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Produkt-Bild: Tanz der Vampire

Tanz der Vampire
mit Jack MacGowran, Sharon Tate, Regie: Roman Polanski

DVD von Warner Home
Preis bei Amazon: EUR 6,95, Angebote ab EUR 5,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2005
Zoom ± Produkt-Bild: Tanz der Vampire
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Warner Home Tanz der Vampire, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 28.10.04

Aus der Amazon.de-Redaktion


In diesem Monsterspektakel aus dem Jahre 1966, einer von Polanskis unverhohlenen Komödien, spielen Jack McGowran und Polanski ein tolpatschiges, aber dennoch heldenhaftes Vampirjägerduo. Die beiden kämpfen sich durch jegliche Art von Schlamassel, als sie gerufen werden, um die schöne und vollbusige Tochter (Sharon Tate) eines Gastwirtes vor einem Blutsauger zu retten, der doch sehr an Dracula erinnert. Einer der kniffeligsten Momente entsteht, als ein Raum voller tanzender Vampire durch einen Blick in den Spiegel bemerkt, dass die beiden menschlichen Eindringlinge die einzigen sind, die sich darin widerspiegeln.
Der Film, der sowohl gruselig als auch lustig ist, beeindruckt durch seine unvergessliche Ausstattung, tolle Musik, eines der wenigen aufgezeichneten Beispiele für die außergewöhnliche Schönheit von Sharon Tate und durch herausragende Darsteller. Polanski zeigt sich hier zwar nicht sonderlich entspannt, beweist jedoch eindeutig, dass er als Regisseur durchaus glänzen kann. --Tom Keogh
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5 Kundenrezensionen:

Der Kultklassiker schlechthin!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Tja, was soll ich zu diesem Film hier noch groß schreiben? Meine Vorredner haben die Fakten wohl auf den Punkt gebracht :-) Roman Polanski}s erster Kinofilm ist ein absoluter Geniestreich - hier stimmt alles, von der Story, über die Besetzung, Kulissen bis hin zum Soundtrack!

Mittlerweile gibt es die DVD hier für ca. 7 Euro. Da MUSS man einfach zugreifen, sofern man diesen Kultstreifen nicht schon längst besitzt.

Ansonsten wäre es schön, wenn man diesen Film eines Tages vielleicht noch mal in einer vernünftig restaurierten Fassung (und ggf. mit dem alternativen US-Vorspann als Bonus) auf DVD oder gar Blu-ray wiederveröffentlichen würde. Denn leider ist die hier dargebotene Qualität nicht gerade das gelbe vom Ei. Das Bild weist viele Verschmutzungen und Defekte auf, der Ton klingt eher scheppernd und blechern. Zudem zischeln die "S"-Laute. Natürlich ist dieses Meisterwerk mittlerweile über 40 Jahre alt, aber man hat ja bei anderen Filmen gesehen, was man mit einer anständigen Restauration so alles rausholen kann. Dafür ist man als Kunde und Fan auch sicherlich gerne bereit, ein paar Euro mehr zu investieren :-)
1.Ferdy the best Dracula! 2. buckliger Diener Kokoul war Preisboxer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was soll ich noch dazu sagen: es wurde von meinen Vorgängern alles erwähnt, was erwähnenswert ist: Ein kleine feine Perle in diesem Vampirgenre.
Ich habe mir den Film in all den Jahren sicher dreißig mal angeschaut, grob geschätzt(im TV, auf Video und erst kürzlich auf DVD), schön verteilt auf über 28 Jahre!

Ich will hier noch zusätzlich ein Nachruf an den verstorbenen "Graf von Krolock" -Darsteller Ferdy Mayne aussprechen...er wird zu selten ausführlich bei diesen Rezensionen erwähnt:

Die meisten eingefleischten Vampirfilm-Fans werden sicher Christopher Lee oder Bela Lugosi als ihren Favoriten ansehen; klar, die beiden waren prägend in der Darstellung des finsteren Obervampirs!

Ferdy Mayne kann es locker mit Lugosi und Lee aufnehmen!
Seine Rolle in "Tanz der Vampire" ist ein hervorragender Gegenpart zu den anderen Darstellern; weder tolpatschig noch skuril, weder hypernervös noch kauzig, weder witzig noch lustig...ganz im Gegenteil!!
Ich ertappe mich immer häufiger, den Grafen Krolock als den "einzig wahren glaubwürdigen" Film-Vampir auszuzeichnen!! Ein Vampir im klassischen Sinne:

* Ein charismatischer düsterer Edelmann - ziemlich markantes archarisches Profil - gezeichnet von den jahrhundertalten (untoten) Lebenserfahrungen

* morbide, aristokratisch, trotz des Alters gutaussehend

* wortgewand, hochintelligent, wachsam und argwöhnisch

* wohlproportionierte Arroganz und Überheblichkeit

* seine Bewegungen bedächlich und sich seiner Überlegenheit bewußt

* herrlich passende edle Gewänder, welch ein Anblick in seinem bodenlangen schwarzrotem Cape,sein brokatlastiges Abendgewand bei der Begrüßungsszene mit dem Professor und Alfred

Fazit: Ferdy`s Darstellung des alten aristokratischen Vampirgrafen ist überzeugend und perfekt!! Wenigstens hat er sinnvollen Text und einige aussagekräftige Szenen und er verkommt nicht als ein stativhaftes fauchendes Monster mit unglaubwürdiger Mimik!

Und ich möchte noch erwähnen, daß die heutigen Vampirdarsteller für meinen Geschmack einfach nur oberflächlich wirken:
In ihrer Präsenz perfekt zugeschnitten auf die heutige MTV-Generation:
zu jung, zu modern, wo ist die Düsternis geblieben?
So manch ein Produzent will auf der derzeitigen Vampirwelle mitreiten, der Markt wird überschwemmt mit hypermodernen, hektisch geschnittenen Vampir-Serien, ultracoolen, bewaffneten Supervampiren...

Die heutige Technik bietet zwar ungeahnte Möglichkeiten, dieses Vampir-Genre "aufzufrischen", mehr Gewaltdarstellungen,mehr Blut, mehr Sex, mehr Effekthascherei...aber muss das sein??

Diese Kultrarität wird auch weiterhin Fans begeistern!

So, als kleine Randbemerkung:
Der verunstaltete Diener Kokoul schaut so skurill und häßlich aus, da musste ich im Netz nach "normalen Fotos" von Terry Downs suchen:
Siehe da, er war in den 50/60ern erfolgreicher engl. Preisboxer.
Meisterwerk von Polanski!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Tanz der Vampire war zu meiner Zeit wo ich klein war ein richtiger Klassiker und ist es wahrscheinlich auch heute noch. Ich weiß noch damals wie ich fasziniert vom Fernsehr sah und mir zum ersten mal diesen Film angesehen habe und mir vor furcht beinahe in die Hosen gemacht habe, obwohl es eine Horrorparodie ist. Doch die Atmosphäre im Film ist so unbegreiflich gruselig gemacht wurden, sowie die Vampire und ihre Kostüme. Wer gerne lacht und den Film endlich ungeschnitten haben will, sollte sich diese Warner DVD zulegen die sogar einige Extras zum Film bietet.
Ein Juwel der Filmgeschichte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Roman Polanski überzeugt in diesem Streifen sowohl als Regisseur als auch als Schauspieler vollends. 'Tanz der Vampire' ist nicht nur eine schräge und humorvolle Bearbeitung des immer wieder verfilmten Dracula-Themas, er hebt sich auch erfrischend von allen anderen Streifen dieses Genres ab. Bescheidenheit, große Kunstfertigkeit und Liebe zum Detail ermöglichen, was auch mit vielen Hollywood-Millionen nicht zu kaufen ist: Qualität und Esprit.
Außerordentlich sehenswert!
Eindeutig Kult!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Tanz der Vampire ist einer der besten und lustigsten Vampirfilme, den ich je gesehen habe. Die Kostüme sind herrlich, die Schauspieler fantastisch und der Schluss einmalig! Hier gibt es einfach alles: einen trotteligen Vampirjäger mit einem Assistenten von "gestern", einen dauergeilen Wirt, der ständig hinter anderen Frauen her ist, weil er mit einer nicht so attraktiven Frau gestraft wurde. Seine Tochter ist natürlich das ganze Gegenteil von der Mutter: sie ist wunderschön. Nicht nur der Assistent verliebt sich in sie, auch Dracula hat ein Auge auf sie geworfen. Und den Rest müsst ihr euch schon selbst anschauen. Es lohnt sich. Man kommt teilweise aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Tanz der Vampire ist in meinen Augen Kult und wie man sieht, verkauft er sich nach all den Jahren immer noch sehr gut!
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Produkt-Bild: Oliver Twist

Oliver Twist
mit Barney Clark, Sir Ben Kingsley, Jamie Foreman, Regie: Roman Polanski

DVD von Universum
Preis bei Amazon: EUR 6,97, Angebote ab EUR 4,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Sept. 2006
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  • FSK 12

Produktbeschreibung


Oliver Twist
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5 Kundenrezensionen:

Oliver Twist spannend
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich finde den Film gut, weil es sich um einen Jungen handelt, der arm ist und auf seiner Reise viel über Hunger, Tod, und ständiges Leiden erfährt. Man sieht dort aber auch, wie man früher gelebt hat.
Guter Film!

Felix Weber 13 Jahre alt 7. Klasse
Bildgewaltige, aber wenig berührende Zeitreise in das London Mitte des 19. Jahrhunderts...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Naja...

Was mir der Film auf jeden Fall gebracht hat: Eine ziemlich anschauliche Zeitreise in den Überlebenskampf im London Mitte des 19. Jahrhunderts, also mit engen, verdreckten Gassen, Hunger, erbärmlichen Behausungen, allerlei Gesindel, bürgerlicher Selbstherrlichkeit samt Galgen-Justiz...

Dies führte mir zum einen vor Augen, wie gut wir es doch heute, 150 Jahre später, trotz voranschreitender Globalisierung, in Europa weitgehend - noch... - haben...

Zeitlos vermutlich die Parallele, daß es im Leben wohlmeinender Menschen (Mr. Brownlow) bedarf, soll dieses gelingen ?

Das war es dann leider - trotz vieler Vorschußlorbeeren - auch schon mit dieser DVD: Mehrmals mußte ich mich anhalten, bis zum Ende dranzubleiben, zu sehr zog sich der Bilderreigen ohne Ereignisse oder Emotionen dahin. Für mich eigentlich die einzig spannende Frage: Was wird Mr. Brownlow (als der "Wohlmeinende" und damit das Gute Verkörpernde) evtl. ausrichten können ?

Da hätte ich von Polanksi ("Der Pianist" !!!) doch einiges mehr erwartet. Ich weiß nicht, ob hier allein der Hinweis, daß es sich um die Verfilmung eines Jugendbuches handelt, entschuldigt ?
DVD
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
A Film similar to the book. It's a very good adaptation. For young children is the Disney Version better, because the end is not so brutal. But this film gives us an insight into the common life of this period of the English folk. Very good film - Buy it.
...und jetzt stimmt es!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Erste was ich dachte, als ich von der neusten Twist-Adaption hörte, war: Es gibt doch schon so viele.Muss das sein ?
Aber dann fiel mir ein, dass ich mit keiner Verfilmung ganz glücklich war. An allen gesehenen hatte ich etwas zu bemängeln: sie waren mir nicht atmosphärisch dicht genug, nicht so kunstvoll in Bild und Ton wie es möglich wäre.
Polanski scheint das auch aufgefallen zu sein, darum musste er seine eigene Kinoversion machen. Und jetzt stimmt es! Hier wird die richtige finstere Atmosphäre erzeugt, die mir immer vorschwebte. Die Widerwärtigkeit der Erwachsenen kommt deutlich genug rüber und die visuell berauschende Optik hat endlich cineastisches Niveau. Von der Kameraeinstellung des baumelnden Bill am Ende hätte ich am liebsten ein schön gerahmtes, großes Wohnzimmergemälde!
Langeweile in opulenter Ausstattung
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Oliver Twist ist ein Klassiker, und ein hochemotionaler dazu. Sicher birgt der Stoff einige "politisch" schwierige Elemente, etwa die Darstellung des Fagin.
Ausstattung, Kostüme, Kulisse, Bildqualität: All das hat jedes Lob verdient. Aber davon kann ein Film nicht leben. Leider ist die Besetzung des Oliver, der als Hauptfigur den Film massgeblich tragen sollte, ein ziemlicher Fehlgriff. Ein hübscher Junge, ja. Aber mit der ungefähren schauspielerischen Bandbreite eines Toastbrots. Da gibt es sehr viel begabtere Jungdarsteller. Alles, was andere Akteure an Schwung einbringen könnten, bremst der völlig passiv agierende Oliver wieder aus. Fazit: Einmal sehen reicht.
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Produkt-Bild: Der Pianist (Einzel-DVD)

Der Pianist (Einzel-DVD)
mit Adrien Brody, Thomas Kretschmann, Frank Finlay, Regie: Roman Polanski

DVD von Ufa/DVD
Preis bei Amazon: EUR 10,45, Angebote ab EUR 7,49

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2004
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Basierend auf der Bestseller-Autobiografie Das wunderbare Überleben von Wladyslaw Szpilman erzählt Ausnahmeregisseur Roman Polanski eine wahre Geschichte aus dem Polen der Nazi-Barbarei und kehrt 40 Jahre nach seinem oscarnominierten Regiedebüt in seine Heimat zurück.
Im Mittelpunkt der Handlung steht der gefeierte jüdische Konzertpianist und Komponist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody). Mit dem Einmarsch der Nazis in Polen, beginnt auch für Szpilman eine Zeit des Leidens. Nur mit viel Glück entkommt er der Deportation aus dem Warschauer Ghetto und findet in den Ruinen der Stadt Zuflucht. Im täglichen Kampf ums nackte Überleben in der gespenstisch entvölkerten Metropole, hilft ihm ausgerechnet ein deutscher Offizier (Thomas Kretschmann).
Polanski weiß aus eigener Anschauung, wovon er spricht. Er flüchtete als Kind selbst aus dem Krakauer Ghetto, seine Mutter wurde in Ausschwitz ermordet. Obwohl man nie das Gefühl hat, dass es Polanski vordergründig um die Aufarbeitung seiner persönlichen Vergangenheit geht, ist diese Verbindung immer spürbar. Trotz des auf Distanz bedachten unterkühlten Stils bricht die eigene Empfindung in Form unbändiger Wut durch und ist für verstörende, ungemein intensive Szenen verantwortlich.
So muss Szpilman beispielsweise hilflos miterleben, wie ein kleines Kind, dass er durch ein Mauerloch zu sich ziehen will, von der anderen Seite von dessen Verfolgern erschlagen wird. An anderer Stelle wird ein SS-Mann gezeigt, der eine Gruppe frierender Häftlinge nur so zum Spaß drangsaliert. Es ist die Willkür mit der über Leben und Tod entschieden wird, sowohl beim grölenden SS-Schergen als auch beim helfenden deutschen Offizier.
Polanski hat gesagt, dass er immer wusste, er würde irgendwann einen Film über den Holocaust drehen. Dass es ihm erst so spät, als knapp 70-Jährigem, gelungen ist, hat beinahe etwas Rührendes. Gleichzeitig steht vielleicht Polanski selbst für den Hoffnungsschimmer, den er in der Geschichte des Pianisten Szpilman entdeckt hat. Er selbst hat schließlich sein Leben gelebt, auch wenn es lange gedauert hat, bis er zurückblicken konnte. --Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibung


Pianist, Der - Single Disc
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5 Kundenrezensionen:

Super Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein absolutes Meisterwerk.Zwar sehr schrecklich unsere Vergangenheit so vor Augen gehalten zu bekommen.Aber der Film absolut spitze
Kein bischen Hollywood
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Obwohl auch Schindlers Liste die Verfolgung der Juden bewegend darstellt ist "Der Pianist" der Film der einen tieferen Eindruck hinterläßt. Die Regie von Roman Polanski kommt dem Thema einfach näher. In jeder Beziehung ein Meisterwerk. Sollte Pflichtfilm in allen Schulen sein.
Realitätsnahes Meisterstück von Altmeister Polanski
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Im Film "Der Pianist" wird biographisch das Leben des jüdischen Pianisten Wladyslaw Szpilman verarbeitet wird, der im Horror des Warschauer Ghettos lebte. Trotz mehrerer absolut überragender Filme zählt dieses sensibel erzählte Stück Geschichte als sein bestes, weil auch persönlichstes Werk.
Szpilman-Darsteller Adrien Brody weiß in seiner Rolle absolut zu fesseln, wofür er auch zu Recht mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Auch Schauspieler wie Thomas Kretschmann, der hier als deutscher Offizier zu sehen ist, spielen mit einer vorher nie gesehenen Intensität.
Ich musste nach dem Film mehrmals schlucken, denn hier wird einem das dunkelste Stück deutscher Geschichte so plastisch und realistisch vorgeführt, wie es noch nie zu vor geschehen ist. Ich sehe diesen Film von der Qualität her selbst über solchen Werken wie "Schindlers Liste" und halte ihn für ein Meisterwerk was jeder einmal gesehen haben muss.
Erstklassige Verfilmung von Szpilmans Biografie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit dem Einmarsch der Nazis in Warschau beginnt auch für den polnisch-jüdischen Pianisten Wladyslaw Szpilman die Zeit des Grauens! Immer neue Verordnungen lassen nach und nach die jüdische Bevölkerung aus dem öffentlichen Leben verschwinden, bis schliesslich das Warschauer Ghetto eingerichtet wird! Dort wird der Terror gegen die Juden durch die SS in diesem Film besonders deutlich dargestellt! Kurz vor dem geplanten Abtransport in das Vernichtungslager Treblinka, wird Szpilman von einem jüdischen Polizisten gerettet, der ihn unbemerkt von der SS aus der Menschenmenge rausziehen kann! Seine Eltern und Geschwister werden in Treblinka ermordet! Szpilman gelingt schliesslich mit Hilfe von Freunden und dem Polnischen Widerstand die Flucht aus dem Ghetto und er wird in leer stehenden Wohnungen versteckt! Dort erlebt er unter anderem den Aufstand im Ghetto sowie dessen Brutale Niederschlagung! Als die Nazis schliesslich beginnen, Warschau dem Erdboden gleich zu machen, muss auch Szpilman fliehen! Durch die Ruinen nach Essen suchend, fällt er eines Tages dem Hauptmann Wilm Hosenfeld in die Hände!
Nachdem dieser erfahren hat, das Szpilman Pianist war, fordert er ihn auf, ihm etwas vor zu spielen und schliesslich versorgt er Szpilman in den letzten Kriegstagen in einem Versteck mit Essen und rettet ihm so das Leben!

Eine wirklich sehenswerte Verfilmung der Biographie von Wladyslaw Szpilman, welcher seine Erlebnisse niedergeschrieben hat und welcher auch den deutschen Hauptmann, der ihm das Leben gerettet hat, nicht vergessen hat! Thomas Kretschmann als Hauptmann Wilm Hosenfeld kommt hierbei eine eher kurze Rolle zu, aber trotzdem zeigt die Verfilmung von Szpilmans Biografie, das es selbst in der SS Menschen mit gewissen und Menschen mit Herz gab, leider jedoch viel zu selten!
Brennt sich für immer ins Gedächtnis
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Einer der bewegensten und erschütternsten Filme, den ich seid langem gesehen habe. "Der Pianist" ist die Geschichte eines talentierten, verträumten Musikers, der nur knapp dem Abtransport ins Konstrationslager entkommt, seinem Leben im Warschauer Ghetto und dem anschließenden Überlebenskampf in der Trümmerstadt.
Wer "Schindlers Liste" mochte, wird auch von diesem Film begeistert sein, auch wenn man sie meiner Meinung nach nicht unbedingt vergleichen sollte. Ein erschreckendes, mahnendes, unendlich trauriges Werk, welches jeder einmnal gesehen habe sollte, um nicht zu vergessen.
5 Sterne.
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Produkt-Bild: Rosemary's Baby

Rosemary's Baby
mit Mia Farrow, John Cassavetes, Ruth Gordon, Regie: Roman Polanski

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 7,79

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: November 2004
Zoom ± Produkt-Bild: Rosemary's Baby
  • FSK 16

Aus der Amazon.de-Redaktion


Selten wurden psychologischer Terrorismus und übernatürlicher Horror so wirkungsvoll dramatisiert wie in Rosemary's Baby, dem -- von Roman Polanski auf der Grundlage des Romans von Ira Levin geschaffenen -- Thrillerklassiker aus dem Jahre 1968.
Rosemary (Mia Farrow) ist eine junge, arglose New Yorker Hausfrau, deren Mann (John Cassavetes) -- ein Schauspieler -- buchstäblich einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat. In den Bann gezogen von einer Gesellschaft von Teufelsanbetern, die sich in ihrem Wohnblock einquartiert haben, sorgt der junge Ehemann dafür, dass seine Frau im Gegenzug für ein Engagement am Broadway vom Satan persönlich geschwängert wird. Für Rosemary verläuft die Schwangerschaft ganz normal und glücklich -- bis sie zunehmend misstrauisch gegenüber dem bösen Einfluss ihrer Nachbarn wird.
Polanski schafft zuerst diese scheinbar harmlose Grundlage und fügt dann nach und nach teuflische kleine Details mit einer derart beunruhigenden Subtilität ein, dass der Film zu einem greifbaren Maß an Schrecken und Paranoia eskaliert. Rosemary's Baby ist einer der wenigen modernen Horrorfilme, von denen man behaupten kann, sie seien wahrhaft Grauen erregend. Ein unvergessliches Filmerlebnis, das Ihnen die Haare zu Berge stehen lassen wird. --Jeff Shannon

Produktbeschreibung


Paramount Rosemary's Baby, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 02.11.01
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5 Kundenrezensionen:

Polanskis Meisterwerk und Meilenstein des modernen Horrors
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wird die hübsche junge Rosemary vom Teufel persönlich geschwängert, befindet sie sich in den Fängen eines bizarren Kults, der ihr ungeborenes Baby für seine Rituale benötigt, oder bildet sich die streng katholisch erzogene Rosemary vielleicht alles nur ein?
Viele Fragen in einem vielschichtigen Meisterwerk der Filmgeschichte. Für mich einer der besten fünf Horrorfilme aller Zeiten (zu denen ich auch Polanskis "Mieter" zähle), sowie einer der wichtigsten amerikanischen Filme der 60er, der weltweit ein Riesenerfolg wurde und noch heute Regisseure beeinflusst: ROSEMARY'S BABY von Roman Polanski aus dem Jahr 1968. Produziert von William Castle, der beinahe selbst die Regie übernommen hätte, hält Polanski stets die Balance zwischen Horror und psychologischem Thriller, kommerziellem Mainstream und eigenwilligem Arthaus sowie dem alten und dem "neuen" Hollywood der kommenden 70er. Ebenso wie es Hitchcock in "Psycho" meisterhaft verstand, Gothic Horror mit modernem Alltag zu kombinieren, fügt Polanski alles Unheimliche und Mysteriöse in eine banale Alltagswelt. So treffen Urgesteine des Hollywood-Kinos wie Ralph Bellamy und Maurice Evans auf die ultramoderne Mia Farrow mit Vidal Sassoon-Haarschnitt. Das unheimliche Wohnhaus, das Rosemary bewohnt, steht im sonnigen New York. Polanski bleibt dabei der Romanvorlage von Ira Levin bis ins Detail treu - das geht soweit, dass Kleidermuster und Einrichtungen aus dem Buch übernommen werden. Seine größte Stärke aber liegt in der Vieldeutigkeit. Tatsächlich gibt es keinen Beleg im Film für das Vorhandensein irgend etwas Übernatürlichen. Alles, was Rosemary erlebt, könnte sich aufgrund einer wachsenden Schwangerschafts-Paranoia auch in ihrem Kopf abspielen, wo sie nebensächlichste Details wie das Mousse au Chocolat von Nachbarin Ruth Gordon als Giftmischung fehlinterpretiert. Begleitet von den beunruhigenden Klängen Krzysztof Komedas verbreitet ROSEMARYS BABY eine derart nervenzerrende, bedrohliche Sogwirkung, dass der geneigte Zuschauer (der mehr Wert auf Atmosphäre als herumfliegende Körperteile legen sollte) atemlos mit der armen Rosemary mitfiebert, die von Mia Farrow unglaublich authentisch und zerbrechlich dargestellt wird. Als groteske Nachbarin, die gerne unaufgefordert klingelt und vorbeischaut (wieder ein "realer" Horror, mit dem sich viele Zuschauer identifizieren können), reißt Ruth Gordon ("Harold und Maude") jede Szene an sich und hat einen verdienten Oscar (sowie den Golden Globe) erhalten. Der Film selbst gehört zum Besten, was Hollywood in den späten 60ern produziert hat. Ich empfehle ihn besonders denen, die sonst um Horrorfilme einen großen Bogen machen, denn er ist so viel mehr, schlicht ein Meisterwerk der Spannung, großartig gespielt, extrem publikumsfreundlich und mit seinen vielen Subtexten auch nach unzähligem Sehen immer ein neues Erlebnis. Fünf Sterne sind viel zu wenig.

Die DVD von Paramount präsentiert ROSEMARY'S BABY in guter Bildqualität und liefert noch einen 20-minütigen Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten sowie Interviews dazu. Der Film ist übrigens ungeschnitten (!), das möchte ich hier betonen. Wer im Finale die "teuflischen Augen" vermisst, dem sei gesagt, dass diese in Rosemary's Traumsequenz als Überblendung vorkommen, und sonst nirgendwo. Interessanterweise glauben aber viele, dass sie am Ende zu sehen sein müssten, was die starke Wirkung des Finals belegt.
Der Klassiker schlechthin!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Basis-Geschichte dieses Films ist bestimmt schon 100x kopiert worden und findet sich in vielen von neueren Horror-Streifen wieder, nur aber leider unendlich schlecht kopiert.

Dieser Polanski-Streifen darf zu Recht als Meisterwerk und Meilenstein bezeichnet werden. Eben nicht, weil es billige Schockeffekte gibt, sondern weil sich die (beängstigende) Geschichte langsam entwickelt und aufbaut, der Grusel entsteht unterschwellig.

Das Zusammenspiel von Alt- und Jungstars (Ruth Gordon <> Mia Farrow) ist grandios, ebenso wie die Hintergrundmusik.

Ein Streifen zum immer wieder ansehen - und immer wieder Gänsehaut kriegen.....
Rosemary' s Trouble...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ähm räusper...Am Anfang wohl eher Szenen einer jungen Ehe mit ganz normalen Streitigkeiten und nervigen Nachbarn, als ein Horrorfilm...
Aber am Ende des Filmes wirds spannend...
nur gehöre ich wohl zur Generation, die mit "Scream" und "Saw" aufgewachsen ist, statt mit "die Vögel" und "Rosemaries Baby"...
Was eigentlich schade ist :-( Ich verstehe den subtilen Horror schon, aber meiner Meinung ist dies einer der überschätzten Filme, die mehr Hype haben, als ihnen zusteht!
(Auch wenn ihr mich jetzt alle schlagen wollt!) ;-)))
Ein morbides Meisterwerk
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich hab letzte Nacht, im Traum, nach dem Genuss des Filmes meinen eigenen Horrortrip durchlebt. :-)

Ich kann die Kritiken am Film jedenfalls nicht verstehen. Das ist ein grandioser Film, der den Horror langsam und absolut erbarmungslos in die heile Welt einer jungen Frau hineinträgt. Die Atmosphäre über dem Film ist furchtbar. Der Schluss ist schon fast psychodelisch, absolut alptraumartig, ich habe noch nie im Fernsehen von einem älteren Herrn ekstatische "Hail Satan, Hail Satan"-Rufe gesehen. Dass sich Rosemary als Mutter für das (leider nicht zu sehenden Satanskind) anerbietet ist an Morbidität nicht zu übertreffen. In Hollywood des Jahres 2008 leider nicht mehr möglich.

Und wer den Film langweilig findet, sollte vielleicht ein bisschen weniger Fernseh gucken, um die Reizschwelle etwas abzubauen, damit er den diesem Film tief inneliegenden Horror wieder spüren kann.
Mehr Psychodrama als Horror
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Groß war das Geschrei 1968 in den USA als Roman Polanski ('Tanz der Vampire')Ira Levins Buch mit Mia Farrow in der Hauptrolle verfilmte. Aus christlichen Kreisen hieß es, der Film sei eine Perversion und eine Verhöhnung der christlichen Werte. Mit 40 Jahren Abstand kann man das Ganze etwas unaufgeregter betrachten und den Film vielleicht nicht so sehr als Horrorfilm betrachten, sondern als psychologische Studie.

Der Pakt mit dem Teufel ist ein uraltes Motiv, dennoch ist 'Rosemarys Baby' dahingehend innovativ, dass der "Vertragspartner" (hier ihr Ehemann Guy, gespielt von John Cassavetes) hier auf Kosten seiner unschuldigen Ehefrau das Glück seiner Karriere opfert. Und doch: Richtig übersinnlich ist der Film nur in zwei kurzen Szenen. Beim bizarren Zeugungsakt und noch einmal kurz vor Ende sind die berühmten Augen zu erkennen. Der Rest des Films ist eine schmale Gratwanderung zwischen (heute zugegeben eher weniger gruselndem Horror) und der Beschreibung einer beginnenden Psychose.

Die wirkliche Stärke des Films liegt daher darin, dass der Zuschauer eigentlich nie weiß, ob es nun tatsächlich um eine Verschwörung von Satanisten geht oder er Zeuge einer komplizierten Schwangerschaft und beginnenden Persönlichkeitsspaltung ist, vor allem auch deshalb weil es kaum eine Szene gibt, in der Mia Farrow samt ihrer körperlichen und psychischen Zerrüttung nicht zu sehen ist.

Fazit
------
40 Jahre später schockt 'Rosemarys Baby' kaum noch, doch umso intensiver ist die Faszination einer psychologische Studie mit einer grandiosen Mia Farrow. Polanskis Film ist und bleibt ein Meilenstein des Genres, eben weil er komplett auf Schockmomente und Blut verzichtet, den Zuschauer aber trotzdem nicht kalt lässt.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die neun Pforten

Die neun Pforten
mit Johnny Depp, Frank Langella, Lena Olin, Regie: Roman Polanski

DVD von KINOWELT
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,16

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die neun Pforten
  • FSK 12

Produktbeschreibung


Kinowelt Die neun Pforten, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 11.07.08
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

2 Kundenrezensionen:

Der Film auf den zweiten Blick....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Leider kam dieser weiterhin sehr unterschätzte Thriller damals fast zeitgleich mit "Sixth Sense" in die Kinos und da hatte der Polanski Streifen natürlich das Nachsehen. Nicht zuletzt vielleicht auch durch das irritierende Ende des Films, da ist der Zuschauer nämlich gefragt, eigene Deutungen zu entwickeln...und diese Gabe des Zuschauers wird ja seit Jahren nicht mehr so stark gefördert. Damit ist so ein auf den Schlussplot exakt getimter Film wie "Sixth Sense" schon extrem im Vorteil. Sowas lässt dann ja keine Fragen mehr offen, sondern der Schlussakkord wird dem überraschten Zuschauer wie mit einem Vorschlaghammer präsentiert.
Die schlechte Mundpropaganda damals war mit ein Grund, weshalb mich der Film lange Zeit nicht interessiert hat. Umso überraschter war ich dann als ich den Film auf DVD angeschaut habe....
Die schlechte Bewertung war ein krasses Fehlurteil..auch wenn kollektiv gefällt.
"Neun Pforten" ist subtil und in der Retrospektive umso attraktiver, ja sogar dadurch wesentlich wirkungsvoller als viele andere Horrorthriller.
Polanski kommt sogar seinen Geniestreichen der 60s und 70s...vor allem den ähnlich konzipierten Filmen "Rosemarys Baby" oder "Le Loctaire" qualitativ sehr nah.
Ein herrlicher Film, bei dem der sehr kühle und sogar irgendwo unsympathisch wirkende Protagonist, für ein astronomisches Honorar Bücher suchen und darin enthaltene Botschaften enträtseln muss.
3 Ausgaben der wertvollen "Neun Pforten" soll es geben, aber nur eine davon soll von Luzifer persönlich mit verfasst worden sein.
Die Geschichte führt uns nicht nur auf eine Reise zu den Pforten der Hölle, sondern auch zu den wertvollsten und verschroben-schrägsten Bibliotheken der Welt...so gesehen beinhaltet der Film auch eine grosse Liebeserklärung an "das Buch" selbst.
Intellektuell grossartig und extrem spannend bleibt diese Büchersuche bis zum Schluss. Aber vorher werden noch ein paar Satansjünger in ihren lächerlicheren Fetisch-Kutten der Lächerlichkeit preisgegeben, Polanski kann ja oft so durchtrieben böse sein...
Ich finde den Film.... von Anfang bis zum Ende und darüberhinaus...sehr grossartig.
Polanskis Okkult-Thriller - Neuauflage
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Zeit hat den NEUN PFORTEN (1999) sehr gut getan. Als der Film seinerzeit herauskam, wurde er von Kritikern und Publikum größtenteils verrissen oder ignoriert, doch mittlerweile darf man sagen, dass er nicht nur zu Roman Polanskis besten und intelligentesten Arbeiten zählt, sondern ein moderner Klassiker des Horrorfilms geworden ist. DIE NEUN PFORTEN bietet eine komplexe Geschichte, eine wundervoll düstere und gleichzeitig realistische Atmosphäre, glänzende Darsteller bis in die kleinsten Nebenrollen, einen hypnotischen Soundtrack von Wojciech Kilar (der in jede Soundtrack-Sammlung gehört) und viel Liebe zum Detail.
Die Geschichte in Kürze: der Buchdetektiv Corso (Johnny Depp) soll im Auftrag des Dämonologen Boris Balkan (Frank Langella) die Echtheit eines wertvolles Buches herausfinden, an dem der Teufel persönlich mitgeschrieben haben soll. Auf seiner Reise wird Corso mit seltsamen Todesfällen, Satanismus, ständiger Lebensgefahr und einem mysteriösen Schutzengel (Emanuelle Seignier) konfrontiert...
Ein an Hollywood-Action gewöhnter Zuschauer muss sich nach wie vor darauf einlassen, dass der Film sehr langsam erzählt wird, seine aufgeworfenen Fragen nicht alle beantwortet und viel Stoff zum Nachdenken zurücklässt. Besonders das Ende hat viele Horrorfans und das Mainstream-Publikum frustriert zurückgelassen, doch es ist bei näherer Betrachtung einfach perfekt in all seinen Implikationen. Ja, hier darf mitgedacht werden - man muss sogar, um alles zu verstehen, denn Polanski liefert nie Erklärungen, nur Hinweise. Immer wieder gibt es Einstellungen, die das lauernde Böse suggerieren, sei es ein paar Füße hinter einem Kellerfenster, einen seltsam unbeweglichen Hund auf der Straße oder eine gespenstische Telefonzelle. Es gibt nahezu kein einziges Klischee im Film, und man weiß als Zuschauer nie, was als Nächstes passiert.
Johnny Depp trägt den Film in einer für ihn ungewohnten, trockenen Rolle und spielt mit viel Witz, Frank Langella ist gar so dämonisch, dass man kurz meint, er selbst sei der Teufel, hinter dem alle her sind. Die viel gescholtene Emanuelle Seignier (als Partnerin von Polanski immer Zielscheibe für persönliche Attacken von Kritikern) wird hier perfekt inszeniert als mysteriöses Zwischenwesen von ungewöhnlicher Schönheit.
Besonders gelungen ist Polanskis Darstellung der "Okkultisten", die in den meisten Filmen, die sich mit dem Thema beschäftigen, als unheimliche Bedrohung inszeniert werden. Polanski hingegen zeigt sie überraschend anders - als lächerliche Langweiler, die ihr ödes Leben mit ein bisschen Kuttentragen und Sex aufmöbeln, Swinger-Clubs mit Hokuspokus. Wer sich mit Polanskis Lebensgeschichte ein bisschen auskennt und insbesondere über die Ermordung seiner Ehefrau durch den Manson-Clan Bescheid weiß, kann nur staunen, wie abgeklärt und scharfsichtig er mit dem Thema umgeht.
DIE NEUN PFORTEN hat vielleicht nicht die künstlerische Klasse von Polanskis bestem Horrorfilm ROSEMARY'S BABY und nicht den magischen Sog von DER MIETER, aber er kommt diesen Meisterwerken sehr nahe.

Zur DVD: Diese Neuauflage von 2008 entspricht inhaltlich der 1. DVD der edlen Special Edition (die gab es im Leder-Mediabook, hier nur die übliche Amaray-Verpackung). Neben dem exzellenten Bild und Ton (in Deutsch 5.1 und DTS sowie Englisch 5.1) enthält sie folgende Extras: den Audiokommentar von Roman Polanski, eine isolierte Musikspur, ein (kurzes Making Of), eine Fotogalerie und den Trailer.
Insbesondere der Audiokommentar von Polanski lohnt diese Anschaffung. Der Regisseur erzählt in seinem speziellen, sympathischen Ton - zunächst fast gelangweilt, dann doch immer lebhafter - über die Entstehung und die verschiedenen Aspekte seiner Inszenierung, wobei ihm am Ende nach Rotwein und Zigarre die Stimme leicht versagt. Sehr unterhaltsam!
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Produkt-Bild: Bitter Moon

Bitter Moon
mit Emmanuelle Seigner, Peter Coyote, Hugh Grant, Regie: Roman Polanski

DVD von ARTHAUS
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,00

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Bitter Moon
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Arthaus Bitter Moon -, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 12.10.07
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5 Kundenrezensionen:

super Film!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich kenne den Film seit vielen Jahren und ich muss sagen ich seh ihn immer noch super gerne an. Liebe und Leidenschaft gehen manchmal sehr seltsame Wege und hier wird eben dieses Beispiel einer Geschichte zum Besten gebracht!
Wirklich jede Minute Wert!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es geht ja eigentlich wirklich nicht um Erotik (die je eh von jedem anders empfunden wird), als um echte Leidenschaft zu einem Menschen. Im Zentrum steht daher auch nicht (unbedingt) Emanuelle Seigner. Mir hat der Film tief imponiert! Er wird auch anderen imponieren, wenn sie an der richtigen Haltestelle des Lebens stehen.
Ein Meisterwerk?
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Wer Polanski schaut, sollte sich auf einiges gefasst machen. Aber hier stellt sich alles anders dar: was Polanski mit filmischen Mitteln nicht darstellen kann, wird erzählt; und es wird viel erzählt...ein richtiges e-book. Die Personen Mimi + Oscar, Nigel + Fiona sind um 2 Personen zu viel, nämlich Nigel + Fiona: Fiona wird nur zum Ende hin wirklich eingesetzt und natürlich zum Eklat, der auch anders dargestellt werden hätte können; Nigel wird nur dazu gebraucht um sich die Erzählung = Lebensgeschichte des verbiesterten Rollstuhlfahrers anzuhören. Das ist bereits so unglaubwürdig, dass es schmerzt; welcher halbwegs gebildete Durchschnittsbürger macht so etwas mit? Der verzweifelte Versuch Polanski's das unter dem Aspekt "Neugierde" zu verkaufen, geht ins Leere.
Im Klartext geht es doch nur um eine unglaubwürdige Geschichte zwischen einem erfolglosen Schriftsteller "Oscar" und er Bedienung/Tänzerin "Mimi".
Und da gibt es drei wichtige und tiefgreifende Charaktere, die durch Mimi glaubhaft gemacht werden wollen. Zuerst ist sie die sexy Maus, die allerlei Erotik praktiziert und damit ihren Oscar dominiert; sie und nur sie "lebt" ihren Oscar und ihre Beziehung.
In der zweiten Charakterstufe degradiert diese Frau zur devoten Märtyrerin, völlig freiwillig ohne jeden äusseren Anlass?; macht ihn in dieser Lebensphase zum Krüppel? wer soll denn sowas glauben.
Dann ganz unverhofft, ist sie in Ihrer dritten Charakterrolle: der erotische Vamp, absolut dominant, stärker noch als in der ersten Stufe.
Mein lieber Polanski, soll ich so etwas glauben nur weil du Polanksi bist? Das ist doch Verarschung in Vollendung.
Fazit: langatmig (wegen der enervierenden Erzählung), unglaubwürdig, natürlich obsessiv (ist ja doch ein Polanski)
Polanskis düsterer Blick auf Liebe und Leidenschaft
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Bitter Moon" gehört für mich ganz klar zu den meistunterschätzten Filmen der 90er, wo man ihn zum Start eher auslachte und den Kopf über Regisseur Polanskis erotische Obsessionen schüttelte. Sicher, der Film ist vulgär und abstoßend, die Charaktere schwach, verkommen und/oder unsympathisch, aber all das trifft auch auf Filme wie "Wild at Heart" oder "Blue Velvet" zu, und genau in diese Kategorie gehört auch "Bitter Moon".
Die Story: ein junger, verklemmter Ehemann lernt auf einer Schiffsreise einen im Rollstuhl sitzenden Autor und seine junge, verführerische Frau kennen. Er erfährt in ausufernden Schilderungen des Schriftstellers (in Rückblenden) von der düsteren Geschichte des Paares, vom ersten Verliebtsein bis zu totaler Abhängigkeit, Verletzung und Verachtung.
Polanski inszeniert diese seltsame Geschichte als Farce und entdeckt auch in den schwärzesten Momenten immer noch absurden Humor. Was wie eine kitschige Liebesbesziehung beginnt, wandelt sich bald in einem grauenvollen Alptraum, und für den Zuschauer sind die Figuren zwar nicht unbedingt nachvollziehbar, aber absolut fesselnd - wenn man sich darauf einlässt. Einige Szenen sind dabei wirklich schwer zu ertragen (Emanuelle Seigner stellt z.B. als Peter Coyotes Pflegerin sehr grausige Dinge mit einer Injektionsnadel an). Polanski zeigt, wozu Menschen in Beziehungen fähig sein können, und wie nah intensive Liebe, Schmerz und Grausamkeit beieinander stehen. Das ist nicht immer leicht zu schlucken, aber so viel lohnender als Filme, die jedes Risiko umgehen, um niemanden vor den Kopf zu stoßen.

Wer also Lust hat, abseits vom Mainstream sich auf die düsteren Abgründe von zwischenmenschlichen Beziehungen einzulassen und den sehr eigenen Humor von Roman Polanski schätzt, für den wird "Bitter Moon" in jeder Hinsicht mehr als einen Blick wert sein. Für mich ein Meisterwerk, aber ganz sicher nicht für jeden Geschmack.
Öde!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich hatte schon beim Betrachten des Covers schlimme Ahnungen. Aber, dachte ich, von Polanski, dann kanns ja nicht ganz schlecht sein. Kann es aber doch: Hugh Grant spielt hölzern und unbeweglich mit dem immer gleichen Gesichtsausdruck, als ob er gerade aufgewacht wäre. Emanuelle Seigner gibt den überdrehten Porno- Derwisch, etwa so erotisch wie die Nackte in der Bildzeitung. Die Handlung ist völlig konfus und wird aufgefüttert durch Softpornoklischees und Altmännerphantasien aus der untersten Schublade. Dieser Film ist weder erotisch,noch spannend, noch unheimlich. Er ist-und das darf ein Film wirklich nicht sein: Langweilig und öde. Ich gebe zu, dass ich nach ca.50 Minuten ausgeschaltet habe, aber um die tut es mir leid.
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Produkt-Bild: Macbeth

Macbeth
mit Jon Finch, Francesca Annis, Martin Shaw, Regie: Roman Polanski

DVD von Sony
Preis bei Amazon: EUR 8,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Juni 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Macbeth
  • FSK 16

Produktbeschreibung


Sony Pictures Macbeth, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 11.06.02
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5 Kundenrezensionen:

Wie von Shakespeare selbst inszeniert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Vorwurf, dass Polanskis Macbeth gewaltverherrlichend sei, scheint aus heutiger Sicht zwar völlig unverstädlich zu sein, für frühere Verhältnisse weist dieser Film jedoch ein hohes Maß an Brutalität vor. Aus meiner Sicht wäre aber ein Mangel an Gewaltbereitschaft eine Verfälschung des Originaltext im Verstext des Mittalalters, das, wie wir alle wissen, eine sehr grausame Epoche war. Durch diese Tatsache war Polanski verpflichtet, ein gewisses Maß an Brutalität in einigen Szenen einzubauen. Diese detailgetreue Darstellung, nicht nur der Kriesszenen, sondern auch des alltäglichen Lebens des Mittelalters , macht Polanskis Version von Macbeth auch zu einem Historienfilm.

Ob Polanski in diesem Film die Trauer über seine verstorbene Ehefrau, die zwei Jahre zuvor von einem Irren ermordet worden war, verarbeitet, darüber lässt sich streiten, aber sicher ist, und in diesem Punkt stimme ich mit Polanski überein, dass ein Macbeth ohne Blut die Thematik verfehlt hätte.

Allen, die behaupten, dass durch die veralteten Aufnahmetechniken der Film nicht sehenswert sei, muss ich leider widersprechen. Ich bin der meinung, dass es auch mit modernen Mi9tteln nur schwer möglich wäre, eine besser Verfilmung zu machen. Mein einziger Kritikpunkt an diesem, wie ich finde, perfekten Film, ist die Szemne, in der Macbeth bei der Ermordung des Königs einem imaginären Schwert folgt, welches in der Luft schwebt und ihm den Weg weist. Eine derartig schlechte darstellung von macbeths halluzinationen ist überflüssig und lässt die Ermordung total unglaubwürdig erscheinen.

Die schauspielerische Leistung im Film ist, wie beinahe alles andere auch, großartig. Macbeth und seine Gattin passen perfekt für diese Rolle und lassen beim Zuseher Freude, Begeisterung, Mitleid und trauer zugleich am verfolgen ihres Schicksals entstehen.

Da die Szene der Ermordung nicht ausreicht, um dem Film bei der Bewertung einen Punkt abzuziehen, erhält jener von mir * * * * * .
Welles und McKellen sind besser - viel besser
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich mochte diese Verfilmung noch nie. In der Schule das Buch gelesen (wundervoll), anschließend diese Fassung zu sehen bekommen, und mich gefragt, warum der Funke, der im Stück steckt, nicht im Film herüberkommt.
Ich sammle unterschiedliche Verfilmungen von Shakespeare's Stücken. Macbeth liegt mir bislang von Welles (dunkel, eindringlich) und von McKellen (mit Dame Judy Dench als Lady Macbeth!) vor. Beide Fassungen konzentrieren sich mehr auf das Stück, auf das Innere des verzweifelten Thane, der einer Weissagung glaubte und entsetzt die Konsequenzen erleidet, während er sich immer tiefer in Verbrechen verstrickt.
Was störte mich an Polanskis Verfilmung am meisten? Die Wirtshausschlägerei, als McDuff und Macbeth auf Leben und Tod "kämpfen". Klar schmeißen Krieger als erstes ihre Schwerter weg, um sich dann im Mist zu wälzen...
Something wicked this way comes...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese "Macbeth"-Adaption war Polanskis erster Film nach der Ermordung seiner Frau und seine persönliche Traumatiserung ist in jedem Bild spürbar. An Stellen, an denen Bühnenfassungen und andere Filmversionen dezent ausblenden; an Stellen, wo selbst Shakespeare Diskretion walten ließ, hält Polanski voll drauf: So ist sein Macbeth-Film ein grimmiges Blutbad, das keine Ermordung und keine Abscheulichkeit auslässt. Dabei hält sich sein Film aber bis zur letzten Zeile an den Originaltext und mit dem verregneten, alptraumhaft-surrealen schottischen Hochland sind die Schauplätze auch passend gewählt.

Schlussendlich ist diese sehr drastische Shakespeare-Adaption Geschmackssache: Ich persönlich habe die schmutzige Realität des Mittelalters selten so glaubhaft in einem Film verwirklicht gesehen; andere mögen bei durchgeschnittenen Kehlen (der Mord an König Duncan), abgestochenen Frauen und Kindern (der Überfall auf MacDuffs Schloss) und rollenden Köpfen (Macbeths Tod) legitimerweise anderer Meinung sein. Egal ob einem dieser Film persönlich zusagt; man sollte keine voreiligen Schlüsse über seinen kulturellen Wert ziehen, sondern mit der Zeit gehen: Gerade wegen der drastischen Gewaltdarstellung halte ich diese Version für besonders geeignet, einem jüngeren Publikum Shakespeare nahezubringen.
Nun Shakespeare ist halt nicht Verdi
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieser Macbeth ist etwas ungenau geraten, der Macbeth ist hier von Ehrgeiz besessen und er braucht nur seine Lady als Initialzünder. Die Kostüme sind schrecklich, aber sonst ist Polansky eigentlich ein moderner, in den 70er Jahren des vorigen Jhdts. gelegener Macbeth gelungen. Polansky dürfte den Macbeth, als Shakespeare Drama schätzen, und so ist ihn mit den Hexenszenen ein schauriges Drama gelungen - nicht ganz meine Einstellung, aber es geht. Die Schauspieler sind großartig, das Fernsehbild stellenweise entsetzlich - aber das ganze Drama um Königsmord hat ja nichts Heiteres an sich - trotzdem ist mir Verdis Macbeth lieber, denn ich finde hier fehlt die Musik.
Von der hohen Kunst Weissagungen zu interpretieren.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der tapfere Macbeth soll von seinem König geehrt werden. Auf dem Weg dorthin begegnen er mit seinem Freund und Waffengefährten Macduff drei Hexen. Ihm wird eine steile Karriere weisgesagt. Aber die Prophezeiung enthält auch Wagnisse.

Als der König die Macbeths besucht, beschließen diese den König zu töten und die Tat anderen in die Schuhe zu schieben. Macbeth wird König, doch fortan hegt ihn tiefes Misstrauen gegen jedermann. Die Weissagungen quälen ihn und er sucht die Hexen erneut auf. Abermals darf er die Zukunft schauen und erfährt ohne Thronerbe zu bleiben. Seines Freundes Söhne werden König werden. Daraufhin überfällt er das Haus von Macduff und lässt alle Umbringen, die sich dort aufhalten.

Der Untergang Macbeth ist besiegelt, als der Wald von Birnam sich auf Dunsinane bewegt.

Die Shakespeare-Geschichte wird in der Polanski-Verfilmung sagenumwogen ausgeschmückt. Die gewaltigen schottischen Landschaften, nebelverhangene Szenen und dramaturgisch starke pittoreske Bilder, wie jenes der Hexenweissagungen schaffen ein einmaliges zeitloses Filmerlebnis.
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Produkt-Bild: Chinatown

Chinatown
mit Jack Nicholson, Faye Dunaway, John Huston, Regie: Roman Polanski

DVD von Paramount
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: März 2003
Zoom ± Produkt-Bild: Chinatown
  • FSK 16

Aus der Amazon.de-Redaktion


Roman Polanskis düsterer Film noir enthüllt die dunkelste Seite des Lands des Sonnenscheins, des Los Angeles der 30er Jahre, in dem Macht die einzige Währung ist -- und das einzige, was zu kaufen sich lohnt. Jack Nicholson ist J.J. Gittes, ein Privatdetektiv wie aus den Romanen Raymond Chandlers, der während an sich routinemäßiger Nachforschungen über eine untreue Ehefrau immer tiefer in ein Verwirrspiel aus falschen Fährten und allgegenwärtiger Verkommenheit hinein gerät.
Die glamouröse Evelyn Mulwray (eine strahlend schöne Faye Dunaway) und ihr einem Titanen gleichender Vater Noah Cross (John Huston) sind das schwarze Loch im Zentrum dieser Geschichte von Verrat, Inzest und politischer Bestechung. Das vor Spannung knisternde, die Stimmung der harten Kriminalromane der 30er und 40er Jahre heraufbeschwörende Drehbuch von Robert Towne hat völlig verdient einen Oscar gewonnen; und die von gedämpften Farben beherrschte Kameraarbeit lässt die Ereignisse zugleich trüb und unglaublich kraftvoll erscheinen. Polanski selbst hat einen zwar kurzen, aber unvergesslichen Auftritt als Schläger, der Nicholsons Nase stark beschädigt. Einer der größten Krimis aller Zeiten, der einen wirklich in jeder Hinsicht zufrieden stellt. --Anne Hurley

Produktbeschreibung


Paramount Chinatown, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 02.10.00
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5 Kundenrezensionen:

Fesselnd.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Detektiv J.J. Gittes führt eine gutgehendes Überwachungsgeschäft. Den Auftrag, einen untreuen Ehemann zu überwachen hat er eigentlich gar nicht nötig. Er geht auf den nachdrücklichen Wunsch seiner Auftraggeberin ein und ist alsbald in einen Kriminalfall verwickelt. Sein Observationsobjekt wird umgebracht und die unbekannte Auftraggeberin ist nicht dessen Ehefrau. Gittes wird zwar nicht des Mordes verdächtigt, doch der ganze Sachverhalt hat seine Neugierde geweckt und er beginnt auf eigene Faust zu recherchieren.

Der Ermordete war maßgeblich an der Entwicklung eines neuen Bewässerungskonzept beteiligt. Wasser ist in Los Angeles und Umgebung ein wertvolles Wirtschaftgut. Die bestehenden knappe Ressourcen werden durch Einleitungen ins Meer absichtlich weiter reduziert. Gittes Ermittlungen führen über die Frau des Ermordeten, zu dessen Schwiegervater, einen mächtigen Geldbaron mit der Absicht noch reicher und noch mächtiger zu werden. Bis zum finalen Showdown kommt es zu einigen Überraschungen und weiteren gewaltsamen Übergriffen.

Der Film wird düster und geheimnisvoll in Szene gesetzt. Der ermittelnde Gittes erinnert ein wenig an die Romanfigur Philip Marlow von Raymond Chandler. Er wird geschlagen und mit dem Leben bedroht. Doch er kann nicht anders, als weiter zu ermitteln und auch noch den letzten Stein umzudrehen um die letzte Wahrheit zu aufzudecken. Ausgezeichnete Regiearbeit von Roman Polanski. Bitte mehr davon.
A milestone in film noir history.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Water is the life blood of every community." With this statement, the Los Angeles Department of Water and Power's website begins its biography of William Mulholland, the real life model of two of this movie's characters, water department chief Hollis Mulwray (an obvious play on words) and water tycoon Noah Cross. And indeed water, the access to it and the wealth it provides, is what drives everything and everybody in this movie set in the ever-thirsty Los Angeles of the first decades of this century, a budding boom town on the brink of victory or decay ... and whether it will be one or th other depends on the city's ongoing access to drinking water.

"Chinatown"'s story is based on William Mulholland's greatest coup; the construction of the Owen Valley aqueduct which provided Los Angeles with a steady source of drinking water but also entailed a lot of controversy. Splitting Mulholland's complex real-life persona into two fictional characters (the noble Mulwray who thinks that water should belong to the people and who refuses to authorize an unsavory new dam construction project and the greedy, unscrupulous Cross who will use *any* means to advance his personal fortune) creates the movie's one necessary black and white conflict ... other than this, the predominant shades are those of gray.

Into the wars raging around L.A.'s water supply, private eye Jake Gittes (Jack Nicholson) is unwittingly thrown when a woman introducing herself as Hollis Mulwray's wife asks him to investigate her husband's alleged infidelity. Before he realizes what is going on he is drawn into a web of treachery and treason, and fatally attracted to the real Mrs. Mulwray (Faye Dunaway), Noah Cross (John Huston)'s daughter. Soon reaching the conclusion that he has been used, he refuses to drop the investigation, and instead decides to dig his way to the source of the scheming he has witnessed - the classical film noir setup.

To say that this movie is one of the best examples of the genre ever made is stating the obvious ... actually, it borders on being superfluous. Few other films are as tightly acted, scripted and directed, from Jack Nicholson's dapper-dressed, dogged Jake Gittes, who like any good noir detective is not half as hard boiled as he would have us believe, to Faye Dunaway's seductive and sad Evelyn Mulray, John Huston's cold-blooded and corrupt Noah Cross, Roman Polanski's brooding direction and Robert Towne's award-winning screen play, so full of memorable lines and the classical noir gumshoe dialogue, yet far more than just a well-done copy. And throughout it all, there that idea of Chinatown - that place where you do as little as possible, and where if you try to help someone, you're likely going to make double sure they're getting hurt.

"Chinatown" was Roman Polanski's return to Hollywood, five years after his wife (Sharon Tate) had been one of the victims of the Manson gang. Polanski and Towne fought hard whether the movie should have a happy ending or not. Polanski won, studio politics were favorable at the time, and the version we all know was produced. Towne later admitted that Polanski had been right; and in fact, it is hard to imagine what kind of happy ending would have worked with the movie at all - too deep-rooted are the conflicts presented, none of which lends itself to an easy solution. Unfortunately, being released the same year as "The Godfather II" robbed "Chinatown" much of the Academy Award attention it would have deserved; of 11 nominations (best movie, best actor - Jack Nicholson -, best actress - Faye Dunaway -, best director Roman Polanski , best screenplay - Robert Towne -, best original score - Eliot Goldsmith -, best cinematography, and others), the movie only won the Oscar for Towne's screenplay. Generations of fans, however, have long since recognized that "Chinatown" is a milestone in the history of the film noir and in the professional history of its participants, and one of Hollywood's finest hours.
Ein Meisterwek
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Film bekommt von mir uneingeschränkt 5 Sterne. Die Story ist perfekt und fesselnd. Auch handwerklich ist der Film spitzenmäßig fotografiert. Jack Nicholson spielt sein Rolle in Topform neben einer wunderbaren Faye Dunnaway. Roman Polanski versteht seine Zuschauer ständig zu beschäftigen und baut Spannung auf, wie es sonst nur ein Hitchcock verstand.

Fazit: Ein Film, den man mindestens einmal gesehen haben muss.
zurücklehnen und genießen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie ungeheuer elegant, unaufgeregt spannend und zeitlos schön Roman Polanskis "Chinatown" ist, kann man besonders gut nach dem Besuch eines aktuellen Kinofilms beurteilen. "Chinatown" ist einer der wenigen Filme, bei denen mir völlig egal ist, wie viele Extras auf der DVD vorhanden sind (so gut wie keine), das Ansehen des Films ist mehr als jede Extra-DVD aufwiegen kann. Hier befindet sich vor und hinter der Kamera jeder auf dem Höhepunkt seiner Kunst. Jack Nichsolson war nie wieder so gut wie in "Chinatown", Faye Dunaway ist die letzte moderne Femme Fatale des amerikanischen Kinos, Jerry Goldsmiths Score ist einschmeichelnd und aufreibend zugleich, das Drehbuch von Robert Towne ist ein Musterbeispiel für Intelligenz, Spannung und brillante Dialoge. Roman Polanski inszeniert mit klarem Blick auf kleinste Details, das macht den Film immer und immer wieder sehenswert. Das in Chinatown angesiedelte Finale des Films ist heute noch gleichermaßen schockierend wie ernüchternd.
"Chinatwon" stammt aus einer Zeit, in der Hollywood noch Willens war, anspruchsvolle Unterhaltung für den intelligenten Zuschauer zu produzieren und sogar in einem Genre wie dem Thriller große Werke der Filmkunst zu erschaffen (heute undenkbar). Ein Film, den man nur genießen kann - immer wieder aufs Neue.

Diese DVD-Version ist eine Neuauflage der Erstveröffentlichung und inhaltlich identisch. Sie bietet als Extra den Trailer und ein 15minütiges Feature mit Interviews (Polanski, Robert Evans, u.a.). Die Special Collectors Edition mit dem roten Cover bietet ein wesentlich besseres Bild und ausführlichere Dokumentationen.
R. Polanski und J. Nicholson in Höchstform
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Chinatown" ist meiner Meinung nach der bislang beste Film Roman Polanskis. Ich würde den Film gar auf die Liste meiner Lieblingsfilme setzen, denn Chinatown ist zugleich einer der besten Thriller, die ich je gesehen habe.

Vor allem ist zu sagen, dass dieser Film äußerst spannend inszeniert wurde, was natürlich auch mit dem guten Drehbuch von Robert Towne zusammenhängt. Denn Polanski lässt sich bei seiner Inszenierung Zeit, er hetzt nicht von Szene zu Szene, sondern überlässt es den Charakteren, sich durch ihre Gesten und Handlungen zu definieren. Besonders Jack Nicholson und Faye Dunaway erweisen sich als die ideale Besetzung für diesen Film.

So baut Chinatown langsam, aber stetig, seine Spannung auf, bis sich die Hauptcharaktere mit dem Zuschauer in einem Spinnennetz aus Kriminalität und Verschwörung befinden. Chinatown ist ein stilechter Film Noir, den ich jedem Liebhaber anspruchsvoller Kinounterhaltung nur empfehlen kann.

Ein Klassiker, der mit der Zeit nicht nur seine Qualität behalten hat, sondern noch besser wurde!
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Produkt-Bild: Tanz der Vampire - SZ-Cinemathek

Tanz der Vampire - SZ-Cinemathek
mit Jack MacGowran, Sharon Tate, Regie: Roman Polanski

DVD von Süddeutsche Zeitung GmbH
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Februar 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Tanz der Vampire - SZ-Cinemathek

Aus der Amazon.de-Redaktion


In diesem Monsterspektakel aus dem Jahre 1966, einer von Polanskis unverhohlenen Komödien, spielen Jack McGowran und Polanski ein tolpatschiges, aber dennoch heldenhaftes Vampirjägerduo. Die beiden kämpfen sich durch jegliche Art von Schlamassel, als sie gerufen werden, um die schöne und vollbusige Tochter (Sharon Tate) eines Gastwirtes vor einem Blutsauger zu retten, der doch sehr an Dracula erinnert. Einer der kniffeligsten Momente entsteht, als ein Raum voller tanzender Vampire durch einen Blick in den Spiegel bemerkt, dass die beiden menschlichen Eindringlinge die einzigen sind, die sich darin widerspiegeln.
Der Film, der sowohl gruselig als auch lustig ist, beeindruckt durch seine unvergessliche Ausstattung, tolle Musik, eines der wenigen aufgezeichneten Beispiele für die außergewöhnliche Schönheit von Sharon Tate und durch herausragende Darsteller. Polanski zeigt sich hier zwar nicht sonderlich entspannt, beweist jedoch eindeutig, dass er als Regisseur durchaus glänzen kann. --Tom Keogh

Produktbeschreibung


TANZ DER VAMPIRE
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5 Kundenrezensionen:

Der Kultklassiker schlechthin!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Tja, was soll ich zu diesem Film hier noch groß schreiben? Meine Vorredner haben die Fakten wohl auf den Punkt gebracht :-) Roman Polanski}s erster Kinofilm ist ein absoluter Geniestreich - hier stimmt alles, von der Story, über die Besetzung, Kulissen bis hin zum Soundtrack!

Mittlerweile gibt es die DVD hier für ca. 7 Euro. Da MUSS man einfach zugreifen, sofern man diesen Kultstreifen nicht schon längst besitzt.

Ansonsten wäre es schön, wenn man diesen Film eines Tages vielleicht noch mal in einer vernünftig restaurierten Fassung (und ggf. mit dem alternativen US-Vorspann als Bonus) auf DVD oder gar Blu-ray wiederveröffentlichen würde. Denn leider ist die hier dargebotene Qualität nicht gerade das gelbe vom Ei. Das Bild weist viele Verschmutzungen und Defekte auf, der Ton klingt eher scheppernd und blechern. Zudem zischeln die "S"-Laute. Natürlich ist dieses Meisterwerk mittlerweile über 40 Jahre alt, aber man hat ja bei anderen Filmen gesehen, was man mit einer anständigen Restauration so alles rausholen kann. Dafür ist man als Kunde und Fan auch sicherlich gerne bereit, ein paar Euro mehr zu investieren :-)
1.Ferdy the best Dracula! 2. buckliger Diener Kokoul war Preisboxer
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was soll ich noch dazu sagen: es wurde von meinen Vorgängern alles erwähnt, was erwähnenswert ist: Ein kleine feine Perle in diesem Vampirgenre.
Ich habe mir den Film in all den Jahren sicher dreißig mal angeschaut, grob geschätzt(im TV, auf Video und erst kürzlich auf DVD), schön verteilt auf über 28 Jahre!

Ich will hier noch zusätzlich ein Nachruf an den verstorbenen "Graf von Krolock" -Darsteller Ferdy Mayne aussprechen...er wird zu selten ausführlich bei diesen Rezensionen erwähnt:

Die meisten eingefleischten Vampirfilm-Fans werden sicher Christopher Lee oder Bela Lugosi als ihren Favoriten ansehen; klar, die beiden waren prägend in der Darstellung des finsteren Obervampirs!

Ferdy Mayne kann es locker mit Lugosi und Lee aufnehmen!
Seine Rolle in "Tanz der Vampire" ist ein hervorragender Gegenpart zu den anderen Darstellern; weder tolpatschig noch skuril, weder hypernervös noch kauzig, weder witzig noch lustig...ganz im Gegenteil!!
Ich ertappe mich immer häufiger, den Grafen Krolock als den "einzig wahren glaubwürdigen" Film-Vampir auszuzeichnen!! Ein Vampir im klassischen Sinne:

* Ein charismatischer düsterer Edelmann - ziemlich markantes archarisches Profil - gezeichnet von den jahrhundertalten (untoten) Lebenserfahrungen

* morbide, aristokratisch, trotz des Alters gutaussehend

* wortgewand, hochintelligent, wachsam und argwöhnisch

* wohlproportionierte Arroganz und Überheblichkeit

* seine Bewegungen bedächlich und sich seiner Überlegenheit bewußt

* herrlich passende edle Gewänder, welch ein Anblick in seinem bodenlangen schwarzrotem Cape,sein brokatlastiges Abendgewand bei der Begrüßungsszene mit dem Professor und Alfred

Fazit: Ferdy`s Darstellung des alten aristokratischen Vampirgrafen ist überzeugend und perfekt!! Wenigstens hat er sinnvollen Text und einige aussagekräftige Szenen und er verkommt nicht als ein stativhaftes fauchendes Monster mit unglaubwürdiger Mimik!

Und ich möchte noch erwähnen, daß die heutigen Vampirdarsteller für meinen Geschmack einfach nur oberflächlich wirken:
In ihrer Präsenz perfekt zugeschnitten auf die heutige MTV-Generation:
zu jung, zu modern, wo ist die Düsternis geblieben?
So manch ein Produzent will auf der derzeitigen Vampirwelle mitreiten, der Markt wird überschwemmt mit hypermodernen, hektisch geschnittenen Vampir-Serien, ultracoolen, bewaffneten Supervampiren...

Die heutige Technik bietet zwar ungeahnte Möglichkeiten, dieses Vampir-Genre "aufzufrischen", mehr Gewaltdarstellungen,mehr Blut, mehr Sex, mehr Effekthascherei...aber muss das sein??

Diese Kultrarität wird auch weiterhin Fans begeistern!

So, als kleine Randbemerkung:
Der verunstaltete Diener Kokoul schaut so skurill und häßlich aus, da musste ich im Netz nach "normalen Fotos" von Terry Downs suchen:
Siehe da, er war in den 50/60ern erfolgreicher engl. Preisboxer.
Meisterwerk von Polanski!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Tanz der Vampire war zu meiner Zeit wo ich klein war ein richtiger Klassiker und ist es wahrscheinlich auch heute noch. Ich weiß noch damals wie ich fasziniert vom Fernsehr sah und mir zum ersten mal diesen Film angesehen habe und mir vor furcht beinahe in die Hosen gemacht habe, obwohl es eine Horrorparodie ist. Doch die Atmosphäre im Film ist so unbegreiflich gruselig gemacht wurden, sowie die Vampire und ihre Kostüme. Wer gerne lacht und den Film endlich ungeschnitten haben will, sollte sich diese Warner DVD zulegen die sogar einige Extras zum Film bietet.
Ein Juwel der Filmgeschichte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Roman Polanski überzeugt in diesem Streifen sowohl als Regisseur als auch als Schauspieler vollends. 'Tanz der Vampire' ist nicht nur eine schräge und humorvolle Bearbeitung des immer wieder verfilmten Dracula-Themas, er hebt sich auch erfrischend von allen anderen Streifen dieses Genres ab. Bescheidenheit, große Kunstfertigkeit und Liebe zum Detail ermöglichen, was auch mit vielen Hollywood-Millionen nicht zu kaufen ist: Qualität und Esprit.
Außerordentlich sehenswert!
Eindeutig Kult!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Tanz der Vampire ist einer der besten und lustigsten Vampirfilme, den ich je gesehen habe. Die Kostüme sind herrlich, die Schauspieler fantastisch und der Schluss einmalig! Hier gibt es einfach alles: einen trotteligen Vampirjäger mit einem Assistenten von "gestern", einen dauergeilen Wirt, der ständig hinter anderen Frauen her ist, weil er mit einer nicht so attraktiven Frau gestraft wurde. Seine Tochter ist natürlich das ganze Gegenteil von der Mutter: sie ist wunderschön. Nicht nur der Assistent verliebt sich in sie, auch Dracula hat ein Auge auf sie geworfen. Und den Rest müsst ihr euch schon selbst anschauen. Es lohnt sich. Man kommt teilweise aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Tanz der Vampire ist in meinen Augen Kult und wie man sieht, verkauft er sich nach all den Jahren immer noch sehr gut!
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Produkt-Bild: Die neun Pforten (Special Edition, 2 DVDs)

Die neun Pforten (Special Edition, 2 DVDs)
mit Johnny Depp, Frank Langella, Lena Olin, Regie: Roman Polanski

DVD von KINOWELT
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,97

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: August 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Die neun Pforten (Special Edition, 2 DVDs)
  • FSK 12

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Horror des Roman Polanski stützt sich nie auf Spektakel oder Schocks. Vielmehr erzeugt er eine Atmosphäre der Gänsehaut und das unangenehme Gefühl, das Böse lauere knapp außerhalb des Bildausschnitts oder verstecke sich hinter den Gesichtern der nicht eindeutig festgelegten Charaktere. Für eine Weile scheint es, als ob Die neun Pforten (nach dem Roman Der Club Dumas von Arturo Perez-Reverte) das behagliche Unbehagen solcher Meisterwerke wie Ekel oder Rosemaries Baby vermitteln könnte.
Ein stiller, nahezu schläfriger Johnny Depp (Sleepy Hollow, Dead Man) verkörpert den zynischen, skrupellosen Jäger seltener Bücher Dean Corso, der von dem Dämonologen Boris Balkan (Frank Langella, Die Piratenbraut, Dracula) beauftragt wird, ein seltenes Werk auf Echtheit zu prüfen. An diesem soll der Legende nach Luzifer persönlich mitgeschrieben haben. Dean verlässt das gespenstische New York (welches Polanski im europäischen Studio als düstere Stadt der Schatten hat entstehen lassen) und reist nach Portugal und Paris um Balkans Band mit zwei weiteren Ausgaben zu vergleichen. Er enthüllt ein Geheimnis von unheiliger Tragweite und findet sich inmitten einer Verschwörung wieder, in die Balkan ebenso verstrickt ist wie eine Witwe, die alles daran setzt, Balkans Buch in die Hände zu bekommen (Lena Olin -- Romeo is bleeding, Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins -- die sich fröhlich durch diese Rolle beißt und kratzt). Doch ein mysteriöser Schutzengel (in Gestalt von Polanskis Ehefrau Emmanuelle Seigner, Frantic) bewacht jeden von Corsos Schritten.
Die neun Pforten kommt mit donnergrollender Bedrohung und geschmackvoll vieldeutigen Bildern daher, doch Polanskis kraftlose Inszenierung und absichtlich vage gehaltene Geschichte erzeugen einen Film, der zwar unheimlich ist, aber nie den Schritt zum packenden Streifen schafft. Er steht wiederholt kurz vor der Schwelle zum interessanten Werk, vollzieht aber nie den letzten Schritt -- bis zum letzten, rätselhaften Filmbild. --Sean Axmaker

Produktbeschreibung


Kinowelt Die neun Pforten S.E. (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 17.08.07
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5 Kundenrezensionen:

Spannend, aber dennoch nicht ganz befriedigend
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Film ist spannend und recht gut gemacht. Allerdings sind doch einige der mörderischen Begebenheiten absehbar. Als extrem störend habe ich es empfunden, dass in jeder nur möglichen Szene Zigarettenrauch aufsteigt. Man gewinnt den Eindruck, die Tabakindustrie sei einer der Hauptsponsoren dieses Streifens. Wie so häufig, endet der Film nach viel Spannung und geweckter Neugierde sehr unbefriedigend. Man braucht schon eine Portion Fantasie, um das Ende richtig deuten zu können. Wäre klar und deutlich am Schluss nicht auch schön??
Originelle und stimmige Mystik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe diesen Film eher zufällig in einer Videothek ausgeliehen, trotz der negativen Kritik des Verleihers. Als ich ihn dann angeschaut habe, war ich einfach nur begeistert. Die Handlung fesselte mich von anfang bis Ende. Was soll an diesem Film bitte schlecht sein?
Ich schaue mir gerne Filme mit viel Action an. Umso bewundernswerter ist es, dass dieser Film es schafft ohne jegliche Ballerei oder wilden Verfolgungsjagden auszukommen und dabei gleichzeitig einen hohen Spannungsgrad zu erreichen und zu halten. Ein angenehmes Schaudern überkommt einen immer wieder, oft ohne das man weiß wieso.
Was soll ich groß sagen ohne etwas von der Story zu verraten? Gute Schauspieler (Besonders Johnny Depp wirkt sehr überzeugend), nicht-lineare und mystisch schöne Handlung die gerade nicht ins gängige Hollywoodschema passt (was vielleicht für den ein oder anderen eine Schwierigkeit darstellen mag, aber gerade eine der Stärken des Films ist), wunderbare Bilder und dezente aber ungemein stimmungsvolle musikalische Untermalung.

Wems nicht gefällt - jedem das seine, aber ich kanns nicht verstehen
Toller Film - es gibt auch mehr!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe zuerst eine einfache (sprich billige) Version des Films gekauft auf Empfehlung eines Freundes. Die einfache Version hat kein Audiokommentar oder sonstige Extras, deswegen habe ich nochmals zugeschlagen als ich eher zufällig über die Sonderausgabe (Special Edition) erfahren habe.

Der Film ist einfach spitze. Er spricht zwar nicht jeden an aber für mich persönlich liegt es bestimmt zum Teil daran, dass ich Bücher (ganz normale, nicht unbedingt antiquarische) für mein Leben gern kaufe, lese und mich dadurch inspirieren lasse. Somit war die Filmgrundlage bereits für mich vom großen Interesse.Ich fande die Prämisse einfach fazinierend, dass Bücher wirklich gefährlich sein können und nicht nur im 'normalen' oft politischen Sinne, sondern Aufgrund der Tatsache, dass sie das Böse heraufbeschwören können.

Die Geschichte die im Filmerzählt wird, ist ja bereits hundertfach auf diesen Seiten wiedergeben worden - ich brauche sie nicht zu wiederholen. Die mannigfaltige Deutungen, Interpretationen und Details macht dieser Film zu einem der nicht nur einmal angeschaut werden darf - er verlangt des Verständnis Willens ein mehrmaliges Erleben.

Für die, die den Film wirklich gern haben, gibt es auch die Möglichkeit eine Kopie des (fiktionales) Buches "Novem Portis de Umbrarum Regni- "Nine Doors of the Kingdom of Shadows" (bei lulu.com) zu erwerben.
Es gibt auch im Internet Anleitungen wie man das Buch selbst basteln kann, allerdings gehört ein gewisses handwerkliches Geschick dazu!

Der Film ist sicherlich nicht für alle ein muss, aber ich bin dem jedenfalls hoffnungslos verfallen. Ein künstlerisches Meisterwerk!

PS. Ich bin Ausländer, falls mein Schreibstil etwas aufällig ist!
Spannend und eindrucksvoll
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Roman Polanski ist ja bekannt dafür, Filme über Satanismus zu drehen (z.B. Rosemarys Baby), was er aber mit Die neun Pforten abgeliefert hat, ist einfach nur genial. Nicht nur die überaus intelligente Geschichte und natürlich ein wie immer grandioser Jonny Depp wissen zu überzeugen, sondern die gesamte interlektuell-abgründige Ästhetik des Filmes suchen seines Gleichen. Großartiger Film!
Edel verpackte Special Edition
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Beste vorneweg: Einen Film, in dem es um alte Bücher geht, in einen schicken Ledereinband zu verpacken, die in der Handlung eine tragende Rolle spielenden Holzschnitte samt Erläuterungen als Buchseiten dazuzufügen und das alles zum fairen Preis unters Volk zu bringen, verdient für sich allein gestellt die Höchstwertung!

Roman Polanskis Mystery-Thriller von 1999 mit Johnny Depp in der Hauptrolle des schmuddeligen Bücherjägers Dean Corso weiß trotz einiger Ungereimtheiten und Längen über weite Strecken zu überzeugen. Die Schnitzeljagd (eine Verfilmung des Romans von Arturo Pérez-Reverte) nach angeblich von Luzifer höchstselbst geschaffenen Buchillustrationen lässt den Zuschauer am Ende allerdings etwas ratlos zurück, das Booklet der DVD hilft hier etwas weiter. Hielt ich die von Polanskis Ehefrau Emmanuelle Seigner (die wieder einmal ihre weiblichen Reize zur Schau stellen darf) gespielte namenlose Begleiterin Dean Corsos bisher immer für den Teufel persönlich, ist sie nun laut Aussage des beigefügten Hefts ein Succubus.

Die Doppel-DVD enthält als Bonusmaterial neben den auch in gedruckter Form vorliegenden Holzschnitten diverse Interviews mit den Darstellern und Roman Polanski selbst, die aber überwiegend relativ nichtssagend sind. Hier hätte ich mir etwas tiefgehendere Informationen zum okkulten Hintergrund des mit gutem Bild und Ton ausgestatteten Films gewünscht. Alles in allem aber trotzdem empfehlenswert, ein echter Hingucker im DVD-Regal!
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