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The Essential Leonard Cohen von Leonard Cohen

Zoom Produkt-Bild: The Essential Leonard Cohen
Audio CD von Col (Sony BMG)
Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 10,72

5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
Erscheinungsdatum: Mai 2008

Tracks:

Disk 1
  • Suzanne - Album Version
  • The Stranger Song - Album Version
  • Sisters Of Mercy - Album Version
  • Hey, That's No Way To Say Goodbye - Album Version
  • So Long, Marianne - Album Version
  • Bird On A Wire - Album Version
  • The Partisan - Album Version
  • Famous Blue Raincoat - Album Version
  • Chelsea Hotel #2 - Album Version
  • Take This Longing - Album Version
  • Who By Fire - Album Version
  • The Guests - Album Version
  • Hallelujah - Album Version
  • If It Be Your Will - Album Version
  • Night Comes On - Album Version
  • I'm Your Man - Album Version
  • Everybody Knows - Album Version
  • Tower of Song - Album Version
Disk 2
  • Ain't No Cure For Love - Album Version
  • Take This Waltz - Album Version
  • First We Take Manhattan - Album Version
  • Dance Me To The End Of Love - Live
  • The Future - Album Version
  • Democracy - Album Version
  • Waiting For The Miracle - Album Version
  • Closing Time - Album Version
  • Anthem - Album Version
  • In My Secret Life - Album Version
  • Alexandra Leaving - Album Version
  • A Thousand Kisses Deep - Album Version
  • Love Itself - Album Version

5 Kundenrezensionen:

Best off
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Andere Künstler würden eine solche perfekte Zusammenstellung in mehreren Teilen jeweils zur Weihnachtszeit als Best Off Alben auf den Markt werfen.

Nicht so Leonard Cohen.

Und es fehlt wirklich nichts: Susanne, Sisters of Mercy, So long Marianne, First we take Manhattan, fast alles auf der CD, welche sich absolut zu kaufen lohnt.

Nur eines fehlt wirklich: The story of Isaac, das Lied, mit dem Leonard Cohen den Durchbruch schaffte. Schade!
Stationen seines Lebens
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Cohen von Anfang bis jetzt. Ein Zeitdokument und ein Muß für jeden Cohen-Fan.
Allein diese CD zu besitzen ist schon ein gutes Gefühl.
Gelungene wie umfassende Werkschau
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Verblassen wird das monumentale Werk des Leonard Cohen so schnell nicht. Exakt 35 Jahre nachdem des Dichters Feder der Klampfe weichen mußte, die Bühne unter der legendären "Suzanne" dahinschmolz und Cohen nebst Bob Dylan den Songwriter-Olymp hinaufhüpfte, hat er nur wenig seiner musikalischen Genialität eingebüßt. Cohen-Platten bewegen auch im 21. Jahrhundert, wo doch die Wahl des richtigen Synthesizers schon unter Kreativität fällt und Gefühle nur aus dem Drumcomputer gequetscht werden.

Melancholie, Weltflucht und Sinnsuche, die Cohens Songs schon immer eigen waren, blühen heute vielleicht mehr denn je in ihnen auf. Mit dem rechten Gespür für das, was wir wohl gemeinhin als Zeitgeist bezeichnen dachten sich das auch die Herren von Sony und beschlossen des Charmeurs Poeme in einem "The Essential Leonard Cohen"-Sammelsurium wiederzukäuen. Das ist nicht nur eifrig, sondern schlicht impraktikabel. Denn um hier irgendetwas essentielles zuwege zu bringen, bedürfte es keiner Doppel-CD, sondern etwa fünf Silberlingen. Aber lassen wir die Mäkelei, nehmen, was wir haben und kommen zu der Erkenntnis, dass "The Essential" die bisher umfangreichste Werkschau des Meisters ist. Von den dylanesken Folk-Epen der Anfangsjahre ("The Stranger Song") über den allseits gefälligen 70er-Pop ("The Guests") bis hin zum leichten und doch gewichtigen Jazz-Radiopop hat's hier freilich alles. Leider mit komischen Prioritäten. Letzterer ist nämlich sträflich überrepräsentiert, während für des Barden Geniestreich "Songs of Love and Hate" nur eine Hymne Parade steht.

Schwer zu verdauen, halten wir jedoch etwa eineinhalb Ohren zu, dann kann "The Essential" zumindest als Zugang zu jenen gravitätischen Großtaten taugen, denen "Field Commander Cohen" seinen Giganten-Status verdankt. Und Zeit zu deren Erkundung ist schließlich genug vorhanden. Oder wie Pico Iyer, Autor des salbungsvollen wie unvermeidbaren Booklet-Essays, über Cohen schwülstelt: "Wir sehen ihn immer, auch wenn er in der Dunkelheit verschwindet." Warum? Bitte oben nachlesen.
Cohen und ich...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine Idee, die Schule machen sollte: Ein Musiker "darf" selber sein eigenes Best-of zusammenstellen... Jedenfalls, im Fall von Leonard Cohen war das eine hervorragende Idee: Der Mann ist seit 1968 im Geschäft und schafft es, mit einem Musikstil, der nie so richtig im Trend lag, dennoch über 30 Jahre lang berühmte Alben aufzunehmen. Auch wenn einige davon bei der Kritik umstritten sind -- ein Flop war nie dabei.
Meist wird der Songwriter Leonard Cohen unter "Folk" eingeordnet, aber irgendwie war Cohen schon immer anders. Warum er so erfolgreich ist -- müßig zu spekulieren. Vielleicht liegt's an den Texten (Nach wie vor nimmt Cohen nur selten Songs aus fremder Feder in sein Repertoire auf; "The Partisan" gehört zu den wenigen Ausnahmen), von denen viele auch ohne Musik bestehen könnten als eigenwillige Gedichte, die zwischen bitterböser Zeitkritik und zeitlosen poetischen Bildern oszillieren. Vielleicht liegt's an dieser Mischung aus Melancholie und Aggressivität -- von seinem Album "Songs of Love and Hate" hieß es z.B., es sollten am besten doch gleich die Rasierklingen mitgeliefert werden... Vielleicht liegt's an seinem unfehlbaren Instinkt dafür, wie eine gute Melodie gebaut sein muss: Einfach, klar strukturiert, aber niemals banal. Sicher liegt's auch an Cohens Stimme -- Cohen ist nicht gerade das, was man einen "brillanten Bass" (oder Bariton; je nachdem) nennen kann, aber wie er seine rauhe und zugleich sanfte Stimme einsetzt, verleiht seinen Songs ihre intensive Wirkung. Dass nahezu jeder Popmusiker, der was auf sich hielt, irgendwann (mindestens) einen Song von Cohen gecovert hat, beweist einerseits die Klasse dieser Songs und ändert gleichzeitig trotz noch so brillanter Cover-Versionen nichts daran: Nobody sings Cohen like Cohen...

"The Essential Leonard Cohen" versammelt auf 2 CDs Cohens 32 Lieblingssongs in chronologischer Reihenfolge; von "Suzanne", "The Stranger Song" und "Sisters of Mercy" (1968) bis "Love Itself" (2004). Jedes Studio-Album von "Songs of Leonard Cohen" bis "Dear Heather" ist mit mindestens einem Songs vertreten (wenn ich das richtig sehe), und doch erkennt man schnell, was Cohens eigene Favoriten sind: Neben den ersten Alben bis ca. 1974 sind vor allem zwei seiner vier letzten Studio-Alben (Im Your Man, The Future) bemerkenswert gut vertreten. Ich stelle fest: Cohen und ich haben sehr ähnliche Vorlieben, was des Meisters Musik angeht...

"The Essential Leonard Cohen" ist das etwas andere "Greatest Hits"-Album; eine liebevoll zusammengestellte Doppel-CD, will mir scheinen, die einen guten Überblick über Cohens Werdegang mit einer repräsentativen Zusammenstellung seiner größten Erfolge verbindet; kaum ein wichtiger Song fehlt hier (Vermisst habe ich nur "Lady Midnight", "Winter Lady" und "Last Year's Man" -- eine bemerkenswert kleine Fehlanzeigen-Ausbeute bei einem "Greatest Hits").

Das (fast) ideale Album für Cohen-Fans und solche, die es werden sollen!
as time goes by
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Rund 40 Jahre nach dem ersten Hören schafft Cohen es immer noch, mir Schauer über den Rücken zu jagen.
Wieso können das so viele aus den 60ern und viele andere heute nicht mehr?
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