: "Vivian, he will be mine!" Warum wurde diese Szene im Film nicht gezeigt (wie so viele andere Szenen, die zum Teil als Bonusmaterial auf der DVD zu sehen sind, nicht im Film enthalten sind, die aber die Story viel glaubwürdiger gemacht hätten - Hollywood eben)? Die gezeigte Story ist keineswegs biografisch, sondern frei nach Hollywoodmanier aufgepeppt.
Jeder, der sich für das Leben und die Love Story von Johnny und June interessiert, sollte sich die wahren Fakten ansehen und sich nicht von diesem Hollywoodklatsch blenden lassen. Deshalb nur drei Sterne!
Joaquin ist kein guter Johnny
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich (überzeugter Cash-Fan) habe mir heute an Johnnys 5. Todestag wie üblich freigenommen, um einen Cash Day zu gestalten. Stundenlang nur Johnny Cash auf dem Ohr zu haben ist ein wahrer Hochgenuss, bei dem sich Friede ins Herz einschleicht. Für den heutigen Tag hatte ich mir auch die Erstsehung von "Walk the line" vorgenommen. Aber der Film war leider keine Bereicherung für meinen Cash-Tag. Ich behaupte: hätte Johnny in seinen jungen Jahren so geklungen wie Joaquin Phoenix ihn hier interpretiert... ohne das nötige Charisma, ohne eine Spur von Zauber im Gesang - Johnny Cash wäre nie zur Legende geworden.
Ich bin ja bereit, einen milieufremden Darsteller in der Rolle des Man in black zu akzeptieren, und ich weiß, dass es zur Zeit des Drehs keinen wirklich geeigneten Schauspieler für diese Rolle geben konnte, weil Johnny Cash so einzigartig original war wie kein Zweiter. Aber Joaquin Phoenix musste sich für diese Biographie Schuhe anziehen, die nicht nur zwei Nummern, sondern zehn Nummern zu groß für ihn sind. Wenn ich den ganzen Film über nicht den Eindruck habe, wirklich Johnny Cash vor Augen zu haben, macht Phoenix wohl irgendwas falsch, oder ist einfach eine Fehlbesetzung. Er musste ja sogar extra das Singen für diesen Film lernen - keine gute Voraussetzung. Besser wäre gewesen, man hätte die Stimme des echten Cash für die Musikszenen verwendet, damit auch der Laie nachvollziehen kann, warum Johnny für so viele Menschen eine Inspiration war. Denn sicher fragen sich viele junge Zuschauer (vor allem weil auch die Machart typisch für eine Filmbiographie ist und sich inhaltlich nicht sonderlich hervorhebt): "Und was war jetzt so toll an dem ?"
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Walk the line - Extended Version [Blu-ray]

Walk the line - Extended Version [Blu-ray]
mit Reese Witherspoon, Joaquin Phoenix, Ginnifer Goodwin, Robert Patrick, Larry Bagby, Regie: James Mangold

Blu-ray von Twentieth Century Fox Home Entert.
Preis bei Amazon: EUR 30,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Walk the line - Extended Version [Blu-ray]

Eine Kundenrezension:

Endlich auf Blu Ray
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Schon nach kürzester Zeit zum Klassiker avanciert, ist die Lebensgeschichte von Johnny Cash in hervorragender Bild- und Tonqualität erschienen. Schon die DVD war Top vom Bild her, die Blu Ray setzt noch einmal eins drauf. Minimales Flimmern bei Flächen ist das Einzige was den Filmgenuss trübt.

Ein Muss für jede Sammlung, spätestens wegen der üppigen Ausstattung der Special Edition auf 2 Discs.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Walk the line (Special Edition, Steelbook, 2 DVDs)

Walk the line (Special Edition, Steelbook, 2 DVDs)
mit Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon, Ginnifer Goodwin, Robert Patrick, Shelby Lynne, Regie: James Mangold

DVD von FOX
Preis bei Amazon: EUR 11,04, Angebote ab EUR 9,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Walk the line (Special Edition, Steelbook, 2 DVDs)
  • FSK 6

Produktbeschreibung


FSK 6

Amazon.de


Walk the Linezeichnet die ersten 30 Jahre im Leben von Johnny Cash nach, dem legendären „Man in Black“. In James Mangolds Biopic begeistern vor allen Dingen die beiden Hauptdarsteller, Reese Witherspoon und Joaquin Phoenix.
Das Biopic, also die filmische Entsprechung einer Biographie, ist möglicherweise das undankbarste aller Film-Genres.

Das liegt in erster Linie an der vorgegebenen Struktur, die sich notgedrungen am Leben der zu verhandelnden Person festmachen muss und an dem dramaturgischen Zwang, eine komplexe Biographie in die Form einer Initiationsgeschichte zu pressen. Grundsätzlich muss ein Biopic also immer vereinfachen. Im Fall von Walk the Linehaben die Filmemacher die zu beackernde Fläche zumindest ein wenig eingeschränkt, indem sie sich auf die ersten 30 Jahre eines wechselvollen Lebens beschränkt haben.
Dennoch erliegt der Film der Versuchung von Dramatisiserung im konventionellsten Sinn. Regisseur James Mangold zeigt sich letztendlich weniger interessiert an der Entstehung einer Ikone als an der Zuspitzung auf eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Aus dieser Entwicklung heraus wird sehr viel erklärt, für manchen Cash Fan womöglich zu viel. Resultat ist ein überraschend biederer Film, der dem Outlaw Image seines Betrachtungsgegenstandes kaum Rechnung trägt.


Das soll jedoch nicht bedeuten, dass Walk the Lineein schlechter Film wäre.Das Gegenteil ist der Fall. Es ist aber weniger ein Film über eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der Musikgeschichte als über die Kraft der Liebe, über die Unschuldigkeit des Business in den frühen Jahren des Rock´n Roll und, in seinen besten Momenten, über die Wirkungsweise von kreativen Entstehungsprozessen. Und es ist natürlich ein Schauspielerfilm voller mitreißender Momente. Sowohl Joaquin Phoenix als auch Reese Witherspoon überzeugen in den Szenen sowohl auf als auch abseits der Bühne.
Die Gesangseinlagen der beiden Schauspieler zählen zu den gelungensten Versuchen Hollywoods die Magie von Livekonzerten einzufangen. Aber auch die intimen Momente gelingen mit schlafwandlerischer Sicherheit. Joaquin Phoenix Kampf gegen die Dämonen einer Kindheit, die zerstörerische Leidenschaft einer Liebe und nicht zuletzt die kathartische Wirkung von Musik.
--Thomas Reuthebuch
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Bezauberndes Biopic eines Folkmusikers mit brillianten Stars
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Geprägt vom tragischen Tod seines Bruders und der Missachtung des Vaters verlebt Jonny Cash (Joaquin Poenix) eine schwere Kindheit.
Den nötigen Trost findet er in der Musik. Er beschließt Musiker zu werden. In den Studios von Sun Records in Memphis beginnt seine bespiellose Kariere. Trotzdem muss Jonny Cash viele Rückschläge einstecken. Ob er mit seiner ersten Frau Vivian unglücklich verheiratet war, kann ich nicht behaupten. Es ist für mich nicht nachvollziehbar. Immerhin hatten die beiden vier Kinder miteinander. Allerdings hat mich an dem Film gestört (ich überlege noch, dem Film nur vier Sterne zu geben), dass Vivian als verständnislose Person dargestellt wurde, die nicht mal Verständnis für die Post seiner Fans hatte. Meiner Meinung nach war sie mit ihm nicht so seelenverwandt wie June. Sie musste aber sehr viel durchgemacht haben. Man muss sich beide Seiten der Medaille vor Augen halten!
Drogen- und Alkoholsucht bringen Jonny Cash in den folgenden Jahren allerdings fast zu Fall. Wie an ein Strohhalm klammerte er sich immer wieder an seine große, man kann fast sagen problematische, dramatische Liebe zu June Carter (Reese Witherspoon), die zu seinem einzigen Halt wird. June war eine stabilisierende Kraft in Jonnys Leben. Beide erleben Höhen und Tiefen, die sie schließlich miteinander überwinden. Sie nehmen die zweite Chance wahr, die ihnen vom Schicksal angeboten wird und finden ein gemeinsames Glück. Und mir wurde klar, dieser Film war ihrer mitreissenden, wahren Liebe gewidmet.
FAZIT: Der charismatische Jonny Cash besaß eine starke Persönlichkeit und war zweifelsohne ein toller Musiker. Seine Musik ist ein Vermächtnis an die Welt. Es gibt keinen, den man mit ihm auf eine Stufe stellen kann. Trotzdem war ich mit der Wahl seiner Darstellung durch Joaquin Poenix sowie Reese Witherspoon als June und ihrer Gesangsleistung mehr als begeistert! Deshalb 5 Sterne!
Ein sehr bewegender Film mit einer guten Inszenierung.
Jonny Cash Fans empfehle ich diese Special Edition, die 2 DVD enthält.
Disc1: Kinotrailer mit 130 Minuten Länge, nicht verwendete Szenen und Audiokommentar.
Disc2: Erweiterte Musik-Senquenzen, Folsom: Cash und Comeback, Ring of Fire: The Passion of Jonny and June, Cash werden/Carter werden.
Zu Ehren des Man in Black: Making-Of of Walk the Line, Cash und seine Philosophie
Walk the line
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Film ist wirklich gut gelungen, die Darsteller glänzen einfach brillant. Walk the Line erzählt von dem Leben und Leiden eines Stars
der seines gleichen sucht. Der Film und die Lebensgeschichte des J.R. mit seinen Höhen und Tiefen haben mich sehr bewegt...
ich kann jedem Fan diesen Film einfach nur weiter empfehlen.
toller Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Joaquin Phoenix hat mich als Johnny Cash sehr positiv überrascht. Hatte meine Zweifel als ich höre Phoenix singt auch selber, dachte mir er hätte sich da etwas zu viel zugemutet.

Erzählt wird die Geschichte des Musikers Johnny Cash. Wie er aus kleinen Verhältnissen sich zu einer Legende des Musikgeschäftes hochgearbeitet hat, ohne dies wirklich zu wollen. Sein Leben war voller Rebellion, Wiedersprüche und Selbstzerstörung, was in dem Film auch Eindrucksvoll gezeigt wird. Ein Film über einen Star, der seine Wurzeln nie vergessen hat. Im Mittelpunkt des Filmes steht seine Liebe zu June Carter und zur Musik.

Fazit: Ein toller Film nicht nur für Fans des "Man in Black" - definitiv sehenswert.
Tolle Schauspieler, Story verfälscht
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Eigentlich wollte ich dem Film 5 Sterne geben, so begeistert war und bin ich, insbesondere von den schauspielerischen Leistungen. Der Film ist auch seine fünf Sterne wert, darf sich aber nicht als Biografie anbieten!
Ermuntert durch den Film habe ich mich ein wenig intensiver mit dem Leben von Johnny Cash auseinandergesetzt und vor allem mit Cash}s erster Frau Vivian (Liberto). Und jetzt kommt Hollywood ins Spiel: Im Film wird einem eine wunderbare Liebesstory vorgesetzt, die es sicherlich auch war. Johnny, der Drogenabhängige, der in June die Liebe seines Lebens gefunden hat und June Carter, die sich aufopferungsvoll um Johnny gekümmert hat und eine durch und durch gute Frau war. Und dann noch Vivian, die betrogene Ehefrau, die für Johnny nicht mehr war als die Mutter seiner vier Töchter.
Obwohl ich June Carter nach wie vor sehr schätze (man lese nur die Anmerkungen von Rosanne Cash - Stieftochter von June Carter - in der letzten Veröffentlichung von June Carter Cash "Wildflower" - da kommen einem die Tränen), fällt nunmehr ein größerer Schatten auf diese barmherzige Person. Schon im Film wird nicht klar, was eigentlich aus Cash}s erster Frau geworden ist, nachdem Cash die Affäre mit June Carter hatte und sie mit den vier kleinen Kindern hat sitzen lassen. Vivian, die 2005, also zwei Jahre nach Johnny Cash, gestorben ist, hat kurz vor ihrem Tod ein sehr interessantes Buch herausgebracht, in dem sie u. a. erklärt, wie ihr June Carter hinter der Bühne auf die Ansage von Vivian, sie solle bitte ihre Familie in Ruhe lassen, geantwortet haben soll: "Vivian, he will be mine!" Warum wurde diese Szene im Film nicht gezeigt (wie so viele andere Szenen, die zum Teil als Bonusmaterial auf der DVD zu sehen sind, nicht im Film enthalten sind, die aber die Story viel glaubwürdiger gemacht hätten - Hollywood eben)? Die gezeigte Story ist keineswegs biografisch, sondern frei nach Hollywoodmanier aufgepeppt.
Jeder, der sich für das Leben und die Love Story von Johnny und June interessiert, sollte sich die wahren Fakten ansehen und sich nicht von diesem Hollywoodklatsch blenden lassen. Deshalb nur drei Sterne!
Joaquin ist kein guter Johnny
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich (überzeugter Cash-Fan) habe mir heute an Johnnys 5. Todestag wie üblich freigenommen, um einen Cash Day zu gestalten. Stundenlang nur Johnny Cash auf dem Ohr zu haben ist ein wahrer Hochgenuss, bei dem sich Friede ins Herz einschleicht. Für den heutigen Tag hatte ich mir auch die Erstsehung von "Walk the line" vorgenommen. Aber der Film war leider keine Bereicherung für meinen Cash-Tag. Ich behaupte: hätte Johnny in seinen jungen Jahren so geklungen wie Joaquin Phoenix ihn hier interpretiert... ohne das nötige Charisma, ohne eine Spur von Zauber im Gesang - Johnny Cash wäre nie zur Legende geworden.
Ich bin ja bereit, einen milieufremden Darsteller in der Rolle des Man in black zu akzeptieren, und ich weiß, dass es zur Zeit des Drehs keinen wirklich geeigneten Schauspieler für diese Rolle geben konnte, weil Johnny Cash so einzigartig original war wie kein Zweiter. Aber Joaquin Phoenix musste sich für diese Biographie Schuhe anziehen, die nicht nur zwei Nummern, sondern zehn Nummern zu groß für ihn sind. Wenn ich den ganzen Film über nicht den Eindruck habe, wirklich Johnny Cash vor Augen zu haben, macht Phoenix wohl irgendwas falsch, oder ist einfach eine Fehlbesetzung. Er musste ja sogar extra das Singen für diesen Film lernen - keine gute Voraussetzung. Besser wäre gewesen, man hätte die Stimme des echten Cash für die Musikszenen verwendet, damit auch der Laie nachvollziehen kann, warum Johnny für so viele Menschen eine Inspiration war. Denn sicher fragen sich viele junge Zuschauer (vor allem weil auch die Machart typisch für eine Filmbiographie ist und sich inhaltlich nicht sonderlich hervorhebt): "Und was war jetzt so toll an dem ?"
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Shelby Lynne - Suit Yourself Live

Shelby Lynne - Suit Yourself Live
mit Shelby Lynne

DVD von Rough Trade Distribution GmbH
Preis bei Amazon: EUR 16,99, Angebote ab EUR 13,98

Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Shelby Lynne - Suit Yourself Live