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Ende der Party: Die Explosion im Finanzsektor und die Krise der Weltwirtschaft von Lucas ZeiseBroschiert von Papyrossa Verlagsges.Preis bei Amazon: EUR 14,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3894383968, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 1 |
2 Kundenrezensionen:Das beste Buch zur Finanzkrise 5 von 5 PunktenLucas Zeise war mir schon bekannt als regelmäßiger Kolumnist in der Financial Times Deutschland. Seine Kolumnen werden häufig von den Nachdenkseiten empfohlen. Ich habe zur Finanzkrise bereits das Kreditkrisen-Buch von George Soros und Wall-Street-Panik von Wolfgang Köhler gelesen. Zeises Buch war von den dreien das Beste. Seine Erklärungen der Hintergründe der Finanzkrise waren auch für mich als Laien sehr gut verständlich. Zeise war z. B. der Erste, der mir wirklich begreiflich machen konnte, was CDOs sind. Sogar einfache Beispielrechnungen finden sich im Buch. In meinen Augen die derzeit beste Abhandlung zur derzeitigen Finanz- und Weltwirtschaftskrise. Kenntnisreich, mit Tiefgang, gut lesbar - Thema hochaktuell 5 von 5 PunktenAls dieses Buch vor einigen Monaten entstand, hatte die aktuelle Finanzkrise schon eine gewisse Zuspitzung erfahren. Der Autor, Journalist einer relevanten Wirtschaftszeitung, hat die Krise aber nicht erst vor kurzem entdeckt, sondern weist schon seit längerer Zeit auf die Fehlentwicklungen hin. Er tut es mit einem abwägenden, klaren und vorurteilslosen Sinn. Der Leser erhält ein Fülle von Informationen, die auf eine gute Sachkenntnis schließen lassen. Eine Stärke liegt auch in der gut lesbaren Darstellung der zum Teil recht abstrakten Zusammenhänge. Klar ist inzwischen, dass jeder Bürger über grundlegende Zusammenhänge des Finanzsektors Bescheid wissen sollte, denn es geht um sein Geld und um seinen Arbeitsplatz, wenn Banken kollabieren oder mit Steuermilliarden gerettet werden. Voreilige und billige Schuldzuweisungen lehnt Zeise ab. Ausführlich kommen Positionen zu Wort, die sich der Ideologie der deregulierten Märkte, die Schiffbruch erlitten hat, entgegen stellen. Verstaatlichung von Banken, wie vom Autor als eine Option bevorzugt, war zur Zeit der Entstehung des Buches noch eine scheinbar extreme Position und ist heute gerade in den am stärksten deregulierten Wirtschaften US, Großbritannien längst Realität geworden. Gehörige Skepsis ist angebracht, ob hierzulande Bundesstaat, Länder und Kommunen, die zum guten Teil das "Zocken" begünstigt oder mitgemacht haben, die geeigneten Retter sind. Andere Retter scheint es aber nicht zu geben. Und mancher Politiker und Bänker wurde schon über Nacht oder übers Wochenende vom Saulus zum Paulus. Real oder scheinbar. Das vorliegende Buch hilft dabei wirtschaftliche Realität und Fiktion, die in der "Blase" nicht unterscheidbar schienen, gedanklich sauber zu trennen. Das ist sehr viel für ein Buch. Und das zu einem vertretbaren Preis. Eine reelle Investition. |
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Der Weg zur finanziellen Freiheit: Die erste Million von Bodo SchäferTaschenbuch von DtvPreis bei Amazon: EUR 9,50, Angebote ab EUR 2,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423340002, Erscheinungsdatum: April 2003, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionViele Menschen versuchen, durch Einsätze beim Lotto zum Millionär zu werden. Andere wiederum legen ihr Geld in Aktien an und spekulieren an der Börse. Welches ist der richtige Weg, um zur ersehnten Million zu kommen? Der Autor und Geld-Trainer Bodo Schäfer hat in seinem Ratgeber Der Weg zur finanziellen Freiheit die wichtigsten Strategien zusammengefasst. Die Verantwortung liegt beim Einzelnen. Engagement, Selbstvertrauen, ein eiserner Wille und Selbstdisziplin sind wesentliche Bestandteile des Erfolges. Schäfer beantwortet auch die gängige Frage, weshalb es nur wenige zum Millionär bringen. Nur wenige Menschen sind bereit, viel dafür zu tun und Einschränkungen hinzunehmen. Das Geheimnis liege nicht darin, besonders viel zu verdienen, sondern sparsam zu sein. Er rät, zehn Prozent des Nettoeinkommens monatlich zu sparen und anzulegen. Und er räumt ein, dass das bei einem niedrigen Einkommen leichter ist als bei einem hohen. Seine Ratschläge klingen plausibel, erfordern aber eine laufende Reflektion der eigenen Ziele und die Kontrolle der Ein- und Ausgaben. Schäfer berücksichtigt in seinen Modellen die unterschiedlichsten Ausgangssituationen. Er unterscheidet zwischen Selbständigen und Angestellten und zeigt Fehler auf. Viele Unternehmer sind oft versucht, sich mehr von ihrem monatlichen Umsatz für persönliche Ausgaben zu gönnen als sinnvoll wäre. Besser sei es, sich ein festes Gehalt auszuzahlen, das dem niedrigsten Mindestumsatz entspricht, und Rücklagen zu bilden. Weiter lohnt sich in einem Betrieb das Delegieren von Arbeiten von Anfang an, um die Hände für finanzträchtige Vorhaben frei zu haben und konkurrenzfähig zu sein. Bekannte Erfolgsrezepte sind ein unermüdlicher Arbeiseinsatz und eine permanente Öffentlichkeitsarbeit für sich oder die eigene Firma. Selbst für Menschen mit Schulden hat Schäfer ein Lösungskonzept entwickelt. Angesichts der vielen verschuldeten Haushalte ist dies sicher ein sinnvolles Unterfangen. Etwas ausführlicher mit mehr Praxistipps hätte das Kapitel zum Coaching ausfallen können. Ansonsten aber ein nützlicher Ratgeber in Sachen Finanzen, der ganz sicher ein andere Einstellung zum Geld bewirken kann. --Corinna S. Heyn Amazon.de-HörbuchrezensionDieser Text bezieht sich auf die Buchausgabe des Titels Viele Menschen versuchen, durch Einsätze beim Lotto zum Millionär zu werden. Andere wiederum legen ihr Geld in Aktien an und spekulieren an der Börse. Welches ist der richtige Weg, um zur ersehnten Million zu kommen? Der Autor und Geld-Trainer Bodo Schäfer hat in seinem Ratgeber Der Weg zur finanziellen Freiheit die wichtigsten Strategien zusammengefaßt. Die Verantwortung liegt beim Einzelnen. Engagement, Selbstvertrauen, ein eiserner Wille und Selbstdisziplin sind wesentliche Bestandteile des Erfolges. Schäfer beantwortet auch die gängige Frage, weshalb es nur wenige zum Millionär bringen. Nur wenige Menschen sind bereit, viel dafür zu tun und Einschränkungen hinzunehmen. Das Geheimnis liege nicht darin, besonders viel zu verdienen, sondern sparsam zu sein. Er rät, zehn Prozent des Nettoeinkommens monatlich zu sparen und anzulegen. Und er räumt ein, daß das bei einem niedrigen Einkommen leichter ist als bei einem hohen. Seine Ratschläge klingen plausibel, erfordern aber eine laufende Reflektion der eigenen Ziele und die Kontrolle der Ein- und Ausgaben. Schäfer berücksichtigt in seinen Modellen die unterschiedlichsten Ausgangssituationen. Er unterscheidet zwischen Selbständigen und Angestellten und zeigt Fehler auf. Viele Unternehmer sind oft versucht, sich mehr von ihrem monatlichen Umsatz für persönliche Ausgaben zu gönnen als sinnvoll wäre. Besser sei es, sich ein festes Gehalt auszuzahlen, das dem niedrigsten Mindestumsatz entspricht, und Rücklagen zu bilden. Weiter lohnt sich in einem Betrieb das Delegieren von Arbeiten von Anfang an, um die Hände für finanzträchtige Vorhaben frei zu haben und konkurrenzfähig zu sein. Bekannte Erfolgsrezepte sind ein unermüdlicher Arbeiseinsatz und eine permanente Öffentlichkeitsarbeit für sich oder die eigene Firma. Selbst für Menschen mit Schulden hat Schäfer ein Lösungskonzept entwickelt. Angesichts der vielen verschuldeten Haushalte ist dies sicher ein sinnvolles Unterfangen. Etwas ausführlicher mit mehr Praxistips hätte das Kapitel zum Coaching ausfallen können. Ansonsten aber ein nützlicher Ratgeber in Sachen Finanzen, der ganz sicher ein andere Einstellung zum Geld bewirken kann. --Corinna S. Heyn 5 Kundenrezensionen:Tolles Buch sehr empfehlenswert 5 von 5 PunktenDas Buch ist sehr zu empfehlen Bodo Schäfers Buch ist ein Klassiker und wirklich super Wenn es nur allgemein angewendet würde! 5 von 5 PunktenAuch wenn sich die Botschaften in seinen verschiedenen Werken ständig wiederholen: der Mann hat einfach Recht. Wer alle seine Bücher liest, kennt die Regeln natürlich schon. Aber vielleicht hilft manchem erst der Dritte Anlauf um in die Umsetzung zu kommen. Ich finde die Werke von Bodo Schäfer absolut lesenswert. Unbedingt lesen 4 von 5 PunktenErfolgsautor Bodo Schäfer hat mit "Der Weg zur finanziellen Freiheit" m. E. einen Ratgeber geschrieben, der viele sehr nützliche Tipps und Ratschläge beinhaltet, wenn man die eigene finanzielle Begrenzung verlassen möchte. Vorweg möchte ich sagen, dass mir die von Schäfer in seinen Berechnungen bei Verzinsungen salopp angenommen 12% Zinsen so utopisch wie unseriös erscheinen. Wozu das führt, beweist nicht nur die aktuelle Bankenkrisen, sondern wohl auch der Konkurs, den Schäfer mit seinem eigene Unternehmen erlebt hat. Davon einmal abgesehen (jeder Leser ist in der Lage, die Beispiele mit realistischen Zinssätzen nachzurechnen), halte ich dieses Buch für sehr wichtig und nützlich. Vor allem zeigt es auf, dass auch die finanziellen Ergebnisse, die der Mensch erreicht, allein von seiner eigenen Einstellung und seinem Blick auf die Welt und vor allem auf sich abhängig sind. Jeder bekommt - oder besser - verursacht eben das, was er verdient. Schäfer weist darauf hin, wie Glaubenssätze, die z.B. in der Familie über Generationen bestehen, darüber entscheiden, welche Ergebnisse der Mensch erreicht. Oder was es eben bedeutet, diese zu verändern. Schäfer zeigt jedem von uns immer wieder einen Spiegel vor und weist uns so auf unsere Versäumnisse und Ausflüchte hin. Manchmal sind diese ganz klein, haben aber im Verlauf der Zeit große Konsequenzen. Es lohnt sich also, die eigenen Verhaltensweisen zu prüfen und ggf. zu verändern. Auch andere Ratschläge sind so einfach, wie sinnvoll, plausibel und nützlich. Z.B. die Empfehlung, Verluste der eigenen Firma nie aus Privatvermögen abzudecken. Und stattdessen als Unternehmer eine strikte Trennung der Vermögensteile zu beachten. Oder der m. E. ebenfalls ganz wichtige Rat, sowohl für das Unternehmen als auch für sich selber für kurzfristig verfügbare Liquiditätsreserven zu sorgen, mit denen sich zumindest der Zeitraum eines Jahres überbrücken lässt. Unbedingt lesenswert. Und es stimmt doch 5 von 5 PunktenRückblick... Vor Jahren habe ich das Buch von Bodo Schäfer in den Händen gehalten und natürlich auch gelesen. Inzwischen habe ich alle durch. Mir haben die Bücher geholfen mein Geld zu vermehren, die Bücher haben einen Großteil dazu beigetragen und inzwischen könnte ich von meinen Zinsen leben. Aber wer mal richtig in Fahrt ist, den kann nichts aufhalten (auch aus einem Bodo Schäfer Buch) Ich kann es nur jedem empfehlen der mehr aus seinem Leben machen will. Die Beispiele sind oft logisch und einfach, leider kommt man selber oft nicht darauf. Alle Bücher sind gut. Man kann nichts falsch machen. Jeder glaubt, was er glauben will 5 von 5 PunktenHallo an Alle, nun es wurde viel geschrieben, dennoch möchte ich etwas hinzufügen: nun ich bin auch kein Millionär, nur weil ich das Buch gelesen hab! Aber darauf weist auch der Autor hin!! Gut es gibt auch viele Kritiker die Bodo S. schlecht machen, aber jeder muss sich letztendlich eigene Meinung bilden, und wie schon geschrieben jeder glaubt dass was er glauben möchte. OK viele Punkte die angesprochen werden sind für den Normalverbraucher ein wenig übertrieben, wie 500 Euro schein in der Tasche und 1 000 000 in 7 Jahren, aber auch darauf weist der Autor hin. Man soll sich halt größeren Zielen stellen, denn das motiviert einen noch mehr!!! Letztendlich liegt es an jedem selbst was er sich aus den Infos macht und ob man sich nun Selbstständig macht oder nicht, 10% oder 50% ansparen will, sowie die anderen Tipps zu nutzen ist ja jedem letztendlich selbst überlassen. Alls ich das Buch gekauft hab hatte ich auch nicht das Ziel Millionär in 7 Jahren zu werden, sondern für das Leben zu Lernen und Tipps zu sammeln!!! Und wie ich finde gibt es noch einige wichtige Punkte in dem Buch die u.a. die Verhältnisse zwischen Unternehmen und Kunden beschreiben, Tipps zur eigenen Motivation, Disziplin, Selbstbewusstsein, Finanzmanagement,und die Verknüpfungen zwischen all diesen Bereichen. Es wird auch aufgezeigt wie das Geld "funktioniert" und wie die Banken arbeiten, sowie die Möglichkeiten was man mit Geld alles anstellen kann. Insofern finde ich das Buch völlig in Ordnung! Und die Leute die hoffen über die "Nacht" reich zu werden sollten sich vielleicht doch lieber einen Lottoschein und nicht das Buch kaufen. |
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Technische Analyse der Finanzmärkte. Inkl. Workbook. Grundlagen, Strategien, Methoden, Anwendungen von John J. MurphyGebundene Ausgabe von FinanzBuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 49,90, Angebote ab EUR 47,80 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3898790622, Erscheinungsdatum: April 2006, Auflage: unveränderter Nachdruck. |
Aus der Amazon.de-RedaktionDa Kurse und Charts heute für jeden Anleger -- oft sogar in Echtzeit -- verfügbar sind, ist es kein Wunder, dass die technische Analyse derzeit einen großen Boom erlebt. Nun werden auch viele Privatinvestoren mit immer moderneren und verfeinerten Analysemodellen konfrontiert. Deshalb hat sich der nicht nur in Amerika aufgrund seiner Tätigkeit bei CNBC-TV bekannte Technische Analyst, John Murphy, dazu entschlossen, seine bereits 1986 erschienene "Bibel" der Technischen Analyse zu überarbeiten. Nun ist die Technische Analyse der Finanzmärkte auch als deutsche Übersetzung bei uns erhältlich. Nach einer Einführung in die Philosophie der Technischen Analyse, beleuchtet Murphy die Dow-Theorie, die Konstruktion von Charts sowie das Konzept des Trends. Neben der Kopf-Schulter-Formation diskutiert der Autor auf leicht verständliche Weise auch die anderen Umkehr- und Fortsetzungsformationen. Ausführlich bespricht John Murphy die Bedeutung der Analyse mit einem längeren Zeithorizont mittels Langfristcharts. Immer wieder illustriert er seine Schlüsse mit Beispielen. Insgesamt verwendet er dabei über 400 Charts zur Veranschaulichung. Weitere Themen sind gleitende Durchschnitte, die Elliott-Wellen und Zeitzyklen der verschieden Chartdarstellungen. Der letzte Teil des Buches ist der praktischen Umsetzung auf dem Aktienmarkt gewidmet. Seien es die Anforderungen an die Technik, sprich an die Computer und Handelssysteme, an das Geldmanagement und an die Statistik oder der Brückenschlag zwischen Aktien und Futures mittels Intermarket-Analyse -- der Autor schafft es auch hier für den Leser einen sinnvollen Mehrwert zu schaffen. Durch die Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels, durch die "Checkliste" und den Anhang kann der Anleger Themengebiete wie z.B. die "Kernpunkte bei der Entwicklung eines Handelssystems" relativ einfach überschauen und umsetzen. Im Glossar sind alle wichtigen Fachbegriffe nochmals nachzuschlagen. Fazit: Mit diesem Standardwerk zur Technischen Analyse bleiben keine Fragen mehr offen. Nicht nur Profis, sondern auch Anfänger sollten dieses Buch in ihrer Bibliothek stehen haben. --Oliver Satzger 5 Kundenrezensionen:Gut, aber mit Schwächen 3 von 5 PunktenDas vorliegende Buch genießt den Ruf eines Klassikers. Das war auch der Grund, wieso ich es vor einigen Jahren gekauft habe. Damals hatte ich keine Ahnung von technische Analyse und das Buch sollte abhilfe schaffen. Jetzt, einige Jahre später denke ich differenzierter und kann mich leider in die Schar der Begeisterten nicht einreihen. Die Stärke des Buches ist ganz klar der Umfang. Es steht sehr viel drin und alles ist ordentlich erklärt. Das macht es freilich dazu geeignet, einen Überblick über die Fachtermini zu gewinnen und die Standardmethoden näherzu bringen. Leider versagt es in einem Punkt und das merkt man nach einiger Erfahrung. Dieser Punkt wird übrigens in fast allen Büchern vergessen, also kreide ich es ihm nicht an. Worum es geht ist Money Manangement. Alle Trader sind sich einig, dass das Money management den wichtigsten Punkt in einem Handelssystem darstellt. Darauf wird in diesem Buch keine Rücksicht genommen. Er merkt es zwar gegen Ende an, dass es sowas gibt und das es wichtig ist, unterlässt es aber weiter darauf einzugehen. Darüber kann man ja auch viel schlechter schreiben!. Gerade als Anfänger kann man böse auf die Nase fallen, wenn man diesen Punkt vergisst. Ausserdem die lächerliche Umsetzung der Ideen in die TradStation. Oh mein Gott ist das ein alter Hut. Backtesting funktioniert meistens kaum, d.h. die Erkenntnisse sind kaum auf die Realität übertragbar. Ausserdem besteht das Risiko des Optimierens. Also mit Vorsicht genießen, sonst aber ok. GIGANTISCH 5 von 5 PunktenDas gibt es nicht noch einmal. Dieses Buch ist die Bibel der Finanzen. Über 400 Seiten stark mit Informationen, das einem die Ohren schlackern. Alles sehr, sehr praxisnah erläutert mit zusätzlichen Grafiken und Charts. Von Basiswissen, wie Trendlinien bis zu neuronalen Netzen, sowie Tipps für automatisierte Handelssysteme. Dazu noch ein Test, damit das Wissen sich auch im Kleinhirn setzt. Es gibt über dieses Thema leider sehr viel schlechte Bücher, die viel versprechen, aber wenig davon einhalten. Mit diesem Buch kann man nichts falsch machen. Es eignet sich hervorragend als erstes Input, sowie als Nachschlagewerk in den ersten Tradingjahren. Dieses Buch liest man nicht, man verschlingt es. Besser geht es wirklich nicht. technische analyse der finanzmärkte 4 von 5 Punktendieses werk ist für anfänger und auch für fortgeschrittene ich selbst würde mich als fortgeschritten beschreiben und wenn ich profi sein würde wäre es vermutlich immer noch interessant zu lesen, trotzdem kann man , so denke ich , das gleiche wie in dem buch beschrieben auch im internet nachlesen. ich bereue es nicht diese buch gekauft zu haben denn es ist für mich ein hilfreiches nachschlagewerk. trotzdem nur 4 sterne denn ich bin noch nicht ¬ millionär mfg sehr informativ 5 von 5 PunktenIch habe schon einige Bücher zu diesem Thema gekauft und gelesen. Dieses Buch ist aber mit Abstand das beste, das ich jemals zum Thema Aktien und Finanzmärkte gesehen habe. Vom Einsteiger bis hin zum Trader ist für jeden eine geballte Ladung an Informationen enthalten, die aber klar und informativ übermittelt werden. Daher würd ich auch den eher hohen Preis als gerechtfertigt bezeichnen. Jedem der sich mit technischer Analyse von Finanzmärkten befasst, kann dieses Buch auf jeden Fall empfohlen werden. Ein sehr gutes Buch zur Technischen Analyse 5 von 5 PunktenJohn Murphy gibt auf etwas über 500 Seiten einen sehr guten Überblick in die Technische Analyse, der sich auch als Einstieg in das Thema eignet. Anfangs erfolgt eine kurze Abgrenzung zur Fundamentalanalyse, anschliessend baut das Buch schrittweise auf: Trend, Definition von Trendlinien, Umkehr- und Bestätigungsformationen, Candlesticks, Indikatoren usw. Es wird ebenfalls auf sehr viele Fehler und Fallen eingegangen, in die insbesondere, aber nicht nur, der Anfänger gerne tappt und die letztendlich dem Trader viel Geld kosten und entsprechenden Frust bringen können. Sehr positiv finde ich auch das Workbuch mit "Prüfungsfragen" am Ende, das bei der Durcharbeit noch einmal zum genauen Durcharbeiten und Durchdenken der einzelnen Kapitel auffordert. Wie der Name sagt, behandelt das Buch Technische Analyse. Daher habe ich schon deshalb keine umfassende Beleuchtung der Fundamental- und Random-Walk-Theorie erwartet. Ebenso sollte dem Leser klar sein, dass Technische Analyse nun einmal Marktgeschehen in Zahlen gefasst ist. Ein Studium der Mathematik ist aber dennoch nicht notwendig. Aus meiner Sicht ist das Buch für alle zu empfehlen, die sich für Technische Analyse interessieren. Diejenigen, die diese grundsätzlich ablehnen, werden daher auch kaum Freude an dem Buch finden. |
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Immobilienfinanzierung: Neue Kredite, neue Wege von Kai Oppel, Sven RadtkeBroschiert von HaufePreis bei Amazon: EUR 6,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3448086258, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 1 |
2 Kundenrezensionen:Vor- und Nachteile von Kreditarten gut erklärt 5 von 5 PunktenIch arbeite selbst in der Immobilienfinanzierung und muss sagen: Klasse Buch! Es enthält die bisher beste Übersicht über neue und aktuelle Kreditmodelle. Für die Kreditmodelle werden Vorteile, Nachteile und Zielgruppen dargestellt. Zudem enthält das Werk Informationen für die Umschuldung. Das Buch geht stets so weit in die Tiefe wie nötig, ohne den Leser zu überfordern. So ein Buch hätte ich mir gewünscht, als ich mich vor zwei Jahren in das Thema einarbeiten musste. Guter Überblick, nützliches Hintergrundwissen 5 von 5 PunktenMir hat das Buch sehr geholfen. Es ist im Vergleich zu vielen anderen Büchern zu diesem Thema verständlich geschrieben und gibt einen sehr guten Überblick, worauf es bei der Immobilienfinanzierung ankommt. Es werden die größten Fehler gezeigt und praktische Tipps gegeben. Besonders gut gefallen hat mir der ausführliche Überblick über die Vielzahl an Kreditarten, die es mittlerweile gibt. Bisher dachte ich immer, es gäbe nur herkömmliche Festzinsdarlehen. Jetzt bin ich schlauer und hoffe, bei meinem im kommenden Jahr anstehenden Immobilienkauf viel Geld sparen zu können. Ich würde das 128seitige Buch allen empfehlen, die sich eine Immobilie kaufen möchten. Pflichtlektüre vor jedem Bankgespräch zum Thema Immobilienkredit! |
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Gewinnen mit Gold und Silber von Jürgen MüllerGebundene Ausgabe von Kopp, RottenburgPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 14,48 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3938516488, Erscheinungsdatum: Juli 2007 |
4 Kundenrezensionen:Zum Fachmann werden... 5 von 5 PunktenMit diesem Buch werden sie zum Fachmann für die Investition in Gold und Silber. Sie finden eine ausführliche Beschreibung aller wichtigen Faktoren, welche bei Gold und SIlber beachtet werden müssen.Hierbei legt der Autor wert auf Verständlichkeit, Ausführlichkeit und Veranschaulichung der der dargestellten Fakten. Besonders positiv fallen dabei die übersichtlichen Grafiken auf, welche die Thematik sehr gut darstellen und Ausführungen zusätzlich unterstreichen. Mit diesem Buch kann jeder etwas Anfangen und deshalb kann ich es jedem empfehlen, der sich einmal über die Anlagemöglichkeiten von Gold und Silber informieren will Der umfassende Ratgeber für Edelmetalle 5 von 5 PunktenJürgen Müller hat hier ein umfassendes Buch geschrieben, dass alle relevanten Fragen zum Kauf von Gold und Silber beantwortet. Was auch immer der Leser zu diesem Thema sucht, hier wird kaum eine Frage offen bleiben. Der Autor hat sich eine enorme Mühe gegeben, umfassende Daten zusammen zu tragen. Am Ende hat er nahezu alle relevanten Beschaffungsquellen, Links und Informationsmedien usw. aufgeführt. Sowohl der Einsteiger wie auch der fortgeschrittene Edelmetallfreund wird hier auf seine Kosten kommen. Ein Buch das jeder lesen sollte, der offen für das Thema ist 5 von 5 PunktenMit diesem Buch hat Jürgen Müller ein praxisorientiertes und sehr gutes Werk zum Thema Edelmetalle als Geldanlage geschrieben. Als Anlageberater, der die Entwicklungen der Finanzmärkte sehr kritisch betrachtet, habe ich viel Literatur zum Thema Gold und Silber durchgearbeitet. Daher war ich unschlüssig ob mir diese Lektüre neue Erkenntnisse bringt. Das vorliegende Buch zeigt in einem kurzen Abriss treffend die Kernprobleme unserer heutigen Papiergeldsysteme auf. Anschließend erhält der Leser in kurzweiliger Form, auf den Punkt gebracht und kompetent das Grundwissen zu den verschiedenen Anlagemöglichkeiten in Edelmetallen. Selbst Kenner der Materie können wichtige Informationen und Anregungen mitnehmen. Sehr wertvoll sind die zahlreichen und konkreten Hinweise auf Anbieter und weiterführende Internetadressen. Somit kann der Leser sein Wissen schnell an den für ihn wichtigen Stellen. So ist Wissensaufnahme wirklich effizient und macht Spaß. Es gibt außerhalb der Edelmetalle weitere sichere Anlagen für kommende Finanzkrisen, weshalb der Leser Edelmetalle nur als einen Bestandteil seines Vermögens sehen sollte. Meine Anerkennung an den Autor und volle fünf Sterne. Es wäre schön, viele Autoren nehmen dies zum Vorbild. Warum ich "Gold und Silber" durchgelesen habe 5 von 5 Punkten... weil ich mir Sorgen über die wirtschaftliche Entwicklung mache und nach sicheren Häfen suchen. Herr Müller schreibt einen schnell verständlichen Reiseführer zu den verschiedenen Gold und Silber Häfen. Zuerst erfahre ich knapp, knackig und unterhaltsam, das unsere bestehendes Währungssystem zusammenbrechen wird ... nur eine Frage der Zeit ... und das Gold und Silber immer noch unterbewertet ist. Dann hilft er mir die richtige Anlageform zu finden. Alle denkbaren Möglichkeiten beschreibt er mit Vorteilen und auch mit den Risiken ... sehr wichtig! Auch die URLs der Anbieters gibt er mir. (Praktisch!) Zum Schluss gibt er mir eine feine Auswahl von Buch- und Homepage Empfehlungen, inklusive seiner Einschätzung was man dort findet und worauf man dort achten sollte. Das ermöglicht mir tiefer in die Materie Gold und Silber einzusteigen...wenn ich das will. Ich habe insgesamt 45 Minuten gebraucht, um sein Buch durchzusehen und das für mich Wichtige zu finden. Herr Müller scheint mir ein Experte zu sein, der sein Handwerk versteht. Wie ein Handwerker beschreibt er in einfachen und klaren Worten den Markt und seine Möglichkeiten und Hintergründe. P.s.: Ich würde es begrüßen, wenn es auch für andere Anlageklassen mehr gut recherchierte und praktisch anwendbare Bücher wie dieses gäbe. |
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50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten und wie Sie dabei Geld sparen von Andreas SchlumbergerBroschiert von HeynePreis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 4,48 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453685156, Erscheinungsdatum: Dezember 2007 |
5 Kundenrezensionen:Nicht viel Neues, aber mit viel Schlechtem-Gewissen-Faktor 1 von 5 PunktenDas Buch ist in mehrere Kapitel aufgeteilt: Haushalt, Garten, tägl. Leben. Leider gibt es zum Haushalt nicht viel Neues (z.B. Gebrauch von Energiesparlampen etc.) Dafür ein Kapitel über Tipps für den Garten - und leider so gar nichts über Balkonbesitzer (Schade!!). Danach kommt aber gleich die große Gewissens-Keule wie schädlich doch Autofahren und Flugzeugbenutzung ist. Weiterhin sollte man immer Bio-Lebensmittel kaufen, welches ja bei Umschauflung der Kaufgewohnheiten gar nicht so viel teurer sein soll. Ich weiss ja nicht, wie der Autor hier rechnet, aber bei mir würde das schon sehr viel mehr an Ausgaben bedeuten, wenn ich nur noch Bio kaufen würde (gerade Bio-Fleisch - auch wenn man nur bis zu drei Mal pro Woche Fleisch essen würde). Leider für mich kein lohnenswertes Buch! Leider gar nix neues 2 von 5 PunktenKurz und bündig: in dem Buch steht nichts, was man als halbwegs umweltbewusster Konsument nicht eh schon weiß. Schade! Gute Tips ohne viel Geschwafel 5 von 5 PunktenEin gutes Buch zum verschenken. Preiswert, aber mit vielen wichtigen Tips, die sicher den ein oder anderen Ökomuffel zum umdenken anregen werden. Auch der Gedanke Umweltschutz mit ökonomischen Gesichtspunkten in Verbindung zu bringen gefällt mir. Es ist nunmal leider so, dass viele Menschen den monetären Anreiz brauchen um etwas für die Umwelt zu tun und dieses Büchlein ist ein Schritt in die richtige Richtung, wobei der Gedanke der Nachhaltigkeit (z.B. durch Verzicht auf den täglichen Fleischkonsum) nicht zu kurz kommt. Zwar sind nicht alle Tips für jeden umsetzbar, aber das ist sicher auch nicht das Ziel. Wenn jeder auch nur die Hälfte der Tips umsetzen würde, müssten sich die großen Energieversorger sicher bald Gedanken machen, wie sie Strom nach China exportieren können. Kurz und knapp, ohne viel Geschwafel, werden Tipps und ein paar Zahlen und Hintergrundinformationen zu jedem Thema geben. Außerdem zeigt der Autor, welche positiven Auswirkungen die Befolgung der Tipps auf die Umwelt und den Geldbeutel hat. Ein Buch das in jeden Haushalt gehört! Lassen Sie auch Ihre Kinder mal reinschauen, es lohnt sich schließlich für uns alle. Kompakt und komplett, unbedingt lesen! 5 von 5 PunktenDas vielleicht beste Buch zum Thema. Das Buch ist klein, kompakt und nicht zuletzt sehr preiswert. Auf Grund der kleinen Schrift täuscht die geringe Seitenzahl. Alle wichtigen Probleme zu den Themen Konsum, Klima und Globalisierung werden dargestellt. Ergänzen könnte man noch regionale Marktstrukturen. Jedes der 51 Themen wird kurz eingeführt. Unter dem Stichwort "Wussten Sie schon..." gibt es ein paar Denkanstöße. Dann folgen die Tipps und am Ende werden die positiven Effekte, auch in finanzieller Hinsicht, zusammengefasst. Fazit: Gradlinig, ohne politischen Anspruch. Viele Infos zum kleinen Preis. Alles Drinn was man wissen muss und trotzdem schön zum lesen 5 von 5 PunktenEs ist zwar eher aufgebaut wie ein sachbuch, was es auch sien sollte, aber man liest es viel besser. es sind viele fakten auf den punkt gebracht, wobei man vieles schon weiß, aber es wird trotzdem durch rechenbeispiele wie und was man sparne kann ergenzt. es ist echt lesenswert! |
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Das Silberkomplott von Reinhard DeutschGebundene Ausgabe von Kopp, RottenburgPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 14,69 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3938516267, Erscheinungsdatum: Juni 2006 |
5 Kundenrezensionen:unbedingt lesenswert 5 von 5 Punktenich habe das Buch gelesen, nachdem zumindest der Beginn einer neuen Wirtschaftskrise bereits eingetreten ist, also November 2008. Vornweg: Der Titel des Buches spiegelt nicht die gesamte Breite des Inhalts wieder... R. Deutsch schreibt absolut verständlich, ohne dass volkswirtschaftliche Vorkenntnisse nötig sind. Er beschreibt die Entstehung von "Geld", die verschiedenen Formen und die daraus entstehenden Konsequenzen in unserem Alltag. Nach der Lektüre des Buches wird einem klar, dass einige wenige (u.a. FED, Groß-Banken, Aktien-Konzerne etc.) am derzeitigen Finanzsystem nahezu unendlich reich und mächtig werden, die grosse Masse von uns Bürgern aber langsam immer ärmer... Und dass ein auf Zinsen und Zinseszinsen ausgerichtetes System auf Dauer nicht überleben wird können. Der Autor zeigt keine Pauschallösung, sondern er sensibilisiert und gibt mögliche Alternativen zum Nachdenken. Die wahrscheinlich entscheidende Botschaft dieses Buches ist: "Der" Crash wird kommen (oder ist er schon da?), jeder sollte nach seinen Möglichkeiten darauf vorbereitet sein, und Edelmetalle z.B. auch Silber können voraussichtlich über einige Zeit hilfreich sein (nämlich dann, wenn FIAT-Money vom Verkäufer einer Ware oder Dienstleistung nicht mehr akzeptiert wird) Insofern ein absolut lesenswertes Buch!!! Ich empfehle, es bald zu lesen! Ein wichtiges Grundlagenbuch 5 von 5 PunktenReinhard Deutsch geht mit analytischem Gespür einer von langer Hand geplanten Intrige nach: dem Silberkomplott. Anhand einer historischen Darstellung der Entwicklung des Wa-ren- und Kreditgeldes und einer genauen Betrachtung der langfristigen Gold- und Silberprei-se kommt er einem weltweiten Komplott auf die Spur, das spätestens seit der Gründung der Bank von England die Menschen im großen Stil an der Nase herumführt. Reinhard Deutsch stellt fundiert und gut verständlich dar, wie es dazu kommt, dass wir heute fast ausschließlich egal, ob in Euro oder Dollar mit legalem Falschgeld, sogenanntem fiat money, zahlen und warum Gold und vor allem Silber, trotz einer jahrtausendealten Tradition, als natürlicher Feind dieses institutionellen Falschgeldes von Staat und Banken nicht erwünscht sind. Das größte Falschgeldexperiment aller Zeiten, so Reinhard Deutsch, wird jetzt scheitern und eine Rückkehr zum durch Gold und Silber gedeckten Geld ist mehr als wahrscheinlich. So mündet das Buch in der praktischen Empfehlung, im Zuge seiner Altersvorsorge ernsthaft über den Kauf insbesondere von Silber nachzudenken. Aufgrund der plausiblen Argumentation dieses Ratschlages ein durchaus interessanter Investmentvorschlag. Empfehlenswert 5 von 5 PunktenSeht gutes Buch über die Geschichte des Geldes, über Die Federal Reserve und über das was da "schief" gelaufen ist...bzw wie wir betrogen werden. Klare Leseempfehlung, sollte jeder Mensch lesen. Erwartet kritisch, unerwartet einseitig. 1 von 5 PunktenGehofft hatte ich auf ein Buch, welches sich kritisch mit unserem bestehenden Geldsystem und dessen Risiken auseinandersetzt. Leider konnte Reinhard Deutsch diese Erwartungen nicht erfüllen. Schon nach wenigen Seiten ist dem Leser klar, in welche Richtung es hier geht. Hier werden nicht die Vor- und Nachteile unseres Geldsystems oder die Erkenntnisse aus dessen Vergangenheit dargestellt, um dann im Nachhinein zu der Schlussfolgerung zu kommen, dass ein auf Edelmetall basierendes System besser wäre. Nein, hier wird von Anfang an nur das Negative herausgestellt. Die zu Beginn des Buches aufgeführten geschichtlichen Fakten mögen zwar in der Masse korrekt sein, aber deren Auslegung durch Herrn Deutsch konnte ich nicht immer zustimmen. Auch zitiert er hier grundsätzlich nur Literatur, die das "fiat money" ebenfalls von Beginn an als schlecht abstempelt. Dass Befürworter des Systems nicht zu Worte kommen, hatte ich nichte rwartet, aber neutrale oder uneingenommene Quellen sucht man hier wie die Nadel im Heuhaufen. Als Böse werden grundsätzlich alle Banken und der Staat dargestellt. Sie betrügen uns alle, indem sie das System des "fiat money" in weit vorausschauender Weise zu ihrem Vorteil einsetzen, vorzugsweise zur Finanzierung von Kriegen. Dabei handeln sie mit Zeithorizonten von teilweise mehreren hundert Jahren. Das ganze klingt mir mehr nach Verschwörungstheorie als nach wirklich realistischer Betrachtung der Lage. Auch die (zwar wenigen) Beispiele, in denen ein Staat tatsächlich seine Schulden in größerem Maße abbezahlt hat und es nicht eine stetige Inflation gab, werden hier schlicht übersehen und weggelassen. Überhaupt wurde die Geldentwertung als das schlimmste aller Übel dargestellt. Begründet unter anderem mit dem Wertverlust der DM von ca. 80% während ihres Bestehens. Dass die Löhne jedoch deutlich stärker stiegen, also ein Reallohnzuwachs erfolgte und damit der Wohlstand zunahm, wird nicht erwähnt. Wäre dies bei Gold- oder Silberwährungen auch passiert? Das erfährt der Leser nicht. Wer ein Gegner unseres Finanzsystems ist, für den ist diese Lektüre sehr zu empfehlen, da er voll und ganz bestätigt wird. Wer sich jedoch kritisch mit diesem Thema auseinander setzen will, der sollte besser etwas anderes suchen. So bleibt ihm die Enttäuschung erspart, dieses sehr einseitige Buch zu lesen, in der keine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Stoff erfolgt. Ein Top Werk was endlich mal die Wahrheit an Licht bringt 5 von 5 PunktenIch habe mir das Buch gekauft und wußte auch nicht genau was auf mich zukommt. Ich bin dem Buch weder Positiv noch Negativ entgegengetreten. Aber ich bin jetzt mehr als froh das Buch gekauft zu haben.Was Herr Deutsch hier schreibt trifft genau den Punkt es zeigt das verlogene System des Staates und des Bankensystems was irgendwann einfach nicht mehr funktioniern kann. Herr Deutsch stellt nicht einfach Behauptungen auf sondern bergründet seine Thesen detailliert und treffend. Jeder der die Wahrheit hören und auch ertragen kann sollte dieses Buch lesen. |
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VOB 2006 - Teil A - DIN 1960, Teil B - DIN 1961, Teil C - ATVen: Vergabe- und Vertragsordnung für BauleistungenGebundene Ausgabe von BeuthPreis bei Amazon: EUR 36,00, Angebote ab EUR 35,99 ISBN: 3410611673, Erscheinungsdatum: Oktober 2006, Auflage: Gesamtausgabe. |
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Narren des Zufalls: Die verborgene Rolle des Glücks an den Finanzmärkten und im Rest des Lebens von Nassim Nicholas TalebTaschenbuch von Wiley-VchPreis bei Amazon: EUR 15,00 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 352750432X, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: Sonderausgabe. SA. |
Aus der Amazon.de-RedaktionWer bisher glaubte seinen Erfolg im Beruf und bei der Geldanlage dem eigenen Geschick zu verdanken, wird nach der Lektüre von Narren des Zufalls zumindest ins Grübeln kommen. Denn das Buch zeigt auf, dass der Einfluss von Glück oder Zufall auf unser Leben und unsere Anlageentscheidungen meist unterschätzt wird. Während Glück von erfolgreichen Menschen oft als eigenes Geschick interpretiert wird, halten sie die Rolle des Zufalls für Bestimmung. Dieses Phänomen manifestiert sich für den Autor in der Figur des glücklichen Narren: Ein Mensch, der von unverhältnismäßig viel Glück profitieren kann, seinen Erfolg aber nur seinem eigenen Geschick zuschreibt. Besonders im Börsengeschäft tummeln sich unter den selbst ernannten Börsengurus, Anlageberatern und Fondsmanagern viele dieser "glücklichen Narren". Dem Autor, selbst Börsenhändler von Beruf, gelingt es dabei in Narren des Zufalls anschaulich und unterhaltsam zugleich, mit simpler Wahrscheinlichkeitsrechnung die Erfolge seiner Kollegen als bloße Zufälle zu entlarven. Dass er sich mit dieser Interpretation während seiner Karriere an der Wall Street bei einigen seiner Kollegen nicht gerade beliebt gemacht hat, wird von ihm immer wieder genüsslich mit einem Augenzwinkern dargestellt. Auch die Binsenweisheit "Das Leben ist ungerecht" wird in Narren des Zufalls genauer unter die Lupe genommen. Für den Verfasser ist dabei das Leben auf nicht lineare Weise ungerecht. Denn ein geringer Vorteil kann sich im Leben in einen überproportionalen Nutzen verwandeln oder -- die hinterhältige Variante -- ein nicht existenter Vorteil zu einer Goldgrube werden, bloß weil der Zufall etwas nachhilft. Fazit: Wir können uns sicherlich nicht vor den Launen der Glücksgöttin Fortuna schützen. Nach der Lektüre dieses Buches sind wir aber zumindest etwas besser darauf vorbereitet. --Gerald Eckel 5 Kundenrezensionen:Unübersichtlich 1 von 5 PunktenDer Hype um Nassim Taleb ist mir nach der Lektüre dieser (deutschen) Ausgabe seines Buches völlig unklar. Seine Aussage: es sind die zufälligen Ereignisse, die sowohl Geschichte wie auch unser persönliches Leben bestimmen. Und natürlich lassen sich diese Zufälle nicht vorhersagen, weder an der Börse noch anderswo. Und Taleb warnt letztlich davor, sich dem Rat von 'Experten' anzuvertrauen, die doch alle lediglich versuchen, vergangene Ereignisse rational aufzuarbeiten (die aber durch Zufall entstanden waren). Soweit so gut - no big deal. Was mich an Taleb's Buch aber von der ersten bis zur letzten Seite gestört hat, ist seine Selbstgefälligkeit und Eigen-Verliebtheit, verbunden mit einem chaotischen Schreibstil. Man kann das Buch letzlich auf jeder beliebigen der 250 Seiten beginnen: man fragt sich pausenlos, wann er denn nun mal zum 'Punkt' kommt. Vielleicht wollte er aber ja lediglich zeigen, dass er den Monte-Carlo-Generator zur Erzeugung 'strukturierter' Texte selbst perfekt beherrscht - und damit die Produktion absoluten Nonsense. Das Werk eines genialen Dilettanten 4 von 5 PunktenDas Buch ist einfach nicht gut geschrieben. Gleich zu Beginn gibt es einen langen Text zur zweiten Auflage, der im Wesentlichen aus Selbstrechtfertigung und "Ich habe es ja schon immer besser gewusst" besteht und stellenweise schwer verständlich ist, wenn man das Buch noch nicht gelesen hat. Seine Ideen präsentiert der Autor dann durchaus unübersichtlich und eher episodenhaft, wobei man den Eindruck hat, dass er durchaus einige persönliche Rechnungen aus seiner beruflichen Vergangenheit auch noch begleichen will. Einige der anderen Händler und Manager, die mit dem Autor zu tun haben, werden sich hier sicher wieder erkennen. Oft wird im Text auf spätere oder frühere Passagen des Textes verwiesen. Abschweifungen vom Thema sind die Regel, nicht die Ausnahme. Und immer wieder lobt der Autor nicht nur eine nachhaltige Anlage- und Überlebensstrategie, sondern auch sich selbst. Das ganze wäre wirklich nervend zu lesen, wenn einige der hier präsentierten Ideen nicht wirklich etwas Brillantes hätten. Dabei sind die Ideen nicht immer neu, aber oft neu und gut formuliert. Es geht um die Zufälligkeiten, die die Geschehnisse auf dem Kapitalmarkt bestimmen. Es geht um den Unterschied von langfristigen und fundamentalen, wirtschaftlichen Entwicklungen und den Effekten, die das zufällige Wirken einzelner Akteure am Markt hat. Es geht um die Auswirkungen ebenfalls zufälliger, aber sehr seltener Ereignisse, die an den Märkten ebenfalls alle paar Jahr auftreten, und dabei in der Regel zum plötzlichen Ende junger Aufsteigerkarrieren führen. Und immer wieder geht es darum, dass der menschliche Geist mit dem Element des Zufalls nicht wirklich umgehen kann. Wir wollen hinter einem Ereignis einen Grund sehen. Und meistens noch einen, der unser Selbstbewusstsein halbwegs intakt lässt. Und gerade diese, sehr menschliche Eigenschaft führt uns immer wieder in große Katastrophen, an Kapitalmärkten und im Rest des Lebens. Mit persönlich erschien der Inhalt des Buches etwa so, dass hier ein Amerikaner versucht, seine Landsleute von einer typisch deutschen Lebensauffassung zu überzeugen. Es ist schon fast ein moralischer Appell: Wirtschaftet nachhaltig! Achtet auf die Risiken, die mit Eurem Handeln verbunden sind. Wenn Ihr über Jahre in Eurem Job Geld verdienen wollt, dann achtet nicht nur auf die Ergebnisse von Quartalen. Und seit nicht neidisch auf dumme Leute mit Glück, ein Haus, ein Auto und eine Modellfrau kann man auch schnell wieder los werden. Für mich war das Buch auch spannend zu lesen, ohne an den Kapitalmärkten tätig zu sein (das ist in unserer Ehe die Sache meiner Frau). Aber als Anhänger des Pokersports kenne ich die Emotionen, die mit zufälligen Ereignissen verbunden sind, nur zu gut. Und vieles, was ich hier im Buch gelesen habe, entspricht meinen Erfahrungen über das menschliche Sein in der kleineren Arena mit den Karten. Ein Glück, dass ich hier nur um kleine Einsätze spielen muss. Denn die menschlichen Schwächen die der Autor hier beschreibt, sind durchaus auch die meinen. So wünsche ich dem Autor viele Leser, aber auch eine bessere Schreibe. das buch ist eine echte enttäuschung.. 1 von 5 Punktenin diesem buch klingt er eher wie ein neider. wenn er davn erzählt das die leute die an der börse und im geschäftsleben reich geworden sind eigentlich idioten sind weil eigentlich das risiko für ihren finanziellen in wirklichkeit viel zu groß war. er geht davon aus das bei den vielen die chance erfolg zu haben minimal war und sie nur unglaublich viel glück hatten und wahrscheinlich aus verblendung weil sie das selber nicht erkennen wieder verlieren würde.. was mich aber am meisten enttäuscht hat ist rolf dobellis empfehlung für das buch, da er auf bloomberg immer ziemlich kompetent gewirkt hat obwohl er als vermarkter seiner bücher nicht neutral sein kann aber diese bewertung ist echt enttäuschend... Irrungen und Wirrungen 1 von 5 PunktenMan muß sich das einmal genau überlegen: Da schreibt uns einer ins Stammbuch, daß wir schlicht zu blöd sind, um mit dem Zufall richtig umzugehen. Und er weiß auch zu berichten, daß daran unsere Gene Schuld sind, die hätten sich dummerweise nicht mit uns weiterentwickelt. Folgen wir der Argumentation des Autors, dann ergibt sich sofort die Frage nach dem Sinn dieses Buches. Womit wohl versucht uns der Autor unser Unverständnis zu erklären? Richtig, wieder mit statistischen Untersuchungen und wahrscheinlichkeitstheoretischen Berechnungen. Und da er offenbar annimmt, dass wir sowieso keinen Zugang zu diesen Dingen haben, bemüht er sich dann auch gar nicht erst, uns seine vielen Berechnungen zu erklären, obwohl diese manchmal ganz einsichtig wären (Beispiel Geburtstagsparadoxon). Die Grundthese von Mr. Taleb ist dagegen sehr einfach: In Wirklichkeit haben die erfolgreichen Fondmanager nur Glück gehabt. Sie waren nur zur rechten Zeit am rechten Ort. Sie sind eben Glückspilze, die irgendwann wieder von der Bildfläche verschwinden, wenn ein seltenes Ereignis wie ein Börsencrash eintritt oder der Markt einfach in ein anderes Fahrwasser kommt. Es mag schon sein, daß diese These auf nicht wenige Vertreter des Geldmanagements zutrifft. In ihrer Allgemeinheit ist sie natürlich falsch. Aber sie weckt beim interessierten Leser Interesse, und genau das ist ihr eigentliches Ziel. So funktionieren Bücher dieser Art: Man stelle eine provozierende These auf, formuliere sie möglichst schwammig und untermauere sie scheinbar mit viel Text und allerlei Geschichten. Es wird nur wenige Leser geben, die vom Fach sind und erkennen, daß hier mehr verwirrt als aufgeklärt wird. Wenn die Grundthese des Autors in dieser Allgemeinheit stimmen würde, dann ist unerklärlich, wie es sein kann, daß große Banken oder Brokerfirmen wie die Deutsche Bank oder Goldman Sachs inzwischen mehr als die Hälfte ihrer Gewinne durch Eigenhandel erwirtschaften. Eigenhandel bedeutet: Trader erzielen mit dem Geld ihres Arbeitgebers diese Profite. Wenn der Autor Recht hätte, dann wäre dies nicht möglich. Oder er müßte uns erklären, wieso es zu dieser Häufung von Glückspilzen bei diesen Instituten kommt. Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe großer privater Trader, die der Allgemeinheit nicht bekannt sind, die aber die in den Instituten arbeitenden Vertreter derselben Zunft um Längen schlagen. Was bleibt also von der These übrig? Nicht viel. Denn so, wie die wenigsten von uns Formel Eins Wagen fahren können oder eine Skisprungschanze mehr als einmal herunterfahren werden, so können auch nur wenige Menschen wirklich traden. Das ist einer der härtesten Jobs dieser Welt. Das Skispringen wird sich kaum einer zutrauen, das Traden dagegen fast jeder. Wenn der Autor seine These von dieser Seite beleuchtet hätte, dann wäre dabei vielleicht ein gutes Buch herausgekommen. So aber wird nur weit ausgeholt und über alles geplaudert, was Mr. Taleb zum Zufall so einfällt. Ein wirres Buch ohne roten Faden. Unsere Schwierigkeiten mit dem Zufall haben zwei einfache Ursachen. Zum einen haben viele Menschen mit der Mathematik so ihre kleinen und großen Probleme. Und zum anderen ist statistisches Denken kein Thema irgendeiner allgemeinen Grundausbildung. Das wiederum hat Gründe in der Sache selbst. Sie ist einfach zu schwierig, um sie einer breiten Allgemeinheit anzutun. Aber nur durch eine fundierte Ausbildung werden wir lernen können mit dem Zufall angemessen umzugehen. Da ich als Hochschullehrer unter anderem Statistik und Wirtschaftsmathematik an deutschen Universitäten gelehrt habe, weiß ich wovon ich rede. Dieses Buch und sein Autor vermögen es leider auch nicht, wenigstens ein kleinen Beitrag zur Verbesserung unserer desolaten Lage zu leisten. Im Gegenteil, sie verwirren sie nur noch mehr. Aber das kann leider nur der fachkundige Leser beurteilen. Der Autor, der sich selbst als Mathematiker bezeichnet, arbeitet(e) offenbar auf einem sehr begrenzten Teilgebiet der angewandten Statistik. Sowie er Aussagen zu anderen Gebieten der Mathematik oder der Physik trifft, wird er ausgesprochen mutig, um es einmal freundlich auszudrücken. Die komplexen Zahlen wären nur für die Mathematik von Bedeutung und die Newtonsche Mechanik sei falsch, lesen wir zum Beispiel und staunen über so viel Unsinn. Einsteins und Smoluchowskis Arbeit zur Brownschen Bewegung wird in ihrer wissenschaftlichen Bedeutung falsch bewertet. Einstein ist weder der Erfinder von zufälligen Irrfahrten (random walks), die gab es schon viel früher, noch hat er je einen mathematischen Beitrag zur Theorie stochastischer Prozesse geliefert. Die erwähnte Arbeit lieferte vielmehr den entscheidenen Beitrag zur Durchsetzung der Atomtheorie in der Physik. Auch ist die Bedeutung der Wahrscheinlichkeitstheorie nicht mit der Spieltheorie verbunden, denn die entstand viel später und hat nichts mit der wahrscheinlichkeitstheoretischen Modellierung von Glücksspielen gemein. Offenbar leidet der Autor schlicht selbst an der Krankheit, die bei uns allen entdeckt hat: Seine Wahrnehmung ist aufgrund recht mangelhafter Kenntnisse etwas eingeschränkt. Aber es kommt noch schlimmer. Selbst auf seinem Fachgebiet unterlaufen ihm merkwürdige Fehler. Er verwechselt den Schätzer für den Erwartungswert mit diesem selber (S.118 ). Oder er erklärt uns, daß die Vermögensverwalter der Ergodizität nicht entrinnen können (S.173). Nun schreibt er aber selbst, daß diese erst in sehr langen Zeiträumen zuschlägt. Da es sich tatsächlich um Grenzwertaussagen handelt, erleben die Herren das garantiert nicht. In der Chaostheorie führt nicht ein geringer Input zu einem unverhältnismäßigem Output, wie der Autor behauptet (S.190), sondern kleine Veränderungen des Inputs können solche Folgen haben. Zweifel an der Kompetenz des Autors kommen einem da schon. Hinzu kommt eine geradezu katastrophale Übersetzung. Ehrlich gesagt, habe ich mir ein solches Grauen nie vorstellen können und schon gar nicht bei diesem Verlag. Da wird Einsteins Spezielle Relativitätstheorie als "besondere Relativität" angeboten (S.58). Oder es wird vom "Durchschnitt einer Verteilung" gesprochen (S.173), wobei sicher wieder der Erwartungswert gemeint ist. Schließlich werden ganz neue Begriffe wie "konditionale" und "unkonditionale" Wahrscheinlichkeiten oder Verteilungen erfunden. Diese Dinger heißen in der deutschen Fachsprache schlicht bedingte und unbedingte Verteilungen oder Wahrscheinlichkeiten und niemals anders. Das sind leider nur einige Beispiele, das Buch strotzt nur so von solchen Mißgriffen oder sprachlichen Fehlleistungen. Wenn der Autor wenigstens den Versuch gemacht hätte, uns unsere Fehler nicht nur vorzuhalten oder gespreizt über sie zu plaudern, sondern uns mit klarer und präziser Sprache auch zu helfen, sie zu vermeiden, dann wäre dieses Werk vielleicht ein lesenswertes Buch mit großem Nutzen geworden. So trägt es wahrscheinlich unbemerkt nur noch mehr zur allgemeinen Verwirrung bei. Sehr schade. Der Philosoph des Zufalls 5 von 5 PunktenNassim Taleb ist ein Finanzmathematiker, der eine eigene Investmentfirma gegründet hat. Er geniesst nicht den Ruhm eine Goerge Soros oder Warren Buffet, doch ist er unter Insidern sehr wohl ein Begriff. Nichtzuletzt, weil es ihn schon sei mehreren Jahren auf dem Börsenmarkt gibt. Nasstim Talebs Buch bietet keine strikte Anlageanleitungen. Wer das Buch in der Hoffnung liest, danach zu wissen, wie er handeln soll, sollte sich woanders umschauen. Das Buch ist eher philosophischer Natur und will den Lesern die grosse Rolle der Wahrscheinlichkeit näherbringen. Nicht nur auf die Börse bezogen, sonder auch auf das Leben allgemein. Der Autor tritt mit seinen Thesen auf einen wunden Punkt einer ganzen Berufsgruppe. Er behauptet, dass die meisten Händler nicht mit dem Zufall umgehen können. Klar, dass er sich mit dieser Aussage eine breite Front schafft. Trotzdem behält er aber recht, schaffen es doch 90% aller Fondsmanager nicht, den Index zu schlagen. Tja, diese Leute verdienen ihr Geld nur mit den Fondsgebühren. Das Buch ist frisch und spannend geschrieben. Es erwartet einem nicht theoretische Abhandlungen. Der Leser wird mit einer amüsanten Geschichte eines vorerst erfolgreichen Fonds-Manager und einem, etwas weniger erfolgreichen Managers begleitet. Sprachlich, Stilistisch befindet sich das Buch auf einem sehr hohen Niveau. Es wird klar ersichtlich, dass Nassim Taleb nicht in erster Linie Händler ist, sondern sich für Literatur, Philosophie und des weiteren interessiert. Die Hauptthese des Buches liegt darin, dass seltene Ereignisse unweigerlich vorkommen. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit für einen Börsencrash bei nur 1% liegt, wird er irgendwann kommen. Und genau das ist der Grund, weshalb es viele Börsenstars bei diesem Ereignis von der Bildfläche fegt. Nassim Taleb setzt auf seltene Ereignisse und ist sehr erfolgreich damit. Zwar gehört er nicht zu den reichsten, doch schafft er es immer Gewinne einzufahren. Und das wichtigste, er ist im Gegensatz zu anderen immer noch dabei. Übrigens spannt sich der Bekanntenkreis von Nassim Taleb auch zu George Soros und Victor Niderhoffer. Ein sehr interessantes Buch, welches ich nur wärmstens empfehlen kann. |
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Bankrecht (BankR): KreditwesenG, SolvabilitätsVO, PfandbriefG, WertpapierhandelsG, BörseG, Wertpapiererwerbs- und ÜbernahmeG,InvestmentG, ScheckG, WechselG, AGB-Banken/SparkassenBroschiert von DTV-BeckPreis bei Amazon: EUR 15,00, Angebote ab EUR 0,29 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423050217, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: 35. neubearbeitete A. |
2 Kundenrezensionen:Guter Überblick für Praktiker und Studenten 4 von 5 PunktenDas Buch Bankrecht eignet sich als hervorragendes Nachschlagewerk für den Praktiker im Bereich Financial Services und den Studenten der Betriebswirtschafts- und Bankbetriebslehre. Es liefert einen wichtigen Überblick über alle relevanten Gesetze, z.B. Kreditwesengesetz. Es ist deshalb bei den Zielgruppen zu empfehlen. Solide Zusammenfassung wichtiger Gesetze für das Bankwesen 4 von 5 PunktenDas vorliegende Werk fast in gewohnt solider Weise - wie es für den Beck Verlag typisch ist - zusammen. Der Leser erhält dadurch mit einem Werk Zugang zu den derzeit aktuellen Gesetzen, die für das Verständnis der Branche und ihrer Geschäftsabläufe notwendig ist. Daher ist dieses Werk als Basisbestand für in diesem Bereich interessierte Leser wichtig. |
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