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Chocolat
DVD von EuroVideo |
ProduktbeschreibungEurovideo Chocolat, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 29.11.01 Aus der Amazon.de-RedaktionBei Filmen wie Chocolat ist man immer gut beraten, seine intellektuellen Kapazitäten zu entspannen und einfach die reichlich dargebotenen Sinnesfreuden zu absorbieren. Sei es das überwältigende Lächeln der Chocolaterie-Besitzerin Juliette Binoche, wenn sie einen neuen Kunden begrüßt oder eine berauschende Tasse würziger, heißer Schokolade, oder die betörende Gitarre des irischen Zigeuners, der von Johnny Depp (Don Juan De Marco) gespielt wird. Robert Nelson Jacobs hat Joanne Harris populären Roman für sein Drehbuch adaptiert, das von Lasse Hallström (Gottes Werk und Teufels Beitrag) liebevoll in Szene gesetzt wurde. Der Film behandelt vertrautes Terrain und bedient sich hinlänglich bekannter Metaphern, die selbst für ein Kind leicht zu verstehen sind, so dass es kaum überraschte, dass einige Kritiker ihn mit mordlustiger Inbrunst verrissen haben. Aber deren Einwände gingen am Kern der Sache vorbei. Vertrautheit und einfache Metaphern können sehr schön sein, wenn sie in einem Märchen präsentiert werden, dass so einladend warmherzig ist, wie dieses. Vom Schicksal geführt, lässt sich Vianne (Binoche) mit ihrer Tochter Anouk (Victoire Thivisol) im Winter 1959 in einem ruhigen französischen Dorf nieder. Ihre neu eröffnete Chocolaterie wird schnell zur Attraktion, aber auch zur Quelle der Angst, denn Viannes außergewöhnliche Fähigkeiten, die Leidenschaften der Bewohner neu zu entfachen, drohen die repressiven dörflichen Traditionen zu unterwandern. Der frömmlerische Bürgermeister betrachtet Vianne daher als den Feind. Der Krieg, den er gegen sie führt, erreicht seinen Höhepunkt mit der Ankunft der "Flussratten", wie er die Zigeuner nennt, die von Roux (Depp) angeführt werden. Roux und Vianne fühlen sich direkt zueinander hingezogen. Eingeflochten in die Geschichte sind ausgezeichnete Nebenhandlungen, in denen es um eine misshandelte Ehefrau (Lena Olin, Die neun Pforten), eine ältere Dorfbewohnerin (Judi Dench, Shakespeare In Love) und deren entfremdete Tochter geht. Mögen auch Teile des Films etwas bedauerlich sein (ohne Molinas exzellente Performance, wäre der Bürgermeister zweifellos zur Karikatur verkommen), sind dessen Feinheiten oftmals herausragend. Chocolat erinnert den Zuschauer an die einfachen Freuden des Lebens und lädt ihn ein, diese zu genießen. --Jeff Shannon 5 Kundenrezensionen:Schön! 5 von 5 PunktenDer Film ist echt traumhaft schön, eben mit französischem Charme ;) Vielleicht etwas, ein kleines wenig, zu lang geraten, aber Dank der bezaubernden Hauptdarstellerin sieht man großzügig darüber hinweg ;) Quatsch mit Schoko-Soße? 3 von 5 PunktenIch liebe Schokolade. Ich brauche Schokolade. Und "Chocolat" macht Lust auf Schokolade. Blöderweise ist das fast alles, was der Film mit mir veranstaltet hat. Die Themen - Intoleranz, Bigotterie und all die anderen kleinen und größeren Leiden unserer Zeit - werden derart plakativ und unter so kurzsichtig-einseitiger Parteinahme ins Schokosüppchen getunkt, dass mir dabei schon fast schlecht wurde. Vorher ist alles hässlich - Frauen werden geschlagen und sexuell unbefriedigt schrubben geschickt, der verknöcherte Graf diktiert als verbitterter Despot sogar dem jungen Duckmäuserpfarrer die Predigten, herumreisende Zigeuner werden geächtet, Töchter reden nicht mehr mit ihren Müttern und umgekehrt und überhaupt. Alles wird denunziert, und plopp, ein bisschen Schoko drüber und schon löst sich der Knoten: Gott ist tot, es lebe die Schokolade. Dazwischen heilt Mutter Schokolata, pardon, Vianne, mit sanfter bis beharrlicher Zuwendung die Leiden der emotional schwer angekrüppelten Bevölkerung. Wäre die Gute nicht mit Schokolade angekommen, sondern mit der Frohen Botschaft, hätte sich das halbe Kinopublikum wahrscheinlich übergeben im Angesicht solch frohgemut selbstgerechter Simplizität. Der Effekt bleibt trotzdem derselbe, irgendwie. Das Ganze ist magisch, und die Magie hat natürlich im Kino einen besonders privilegierten Platz. Aber hier wird daraus ein fast schon gewaltsamer Akt der Bekehrung. Das schmeckt mir nicht so besonders. Mir fällt da zum Schluss der berühmte Marie-Antoinette-Spruch mit dem Kuchen ein; irgendwie gebärdet sich der Film wie ein Kommentar dazu. Oder ich rede gerade Unsinn. Jedenfalls: Ich bin mir ziemlich sicher, dass man "Chocolat" nicht ganz so heiß herunterschlucken sollte, wie die Schokolade angerührt wird. Drei Sterne gibts trotzdem, wegen der Schokolade, wegen Judi Dench, wegen Juliette Binoche und trotz Johnny Depp. Basta. Ein Biss für mehr Lebensfreude 4 von 5 PunktenIn Abhängigkeit vom Grad der eigenen intellektuellen Verspanntheit wird man diesen Film entweder mögen oder ablehnen. Gezeigt wird uns ein Märchen für Erwachsene, das kein Klischee auslässt. Wer also Märchen nicht mag oder es nicht ausstehen kann, wenn sich alles am Ende zum Guten fügt, der möge sich den Film ersparen. Die anderen werden sich mit ihm wohl fühlen. Der Wind pfeift kalt durch die Gassen von Lansquenet-sous-Tannes als Vianne und Töchterchen Anouk mit ihren Koffern hier eintreffen und beschließen, dass sie die ehemalige Patisserie kaufen und in eine Chocolaterie umwandeln wollen. Dies aber ist ein Eingriff in die bisherige Lebensweise des Städtchens, das diktatorisch vom Bürgermeister Comte de Reynaud regiert wird. Mitten in der Fastenzeit verteilt Vianne aus einem unerschöpflichen Fundus ihre Süßigkeiten und bringt damit die Mehrheit der blutarmen Gemeinde gegen sich auf. Doch die süße Sünde hat eine starke Anziehungskraft. Und Zurückhaltung war noch nie eine herausragende Eigenschaft des Menschen. Schokolade steht in diesem entzückenden Film für Lebensfreude und Genuss. Sie siegt über Bevormundung und Einförmigkeit. Lasse Halström inszenierte dieses Märchen auf sehr konventionelle, aber liebenswerte Art. Von den allesamt hervorragend spielenden Darstellern fasziniert vor allem Juliette Binoche als attraktive Vianne. Fazit. Ein wunderschöner Märchenfilm, der auch als solcher klassisch in Szene gesetzt wurde. Sehenswert. Die DVD ist in Ordnung. Das Bonusprogramm enthält jede Menge Interviews und die Entstehungsgeschichte des Films. Johnny Depp mal ganz anders 5 von 5 PunktenEin sehr sinnlicher Film, ohne wirkliche Hochs und Tiefs. Johnny Depp mal ganz anders. Nicht als "Psychopat" oder "etwas Verrückter", sondern eigentlich ungewohnt normal. :-) Steht ihm allerdings sehr gut diese Rolle. Könnte ruhig öfter so sein. Ich kann den Film nur empfehlen, da ich ihn sehr, sehr romantisch und (wie schon erwähnt) sehr sinnlich fand. Ein sinnliches Vergnügen... 4 von 5 PunktenSofort taucht man in die Atmosphäre dieses kleinen Städtchens ein....und bekommt Lust auf Schokolade! Eine wunderbare Geschichte über Lust und Freude am puren Leben und auch die vielen inneren Konflikte, die dies mit sich bringt...denn in dieser Geschichte wimmelt es nur so vor (überzogenen) Klischees an typischen Charaktere von übertriebenen katholisch-religiösen-sittsamen Typen bis zu wild streunenden Zigeunern. Eine Sache stört mich aber:Johnny Depp...so sehr er mir auch gefällt...in diesen Film passt er nicht. Wobei mir nicht so recht klar ist, ob es daran liegt, dass er seine Rolle so schlecht spielt oder einfach nur die falsche Besetzung dafür ist; denn leider, sein Auftritt zerstört die Stimmung des ganzen Filmes.Daher nur vier Sterne. Was die Altersangabe betrifft: ab 6 Jahren finde ich nicht gerade passend...ich bin zwar nicht prüde, aber im Film gibt es doch ein oder zwei angedeutete leidenschaftliche Liebes-/Bettszenen, die bei Kindern in diesem Alter eventuell etwas Unklarheit hinterlassen könnten... also 10/12Jahre finde ich ideal. ( natürlich kann das nur jede Familie für sich entscheiden)ansonsten ist der Film harmlos,nett,schön. Sehr interessant auch die Herstellung, Prozederes, wunderbaren Zutaten,tolle Rezepte(als Extras),.. Auf jeden Fall sehenswert! Schokolade nicht vergessen! |
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Wie ein einziger Tag
DVD von Warner Home Video - DVD |
Eine Kundenrezension:Gefühlvoll, wie das Buch! 5 von 5 PunktenIch habe das Buch schon vor einigen Jahren gelesen und war damals schon hellauf begeistert. Nun habe ich den Film dieses Jahr das erste mal gesehen und muss sagen: Grossartig! Die Umsetzung vom Buch her finde ich super gelungen und die Emotionen kommen so toll rüber. Ein Frauen Film? Definitiv ja, ich würde es den Männern nun nicht empfehlen, ihn mit ihrer Freundin anzusehen, lieber die Dvd schenken und die beste Freundin einladen und selber dann ausgehen ;D |
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Die Lümmel von der ersten Bank Die komplette Streichesammlung (4 DVDs)
DVD von EuroVideo |
ProduktbeschreibungEurovideo Die Lümmel von der ersten Bank (4 DVDs), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 15.11.07 ProduktbeschreibungPepe Nietnagel (Hansi Kraus) ist Schüler des Mommsen-Gymnasiums in Baden-Baden. Er beeindruckt seine Lehrer und Mitschüler weniger durch überdurchschnittliche Leistungen - genauer gesagt liegt er sogar etwas unter dem Durchschnitt - als durch unerschöpfliche Einfälle anderer Art, mit denen er sein Unbehagen am bestehenden Schulsystem, an alten, vertrottelten Lehrern und längst überholten Meinungen manifestieren will. Mit ganzem Eifer widmet er sich der sehr alten Frage: Wie überlebt man Schule und Lehrer auf möglichst unterhaltsame Art? Die aus vier DVDs bestehende Box enthält alle sieben Filmen.
5 Kundenrezensionen:Neuauflage der Lümmel Collection Box.... 4 von 5 PunktenInhalt Pepe Nietnagel (Hansi Kraus) ist Schüler des Mommsen-Gymnasiums in Baden-Baden. Er beeindruckt seine Lehrer und Mitschüler weniger durch überdurchschnittliche Leistungen - genauer gesagt liegt er sogar etwas unter dem Durchschnitt - als durch unerschöpfliche Einfälle anderer Art, mit denen er sein Unbehagen am bestehenden Schulsystem, an alten, vertrottelten Lehrern und längst überholten Meinungen manifestieren will. Mit ganzem Eifer widmet er sich der sehr alten Frage: Wie überlebt man Schule und Lehrer auf möglichst unterhaltsame Art? Bildbewertung / Tonbewertung Oft neigt man dazu, bei älteren Filmtiteln das Wort "Kult" mit ins Spiel zu bringen. Aber es bei dieser Filmreihe zu benutzen, ist wahrlich nicht übertrieben und ich wüsste nicht, welch anderes Wort die Filme dieser Reihe treffender beschreiben könnte. Dank "EUROVIDEO" gibt es nun alle 7 Filme dieser legendären Filmreihe, zuzüglich einiger Extras, auf einer DVD-Box mit 4 DVD`s. Der erste Film lief 1968 mit großem Erfolg in den deutschen Kinos. In den folgenden Jahren bis 1972 entstanden die anderen sechs "Lümmel-Filme", die alle zu wahren Kassenknüllern wurden. 1.Zur Hölle mit den Paukern (1967) 2.Zum Teufel mit der Penne (1968) 3.Pepe der Paukerschreck (1969) 4.Hurra die Schule brennt! (1969) 5.Wir hau'n die Pauker in die Pfanne (1970) 6.Morgen fällt die Schule aus (1971) 7.Betragen ungenügend (1972) Damals wie heute werden die Filme von vielen Kritikern regelrecht nieder gemacht. Dafür liebt das Publikum die Filme umso mehr. Allein die ersten beiden Filme der Reihe hatten damals jeder über 6 Millionen Kinobesucher. Sicher sind es keine intellektuellen Meisterwerke, aber was ist dagegen einzuwenden, einfach mal alle Sorgen hinter sich zu lassen und an sowie mit diesen Filmen Spaß zu haben. Allein die Liste der Darsteller lässt schon Erinnerungen aufkommen und Vorfreude auf das Ansehen dieser Filme. Viele schon damals sehr beliebte Darsteller sind in den Filmen zu sehen. Der "Oberlümmel" wird gespielt von Hansi Kraus. Er war eigentlich gar nicht für die Rolle vorgesehen. Beim Drehbeginn des ersten Films stand ein anderer Darsteller vor den Kameras. Aber der Regisseur Werner Jacobs (1909-1999) war mit dessen Darstellung nicht zufrieden. So wurde der Filmdreh, nun mit Hansi Kraus in der Rolle des Pepe Nietnagel, nochmals von vorne begonnen. Hansi Kraus war zur damaligen Zeit schon sehr bekannt durch seine Darstellung des Ludwig Thoma in den "Lausbubengeschichten". Neben Hansi Kraus gibt es in den Filmen von dieser DVD-Box ein Wiedersehen mit Darstellern wie Theo Lingen, Uschi Glas, Georg Thomala, Hannelore Elsner, Willy Millowitsch, Hans Terofal, Peter Alexander, Harald Juhnke, Heintje und Ilja Richter, um wirklich nur einige zu nennen. Die Qualität der Bilder auf dieser DVD zeigt aufgrund der unterschiedlichen Produktionszeiten der einzelnen Filme natürlich einige Unterschiede. Wobei nun sicher ein jeder dafür Verständnis aufbringen wird, dass Filmaufnahmen aus dem Ende der sechziger und Anfang der siebziger nicht die Qualität haben können, wie die allerneueste Kinoproduktion. Ich persönlich kann damit leben, dass mal die Schärfe oder der Kontrast nicht zu hundert Prozent stimmen oder auch Laufspuren und Verschmutzungen im Bild zu sehen sind. Dafür überwiegt die Freude, diese einmaligen Filme in einer kompletten Sammlung auf DVD zu haben. Gut gelungen ist es auf jeden Fall, diese alten Filme auf das Medium DVD zu bringen. Bei nur 4 DVD`s und 7 Filmen plus Extras fallen keine Kompressionsfehler durch die Bildbearbeitung für die DVD - Veröffentlichung auf. Der Ton bei allen Filmen liegt in guter Verständlichkeit im Dolby Digital 1.0 auf den DVD`s vor. Er zeigt relativ wenig Grundrauschen und ist auch klanglich ohne größere Mängel. Eine Besonderheit dieser DVD - Veröffentlichung ist es, dass man den ehemaligen Hauptdarsteller Hansi Kraus für die Gestaltung der DVD - Menüs gewinnen konnte. So führt er uns, dieses Mal hinter dem Lehrertisch und als eine Art Lehrer, durch die DVD - Menüs und erklärt deren Bedienung. Dabei ist die Gestaltung und Bedienbarkeit der DVD - Menüs gut gelungen und mal etwas ganz anderes wie sonst gewohnt. Auf DVD 4 befinden sich, neben Film 7 der Reihe, einige interessante Extras. So gibt es ein ca. 6minütiges Interview mit Hansi Kraus. Weiterhin einige Lümmelsprüche aus dem Film in einer Fotoshow und von Hansi Kraus vorgetragen. Sehr informativ und auch unterhaltend ist der 15minütige Beitrag mit dem Titel "Wo stand die Lümmel-Bank?". Zu guter Letzt kann man noch einige der alten Original Kinotrailer zu den Filmen sehen. Gesamteindruck: Eine gelungene Veröffentlichung aller Filme dieser Reihe, in einer Box durch "EUROVIDEO". Der absolute Kultstatus dieser Filme besteht ohne Zweifel. Darum auch schon fast ein "Muss" für jede DVD - Sammlung. Top Empfehlung. Autor: Torsten Ein heiteres Stück Filmgeschichte 5 von 5 PunktenEins erstmal vorneweg: Vom cineastischen Standpunkt aus gesehen waren die Filme ein glatter Reinfall. Liest man die Kritiken aus den 70er Jahren könnte man beinahe meinen, es handelte sich um "jugendgefährdendes" Material. Auch der dazumals eher konservative Filmdienst bedachte alle sieben Streifen mit heftigen Schmähungen. Wahrscheinlich beurteilte man Filme damals vorwiegend nach pädagogischen Kriterien, der Unterhaltungswert galt in dieser verstaubten Epoche nicht sehr viel. Vielleicht fühlten sich einige Autoritäten durch die Handlung auch allzu treffend karikiert und durch den Kakao gezogen... Heute darf man die Filme auch als Persiflage und Verunglimpfung der damals herrschenden Wertanschauungen betrachten. So gesehen sind sie ein amüsantes und kurzweiliges Zerrbild der sittlichen Vorstellungen der 60er- und 70er-Jahre und rechnen gnadenlos mit dem verknöcherten Obrigkeits- und Gehorsamsideal jener Tage ab. Sie sind somit auch ein Stück Filmkultur, das den Zeitgeist gehörig auf die Schippe nimmt. In erster Linie aber sind die Paukerstreifen nichts weiter als unbeschwerte Spaßfilme, die die Leute in den Kinos so richtig zum Lachen brachten. Viele der teils skurrilen Pennälerscherze wirken ganz einfach unheimlich komisch und durchtrieben. Da kann sich auch der ernsteste Zuschauer ein Schmunzeln nicht verkneifen. Jeder der sieben Filme strotzt nur so vor Ulk, Klamauk und bodenständigem Humor, die Charaktere in den temperamentvollen Komödien sind teilweise krass überzeichnet und gerade deswegen so ungemein spaßig. Anders als bei vielen Klamotten dieser Zeit sparte man nicht an brillianten Schauspielern, was der durchweg leichten Handlung eine kleine Prise dramaturgischer Würze verlieh. Alles in allem ein heiteres Stück Filmgeschichte, das auch heute noch viel Freude bereitet. "Wohl wahnsinnig geworden !" 5 von 5 Punkten... einen Satz, den man immer wieder zu gerne hört, wenn Oberstudiendirektor Taft wieder mal auf einen der vielen Streiche von Pepe Nietnagel und seinen Freunden hereingefallen ist. Wer wie ich, mit diesen Filmen groß geworden ist, weiß was es bedeutet diese komplette Filmsammlung in seinem Besitz zu haben. Auch wenn die Filme mittlerweile etwas veraltet scheinen, passen sie doch irgendwie in die heutige Zeit. Das Schulsystem heute läßt ja leider manchmal etwas zu wünschen übrig und vorallem die Lehrkräfte haben es heute besonders schwer. Schön ist es dann doch, wenn man wie bei diesen Filmen sieht, das Schule auch richtig Spaß machen kann. (Auch wenn es nur auf dem Bildschirm ist). Der arme Professor Knörz, der die meisten und übelsten Streiche abbekommt. Man erinnere sich an das Juckpulver auf dem Klopapier, die fingierte Orgie im Klassenzimmer und die Umlackierung seines VW-Käfer. Pedell Bloch, der ewig blau ist, Kollege Blaumeier und das schwindeleregende Stuhlexperiment, das gemeine Testament und die Klassenreise... ...man könnte pausenlos so weiter schreiben und deshalb sind diese Filme was ganz besonderes, die hier eine würdige DVD-Veröffentlichung erhalten haben. Bild und Ton sind dem Alter entsprechend OK. Etwas nervig sind die einzelnen Menüs, die etwas lieblos produziert wirken. Alles in allem: Eine Super Collection die bei keinem Fan im Regal fehlen sollte. Deutschland hatte auch damals schon viel Humor. Hier ist der Beweis !!! TOP FILME !!! Beste Sonntagnachmittagunterhaltung - auch für heutige Kinder und Jugendliche 5 von 5 PunktenIch bin zwar erst Jahrgang 1984,habe diese Filme aber alle rauf und runter gesehen. Sicherlich sind sie nicht mehr aktuell,aber die Scherze der Schüler begeisterten schon meine Eltern und auch mich immer noch. Wer also gepflegte Unterhaltung an einem verregneten Samstag- oder Sonntagnachmittag sucht ist hier richtig. Zeitreise 5 von 5 PunktenGenau das ist es: Eine Zeitreise! Wer kennt sie nicht, die legendären "Paukerfilme" mit dem unvergleichlichen "Frisch! Fromm! Fröhlich! Frei!"-Theo Lingen, Hansi Kraus und den anderen bekannten deutschen Schauspielern. Natürlich ist es Klamauk, aber es ist halt auch Klamauk, der mich in meine Kindheit zurückversetzt! Ich mag die Filme allesamt, die Qualität ist okay, und es macht Spass diese Filme noch einmal zu sehen. Ich finde das Menü auch klasse, und finde es gut das Hansi Kraus dafür noch einmal reaktiviert wurde! Mal etwas anderes als "normal animierte" Menüs! |
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Der schmale Grat
DVD von Twentieth Century Fox Home Entert. |
ProduktbeschreibungDVD FSK 16 Komödie und Drama/ Fox. Aus der Amazon.de-RedaktionAls Der schmale Grat Ende 1998 in die Kinos kam, tauchte der zuvor lange spurlos verschwundene Regisseur Terrence Malick wieder aus der Versenkung auf. Malick, der rätselhafte Einsiedler, der sich nach seinem optisch packenden Meisterwerk In der Glut des Südens (1978) von der Bildfläche Hollywoods zurückzog, kehrte nach einer 20-jährigen Kaffeepause in den Regiestuhl zurück. Der Film, mit dem Malick sein Comeback vollzog, ist eine faszinierende Wahl: eine weit reichende Adaption des Weltkriegsromans Insel der Verdammten von James Jones (der 1964 bereits schon einmal verfilmt wurde). Der Kampf um die Insel Guadalcanal gab Malick die Gelegenheit, nichts Geringeres als das Wesen des Lebens, des Todes, Gottes und des Muts zu untersuchen. All diejenigen, die einen herkömmlichen Kriegsfilm erwarten, seien hiermit gewarnt: Malick zeigt, dass er sehr wohl in der Lage ist, eine spannende Action-Sequenz zu inszenieren, aber er kann genauso gut ins rein Philosophische abschweifen -- oder einfach die Kamera bei den ersten Gehversuchen eines eben geschlüpften tropischen Vogels oder dem düsteren Lauern eines Krokodils verweilen lassen. Dies ist nicht gerade ein Film für Schauspieler -- manche Gesichter gehen so schnell vorbei, dass man sie kaum registriert. Dafür sind die Hauptfiguren umso ausdrucksstärker: Nick Nolte als karrierebewusster Oberst, Elias Koteas als tief religiöser Hauptmann, der seine Männer zu schützen versucht, und Ben Chaplin als G.I., der von schwärmerischen Erinnerungen an seine Frau gequält wird. Das Rückgrat des Films ist die andauernde Diskussion zwischen einem sarkastischen Feldwebel (Sean Penn) und einem vergeistigten, fast heiligen Gefreiten (Newcomer Jim Caviezel). Die Ausgedehntheit des Films ruht möglicherweise von Malicks Methode her, einen Film während der Dreharbeiten und dem Schneiden zu "finden", und in mancher Hinsicht wirkt Der schmale Grat auf faszinierende Weise leicht unvollständig. Und doch verzaubert er wie kaum etwas anderes in dieser Zeit, und Malicks visionäre Bilder sind eine Herausforderung und ein Wegweiser für den Rest seiner Filmemachergeneration. --Robert Horton 5 Kundenrezensionen:Der vielleicht beste Anti-Kriegsfilm aller Zeiten 5 von 5 PunktenAls ich ihn das Erste Mal auf RTL2 (jaja) sah, war ich total fasziniert und bewegt von dem Film. Zufällig hatte ich ihn aufgenommen, da er mit eigentlich zu lang war, kam aber nicht umher ihn zu Ende zu gucken und irgendwann muste die DVD her. Das Besondere an diesem Film? Fast alles. Er ist kein extrem action-geladener Ballerstreifen zum Gehirn wegbrezeln, sondern ein subtiler Antikriegsfilm in dem es weniger um die Ballerei in der Gruppe, sondern die Gedanken, Ängste und Wünsche der Einzelnen geht. Der Film ist lang, hat seine Länge aber dennoch verdient. Es gibt so viele kleine Deteils, so viele bedeutungsschwangere Szenen, die einen den Film manchmal kaum ertragen lassen, so sehr drückt er aufs Gemüt. Aber dem Schatten folgt auch immer Licht und so gibt es auch so viele Momente der Schönheit. Die Schönheit der Natur und der zwischenmenschlichen Beziehungen. Diese Beziehungen zeichnen sich nicht durch lange und reißerische Dialogen aus, sondern sind sehr dezidiert und bewegend. Wer sich hin und wieder an den "kleinen" Details und Momenten im Leben erfreut von denen man den Eindruck hat andere würden sie nicht einmal wahrnehmen, wird den Film lieben. Hohe Ewartungen..... 3 von 5 Punktenkonnte dieser film leider nicht gerecht werden....meiner meinung nach. ich habe mir den film ausgeliehen und habe mich riesig auf diesen gefreut...vor allem bei den ganzen lobeshymnen die hier gesungen werden der film ist schön anzusehen....echt coole aufnahmen von landschaft tieren usw. ein echt lobenswerter aspekt...jedoch finde ich das zu viele zu viele aufnahemn von natur und umgebung reingeshcnitten wurden...das hat mich iwie gestört...die story ist recht simpel aber ok....ein vorrezensent hatte geschrieben das sich die charakter nicht weiterentwickeln...dem stimme ich auch zu.....überhaupt wirkt der film wie vor sich in plätschernd ohne wirklich spannung aufzubauen....außer im hauptteil des films(angriff auf den hügel)-eine echt schöne sequenz..... der film verdient bewunderung aber auch verachtung....ich lieg genau dazwischen....es gab schöne sequenzen...aber letztendlich zu wenig gute szenen aber auch zu viele allgemein...er war einfahc viel zu lang..... ich würde diesen film leuten sehr empfehlen die wert auf optik legen Poetisch, packend, anders 5 von 5 Punkten"Der schmale Grat" ist wie kein anderer Kriegsfilm. In gewaltigen und poetischen Bildern kommt er daher und hinterlässt das Verlangen ihn gleich nochmal zu sehen. Einziges Manko: Die manchmal etwas übertrieben theatralische performance der Erzählers. Top Film! "Kunstvoll inszeniertes Kriegsepos mit Längen!" 3 von 5 PunktenIm Südpazifik landet 1944 eine amerikanische Infanterie - Einheit auf der von Japanern besetzten Insel Guadalcanal. Erklärtes Ziel ist die Erstürmung des strategisch wichtigen Stützpunktes am Hügel 210. Captain James Staros führt seinen Trupp durch die paradiesisch anmutende, unwegsame Regenwaldidylle. Angst und Entsetzen über die Grausamkeiten des Krieges begleiten die Männer auf Schritt und Tritt... Der Antikriegsfilm aus dem Jahre 1998 von Terrence Malick ist ein kunstvoll inszeniertes Drama das den Irrsinn des Krieges in teil- weise ruhigen (fast meditativen) Bildern rüberbringt. Dabei gibt es schöne Naturaufnahmen und eine sich einprägende Musikuntermalung. Ausserdem ist der Film fast bis in die kleinste Nebenrolle mit be- kannten Schauspieler besetzt. (z.B. Sean Penn, Adrien Brody, James Caviezel, Woody Harrelson, John Travolta, Nick Nolte, nur um einige zu nennen) Dennoch weist der Film der eine Laufzeit von 180 Minuten hat, einige Längen auf. (DVD) Leider unnötig in die Länge gezogen... 3 von 5 PunktenDer schmale Grat zeigt durchaus gute Ansätze. Malick schafft einen guten Kontrast zwischen dem Krieg und dem, was durch den Krieg zerstört wird. Aber was zum Teufel sollte diese ellenlange Ballerszene am Grat? Das war mir einfach zu viel des Guten. 60 Minuten Action ohne Unterbrechung sind doch wirklich nicht nötig. Eine halbe Stunde weniger hätte durchaus auch gereicht und was Malick mit so einem 60-minütigem Gemetzel erreichen wollte, weiß nur der liebe Gott. Wenn ein Private Ryan kritisiert wird, weil Omaha Beach zu lang, zu brutal und zu laut sei, dann kann Der Schmale Grat leider auch nicht besser wegkommen als mit 3 Sternen, auch wenn er besagtem Film zweifellos das Angebot an Perspektive vorraus hat. |
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Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht
DVD von Unbekannt |
ProduktbeschreibungLetzte König von Schottland, Der DV InhaltEin Meisterwerk der Extreme! Schonungslos, präzise und erschreckend realistisch. Ein nervenzerrender Ausnahmethriller über Idi Amin, einen der brutalsten Diktatoren der Weltgeschichte! Der junge schottische Arzt Nicholas Garrigan (James McAvoy) ist in Uganda am Ziel seiner Wünsche angelangt: Eine fremde Kultur und die Möglichkeit, das Gesundheitssystem mit aufzubauen, wecken seine Abenteuerlust. Unerwartet wird er zu einem Verkehrsunfall gerufen, in den der Staatspräsident Idi Amin (Forest Whitaker) verwickelt ist. Schnell steigt er zu dessen Leibarzt auf und gehört bald zum Kreis der engsten Vertrauten. Verwöhnt und vom Luxus berauscht, übersieht Garrigan zunächst die Gräueltaten, die um ihn herum geschehen. Als er dann doch endlich Stellung bezieht, ist es beinahe schon zu spät. Und obendrein wendet der Diktator sich gegen seinen einstigen Schützling... 5 Kundenrezensionen:Enttäuschend bis ärgerlich 2 von 5 PunktenDer Film ist meines Erachtens kein Film über Uganda in den Zeiten Amins. Vielmehr wird dies nur als eine Art, etwas ausführlichere Kulisse, für eine Geschichte um einen jungen schottischen Arzt benutzt. Durch die Ausführlichkeit der Kulisse wird aber nie klar, was der Film sein soll: Eine Lebensgeschichte eines Schotten oder eine Darstellung einer zeitlichen Periode eines Landes. Zurück bleibt ein sehr ungutes Gefühl: Eine grauenhafte Dikatur im schwarzen Afrika wird letzten Endes nur dargestellt durch die Sichtweise eines, nich mal sonderlich interessante, Weißen. Der schwarze Kontinent bleibt folkloristischer Hintergrund (selbst in seinen grausamen Facetten) für eine durch und durch weiße Sichtweise. Für die Schwarzen interessiert sich der Film (und damit vermeintlich auch der Zuschauer) nicht. Es geht um das Leid und die Gewissenkonflikte des Weißen. Das ist in dieser Form meines Erachtens nach eine Schande. Dass die Geschichte des Weißen so nebenbei gesagt ziemlich belanglos ist, unterschreicht die Schwäche des Films. Scotland's King abroad? 2 von 5 PunktenDer erste Spielfilm des Regisseurs Kevin Macdonald ist leider weder Fisch noch Fleisch. In der beigefuegten Doku ueber die Filmentstehung meint er selbst, dass der Film zwar ueberwiegend fiktiv sei, grossteils aber auf biographischem Material ueber Idi Amin beruhe. Haben Sie mitgelesen? - Genau. Was denn nun eigentlich? Das Movie faengt seltsam an, es wird versucht, auf einer Busfahrt durch das Land Uganda afrikanische Stimmung von Kulisse und Mensch einzufangen, dazu gibt es zeitgleich Musik wie aus einer Sauf- und Kopulierszene a` la American Pie. Erwartet uns nun ein ernster Film mit politischem Hintergrund ueber das zweifelhafte Wirken des afrikanischen Diktators oder ein "Hey Pussy!" Teeniefilm, wo es darum geht, wer mehr getragene Hoeschen in den Schulferien sammelt? Forest Whitaker bringt soviel an Charme und vergnueglicher Stimmung rueber wie ein schwarzer Bruder der Marx Brothers, er bemueht sich auch redlich in seinem Job als Mime, kann aber die unterschwellige Gefaehrlichkeit und den morbiden Reiz, der von der Person Idi Amins ausgeht, nicht im geringsten nachvollziehbar machen. Diverse Doku's auf der DVD machen einem klar, dass man in diesem Film sowohl auf schauspielerischer Seite (eine grausame Fehlbesetzung der in allen Lebenslagen stets homophil und kurz vor dem voelligen Nervenzusammenbruch wirkende James McAvoy), als auch von der Regie her tief in die Toilette gegriffen hat: Die ekelhafteste Szene, jene im Krankenhaus, wo McAvoy seiner von Amins Schergen zerstueckelten Liebschaft ansichtig wird, fand ja so nie statt (Zeugenbericht auf der Disc!); hier wird um eines Gruseleffektes willen darauf verzichtet, mit schauspielerischer Qualitaet und einem nuanciert glaubhaft gemachten Drehbuch die Schrecken jener Zeit hervorzukehren und fuehlbar zu machen, spaetestens hier gleitet der Film in ein Splatter-Genre ab, das den Tiefpunkt, aber nicht das Ende der Talfahrt markiert. Deshalb wird es hernach eben auch kaum besser. Der Film wirkt irgendwie inhomogen und unausgegoren, man kann sich nicht entscheiden, ob man nun etwas Gefuehl in einzelne Szenen investieren sollte, die im naechsten Augenblick vielleicht schon verschwendet erscheinen, weil das Niveau wieder weit unterhalb der Grundwassergrenze sinkt. Trotzdem zwei Sterne, weil es ein politisches Anliegen gibt, gut gedacht, -aber eben schlecht gemacht-, ist. Sehen Sie sich lieber das Zusatzmaterial ueber Idi Amin an, da koennen Sie wesentlich mehr an Inhalt und Gehalt jener furchtbaren Zeit in Uganda entnehmen als mit dem missglueckten "letzten Koenig von Schottland". Forest Whitaker brilliert trotz eines teilweise schwachen Drehbuchs 4 von 5 PunktenAus Abenteuerlust und mit einer großen Portion Naivität reist der junge schottische Arzt Nicholas Garrigan (James McAvoy) Anfang der 70er Jahre nach Uganda, wo er während eines Verkehrsunfalls die Bekanntschaft mit dem ugandischen Staatspräsidenten Idi Amin (Forest Whitaker) macht. Eingewickelt von dessen Charme und Charisma lässt er sich als sein Leibarzt und Vertrauter anstellen. Zunächst genießt er die Anerkennung und die Privilegien, bis er nicht mehr länger die Augen vor Amins brutalem Regime verschließen kann. Er bezieht Stellung und muss um sein Leben fürchten... Forest Whitaker hat für die Darstellung des ugandischen Staatspräsidenten und Massenmörders Idi Amin zu Recht den Oskar erhalten. Er verleiht dem Dikator eine komplexe Menschlichkeit, die dessen unfassbaren Gräultaten greifbar werden lassen. So bietet "Der letzte König von Schottland" einen Mix aus Fakten und Fiktion. So stellt er Idi Amin nicht als eindimensionales, stereotypes Monster dar, sondern ebenso liebenswürdig und zugänglich, wie paranoid und grausam. Daran krankt aber leider auch der Film. Forest Whitaker strahlt eine unheimlich gute Leinwandpräsenz aus, so dass sämtliche Nebendarsteller in seiner Gegenwart ein wenig blass daherkommen. Erst zum Ende hin rückt der Junge Arzt Garrigan mehr in den Vordergrund, so dass der Film eine gewisse Spannung aufbaut. Nichtdestotrotz wirkt James McAvoy eher hölzern neben dem großartig aufspielenden Amin - ganz so wie ein kleiner Junge, der Angst vor seinem Vater hat. Das Drehbuch spielt McAvoy zu Beginn wunderbar in die Karten, seine Naivität, sein Wunsch Spaß zu haben, ist überzeugend und glaubwürdig. Allerdings wird dies zu lange ausgenutzt, so dass die Glaubwürdigkeit, bei aller Verblendungskunst von Amin, schon ziemlich in Frage gestellt wird. Insgesamt gebe ich dem Film 4 Sterne, für einen grandiosen Forest Whitaker. Der vor der Schönheit und dem Schrecken Afrikas wunderbar aufspielt. Die restlichen Darsteller bleiben leider ein wenig blass oder zu lange in ihrer drehbuch-bedingten Naivität hängen, so dass es für 5 Sterne nicht ganz gereicht hat. Gute Darstellung wertet den Film auf.... 3 von 5 PunktenIdi Amin war von 1971 bis 1979 ugandischer Diktator, er war Sinnbild des brutalen afrikanischen Gewaltherrschers, damals waren seine Greueltaten täglich Thema der Weltpresse. Zwischen 100.000 und 500.000 Menschen fielen nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen seiner achtjährigen Gewaltherrschaft zum Opfer. Der Brite Kevin McDonald, Enkel des ungarisch-britischen Drehbuchautors und Filmregisseurs Emeric Pressburger, drehte 2006 diese britisch-amerikanische Coproduktion mit Forest Whitaker in der Titelrolle. Der Film war sehr erfolgreich, Whitaker spielte den Diktator so gut, dass er nicht nur für den Oscar nominiert wurde, er gewann ihn dann auch noch...wobei man vielleicht noch dazu anmerken muss, dass die Konkurrenz in diesen Jahrgang nicht gar so stark war. Auch bei der Verleihung zum europäischen Filmpreis war er mehrfach nominiert. Ein Film, über den gesprochen wurde.... Die Geschichte des Psychopathen Amin ist im Film auch die Geschichte des schottischen Mediziners Nicolas Garrigan (James McAvoy) aus dessen Sicht die Story aufgerollt wird. Als er zufällig dem frisch gebackenen Präsidenten Idi Amin bei einem Verkehrsunfall hilft, wird er sehr bald von ihm zu seinem Leibarzt ernannt. Amin hat auch charismatische Züge, ein kindliches und emotionales Gemüt, dies beeindruckt den jungen Arzt und so wird er zu einem seiner engsten Vertrauten. Somit verteidigt er Amin zunächst vehement gegen Vorwürfe gegen alle Kritiker. Nur langsam bemerkt Garrigan die Gefahr, die vom Verbrecher Amin ausgeht...aber da ist es dann auch schon fast zu spät. "Der letzte König von Schottland" ist sicherlich kein schlechter Film. Dazu sind die Leistungen der Darsteller zu gut, die 20 Minuten bis zum Schlussakkord sind dramaturgisch hochspannend. Ganz gepackt oder gefesselt hat mich der Film trotzdem nicht. Er ist sicherlich besser als "Blood Diamond", eine weiterer Afrikafilm, der fast gleichzeitig in die Kinos kam - aber viel mehr Afrikaklischee bietet. Möglicherweise liegt meine Distanz zum Film daran, dass der Schwerpunkt des Streifens die ungleiche Freundschaft der beiden Männer beleuchtet, die Diskussion, das Abtasten der beiden sich wiederholt, selbst wenn die Dialoge abgewandelt sind und die Greueltaten des Diktator meistens nur angedeutet werden. Für die Lebensgeschichte ist es zu wenig, für das Abbild eines kranken, gefärhlichen Mannes hat der Film aber einen optimalen Darsteller gefunden. Verführung 5 von 5 PunktenEin (fiktiver) junger schottischer und abenteuerlustiger Arzt, Garrigan, fährt nach seinem Abschluss nach Uganda, um dort in eimem Dorfkrankenhaus zu praktizieren und etwas "Weltluft" zu schnappen. Durch eine Zufallsbegegnung fällt er dem frischgebackenen Diktator Idi Amin auf, den er durch seine naßforsche und selbtssichere Art beeindruckt. Nach kurzem Überlegen nimmt er die angebotene Stelle als Leibarzt an und wird von da an in die Welt seltsamer Machtausübung verstrickt, die Amin praktiziert. Warnungen, die er von Landsleuten zu hören bekommt, weist er ziemlich großspurig zurück. In seinem jugendlichen Überschwang genießt er seine neue Tätigkeit und den damit verbundenen Luxus, bestärkt durch Amin, der sich ihm als Vaterfigur anbietet und ihn immer wieder als "Berater" aufwertet. In Laufe der Zeit verstärkt sich jedoch die Paranoia Amins, der überall Feinde wittert. Dummerweise verpasst Garrigan den richtigen Zeitpunkt der Distanzierung und wird durch sein Vertrauen sogar zum Denunzianten und somit mitschuldig an den Verbrechen des Diktators. Erst als man ihm seinen Pass wegnimmt, merkt er, dass es fast zu spät ist. Sein Schicksal ist so gut wie besiegelt, als er sich mit einer der Frauen von Amin einlässt. Die fiktive Person Garrigan ist als Platzhalter für den Zuschauer zu verstehen, der sich fragen sollte, wie er sich selbst verhalten hätte. Was hier gezeigt wird, ist eine Beziehungsstruktur, deren Schwerpunkt Garrigan anfangs nicht verstehen kann. Er betrachtet sich als Gewinner in einem Spiel, das für ihn schon verloren ist. Fühlt sich Garrigan aufgrund seiner mangelnden Lebenserfahrung geschmeichelt, wird er stattdessen von Amin nach Strich und Faden manipuliert und verführt. Er verschließt die Augen so lange, bis er fast nicht mehr entkommen kann und sich mitschuldig an den Verbrechen des Diktators gemacht hat. Garrigan denkt letztlich an die kurzfristige Befriedigung seiner Bedürfnisse und ist dadurch das Spiegelbild der naiv-weißen Kultur im Umgang mit Staaten wie Uganda. Est als er selbst "am Haken hängt" liegt, wird ihm bewusst, dass er von Anfang an verloren hatte. Gleichzeitig wirkt Garrigan dennoch sympathischer als das lauernde westliche Diplomatenpersonal, das anscheinend von vornherein wesentlich mehr Hintergründe kennt, ohne jedoch ehrliche Konsequenzen aus diesem Wissen zu ziehen, dabei Garrigan erst benutzen will und ihn letztendlich hängen lässt. Dieses Fäden ziehen im Hintergrund wirkt unangenehmer als die Schuld Garrigans, weil Garrigans Schuld am Ende eine reflektierte und eingestandene Schuld ist. Amin selbst wird dargestellt als unbekümmerter Schlächter, den man in vielen Situationen fast mögen kann, solange man fähig ist, nicht wahrzunehmen, was er anrichtet. Er ist der klassische Verführer, der so naiv wie er selbst scheint, die Naivität der anderen ausnutzt und dazu einlädt, ihn zu unterschätzen. Ein durchaus bemerkenswerter Film, der das Wechselspiel zwischen Verführung und verführt werden wollen, hervorragend auf die Leinwand bringt. Ergänzt wird dieser Eindruck durch die beliegende Dokumentation, wo einige Landsleute von Amin aus ihrer anhaltenden Begeisterung für den ehemaligen Dikator kein Geheimnis machen. |
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Prestige - Die Meister der Magie
DVD von Warner Home |
ProduktbeschreibungWarner Home Prestige - Meister der Magie, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 11.05.07 Amazon.deThe Prestige versucht gleich drei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Der Film vereint eine unverschämt gut aussehende Besetzung, einen hoch gehandelten Regisseur und eine ganze Reihe unerwarteter Wendungen. Funktioniert das Ganze? Irgendwie schon. Christian Bale und Hugh Jackman spielen zwei rivalisierende Zauberkünstler, deren enge Freundschaft durch einen tragischen Unfall auf der Bühne in Hass umschlägt. Während der von Bale gespielte Alfred Borden der talentiertere Magier sein mag, ist Jackmans Rufus Angier ohne Zweifel der bessere Entertainer. Im höchst unterhaltsamen ersten Teil des Filmes geht es denn auch überwiegend um den Wettkampf zwischen den beiden - und um ihre gegenseitigen Sabotageversuche. Selbst mithilfe einer Assistentin (Scarlett Johansson) und seines genialen Mentors Cutter (Michael Caine), gelingt es Angier nicht Bordens spektakulären, neuen Trick zu erreichen - die ultimative Illusion: der transportierte Mann. Angiers obsessive Bestrebungen seinem Widersacher in die Karten zu schauen führen ihn schließlich zu einer Begegnung mit dem exzentrischen Erfinder Tesla (David Bowie) - und der Aussicht auf ein neues, bedrohliches Zeitalter. Regisseur Cristopher Nolan, wiedervereint mit Christian Bale, seinem Hauptdarsteller aus Batman Begins, demonstriert erneut sein Gespür für dunkle, verstörende Geschichten. Jedoch, ohne zuviel verraten zu wollen: The Prestige fühlt sich an manchen Stellen eigenartig unfertig an und es bleibt die Empfehlung auszusprechen nicht jede Plotwendung allzu genau unter die Lupe zu nehmen. Davon abgesehen gelingt es dem Film geradezu spielerisch sein Publikum in den Bann zu ziehen und für Gesprächsstoff zu sorgen, noch lange nachdem der Magier die Bühne verlassen hat. Eine Leistung, die für sich selbst spricht. --Ellen A. Kim 5 Kundenrezensionen:STARAUFGEBOT....... 1 von 5 Punkten...und mehr auch nicht ! Sorry...dieser Film ist für mich persönlich leider nur eine Enttäuschung ! Es stimmt schon, dass es sich hier irgendwie um ein Thriller handelt, aber das Problem ist...so sehe ich das....das der Level des Films immer der Selbe bleibt, d.h. es kommt selten so etwas wie Spannung vor ! Das man nebenbei was von den Tricks mitbekommt..ist ja ganz nett, aber trotzdem ist die Story schlichtweg fade ! Man sieht aber anhand der Rezensionen hier....das ca. 95 % diesen Film KLASSE finden...so soll es auch sein ! Aber ein Film ist nicht ausschließlich Klasse, wenn ein Staraufgabot dabei ist ! Lief der Film bei uns in den Kinos..ich kann mich nicht daran erinnern..lasse mich da aber gerne eines besseren belehren ! FAZIT: Ich fand den Film schlichtweg langweilig und kann nur schreiben..bevor man kauft....erstmal ausleihen ! fasziniert von der Magie des Filmes 5 von 5 PunktenHabe den Film gerade zum zweiten Mal angeschaut und war wieder rundum beeindruckt. Ähnlich wie bei "the sixth sense" war dies auch hier erforderlich, um mich davon zu überzeugen, wie geschlossen die Logik der Handlung von Anfang an ist. Hier ist schon genug über die Geschichte geschrieben worden, so werde ich sie nicht wiederholen. Ich möchte diesen Film nur nochmals allen wärmstens ans Herz legen, die "ganz genau hinschauen" wollen. Ja, natürlich gibt es in der Handlung einen Strang, der so nichts mit der Realität zu schaffen hat (der Sache mit dem Erfinder in den Vereinigten Staaten), aber ansonsten gelingt es dem Film, ohne Lücke die perfekte Illusion zu erschaffen. Hervorragende Schauspieler (vor allem Christian Bale), wie gesagt eine klasse Drehbuch, eine tolle Ausstattung.... und eine Auflösung, die ihresgleichen sucht. Aber, auch wenn man den Schluss schon kennt, kann man sich dieses Werk noch mehrmals mit Vergnügen anschauen und sich daran erfreuen, dass es Regisseure gibt, die auch den verwöhnten Zuschauer nochmals zu überraschen wissen. Ein Film über die Meister der Magie von einem Meister der Regisseure: Christopher Nolan, der übrigens auch für "Memento" einen weiteren Knüller verantwortlich ist. Der Preis für die perfekte Illusion 5 von 5 PunktenZwischen den beiden großartigen Batman Verfilmungen Batman Begins" und The Dark Knight" drehte Regisseur Chris Nolan 2006 diesen Film der meines Erachtens viel zu wenig Beachtung fand. Hier zeigt sich leider wieder das Qualität im Filmgeschäft oft nicht gleichzusetzen ist mit Erfolg. Zwar lief der Film in den Staaten noch halbwegs ordentlich aber wenn ich bedenke das solch ein Film in Deutschland nur mickrige zweihunderttausend Zuschauer hat und ein cineastisches Gewaltverbrechen wie Pearl Harbor" mehrere Millionen Menschen ins Kino zog, dann ist das mehr als traurig. Nolans Duell zweier Magier steht den beiden Batman Filmen in keinster Weise nach und liefert ganz großes Kino mit allem was dazu gehört. Auch zwei seiner Hauptdarsteller aus Batman sind hier wieder mit von der Partie und so ist neben Christian Bale auch Sir Michael Caine dabei. Dazu kommen aber noch Hugh Jackman und sexy Scarlett Johansson in den Hauptrollen sowie David Bowie, Piper Perabo und Andy Serkis der in Herr der Ringe als Gollum zu sehen war in Nebenrollen. Von der Besetzung ist das schon mal vom Feinsten was uns Nolan hier zu bieten hat aber der Film tut dann sein übriges. Das Duell der beiden Zauberer wird uns von Nolan in eindrucksvollen und teils sehr düsteren Bildern präsentiert. Bale und Jackman liefern sich ein Duell auf Augenhöhe und der Film hat mich jedenfalls sofort in seinen Bann gezogen. Unsere Geschichte spielt Endes des 19.Jahrhunderts wo sich in London die beiden Magier Robert Angier (Jackman) und Alfred Bordon (Bale) kennenlernen. Bordon wird ständig von seinem Ausstatter Cutter (Michael Caine) begleitet und die beiden Kontrahenten liefern sich anfangs noch ein harmloses Duell mit Ihren Zaubertricks. Eines Tages jedoch kommt Angiers Ehefrau bei einem Trick ums Leben und dieser beschuldigt sofort Bordon des Todes an seiner Frau. Vorbei ist es mit der Freundschaft und als es Bordon mit einem neuen Trick gelingt sich von einem Ender der Bühne zum anderen zu teleportieren hat er Angier endgültig zum Feind. Dieser versucht verzweifelt hinter den Trick seines Widersachers zu kommen. Ab diesem Zeitpunkt kommt es zu einem unerbitterlichen Duell zwischen den beiden Magiern. Prestige" ist für mich persönlich einer der besten Filme des neuen Jahrtausends und leider habe auch ich es damals versäumt mir den Film im Kino angesehen. Der Film hat wirklich alles was es für einen großen Film braucht. Von der Besetzung über die Ausstattung bis hin zur Handlung ist alles einfach nur perfekt. Das Duell der Zauberer fesselt von Beginn an und lässt einen bis zum sehr besonderen Ende nicht mehr los. Es ist wie schon bei den beiden Batman Verfilmungen beeindruckend wie Christopher Nolan es schafft Atmosphäre zu erzeugen. Die DVD wird dem Film leider nicht ganz gerecht. Zwar sind Bild- und Tonqualität auf Höhe der Zeit aber die 5-teilige Dokumentation entpuppt sich als kleine Mogelpackung. Diesbezüglich hätte es gerne etwas mehr sein dürfen den auch die Bildergalerie fällt etwas dürftig aus. Ich bin zwar nicht der große Fan von Bonusmaterial aber hier hätte es gerne etwas mehr sein dürfen. Eine Doku über die richtigen Magier und Zauberer dieser Zeit wäre hier wohl sehr reizvoll gewesen. Trotz alledem ist Prestige" für mich ein Film der in keiner DVD-Sammlung fehlen darf und ein Film der zum besten gehört was ich in den letzten zehn Jahren gesehen habe. Tesla 5 von 5 PunktenAls ich die Filmbeschreiung zum ersten Mal las, war ich nicht gerade erpicht darauf, mir diesen Film anzuschauen. Um "Meister der Magie" sollte es gehen, und doch wurde auch hier Magie mal wieder bloß als Kunst der Zaubertricks dargestellt - wie leider so oft. Doch weil der Film so günstig und genug Zeit übrig war und vor allem, weil Bowie mitspielt, schaute ich ihn mir an. Und ich war positiv überrascht. Der Film ist ein interessanter Blick zurück in die Zeit anfangs der 20. Jahrhunderts. Wenngleich die Mystik zu kurz kommt, denn zu dieser Zeit blühte jene in den Metropolen Europas, hat mich das Schicksal der Zauberkünstler gefesselt. Und dann - unverhofft - kam sie doch, die Mystik. In Gestalt des Physikers Tesla, um den sich heute Legenden ranken (kein anderer als Bowie passt besser in diese Rolle). Der Film trägt auch dazu bei, sich heute Teslas Forschungen von damals noch mal anzuschauen und dazu, dass er nicht in Vergessenheit gerät. Vielleicht ist das Wichtigste am ganzen Film. Packender Magier-Thriller 5 von 5 PunktenHugh Jackman und Christian Bale, dazu ein genialer Regisseur wie Christopher Nolan und jedem ist eigentlich klar, dass der daraus resultierende Film nur gut oder besser werden kann. Entstanden ist "Prestige - Die Meister der Magie", ein Film, der mich wirklich positiv überrascht hat. Habe ich mir doch die DVD ohne große Erwartungen zugelegt. Aber was man da sah, war wirklich spannend und wunderbar inszeniert - wie ein guter Zaubertrick, wo man eigentlich nie so ganz weiß, warum er eigentlich funktioniert. Begeistert ist man aber trotzdem. Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale) sind zwei aufstrebende Magier, zwei Meisterillusionisten die von freundschaftlichen Wettstreiten, so erbitterten Rivalen werden. Getrieben durch Eifersucht und Besessenheit lassen sich die beiden auf einen gefährlichen Wettstreit ein, bei dem sie einen hohen Preis zahlen müssen. Neben den beiden Top-Darstellern, beeindruckt auch die Nebendarstellerriege mit Sir Michael Caine, Scarlett Johansson und David Bowie. Zum anderen zeigt Regisseur Nolan, dass er nach wie vor verschlungene Plots konstruieren kann, die immer wieder für eine Überraschung gut sind und erst in letzter Minute aufzeigen, worum es eigentlich geht. So wird der Zuschauer Stückchenweise auf das große Finale vorbereitet, so dass alles am Ende einen Sinn ergibt. Fazit: Das atmosphärisch wunderbar-aufbereitete London des ausgehenden 19. Jahrhunderts bietet das perfekte Ambiente, um "Prestige - Die Meister der Magie" in einen spannenden, wendungsreichen "Magier-Thriller" zu verwandeln. Die Handlung wird mit jeder Szene spannender und ganz im Bann des Magierduells bietet sie die perfekte Illusion bis hin zum großen Finale - 5 Sterne. |
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Grüne Tomaten
DVD von Kinowelt Home Entertainment/DVD |
Aus der Amazon.de-RedaktionKathy Bates spielt die Rolle der unglücklichen Ehefrau, die versucht, die Aufmerksamkeit ihres Mannes zu erlangen. Grüne Tomaten aus dem Jahr 1991 ist eine vergnügliche und bewegende Adaption von Fannie Flaggs Roman Grüne Tomaten. Bates freundet sich mit einer einsamen älteren Dame (Jessica Tandy) an. Diese erzählt ihr die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft zwischen zwei Frauen (Mary Stuart Masterson und Mary-Louise Parker, die in den Rückblenden auftauchen), die seinerzeit trotz manch persönlicher Schwierigkeiten ein Café in der Stadt betrieben haben. Die Geschichte inspiriert Bates dazu, ihr Leben mehr in die Hand zu nehmen und an dieser Stelle bekommt Regisseur Jon Avnet (Aus nächster Nähe) so richtig Spaß an seinem ersten Film. Bates entwickelt die richtige Einstellung gegenüber ihrem Ehemann zu Hause und zwei hochnäsigen Mädels auf einem Parkplatz. Grundsätzlich ist jedoch Würde der Schlüssel der Annäherung Avnets an die entscheidenden Beziehungen der Geschichte. Tandy ist wunderbar und mag ganz eindeutig das Geheimnisvolle, das ihrem Charakter anhängt. Masterson und Parker sind exzellent in den Rückblenden auf die Vergangenheit. --Tom Keogh 5 Kundenrezensionen:What a story! Amazing! 5 von 5 PunktenI just love this movie! One of my favorites. I've watched it so many times already and don't get tired of it! Grüne Tomaten 5 von 5 PunktenDie über 40 Vorrezensenten haben in teilweise wunderbarer Manier schon alles gesagt, aber meiner Begeisterung über diesen zutiefst menschlichen Film muß ich auch noch einmal Ausdruck geben: Wie kaum ein anderer stürzt er einen in ein Wechselbad der Gefühle zwischen Lachen und Weinen und ist dabei einer der lebensbejahendsten Filme, die ich kenne, ein Film, der nicht nur Mut macht, das Leben auf die wirklich wichtigen Werte wie Freundschaft und Solidarität zurückzuführen, sondern ein Film, der wirklich "etwas mit einem macht", man ist danach nicht mehr derselbe. Wenn der Alltag einem die Laune vermiest, einfach sofort "Grüne Tomaten" ansehen und man weiß wieder, worauf es wirklich ankommt. Beeindruckend ist das traumhaft sichere Timing der zwischen Rückblenden und Gegenwartspassagen hin- und herpendelnden Szenen und die sichtliche Spielfreude aller Schauspieler/innen. Nur formal ein Frauenfilm, hat es wohl kaum ein Hollywoodfilm der letzten Jahrzehnte geschafft, die Taschentuchvorräte beiderlei Geschlechts permanent zu reduzieren. Da ärgert man sich über "Oscar-Maschinen" a la "Titanic", wo ein wirklich wertvoller Film wie dieser nicht genug Preise verdient hätte. Einer der großen wirklichen Würfe Hollywoods - tja, das Geheimnis liegt in der Soße... WoW! 5 von 5 PunktenIch kann nur sagen: Wunderbar! habe des Film gestern das erste mal gesehen und war echt überwältigt. Unbedingt sehen 5 von 5 PunktenEiner der besten Filme, die ich je gesehen habe und ich gucke mir viele DVDs an - ganz ehrlich...... Habe lange nicht mehr so eine tiefgreifende Geschichte erlebt.........toll, 1000 Sterne!!! Eine Kostbarkeit! 5 von 5 PunktenJa, zu diesem Film wurde glaube ich, schon alles gesagt. Ich will es einfach bestätigen. Geschichten, wo es um wahre Freundschaft durch Dick und Dünn geht, Zusammenhalt in allen Lebenslagen, den Mut, nie aufzugeben, egal was einem widerfährt....DAS sind die schönsten Geschichten. Hier gibt es zu Weinen, zu Lachen, Nachzudenken, zu Überlegen, zu Grübeln,zu Motivieren....um etwas im Leben anders zu machen, zu verändern...aufzubrechen,Neues zu wagen... Ja,dafür sind solche Filme gut! Also- ein Schatz in jedem DVD-Regal! |
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Merry Christmas
DVD von Ufa/DVD |
5 Kundenrezensionen:Winter 1914...Als der Befehl ignoriert wurde, den Feind zu töten... 3 von 5 PunktenRegisseur Christian Carion schildert eine auf Tatsachen beruhende Annährung zwischen deutschen, französischen und britischen bzw. schottischen Soldaten an der Westfront, an Weihnachten des Jahres 1914. Nachdem alle Armeen in den ersten Monaten des Krieges herbe Verluste einstecken mussten, verwandelte sich die bei allen herrschende Kriegseuphorie in Niedergeschlagenheit. Die Männer an der Front ersehnten den Frieden und es wurde auch auf allen Seiten als Durchhalteparole vom Sieg im Frühjahr gefaselt. Die dänische Sopranistin Anna Sörensen (Diane Kruger) deren Freund Nikolaus Sprink (Benno Führmann) in einen Schützengraben hockt, bittet Kronprinz Wilhelm von Preußen einen Konzertabend in der Nähe der Westfront feiern zu dürfen. Nach dem gemeinsamen Konzert für den Kronprinzen geht Nikolaus gemeinsam mit Anna zurück zu seinen Kameraden, um dort mit ihnen Weihnachten zu feiern. Anna begleitet ihn. Nach Dudelsackklängen und seinem geschmetterten "Stille Nacht" geschieht das Unfassbare: Es kommt es zu dieser historisch belegten Annährung zwischen den verfeindeten Soldaten. "Merry Christmas" ist ein Weihnachtsfilm der etwas anderen Art, die Grundidee ist äusserst interessant. Es war eine deutsch-französisch-britische-belgisch-rumänische Gemeinschaftsproduktion, die anschliessend sogar als französischer Oscarbeitrag eine erfolgreiche Nominierung als bester ausländischer Film verbuchen konnte, allerdings von Gavin Hoods "Tsotsi" geschlagen wurde. Leider hat "Merry Christmas" trotz guter Absicht einige gravierende Schwachstellen. Er wirkt insgesamt etwas behäbig, was nicht unbedingt am Weihnachtsthema liegt und man wird das Gefühl nicht los, dass die Liebesgeschichte so als Art Pausenfüller unnötig in die Länge gezogen wird. Stellenweise überschreiten dann die Macher auch die Grenze zwischen Ergriffenheit und Kitsch, etwa in diesen Momenten, wenn Führmann singend mit einem Tannenbaum in der Hand den Schützengraben verlässt und über das leichenübersäte Niemandsland auf den Feind zugeht. Dies ist dann leider "too much" und wirkt seltsam unrealistisch. Also diese überzogene Dramaturgie wirkt eher entgegengesetzt und schadet der gelungenen, bedrückenden aber auch hoffnungsvollen Atmosphäre, die der Film tatsächlich in einigen anderen Szenen erreicht. Eine attraktive europäische Darstellerriege mit Guillome Canet, Daniel Brühl oder Gary Lewis (aus Billy Elliot) konnte verpflichtet werden. Finger weg 1 von 5 PunktenIch habe den Fehler gemacht das Buch vorher zu lesen. Es ist absolut anrührend, leider hat der Film nicht sehr viel damit zu tun. "Knallbonbon-Krieg-mit-Winter-Zuckerguss-Schmarrn"...leider geht hier absolut der Sinn verloren, und was die wundeschöne junge Frau im Schützengraben zu suchen hat....nein Danke, ich kann hier einfach nur noch einmal dringend das Buch empfehlen, denn das geht wirklich zu Herzen. Leider muß man einen Stern vergeben, aber nicht einmal diesen hat dieser Schund verdient. Wunderschöner Film, der zu Herzen geht 5 von 5 PunktenAuch wenn der Rahmen des 1. Weltkrieges, in dessen Schützengräben sich das Geschehen abspielt, zunächst der Seele eine Gänsehaut verpasst, ist der Film absolut sehenswert; schöne Bilder und grosse Gefühle, es ist ein grosser Film, der 100% sehenswert ist. Merry Christmas / Joyeux Noël / Frohe Weihnachten 5 von 5 PunktenDie hier geschilderten und historisch belegbaren Ereignisse der überaus ungewöhnlichen Weihnachtsfeiertage, an der Westfront des ersten Kriegswinters 1914, zeigen deutlich, dass dieser so einfache Satz: "Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!" kein naives Wunschdenken ist, "Ungehorsam" war, ist und bleibt praktikabel. Die Handlung des Filmes ist nicht alleine auf diesen fast schon legendären Weihnachtsfrieden des Jahres 1914 festzulegen - den Machern von "Merry Christmas" ist in erster Linie ein sehr guter Antikriegsfilm gelungen - ein Film, in dem das menschliche Kanonenfutter und Fußvolk seinen friedlichen und solidarischen Aufstand probt, innerhalb dieser friedlichen Stunden und Tage letztlich die Gewissheit erlangt, dass es nicht viel Mut erfordert Soldaten in Schützengräben zu stecken, um aus sicherer Entfernung hemmungslos mit deren Leben zu spielen. Daniel Brühl, Benno Fürmann, Diane Krüger, Gary Lewis u.v.a.m. haben mich mit ihrer Schauspielkunst bis weit über den Abspann hinaus gefesselt - vielleicht lag es auch ein wenig an der nahezu herzzerreisenden Musik von Phillipe Rombi... - o.k., zugeben, ich habe an mancher Stelle geheult wie der sprichwörtliche Schlosshund... Übrigens - tun Sie sich selbst einen großen Gefallen, wenn Sie das "Making-Of" usw. - nicht direkt nach dem eigentlichen Hauptfilm schauen - das Bonusmaterial der DVD ist zwar komplett sehenswert, weil überaus informativ, keine Frage, geben Sie jedoch dem ganz eigenen "Zauber" der vorangegangenen 110 Minuten Film Zeit nachzuwirken - schauen Sie die Zugaben der DVD einfach einen Abend später, sonst verliert sich diese bis zum Abspann entstandene, wundervoll sentimentale, Stimmung zu schnell zwischen Erklärungen und Erklärungsversuchen der Darsteller, Techniker und Produzenten... Guter Film, leider mit einigen groben Schwächen 3 von 5 PunktenDas Buch "Kleiner Freiden im großen Krieg" wird jedem ein begriff sein. Geschildert wird dort der kleine, zwischen den Frontsoldaten und gegen den Willen der Schreibtischkommandeure geschlossene Waffenstillstand. Wobei im Film ein kleiner Abschnitt behandlet wird, diese Waffenstillstände gab es aber an sehr vielen Abschnitten. Der Film an sich ist ahdnwerklich gut gemacht, die Ausstattung ist in gehobener Durchschnitt. Atmospärisch kommt er gut rüber, im Kino wirkt er aber besser als auf DVD (aber das ist ja meistens so). Meine Kritikpunkte: Er gleitet zu oft in Kitsch ab. Dazu sind Benno Führmann und Diane Krüge absolute, reinrassige und klare Fehlbesetzungen. Ganz schlimm wird es, als sie die (Tonband-)Arien schmettern. Schlechter geht es nimmer! Auch Daniel brühl als junger Leutnant gibt sein Bestes und ist besser als die beiden Sängerknaben, fällt aber weit hinter den britischen und französischen Schauspielern zurück. Die historisch überlieferte Story ist so spannend und mitreißend, dass man sich deutlicher daran halten sollte anstatt eine Menge dramaturgischer Hotspots zu setzen (der Brite, der sich trotz Waffenstillstand für seinen getöteten Bruder rächen will, der Franzose, der noch mal nach Hause will etc). Alles zusammen gleitet in Kitsch ab, was der Film nicht verdient hat. Daher nur 3 Sterne. |
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Frühstück bei Tiffany
DVD von Paramount Home Entertainment |
Aus der Amazon.de-RedaktionKein Film setzt Audrey Hepburns verträumten Charme und anmutige Schönheit besser um, als diese romantische Adaption von Truman Capotes Kurzgeschichte. Hepburns komplizierte Holly Golightly, eine bezaubernde Neurotikerin, die von Geschenken der Männer lebt, ist eine verlockende Figur in Designer-Kostümen und Strassschmuck. George Peppard spielt den über ihr wohnenden Nachbarn, einen nicht besonders erfolgreichen Schriftsteller, der von einer älteren Frau (Patricia Neal) ausgehalten wird. Seine wachsende Freundschaft zu Holly wird bald zu einer Liebesbeziehung und bedroht die zerbrechliche Balance der Kompromisse, aus denen das Leben der Beiden besteht. Regisseur Blake Edwards und Drehbuchautor George Axelrod nehmen sich einige Freiheiten bei der Adaption und machen New York zu einer Stadt der Verliebten. Sie entwerfen ein präzises Porträt von Holly, einer frustrierten Romantikerin mit einer geheimnisvollen Vergangenheit und einer verborgenen Verletzlichkeit. Der Komponist Henry Mancini erhielt Oscars für den Song Moon River und die romantische Filmmusik. Das Einzige, was an Frühstück bei Tiffany einen leicht bitteren Nachgeschmack hinterlässt, ist Mickey Rooneys -- sogar schon 1961 -- aggressiv übertriebene und stereotype Darstellung des chinesischen Hausmeisters des Apartmentgebäudes. Ansonsten hat der Films die Jahrzehnte gut überstanden. Edwards elegante, aber leichte Regie, Axelrods gutes Drehbuch und Hepburns Mischung aus Erfahrung und Naivität vereinen sich zu einer der größten Leinwandromanzen und zeigen einen Teil unkonventionellen Schicks der High Society. --Sean Axmaker 5 Kundenrezensionen:Heilige Kühe schlachtet man nicht. 5 von 5 PunktenAuch ich weiß, dass dieser Film Kultstatus hat und dass man heilige Kühe nicht schlachten darf. Werde es auch nicht tun, obschon die Handlung erschreckend trivial ist. Ein junges, unbegütertes Mädchen vom Land kommt nach New York und verliebt sich in den Luxus, den die Stadt ihr bietet. Aufenthalte bei " Tiffany " sind für Holly ( Audrey Hepburn) Stunden im Paradies. Für sie strahlt das Juweliergeschäft imaginäre Sicherheit aus. Konkrete Sicherheit könnte ihr eine Eheschließung mit einem Millionär bieten. Sie ist jung, auch sehr hübsch und macht sich auf die Suche. Ihr Wunsch ist allerdings eine reine Kopfgeburt, denn ihr Herz geht seinen eigenen Weg. An dessen Ende steht Paul, ein armer Schriftsteller, der ihr Liebe aber keine materielle Sicherheit bieten kann.... Würde Sophia Loren oder ein anderes weibliches Raubtier die Hauptrolle in diesem Klassiker spielen, wäre der Film unglaubhaft und es bestünde die Gefahr, einen Verriss schreiben zu müssen. Die aparte Audrey Hepburn allerdings verzaubert die Zuschauer mit ihrer engelsgleichen Anmut. Ihr kauft man ein solches Verhalten ab. Diese Frau strahlt so viel Wärme und Liebreiz aus, dass eine Bindung aus Berechnung einfach nicht zu ihr passen würde.... Eine netter Film, ohne intellektuellen Tiefgang. Empfehlenswert. Audrey Wonderful! 5 von 5 PunktenEin super Film! Ich hatte viel Spass dabei, in Originalfassung auf english zu schauen und konnte auch meine deutsche Kenntnisse verbessern durch die deutsche Fassung. Frühstück bei den netten Menschen von Tiffany!!!!!!! 5 von 5 PunktenFrühstück bei Tiffany! Was gibt es zu diesem Film eigentlich noch zu sagen? Er ist definitiv DER Audrey Hepburn Film. Obwohl sie selbst gesagt hat man hätte sie fehlbesetzt wird sie mit keinem Film so sehr verbunden wie mit diesem und das zurecht! Ihre Schauspielkünste sind großartig und es ist unmöglich sich nicht in Holly Golightly zu verlieben. Holly ist ein New Yorker Playgirl, das um Geld zu verdienen schon mal Leute im Gefängnis besucht! Paul ist ihr neuer Nachbar und von Anfang an begeistert und verzaubert von Holly. Was er aber nicht weiß, ist dass Holly eine nicht ganz so einfache Vergangenheit hat, die auffliegt, als plötzlich ein älterer Herr auftaucht, der behauptet Hollys Ehemann zu sein... Das Happy End ist das schönste der Filmgeschichte und auch Hollys Kater hat schon Kultstatus erreicht! Ein Film zum dahinschmelzen. Vorsicht, wenn man ihn gesehen hat will man unbedingt nach New York zu Tiffany! Hoffentlich wird dieser Film nie in Vergessenheit geraten, denn es wäre wirklich eine großer Verlust... Nur was für Filmklassiker Fans 3 von 5 PunktenVom Film habe ich schon viel gutes gehört und dachte mir: "Den musst du mal sehen..." - Tja, ganz ehrlich: ich hätte auch drauf verzichten können. Die Story ist langweilig, die Figuren sind übertrieben und die Filmsets fade... Ich muss aber dazu sagen, dass es erst der zweite Filmklasiker, neben "Vom Winde verweht", ist den ich gesehen habe. Ich bevorzuge da eher die modernen Filme. Trotzdem 3 Sterne, denn ich habe schon weitaus schlimmere Filme gesehen. Nur was für die echten Filmklassiker Fans! Unglaublich - der Film ist 46 Jahre alt !!! 5 von 5 PunktenIch habe in vielen Fernsehfilmen, u. a. auch "Sex and the City", Zitate aus dem Film "Frühstück bei Tiffany" gehört und wollte nun endlich wissen, was "dran ist", an diesem Film. Nach den Kritiken hier bei AMAZON zu urteilen, ist die Qualität von Bild und Ton bei der DVD aus dem Jahre 2003 schlecht. Aber mir macht das nichts aus. Gerade diese schlechte Qualität macht den Film erst sehenswert. So zeigt er doch die Zeit, in der der Film gedreht wurde. Ohne Mängel würde ihm was Wichtiges fehlen!!! Der Film hat mich wirklich überrascht. Es ist kaum zu glauben, dass er vor 46 Jahren gedreht wurde. Er überzeugt nicht zuletzt durch den Charme von Audrey Hepburn, die einen sehr eigenwilligen Weg geht. Sie macht was sie will: Sie raucht, trinkt und hat viele oberflächliche Männerbekanntschaften. Ihrer Katze gibt sie keinen Namen, weil sie ihr zugelaufen ist und doch nicht zu ihr gehört. Selbst die Katze ist einfach unglaublich und besticht durch ihren Charme. Ja, kaum zu glauben, die KATZE !!! Holly, Audrey Hepburn, träumt von einem reichen Mann, da sie in Luxus leben möchte. Sie vergisst, nach der richtigen und echten Liebe zu suchen. Dieser Film hat bestimmt eine riesige Welle der Entrüstung im "prüden" Amerika ausgelöst. Die Kritik von damals würde ich zu gerne lesen. Sie muss verherrend gewesen sein... Selbst heute, so glaube ich, würde man diese Art zu Leben noch kritisch sehen. Obwohl man heute so vieles akzeptiert und jeder "sein Ding macht". Ich kann nur sagen: die die diesen Film nicht kennen, sollten ihn sich umbedingt ansehen! Es lohnt sich !!! Und die die ihn schon kennen: schaut ihn euch noch viele Male an! Außerdem habe ich Ähnlichkeiten zwischen Holly und Carry Bradshow aus "Sex and the City" erkannt. Sie wohnt in einem ähnlichen Haus wie Carry und lebt so unkonventionell wie sie. Beobachtet mal die Art wie sich sie bewegt, genau wie Carry. Wenn da mal nicht die Schreiber von "Sex and the City" bei "Frühstück bei Tiffany" das ein oder andere abgeguckt haben... Viel Spaß beim Film schauen! |
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Thank you for smoking
DVD von 14500 |
ProduktbeschreibungFox Thank you for Smoking, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.02.07 Amazon.deWie sagt man so schön: Aaron Eckhart wurde geboren, um die Rolle von Nick Naylor zu spielen, der "Stimme von Big Tobacco" in dieser herrlich unverschämten Satire über Konzern-Profite und was Lobbyisten alles tun, um sie zu beschützen. Von Beginn an erweist sich Eckhart als Meister der Manipulation und Verdrehung, als er in einer Fernseh-Talkshow klar stellt, dass die Gesundheitsapostel weit mehr Interesse als die Tabakkonzerne am baldigen Ableben eines jugendlichen, krebskranken Interview-Gastes haben, da der Junge für sie ein Märtyrer wäre, für die Industrie jedoch ein verlorener Kunde. Das Publikum schreckt auf, die Diskussionsteilnehmer lachen, und der Junge schüttelt lächelnd Nicks Hand. Bei der Akademie für Tabak-Studien gibt es außer Nick noch mehr verrückte Typen, zum Beispiel seinen knurrigen Boss (J.K. Simmons) und den Colonel (Robert Duvall), unangefochtener Anführer der Tabak-Lobby. Nicks engsten Freunde sind die Chef-Lobbyisten für Waffen (David Koechner) und Alkohol (Maria Bello), mit denen er ihr merkwürdiges Geschäft bei regelmäßigen Mittagessen bespricht, aber als eine knuddelige Reporterin (Katie Holmes) in seinem Leben auftaucht, beginnen sich die Dinge zu entwickeln. Basierend auf Christopher Buckleys noch weitaus abgefahrenerem Roman erweist sich Thank You for Smoking als Leuchtfeuer für Filmfreunde, die von der mutlosen Konfektionsware Hollywoods ermüdet sind, auch dank der exzellenten Besetzung unter Regie-Debütant Jason Reitman, zu der unter anderem Spitzenmänner wie William H. Macy und Sam Elliot gehören. Nicks Sohn, im Roman kaum von Bedeutung, wird hier zu einem entscheidenden Einfluss in Nicks Entwicklung und zu einem fleißigen Student von Naylorismen wie Wenn du richtig argumentierst, liegst du niemals falsch. Allerdings zeigt ein Vater-Sohn-Trip nach Hollywood zu einem Agenten (Rob Lowe, so aalglatt wie nie) auf, wie die Einbeziehung des Sohnes dem Film sowohl hilft als auch schadet. Fans des Buchs werden die boshafte Handlungsentwicklung vermissen, doch das Endergebnis in Filmform erweist sich trotzdem als überaus freche und schlaue Komödie, die man sich genussvoll genehmigen kann. -- Doug Thomas 5 Kundenrezensionen:Grandiose Unterhaltung! 5 von 5 Punkten"Thank you for Smoking" ist eine grandiose Satire mit beißendem Witz und einem sensationellen Darsteller, der uns wunderbar Anschauungsunterricht in Sachen "moralische Flexibiltät" gibt. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Christopher Buckley und handelt um einen Mann, der mit einem außergewöhnlichen Job: Nick Naylor (Aaron Eckhart) arbeitet für die Tabakindustrie und muss dafür sorgen, dass deren gefährdetes Image keinen Schaden nimmt. Mit viel Wortgewandheit und Überzeugungskraft schafft er es, sich aus jeder Krise herauszureden. Dabei muss er sich auch noch um die Erziehung seines Sohnes kümmern, was sich als nicht leicht herausstellt. Denn wie soll jemand, der die Menschen von der Unschädlichkeit des Rauchens überzeugen soll, ein gutes Vorbild für ein Kind sein? Als absolut genial kann man die One-Man-Show von Aaron Eckhart bezeichnen. Sein gutes komödiantisches Timing und sein charmantes Auftreten sind in diesem Film wirklich perfekt aufgehoben. Aber auch die Nebendarsteller machen ihre Sache gut, allenvoran Cameron Bright, der Nick Naylors Sohn spielt. Auch William H. Macy, als Senator Finistirre und Naylors Gegenspieler, sorgt für Freude. Dabei gehört er doch eigentlich zu den "Guten", aber auch ihn spielt Naylor bravurös an die Wand, so dass man die Tabakindustrie schon fast wieder gern hat ;o) Fazit: "Thank you for Smoking" sprießt nur so vor schwarzhumorigen Wortwitz und ist dazu politisch absolut inkorrekt. Der Film unterhält durchgehend prächtig - ein lustiger, außergewöhnlicher Film der absolut sehenswert ist - 5 Sterne. Intelligentes Kino "made in Hollywood" ... Schmunzeln statt Lacher 5 von 5 Punkten... gibt es doch (immer wieder). " Thank you for smoking " ist ein solcher Glücksfall. Spritzige Dialoge und frische Schauspieler (alte wie junge :-) ) sorgen dafür, dass man als Zuschauer glänzend und intelligent unterhalten wird. Für den durchschnittlichen Popcorn-Kino-Seher, der alles schaut, bei dem es knallt und vor Effekten blitzt ist es nichts... alle die einen Film schauen und eingeschaltetem Hirn schmunzeln wollen: Zugreifen! Die Zigaretten haben ihnen das Leben gerettet... 5 von 5 PunktenTestbericht zu THANK YOU FOR SMOKING: Schauspieler: Wenn Aaron Eckhart nicht Schauspieler wäre, er könnte wirklich Lobbyist werden. Der Mann könnte selbst mich wieder zum Rauchen bringen. Und J.K. Simmons hat den großkotzigen Part in Filmen wohl gepachtet ;). Naja, da passt er ja auch hin! Und auch die Rolle der Heather Holloway ist mit Katie Holmes perfekt besetzt. Story: Eine nicht ganz ernst gemeinte Hommage an die Lobbyisten der Todesindustrien von Amerika die man gesehen haben sollte. Ob es darum geht was solche Leute in ihrer Freizeit tun (TAG-Team), wie sie ihre Kinder erziehen (argumentieren statt diskutieren) und was bei ihnen moralische Bedenken (Stichwort: Cheddarkäse) sind, erfährt man in diesen Meisterwerk des sarkastischen Zynismus. Hier werden Worte zu Waffen und Sympathie zum entscheidenden Pluspunkt für die Öffentlichkeit. Aber auch über die Methoden der Journalisten erfährt man in diesen Werk einiges. Und es ist teilweise schwer zu unterscheiden ob das jetzt Gag ist oder die reale Vorgehensweise. Wobei letzteres wohl erschreckend häufig näher dran sein wird. Ich hab den Film überstanden ohne wieder mit dem rauchen anzufangen! ;) Der Film ist einfach genial gut gemacht, der Film sprüht vor Sarkasmus, Zynismus und guter Laune. Selbst der Mordanschlag ist irgendwie witzig! Nicht nur für abgedrehte Freaks empfehlenswert, hier kann jeder reinschauen um gute Laune zu kriegen! Kaufen? Aber gerne doch. Ein Geheimtipp! Filme die die Welt nicht braucht! 1 von 5 PunktenWie kann man über so ein Thema einen Film drehen?wen interessiert das? der Film hat weder Spannung noch Humor noch irgendetwas was sich zu verfilmen lohnen könnte. Thank you for this insight... 5 von 5 PunktenGenuss pur! Garantiert ohne Reue: Alles eine Frage der Auslegung und Betrachtung. Das was im Leben wirklich zählt ist die Rhetorik! Du kannst alles, aber gar alles verkaufen, wenn du deinen Standpunkt gut begründest. Dies vermittelt dieser Film, denn eigentlich hat jeder etwas gegen die "böse" Tabakindustrie. Doch siehe da, wie sich das Bild doch plötzlich ändert. |
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