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Heaven
DVD von Warner Home Video - DVD
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Produktbeschreibung
Turin. Vier unschuldige Menschen fallen einem Attentat zum Opfer. Widerstandslos lässt sich die Englischlehrerin Philippa (Cate
Blanchet) festnehmen. Sie leugnet nichts - und ist am Boden zerstört. Denn ihr Ziel war ein Anderer, ein Drogendealer, der ihren Mann
und viele ihrer Schüler auf dem Gewissen hat. Die Polizei beharrt auf einem politischen Motiv. Aus der Amazon.de-RedaktionAls bekannt wurde, dass Tom Tykwer Heaven, das letzte Drehbuch, das der 1996 verstorbene Krzysztof Kieslowski mit seinem langjährigen Partner Krzysztof Piesiewicz verfasst hat, verfilmen würde, war eine gewisse Skepsis durchaus gestattet. Es gab zwar einzelne Berührungspunkte zwischen den Werken des polnischen Filmemachers und denen des Regisseurs von Lola rennt, doch ob der ethische Rigorismus des einen und die Vorliebe des anderen für inszenatorische Effekte im Rahmen einer großen internationalen Koproduktion zusammengehen würden, daran konnte man zunächst einmal zweifeln. Aber Tom Tykwer ist es mit seiner sehr persönlichen Umsetzung des Drehbuchs gelungen, diese Zweifel von der ersten Minute an wegzuwischen. Mit Heaven hat er endlich den Film gedreht, auf den man nach Winterschläfer gehofft und gewartet hat. Nachdem sie Jahre lang vergeblich versucht hat, die Behörden zu einem Vorgehen gegen den Turiner Geschäftsmann Vendice zu bewegen, der seine Firma als Fassade für groß angelegte Drogengeschäfte nutzt, hat Philippa (Cate Blanchett) beschlossen, selbst aktiv zu werden. Sie hat eine Bombe in seinem Büro deponiert und danach Vendices Sekretärin unter einem Vorwand aus dem Büro gelockt. Niemand außer dem Drogendealer sollte zu Schaden kommen. Doch ein Zufall rettet ihn und kostet vier Unschuldige, darunter zwei Kinder, das Leben. Die 29-jährige Englischlehrerin Philippa erfährt erst im Verhör nach ihrer Verhaftung, was tatsächlich geschehen ist, und erleidet einen Zusammenbruch. Es ist dieser Moment der Erkenntnis, in dem Philippa regelrecht aus der Welt heraus in die Hölle stürzt, der Heaven alleine schon zu einem der wenigen herausragenden Filme unseres noch jungen Jahrzehnts macht. In diesem Augenblick, in dem ein Regisseur so viel so schnell verkehrt machen kann, stimmt einfach alles. Tom Tykwer hat für ihn genau das richtige Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz gefunden. Und Cate Blanchett geht in dieser Szene so in ihrer Rolle auf, wie man es ganz selten in einem Film sieht. Sie spielt Philippas alles andere auslöschende Verzweiflung nicht einfach, sie lebt sie in diesem Moment. Wir erahnen das Ausmaß ihres Schmerzes und wissen doch, dass wir ihn in seiner ganzen Furchtbarkeit nie werden ermessen können. Tom Tykwer stürzt uns in dieser Szene zusammen mit Philippa ins Nichts und bereitet damit den Boden für eine vielleicht unglaubliche, aber dafür umso wundervollere Wendung. Filippo (Giovanni Ribisi), einer der bei dem Verhör anwesenden Polizisten, glaubt der Attentäterin im Gegensatz zu den anderen ihre Geschichte und verliebt sich in sie. Seine Gefühle sind so stark und bedingungslos, dass er ihnen alles andere opfert. Wie die besten Arbeiten Krzysztof Kieslowskis ist auch Heaven letztlich mehr als nur ein Film. Er zählt wie die großen religiösen Gemälde der Renaissance zu den wenigen Kunstwerken, bei deren Betrachten man eine existenzielle und schließlich transzendentale Erfahrung macht. Tom Tykwer hat sich selbst dabei so weit zurückgehalten, dass die wenigen Momente, in denen sich die Virtuosität seiner Inszenierung in den Vordergrund drängt, die Wirkung des Films noch verstärken. Er führt uns auf eine Reise, die uns die Welt als einen höllischen Ort präsentiert und uns dann doch noch in den Himmel führt. Wer sich auf diese Erfahrung einlässt, wird am Ende von einer seltenen Hoffnung und einem Gefühl unbeschreiblichen Glücks erfüllt sein. --Sascha Westphal Lade Kundenrezensionen... |
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The Gift - Die dunkle Gabe
DVD von Ascot Elite Home Entertainment
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Produktbeschreibung
Spurlos verschwindet die schöne Jessica King, Verlobte des Schuldirektors Collins. Nachdem es keine Hinweise gibt und die Polizei
völlig ratlos ist, wird Annie Wilson um Rat gebeten; denn sie besitzt eine ungewöhnlich Gabe. Von ihrer Großmutter erbte sie die
Fähigkeit, Karten zu lesen. Annies Eingebung führt die Polizei zu der ertrunkenen Jessica. Man verhaftet Donnie Barksdale, Annies
Erzfeind. Aber Annie ahnt, dass der Spuk noch lange nicht vorbei ist, der wahre Mörder noch nicht gefasst ist. Sie wir verfolgt werden
von den Lebenden, wie auch von den Toten... Aus der Amazon.de-RedaktionMan nehme eine Prise Übernatürliches, füge einen Spritzer Southern Gothic hinzu, rühre dem Ganzen eine gewiefte Besetzung talentierter Schauspieler unter, und heraus kommt The Gift, der geniale Thriller-Mix von Sam Raimi. The Gift ist etwas zusammenhangloser als Rainis früherer Film Ein einfacher Plan, aber stilistisch gibt es zwischen den beiden Filmen eine Verbindung. So war einer der Hauptdarsteller aus Ein einfacher Plan, Billy Bob Thornton, an dem Drehbuch zu The Gift von Tom Epperson beteiligt. Thornton wiederum schöpfte aus dem Südstaatenmilieu, das bereits sein eigenes Werk Sling Blade sowie sein früheres gemeinsames Projekt mit Epperson, One False Move, erfüllte. Ein ähnliches Gefühl des Unheimlichen durchdringt auch The Gift, in dem eine parapsychologisch begabte Frau in einer Kleinstadt in Georgia (perfekt dargestellt von Cate Blanchett) durch einen tragischen persönlichen Verlust sowie von Visionen gequält wird, die im Zusammenhang mit dem Mord an einer ortsansässigen Frau (Katie Holmes) stehen, deren Verlobter (Greg Kinnear) der Hauptverdächtigte ist. Zu den weiteren Verdächtigten zählen ein jähzorniger Schläger (Keanu Reeves), dessen gepeinigte Gattin (Hilary Swank) zu den Stammkunden der jungen Witwe zählt, sowie ein Traumapatient (Giovanni Ribisi), der durch Therapie und Antidepressiva gerade so stabil gehalten wird. Während dieses Trio möglicher Killer das Geheimnis am Leben hält, steuern die falschen Spuren dem niedrigen Spannungsniveau des Films eher wenig bei. Stattdessen gelingt es Raimi weitaus wirkungsvoller, eine Stimmung der Angst zu schaffen, die von jedem dieser fein gezeichneten Charaktere ausgeht -- die anhaltende Trauer des Mediums nach dem verlorenen Gatten, die gequälte Angst der geschlagenen Ehefrau und die aufwallende Wut eines betrogenen Ehemannes. Das alles ergibt ein vorzügliches Schaufenster für die schauspielerischen Leistungen einer beachtenswerten Besetzung -- auch wenn einem die Wendungen der Handlung zunehmend bekannt vorkommen. --Jeff Shannon Lade Kundenrezensionen... |
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The Gift - Die dunkle Gabe
DVD von Sony Pictures Home Entertainment
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Aus der Amazon.de-RedaktionMan nehme eine Prise Übernatürliches, füge einen Spritzer Southern Gothic hinzu, rühre dem Ganzen eine gewiefte Besetzung talentierter Schauspieler unter, und heraus kommt The Gift, der geniale Thriller-Mix von Sam Raimi. The Gift ist etwas zusammenhangloser als Rainis früherer Film Ein einfacher Plan, aber stilistisch gibt es zwischen den beiden Filmen eine Verbindung. So war einer der Hauptdarsteller aus Ein einfacher Plan, Billy Bob Thornton, an dem Drehbuch zu The Gift von Tom Epperson beteiligt. Thornton wiederum schöpfte aus dem Südstaatenmilieu, das bereits sein eigenes Werk Sling Blade sowie sein früheres gemeinsames Projekt mit Epperson, One False Move, erfüllte. Ein ähnliches Gefühl des Unheimlichen durchdringt auch The Gift, in dem eine parapsychologisch begabte Frau in einer Kleinstadt in Georgia (perfekt dargestellt von Cate Blanchett) durch einen tragischen persönlichen Verlust sowie von Visionen gequält wird, die im Zusammenhang mit dem Mord an einer ortsansässigen Frau (Katie Holmes) stehen, deren Verlobter (Greg Kinnear) der Hauptverdächtigte ist. Zu den weiteren Verdächtigten zählen ein jähzorniger Schläger (Keanu Reeves), dessen gepeinigte Gattin (Hilary Swank) zu den Stammkunden der jungen Witwe zählt, sowie ein Traumapatient (Giovanni Ribisi), der durch Therapie und Antidepressiva gerade so stabil gehalten wird. Während dieses Trio möglicher Killer das Geheimnis am Leben hält, steuern die falschen Spuren dem niedrigen Spannungsniveau des Films eher wenig bei. Stattdessen gelingt es Raimi weitaus wirkungsvoller, eine Stimmung der Angst zu schaffen, die von jedem dieser fein gezeichneten Charaktere ausgeht -- die anhaltende Trauer des Mediums nach dem verlorenen Gatten, die gequälte Angst der geschlagenen Ehefrau und die aufwallende Wut eines betrogenen Ehemannes. Das alles ergibt ein vorzügliches Schaufenster für die schauspielerischen Leistungen einer beachtenswerten Besetzung -- auch wenn einem die Wendungen der Handlung zunehmend bekannt vorkommen. --Jeff Shannon Lade Kundenrezensionen... |
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Heaven [Verleihversion]
DVD von Warner Home Video - DVD
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The Gift - Die dunkle Gabe [Blu-ray]
Blu-ray von Ascot Elite Home Entertainment
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Produktbeschreibung
Spurlos verschwindet die schöne Jessica King, Verlobte des Schuldirektors Collins. Nachdem es keine Hinweise gibt und die Polizei
völlig ratlos ist, wird Annie Wilson um Rat gebeten; denn sie besitzt eine ungewöhnlich Gabe. Von ihrer Großmutter erbte sie die
Fähigkeit, Karten zu lesen. Annies Eingebung führt die Polizei zu der ertrunkenen Jessica. Man verhaftet Donnie Barksdale, Annies
Erzfeind. Aber Annie ahnt, dass der Spuk noch lange nicht vorbei ist, der wahre Mörder noch nicht gefasst ist. Sie wir verfolgt werden
von den Lebenden, wie auch von den Toten... Aus der Amazon.de-RedaktionMan nehme eine Prise Übernatürliches, füge einen Spritzer Southern Gothic hinzu, rühre dem Ganzen eine gewiefte Besetzung talentierter Schauspieler unter, und heraus kommt The Gift, der geniale Thriller-Mix von Sam Raimi. The Gift ist etwas zusammenhangloser als Rainis früherer Film Ein einfacher Plan, aber stilistisch gibt es zwischen den beiden Filmen eine Verbindung. So war einer der Hauptdarsteller aus Ein einfacher Plan, Billy Bob Thornton, an dem Drehbuch zu The Gift von Tom Epperson beteiligt. Thornton wiederum schöpfte aus dem Südstaatenmilieu, das bereits sein eigenes Werk Sling Blade sowie sein früheres gemeinsames Projekt mit Epperson, One False Move, erfüllte. Ein ähnliches Gefühl des Unheimlichen durchdringt auch The Gift, in dem eine parapsychologisch begabte Frau in einer Kleinstadt in Georgia (perfekt dargestellt von Cate Blanchett) durch einen tragischen persönlichen Verlust sowie von Visionen gequält wird, die im Zusammenhang mit dem Mord an einer ortsansässigen Frau (Katie Holmes) stehen, deren Verlobter (Greg Kinnear) der Hauptverdächtigte ist. Zu den weiteren Verdächtigten zählen ein jähzorniger Schläger (Keanu Reeves), dessen gepeinigte Gattin (Hilary Swank) zu den Stammkunden der jungen Witwe zählt, sowie ein Traumapatient (Giovanni Ribisi), der durch Therapie und Antidepressiva gerade so stabil gehalten wird. Während dieses Trio möglicher Killer das Geheimnis am Leben hält, steuern die falschen Spuren dem niedrigen Spannungsniveau des Films eher wenig bei. Stattdessen gelingt es Raimi weitaus wirkungsvoller, eine Stimmung der Angst zu schaffen, die von jedem dieser fein gezeichneten Charaktere ausgeht -- die anhaltende Trauer des Mediums nach dem verlorenen Gatten, die gequälte Angst der geschlagenen Ehefrau und die aufwallende Wut eines betrogenen Ehemannes. Das alles ergibt ein vorzügliches Schaufenster für die schauspielerischen Leistungen einer beachtenswerten Besetzung -- auch wenn einem die Wendungen der Handlung zunehmend bekannt vorkommen. --Jeff Shannon Lade Kundenrezensionen... |
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Heaven [Verleihversion] [VHS]Videokassette von WARNERDer Artikel ist bei Amazon.de derzeit nicht verfügbar. Produktgruppe Filme & TV |
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Der Flug des Phoenix [Blu-ray]
Blu-ray von FOX
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ProduktbeschreibungAuf einem Routineflug gerät ein Transportflugzeug urplötzlich in einen Sturm und landet in einem Horrorcrash in der Gluthitze der Wüste Gobi, fernab ihrer eigentlichen Route. Unter den Überlebenden befindet sich ein Flugzeugkonstrukteur: Gemeinsam vollbringen sie das Wunder und bauen die "Phönix" wieder auf. Doch wird sie auch fliegen und somit allen die Flucht aus der heißenAmazon.deAls eines von vielen nicht wirklich notwendigen Remakes sattsam bekannter Hollywood-Klassiker muss sich auch Der Flug des Phoenix die Sinnfrage gefallen lassen. Allerdings trifft man es mit der Neuauflage des James-Stewart-Hits von 1965 immer noch ganz gut: Der Film bietet ein ordentliches Popcorn-Abenteuer, vor allem für Leute, die das Original nicht kennen.
Die Handlung der beiden Filme ist praktisch identisch, wobei die Neuauflage zwar unter dem schwächeren Drehbuch leidet, dafür aber mit eindrucksvollen Spezialeffekten (vor allem in der Absturzsequenz) punkten kann. Regisseur John Moore (Im Fadenkreuz) liefert eine ordentliche Portion Überlebens-Unterhaltung ab, die nicht wirklich packt, aber auch niemals langweilt. --Jeff Shannon Lade Kundenrezensionen... |
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The Gift - Die dunkle Gabe [VHS]Videokassette von Sony Pictures Home EntertainmentDer Artikel ist bei Amazon.de derzeit nicht verfügbar. Produktgruppe Filme & TV |
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Aus der Amazon.de-RedaktionMan nehme eine Prise Übernatürliches, füge einen Spritzer Southern Gothic hinzu, rühre dem Ganzen eine gewiefte Besetzung talentierter Schauspieler unter, und heraus kommt The Gift, der geniale Thriller-Mix von Sam Raimi. The Gift ist etwas zusammenhangloser als Rainis früherer Film Ein einfacher Plan, aber stilistisch gibt es zwischen den beiden Filmen eine Verbindung. So war einer der Hauptdarsteller aus Ein einfacher Plan, Billy Bob Thornton, an dem Drehbuch zu The Gift von Tom Epperson beteiligt. Thornton wiederum schöpfte aus dem Südstaatenmilieu, das bereits sein eigenes Werk Sling Blade sowie sein früheres gemeinsames Projekt mit Epperson, One False Move, erfüllte. Ein ähnliches Gefühl des Unheimlichen durchdringt auch The Gift, in dem eine parapsychologisch begabte Frau in einer Kleinstadt in Georgia (perfekt dargestellt von Cate Blanchett) durch einen tragischen persönlichen Verlust sowie von Visionen gequält wird, die im Zusammenhang mit dem Mord an einer ortsansässigen Frau (Katie Holmes) stehen, deren Verlobter (Greg Kinnear) der Hauptverdächtigte ist. Zu den weiteren Verdächtigten zählen ein jähzorniger Schläger (Keanu Reeves), dessen gepeinigte Gattin (Hilary Swank) zu den Stammkunden der jungen Witwe zählt, sowie ein Traumapatient (Giovanni Ribisi), der durch Therapie und Antidepressiva gerade so stabil gehalten wird. Während dieses Trio möglicher Killer das Geheimnis am Leben hält, steuern die falschen Spuren dem niedrigen Spannungsniveau des Films eher wenig bei. Stattdessen gelingt es Raimi weitaus wirkungsvoller, eine Stimmung der Angst zu schaffen, die von jedem dieser fein gezeichneten Charaktere ausgeht -- die anhaltende Trauer des Mediums nach dem verlorenen Gatten, die gequälte Angst der geschlagenen Ehefrau und die aufwallende Wut eines betrogenen Ehemannes. Das alles ergibt ein vorzügliches Schaufenster für die schauspielerischen Leistungen einer beachtenswerten Besetzung -- auch wenn einem die Wendungen der Handlung zunehmend bekannt vorkommen. --Jeff Shannon Lade Kundenrezensionen... |
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The Gift
DVD von Medusa Video
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Heaven [VHS]Videokassette von Warner Home VideoPreis bei Amazon: EUR 4,00 Produktgruppe Filme & TV |
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Aus der Amazon.de-RedaktionAls bekannt wurde, dass Tom Tykwer Heaven, das letzte Drehbuch, das der 1996 verstorbene Krzysztof Kieslowski mit seinem langjährigen Partner Krzysztof Piesiewicz verfasst hat, verfilmen würde, war eine gewisse Skepsis durchaus gestattet. Es gab zwar einzelne Berührungspunkte zwischen den Werken des polnischen Filmemachers und denen des Regisseurs von Lola rennt, doch ob der ethische Rigorismus des einen und die Vorliebe des anderen für inszenatorische Effekte im Rahmen einer großen internationalen Koproduktion zusammengehen würden, daran konnte man zunächst einmal zweifeln. Aber Tom Tykwer ist es mit seiner sehr persönlichen Umsetzung des Drehbuchs gelungen, diese Zweifel von der ersten Minute an wegzuwischen. Mit Heaven hat er endlich den Film gedreht, auf den man nach Winterschläfer gehofft und gewartet hat. Nachdem sie Jahre lang vergeblich versucht hat, die Behörden zu einem Vorgehen gegen den Turiner Geschäftsmann Vendice zu bewegen, der seine Firma als Fassade für groß angelegte Drogengeschäfte nutzt, hat Philippa (Cate Blanchett) beschlossen, selbst aktiv zu werden. Sie hat eine Bombe in seinem Büro deponiert und danach Vendices Sekretärin unter einem Vorwand aus dem Büro gelockt. Niemand außer dem Drogendealer sollte zu Schaden kommen. Doch ein Zufall rettet ihn und kostet vier Unschuldige, darunter zwei Kinder, das Leben. Die 29-jährige Englischlehrerin Philippa erfährt erst im Verhör nach ihrer Verhaftung, was tatsächlich geschehen ist, und erleidet einen Zusammenbruch. Es ist dieser Moment der Erkenntnis, in dem Philippa regelrecht aus der Welt heraus in die Hölle stürzt, der Heaven alleine schon zu einem der wenigen herausragenden Filme unseres noch jungen Jahrzehnts macht. In diesem Augenblick, in dem ein Regisseur so viel so schnell verkehrt machen kann, stimmt einfach alles. Tom Tykwer hat für ihn genau das richtige Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz gefunden. Und Cate Blanchett geht in dieser Szene so in ihrer Rolle auf, wie man es ganz selten in einem Film sieht. Sie spielt Philippas alles andere auslöschende Verzweiflung nicht einfach, sie lebt sie in diesem Moment. Wir erahnen das Ausmaß ihres Schmerzes und wissen doch, dass wir ihn in seiner ganzen Furchtbarkeit nie werden ermessen können. Tom Tykwer stürzt uns in dieser Szene zusammen mit Philippa ins Nichts und bereitet damit den Boden für eine vielleicht unglaubliche, aber dafür umso wundervollere Wendung. Filippo (Giovanni Ribisi), einer der bei dem Verhör anwesenden Polizisten, glaubt der Attentäterin im Gegensatz zu den anderen ihre Geschichte und verliebt sich in sie. Seine Gefühle sind so stark und bedingungslos, dass er ihnen alles andere opfert. Wie die besten Arbeiten Krzysztof Kieslowskis ist auch Heaven letztlich mehr als nur ein Film. Er zählt wie die großen religiösen Gemälde der Renaissance zu den wenigen Kunstwerken, bei deren Betrachten man eine existenzielle und schließlich transzendentale Erfahrung macht. Tom Tykwer hat sich selbst dabei so weit zurückgehalten, dass die wenigen Momente, in denen sich die Virtuosität seiner Inszenierung in den Vordergrund drängt, die Wirkung des Films noch verstärken. Er führt uns auf eine Reise, die uns die Welt als einen höllischen Ort präsentiert und uns dann doch noch in den Himmel führt. Wer sich auf diese Erfahrung einlässt, wird am Ende von einer seltenen Hoffnung und einem Gefühl unbeschreiblichen Glücks erfüllt sein. --Sascha Westphal Lade Kundenrezensionen... |
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In dieser
modern aufgebrezelten Variante übernimmt Dennis Quaid die Stewart-Rolle als Pilot eines Flugzeugs, das mit der Besatzung einer
stillgelegten Ölstation in der Wüste Gobi abstürzt. Im Remake gehört auch eine Frau (Miranda Otto) zum Trupp der Überlebenden, und
Giovanni Ribisi übernimmt den Originalpart von Hardy Krüger als der sinistre (deutsche) Flugzeugingenieur, nach dessen Anleitung aus
dem Wrack ein neues Flugzeug gebaut werden soll, um dem sicheren Tod in der Wüste zu entkommen.