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Das falsche Versprechen der New Economy: Wider die neoliberale Schönfärberei von Thomas FrankRuth Niel (Übersetzer)Sondereinband von Campus Verlag Preis bei Amazon: EUR 6,50 ISBN: 3593368102, Erscheinungsdatum: August 2001, Auflage: 1 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionWar es Glück oder hatte Campus den richtigen Riecher? Nach dem Börsencrash der New-Eonomy-Werte und exakt zu jenem Zeitpunkt, da allerorten diskutiert wird, ob aus den Antiglobalisierungsprotesten eine neue breite soziale Bewegung entstehen könnte, hat der Verlag den passenden Titel in seinem Herbstprogramm: Thomas Franks Das falsche Versprechen der New Economy, ein Buch Wider die neoliberale Schönfärberei, so der Untertitel. Und das ist nicht zu viel versprochen: Frank, Herausgeber des kulturkritischen Magazins The Baffler bezieht eine radikale Gegenposition zur New Economy, die er als keineswegs neu begreift, sondern als Wiedergeburt des alten neoliberalen Schreckgespenstes entlarven will. Mehr noch: Für die Demokratie sieht er Gefahr im Verzug. Das Buch ist polemisch, wütend -- und gut geschrieben. Allerdings birgt Franks Methode, sich in erster Linie auf die Publikationen seiner Gegner zu stützen, die Gefahr der Wiederholung. Und erzeugt den größten Vorbehalt: Es ist in erster Linie die amerikanische Diskussion, auf die sich der Autor bezieht, und es ist die amerikanische Spielart der New Economy, gegen die er Sturm läuft. Die Übersetzungsleistung auf deutsche und europäische Verhältnisse muss der Leser selbst erbringen. Darin liegt zugleich die Gefahr, dass wichtige Differenzierungen verloren gehen. Denn die New-Economy-Debatte hierzulande speist sich aus der Tradition des europäischen Freiheitsbegriffs. Und der weist einen sozialen Bezug auf, der dem amerikanischen abgeht. Frank wären derlei Differenzierungen ohnehin egal. Er ist der klassische Linke, sozialstaatsorientiert- und gewerkschaftsfreundlich, der sich unversehens in der Position des Konservativen wiederfindet, und die Welt nicht mehr versteht. Ihm erscheint die New Economy nicht als Resultat einer technologischen Revolution, sondern als das einer breit angelegten Kampagne der neoliberalen Rechten. Der sei es gelungen, an Stelle der demokratisch geregelten Wohlstandsgesellschaft einen neuen Konsens zu installieren: den "Marktpopulismus". Und dem zufolge falle Demokratie und Markt zusammen. Ideologisches Kernstück sei die Überzeugung, "dass der Markt die beste und wichtigste und beneidenswerteste Form menschlicher Organisation sei". Diese Debatte des vergangenen Jahrzehnts zeichnet der Autor auf breiter Ebene nach. So verschwörungstheoretisch seine These anmutet, so bedenkenswert ist seine Warnung, dass der Markt die Demokratie in den Hintergrund drängt. Das ist auch der Hintergrund der immer schärferen Antiglobalisierungsproteste, denen sich Frank verbunden fühlt: "Auf den Straßen von Seattle", schreibt er Bezug nehmend auf den ersten großen Zusammenprall, "zeigte eine zufällige Koalition der erstaunten Welt, welche Kraft der Demokratie wirklich innewohnt." Fazit: Wer verstehen will, was die Protestierer von Seattle, Göteborg und Genua (oder zumindest einen Teil von ihnen) auf die Straße treibt, der sollte dieses Buch lesen. --Winfried Kretschmer
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London - Die Lizenz zum Töten: Die Verstrickung der Geheimdienste in den Terrorismus von Wolfgang EggertTaschenbuch von CHRONOS-MEDIEN-VertriebPreis bei Amazon: EUR 29,99 ISBN: 3935845103, Erscheinungsdatum: Sept. 2005 Produktgruppe Bücher |
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Sozialdemokratische Reformdiskurse von Jan TurowskiTaschenbuch von VS Verlag für SozialwissenschaftenPreis bei Amazon: EUR 39,95 ISBN: 3531173073, Erscheinungsdatum: Mai 2010, Auflage: 2010 Produktgruppe Bücher |
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Vom Ende der Solidarität: Sozialdemokratische Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit in Großbritannien und Deutschland von Christian BaronBroschiert von Tectum-VerlagPreis bei Amazon: EUR 24,90 ISBN: 3828823513, Erscheinungsdatum: Juni 2010, Auflage: 1., Aufl. Produktgruppe Bücher |
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Ghost von Robert HarrisWolfgang Müller (Übersetzer)Gebundene Ausgabe von Heyne Verlag Preis bei Amazon: EUR 19,95 ISBN: 0091921104, Erscheinungsdatum: Oktober 2007 Produktgruppe Bücher |
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Aus der Amazon.de-RedaktionFür Michael McAra gibt es kein Entkommen. Mit einem Ford Escape ist er am 12. Januar in Woods Hole, Massachusetts, auf die letzte Fähre nach Martha?s Wineyard gefahren, woher er gekommen war. Aber als die Fähre dort anlegt, ist der Ford Escape verwaist. Später wird die Leiche McAras angeschwemmt, zur Identifizierung kommt ein seltsamer Torso zum Leichenschauhaus. ?Ein Streifenwagen mit Blaulicht aus Edgartown, ein zweiter Wagen mit vier Wachleuten, um das Gebäude zu sichern -- und ein dritter gepanzerter Wagen mit dem Mann auf dem Rücksitz, den sofort jeder erkannte?, heißt es im Roman Ghost des unvergleichlichen britischen Bestseller-Autors Robert Harris (Imperium, Pompeji, Enigma): ?dem Mann, der achtzehn Monate zuvor noch Premierminister von Großbritannien und Nordirland war?. Adam Lang heißt dieser Ex-Premierminister. McAra war sein Berater. Kurz vor seinem Tod war er sein ?Ghost?, genauer: ein Ghostwriter, der sich den Memoiren des charismatischen Politikers angenommen hat. Zehn Millionen Dollar soll Lang für seine Erinnerungen bekommen, wenn er vor allem über die Zeit des Terrors und seiner Bekämpfung unverblümt die Wahrheit erzählt -- und sein Manuskript innerhalb von zwei Jahren fertig stellt. Kein Wunder also, dass Lang verzweifelt nach einem neuen Ghost suchen lässt. Der Nachfolger und Ich-Erzähler des Romans aber merkt schon bald, dass er mit seinen Recherchen in ein Wespennest gestochen hat und etwas auf der Spur ist, was die Weltordnung in Frage stellen könnte. Aber er merkt auch, dass er die Geister der Vergangenheit, die er rief, nicht mehr los zu werden vermag -- und dass er befürchten muss, bald genauso geisterblass im Leichenschauhaus zu liegen wie sein unglücklicher Kollege. ?Als ich hörte, wie McAra gestorben ist, hätte ich aufstehen und gehen sollen. Heute weiß ich das?. Mit diesen Anfangssätzen zieht Ghost den Leser unwillkürlich in seinen Bann. Bis zum letzen Satz lässt die Geschichte ihn danach nicht mehr los. Ghost ist ein berauschendes Buch, grandios und intelligent geschrieben. Beste Thriller-Literatur. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de Aus der Amazon.de-RedaktionEs ist schon eine ganz und gar unerhörte Geschichte, die uns der britische Bestseller-Autor Robert Harris da zu Ohren bringt. Ausgerechnet Adam Lang, der ehemalige und hoch angesehene Premierminister von England, soll ein geschickt vom CIA auf diesen Posten lancierter Handlanger des US-amerikanischen Geheimdienstes gewesen sein! Das findet der Ich-Erzähler, Ghostwriter von Langs Memoiren, heraus, als er Lang und seine Umgebung interviewt. Aber bei seinen Recherchen kommt er einem noch weit unglaublicheren Komplott auf die Spur, bei dessen Aufdeckung ihn dasselbe Schicksal wie das seines Vorgängers zu ereilen droht: Dessen Leiche war zuvor an den Strand von Marthas Vineyard in der Provinz New York gespült worden... Unter den deutschen Hörbuchsprechern ist der Schauspieler Hannes Jaenicke eher der fleißige Arbeiter denn der geniale Interpret. Auch Ghost liest der in dieser gekürzten Fassung des gleichnamigen Romans mit professioneller Souveränität. Nur manchmal hält er sich nicht einmal an die ?Regieanweisungen?, die der Erzähler des Buchs ihm gibt. Wenn eine Figur unwirsch sprechen soll oder besonders bedächtig jedes Wort betont, liest Jaenicke in unverändertem Tonfall weiter. Und die später auf ganz eigene Art explodierende -- und für den Plot und seine (wenn auch vielleicht etwas zu durchsichtige) Wendung ausschlaggebende -- ?pure Energie? von Adam Langs Frau Ruth, der er eine merkwürdig mütterliche Steifheit verleiht, bekommt er gar nicht in den Griff. Dass man das Hörbuch am Ende trotzdem mit Zufriedenheit beiseite legt, hat ebenfalls mit Jaenickes angenehmer Stimme zu tun. Denn die wirkt, der Hauptfigur übergestülpt, in ihrer unterschwelligen Naivität durchaus authentisch. Man hört ihr einfach gerne zu. Und ein Buch wie Ghost, das ja vor allem ein sehr gut gemachter Thriller ist, verlangt keine polyphonen Kapriolen. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de Lade Kundenrezensionen... |
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